Lärchwald Schwendau: Sessel rutscht ab / Verletzte!
- Matthias_B_aus_M
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Re: Lärchwald Schwendau: Sessel rutscht ab / Verletzte!
Ihr geht davon aus, dass der Lift sofort nach dem Ereignis stehen geblieben ist. Ist das so? Erkennt das System das Problem von selbst? Kann es nicht vielmehr so sein, dass der Lift erst stehen blieb, als der verschobene Sessel mit dem Vater in die Bergstation eingefahren ist?
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Re: Lärchwald Schwendau: Sessel rutscht ab / Verletzte!
Das es so gewesen sein könnte glaube ich auch zum Schrecken des Personals.Matthias_B_aus_M hat geschrieben: 09.12.2023, 11:14 Ihr geht davon aus, dass der Lift sofort nach dem Ereignis stehen geblieben ist. Ist das so? Erkennt das System das Problem von selbst? Kann es nicht vielmehr so sein, dass der Lift erst stehen blieb, als der verschobene Sessel mit dem Vater in die Bergstation eingefahren ist?
Re: Lärchwald Schwendau: Sessel rutscht ab / Verletzte!
Das kann man nicht wirklich sagen - Grundsätzlich erkennt das System so etwas nicht - Was aber sein könnte (hier aber für mich nicht erkennbar) das durch das Auffahren ein Verhängen an der Stütze stattfindet und dann Drehmomentstoss bzw. max. Drehmoment ansprechenMatthias_B_aus_M hat geschrieben: 09.12.2023, 11:14 Ihr geht davon aus, dass der Lift sofort nach dem Ereignis stehen geblieben ist. Ist das so? Erkennt das System das Problem von selbst? Kann es nicht vielmehr so sein, dass der Lift erst stehen blieb, als der verschobene Sessel mit dem Vater in die Bergstation eingefahren ist?
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Re: Lärchwald Schwendau: Sessel rutscht ab / Verletzte!
Gemäss den Schilderungen im Nachbarforum ab diesem Beitrag ist der Lift wenn überhaupt, dann nur ganz kurz still gestanden. Die zwei betroffenen Sessel wurden relativ früh bereits in der Bergstation gesichtet.
Die Räumung der Anlage erfolgte dann aber nach einem mehrstündigem Stillstand ohne Abseilen.
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Re: Lärchwald Schwendau: Sessel rutscht ab / Verletzte!
Damit wäre meine Vermutung bestätigt...V-Bahn hat geschrieben: 09.12.2023, 12:56 Gemäss den Schilderungen im Nachbarforum ab diesem Beitrag ist der Lift wenn überhaupt, dann nur ganz kurz still gestanden. Die zwei betroffenen Sessel wurden relativ früh bereits in der Bergstation gesichtet.
Die Räumung der Anlage erfolgte dann aber nach einem mehrstündigem Stillstand ohne Abseilen.
dass der Lift danach noch weit weitergefahren ist. (Logischerweise) sind währenddessen sogar noch Leute eingestiegen, denn auch die unteren Sessel nahe der Talstation waren belegt.Skitobi hat geschrieben: 09.12.2023, 00:00 Das ist also die "Endlage" des Lifts - wo da ein Sessel verschoben ist, kann ich immernoch nicht erkennen.
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Re: Lärchwald Schwendau: Sessel rutscht ab / Verletzte!
Es ist ja tatsächlich so, dass man auf keinem der bisher veröffentlichten Bildern vom Bereich der Unfallstelle zwei Sessel zusammen erkennen kann.
Daher ist es durchaus denkbar dass die Anlage weiter gefahren ist bis die zwei Sessel in die Bergstation einfuhren.
Das hat es soweit mir bekannt ist so noch nie gegeben, wobai mir sicherlich vieles nicht bekannt ist. Irgendwie, ob vom Personal weil es das Problem erkannte oder von der Stützenüberwachun weil etwas hängen blieb, wurden die Anlagen bisher eigentlich immer gestoppt oder das gerutsche FBM ist bei einer der nächsten Stützenüberfahrten ausgehebelt worden und abgestürtzt.
