Lungau, 20. 6. - 24. 6. 2025 + 6. 8. - 10. 8. 2025: Bike & Hike

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Miki
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Lungau, 20. 6. - 24. 6. 2025 + 6. 8. - 10. 8. 2025: Bike & Hike

Beitrag von Miki »

In der letzten Juniwoche 'musste' ich wieder mal den Resturlaub vom Vorjahr verbrauchen - was in SLO, wenigstens im öffentlichen Sektor, bis 30. Juni geschehen muss. Weil - Urlaub verfallen lassen, sowas gehört IMO streng bestraft, und kommt bei mir nicht in Frage. Also habe ich vom 20. 6. bis 30. 6. frei genommen, und die ersten 5 Urlaubstage wieder auf dem Bike verbracht. Wie es bei mir inzwischen schon üblich ist, hatte ich noch zwei Tage vor der Abreise noch keine Ahnung in welche Richtung es gehen soll. Ans Meer, irgendwohin Richtung Ungarn, in die Alpen? Nun, die erste Möglichkeit habe ich schnell wieder gestrichen, zu heiss die Temperaturprognose. In Richtung Osten wäre es eine Spur besser, aber am Ende wurden es doch wieder mal die Alpen. In der Umgebung von Schladming war ich ja erst im August 2024, aber wie wäre es mit Lungau? Anfahrt etwa gleich kurz (MB - Tamsweg oder MB - Schladming ist fast auf die Minute gleich, beides etwa zweieinhalb Stunden), aber für Lungau sprachen (a) die unschlagbar günstigen Preise bei den Vermietern und (b) die zu erwartenden frischen Temperaturen. Lungau ist ja (nicht nur im Winter, auch im Sommer) ein bekanntes Kälteloch, und während es in Maribor, Graz oder Wien oft auch nachts nicht unter 20 Grad abkühlt, hat es gleichzeitig im Lungau am Morgen oft einstellige Werte, wichtiger Pluspunkt. Einen Tag vor der Abreise habe ich 4 x ÜF bei einem Privatvermieter, etwa in der Mitte zwischen Tamsweg und St. Margarethen, für günstige 181€ gebucht. Ja, in Lungau sind die Vermieter noch normal geblieben, vielen Dank!

Weil ich mir aber gleichzeitig unbedingt die Baustellen in den Schladminger Bergen ansehen wollte, habe ich die Anreise so geplant: am Morgen mit dem Auto bis Haus, dort zuerst die Baustelle der beiden neuen Verbindungsbahnen zwischen der Planai und dem Hauser Kaibling besuchen, Weiterfahrt bis Forstau und mit dem Bike auf die Fageralm, und dann wieder mit dem Auto über Obertauern nach Lungau. Gesgat, getan, um 10. Uhr sitze ich am Parkplatz bei der Talstation der Hauser - Kaiblingbahn bereits am Bike und beginne die kurze (8 km in eine Richtung / knapp 600 HM) Runde, eher ein Ausflug als eine Biketour. Aber in diesem Fall war nicht der Weg das Ziel, sondern die Baustelle der neuen Skischaukel zwischen der Planai und dem Kaibling war das Objekt meiner Begierde. Wenn ich schon den Parkplatz missbrauche, ohne die Bahn zu benutzen, dann mache ich wenigstens ein Foto:
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Zuerst auf Asphalt, ab dem letzten Hof auf etwa 1200 m auf gutem Schotter, geht es südwärts ins N - S gelegene Seitental der Dürrenbachs. Natürlich am Fahrverbotsschild (gilt-auch-für-Radfahrer) vorbei, aber dieses war so von Sträuchern zugewachsen, dass es quasi unsichtbar war :lol: . Am Weg zur Baustelle kommt man an zwei unbewirschafteten Hütten / Almen vorbei:
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Fotos mit Newsgehalt habe ich bereits anderweitig gepostet und will mich nicht wiederholen, aber diese eine Bild doppelt zu posten, wird wohl erlaubt sein ;) ?
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Die alte PB war zu dem Zeitpunkt in Revision:
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Auch die zweite Tour des Tages war eher baustellenlastig, aber ein paar Fotos ohne Bagger sind sich schon ausgegangen. Insgesamt finde ich die Fageralm im Sommer ziemlich fotogen. BTW, die Strasse ist normal (auch mit PKW) befahrbar und sogar mautfrei, in dieser vom Fahrverboten und Mautstellen verseuchten Region hat sowas fast Seltenheitswert:
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Vorderfagerlifte 1 und 2. IMHO wird mindestens einer nach dem Bau der neuen EUB redundant, weil diese Pi mal Daumen mindestens 80% der dazugehörenden Pisten erschliessen wird. Aber man kann ja naoch eine Saison (oder zwei) abwarten, wie sich die Wintersportler in Zukunft verteilen. Beim Abbau sollte man nichts überstürzen :D :
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Blumenmeer neben der Strasse und Pisten:
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Pano zum Dachstein:
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Ganz schön voll auf der einzigen Alm mit Sommerbetrieb:
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Der AFAIK grösste Portion Kaiserschmarrn in meinem Leben :shock:, mit Apfelmus und Preiselbeeren . Nach diesem Mittagessen war ich bis zum Abend satt ... :
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Nun gehts bergab, zunächst auf der selben Strasse auf der ich hinaufgeradelt bin (oberhalb der Talstation Vordefager gibt's keine Alternative) wieder am Blumenmeer vorbei ... :
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... ab hier aber nicht scharf links die Haupstrasse runter, sondern fast geradeaus (etwas schmalere Forststrasse links vom Trafo), mehrmals die Trasse der beiden alten DSBs, Baustelle der neuen EUB, und Piste querend, ins Tal.
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Die Jägerbahn, also 2. Sektion DSB, stand bei meinem Besuch noch:
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So ein e-Bike ist das ideale Fortbewegungsmittel für Baustellenbesuche, solange das Gelände nicht zu extrem ist:
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Noch ein letzter Talblick nach Forstau und zur Westseite der Reiteralm. Mit einer einzigen Bahn und Piste könnte man ... ihr wisst schon was ich meine ;) :
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Nachdem meine bisherigen Fotos überhaupt nicht mit dem Titel des Berichtes zusammenpassen (weil keines im Lungau aufgenommen wurde), als kleine Wiedergutmachung ein einziges Foto aus dem Lungau: den Nachmittag habe ich im Freibad von Mauterndorf abgerundet, klein aber gepflegt, für alpine Verhältnisse (immerhin befinden wir uns knapp oberhalb 1100 m ü.d.M) recht warmes Wasser und mit € 3,60 ab 16. Uhr sehr günstig:
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(ab dem kommenden Tag gibt's dann wirklich Bilder aus dem Lungau ;) )
Zuletzt geändert von Miki am 21.08.2025, 07:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Miki
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Re: Lungau mit dem E-Bike, 20. 6. - 24. 6. 2025

