Auf dem Weg vom Kurzurlaub in Südtirol zurück geht es noch einen Tag zum Weißensee, oft auch Weissensee. Dort gibt es ein kleines Skigebiet mit einer 4-KSB (mit 2 Talabfahrten), einem Schlepplift und 3 Tellerliften. Hier der Pistenplan: https://winter.intermaps.com/weissensee ... fts,slopes
Der dritte Tellerlift, der Seewiesenlift, liegt etwas abseits und ist nicht direkt mit dem restlichen Gebiet verbunden, ich werde aber versuchen möglichst auf Ski dorthin zu kommen. Wie auf dem Pistenplan außerdem unschwer zu erkennen ist, ist das Skigebiet nicht die wichtigste Touristenattraktion hier, sondern der Weißensee selbst mit seinen Eislaufbahnen. Wir probieren an diesem Tag auch beides aus.
Wir parken an einem der Parkplätze neben der Straße zu den Bergbahnen. Hier muss man 9 Euro für ein Tagesparkticket bezahlen. Man bekommt das Geld mit Skipass aber in bar zurück, wenn man laut Kassendame mindestens 5 Liftfahrten macht. Ob das 5 Fahrten mit der 4-KSB sein müssen oder auch 5 Fahrten mit den kürzeren Liften am Berg sein dürfen, habe ich nicht nachgefragt.
Eislaufen am Vormittag
Da ich hier noch nie Eislaufen war, ist es am Vormittag einmal Zeit dafür. Die Westseite ist fürs Eislaufen freigegeben. Die Ostseite ist dagegen komplett eisfrei.
^ Am Vormittag geht das Eis noch gut und es ist auch einiges los. Es ist eine 3,5km Rundbahn und ein kleiner Ausläufer hergerichtet. ^ Ein Foto vom Eis rüber zum Skigebiet.
^ GPS-Track. Wir fahren zweimal die Rundbahn und einmal den Ausläufer. Ergibt ca. 8 Kilometer.
Skifahren am Nachmittag
Nun geht es also zum Skifahren. ^ An der Talstation der 4-KSB Weißensee. Ursprünglich von Girak, dürfte sie aber offenbar eine neue Steuerung von Doppelmayr erhalten haben. ^ Blick auf die rote Talabfahrt. Sieht immer noch ziemlich hart aus. ^ Kurz vor der Bergstation. Auch hier liegt praktisch kein Naturschnee mehr. ^ Blick von der Bergstation in Richtung Weißensee, wo wir am Vormittag eisgelaufen sind. ^ Hier kann man sich entscheiden, ob man den unteren Teil der Talabfahrt geradeaus über die rote oder links über die blaue Piste fahren will. ^ Die rote Piste ist immer noch sehr hart. Die Brücke in Bildmitte teilt den See in einen Westteil, der noch zugefroren ist und einen Ostteil, der eigentlich gar kein Eis mehr hat. ^ Die blaue Piste ist in den sonnigen Bereichen aufgrund des etwas weicheren Schnees besser zu fahren. ^ Der Schlepplift Schuler Nöckl erschließt ein kleines Stück der Talabfahrt und... ^ ...und oben ein kurzes eigenes Abfahrtsstück. ^ Hier kommt die Piste von der 4-KSB dazu. ^ Nun gehts es noch zu den hinteren beiden Schleppliften. Der Verbindungslift ist sehr kurz und hat keine eigene Piste. ^ An der Bergstation ist es schon sehr aper. ^ Auf der Naggler Alm sieht es noch besser aus. ^ Nur oben am Ausstieg merkt man wieder, was der Winkel bei der Sonneneinstrahlung ausmacht. Hier geht es nicht mehr lange. ^ Der Rest der Abfahrt geht aber noch gut. ^ Zurück beim Schlepplift Schulernöckl. Auch hier wird der Schnee auf der Trasse knapp. ^ Letzte Talabfahrt. Auch hier gibt es eine nette zweite Variante.
Seewiesenlift
Nun will ich aber noch den Seewiesenlift ausprobieren. Diesen kenne ich bisher noch nicht. ^ Ich habe keine Lust den ganzen Weg zu Fuß zu gehen, daher gehe ich den Bach am Parkplatz entlang nach oben. ^ Über den Bach führt eine wacklige Hängebrücke eines Motorikparks. Mit Skischuhen und Ski eine etwas wacklige Sache
^ GPS-Track inklusive meinem kurzen Aufstieg und Abfahrt über die Loipen.
Eislaufen am späten Nachmittag
Wenn wir gerade beim Einstieg zum Eislaufen sind, geht es noch für eine Runde in die Eislaufschuhe. ^ Das Eis ist jetzt leider ruppiger und nocht mehr so schön zu fahren. ^ Ende und Blick auf den Seewiesenlift.
^ GPS-Track von der zweiten Eislaufrunde.
Fazit: Wenn man nicht nur Skifahren möchte, bietet der Weißensee gut Abwechslung mit Eislaufen und langlaufen. Das Skigebiet selbst bietet zwei ansprechende Talabfahrten. Die Pisten an der Naggler Alm sind aber sehr kurz. Für einen halben Tag in Kombination mit Eislaufen aber sehr nett.
