Anstehen am Lift: USA vs. Europa

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sheridan
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Re: Anstehen am Lift: USA vs. Europa

Beitrag von sheridan »

extremecarver hat geschrieben: 17.02.2026, 11:36 Das Hauptproblem ist das die Gates zu schnell schließen, weil hinter jemand anders reingehen und dann auf freie Spur switchen bei KSB geht dann etwas schwer.

Ohne die Gates könnten die Lifte deutlich besser gefüllt werden.
Die fehlenden Gates sind auch der Hauptpunkt bei einem 180°-Einstieg. Mit Laufbändern kann man aber nicht auf die Türli verzichten, weil dort die Bandlänge mit der Sesselabfolge synchronisiert sein muss. Aber ohne Laufband kann man durchaus drauf verzichten. Sieht man auch öfters, z.B. mit einer Ampel-Signalisation (Lavadinas in Laax oder Salastrains in St Moritz).
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Re: Anstehen am Lift: USA vs. Europa

Beitrag von Hasenjäger »

ski-chrigel hat geschrieben: 11.02.2026, 20:47Und aktives Anstehen ist ja auch irgendwie spassig ;-)
Werdet ihr da eigentlich auch so oft angemault oder geht das nur mir so?
Ich drängle nicht, aber wenn einer vor mir rumtrödelt oder Plätze leer lässt geh ich vorbei. Sei es mitten in der Schlange, wo manche vor lauter reden nicht aufrücken, oder dann an den Schranken, wenn jemand nicht vor geht.
Ich bin da wirklich nicht aggressiv oder unverschämt, aber es kommt regelmäßig vor, dass dann blöd daher geredet wird. Manchen ist es da lieber der Platz bleibt leer als dass einer ihn nutzt.
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Re: Anstehen am Lift: USA vs. Europa

Beitrag von skifuzziWi »

In Kanada war es sogar so, daß morgens an den Zubringerbahnen ein Einweiser die Leute dirigiert hat und 3-4 Helfer die Ski abgenommen und in die Köcher gesteckt haben.
Dadurch war jede Gondel maximal gefüllt.
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Re: Anstehen am Lift: USA vs. Europa

Beitrag von hch »

extremecarver hat geschrieben: 17.02.2026, 11:36 Das Hauptproblem ist das die Gates zu schnell schließen, weil hinter jemand anders reingehen und dann auf freie Spur switchen bei KSB geht dann etwas schwer.

Ohne die Gates könnten die Lifte deutlich besser gefüllt werden. Ich glaube nicht dass es da oft zu über belegtem Sessel käme.
Nein. Wenn man schon am Gates ist, ist es eh zu spät um sinnvoll aufzufüllen. Das muss schon vorher stabilisiert sein (wie eine Landung mit dem Flugzeug :)). Und genau das funktioniert in Übersee sehr gut, während man bei uns so tolle Ideen hat wie 4 Drehkreuze 2 Meter vor den Einstieg einer 6KSB zu stellen, sodass alle noch am Sortieren sind, wenn sich die Schranken öffnen.
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Re: Anstehen am Lift: USA vs. Europa

Beitrag von Ski-Tom »

hch hat geschrieben: 17.02.2026, 15:43
extremecarver hat geschrieben: 17.02.2026, 11:36 Das Hauptproblem ist das die Gates zu schnell schließen, weil hinter jemand anders reingehen und dann auf freie Spur switchen bei KSB geht dann etwas schwer.

Ohne die Gates könnten die Lifte deutlich besser gefüllt werden. Ich glaube nicht dass es da oft zu über belegtem Sessel käme.
Nein. Wenn man schon am Gates ist, ist es eh zu spät um sinnvoll aufzufüllen. Das muss schon vorher stabilisiert sein (wie eine Landung mit dem Flugzeug :)). Und genau das funktioniert in Übersee sehr gut, während man bei uns so tolle Ideen hat wie 4 Drehkreuze 2 Meter vor den Einstieg einer 6KSB zu stellen, sodass alle noch am Sortieren sind, wenn sich die Schranken öffnen.
Genau das ist mir im Pizol bei meinem letzten Besuch negativ aufgefallen. Oft der Zugang mit einer Kurve direkt vor der Schranke. Drehkreuze beim KSB Gaffia - Pizolhütte nur etwas mehr als eine Skilänge vor der Schranke. Einzig am Schwamm ist es gut gelöst, dort hatte es aber eh nicht so viel Andrang als dass man die Sessel hätte füllen können.

