16.03.2024 | Macugnaga Monte Moro | Off-Piste Abenteuer
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16.03.2024 | Macugnaga Monte Moro | Off-Piste Abenteuer
Macugnaga – ein Skigebiet, das seinesgleichen sucht.
Viel habe ich bereits über dieses Skigebiet gelesen und gesehen, und ich wusste: Da will ich mal hin. Doch irgendwie hat es sich nie ergeben – vor allem wegen des Umstands, überhaupt dorthin zu kommen. Dabei befindet sich das Dorf in einer Entfernung von gerade mal siebzehn Kilometern von meinem Zuhause.
Früher, als wir noch kleiner waren, war das ohne Auto mit den norditalienischen Busverbindungen praktisch unmöglich. Mittlerweile sind die Verbindungen zwar besser, aber mit der kompletten Skiausrüstung eine solche ÖV-Reise zu unternehmen, ist nicht gerade angenehm.
Nun sollte es aber endlich soweit sein. Die Mobilität ist mittlerweile einfacher geworden, und wir wollten diesen Winter unbedingt dorthin. Als dann auch noch Alpinfans-User Enviadi ein Video zu den Seilbahnen in Macugnaga hochgeladen hatte, war der Entschluss schnell gefasst: Wir fahren hin!
Am Samstag, dem 16. März, war es dann soweit. Früh am Morgen verluden wir im Spiss unsere Ski ins Auto und fuhren los. Erwähnenswert ist, dass am Wochenende zuvor im Süden der Alpen erhebliche Schneemengen gefallen waren – in Flocken natürlich. Der Simplonpass war gerade erst seit zwei Tagen wieder geöffnet, und die Schneemassen links und rechts der Strasse waren teils beeindruckend.
doch vom winterlichen Simplonpass, ging es schnell wieder hinunter ins Val d'Ossola. Nur selten lasse ich diesen Ort links liegen. Auf der Autobahn fahren wir weiter Richtung Süden bis zu der kleinen Ortschaft Piedimulera
hier beginnt das eigentliche Abenteuer. Von der Autobahn Ausfahrt queren wir den flachen Talboden und durchfahren Piedimulera. Hinter dem Dorf beginnt der enge Taleinschnitt des Anzascatals. Die schmale Strasse die teilweise einspurig ist gewinnt bereits rasch an Höhenmeter und führt entlang von Felswänden zu den ersten Ortschaften. Die erste Gemeinde ist Castiglione welche eine grosse Kirche besitzt und dessen Häuser nur so am Hang kleben. Weiter geht's vorbei an Vigino und Antrogna und wir erreichen Pontegrande. Pontegrande ist einer der grösseren Ortschaften, hier trennt sich das Tal erstmals und wer sich dazu entscheidet geradeaus weiter zu fahren, passiert den historischen Ortskern, welcher einen Einblick ins hiesige Bergleben ermöglicht.
die nächste grössere Ortschaft ist Vanzone. Sowas wie Hauptort des Tales. Wieder fährt man mitten durch den Ortskern
Nach weiteren Kilometern und dem Passieren kleiner, schöner Weiler erreichen wir Staffa. Staffa ist der Hauptort der Gemeinde Macugnaga, die aus vier Ortsteilen besteht: Borca, Isella, Staffa und zuhinterst Pecetto.
Wir durchfahren Staffa und halten beim grossen Parkplatz der kleinen Bergbahn auf den Monte Moro Pass. Die Landschaft ist prächtig – links und rechts steigen die Seitenwände des Tales steil an, bis auf rund 3000 Meter. Am Ende des Tales erhebt sich das mächtige Massiv des Monte Rosa. Den Berg kennen wir eigentlich schon – nur eben von der anderen Seite.
Wir stellen unser Auto ab und suchen den Parkautomaten. Dieser ist schnell gefunden, doch daneben steht ein Carabiniere. Der Grund: Der Automat scheint einige Störungen zu haben, und der Carabiniere zeigt den Leuten, wie genau man das Ticket lösen muss. Tatsächlich ist der Bezahlvorgang ziemlich zeitintensiv, und bezahlen kann man nur in bar.
Tja, wir sind hier eben nicht mehr in der Schweiz – und da muss man halt gerade die passenden Euros dabeihaben. Zum Glück hatten wir welche, da wir ja relativ oft die Grenze überqueren.
wir machen uns ready und marschieren vom Parkplatz über die kleine Brücke rüber zum Gebäude der Luftseilbahn. Der volle Parkplatz überrascht nicht dass ich vor den Kassen eine mittelgrosse Schlange gebildet hat. Wir stehen geduldig an, währenddessen die kleinen 15-plätzigen Kabinen der ersten Sektion Staffa-Alpe Bill ein und ausfahren. Als wir dann dran sind lösen wir einzeln unsere Tageskarten. Sie kosten siebenundzwanzig Euro, und dann liessen wir uns noch eine Versicherung für drei Euro aufschwatzen. So günstig bin ich glaub in meinem ganzen Leben noch nie skigefahren. Und dann geht das Gebiet noch auf knapp 3000 m. Wir laufen zur Treppe die hoch ins Obergeschoss führt, wo die Kabinen ein und ausfahren. Als wir dann im Gebäude inneren stehen, passieren wir das Drehkreuz. Gerade über unseren Köpfen rauscht das Zugseil der Anlage vorbei. Jeder könnte einfach mit seinen Hand das Seil selber berühren. Doch zum Glück ist dieses Skigebiet noch weit entfernt von Massentourismus, mit vielen Touristen ohne Gehirn, die wahrscheinlich genau das tun würden…. Die letzte Kabine vor uns hebt ab und wir gehen vor zum Mittelperron. Viel Platz ist nicht, die Kabinen selber fassen gerade mal 15 Personen, doch die wurden wahrscheinlich ohne Rucksäcke, Ski und dergleichen gemessen. Nach wenigen Minuten fährt bereits die Gegenkabine wieder ein und öffnet ihre Türen und wir steigen ein.
