Erste eigene Skischuhe - Fehlkauf oder Anpassbar?

poloi
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Re: Erste eigene Skischuhe - Fehlkauf oder Anpassbar?

Beitrag von poloi »

AndreH hat geschrieben: 15.12.2025, 12:42
Der Weg zum passenden und gut funktionieren Skischuh ist steinig, und die meisten Leute die ich kenne haben mehrere Anläufe bis zur ihrem persönlich perfekten Skischuh gebraucht.
Wie sieht so ein Weg aus? Den "vermeitlich" besten im Laden nehmen und dann über Monate immer wieder anpassen lassen? Weil ein Skischuh ja schon lange hält, da kann man ja nicht eben hin und her wechseln.

Vor allem beim Thema Flex: ich hab keine Ahnung ob 110 für meine Fahrart zu locker sein wird. Der 110 kommt mir bei Raumtemperatur schon weich vor, aber der Verkäuer sagte auch ganz klar das der auf der Piste noch viel härter wird. Und ich glaube als Fortgeschrittener (wenn auch gut) sollte man lieber einen weicheren nehmen als einen zu harten der die Lernkurve danach blockiert. Und eine andere Möglichkeit als "erstmal nehmen und dann fahren" gibts nicht, ich kann ich ja schlecht den gleichen Schuh mit 110 vs 120 Probefahren und mich danach erst entscheiden. Grade wenn man nur 10-15 Skitage im Jahr hat will man die Zeit ja nicht damit "verschwenden" immer wieder ins Tal runter und zum Laden zu Stiefeln um irgendwas zu testen...

Zum Thema kribbeln: also das kommt nur wenn ich sitze. Sobald ich stehe usw gehts. :) freu mich auf den ersten Trip damit mitte Januar. Danach kann ich dann anpassen lassen und anfang März gehts nochmal los
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NeusserGletscher
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Re: Erste eigene Skischuhe - Fehlkauf oder Anpassbar?

Beitrag von NeusserGletscher »

Hier prallen halt zwei gegensätzliche Interessen aufeinander. Der Händler hat an einem Schuh eine gewisse Marge. Wenn er sich die Zeit nimmt, die er sich eigentlich nehmen müsste, dann zahlt er drauf. Dementsprechend sind viele Schuhmodelle so konzipiert, dass sie mit wenig händischer Interaktion für den Kunden angepasst werden können. In der Zeit, wo der Schuh im Ofen steht oder Du in einem Gestell während der Schaum aushärtet, kann der Verkäufer andere Kunden bedienen. Das ist halt u.a. das, was extremecarver meint. An Schuhen fräsen ist richtig Handarbeit, ebenso Sohlen handwerklich so aufbauen, dass sie optimal für den Kunden passen. Einfacher ist es, dem Kunden ein aufgewärmtes Stück Sohle unter den Fuß zu schieben und ihn auf ein vorbereitetes Vakuumbett zu stellen. Während die Sohle abkühlt, fertigt der Verkäufer den nächsten Kunden ab.

Mich hat dieses Procedere Lehrgeld und Verdruss gekostet.

Am Ende wäre es günstiger gewesen, einem Händer nur für die handwerkliche Leistung 500 Euro auf den Tisch zu legen (+ Material). Dafür hätte er mir ein versierter Fachmann auch gleich die Schuhe bauen können, die ich heute fahre. Wobei, so speziell sind die Schuhe nicht. Die Schale ist eher Standard, allerdings gab es die vor 15 Jahren noch nicht. Einzig die Sohle ist sehr speziell, aber das Urmodell hat mir ein Bootfitter in St. Anton gefertigt.

Wenn man am Ende genau weiß, was für einen funktioniert, dann ist die Anfertigung eines Schuhs keine Raketentechnik.

Zum Thema Flex: Aus meiner Sicht kann der Flex ruhig höher sein, wenn denn der Schuh richtig sitzt. Hast Du einen Schuh mit viel parasitärem Füllmaterial, dann schluckt der Innenschuh einen großen Teil Deiner Bewegung und am Schaft tut sich gar nix. Du rührst halt mit Deinem Unterschenkel wie mit einem Löffel im Frühstücksei. Deswegen kann man nicht sagen, welche Flex besser ist. Es hängt vom Gesamtkonzept ab.
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Re: Erste eigene Skischuhe - Fehlkauf oder Anpassbar?