Beitrag von Miki »

21. 6. 2025

Am ersten richtigen Urlaubstag ging es zum Ursprung der Mur. Oder, wie es offiziel heisst, Route Muhr (04). Von meiner Pension 38 km in eine Richtung und ca. 750 hm. Die meisten Fotos sind chronologisch geordnet, mit ein paar Ausnahmen; so habe ich z. B. meine Pension erst am Nachmittag fotografiert, mit der Sonne in Rücken:
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Tlw. am Radweg, tlw. auf verkehrsberuhigten Nebenstrassen geht es zuerst in Richtung St. Michael:
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Da ich mehr als genug Zeit hatte, habe ich ein paar Umwege gemacht, zuerst zum Schloss Moosham. Von unten richtig majestätisch:
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... von oben ein wenig enttäuschend, man sieht recht wenig vom Schloss:
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Zweiter Umweg, ins bekannte Dorf am Fusse des Ainecks:
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An der Mur entlang, immer in Richtung W fahrend:
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Ein paar km westlich von St. Michael endet leider der Radweg und man fährt ein paar km auf der recht breiten Strasse bis zum Dorf Muhr (sic!):
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Viele SUV - Radfahrer ;) fahren übrigens mit dem Auto bis Muhr bzw. noch ein paar km weiter gen W und laden erst dort ihre Bikes vom Auto. Meintetwegen. Dort wird die Strasse schmaler und man beginnt langsam an Höhe zu gewinnen:
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Die Strasse ist bis zum Arsenhaus (kein Witz, lt. Infotafel wurde dort bis ins 19. Jh. Arsen abgebaut) auf gut 1300 m frei befahrbar, dort gibt es noch einen Parkplatz und danach eine Schranke, wo PKW für die Weiterfahrt eine Maut von 7€ berappen müssen. Hier wird die Strasse schmal, steil ... :
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... und aussichtsreich:
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Die Mur sieht hier natürlich ganz anders aus, als man sie z. B. aus Graz oder Bad Radkersburg kennt :D :
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Auf der Muritzen - Alm, auf knapp 1600 m, ist für PKW Schluss. Radfahrer sind vom Fahrverbot explizit ausgenommen: solche Tafeln habe ich im Lungau in den folgenden Tagen noch mehrmals gesehen:
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Sehr sehr schöne Gegend dort:
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Auf der 1750 m hohen Sticklerhtüte ist auch für Mountainbiker Schluss, obwohl der gut ausgebaute Almweg noch ein Stück weiter hinauf zum Ursprung der Muhr weitergeht. Meinetwegen, es war eh Zeit für eine Jause für mich und etwas Strom für mein Bike:
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Hier ist der offizielle Starpunkt der Murradweges (dessen unteres Ende, also diverse Abschnitte zwischen Leibnitz und Bad Radkersburg ich ziemlich oft von MB aus als Tagestour fahre, so z. B. auch heute):
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Ganz ein wenig bin ich noch das Tal hinaufgewandert:
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... dann ging es den (fast) gleichen Weg zurück:
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Unten wo der Talboden breiter wird, hat man die Wahl zwischen mehreren Varianten. Und da es an diesem Tag bisher noch kein richtiges Liftfoto gab, bin ich an der Talstation der 'vergessenen' Petersbründllifts am S Ortsrand von St. Michael vorbeigefahren:
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Am Nachmittag fuhr ich (mit dem Auto, vom Bike hatte ich genug) wieder ins Freibad von St. Margarethen und am Abend bin ich noch ein wenig durchs malerische Dorf spaziert:
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Fazit: schöne Tour, besonders im oberen Abschnitt. Ganz ungewohnt die Mur als kleinen sauberen Gebirgsbach zu erleben, ich kenne sie aus meiner Gegend eher so (Foto von heute, 12. 7., bei wenig fotogenen Lichtverhälntissen von der Grenzbrücke in Mureck aufgenommen):
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Re: Lungau mit dem E-Bike, 20. 6. - 24. 6. 2025

Beitrag von icedtea »

Lieber Miki, ich habe ja am Donnerstag meinen ersten E-Bike-Tag erlebt (mit leichtem Lehrgeld🤦‍♂️).