Die Fahrt hoch nach Alpe Bill dauert nur kurze 743m. Die Strecke führt stützenlos vom Talboden auf eine Felsklippe an der Waldgrenze. oben angekommen werden uns die Türen geöffnet und wir steigen aus. Von hier geht es über eine Treppe durch das Gebäude, an dessen anderen Ende die nächste Anlage folgt. Und hier ist das wahre Schmuckstück. Es ist eine Pendelbahn, die von Ceretti e Tanfani, 1962 gebaut wurde. Sie führt von der Mittelstation auf 1711 m hoch bis unter den Pass des Monte Moro auf 2814 m. Für diese 2700 m lange Strecke werden nur vier Stützen benötigt und insgesamt über 1100 Höhenmeter zurückgelegt. Dazu kommt dass diese süsse Anlage in einer einzigartigen Umgebung steht. Der Antrieb wird leiser und die Kabine fuhr über die letzte Stütze talwärts. Und schon beschleunigt der Antrieb wieder und wenige Minuten später fährt die Kabine in der Talstation ein. Gerade erst wurden sie generalsaniert und erhielten einen roten Anstrich. Die Türen öffnen sich vollautomatisch und wir steigen ein. Sowas hat nicht mal Saas-Fee. Und so schnell sie eingefahren ist fährt sie auch wieder ab. Laufruhig gleitet die Kabine über der Waldgrenze empor. Schnell ist die erste Stütze passiert und wir erreichen hochalpines Gelände. Während des in Italien sonnig war, drückte von Norden her eine Nebelbank über den Pass Richtung Süden. Die sorgte dafür dass der Bereich um die Bergstation in Nebel eingehüllt war. Doch man musste nur wenige Meter abfahren und dann war man auch schon wieder an der Sonne. Nichts desto trotz, fährt die Kabine in die Nebelsuppe hinein. Und nach der letzten Stütze erscheint die 60 Jahre alte Bergstation mit ihrem alten Gemäuer auf. Fast ein wenig Gespenstig fährt die Kabine durch die Öffnungsschlitze ins Innere des Gebäude. Wir steigen aus.
Draussen angekommen war es frisch. Man sieht kaum was und wir schnallen uns unsere Ski an. Das Skigebiet besteht aus einem Sessellift der aller wichtigen Pisten erschliesst, sowie ein Tellerlift der von der Bergstation der Pendelbahn aus, den höchsten Punkt des Skigebiet erschliesst. Er ist aber nur kurz, dafür kommt man mit ihm zu einer schönen hintenrum Abfahrt die leider oft geschlossen ist. Wir entschieden uns für die Hauptpiste am Sessellift da die eigentlich in der Sonne liegen müsste. Und tatsächlich, nach wenigen schwüngen waren wir wieder in der Sonne. Der Schnee war noch glatt gefroren die Pisten hart. Neben aus ging es ein wenig besser. Das Panorama ist aber allgegenwärtig. Wir kommen fast nicht aus dem Staunen, uns gefällt's
Die Piste führt direkt zur Talstation des Sessellift Ruppenstein. Der Lift ist die modernste, beziehungsweise neueste Anlage im Skigebiet. Sie wurde 1999 von MEB gebaut. Gemütlich lassen wir uns hochschaukeln. Teilweise musste echt viel Schnee vom Lifttrasse weggeschaufelt werden. Während der Liftfahrt kann man gut die Pendelbahn beobachten, welche gleich nebenan hoch und runter fährt. Oben angekommen fahren wir mit dem Tellerlift gleich weiter zum höchsten Punkt. Durch sehen tut man nicht viel, da hier immer noch der Nebel drückt. Wir machen dann noch ein zwei Wiederholungsfragen am Sessellift und geniessen das Panorama dabei. Als der Magen zu knurren beginnt, statten wir dem kleinen Bergrestaurant, das sich ein paar Höhenmeter unterhalb der Bergstation befindet, einen Besuch ab. Für wenig Geld bekommt man hier Kaffee und Panini – insgesamt haben wir rund 30 € bezahlt, kaum zu glauben.
Das Restaurant ist in einer gemütlichen Berghütte untergebracht und in zwei Bereiche unterteilt: einen Self-Service und einen bedienten Bereich. Letzterer war jedoch noch geschlossen, also machten wir es uns im bistroähnlichen Self-Service gemütlich.
Da wir die einzigen waren, die kein Italienisch sprachen, fielen wir natürlich sofort auf – und kamen prompt mit den Einheimischen ins Gespräch. Die meisten stammen aus der Umgebung und sind vor allem wegen des vielen Schnees und des guten Wetters hier. Wir freuten uns über die netten Gespräche und machten uns danach wieder auf die Piste.