Beitrag von poloi »

NeusserGletscher hat geschrieben: 15.12.2025, 20:36 Wenn er sich die Zeit nimmt, die er sich eigentlich nehmen müsste, dann zahlt er drauf. Dementsprechend sind viele Schuhmodelle so konzipiert, dass sie mit wenig händischer Interaktion für den Kunden angepasst werden können. In der Zeit, wo der Schuh im Ofen steht oder Du in einem Gestell während der Schaum aushärtet, kann der Verkäufer andere Kunden bedienen. Das ist halt u.a. das, was extremecarver meint. An Schuhen fräsen ist richtig Handarbeit, ebenso Sohlen handwerklich so aufbauen, dass sie optimal für den Kunden passen. Einfacher ist es, dem Kunden ein aufgewärmtes Stück Sohle unter den Fuß zu schieben und ihn auf ein vorbereitetes Vakuumbett zu stellen. Während die Sohle abkühlt, fertigt der Verkäufer den nächsten Kunden ab.

Das finde ich spannend, weil ich erst hinterher herausgefunden habe das mein Schuh hätte in den Ofen gekonnt, dort stand auch einer. Aber es wurde mir nicht angeboten und nicht gemacht. Da es mein erster Skischuh Kauf war wusste ich auch nichts davon.

Daher frage ich mich ob man das jetzt noch nachholen sollte, einfach weil er dann noch besser sitzt als von der Stange. Ob man es quasi bei mir nur nicht gemacht hat um Zeit zu sparen.
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NeusserGletscher
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Re: Erste eigene Skischuhe - Fehlkauf oder Anpassbar?

Beitrag von NeusserGletscher »

poloi hat geschrieben: 15.12.2025, 23:20 Das finde ich spannend, weil ich erst hinterher herausgefunden habe das mein Schuh hätte in den Ofen gekonnt, dort stand auch einer. Aber es wurde mir nicht angeboten und nicht gemacht. Da es mein erster Skischuh Kauf war wusste ich auch nichts davon.
poloi hat geschrieben: 12.12.2025, 21:38 Geschäft 2:
Bin dann bewusst noch in einen zweiten Laden gegangen, um ein Gefühl zu bekommen. Dort war ich gut 60-90 min, habe mehrere Modelle probiert.
Am Ende hat sich jedoch wieder der Fischer RC4 durchgesetzt – vom Gefühl her einfach der beste Schuh für meinen Fuß.
Angepasst wurde er dann über dieses Fischer-spezifische Heizgerät (8 Minuten aufheizen, dann 8 Minuten normal im Schuh stehen). Keine weiteren Anpassungen an der Schale, keine Einlegesohle oder so.
Wurde der Schuh jetzt angepasst oder nicht?

Der 365 Tage Service ist ein netter Werbegag, mehr nicht. Probleme treten fern vom Laden auf der Piste auf. Du wirst nicht den ganzen Urlaub Dich damit plagen sondern das vor Ort regeln wollen.

Schade, dass sie keine Sohle angefertigt haben. Eine ordentliche, auf den Fahrer abgestimmte Sohle ist so wichtig wie ein Fundament für ein Gebäude.
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Wooly
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Re: Erste eigene Skischuhe - Fehlkauf oder Anpassbar?

Beitrag von Wooly »

NeusserGletscher hat geschrieben: 16.12.2025, 07:53 Wurde der Schuh jetzt angepasst oder nicht?
fände ich auch interessant ...
NeusserGletscher hat geschrieben: 16.12.2025, 07:53 Der 365 Tage Service ist ein netter Werbegag, mehr nicht. Probleme treten fern vom Laden auf der Piste auf. Du wirst nicht den ganzen Urlaub Dich damit plagen sondern das vor Ort regeln wollen.
Hängt natürlich auch ein wenig davon ab ob die Probleme so gravierend sind ... bei gut gewählten und auch noch angepassten Skischuhen geht es ja fast immer nur noch um eine wenig Druck hier mehr oder um da ein bisschen weg, nicht um massive Fräsarbeiten und massive Fußprobleme.
NeusserGletscher hat geschrieben: 16.12.2025, 07:53 Schade, dass sie keine Sohle angefertigt haben. Eine ordentliche, auf den Fahrer abgestimmte Sohle ist so wichtig wie ein Fundament für ein Gebäude.
Stimme ich zu, allerdings ist die Frage wie "angepasst" die Sohle sein soll. Ich fahre "unangepasste" Sohlen mit Geleinsätzen in meinen Schuhen, die auch 1-2 Saisons halten, im Gegensatz zu den Sohlen die bei den Schuhen dabei sind, die sind ja oft schon nach ein paar Tagen platt. Bei den neuen Tourenschuhen, die meine Frau vor kurzem gekauft hat, wurde eine dieser Sohlen (fährt etwas andere als ich) dann auch vor dem Erwärmen in den Innenschuh eingelegt, hat gut funktioniert.

Wer normale Füsse hat, braucht imho selten die volle Custom Lösung was Einlagen angeht.
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Re: Erste eigene Skischuhe - Fehlkauf oder Anpassbar?