Zum Glück war auf dem hinteren Sessel keiner.
Daher ist es durchaus denkbar dass die Anlage weiter gefahren ist bis die zwei Sessel in die Bergstation einfuhren.
Das hat es soweit mir bekannt ist so noch nie gegeben, wobai mir sicherlich vieles nicht bekannt ist. Irgendwie, ob vom Personal weil es das Problem erkannte oder von der Stützenüberwachun weil etwas hängen blieb, wurden die Anlagen bisher eigentlich immer gestoppt oder das gerutsche FBM ist bei einer der nächsten Stützenüberfahrten ausgehebelt worden und abgestürtzt.
Zum Glück war auf dem hinteren Sessel keiner.
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Re: Lärchwald Schwendau: Sessel rutscht ab / Verletzte!
Bei diesem Punkt würde mich interessieren: Wie lange dürfen Revisionen von Seilbahnen her sein? Ich dachte immer, dass die Revision einfach einmal im Jahr stattfinden muss.Kamikatze hat geschrieben: 08.12.2023, 23:15 Natürlich nur so halb ernst gemeint. Aber das ist doch scheiße und darf nicht passieren. Insbesondere nicht kurz nach Inbetriebnahme wo doch "alles gerade geprüft wurde" (oder?)...
Die Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen schreiben Folgendes:
Ist es also egal, ob ich die Revision einer reinen Winteranlage direkt nach der Wintersaison mache? Oder muss ich sie im Herbst machen?https://www.badkleinkirchheim.com/blog/detail/revision-revision-revision-was-passiert-im-sommer-bei-der-seilbahn/ hat geschrieben: Bei der Revision der Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen werden insgesamt 24 Bahn- und Liftanlagen unter die Lupe genommen. Zweimal jährlich, jeweils nach Saisonschluss, überprüft unser Team die Kaiserburgbahn und die Biosphärenparkbahn Brunnach. Bei den reinen Winteranlagen – Nockalmbahn, Sessellifte und Schlepplifte – erfolgt die Revision über die Sommermonate.
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Re: Lärchwald Schwendau: Sessel rutscht ab / Verletzte!
Ich beziehe mich jetzt einfach mal auf Österreich:skido hat geschrieben: 09.12.2023, 21:27Bei diesem Punkt würde mich interessieren: Wie lange dürfen Revisionen von Seilbahnen her sein? Ich dachte immer, dass die Revision einfach einmal im Jahr stattfinden muss.Kamikatze hat geschrieben: 08.12.2023, 23:15 Natürlich nur so halb ernst gemeint. Aber das ist doch scheiße und darf nicht passieren. Insbesondere nicht kurz nach Inbetriebnahme wo doch "alles gerade geprüft wurde" (oder?)...
Die Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen schreiben Folgendes:Ist es also egal, ob ich die Revision einer reinen Winteranlage direkt nach der Wintersaison mache? Oder muss ich sie im Herbst machen?https://www.badkleinkirchheim.com/blog/detail/revision-revision-revision-was-passiert-im-sommer-bei-der-seilbahn/ hat geschrieben: Bei der Revision der Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen werden insgesamt 24 Bahn- und Liftanlagen unter die Lupe genommen. Zweimal jährlich, jeweils nach Saisonschluss, überprüft unser Team die Kaiserburgbahn und die Biosphärenparkbahn Brunnach. Bei den reinen Winteranlagen – Nockalmbahn, Sessellifte und Schlepplifte – erfolgt die Revision über die Sommermonate.
1) Es gibt Tages-, Wochen-, und Monatskontrollen entsprechend der Anleitungen des Herstellers. Diese sind durch das Betriebspersonal durchzuführen und vom verantwortlichen Maschinisten gegenzuzeichnen. Sie werden im Betriebstagebuch oder einer Anlage dazu dokumentiert und bis zur nächsten Überprüfung gemäß Seilbüv aufbewahrt -> s.u.