Auch wenn ich mich mit Sicherheit nicht auf dem Niveau vieler Anderer und auch dir bewegen werde; der Kaufanreiz zur zielgerichteten Erweiterung von Radtouren wurde geweckt😎.

Und Berichte wie deine haben dazu beigetragen 😉
Grüße und noch viel Spaß
icedtea
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Re: Lungau mit dem E-Bike, 20. 6. - 24. 6. 2025

Beitrag von Stäntn »

Geil, miki der influencer :D
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Re: Lungau mit dem E-Bike, 20. 6. - 24. 6. 2025

Beitrag von Miki »

Stäntn hat geschrieben: 13.07.2025, 08:46 Geil, miki der influencer :D
Psst, nicht verraten: als Influencer bekomme ich von Scott ja auch Rabatt für jedes Foto von meinem Bike, vom Vermeiter eine kostenlose Nächtigung für jedes Foto von seinem Haus, und auf der Hütte auf der Fagralm bis ans Lebensende gratis Kaiserschmarrn, bis ich platze :lol: .

Weiter geht's mit dem nächsten Tag, dem 22. 6. 2025. Diesmal verlasse ich das Haus auf dem Murradweg in die andere, also östliche Richtung:
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Nach gut 100 m habe ich bei dieser Kapelle meinen Vermieter getroffen, einen freundlichen Herrn im Rentenalter, der mir vieles über die Geschichte der Kapelle, die von seinem Grossvater (evtl. war es auch Urgrossvater, ich habe es bereits wieder vergessen) erbaut wurde, von seiner Famile und generell aus der Geschichte des Dorfes erzählt hat. Das sind so Kleinigkeiten, die mir im Urlaub bei einem Privatvermieter in einem Dorf (neben den Preisen ;) ) so sehr gefallen, während man sowas in den grösseren touristischen Orten kaum noch findet:
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Abstecher zur Wallfahrtskirche St. Leonhard oberhalb vom Tamsweg:
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... kurz am Marktplatz in Tamsweg vorbeigeschaut:
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Detail am Rande: Tamsweg ist österreichweit der einzige Hauptort eines Bezirkes, der keine Stadt, sondern 'nur' Markt ist, und mit 1022 ü. d. M. die höchste Standortgemeinde Österreichs. Für unsereinen interessanter: am östlichen Ortsrand gab es mal einen SL, auf meiner alten F & B Karte ist er noch eingezeichnet. Von Talstation, Stützen oder Fundamenten gibt es im Tal keine Spur mehr, und alles ist auch sehr verbaut. Ich will Leuten wirklich nicht durch ihre Hinterhöfe laufen :D. Die Piste dürfte aber IMO hier gewesen sein:
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Dann geht es nach N, zuerst nach Lessach, in dem kleinen Dorf habe ich im vergangenen Winter ein paar schöne Urlaubstage verbracht; auch hier war es eine Privatpension mit unschlagbar günstigen Preisen. Netter Ort, aber etwas verlassen - es gibt keinen Nahversorger (mehr), beide ehemalige Gasthäuser am Hauptplatz sind geschlossen, etc.:
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Dafür haben sie aber immer noch einen funktionsfähigen Lift, der im vergangenen Winter sogar betriebsbereit war, aber wg. Schneemangel (es gibt keine Beschneiung) leider nicht öffnen konnte:
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Die zuerst asphaltierte Strasse steigt den Wiesberg hinauf ... :
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Dabei kommt man am Misthaufen vorbei, nee, ich wollte Bergstation des SL schreiben :lol: :
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Auf etwa 1400 m endet der Asphalt und dort ist für PKW Schluss. Mit dem Fahrrad darf (!) man auf Schotter zur 1800 m hoch gelegenen Wildbachhütte fahren:
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Die Hütte liegt sehr schön und ziemlich aussichtsreich am oberen Waldrand zwischen den höchsten Lärchen. Ich versuche mit vorzustellen wie es dort im Herbst ausschaut, wenn sich diese goldgelb färben :P :
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Heute mal kein Schmarrn, sondern Bauernkrapfen:
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Man könnte von der Wildbachhütte wieder auf einer anderen Forststrasse zurück nach Lessach fahren um die sogenannte Lessach - Runde zu machen, aber ich fahre lieber ins westliche Nachbartal, also nach Vordergöriach:
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Dabei öffnet sich an einigen (wenigen) Stellen der Blick zum Skigebiet am Fanningberg:
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Dann fahre ich noch von Göriach wieder in so ein Seitental in Richtung N, zu den Vorderen Göriachalmen, eine der Hütten ist sogar bewirschaftet:
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Schönes Tal, und wenig los. Ich glaube ich bin 2 Autos und 3 Radfahrern in 10 km begegnet:
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Durch Mariapfarr ... :
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... und am Schloss Moosham vorbei:
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Die Batterie ist gerade mal 500 m von meiner Pension leer, also perfekt geplant. Nach der schönen Runde noch ein Besuch im Freibad, diesmal in St. Michael. Auch OK, aber St. Margarethen gefällt mir besser. Ich weiss es nicht warum, es muss sich wohl um Chemie handeln ;) ? Immerhin kann man vom Bad aber schön zum Petersbründllift schauen:
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Knapp vor Sonnenuntergang noch ein kurzer Spaziergang entlang der Mur am südlichen Ortsrand von St. Michael, bei der sogenannten Murinsel:
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Re: Lungau mit dem E-Bike, 20. 6. - 24. 6. 2025

Beitrag von Miki »

23. 6. 2025

Am vierten Urlaubstag war es höchste Zeit, wieder eine Baustelle zu besuchen - ich spreche natürlich von der Aineckbahn am Katschberg. Genau so wie bei der Fageralm am ersten Tag, poste ich hier nur Bilder ohne Newsinhalt. Wo die Baustellenfotos zu finden sind, werden die meisten sowieso wissen ;) .