Besser ist es z.B. beim Schaffürggli in Madrisa. Die Schlange ist kerzengerade, die 90° Kurve machen die Sessel. Dazu noch eine Singleline. Dort hatten wir immer gut gefüllte Sessel.
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Re: Anstehen am Lift: USA vs. Europa

Beitrag von ski-chrigel »

Hasenjäger hat geschrieben: 17.02.2026, 14:44
ski-chrigel hat geschrieben: 11.02.2026, 20:47Und aktives Anstehen ist ja auch irgendwie spassig ;-)
Werdet ihr da eigentlich auch so oft angemault oder geht das nur mir so?
Eigentlich fast nie. Offenbar mache ich das subtiler. 8-) Was ich eher merke, dass es manche merken und dann „Gegendruck“ erzeugen, indem sie auch sehr eng aufrücken oder einen Stock in den Weg stellen etc.
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Re: Anstehen am Lift: USA vs. Europa

Beitrag von extremecarver »

Klar besser ist Sortierung vor dem Gate, aber allzu oft ist halt mittig einiges frei, aber außen nicht - und man kommt nicht mehr rüber. Dann mit Schwung hinter jemand durch und mittig auffüllen - geht auch bei Fließband wenn man weiß was man tut. Wegen mir musste nie der Lift anhalten (naja nicht ganz korrekt, mal mit Rucksack so verhängt dass ich nicht aussteigen konnte, aber nicht wegen auffüllen). Bei manchen Gebieten ist es aber kaum möglich als zweiter durch die Schranke zu gehen - wenn der zuvor nicht richtig angast.
In einigen Gebiete sagen die Ordner eh an wieviel Plätze noch frei sind - und nehmen den letzten 1-2 die Ski ab. In Hochfüger am 8er Jet gehts etwas ganz gut. Der ist meist komplett voll dank der Single Line und aktiven Ordnern. Blöd ist eher bei Bahnen die richtig schnell durch Station laufen - Karspitzbahn in Zell fällt mir dazu ein die wenn bei Andrang auf 6m/s echt sehr rasch durch die Station durch ist. Da rennt man quasi hinterher. Gegenteil ist sowas wie Gigijochbahn in Sölden die regelrecht schleicht in der Station, die ist viel leichter voll zu bekommen aber bei wenig Andrang kostet das natürlich viel Zeit.
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Re: Anstehen am Lift: USA vs. Europa

Beitrag von whistlercarver »

Was noch schlimmer ist, wenn man eine Engländerin hat die perfektes Schlangestehen gewöhnt ist und diese dann auf die Hochsaisonschlange am Feldberg mit 20min Wartezeit trifft. Sie war ganz empört das alle anderen um sie rum keine Rücksicht auf sie nahmen.
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Re: Anstehen am Lift: USA vs. Europa

Beitrag von Turms »

hch hat geschrieben: 17.02.2026, 07:00 Der Unterschied in den USA ist nicht wirklich die Disziplin, sondern die Überwachung und Steuerung. Dort gibt es an Liften mit Andrang halt einen oder mehrere Mitarbeiter, die einteilen und auch dass die Schlangen mit Gattern organisiert sind. Typischerweise eine Methode wo es mehrere Schlangen gibt, die sich dann nach und nach bis zum Lift vermischen, wo dann immer in Gruppen vorgerückt wird. Wenn es das alles nicht gibt, ist dort genauso ein Chaos wie bei uns.

Das ist halt Personalaufwändig und damit bei unseren Personalkosten teuer, da ist es halt einfacher eine Bahn mit mehr Kapazität zu bauen und sie nicht voll auszulasten. Da die Personalkosten auch in Nordamerika immer mehr steigen und man nicht einfach mehr Skibums für einen Liftpass und etwas Handgeld anstellen kann, schätze ich, dass es dort langfristig auch weniger aktives Liftschlangenmanagement geben wird.

Aber ja, eine Singles Line ist eigentlich die einfachste Methode aufzufüllen, und es wundert mich dass es die nicht viel mehr gibt.