Beitrag von poloi »

NeusserGletscher hat geschrieben: 16.12.2025, 07:53

Wurde der Schuh jetzt angepasst oder nicht?


Jein. Das einzige was gemacht wurde: er wurde 8 min erwärmt und ich musste mich danach ganz normal 8 min reinstellen und warten. Lt. aussage des verkäufers ist das wie "14 Tage einfahren".

Angepasst wurde nichts, also kein Ofen, kein Vaccuumprozess wie er hier beschrieben wird:
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icedtea
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Re: Erste eigene Skischuhe - Fehlkauf oder Anpassbar?

Beitrag von icedtea »

Ich bleibe dabei; ausprobieren! Die Wahrscheinlichkeit, dass es passt ist wahrscheinlich gar nicht so gering und wenn nicht kann man eigentlich immer nacharbeiten.

Natürlich hätte man gleich "das große Besteck" verkaufen können,; eine Garantie ist das dann auch nicht und das Geld hat man schon hingelegt.
Wo ich schon war:
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Als nächstes: Scuol
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Re: Erste eigene Skischuhe - Fehlkauf oder Anpassbar?

Beitrag von poloi »

icedtea hat geschrieben: 16.12.2025, 17:07 Ich bleibe dabei; ausprobieren! Die Wahrscheinlichkeit, dass es passt ist wahrscheinlich gar nicht so gering und wenn nicht kann man eigentlich immer nacharbeiten.

Natürlich hätte man gleich "das große Besteck" verkaufen können,; eine Garantie ist das dann auch nicht und das Geld hat man schon hingelegt.
Denke ich auch und wie gesagt bin ja jetzt 2 Saisons nur mit Leihschuhen gefahren und hatte tatsäch in 20 Skitagen erst 1x ganz kleine Probleme aber die haben mich auch nie wirklich gestört. Average 0815 Füße
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Re: Erste eigene Skischuhe - Fehlkauf oder Anpassbar?

Beitrag von NeusserGletscher »

@Wooly: Wie immer im Leben: Soviel wie nötig und nicht so viel wie möglich. Ich kenne die Einlagen im Fischer nicht. Bei meinen Modellen hatten die Sohlen bislang bestenfalls "Vorführqualität". Eine auf den Fahrer abgestimmte Sohle, erst recht bei einem eher teuren Modell, sehe ich daher als obligatorisch. Welchen Aufwand man dabei treibt, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Gewicht, Problemfüße ja/nein, wie knapp wurde die Schale gewählt etc.

Aber nun ist der Schuh nun mal da und ich würde auch erst einmal fahren und dann bei Problemen aktiv werden.
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Re: Erste eigene Skischuhe - Fehlkauf oder Anpassbar?

Beitrag von extremecarver »

Die 0815 Einlagesohlen reichen für leute mit niedrigem Fußbett meist aus, wer ein mittleres oder hohes Fußbett hat kommt um eine angepasste nicht herum - das ist meine Meinung. Ich merke kaum Unterschied ob angepasst oder nicht (mehr wie 3-4mm Höhe zusätzlich hat eine angepasste bei mir aber auch nicht). Ja ich spüre schon den Unterschied ob die Korksohle drin ist oder die 0815, aber bei der Skiperformance oder Komfort am Ende des Tages merke ich keinen wirklichen Unterschied. Ich habe ein leicht niedriges Fußbett (30% haben noch niedriger, 70% höher laut einem Fußanalysetool 3D).
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Re: Erste eigene Skischuhe - Fehlkauf oder Anpassbar?

Beitrag von poloi »

Hallo zusammen,
ich wollte mal ein Update zu meinem Skischuh-Problem geben – leider kein positives. Ich hatte ja gehofft, dass der Schuh (Größe 28, Mid Volume) vielleicht zu eng sein könnte, aber das Gegenteil war der Fall: Auf der Piste war er mir viel zu groß! Mein Fuß fühlte sich in der Kälte gefühlt nur halb so groß an wie bei Zimmertemperatur. Sobald ich in die Skifahrerposition ging, schwamm der gesamte Fuß darin herum. Ich habe sogar die Ratschen der Schnallen auf die engste Position schrauben lassen, um irgendwie Halt zu bekommen.
Die Hauptprobleme waren:

1) Schaft (Schienbein): Extrem viel Spiel nach vorne, kein richtiger Kontakt.
2) Fuß insgesamt: Wenn ich vorne drin war, saß der Fuß unten in einem viel zu voluminösen Schuh.
3) Innenknöchel: Das tat höllisch weh – am 5. Skitag musste ich sogar abbrechen. Keine Ahnung, ob das ein Standardproblem ist, das man beim nächsten Schuh beheben muss, oder ob es von der brutalen Engstellung kam, die den Schuh total verformt hat.
4) Kalte Füße -> Durchblutung? Fairerweise waren wir aber auch in Sölden und es waren -15 bis teilweise -20 grad.