Nach einer Wiederholung mit dem Sessellift, wollten wir dann einmal zur Mittelstation der Luftseilbahn hinunter fahren. Die Piste war zwar offiziell geschlossen, warum wissen wir nicht, doch das hat uns weniger interessiert. Während die Piste östlich der Bahn runter führt, wollten wir westlich die einladenden Tiefschneehänge runterfahren. Wir schätzen das Gelände als weitläufig ein und dachten dass es unten sicher wieder eine Möglichkeit gibt Richtung Westen zur Mittelstation zu kommen. Also stürzen wir uns rein in die Hänge und hatten eine Riesenfreude.
Das Gelände war weitläufig und das Panorama nach wie vor spektakulär. Immer wieder gab es zwar kleine Felsstufen über die oder um die man fahren konnte. Ab etwa der Streckenmitte der Bahn, wollten wir uns Richtung Osten machen um die offizielle Skipiste zu erwischen. Doch durch diese ganzen Felsstufen die plötzlich auftraten ging das irgendwie nicht so gut. So dass wir weiterhin westlich der Bahnstrecke blieben.
Irgendwann ging es dann plötzlich unter uns gar nicht mehr weiter. Eine Riesen Felswand lag wenige Meter vor uns und wir hielten erst mal an. Auf der Karte schauen wir dass es sich um drei Felswände handelt, zwischen denen sich jeweils Lawinengräben befinden.
wir liefen also wieder ein Stück durch den Tiefschnee hoch um den Einschnitt des Lawinengrabens betreten zu können dieser war schmal und steil und wir fuhren runter mit dem Ski so gut es ging. Doch irgendwann war er zu steil und sonnnenexponiert dass der Schnee dort bereits abgerutscht war und Gras zum Vorschein kam. Wir zog unsere Ski ab und kletterten ein Stück den Graben runter. Als wir tief genug waren, werfen wir unsere Ski in weiten Bogen runter in den Schnee und kletterten noch ein Stück weiter. Irgendwann kamen wir zu einer steilen Felsplatte und es gab keine Möglichkeit mehr sich an den Grashalmen und Ästen fest zu halten. So dass wir uns entschieden einfach die letzten 10 m über die Felsplatte runter zu rennen und an dessen Ende dann in den Schnee zu Springen.
Als wir alle gesprungen sind, lagen wir bis zu der Brust im Schnee. Nur mit Mühe und mit unseren Schaufeln konnten wir uns befreien. Wir befanden uns fast auf gleicher Höhe wie die Mittelstation und mussten nun traversieren. Teilweise war es kompliziert da wir uns mitten im Waldgebiet befanden und uns durchs Dickicht quälen mussten. Nach circa 20 Minuten haben wirs dann geschafft und standen vor der Mittelstation. wieder oben angekommen, fuhren wir noch einige Runden am Skilift da sich die Wolken nun komplett verzogen. Es hat einfach was hier oben zu sein, die Stimmung ist genial, die Leute sind zufrieden und die gemütlichen Anlagen geben den Rest. Zum Schluss fahren wir noch die offizielle Tal Abfahrt hinunter. Wie bereits gesagt war die Piste zu, aber sie wurde rege genutzt.
Wir finden uns nun wieder unten auf dem Parkplatz völlig zufrieden und erschöpft. Es hat uns einen Riesenspass gemacht. ich finde es immer wieder toll in so einem kleinen unbekannten Skigebiet Ski zu fahren, es ist einfach entschleunigend. Andere gute Beispiele sind zum Beispiel: Arolla, San Domenico, Axalp oder die Engstligenalp.
Wir packen alles ins Auto und fahren los. 40 Minuten später sind wir in Domo und spazieren durch die Altstadt. Hier war ich davor sicher schon zwei Monate nicht mehr und hatte Freude dass hier bereits das Sommerfeeling Einzug gehalten hat. Wie sichs denn später herausstellte folgte die Wochen darauf nochmals eine kleine Eiszeit unter Frühling liess uns ein wenig im Stich. Später fuhren wir wieder über den Simplon nach Hause ins Wallis.
Ende aus, vielen Dank fürs Lesen, gute Nacht
Viel habe ich bereits über dieses Skigebiet gelesen und gesehen, und ich wusste: Da will ich mal hin. Doch irgendwie hat es sich nie ergeben – vor allem wegen des Umstands, überhaupt dorthin zu kommen. Dabei befindet sich das Dorf in einer Entfernung von gerade mal siebzehn Kilometern von meinem Zuhause.
Früher, als wir noch kleiner waren, war das ohne Auto mit den norditalienischen Busverbindungen praktisch unmöglich. Mittlerweile sind die Verbindungen zwar besser, aber mit der kompletten Skiausrüstung eine solche ÖV-Reise zu unternehmen, ist nicht gerade angenehm.
Nun sollte es aber endlich soweit sein. Die Mobilität ist mittlerweile einfacher geworden, und wir wollten diesen Winter unbedingt dorthin. Als dann auch noch Alpinfans-User Enviadi ein Video zu den Seilbahnen in Macugnaga hochgeladen hatte, war der Entschluss schnell gefasst: Wir fahren hin!