2) Es hat jährlich eine Hauptuntersuchung stattzufinden, wobei den Rahmen der Untersuchungen erst einmal grundlegend der Hersteller festlegt. Die Hauptuntersuchung wird vom Betriebspersonal durchgeführt und vom Betriebsleiter bestätigt. Diese ist in einem Hauptuntersuchungsbericht (nicht dem Betriebstagebuch!) zu dokumentieren, der auch aufzubewahren ist und zwar mindestens bis zur nächsten Überprüfung gemäß Seilbüv -> s.u.
Speziell auf deine Frage bezogen gilt hierbei: Die Revision hat einfach jährlich stattzufinden - Es gibt zwar für gewisse Sachen (z.b. einen Probebetrieb bei dem alle Klemmen einmal durch den Umlauf müssen) Herstelleranweisungen von "nach längerem Stillstand vor Wiederaufnahme des Betriebs" aber das wird soweit ich weiss nicht auf einen bestimmten Zeitraum bezogen sondern soll einfach nur sagen "nicht direkt nach Betriebsende und dann 8 Monate Stillstand"
3) Alle 5 Jahre ist eine Überprüfung durch eine akkreditierte Prüfstelle (z.b. TÜV Süd) vorgeschrieben. Hier wird einerseits von einer Fachperson eine stichprobenartige Sicht- und Funktionsprüfung vorgenommen, andererseits werden die Dokumente zur Wartung geprüft und zuletzt sind gewisse weitergehende (zerstörungsfreie) Prüfungen wie z.B. das Schallen von Klemmenachsen vorgeschrieben. Dabei sind die Intervalle für letzteres bei Altanlagen in der Seilbahnüberprüfungsverordnung vorgeschrieben, bei Neuanlagen die eine Konformitätsbewertung nach Seilbahnrichtlinie haben nach Herstelleranleitung.
Klemmen sind dabei gewissermaßen ein Spezialfall, da bei kuppelbaren Anlagen nicht jährlich alle sondern alle 5 Jahre alle einmal zerlegt und nach dem Zusammenbau auch abgezogen werden müssen.
Bei Interesse was so in den jeweiligen Kategorien vorkommt einfach gerne etwas spezifischer auf eine Baugruppe bezogen fragen
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Re: Lärchwald Schwendau: Sessel rutscht ab / Verletzte!
Meinen die den Unfall an der Glogghüs 1? Das war aber eine AK 4.1 mit vergessenem Sicherungsring.
https://www.sust.admin.ch/inhalte/BS/20 ... 2_SumB.pdf
Oder fällt jemand anders so ein Fall ein?
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- Dachstein
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Re: Lärchwald Schwendau: Sessel rutscht ab / Verletzte!
Mir fällt, auch beim schärfsten Nachdenken, nur Rotadl ein. So viele Zwischenfälle mit der DS104 gibt es ja nicht, und auf diese beziehen sie sich ja.
Glück Auf!
Dachstein
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Re: Lärchwald Schwendau: Sessel rutscht ab / Verletzte!
Und was man so liest scheint es sich ja um exakt das gleiche Problem zu handeln ... ich weiss schon warum ich die Schweigerklemme genauso wie die DT nicht garsosehr magDachstein hat geschrieben: 10.12.2023, 15:13 Mir fällt, auch beim schärfsten Nachdenken, nur Rotadl ein. So viele Zwischenfälle mit der DS104 gibt es ja nicht, und auf diese beziehen sie sich ja.
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Re: Lärchwald Schwendau: Sessel rutscht ab / Verletzte!