Vor Ort hab ich mir in einem Laden für 50 € Einlegesohlen geholt, in der Hoffnung, das Volumen zu reduzieren – hat aber gar nichts gebracht. Jeden Tag hab ich den Schuh so extrem eng geschnallt, dass ich die Schnallen kaum noch zubekommen habe. Nur so hatte ich minimalen Halt.
Auf der Heimreise hab ich in Österreich bei Sport H&N (einer der besten Bootfitter in Europa) angehalten. Die haben meine Füße mit einem 3D-Scanner vermessen und bestätigt: Entweder eine Nummer kleiner (27 statt 28) oder in der gleichen Größe, aber Low Volume statt Mid Volume. Bei LV habe ich aber Sorge, dass die Schmerzen am Knöchel vielleicht sogar noch schlimmer werden?

Die Messdaten hab ich per Mail bekommen – vielleicht kann mir hier jemand sagen, ob die hilfreich sind, um online eine Einschätzung zu LV oder MV zu bekommen? (Ich könnte sie bei Bedarf teilen.)
Jetzt gehe ich hier in Berlin zurück in den Laden, wo ich den Schuh gekauft habe, und hoffe, dass die nach 5 Skitagen noch kulant sind – entweder Umtausch oder im besten Fall Geld zurück. Hat jemand Erfahrungen mit so was? Bin sicher nicht der Erste mit diesem Problem. Dem Laden traue ich nach der Fehleinschätzung nicht mehr so recht, aber falls ich kein Geld zurückbekomme, muss ich vielleicht doch einen neuen von dort nehmen.
Vielen Dank im Voraus für Tipps oder ähnliche Geschichten!
Beste Grüße,
Philipp
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Re: Erste eigene Skischuhe - Fehlkauf oder Anpassbar?

Beitrag von 3303 »

Der Stiefel dürfte leider viel zu weit sein. Dich das zuballern entstehen dann Druckstellen und die Durchblutung kann uU auch punktuell darunter leiden.
Hört sich wirklich äußerst ungünstig an. Ich könnte so überhaupt nicht kontrolliert fahren.
Ein neuer Stiefel sollte auch mit geöffneten Schnallen bereits den Fuß ohne Spiel umschließen. Die Schnallen kann man dann fürs feine abstimmen nutzen.
LV - MV - etc.: Man muss ihn einfach anziehen. LV ist bei Lange ein 97er Leisten und mir zum Beispiel immer noch deutlich zu weit. Ich fahre nochmals deutlich schmalere Stiefel.
Zuletzt geändert von 3303 am 17.01.2026, 22:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erste eigene Skischuhe - Fehlkauf oder Anpassbar?

Beitrag von extremecarver »

Tja was habe ich gesagt bezüglich ein Skischuh muss zueng sein...
Aber mach dir nichts draus, das passiert den meisten zu Beginn. Das jemand zu kleine Skischuhe kauft passiert fast nie (Rennskifahrer ausgenommen die es halt probieren eine Nummer kleiner als empfohlen ob es nicht doch geht, oder Skifahrer denen der erste Skischuh viel zu groß war). Mehr Volumen geht immer, weniger nicht vernünftig.

Der Smartphone Fußcheck auf der Fischer Website ist übrigens gar nicht so schlecht. Die Werte waren bei mir 2-4mm +- vom Scanner bei H&N... Ist der selbe Anbieter auf Software Seite. Nur bei Fischer wird darauf in Bezug einzig die Größe des Skischuhs ausgewählt - das richtige Volumen muss man noch selber wählen... Man kauft besser beim Experten als irgendwo - aber in Tirol sind die meisten Shops wohl auch nur wenig besser wie im Flachland. H&N ist natürlich sehr gut.
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Re: Erste eigene Skischuhe - Fehlkauf oder Anpassbar?

Beitrag von poloi »

Meine Fußlänge ist links 273 und rechts 278mm und Vorderfußbreite 102/103mm. Daher wundere ich mich, eigentlich müsste ein Fischer MV in 28.5 und ca. 104mm doch perfekt passen.

Würdet ihr denn eher eine Nummer kleiner gehen, oder auf Low Volume gehen? Oder kann man das so pauschal null sagen, man muss es testen? Soweit ich jetzt gelernt habe, sollte man eher zu eng kaufen und dann die Engstellen im Ofen anpassen lassen.

Daher wäre meine logischere Entscheidung ein 27.5 (der passt dann links perfekt) und rechts müsste man etwas anpassen damit er besser passt.