Am Samstag, dem 16. März, war es dann soweit. Früh am Morgen verluden wir im Spiss unsere Ski ins Auto und fuhren los. Erwähnenswert ist, dass am Wochenende zuvor im Süden der Alpen erhebliche Schneemengen gefallen waren – in Flocken natürlich. Der Simplonpass war gerade erst seit zwei Tagen wieder geöffnet, und die Schneemassen links und rechts der Strasse waren teils beeindruckend.
doch vom winterlichen Simplonpass, ging es schnell wieder hinunter ins Val d'Ossola. Nur selten lasse ich diesen Ort links liegen. Auf der Autobahn fahren wir weiter Richtung Süden bis zu der kleinen Ortschaft Piedimulera
hier beginnt das eigentliche Abenteuer. Von der Autobahn Ausfahrt queren wir den flachen Talboden und durchfahren Piedimulera. Hinter dem Dorf beginnt der enge Taleinschnitt des Anzascatals. Die schmale Strasse die teilweise einspurig ist gewinnt bereits rasch an Höhenmeter und führt entlang von Felswänden zu den ersten Ortschaften. Die erste Gemeinde ist Castiglione welche eine grosse Kirche besitzt und dessen Häuser nur so am Hang kleben. Weiter geht's vorbei an Vigino und Antrogna und wir erreichen Pontegrande. Pontegrande ist einer der grösseren Ortschaften, hier trennt sich das Tal erstmals und wer sich dazu entscheidet geradeaus weiter zu fahren, passiert den historischen Ortskern, welcher einen Einblick ins hiesige Bergleben ermöglicht.
die nächste grössere Ortschaft ist Vanzone. Sowas wie Hauptort des Tales. Wieder fährt man mitten durch den Ortskern
Nach weiteren Kilometern und dem Passieren kleiner, schöner Weiler erreichen wir Staffa. Staffa ist der Hauptort der Gemeinde Macugnaga, die aus vier Ortsteilen besteht: Borca, Isella, Staffa und zuhinterst Pecetto.
Wir durchfahren Staffa und halten beim grossen Parkplatz der kleinen Bergbahn auf den Monte Moro Pass. Die Landschaft ist prächtig – links und rechts steigen die Seitenwände des Tales steil an, bis auf rund 3000 Meter. Am Ende des Tales erhebt sich das mächtige Massiv des Monte Rosa. Den Berg kennen wir eigentlich schon – nur eben von der anderen Seite.
Wir stellen unser Auto ab und suchen den Parkautomaten. Dieser ist schnell gefunden, doch daneben steht ein Carabiniere. Der Grund: Der Automat scheint einige Störungen zu haben, und der Carabiniere zeigt den Leuten, wie genau man das Ticket lösen muss. Tatsächlich ist der Bezahlvorgang ziemlich zeitintensiv, und bezahlen kann man nur in bar.
Tja, wir sind hier eben nicht mehr in der Schweiz – und da muss man halt gerade die passenden Euros dabeihaben. Zum Glück hatten wir welche, da wir ja relativ oft die Grenze überqueren.
wir machen uns ready und marschieren vom Parkplatz über die kleine Brücke rüber zum Gebäude der Luftseilbahn. Der volle Parkplatz überrascht nicht dass ich vor den Kassen eine mittelgrosse Schlange gebildet hat. Wir stehen geduldig an, währenddessen die kleinen 15-plätzigen Kabinen der ersten Sektion Staffa-Alpe Bill ein und ausfahren. Als wir dann dran sind lösen wir einzeln unsere Tageskarten. Sie kosten siebenundzwanzig Euro, und dann liessen wir uns noch eine Versicherung für drei Euro aufschwatzen. So günstig bin ich glaub in meinem ganzen Leben noch nie skigefahren. Und dann geht das Gebiet noch auf knapp 3000 m. Wir laufen zur Treppe die hoch ins Obergeschoss führt, wo die Kabinen ein und ausfahren. Als wir dann im Gebäude inneren stehen, passieren wir das Drehkreuz. Gerade über unseren Köpfen rauscht das Zugseil der Anlage vorbei. Jeder könnte einfach mit seinen Hand das Seil selber berühren. Doch zum Glück ist dieses Skigebiet noch weit entfernt von Massentourismus, mit vielen Touristen ohne Gehirn, die wahrscheinlich genau das tun würden…. Die letzte Kabine vor uns hebt ab und wir gehen vor zum Mittelperron. Viel Platz ist nicht, die Kabinen selber fassen gerade mal 15 Personen, doch die wurden wahrscheinlich ohne Rucksäcke, Ski und dergleichen gemessen. Nach wenigen Minuten fährt bereits die Gegenkabine wieder ein und öffnet ihre Türen und wir steigen ein.