Es ist noch anzumerken, dass dabei auch keine geometrische Überwachung anspricht, da die Klemme sich korrekt am Seil befindet und verriegelt ist, aber halt ohne Klemmkraft. Die elektronische Federkraftprüfung war in Österreich vor CEN nur bei der Girak Nockenklemme zulässig, alle anderen Klemmen mussten eine mechanische Klemmkraftprüfung haben. Die kann in diesem Fall aber nicht auslösen, da sich das ganze Federpaket inklusive Prüffederpaket vom Seil weg verschiebt.Theo hat geschrieben: 08.12.2023, 19:36 Beim zurück gerutschten Sessel war es eine falsch zusammen gestellte Klemme so dass die Federkraft nicht auf die Klemmback wirkte. Dieser Fehler wurde von keiner Übetwachung erkannt, eine Federkraftprüfung welche auch bei einem zu hohen Wert ausgelöst hätte war leider nicht vorhanden.
Genau so ist es passiert.Theo hat geschrieben: 09.12.2023, 18:34 Daher ist es durchaus denkbar dass die Anlage weiter gefahren ist bis die zwei Sessel in die Bergstation einfuhren.
Es ist nur fraglich, ob der besagte Sicherungsring nicht korrekt eingebaut wurde, gar nicht eingebaut wurde, oder gebrochen ist. Das wird man vermutlich nie heraus finden, da der Ring nicht mehr auffindbar war.
Der lange Stillstand der Anlage resultierte aus den Schäden an der Bergstation, als der Zwilling in die Station einfuhr und sich in der Kuppelstelle verkantete. Daher auch der erhebliche Seilschaden.
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Re: Lärchwald Schwendau: Sessel rutscht ab / Verletzte!
Baut das Ding dort einfach neu sofort, und lasst die bestehende Anlage in Russland oder sonstwo wieder aufbauen 
Aber diesen Winter steigt doch da keiner mehr entspannt ein? Da kann man es gleich stilllegen. Man kommt ja auch anders zurück zum Penken
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Re: Lärchwald Schwendau: Sessel rutscht ab / Verletzte!
Die Anlage wurde 2018 generalsaniert, ein jahrelang geplanter Neubau scheiterte dazumal an der Geologie bei der Talstation. Da hier in den letzten Jahren nichts in Richtung Verbauung unternommen wurde, kann ich mir nicht vorstellen, dass der Lift so schnell ersetzt wird.Stäntn hat geschrieben: 15.12.2023, 11:15 Baut das Ding dort einfach neu sofort, und lasst die bestehende Anlage in Russland oder sonstwo wieder aufbauen![]()
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Re: Lärchwald Schwendau: Sessel rutscht ab / Verletzte!
Naja manchmal braucht es äußere Zwänge 
Liquidität müsste doch kein Showstopper sein, und wenn Sicherheit und PR in Gefahr sind kann das schnell gehen
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Re: Lärchwald Schwendau: Sessel rutscht ab / Verletzte!
Naja - die 5 Hansels die erstens das Unglück mitbekommen haben UND zweitens die Anlage auch identifizieren können machen noch lange keinen echten Druck auf PR.
Mei da ist bei der Revision wohl ein Fehler passiert. Fürchterlich für die Betroffenen, aber die Anlage wird wieder instand gesetzt und weiterbetrieben. Und es wird sich keiner drum scheren...
Mei da ist bei der Revision wohl ein Fehler passiert. Fürchterlich für die Betroffenen, aber die Anlage wird wieder instand gesetzt und weiterbetrieben. Und es wird sich keiner drum scheren...
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Re: Lärchwald Schwendau: Sessel rutscht ab / Verletzte!
Ich muss sagen: Ich gebe Stätn Recht. Ich hab mich in der Bahn gar nicht wohl gefühlt und bin die nicht als Wiederholungsabfahrt gefahren. Ist ja auch eine der älteren Bahnen im Gebiet. Manchmal wäre "nicht wissen" die bessere Alternative.
Ich hab mich dabei vor allem gefragt: Stellt euch mal vor, ihr sitzt im Sessel dahinter und da kommt so ein anderer Sessel auf euch zugerutscht?! Urgs. Fast noch schlimmer als der Gedanke, in dem entsprechenden Sessel zu sitzen.