Ich will einfach nur kein Risiko eingehen das es schlimmer wird und muss wohl oder übel dem Laden vertrauen, bei dem ich gekauft hab. Daher will ich diesmal nicht all zu unwissend dort hingehen.
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Wooly
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Re: Erste eigene Skischuhe - Fehlkauf oder Anpassbar?

Beitrag von Wooly »

Poloi, wie gut fährst du Ski? kann es sein das du noch ein ziemlicher Anfänger ohne wirkliche Technik bist? Wie groß/schwer bist du ?

Der Grund ist der, so wie du es beschreibst kann das ganze eigentlich nicht sein ... vom angepassten Skischuh, der nach den Daten stimmt und incl. Vermessen der Füße, zu einem guten engen Gefühl, und dann ist er auf einmal auf der Piste viel zu groß und bietet keinen Halt mehr? Wie soll das gehen? kann es sein das du extrem verkrampft in den Schuhen stehst? machst du Sport, wie ist deine Bein/Fußmuskulatur? Irgendwie klingt das alles überhaupt nicht nach einem Schuhproblem ...
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Re: Erste eigene Skischuhe - Fehlkauf oder Anpassbar?

Beitrag von poloi »

Wooly hat geschrieben: 18.01.2026, 15:20 Poloi, wie gut fährst du Ski? kann es sein das du noch ein ziemlicher Anfänger ohne wirkliche Technik bist? Wie groß/schwer bist du ?

Der Grund ist der, so wie du es beschreibst kann das ganze eigentlich nicht sein ... vom angepassten Skischuh, der nach den Daten stimmt und incl. Vermessen der Füße, zu einem guten engen Gefühl, und dann ist er auf einmal auf der Piste viel zu groß und bietet keinen Halt mehr? Wie soll das gehen? kann es sein das du extrem verkrampft in den Schuhen stehst? machst du Sport, wie ist deine Bein/Fußmuskulatur? Irgendwie klingt das alles überhaupt nicht nach einem Schuhproblem ...

Fahre erst seit 2 Jahren aber habe schon 25 Skitage, relativ steile Lernkurve, fahre relativ schnell. Laut Apple Watch average 42 km/h falls das Hilft. Laufe Marathon und mache Krafttraining / Hyrox. Bin 185cm groß und wiege 84kg bei etwa 12% Körperfett.

Ich bin jedoch was Erfahrung bei Eqipment angeht ein maximaler Anfänger daher die ganzen Fragen. H&N hatte mir ebenfalls bestätigt, dass die Schuhe die ich habe, zu groß/weit sind.

Was mein Fahrkönnen angeht: ich finde es schwer Selbstaussagen zu treffen, und habe daher meine Skilehrerin gefragt von der letzten Privatsession. Ihre Aussage: "You may say you are forgeschrittene or advanced skier. Sporty can also describe it. Not yet the expert though ;) You can ski black slope and you like to ski fast. For that you need equipment that is gonna hold you. Some longer skies (+- your height) and proper ski boots (flex index 120, 130). They will feel less comfortable than the rentals but will feel great when you ski cause all the pressure you create will go right towards the skis. Take your time when trying them. Try differend brands. For me, good ski boots are more important then skis."
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Re: Erste eigene Skischuhe - Fehlkauf oder Anpassbar?

Beitrag von NeusserGletscher »

Schnelltest: Check mal, wie knapp Dein Fuß auf der Sohle steht. Ist die Sohle wesentlich länger als der Fuß, dann ist der Schuh zu lang.
Zweiter Test: Leg die Sohle ohne Innenschuh auf das nackte Bootboard, so dass die Spitze vorne anliegt. Ist hinten wesentlich mehr als ein Zentimeter Luft, dann ist die Polsterung zu dick.

Nach meiner Erfahrung macht es dann wenig Sinn, hier noch nachzubessern, wenn eines der beiden KO Kriterien zutrifft.
poloi hat geschrieben: 18.01.2026, 13:04 Meine Fußlänge ist links 273 und rechts 278mm und Vorderfußbreite 102/103mm. Daher wundere ich mich, eigentlich müsste ein Fischer MV in 28.5 und ca. 104mm doch perfekt passen.
Ich fahre bei ähnlichen Abmessungen eine 27er Schale. Schalen fallen allerdings in Bezug auf Risthöhe und Leisten unterschiedlich aus. 28.5 klingt für mich jetzt erst einmal nicht grundsätzlich falsch. Weiß jemand, wann sich bei Fischer die Sohlenlänge ändert? Mit der vollen Mondo-Größe oder bei dem halben Zwischenwert?