Die Fahrt hoch nach Alpe Bill dauert nur kurze 743m. Die Strecke führt stützenlos vom Talboden auf eine Felsklippe an der Waldgrenze. oben angekommen werden uns die Türen geöffnet und wir steigen aus. Von hier geht es über eine Treppe durch das Gebäude, an dessen anderen Ende die nächste Anlage folgt. Und hier ist das wahre Schmuckstück. Es ist eine Pendelbahn, die von Ceretti e Tanfani, 1962 gebaut wurde. Sie führt von der Mittelstation auf 1711 m hoch bis unter den Pass des Monte Moro auf 2814 m. Für diese 2700 m lange Strecke werden nur vier Stützen benötigt und insgesamt über 1100 Höhenmeter zurückgelegt. Dazu kommt dass diese süsse Anlage in einer einzigartigen Umgebung steht. Der Antrieb wird leiser und die Kabine fuhr über die letzte Stütze talwärts. Und schon beschleunigt der Antrieb wieder und wenige Minuten später fährt die Kabine in der Talstation ein. Gerade erst wurden sie generalsaniert und erhielten einen roten Anstrich. Die Türen öffnen sich vollautomatisch und wir steigen ein. Sowas hat nicht mal Saas-Fee. Und so schnell sie eingefahren ist fährt sie auch wieder ab. Laufruhig gleitet die Kabine über der Waldgrenze empor. Schnell ist die erste Stütze passiert und wir erreichen hochalpines Gelände. Während des in Italien sonnig war, drückte von Norden her eine Nebelbank über den Pass Richtung Süden. Die sorgte dafür dass der Bereich um die Bergstation in Nebel eingehüllt war. Doch man musste nur wenige Meter abfahren und dann war man auch schon wieder an der Sonne. Nichts desto trotz, fährt die Kabine in die Nebelsuppe hinein. Und nach der letzten Stütze erscheint die 60 Jahre alte Bergstation mit ihrem alten Gemäuer auf. Fast ein wenig Gespenstig fährt die Kabine durch die Öffnungsschlitze ins Innere des Gebäude. Wir steigen aus.
Draussen angekommen war es frisch. Man sieht kaum was und wir schnallen uns unsere Ski an. Das Skigebiet besteht aus einem Sessellift der aller wichtigen Pisten erschliesst, sowie ein Tellerlift der von der Bergstation der Pendelbahn aus, den höchsten Punkt des Skigebiet erschliesst. Er ist aber nur kurz, dafür kommt man mit ihm zu einer schönen hintenrum Abfahrt die leider oft geschlossen ist. Wir entschieden uns für die Hauptpiste am Sessellift da die eigentlich in der Sonne liegen müsste. Und tatsächlich, nach wenigen schwüngen waren wir wieder in der Sonne. Der Schnee war noch glatt gefroren die Pisten hart. Neben aus ging es ein wenig besser. Das Panorama ist aber allgegenwärtig. Wir kommen fast nicht aus dem Staunen, uns gefällt's
Die Piste führt direkt zur Talstation des Sessellift Ruppenstein. Der Lift ist die modernste, beziehungsweise neueste Anlage im Skigebiet. Sie wurde 1999 von MEB gebaut. Gemütlich lassen wir uns hochschaukeln. Teilweise musste echt viel Schnee vom Lifttrasse weggeschaufelt werden. Während der Liftfahrt kann man gut die Pendelbahn beobachten, welche gleich nebenan hoch und runter fährt. Oben angekommen fahren wir mit dem Tellerlift gleich weiter zum höchsten Punkt. Durch sehen tut man nicht viel, da hier immer noch der Nebel drückt. Wir machen dann noch ein zwei Wiederholungsfragen am Sessellift und geniessen das Panorama dabei. Als der Magen zu knurren beginnt, statten wir dem kleinen Bergrestaurant, das sich ein paar Höhenmeter unterhalb der Bergstation befindet, einen Besuch ab. Für wenig Geld bekommt man hier Kaffee und Panini – insgesamt haben wir rund 30 € bezahlt, kaum zu glauben.
Das Restaurant ist in einer gemütlichen Berghütte untergebracht und in zwei Bereiche unterteilt: einen Self-Service und einen bedienten Bereich. Letzterer war jedoch noch geschlossen, also machten wir es uns im bistroähnlichen Self-Service gemütlich.
Da wir die einzigen waren, die kein Italienisch sprachen, fielen wir natürlich sofort auf – und kamen prompt mit den Einheimischen ins Gespräch. Die meisten stammen aus der Umgebung und sind vor allem wegen des vielen Schnees und des guten Wetters hier. Wir freuten uns über die netten Gespräche und machten uns danach wieder auf die Piste.
Nach einer Wiederholung mit dem Sessellift, wollten wir dann einmal zur Mittelstation der Luftseilbahn hinunter fahren. Die Piste war zwar offiziell geschlossen, warum wissen wir nicht, doch das hat uns weniger interessiert. Während die Piste östlich der Bahn runter führt, wollten wir westlich die einladenden Tiefschneehänge runterfahren. Wir schätzen das Gelände als weitläufig ein und dachten dass es unten sicher wieder eine Möglichkeit gibt Richtung Westen zur Mittelstation zu kommen. Also stürzen wir uns rein in die Hänge und hatten eine Riesenfreude.
Das Gelände war weitläufig und das Panorama nach wie vor spektakulär. Immer wieder gab es zwar kleine Felsstufen über die oder um die man fahren konnte. Ab etwa der Streckenmitte der Bahn, wollten wir uns Richtung Osten machen um die offizielle Skipiste zu erwischen. Doch durch diese ganzen Felsstufen die plötzlich auftraten ging das irgendwie nicht so gut. So dass wir weiterhin westlich der Bahnstrecke blieben.