So denke ich auch. In Les Gets gibt es nur eine Gondelbahn. Die Schlange diese Woche – vor allem mit den Skischulen – ist zwar extrem, aber trotzdem muss man meist nicht länger als etwa 10 Minuten warten. Insgesamt sind dort ungefähr 7–8 Mitarbeiter im Einsatz: 4–5 organisieren und steuern die Warteschlangen, und 2–3 nehmen Skier und Snowboards entgegen und laden sie in die Gondeln. Das funktioniert tadellos – keine Kabine fährt halb leer, alle sind mit 6 Personen voll besetzt
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Re: Anstehen am Lift: USA vs. Europa

Beitrag von Frans »

Theo hat geschrieben: 17.02.2026, 10:55 Man muss aber auch erwähnen dass die Amerikaner sobald sie hier sind keine Anpassungsschwierigkeiten haben und unser System recht schnell begreifen so dass sie da wie die alten Hasen tiptop mitmachen wie wenn sie nie etwas anderes getan hätten.
Amerikaner sind nicht immer an ganz banale Sicherheitsbügel gewöhnt, und da passen sie sich nicht unbedingt direkt an. Letzte Woche in Zermatt musste der 4-KSB nach Breitboden angehalten werden, weil ein paar Amerikaner es nicht für nötig hielten überhaupt den Bügel zu schliessen. Ein Sessel war schon ziemlich weit oben, als der Bahnmitarbeiter eingriff und die Bahn anhielt. Da die meisten moderne Bahnen mittlerweile automatische Schliessbügel haben, oder zumindest welche die erst in der Bergstation geöffnet werden können, entschärft sich das recht gut.

Was aber Höflichkeitsformen angeht, finde ich die amerikanischen Gäste eigentlich sehr angenehm. Viele sind auch offen für ein kurzen Plausch und grüssen wie Schweizer recht freundlich. Im Vergleich dazu kann ich mir ganz andere Beispiele nennen von frechen Europäern. Vor ein paar Jahren kann ich mich z.B. noch erinnern, wie ein Engländer am Matterhorn-Express mich einfach anschreien musste mit ein "we're full", obwohl die 8er Gondel nur zu 6. besetzt war, und mich aus der Gondel schupste und die Türe manuell ein wenig zu zog. Sowas asoziales musste eigentlich vom Bahnpersonal konsequent mit ein Skipass/Billetentzug sanktioniert werden. Aber meistens sehen die sowas nicht, oder schauen gekonnt weg, weil sie selber keine Lust auf Stress haben.
ski-chrigel hat geschrieben: 17.02.2026, 13:09 Das ist wohl eine löbliche Ausnahme. In den Medien wird ja immer wieder darüber berichtet, wie schlecht es funktioniert, was sich mit meinen Erfahrungen an zahlreichen Orten völlig deckt.
Absolut, meine Erfahrung ist auch nicht anders wie von dir oder oder von den Medien beschrieben wird. Reissverschluss auf der A8 bei Sarnen oder vor dem Lopper... Horror. Und dann wird man manchmal noch böse angehupt, weil man völlig legal den geöffneten Pannenstreifen bei Hergiswil nutzt. Da entsteht auch unnötig Stau, weil alle meinen trotz klarer Signalisation, direkt einfädeln zu müssen. Oder auch auf der A1 bei Wangen an der Aare ist es bei viel Verkehr immer ein Elend mit dem Reissverschluss von Bern in Richtung Zürich.
sheridan hat geschrieben: 17.02.2026, 13:44 Die fehlenden Gates sind auch der Hauptpunkt bei einem 180°-Einstieg. Mit Laufbändern kann man aber nicht auf die Türli verzichten, weil dort die Bandlänge mit der Sesselabfolge synchronisiert sein muss. Aber ohne Laufband kann man durchaus drauf verzichten. Sieht man auch öfters, z.B. mit einer Ampel-Signalisation (Lavadinas in Laax oder Salastrains in St Moritz).
Fehlende Gates bzw. "Portionierer" halte ich nicht direkt als Hauptargument für den 180°-Einstieg. Es gibt auch einige ältere Anlagen ganz ohne Gates und Ampeln in der Schweiz. Zum Beispiel am Lauchernalp (3-KSB) oder Häägen (4-KSB) in Hasliberg, dazu die von dir genannte Beispiele mit Ampeln.
sheridan hat geschrieben: 17.02.2026, 07:57 Ob wirklich besser aufgefüllt wird, wage ich auch zu bezweifeln, wenn ich es in Realität sehe. Viele warten auch einfach den nächsten Sessel ab anstatt aufzufüllen.
Wird es, die Sessel z.B. in Adelboden-Lenk oder Jungfrau Region mit 180°-Einstieg sind bei Andrang immer vollständig aufgefüllt. Ganz ohne Hilfspersonal. Am Hirli in Zermatt hat man den Einstiegsbereich ein wenig zu schmal gebaut, da ist nicht viel Platz zum Überholen, was dann schon zu lücken führen kann. Aber besonders an der Eigernordwandbahn oder Wixi hat man den Einstiegsbereich schön und grosszügig gelöst.
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Re: Anstehen am Lift: USA vs. Europa