Prinzipiell solltest Du auch in Betracht ziehen, dass Dein Fuß über den Skitag an Volumen verliert. Weil Flüssigkeit aus dem Bindegewebe in Richtung Wade gedrückt wird. Das würdest Du aber sehen. Ein hoher Wadenansatz ist in Verbindung mit einem oft zu weiten Stiefelschaft auch keine ideale Kombination.
poloi hat geschrieben: 18.01.2026, 15:34 Fahre erst seit 2 Jahren aber habe schon 25 Skitage, relativ steile Lernkurve, fahre relativ schnell. Laut Apple Watch average 42 km/h falls das Hilft. Laufe Marathon und mache Krafttraining / Hyrox. Bin 185cm groß und wiege 84kg bei etwa 12% Körperfett.
Das ist schon mal etwas außerhalb der Norm, an der sich die Hersteller offenbar orientieren. Frage ist, ob Deine Beine auch länger / schlanker als üblich sind.

Bei zwei Jahren Skipraxis kommt natürlich noch ein anderer Aspekt in Betracht. Die meisten, selbst langjährige Skifahrer, sind in Rücklage unterwegs. Sie schaffen es koordinativ nicht, bei der Schwungeinleitung den Knöchel zu beugen und gleichzeitig die Hüfte zu heben / in Richtung neues Kurvenzentrum zu drehen. Das führt dazu, dass Du mehr Schuhkontakt an der Wade als am Schienbein hast.

Wäre Dein Schuh minimal zu groß, dann könntest Du dies Fahrtechnisch immer noch dadurch kompensieren, in dem Du Dein Bein im Schuh quasi zwischen Ferse und Schienbein in die Zange nimmst. Das geht aber nur, wenn Du konsequent in Vorlage fährt. In neutraler Position oder im Backseat geht das nicht.

Das ist ja eine beliebte Übung für den Start in den Skitag. Die erste Abfahrt mit offenen Schnallen. Mit einem gut sitzenden Schuh und der richtigen Skitechnik kein Problem. Ansonsten .......
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Re: Erste eigene Skischuhe - Fehlkauf oder Anpassbar?

Beitrag von poloi »

NeusserGletscher hat geschrieben: 18.01.2026, 15:43 Schnelltest: Check mal, wie knapp Dein Fuß auf der Sohle steht. Ist die Sohle wesentlich länger als der Fuß, dann ist der Schuh zu lang.
Zweiter Test: Leg die Sohle ohne Innenschuh auf das nackte Bootboard, so dass die Spitze vorne anliegt. Ist hinten wesentlich mehr als ein Zentimeter Luft, dann ist die Polsterung zu dick.

Nach meiner Erfahrung macht es dann wenig Sinn, hier noch nachzubessern, wenn eines der beiden KO Kriterien zutrifft.
poloi hat geschrieben: 18.01.2026, 13:04 Meine Fußlänge ist links 273 und rechts 278mm und Vorderfußbreite 102/103mm. Daher wundere ich mich, eigentlich müsste ein Fischer MV in 28.5 und ca. 104mm doch perfekt passen.
Ich fahre bei ähnlichen Abmessungen eine 27er Schale. Schalen fallen allerdings in Bezug auf Risthöhe und Leisten unterschiedlich aus.

Prinzipiell solltest Du auch in Betracht ziehen, dass Dein Fuß über den Skitag an Volumen verliert. Weil Flüssigkeit aus dem Bindegewebe in Richtung Wade gedrückt wird. Das würdest Du aber sehen. Ein hoher Wadenansatz ist in Verbindung mit einem oft zu weiten Stiefelschaft auch keine ideale Kombination.
poloi hat geschrieben: 18.01.2026, 15:34 Fahre erst seit 2 Jahren aber habe schon 25 Skitage, relativ steile Lernkurve, fahre relativ schnell. Laut Apple Watch average 42 km/h falls das Hilft. Laufe Marathon und mache Krafttraining / Hyrox. Bin 185cm groß und wiege 84kg bei etwa 12% Körperfett.
Das ist schon mal etwas außerhalb der Norm, an der sich die Hersteller offenbar orientieren. Frage ist, ob Deine Beine auch länger / schlanker als üblich sind.

Bei zwei Jahren Skipraxis kommt natürlich noch ein anderer Aspekt in Betracht. Die meisten, selbst langjährige Skifahrer, sind in Rücklage unterwegs. Sie schaffen es koordinativ nicht, bei der Schwungeinleitung den Knöchel zu beugen und gleichzeitig die Hüfte zu heben / in Richtung neues Kurvenzentrum zu drehen. Das führt dazu, dass Du mehr Schuhkontakt an der Wade als am Schienbein hast.

