Heute bin ich auf der Simonhöhe. Diese hat sich angeboten, da sie - mit ein wenig Umweg - am Weg lag und fast Vollbetrieb hatte. Außerdem habe ich gehofft, dass dort weniger los sein wird und die Pisten dadurch besser bleiben als am beispielsweise am Nassfeld gestern. Mein bisher erstes und einziges Mal hier war vor ca. 15 Jahren, daher wollte ich mir das Skigebiet wieder einmal ansehen.
Das Skigebiet besteht, ähnlich wie die Weinebene, aus zwei Hügeln auf die jeweils 2 Lifte raufgehen: https://winter.intermaps.com/simonhoehe
Das Wetter ist wieder strahlend blau. Pisten sind hart, kaum knollig, im Laufe des Tages dann wieder abgerutscht. An ein paar Stellen kommt ein wenig Dreck raus. ^ Start am Bärentallift einem Kurzbügler. Im unteren Teil waren leider ein paar kleine Steinchen auf der Piste. ^ Danach muss ich aber gleich zum Hochecklift um meinen Skipass zu entwerten, denn das ganze Gebiet ist drehkreuzfrei. Ob und wie die Kontrollen funktionieren weiß ich nicht, ich habe nämlich keine Kontrolle gesehen. ^ Im Hochecklift. Der einzige Lift heute mit zwei offenen Abfahrten, die ganz gut zu fahren gehen. Nur leider etwas kurz ^ Wieder zurück zum Bärentallift. Wie man sieht liegt auf dieser Höhe kaum Naturschnee, aber man hat ein nettes Panorama auf die schneebedeckten Tauern im Hintergrund. ^ Ein paar slowenische Sherpas gibt es hier auch, sieht man in Österreich eher selten. ^ Die Stützen sind sehr spartanisch, ohne Wartungspodest oder Anhebebock. ^ LSAP #1: Hier stand bis 2011 der fixgeklemmte 4er-Sessellift Hirschkogel. Nach dem Konkurs der Simonhöhe im Jahr 2010 wurde er nach Werfenweng verkauft und als fixgeklemmter 4er-Sessellift Strussing wiederaufgebaut. Wer im oben verlinkten Pistenplan genau schaut, kann auch die rausretuschierte Piste erkennen. ^ Der Sessellift dürfte links entlang der Bärentalpiste verlaufen sein. Am jetzigen Ende der Piste kann man außerdem die Waldschneise erkennen, denn der Sessellift ging noch weiter hinunter. ^ LSAP #2: Hier runter ging der Simonlift, der auch abgebaut wurde. ^ Blick vom Hochecklift zum anderen Hügel mit Paulsberglift, Sonnenlift und Nordlift. ^ Hier ist mit Abstand am meisten los. Viele Kinder und Skikurse. Der Liftler hält gefühlt bei jedem Kind, das Probleme haben könnte den Lift an. Entsprechend lang waren die Wartezeiten hier. ^ Der Muldenlift ist noch nicht in Betrieb. ^ Ebenso wenig die linke Piste am Paulsberglift. ^ Ich will aber weiter zum Nordlift. ^ Die Piste geht nett an einem Dörfchen mit Kirche vorbei. ^ Bei der Kirche kann man zwischen einem etwas steileren Hang oder der Umfahrung wählen. ^ Der "Steilhang" ist knollig, abgerutscht und hat ein paar kleine Steinchen. ^ Danach geht es durch den Wald weiter. ^ Wie der Name Nordlift bereits suggeriert liegt der Lift großteils im Schatten. ^ Der Nordlift ist der längste hier. Die Trasse ist anfangs konstant steil... ^ ... und danach konstant flach. ^ Wie es sich für einen Waldschlepplift gehört muss natürlich der halbe Wald auf der Schlepplifttrasse liegen
Fazit: Etwas wenig Schnee, aber die Pisten in Anbetracht der Umstände gut zu fahren. Es liegt eigentlich kein Naturschnee. Der Andrang hielt sich außer beim Paulslift auch in Grenzen. Leider hat jeder Lift nur 1 oder max. 2 Pisten.