Irgendwann ging es dann plötzlich unter uns gar nicht mehr weiter. Eine Riesen Felswand lag wenige Meter vor uns und wir hielten erst mal an. Auf der Karte schauen wir dass es sich um drei Felswände handelt, zwischen denen sich jeweils Lawinengräben befinden.
wir liefen also wieder ein Stück durch den Tiefschnee hoch um den Einschnitt des Lawinengrabens betreten zu können dieser war schmal und steil und wir fuhren runter mit dem Ski so gut es ging. Doch irgendwann war er zu steil und sonnnenexponiert dass der Schnee dort bereits abgerutscht war und Gras zum Vorschein kam. Wir zog unsere Ski ab und kletterten ein Stück den Graben runter. Als wir tief genug waren, werfen wir unsere Ski in weiten Bogen runter in den Schnee und kletterten noch ein Stück weiter. Irgendwann kamen wir zu einer steilen Felsplatte und es gab keine Möglichkeit mehr sich an den Grashalmen und Ästen fest zu halten. So dass wir uns entschieden einfach die letzten 10 m über die Felsplatte runter zu rennen und an dessen Ende dann in den Schnee zu Springen.
Als wir alle gesprungen sind, lagen wir bis zu der Brust im Schnee. Nur mit Mühe und mit unseren Schaufeln konnten wir uns befreien. Wir befanden uns fast auf gleicher Höhe wie die Mittelstation und mussten nun traversieren. Teilweise war es kompliziert da wir uns mitten im Waldgebiet befanden und uns durchs Dickicht quälen mussten. Nach circa 20 Minuten haben wirs dann geschafft und standen vor der Mittelstation. wieder oben angekommen, fuhren wir noch einige Runden am Skilift da sich die Wolken nun komplett verzogen. Es hat einfach was hier oben zu sein, die Stimmung ist genial, die Leute sind zufrieden und die gemütlichen Anlagen geben den Rest. Zum Schluss fahren wir noch die offizielle Tal Abfahrt hinunter. Wie bereits gesagt war die Piste zu, aber sie wurde rege genutzt.
Wir finden uns nun wieder unten auf dem Parkplatz völlig zufrieden und erschöpft. Es hat uns einen Riesenspass gemacht. ich finde es immer wieder toll in so einem kleinen unbekannten Skigebiet Ski zu fahren, es ist einfach entschleunigend. Andere gute Beispiele sind zum Beispiel: Arolla, San Domenico, Axalp oder die Engstligenalp.
Wir packen alles ins Auto und fahren los. 40 Minuten später sind wir in Domo und spazieren durch die Altstadt. Hier war ich davor sicher schon zwei Monate nicht mehr und hatte Freude dass hier bereits das Sommerfeeling Einzug gehalten hat. Wie sichs denn später herausstellte folgte die Wochen darauf nochmals eine kleine Eiszeit unter Frühling liess uns ein wenig im Stich. Später fuhren wir wieder über den Simplon nach Hause ins Wallis.
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Zuletzt geändert von seilreiter am 12.05.2024, 08:05, insgesamt 7-mal geändert.
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Re: 16.03.2024 | Macugnaga Monte Moro | Off-Piste Abenteuer
Toller Bericht, tolles Trio, tolle rote Ski, toller Retrostyle und am Ende nach soviel Entdeckungen noch das
i Tüpfelchen...das alte Gipfelliftfoto...
Merci vielmols!
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Re: 16.03.2024 | Macugnaga Monte Moro | Off-Piste Abenteuer
Ein super Bericht mit sehr tollen Bildern, vielen Dank dafür! 
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Re: 16.03.2024 | Macugnaga Monte Moro | Off-Piste Abenteuer
Wirklich wunderschöne Bilder aus einem genialen Gebiet. Dort ist die Zeit ja stehengebieben. 
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Re: 16.03.2024 | Macugnaga Monte Moro | Off-Piste Abenteuer
Danke danke 

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Re: 16.03.2024 | Macugnaga Monte Moro | Off-Piste Abenteuer
Toller Abenteuerbericht in traumhafter Landschaft.
Habt Ihr auch "Sprachlandsleute" angetroffen - Macugnaga ist doch Walsergebiet?
Noch eine ot-Frage: Wenn Ihr öfter in Domo seid, kennt Ihr das Divin Porcello in Masera? War immer unser Lieblingslokal auf dem Heimweg aus Z oder Saas über das Tessin.
Habt Ihr auch "Sprachlandsleute" angetroffen - Macugnaga ist doch Walsergebiet?
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Re: 16.03.2024 | Macugnaga Monte Moro | Off-Piste Abenteuer
Mega Bilder und tolle Eindrücke aus diesem besonderen Skigebiet. Seid ihr als einzige westlich der Bahn runtergefahren? Scheint mir doch nicht ganz ungefährlich gewesen zu sein. Gut das alles geklappt hat 
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Re: 16.03.2024 | Macugnaga Monte Moro | Off-Piste Abenteuer
Toller Bericht, Macu steht auch noch auf meiner Bucket List. Ich bin im Sommer mal vom Mattmark-Stausee zum Monte Moro-Pass hochgekraxelt und hatte oben eine Marien-Erscheinung 
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Re: 16.03.2024 | Macugnaga Monte Moro | Off-Piste Abenteuer
Hallo, nein nicht... dafür paar Wallsier Fahnengfm49 hat geschrieben: 12.05.2024, 13:48 Toller Abenteuerbericht in traumhafter Landschaft.
Habt Ihr auch "Sprachlandsleute" angetroffen - Macugnaga ist doch Walsergebiet?
Noch eine ot-Frage: Wenn Ihr öfter in Domo seid, kennt Ihr das Divin Porcello in Masera? War immer unser Lieblingslokal auf dem Heimweg aus Z oder Saas über das Tessin.