Wäre Dein Schuh minimal zu groß, dann könntest Du dies Fahrtechnisch immer noch dadurch kompensieren, in dem Du Dein Bein im Schuh quasi zwischen Ferse und Schienbein in die Zange nimmst. Das geht aber nur, wenn Du konsequent in Vorlage fährt. In neutraler Position oder im Backseat geht das nicht.

Das ist ja eine beliebte Übung für den Start in den Skitag. Die erste Abfahrt mit offenen Schnallen. Mit einem gut sitzenden Schuh und der richtigen Skitechnik kein Problem. Ansonsten .......
Danke für deine Tipps, probiere ich mal aus. Bzgl. Waden: mein Wadenansatz ist relativ hoch und der Bereich überm Knöchel sehr schmal be mir. Und ich hatte im Fischer sehr sehr viel Spiel nach vorne im Stiefelschaft. Also der Weg war relativ weit bis ich vorne anlag. Und wenn ich dann wirklich komplett in den Schaft reingedrückt habe mit dem Schienbein (um in die Vorlage zu kommen) hat mein Fuß unten im Schuh nirgends Kontakt und war sehr "verloren" im Schuh. Das alles ist bei Zimmertemperatur nicht aufgefallen, in der Kälte & beim Fahren jedoch massiv.
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Re: Erste eigene Skischuhe - Fehlkauf oder Anpassbar?

Beitrag von extremecarver »

Mit genügend Kraft und Kondition macht es Sinn mehr Vorlage im Skischuh zu fahren und das mit einem harten Modell. Der prinzipielle Nachteil davon ist einfach das man deutlich mehr Kraft bei einfach nur dahingleiten benötigt wenn man aufrecht steht - weil wirklich aufrecht dann nicht mehr möglich ist.

Härtere Schuhe sind immer auch weniger gepolstert. Mehr Anpassung nötig und teurer.

Mit geringem Körperfettanteil hat man meist einen knochigen Fuß, damit muss der Schuh umso besser passen. Schäumer oder Zipfit machen dann viel Sinn, aber davor muss die Schale schon halbwegs passen.

84kg bei 1.85m und 12% KF ist schon ziemlich austrainiert, vor allem wenn es nicht Richtung Kraftsport sondern Ausdauer geht. Da müssten dann (deutlich) über 50% vom Gewicht rein Muskulatur sein. Ohne Testo/Wachs was auch immer erreicht man so Werte nur mit viel Training.

Ich verstehe nicht wieso du bei H&N nicht gleich neue skischuhe gekauft hast. Mehr Auswahl im sportlichen Bereich haben kaum Geschäfte. Und anpassen können sie dort auch, wobei es etwas Zeit dauert zur Hochsaison.
Zuletzt geändert von extremecarver am 18.01.2026, 17:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erste eigene Skischuhe - Fehlkauf oder Anpassbar?

Beitrag von poloi »

extremecarver hat geschrieben: 18.01.2026, 17:29 Ich verstehe nicht wieso du bei H&N nicht gleich neue skischuhe gekauft hast. Mehr Auswahl im sportlichen Bereich haben kaum Geschäfte. Und anpassen können sie dort auch, wobei es etwas Zeit dauert zur Hochsaison.
Bin spontan auf der Rückreise dort vorbeigefahren um mir eine zweite Meinung einzuholen. Super Service, habe mich sehr geärgert das ich keinen Termin gemacht habe um dort Schuhe zu kaufen. Aber versuche dennoch ja auch den Schuh in Berlin umzutauschen, wenn ich H&N einen neuen gekauft hätte wäre das Geld sicher weg.
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Re: Erste eigene Skischuhe - Fehlkauf oder Anpassbar?

Beitrag von Wooly »

poloi hat geschrieben: 18.01.2026, 17:32 Aber versuche dennoch ja auch den Schuh in Berlin umzutauschen, wenn ich H&N einen neuen gekauft hätte wäre das Geld sicher weg.
Naja, wäre ja auch nicht ok gewesen, schließlich bist du ja schon in ein Fachgeschäft gegangen, auch damit nachgebessert werden kann. Und hast ja auch dafür bezahlt. Ich kann immer noch nicht ganz nachvollziehen, was hier passiert ist, solche Dinge wie schmale Waden etc. werden ja in jedem guten Laden ja auch behandelt und gemessen, und Probleme damit behandelt.

Am grundsätzlichen Können scheint es ja nicht zu liegen, wenn auch 2 Jahre / 25 Tage immer noch ziemlicher Anfängerstatus ist, aber du scheinst das ja als Sportler (und wahrscheinlich Bewegungsmensch) gut zu packen ... sollte kein Angriff sein, aber ich habe in meinem Leben viel zu viele Anfänger gesehen, die komplett verkrampft, nur mit Kraft fahrend die Piste herunter eiern und dann die Ski/Schuhe etc. bejammern ... deswegen die Nachfrage.
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Re: Erste eigene Skischuhe - Fehlkauf oder Anpassbar?

