Mit den neuen Parkgebühren und deren offenbar unauffälliger Ausweisung beginnt der Mehliskopf erwartungsgemäß seine Besucher zu vergraulen.Wooly hat geschrieben: 25.11.2024, 18:10https://mehliskopf.de/news/details?tx_n ... a2bcf4a09aHarzwinter hat geschrieben: 25.11.2024, 17:32 Angeblich sind zur Saison 2024/25 die bisherigen Gratis-Straßenparkplätze an den Mehliskopfliften kostenpflichtig geworden. Dann ist es günstiger, gegen Gebühr am Hundsecklift zu parken, weil man die ja voll auf den Skipasskauf angerechnet bekommt.
Negativpresse auf einer 2/3 Seite in den Badischen Neuen Nachrichten (BNN) (Paywall) von Samstag 25. Januar 2025 ... womöglich ist ein BNN-Redakteur betroffen.
Zusammenfassung:
- Der Mehliskopf-Parkplatz hat keine Schrankenanlage, sondern eine automatische Kennzeichenerfassung bekommen.
- Die Hinweisschilder auf die neue Parkgebühr wurden bereits von diversen (eigentlich zahlungsbereiten) Besuchern übersehen. Ich selbst habe noch nicht nachgeschaut.
- Wer keine Parkgebühr bezahlt hat, erhält vom Münchner "Parkraumbewirtschaftungs-Dienstleister" Mobility Hub eine Zahlungsaufforderung in Höhe von 54 € (!). Branchenüblich sind 30 €. Erste Opfer des Systems haben gegen Mobility Hub ihren Rechtsanwalt eingeschaltet. Die Firma hat einen Ruf als renitent und kommunikationsunfreudig.
- Der Wirt der Strotzl-Alm am Fuß des Mehliskopf ist über das Geschäftsgebaren der Mehliskopf-Betreiber sehr verärgert.
- Die Information auf der Mehliskopf-Homepage, die Parkgebühr sei in Absprache mit den lokalen Kommunen eingeführt worden, musste nach deren Einspruch wegen Falschinfo entfernt werden.
- Mitterweile weist der Mehliskopf auf seiner Homepage auf eine Nachzahlmöglichkeit bei Mobility Hub in 24-Stunden-Frist hin.
- Der BNN-Artikel bestätigt, dass das Parken auf den Stellplätzen direkt an der Straße nach wie vor kostenfrei ist.
Am Mehliskopf wurde bereits in der Vergangenheit eine Parkgebühr erhoben. Man wurde beim Skipasskauf gefragt, ob man auf dem Parkplatz parkt, und musste dann 1-2 € bezahlen. Seitdem parke ich dort sowieso nicht mehr, sondern nur noch an der Straße und laufe notfalls ein Stück.
Die neuen, über den Tag erheblich höheren Parkgebühren sollen aus meiner Sicht womöglich Einnahmenausfälle aus den immer weniger werdenden Skitagen kompensieren (unterstellend, dass auch der Mehliskopf daran mitverdient und nicht nur der Parkdienstleister). Wer am Mehliskopf nun 54 € Verwarnungsgebühr bezahlen muss, dürfte als Kunde aber kaum jemals wiederkommen. Langfristig dürfte diese "Geschäftsidee" somit nach hinten losgehen.