Von der Pension geht es heute wieder am Murradweg in die westliche Richtung, am Golfplatz von St. Michael vorbei ... :
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... gleich nach dem Golfplatz verlässt man den Murradweg aber in Richtung S, wo man auf einer - für Radfahrer freigegebenen - schattigen Forststrasse schnell an Höhe gewinnt:
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St. Michael und dahinter das Skigebiet Grosseck / Speiereck:
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IMO ziemlich elegant gelöst, und auf jeden Fall angenehmer als vom Bike zu steigen um irgendwelche Viehgatter zu öffen und schliessen:
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Auf etwa 1750 m bin ich vom Hauptweg links in Richtung Brantweineralm abgebogen, man beginnt die Pisten zu queren:
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... sowie die Lifttrassen, hier Silverjet 2:
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Die Alm ist erreicht ... :
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... die Hütte hat aber leider Ruhetag (es war ein Montag). Macht nix, es wäre eh noch viel zu früh um was zu essen:
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Nun radle ich am Güterweg von der Brantweineralm hinauf zum Gipfel des Ainecks. Offensichtlich ist es erlaubt, oder man hat vergessen die Fahrverbotstafel aufzustellen, oder es war keine mehr zu bekommen ... diese Tafeln müssen ja in den österreichichen Alpen ein wahrer Verkaufshit sein :lol: :
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Der ganze Gipfel ist mit Schneefangzäunen, Weidezäunen und heuer zusätzlich noch mit Baustellenzäunen so eingezäunt :? , dass man ein wenig erfinderisch sein muss. Zum Beispiel kann man den Schneefangzaun dazu benutzen, um über den Stacheldrahtzaun zu klettern :lol: :
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Geschafft:
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Blick auf die Tschaneck - Seite:
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Nun geht es den gleichen Weg wieder runter. Übrigens war der Aineckgipfel mit 2210 m nicht nur der höchste Gipfel in diesem Urlaub, sondern auch der höchste Punkt auf den ich jemals mit meinem batteriebetriebenen Drahtesel gekommen bin:
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Ausnahmsweise mal ein Foto ganz ohne Lifte und Pisten:
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Auf der anderen Seite bin ich noch ein paar km in westlicher Richtung geradelt, man kreuzt die Tschaneckbahn und - Piste:
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Pritzhütte auf der westlichen 'Hinterseite' des Tschanecks. IIRC war vor vielen Jahren (oder gar Jahrzehnten) eine Erschliessung dieser Geländekammer mit zwei Anlagen geplant, ein kürzerer Lift vom Tschaneckgipfel in Richtung dieser Hütte und ein längerer wieder hinauf auf die Berge die im Hintergrund zu sehen sind:
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Noch ein wenig hinaufgeradelt und Foto in Gegenrichtung gemacht, also zum Tschaneck:
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Nun aber schnell zurück, die Wolken wurden immer mehr und dunkler, es waren für den Nachmittag ja auch Gewitter vorhergesagt. Um ASAP im Tal zu sein, bin ich einfach auf der Katschbergstrasse runtergefahren, hat bei sehr wenig Verkehr Spass gemacht. Dabei bin ich natürlich wieder am Petersbründllift vorbeigekommen, diesmal an der Bergstation. Sorry dass ich nun am dritten Tag hintereinander die Bilder vom selben Lift zeige, aber es ist ja nicht meine Schuld, dass ich ihn immer vor die Linse bekomme :mrgreen: :
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Tagesfazit: alles OK, in St. Michael sind zwar 5 Regentropfen gefallen, generell kam ich aber trocken ins Haus. Später am Abend gab es dann wirklich ein paar Schauer, also an jenem Montag kein Besuch im Freibad.
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Re: Lungau mit dem E-Bike, 20. 6. - 24. 6. 2025

Beitrag von Miki »

24. 6. 2025

Am letzten Urlaubstag gab es nochmals eine längere Biketour, eine die ich mir aus insgesamt 3 auf der 'Radkarte Lungau' vorgeschlagenen Touren zusammengebastelt habe. Und eine mit ziemlich vielen LSAP - Besichtigungen, davon gibt es im Lungau (leider) viel zu sehen.

Mit dem kurzen Abschnitt von meinem Vermieter bis Mauterndorf will ich keinen langweilen, ich beginne lieber mit dem Pistenplan aus meinem 1990 ADAC Skiatlas: https://imagizer.imageshack.com/img924/4622/sOfvRq.jpg

... sowie mit einem Scan aus der F+B Landkarte, ebenfalls aus den 1990ern:
https://imagizer.imageshack.com/img924/7760/uMI8gA.jpg