Beitrag von poloi »

Wooly hat geschrieben: 18.01.2026, 19:50
poloi hat geschrieben: 18.01.2026, 17:32 Aber versuche dennoch ja auch den Schuh in Berlin umzutauschen, wenn ich H&N einen neuen gekauft hätte wäre das Geld sicher weg.
Naja, wäre ja auch nicht ok gewesen, schließlich bist du ja schon in ein Fachgeschäft gegangen, auch damit nachgebessert werden kann. Und hast ja auch dafür bezahlt. Ich kann immer noch nicht ganz nachvollziehen, was hier passiert ist, solche Dinge wie schmale Waden etc. werden ja in jedem guten Laden ja auch behandelt und gemessen, und Probleme damit behandelt.

Am grundsätzlichen Können scheint es ja nicht zu liegen, wenn auch 2 Jahre / 25 Tage immer noch ziemlicher Anfängerstatus ist, aber du scheinst das ja als Sportler (und wahrscheinlich Bewegungsmensch) gut zu packen ... sollte kein Angriff sein, aber ich habe in meinem Leben viel zu viele Anfänger gesehen, die komplett verkrampft, nur mit Kraft fahrend die Piste herunter eiern und dann die Ski/Schuhe etc. bejammern ... deswegen die Nachfrage.
Ich kann deine Gedanken nachvollziehen. Muss aber sagen in 6 Skiurlauben hatte ich bislang nur ca. 2x Probleme mit Schuhen. Es geht also auch ohne Schmerzen, würde daher vermuten, dass es nicht an mir liegt.
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Re: Erste eigene Skischuhe - Fehlkauf oder Anpassbar?

Beitrag von Wooly »

poloi hat geschrieben: 18.01.2026, 20:05 Ich kann deine Gedanken nachvollziehen. Muss aber sagen in 6 Skiurlauben hatte ich bislang nur ca. 2x Probleme mit Schuhen. Es geht also auch ohne Schmerzen, würde daher vermuten, dass es nicht an mir liegt.
Ja bei dir sieht es nicht so aus. Deswegen ist es aber trotzdem scary ... Verleihskischuhe sind selten perfekt abgestimmt, aber viele Leute (auch ich) kommen gut mit so etwas klar, aber der angepasste Skischuh sitz dann doch besser. Ich kann nur nicht nachvollziehen was zwischen Geschäft und Piste passiert ist mit dem Schuh. Schrumpfender Schaum? Falschen Innenschuh eingelegt? Obskur ... :mrgreen:
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Re: Erste eigene Skischuhe - Fehlkauf oder Anpassbar?

Beitrag von extremecarver »

Bei leih Schuhen ist der Schaum halt schon kompressiert. Aber dazu kommt. Je besser man fährt umso mehr Rückhalt erwartet man vom Schuh.

Wenn ich auf einen All Mountain Ski gehe und nur rumrutsche ist mir fast egal was für ein Skischuh an den Füßen ist. Wird der Ski sportlicher und die Piste eisig ändert sich das komplett.

Dazu Füße ändern sich nach Uhrzeit auch etwa im Volumen. Am besten wählt man neue skischuhe nach einem Skitag aus, zumindest meine Meinung. In der früh ist der Fuß zu anders.
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Wooly
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Re: Erste eigene Skischuhe - Fehlkauf oder Anpassbar?

Beitrag von Wooly »

extremecarver hat geschrieben: 18.01.2026, 22:09 Bei leih Schuhen ist der Schaum halt schon kompressiert. Aber dazu kommt. Je besser man fährt umso mehr Rückhalt erwartet man vom Schuh.
Ja ist schön. Andererseits steht aber ein guter Skifahrer sehr entspannt und zentral im Schuh, deswegen hat er schon deswegen viel weniger Probleme mit dem Halt. Ich habe in meinem Umfeld immer das Gefühl, das umso wenioger über Schuhe geklagt wird umso besser jemand fährt ...
extremecarver hat geschrieben: 18.01.2026, 22:09 Wenn ich auf einen All Mountain Ski gehe und nur rumrutsche ist mir fast egal was für ein Skischuh an den Füßen ist. Wird der Ski sportlicher und die Piste eisig ändert sich das komplett.
die Obsession, auf möglichst vereisten Pisten umbedingt mit Slalomskiern carven zu müssen hast du auch ziemlich singulär ... der Rest hat mehr Spaß auf diesen Pussy Allmountainski ... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: .. und braucht dann auch keine brettharten Rennschuhe ... aber Jedem das Seine ...
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