Und der Lärchwald Express ist ja einer der wenigen hier, der auch keinerlei Elemente hat wie diese Dinger, die zwischen den Beinen sind, damit kleine Kinder nicht so leicht rausrutschen. Da ist halt wirklich nicht viel Halt...
Ich hab mich dabei vor allem gefragt: Stellt euch mal vor, ihr sitzt im Sessel dahinter und da kommt so ein anderer Sessel auf euch zugerutscht?! Urgs. Fast noch schlimmer als der Gedanke, in dem entsprechenden Sessel zu sitzen.
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Re: Lärchwald Schwendau: Sessel rutscht ab / Verletzte!
Naja... Ich würde mal vermuten, dass sie jetzt gut überprüft wurde, die BB wollen ja auch keine 2 Unfälle an der gleichen Bahn hintereinander. Und die Bahnen mit DS-Klemmen halte ich trotzdem für sicher, dafür, dass es davon so viele Bahnen gibt und gab, ist die Unfallquote m.E. gering.Kamikatze hat geschrieben: 16.12.2023, 18:12 Ich muss sagen: Ich gebe Stätn Recht. Ich hab mich in der Bahn gar nicht wohl gefühlt und bin die nicht als Wiederholungsabfahrt gefahren. Ist ja auch eine der älteren Bahnen im Gebiet. Manchmal wäre "nicht wissen" die bessere Alternative.
Da würde ich je nach Untergrund freiwillig rausspringen. So ein Sessel wiegt ja nicht nichts. Und den will ich nicht aufs Knie bekommen...Kamikatze hat geschrieben: 16.12.2023, 18:12 Ich hab mich dabei vor allem gefragt: Stellt euch mal vor, ihr sitzt im Sessel dahinter und da kommt so ein anderer Sessel auf euch zugerutscht?! Urgs. Fast noch schlimmer als der Gedanke, in dem entsprechenden Sessel zu sitzen.
Wobei das ja insgesamt gesehen keine Seltenheit ist. Bei mir sind eigentlich die meisten benutzten Bahnen ohne Kindersicherung. Komforttechnisch finde ich die richtigen Fußraster auch angenehmer.Kamikatze hat geschrieben: 16.12.2023, 18:12 Und der Lärchwald Express ist ja einer der wenigen hier, der auch keinerlei Elemente hat wie diese Dinger, die zwischen den Beinen sind, damit kleine Kinder nicht so leicht rausrutschen. Da ist halt wirklich nicht viel Halt...
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Re: Lärchwald Schwendau: Sessel rutscht ab / Verletzte!
Ja klar, sehe ich auch so. Obwohl ich mir nicht sicher bin, ob man da die Zeit zu hat, je nachdem wie schnell das geht.Skifahrer hat geschrieben: 16.12.2023, 18:21 Da würde ich je nach Untergrund freiwillig rausspringen. So ein Sessel wiegt ja nicht nichts. Und den will ich nicht aufs Knie bekommen...
Hier haben die meisten tatsächlich so angeschraubte Kindersicherungen + normale "alte" Fußhalterungen. Wobei ich die neuen (hier im Gebiet noch nirgendwo gesehen) deutlich angenehmer finde tbh. Geschmackssache.Wobei das ja insgesamt gesehen keine Seltenheit ist. Bei mir sind eigentlich die meisten benutzten Bahnen ohne Kindersicherung. Komforttechnisch finde ich die richtigen Fußraster auch angenehmer.![]()
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Re: Lärchwald Schwendau: Sessel rutscht ab / Verletzte!
Imho keine gute Idee. Andererseits kann man auch kaum die Beine anziehen und aus dem Weg nehmen. Wenn Haube, diese eventuell schnell schließen.Skifahrer hat geschrieben: 16.12.2023, 18:21 Da würde ich je nach Untergrund freiwillig rausspringen. So ein Sessel wiegt ja nicht nichts. Und den will ich nicht aufs Knie bekommen..
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Re: Lärchwald Schwendau: Sessel rutscht ab / Verletzte!