Violett eingekreist: vor dem Bau der bestehenden EUB vom Campingplatz, nordwestlich von Mauterndorf, führte vom westlichen Ortsrand von Mauterndorf aus ein ESL in 2 Sektionen hinauf zum Grosseck. Irgendwann wurde dann die 2. Sektion durch die aktuelle 3SB ersetzt, die 1. Sektion wurde nach dem Bau der EUB ersatzlos abgebaut. Viel vom ESL ist leider nicht mehr zu sehen, die Schneise ist noch erkennbar:
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Ebenfalls drei kleine Parkplätze, die momentan ungenutzt in der Gegend herumstehen:
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Ein wenig bin ich noch die ehemalige Piste hinaufgeradelt:
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... bis zum Punkt wo sich die Strasse und die Piste trennen:
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In umgekehrter Richtung:
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Etwas südlich gab es noch einen Talschlepper, von diesem ist wenigstens noch die Talstation erhalten geblieben:
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Vermuteter Trassenverlauf:
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Es wäre interessant zu wissen, was der Skipass im letzten Betriebsjahr gekostet hat ;) :
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Aus der Entfernung ist es besser überschaubar: rot = LSAP - Talschlepper; hellblau = LSAP - ESL; violett = bestehende 3SB (früher: 2. Sektion ESL); dunkelrot = bestehende EUB:
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Am anderen Ortsrand von Mauterndorf bin ich bereits auf der Suche nach einem zweiten LSAP - Teilskigebiet. Von St. Gertrauden aus führten 3 SL ins Skigebiet Fanningberg, leider wurden die unteren beiden ersatzlos abgebaut :evil: und auch der dritte (= Moserkopflift) steht IMO auf der Kippe, mit südseitigen Pisten ohne Beschneiung hatte er z. B. in der vergangenen Saison genau null Betriebstage. Pistenplan siehe Link oben; Kartenausschnitt hier in rotem Kreis.

Von der 1. Sektion konnte ich leider nichts mehr finden, der SL und Piste befanden sich irgendwo an diesem Hang:
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Hier muss die Talstation der kurzen 2. Sektion gestanden haben, siehe auch Trafo so mitten im Wald:
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Trasse:
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Pistenende:
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Kurzer Verbindungsweg von der Bergstation Sektion 1 zur Talstation Sektion 2:
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Irgendwo hier (Pi mal Daumen) stand wohl die Bergstation der 1. Sektion:
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Zwischen landwirtschaflichem Werkzeug finden sich am Waldrand auch ganz andere Relikte :P :
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Weiter gehts in Richtung Fanningberg. Dass ich hier weiterfahren kann, ist mir klar:
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Aber was soll das :shock: ? Weiterfahrt verboten (auch für Radfahrer), ausser man fährt zur Sauschneider Alm, dann darf man offensichtlich auch mit dem PKW weiterfahren? Ausser den Berechtigten, die dürfen aber nicht bis zur Sauschneider Alm weiterfahren :lol: ??
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Wie auch immer, man kommt an den Talstationen am Fanningberg vorbei:
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... wo ein Haus offenbar einen Zubau oder so bekommt, zu unbedeutend um es extra im Newstopic zu posten:
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Zurück im Tal, diesmal in Fanning. Auch hier gab es mal zwei SL, falls man der Karte glaubt, oder einen lt. Pistenplan (grüner Kreis, bereits 1990 'z. Zt. ausser Betrieb'). Keine Spuren zu sehen, aber dieser Hang könnte es gewesen sein:
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Nun ist Schluss mit LSAP - Suche. Noch ein letzter Blick zum Fanningberg:
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Nun gehts in eines dieser zum verwechseln ähnlichen Seitentäler nach N, diesmal am Lignitzbach entlang:
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... bis zur gleichnamigen Alm:
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Ja, schon gut ... :
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Schöner schattiger Platz für eine Mittagspause ... :
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... leider haben mir diese Rinder einen Strich durch die Rechnung gemacht:
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Also wieder zurück ins Tal:
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Wieder was zum Thema Wintersport: in diesem Seitental gibt es auf etwa 1300 m offensichtlich ein Langlaufzentrum. Wieder was dazugelernt:
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Auf sehr schönen Seitenstrassen und Forstwegen geht es, immer in ganz leichtem Gefälle, zurück ins Haupttal:
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Wasserquelle in Lintsching, Gelegenheit meine Wasserflasche nachzufüllen. Im Lungau braucht man nirgends mehr als einen halben Liter Wasser mitzuschleppen, weil solche Gelegenheiten gibt es quasi hinter jeder Ecke:
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Es folgt noch ein letzter kurzer (300 HM) Aufstieg zum Mitterberg, der bewaldete Berg erinnerte mich stark an den Pohorje. Aussicht gibt es nur von wenigen Stellen, hier kann man kurz mal nach Tamsweg schauen:
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... und eim paar km westlich nach Mariapfarr. Das Lignitztal ist ziemlich genau in Bildmitte zu sehen, deutlich höher als die anderen beiden Seitentäler links und rechts:
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Am 'Gipfel' selbst gibt es flache Wiesen:
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... urige Kapellen:
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Abfahrt nach Pichl:
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Mit gleichnamiger Burgruine, deren Reste geschickt in einen neueren Bau integriert wurden:
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Historische Schmalspurbahn:
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Für Katzenfotos muss man nicht unbedingt nach Griechenland oder in die Türkei fahren, Lungau ist auch OK. Diesen konnte ich kaum loswerden, er wollte unbedingt mit mir kommen :P :
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Voila, das war's mit dem Radurlaub. Ohne ein 'grosses' Fazit zu machen, aber generell bietet Lungau für einen Radfahrer mit meinen Vorlieben mehr als z. B. die Umgebung von Schladming. Ich brauche keine spektakulären Trails und Parks, sondern schöne Radwege und (für Radfahrer freigegebene) Forststrassen, und davon hat Lungau einiges zu bieten. Gerne wieder!
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Nach der Runde habe ich mir diesen Joghurt-Früchtebecher im Zentrum von Mauterndorf verdient:
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Was fehlt noch? Ja genau, der Sprung ins Wasser. Am Heimweg habe ich noch den kurzen Umweg zum Prebersee gemacht, wo das Wasser trotz der Höhenlage (knapp über 1500 m) überraschend warm war. Ich wollte eigentlich nur kurz ins Wasser springen um mich abzukühlen, am Ende wurde es eine halbe Stunde schwimmen. Sehr schöne Gegend hier:
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Damit es nicht immer nur süses ist, habe ich mir zum Abendessen einen Wurstsalat gegönnt, mit grossem Stück Roggenbrot und viel Kürbiskernöl serviert. Wir befinden uns zwar (gerade noch) in Salzburg, aber der Einfluss der nahen Steiermark ist deutlich; etwa so wird der Salat gerne auch in meiner Gegend (Maribor oder auch Leibnitz) zubereitet.
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Mit diesem Blick beende ich den Bericht von diesem schönen Kurzurlaub; zweieinhalb Stunden später habe ich bereits zu Hause (bei laufender Klimaanlage) meine Sachen ausgepackt. Macht Lust auf mehr!
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Re: Lungau mit dem E-Bike, 20. 6. - 24. 6. 2025