Zuerst waren da noch spuren dann nicht mehr. War schon etwas gewagt. Aber man ist ja nur einmal jung. Auf jeden fall hatten wir alles an Sicherheitsausrüstungen dabei.DiggaTwigga hat geschrieben: 12.05.2024, 16:52 Mega Bilder und tolle Eindrücke aus diesem besonderen Skigebiet. Seid ihr als einzige westlich der Bahn runtergefahren? Scheint mir doch nicht ganz ungefährlich gewesen zu sein. Gut das alles geklappt hat![]()
Das ging mir so ähnlich. Auf dem Pass selber war ich schon mal vom Mattmark aus. Jetzt im März das erste mal "richtg" in Macugnaga und im April als Fussgänger gleich nochmals.sheridan hat geschrieben: 12.05.2024, 21:39 Toller Bericht, Macu steht auch noch auf meiner Bucket List. Ich bin im Sommer mal vom Mattmark-Stausee zum Monte Moro-Pass hochgekraxelt und hatte oben eine Marien-Erscheinung![]()
Gruss
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Re: 16.03.2024 | Macugnaga Monte Moro | Off-Piste Abenteuer
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Re: 16.03.2024 | Macugnaga Monte Moro | Off-Piste Abenteuer
Mutig, sich in so unbekanntes Gelände zu begeben. Gut ist es gut ausgegangen.
Ansonsten schöner Bericht, danke.
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Re: 16.03.2024 | Macugnaga Monte Moro | Off-Piste Abenteuer
Danke fürs lesenski-chrigel hat geschrieben: 13.05.2024, 13:16 Mutig, sich in so unbekanntes Gelände zu begeben. Gut ist es gut ausgegangen.
Ansonsten schöner Bericht, danke.
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Re: 16.03.2024 | Macugnaga Monte Moro | Off-Piste Abenteuer
Bei solchen Übungen kann man sich im ungünstigen Fall auch gern einen Kreuzbandriss holen...seilreiter hat geschrieben: 13.05.2024, 13:22 ....
So dass wir uns entschieden einfach die letzten 10 m über die Felsplatte runter zu rennen und an dessen Ende dann in den Schnee zu Springen.
....
aber der Mut zum Risiko wurde belohnt.. und es ist gut ausgegangen...
Als jugendlicher Skilehrer ist mir dieses im Gelände sogar mit einer Gruppe passiert, das ich in eine Sackgasse im Tiefschnee reingefahren bin..
einfach eine Variante zu früh abgebogen.. und nach 100 Meter kam der Abgrund..
Im Tiefschnee sind selbst nur 100 Meter aufsteigen, ein halber Marathon..
Ich bin diese 100 Meter mehrfach aufgestiegen, da ich den sportlich schwächeren, die Skier hochgeschleppt hatte...
Dieser Faux-pas hat mich hinterher noch einige Bier an Schweigegeld gekostet, das mich keiner beim Ski-Club Chef verpetzt hatte ...
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Danach ist mir dieses zum Glück kein einziges Mal mehr passiert...
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Re: 16.03.2024 | Macugnaga Monte Moro | Off-Piste Abenteuer
Wir alle gehen davon aus, dass Du nicht mehr dort tätig bist. bzw. der Club Chef nicht mehr lebt undoder es schon verjährt ist - d.h. Du bis älter als wir dachten....highlander hat geschrieben: 13.05.2024, 18:14seilreiter hat geschrieben: 13.05.2024, 13:22 ....
So dass wir uns entschieden einfach die letzten 10 m über die Felsplatte runter zu rennen und an dessen Ende dann in den Schnee zu Springen.
Dieser Faux-pas hat mich hinterher noch einige Bier an Schweigegeld gekostet, das mich keiner beim Ski-Club Chef verpetzt hatte ...![]()
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Karpacz,SzklarskaPoreba,
Harachov,Rokytnice,SpindlerovyMlyn,BoziDar,MalaFatra
SaasFee,Leukerbad,Adelboden,Wengen, AletschArena,Lötschen,
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Teufelsberg(Grass),CottbusKollkwitz(Roll),Gehren(Alpin)
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Re: 16.03.2024 | Macugnaga Monte Moro | Off-Piste Abenteuer
Mit welcher Altersgruppe warst Du da unterwegs? Ich kann mir kaum eine Konstellation vorstellen, wie jemand zwar Tiefschneefahren kann (auch konditionell durchhält), aber nicht seine Ski für 100 Meter hochtragen kann. Ich hatte zuerst an Kinder gedacht, aber denen würde man wohl eher nicht Bier verteilen.highlander hat geschrieben: 13.05.2024, 18:14 Im Tiefschnee sind selbst nur 100 Meter aufsteigen, ein halber Marathon..![]()
Ich bin diese 100 Meter mehrfach aufgestiegen, da ich den sportlich schwächeren, die Skier hochgeschleppt hatte...
P.S: Du hast den falschen Beitrag von Seilreiter im Zitat verlinkt.
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Re: 16.03.2024 | Macugnaga Monte Moro | Off-Piste Abenteuer
highlander hat geschrieben: 13.05.2024, 18:14Bei solchen Übungen kann man sich im ungünstigen Fall auch gern einen Kreuzbandriss holen...seilreiter hat geschrieben: 13.05.2024, 13:22 ....