Beitrag von Thueringer.Wald »

extremecarver hat geschrieben: 17.02.2026, 11:36 Das Hauptproblem ist das die Gates zu schnell schließen, weil hinter jemand anders reingehen und dann auf freie Spur switchen bei KSB geht dann etwas schwer.

Ohne die Gates könnten die Lifte deutlich besser gefüllt werden. Ich glaube nicht dass es da oft zu über belegtem Sessel käme. Aber dafür könnte man ja eine Kamera mit KI zum abschalten nehmen, sollte das liftpersonal es übersehen.
Das ist nicht zu unterschätzen.
An unserer neuen Anlage haben die Gates am Anfang auch zu schnell geschlossen, sodass Kinder mitunter nicht durchkamen. Wir haben dann um 0,5s länger geöffnet. Klingt wenig, ist aber gefühlt eine Ewigkeit. Führte dazu, dass die nachrutschenden gegen das gerade schließende Gate fuhren. Am Ende sind wir bei 0,3s rausgekommen.

Zur KI:
Unser Auro funktioniert super, wenn man nur gute Skifahrer an der Anlage hat. An starken Tagen mit Kindern, blutigen Anfängern oder Fußgängern kommt man bereits an die Grenzen. Dann fährt man mit besetzter Station wesentlich flüssiger.
Wenn ich mir dies für den Einstiegsbereich und die dortigen Dramen vorstelle.....muss wohl dazu noch einiges an Entwicklung ins Land gehen.
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Re: Anstehen am Lift: USA vs. Europa

Beitrag von Stäntn »

Was spricht gegen komplettes entfernen der Gates und nur noch LEDs? Überall wo ich das sehe, klappt es reibungslos egal welches Publikum gerade ansteht.
Dazu noch Single Lines auf beiden Seiten, und schon wäre das Problem denke ich ziemlich gelöst.
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Re: Anstehen am Lift: USA vs. Europa

Beitrag von extremecarver »

Die neusten KI Modelle schaffen das mit links, das Problem ist eher was jetzt neu eingebaut wird ist eher auf Stand vor ein paar Jahren, und da sind Welten weiter gegangen.

Und lokal laufen die halt auch noch nicht. Aber Claude Opus 4.6 sticht bei sowas jeden Menschen aus... Nur bis das zertifiziert ist und dann eingebaut werden darf vergehen halt zig Jahre...

Ist halt wie überall. Trump und Europa möchten weiter Auto Fabriken haben für Jobs für Arbeiter, Xiaomi baut inzwischen Fabriken in denen nur noch Roboter Autos herstellen.
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Re: Anstehen am Lift: USA vs. Europa

Beitrag von sheridan »

In Grimentz Col de Pouce ist der 180er nicht immer voll. Dort ist aber auch nicht viel Platz, wobei das Hauptgedränge vor den Drehkreuzen ist. Es gibt aber auch innereuropäisch kulturelle Unterschiede beim Anstehen. Das ein einzelner auf einen freien Sessel reinzieht, sehe ich in IT/FR/Westschweiz nur sehr selten. Im DACH-Bereich sieht man das öfters.
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Re: Anstehen am Lift: USA vs. Europa

Beitrag von Theo »