Beitrag von icedtea »

Wieder ein in vieler Hinsicht ansehnlicher Bericht (inkl. Wurstsalat😎). Danke dafür👍
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Re: Lungau mit dem E-Bike, 20. 6. - 24. 6. 2025

Beitrag von Miki »

7. 8. 2025

Mitte August habe ich mir wieder 3 Tage Urlaub genommen und habe (inkl. WE) nochmals 5 Tage im Lungau verbracht. Grossteils natürlich wieder auf dem Bike, aber diesmal waren auch ein paar Wanderungen dabei, damit ich das aufrechte Gehen nicht vergesse :lol: . Warum wieder Lungau? Nun, wie so oft, habe ich erst nach den 5 Tagen im Juni so viele Ideen bekommen, was man alles noch hätte machen können, dass ich noch einmal hinkommen musste, bevor ich es wieder vergesse. Letzten Sommer waren es 9 Tage rund um Schladming, heuer eben 10 Tage in Lungau, auf 2 x 5 Tage verteilt. Bei gut zweieinhalb Stunden Anreise kann ich sowohl den ersten als auch den letzten Tag dabei voll ausnutzen.

Vom ersten Tag, dem 6. 8., gibt es leider keinen Bilderbericht. Durch einen blöden Fehler habe ich die Fotos am Handy gelöscht, bevor ich sie auf den Computer geladen habe :oops: . Besonders tragisch ist es nicht, der Tag war ziemlich wolkig (unterwegs hat's in Kärnten sogar noch geregnet), perfekt zum Biken, aber eben nicht fotogen, deshalb habe ich nicht so viele Fotos gemacht. Zur Abwechslung bin ich diesmal über Klagenfurt - Spittal von S her ins Lungau gefahren, sind nur ein paar Minuten mehr als von O her via Graz - Murau. Die erste Tour ging von Rennweg, also dem Talort auf der kärntner Seite des Katschbergs, zur 'Neuen Bonner Hütte', von dieser runter nach St. Margarethen im Lungau und auf dem selben Forstweg, auf dem ich bereits am 23. 6. geradelt bin, zur Katschberghöhe. Und als Abschluss natürlich auf der B99 ins Tal: wenn ich schon auf einer Hauptstrasse fahren muss, tue ich es viel lieber bergab - man behindert den Verkehr viel weniger und ist auch wesentlich weniger Zeit auf der Hauptstrasse unterwegs. Ehrlich gesagt: mit einigen Autofahrer*Innen kann ich bergab durchaus mithalten ;) . Von Mühlbach bis nach Rennweg natürlich auf der lokalen Strasse, in diesem Bereich gibt es tatsächlich paralell zur Autobahn und der B99 noch eine 'alte' verkerhsberuhigte Strasse, macht mir mehr Spass als irgendwelche Wurzel - und - Schotter Forstwege.

Anders als im Juni, habe ich dieses mal in bzw. knapp ausserhalb Mariapfarr in einer Privatpension gewohnt, die mir bereits vom Winter bekannt war. Nett, günstig und freundliche Leute, die einem gerne mal am Abend 'a Zirbenschnapserl' spendieren oder nachmittas unerwartet eine hausgemachte Mehlspese auf Zimmer bringen :P . Vor allem war aber hier - im Gegensatz zur Pension im Juni - auch die Lungau Sommercard inkludiert, die ich natürlich fleissig benutzt habe.

So stand der Donnerstag, der 7. 8., ganz im Zeichen der LungauCard: am Morgen Auffahrt mit der Grosseckbahn und bequeme 450 - HM Rundtour zum Speiereck, am frühen Nachmittag Besuch auf der Burg Mauterndorf und am späteren Nachmittag - kaum zu glauben ;) - noch das Freibad in Mauterndorf. Das Rad blieb an diesem Tag in der Garage beim Vermieter, manchmal ist es mit dem Auto einfach bequemer.