So dass wir uns entschieden einfach die letzten 10 m über die Felsplatte runter zu rennen und an dessen Ende dann in den Schnee zu Springen.
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Ich bin diese 100 Meter mehrfach aufgestiegen, da ich den sportlich schwächeren, die Skier hochgeschleppt hatte...
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ja das kann doch jedem mal passieren. es waren bei uns vielleicht auch so 100m, sicher nicht mehr.
Als kleiner Junge (so 12) bin ich in meinem Heimatskigebiet nähe der Sesselbahn Arven auch mal in nem Graben gelandet. Tja Da kam ich echt nicht mehr raus weil alles voll Tiefschnee war und ich nicht hochklettern konnte. Ich hatte zum Glück schon ein Tastenhandy für eben solche Sachen und konnte meinem Vater anrufen der im Skigebiet arbeitet. Der musste mich dan mit nem Seil hochziehen.
Tja, jetzt jin ich älter und nicht schlauer
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Re: 16.03.2024 | Macugnaga Monte Moro | Off-Piste Abenteuer
Merci für den tollen Bericht und die echt stilistisch coolen Fotos, gefällt mir sehr!
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Re: 16.03.2024 | Macugnaga Monte Moro | Off-Piste Abenteuer
gerne dankemarvelous hat geschrieben: 22.05.2024, 19:01 Merci für den tollen Bericht und die echt stilistisch coolen Fotos, gefällt mir sehr!
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Re: 16.03.2024 | Macugnaga Monte Moro | Off-Piste Abenteuer
Danke für den Bericht, sehr coole Aufnahmen!


Haha, freut mich, wenn ich da als Inspirationsquelle dienen konnte!seilreiter hat geschrieben: 11.05.2024, 22:47 Als dann noch Alpinfans User Enviadi, das Video zu den Seilbahnen in Macugnaga hochgeladen hat, machten wir im Nu ab da hin hinzufahren.
Die stehen auf der anderen Seite der Grenze doch auch, man muss sie dort halt nur in der Regel nicht beachten.seilreiter hat geschrieben: 11.05.2024, 22:47 Kaum an der Schweizer Grenze, wieder so ein doofes Sechzig Schild
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Re: 16.03.2024 | Macugnaga Monte Moro | Off-Piste Abenteuer
Das weiss ich tatsächlich gerade nicht auswendig, aber gut möglich. Auf jeden Fall kann man im Anzascatal auf dieser schmalen Strasse grösstenteils 90 fahren.enviadi hat geschrieben: 23.05.2024, 22:42 Danke für den Bericht, sehr coole Aufnahmen!
Haha, freut mich, wenn ich da als Inspirationsquelle dienen konnte!seilreiter hat geschrieben: 11.05.2024, 22:47 Als dann noch Alpinfans User Enviadi, das Video zu den Seilbahnen in Macugnaga hochgeladen hat, machten wir im Nu ab da hin hinzufahren.
Die stehen auf der anderen Seite der Grenze doch auch, man muss sie dort halt nur in der Regel nicht beachten.seilreiter hat geschrieben: 11.05.2024, 22:47 Kaum an der Schweizer Grenze, wieder so ein doofes Sechzig Schild![]()
Und ja du warst Quasi der Motivationsschub. Hin wollten wir schon lange. Im April war ich grad ein zweites mal, aber ohne Ski
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Re: 16.03.2024 | Macugnaga Monte Moro | Off-Piste Abenteuer
So wie ich es in Erinnerung habe, ist es vom Simplon Richtung Domodossola gefühlt alle 500 Meter was anderes und vielfach auch einfach unklar, was eigentlich gerade erlaubt ist. Die Strasse hoch nach Alagna ist auch so ein Fall, da fehlen auch grösstenteils die Schilder am Ortsende. Am Ende ist es aber auch völlig egal wie schnell man fährt, es gibt immer einen Fiat Panda, der mit quietschenden Reifen überholt.seilreiter hat geschrieben: 24.05.2024, 07:51 Das weiss ich tatsächlich gerade nicht auswendig, aber gut möglich. Auf jeden Fall kann man im Anzascatal auf dieser schmalen Strasse grösstenteils 90 fahren.
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Re: 16.03.2024 | Macugnaga Monte Moro | Off-Piste Abenteuer
Genau so ist es. Auf der Simplonachse ändert es wirklich relativ Oftenviadi hat geschrieben: 24.05.2024, 13:18So wie ich es in Erinnerung habe, ist es vom Simplon Richtung Domodossola gefühlt alle 500 Meter was anderes und vielfach auch einfach unklar, was eigentlich gerade erlaubt ist. Die Strasse hoch nach Alagna ist auch so ein Fall, da fehlen auch grösstenteils die Schilder am Ortsende. Am Ende ist es aber auch völlig egal wie schnell man fährt, es gibt immer einen Fiat Panda, der mit quietschenden Reifen überholt.seilreiter hat geschrieben: 24.05.2024, 07:51 Das weiss ich tatsächlich gerade nicht auswendig, aber gut möglich. Auf jeden Fall kann man im Anzascatal auf dieser schmalen Strasse grösstenteils 90 fahren.![]()
Unterhalb Domodossola ist dann durchgehend 90 auf der Schnellstrasse, jeder fährt aber mindestens 130, auch dort wo plötzlich 30 steht.
Das mit dem Fiat Panda ist so
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