Amerikaner sind nicht immer an ganz banale Sicherheitsbügel gewöhnt, und da passen sie sich nicht unbedingt direkt an. Letzte Woche in Zermatt musste der 4-KSB nach Breitboden angehalten werden, weil ein paar Amerikaner es nicht für nötig hielten überhaupt den Bügel zu schliessen.
Meine Aussage wegen der Anpassungsfähigkeit bezog sich lediglich auf das Anstehen. Der Bügel ist ein anderes Thema und ich habe diesen Winter schon 4 oder 5 solcher Experten zurück geholt, abgeladen und einfach zur Pendelbahn geschickt. Da hilft es scheinbar auch nicht, dass es in Nordamerika alleine schon in diesem Januar 3 tödliche Abstürtze gab.
Was spricht gegen komplettes entfernen der Gates und nur noch LEDs?
Meinen Beobachtungen nach kann man das grösstenteil vergessen, denn es funktioniert nur auf einer recht schmalen Bandbreite der Sesselfolgezeit.
Ich habe übrigens recht oft zuletzt am Abend beim herrichten der Station offen damit ich selber besser durchkomme und bekomme dabei regelmässig Lachanfälle.

Single-Lines müssten von Anfang an eingeplant sein, denn oftmals steht was im Weg so dass man die nicht so einfach nachrüsten kann.
Es kommt dann auch immer noch drauf an wie oft oder wie lange pro Tag dass man das wirklich auch braucht.
Bei mir hat es keine, wäre bei der zweiseitigen Zufahrt aus Platzgründen nur mit viel Aufwand realisierbar und die Situationen mit über 5min Wartezeit halten sich dann auch sehr in Grenzen.
Durchfluss bei theoretisch 1800p/h ist bis zu 1650p/h, also über 90%. Kein schlechter Wert wie ich finde.
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Re: Anstehen am Lift: USA vs. Europa

Beitrag von extremecarver »

5min Wartezeit weils keine Single Spur gibt ist mir viel zu viel. Da fahre ich lieber gar nicht und hol mir die Tourenski oder geh aufs Radel... Also wenn das an jedem Lift so ist, ab und zu einmal ist es schon okay. Aber ich springe bei Gondeln auch mal über die Barriere um was aufzufüllen wenns in der früh 1-2min spart. Bis auf in Italien hatte ich damit auch nie Probleme. Ab Mittag ist es mir meist egal weil die Pisten eh nicht mehr viel hergeben oder wenn doch dann ist es so leer das man nirgends ansteht und eher die Beinmuskulatur der Grund fürs aufhören.
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Re: Anstehen am Lift: USA vs. Europa

Beitrag von ski-chrigel »

Theo hat geschrieben: 18.02.2026, 11:19
Was spricht gegen komplettes entfernen der Gates und nur noch LEDs?
Meinen Beobachtungen nach kann man das grösstenteil vergessen, denn es funktioniert nur auf einer recht schmalen Bandbreite der Sesselfolgezeit.
In Laax hat es drei 6KSBs ohne Gates mit LEDs oder Ampeln. Funktioniert tadellos. Auf der Klewen hat es zwei DSBs und eine 4KSB, zwei mit Ampeln, eine ganz ohne etwas. Auch da völlig unproblematisch. Dito am 6er Oberalppass, am 6er Titlis, am 4er Salastrains, am 3er in Disentis, am 3er am Scalottas, uvm. Wieso soll es ausgerechnet in Zermatt nicht klappen? Wenn Du die Gates abends öffnest, ist das nicht vergleichbar. Wenn man offene Gates sieht, ist man verunsichert, ob die nicht plötzlich doch noch zugehen.
Offene Zugänge animieren die Leute zum Mitdenken. Man schaut, wo es Platz hat. Gates hingegen machen genau das Gegenteil. Man folgt dem Ding blind. Das hatte ich damals als Mitarbeiter an einer 4SB selber erlebt: Wir hatten eine Störung und die Gates gingen 2x pro Sesselfolge, die recht lange war, auf. Da waren regelmässig 8 Leute für die 4 Plätze bereit. Keiner schaute.
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Re: Anstehen am Lift: USA vs. Europa