Also los! Wie es sich für einen Forumler gehört, war ich um 8:55, also 5 Minuten vor dem offiziellen Betriebsbeginn, bereits an der Talstation. Die Bahn war zu dem Zeitpunkt schon in Betrieb und ich wurde freundlicherweise auch hineingelassen:
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Gerade in der Höhe der Begstation hielt sich zuerst noch eine Schicht Wolken:
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Bergstation 3SB Grosseck 2 im Nebel:
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Noch bevor ich den Gipfel erreiche, bin ich bereits oberhalb der Nebelsuppe:
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Speiereck, 2411 m. Und hier muss ich ein Kommentar zum Thema 'überlaufene Alpen' bzw., wie es heutzutage in Neudeutsch heisst, 'Overtourismus in den Alpen' abgeben: vielleicht in den Dolomiten, aber bestimmt nicht im Lungau. Hier, eineinhalb Stunden im gemütlichen Tempo von der Bergstaton der Grosseckbahn, war ich eine halbe Stunde ganz allein am Gipfel. Als ich bereits abgestiegen bin, kamen mir 2 Wanderer entgegen und von der anderen Seite kamen wohl auch noch 3 weitere hinauf, die ich vom Gipfel beobachten konnte:
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Den Berg habe ich bereits aus dem Winter als sehr aussichtsreich in Erinnerung, und auch im Sommer hat er nicht enttäuscht, obwohl die Fernsicht bei sommerlich - diesiger Luft niemals mit der vom Spätherbst oder Winter mithalten kann. Schön war es trotzem, vor allem in Richtung N:
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Erwas gezoomt zum Dachstein:
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Im S war der Hochnebel hartnäckiger und auch ausserhalb vom Nebel die Sicht schlechter. Der Aineck oberhalb vom Katschberg ragt wie eine Insel aus dem Nebelmeer:
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Etwas später und gezoomt. Die Gipfel der Julischen Alpen und Karawanken (z. B. Mittagskogel), die man im Winter oft sehr gut beobachten kann, kann man hier nur erahnen:
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Richtung NW:
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Weit im Westen sieht man irgendwelche (noch) vergletscherten Berge:
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Und viel näher, in Richtung NO, die Bergstationen am Fanningberg:
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Ohne lange Kommentare gehe ich jetzt runter, zuerst eine Zeit lang auf der Piste:
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... dann aber links auf einem schmalen Weg in Richtung Bergstation Grosseck:
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Allerlei Rindvieher ;) :
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Du, ich hätte auch gerne so lange Hörner und so dickes Fell :lol: :
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Ziemlich schöne Farben hier oben:
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Runde beendet:
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Bevor es ins Tal geht, gibts aber noch einen Apfelstrudel + kleinen Braunen :D :
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Von der Burg nur zwei Fotos, wir sind ja Alpinfans und nicht Burgfans. Lohnt aber auf jeden Fall. Ach ja, auf den Berg habe ich eine leichte Fleecejacke mitgenommen, die ich aber nicht benutzt habe, es war (gerade) warm genug. Bei der Burgbesichtigung habe ich sie aber natürlich im Auto gelassen ... und bin in der Burg fast erfroren. Wieder was gelernt:
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Nach dem Besuch im Freibad (bei +24 Grad ziemlich ... sportlich ;) ) ging es dann zurück nach Mariapfarr, wo ich bei einem kurzen Spaziergang eine nette Bekanntschaft gemacht habe:
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Und weil es gerade Pilze/Schwammerlsaison ist, gibt's zum Abendessen Eierschwammerlsauce mit Semmelknödel:
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Miki
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Re: Lungau, 20. 6. - 24. 6. 2025 + 6. 8. - 10. 8. 2025: Bike & Hike

Beitrag von Miki »

8. 8. 2025

Nach einem Tag ganz ohne Bike, musste der 3. Urlaubstag ein Kontrastprogramm sein. An diesem Tag stand die Tour ins Riedingtal am Programm. Dabei muss ich eines zugeben: obwohl man sich die ganze Zeit oberhalb von 1000 m ü.d.M. befindet, hat die Tour auf den unteren ± 80% eher Flachlandcharakter. Wenn ich nicht wüsste dass ich mich in Lungau befinde, könnte ich meinen irgendwo rund um Maribor oder Graz unterwegs zu sein. Inkl. ein paar an den Haaren herbeigezogenen Radwegen, wo man von der Strasse abzweigend viermal um irgendwelche 90 - Grad Kurven geleitet wird, bergauf und bergab, um schliesslich wieder auf der Hauptstrasse zu landen. Mei, langweilig. Bergauf habe ich das Spielchen noch mitgespielt, bergab blieb ich einfach auf der Strasse, ist kurzweiliger und schneller.