Stimmt- Sollte eine Haube da sein, könnte man diese schließen. Vorrausgesetzt, man schafft es, in so einer Situation klar zu denken und die Zeit reicht aus. Rausspringen kann zwar auch gefährlich sein, aber die Wahrscheinlichkeit, sich bei dem Aufprall des Vordersessels etwas zu brechen ist m.E. groß (gerade bei haubenlosen Sesseln oder geöffneter Haube, ich weiß aber nicht, wie stabil so eine Haube ist), das Risiko, nach dem Aufprall noch runterzufallen, dürfte auch vorhanden sein. Da würde ich lieber mit ganzen Knochen runterfallen, und mir diese eventuell beim Aufprall brechen, als nicht rauszuspringen, und mit viel Pech mit gebrochenen Knochen runterzufallen, und mir beim Aufprall sonst was zu tun. Kommt aber auf den Untergrund an- wenn er steil oder felsig ist, würde ich versuchen, mich irgendwie zu halten.biofleisch hat geschrieben: 16.12.2023, 20:42Imho keine gute Idee. Andererseits kann man auch kaum die Beine anziehen und aus dem Weg nehmen. Wenn Haube, diese eventuell schnell schließen.Skifahrer hat geschrieben: 16.12.2023, 18:21 Da würde ich je nach Untergrund freiwillig rausspringen. So ein Sessel wiegt ja nicht nichts. Und den will ich nicht aufs Knie bekommen..
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Re: Lärchwald Schwendau: Sessel rutscht ab / Verletzte!
Wenn es bei dieser Bahn bzw. den dort verwendeten Klemmen keine 100%ige Sicherheit gibt, ob sie nach einer Revision korrekt zusammengebaut wurden und korrekt funktionieren: wäre es dann nicht zwingend notwendig, die korrekte Funktion der Klemmen mit einer Belastungsfahrt (mit Gewichten) jedes einzelnen Sessels vor Wieder-Inbetriebnahme zu prüfen??
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Re: Lärchwald Schwendau: Sessel rutscht ab / Verletzte!
Es gibt keine Haube. Auch der Sessel an sich ein eine Art Minimalmodell, wie man sie seit Ewigkeiten kennt... keinerlei Knautschzone.Skifahrer hat geschrieben: 16.12.2023, 21:09Stimmt- Sollte eine Haube da sein, könnte man diese schließen. Vorrausgesetzt, man schafft es, in so einer Situation klar zu denken und die Zeit reicht aus. Rausspringen kann zwar auch gefährlich sein, aber die Wahrscheinlichkeit, sich bei dem Aufprall des Vordersessels etwas zu brechen ist m.E. groß (gerade bei haubenlosen Sesseln oder geöffneter Haube, ich weiß aber nicht, wie stabil so eine Haube ist), das Risiko, nach dem Aufprall noch runterzufallen, dürfte auch vorhanden sein. Da würde ich lieber mit ganzen Knochen runterfallen, und mir diese eventuell beim Aufprall brechen, als nicht rauszuspringen, und mit viel Pech mit gebrochenen Knochen runterzufallen, und mir beim Aufprall sonst was zu tun. Kommt aber auf den Untergrund an- wenn er steil oder felsig ist, würde ich versuchen, mich irgendwie zu halten.biofleisch hat geschrieben: 16.12.2023, 20:42Imho keine gute Idee. Andererseits kann man auch kaum die Beine anziehen und aus dem Weg nehmen. Wenn Haube, diese eventuell schnell schließen.Skifahrer hat geschrieben: 16.12.2023, 18:21 Da würde ich je nach Untergrund freiwillig rausspringen. So ein Sessel wiegt ja nicht nichts. Und den will ich nicht aufs Knie bekommen..
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Re: Lärchwald Schwendau: Sessel rutscht ab / Verletzte!
Tut mir leid, der Post war etwas OT. Er war auf Sesselbahnen generell, nicht auf den Lärchwaldexpress bezogen.