Beitrag von Downhill26 »

ski-chrigel hat geschrieben: 19.02.2026, 06:25
Theo hat geschrieben: 18.02.2026, 11:19
Was spricht gegen komplettes entfernen der Gates und nur noch LEDs?
Meinen Beobachtungen nach kann man das grösstenteil vergessen, denn es funktioniert nur auf einer recht schmalen Bandbreite der Sesselfolgezeit.
In Laax hat es drei 6KSBs ohne Gates mit LEDs oder Ampeln. Funktioniert tadellos. Auf der Klewen hat es zwei DSBs und eine 4KSB, zwei mit Ampeln, eine ganz ohne etwas. Auch da völlig unproblematisch. Dito am 6er Oberalppass, am 6er Titlis, am 4er Salastrains, am 3er in Disentis, am 3er am Scalottas, uvm. Wieso soll es ausgerechnet in Zermatt nicht klappen? Wenn Du die Gates abends öffnest, ist das nicht vergleichbar. Wenn man offene Gates sieht, ist man verunsichert, ob die nicht plötzlich doch noch zugehen.
Offene Zugänge animieren die Leute zum Mitdenken. Man schaut, wo es Platz hat. Gates hingegen machen genau das Gegenteil. Man folgt dem Ding blind. Das hatte ich damals als Mitarbeiter an einer 4SB selber erlebt: Wir hatten eine Störung und die Gates gingen 2x pro Sesselfolge, die recht lange war, auf. Da waren regelmässig 8 Leute für die 4 Plätze bereit. Keiner schaute.
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Re: Anstehen am Lift: USA vs. Europa

Beitrag von ChristianK »

sheridan hat geschrieben: 17.02.2026, 07:57 Ausserdem fahre ich mich dem Board nur ungern in der Mitte, weil das unbequemer ist…
:lol: der Satz hätte auch von mir stammen können. Hinzu kommt noch dass ich gerne direkt nach dem Ausstieg auf die Seite fahre um die Bindung zu schliessen… Entscheidend bei der ganzen Diskussion hier ist doch der Faktor Mensch. In vielen westlichen Kulturkreisen ist geordnetes Anstehen nicht verankert, da funktioniert so etwas nur mit Zwang. Ich finde das sieht man sehr gut in Davos am Totalp 4er Sessel. Selbst wenn dort die Single Line eingerichtet ist, ist nicht jeder Sessel voll besetzt. Das passiert erst dann wenn zusätzlich noch ein Bähnler dort steht und die Leute aktiv einweist.
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Re: Anstehen am Lift: USA vs. Europa

Beitrag von hch »

Zur Illustration:

In Whistler sehen die meisten Liftschlangen so aus, vor dem Einstieg sind die einzelnen Reihen abgesperrt damit man nicht mehr wechselt und sehen kann wie man ein FBM füllt:
schlange.jpg
In Alta funktioniert es so, es werden mehre Gruppen gebildet, und wenn die Fläche vor den Drehkreuzen frei ist, ruft ein Mitarbeiter "First Row" oder manchmal auch nur "First" und alle rücken in Reihe und Glied vor. Vom Mitarbeiter wird dann aus der Single Row aufgefüllt.
line.jpg
Telluride benutzt bei einigen Liften das gleiche System wie Alta, ansonsten werden das übliche Nordamerika-System bei dem die Schlangen im Reißverschlusssystem 2-3 Mal zusammengeführt werden.
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Re: Anstehen am Lift: USA vs. Europa

Beitrag von sheridan »

Hier ein Beispiel aus Kanada (Sunshine). Es werden zwei Lanes gebildet, manchmal mit "Make 4's"-Schildern. Bei einem "Alternate here"-Schild macht man dann den Reißverschluss. Bei dem hier war es parallel:
20260317_111105.jpg
Kann aber auch von links und rechts sein, je nachdem wie man den Lift anfahren kann.
20260317_124036.jpg
Ob das jetzt wirklich so viel bringt .. Liftler zum Einordnen habe ich nur bei den Gondeln gesehen, aber nicht an Sesselliften. Dementsprechend war auch nicht jeder Sessel voll, es waren aber auch keine Großkampftage. Auffällig war noch, dass sich die Leute nicht so eng auf den Pelz rücken beim Anstehen.
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Re: Anstehen am Lift: USA vs. Europa

Beitrag von sheridan »

hch hat geschrieben: 16.03.2026, 19:05 In Whistler sehen die meisten Liftschlangen so aus, vor dem Einstieg sind die einzelnen Reihen abgesperrt damit man nicht mehr wechselt und sehen kann wie man ein FBM füllt:
Das finde ich eher ätzend mit dem Board - vor allem, wenn es super eng abgesteckt ist. Ausserdem kann so niemand nachrücken von einer anderen Lane.
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