Zu den Fotos. Mariapfarr am Morgen:
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Irgendwo zwischen St. Michael und Zederhaus:
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Zederhaus: nettes, aber ziemlich verschlafenes Kaff:
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Interessant wird die Tour erst oberhalb von Wald, dem letzten Weiler im Tal. Wie es sich für Österreich gehört, gibt es ab dort für Autos eine Maut. Für Biker gottseidank (noch) kostenlos:
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Auf der Schliereralm, auf rund 1500 m ü.d.M., ist für die bösen Autofahrer Schluss. Ja, richtig gelesen: es gibt Leute, die bereit sind, eine Maut für quasi eine Kurve (± 200 HM) zwischen Wald und der Schliereralm zu bezahlen. Um dort in der prallen Sonne zu parken und ebenfalls in der prallen Sonne auf einen Bus zu warten, der (erraten: in der prallen Sonne geparkt) jede Stunde oder so, Leute weiter hinauf ins Tal befördert. Mei, nervig und unfreundlich. Ohne mein Bike würde ich mich hier garantiert nicht blicken lassen:
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Der Schliesee ist zwar künstlich angelegter Kraftwerkssee, aber trotzdem schön:
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Das obere Riedingtal, ebenfalls schönes Naturjuwel:
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Einkehr auf der 1710m hoch gelegenen Örgenhiasalm, nett und urig:
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Strudel und Kaiserschmarrn gibts quasi überall, aber der Lungauer Rahmkoch ist eine lokale Spezialität die ich mir nicht entgehen lassen darf:
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Noch ein letzter Blick weiter hinein ins Tal. Bei angenehmeren Temperaturen wäre es auch ein netter Ausganspunkt für Bike + Hike Touren:
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Zurück geht es am selben Weg, mit einer Ausnahme: zwischen Wald und dem Schliersee kann man mit dem Bike, alternativ zur asphaltierten Mautstrasse, auch den direkten alten Almweg fahren. Bergauf habe ich die Abzweigung irgendwie verpasst, bergab habe ich den alten Weg gefunden. Umgekehrt (= bergauf auf dem alten Weg mit mehr Schatten, bergab Vollgas auf dem Asphalt) wäre besser, aber auch so war es in Ordnung ;) :
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Kirchlein in Oberweissburg:
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Schöne schattige auftofreie Strasse hinauf nach Mariapfarr:
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Nach 102 km nun Strom für mein Bike ... :
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... und ein Sprung ins kühle Nass für mich, diesmal im Samsunn in Mariapfarr. BTW bei +29 Grad, für diesen auf 1100 m gelegenen und als Kälteloch bekannten Ort schon nahe am Hitzerekord :D :
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Re: Lungau, 20. 6. - 24. 6. 2025 + 6. 8. - 10. 8. 2025: Bike & Hike

Beitrag von icedtea »

Der Rahmkoch erinnert ein ganz klein wenig an Christstollen 🤔
Kannst du einen Geschmacksvergleich geben Miki, oder fehlt es da an Christstollen-Erfahrung?
Grüße icedtea
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Re: Lungau, 20. 6. - 24. 6. 2025 + 6. 8. - 10. 8. 2025: Bike & Hike

Beitrag von Miki »

icedtea hat geschrieben: 24.08.2025, 21:37 Der Rahmkoch erinnert ein ganz klein wenig an Christstollen 🤔
Kannst du einen Geschmacksvergleich geben Miki, oder fehlt es da an Christstollen-Erfahrung?
Ich würde sagen, sehr entfernt verwandt. Christstollen ist AFAIK Hefeteig und wird gebacken, Rahmkoch nur gekocht, fast wie Marzipan (wird deshalb manchmal auch Lungauer Marzipan genannt), nur eben mit Mehl statt Mandeln.

Aber B2T, zum 9. 8. 2025. Ohne grosse Vorworte, habe ich den Tag mit der Auffahrt zum Obertauern begonnen, Bike ausnahmsweise aufs Auto verpackt, was ich sonst im Urlaub fast nie mache - entweder fahre ich mit dem Bike, oder mit dem Auto. Aber auf die Fahrt mit dem Fahrrad auf den Obertauern hatte ich denkbar wenig Lust ;) . 5 Minuten vor 9 muss ich noch ein paar Minuten abwarten, bis ich in die Grünwaldkopf hinengelassen werde, als erster Fahrgast des Tages. Man muss früh oben sein, solange die Pisten noch frisch ... nee, falscher Text :lol: :
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Weiter mit der Hochalmbahn:
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Und oben ein wenig Aussicht geniessen. Die beiden Bahnen habe ich eher aus Spass genommen, weil sie eben in der Lungaucard inkludiert sind. Generell gibt es hier oben wenig zu tun, man befindet sich auf keinem eigentlichen Gipfel und auch lohnenswerte Bergziele die evtl. mit einer kurzen Wanderung zu erriechen wären, sind mir nicht aufgefallen. Nettes Pano auf die zwei Seen, aber extra ein Ticket würde ich mir hier bestimmt nicht kaufen:
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Im Sauerland war ich noch nie 8-), aber generell ist die Hochalmbahn mit stolzen 89 HM eine der kürzesten Bahnen mit Somerbetrieb, die ich kenne:
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Und nun gehts mit dem Bike zu meinem ersten Tagesziel, zuerst auf einer schmalen Nebenstrasse und dann auf schmalem Waldweg zum 'Jugendhotel Felseralm':
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Warum hierher? Nun, bestimmt nicht wegen der 80er Style - Jugendherberge, die mit einer 'Alm' nur noch den Namen gemeinsam hat ... :
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Sondern wegen dem Ding hier im Kreis. Auf meiner ziemlich alten F&B - Karte ist da eingekreist ein Lift zu sehen, also gehe ich ein wenig auf Spurensuche. Lange braucht man nicht zu suchen, für eine Piste von Anno dazumal ist der kurze Hang ganz schön modelliert. Trassenmitte:
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Gleiche Stelle, Blick nach oben:
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Ex - Ausstiegsstütze:
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Reste der Abspannung?
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Zwei km bis zur Gnadenalm muss ich dann doch die Hauptstrasse nehmen, bergab nicht so schlimm. Dann aber links zur Gnadenalm und auf einer Forststrasse 350 HM hinauf zur Tauernkarleiten-Alm und noch weitere 100 HM zum Sattel mit dem Übergang nach Zauchensee, die ganze Zeit auf guter Schotterstrasse:
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BTW, irgendwo hier war in den 80ern / frühen 90ern eine Erweiterung des Skigebiets zauchensee in Richtung Obertauern geplant. Auf dem verlinkten Bild sieht man zwar nur einen Lift, später waren dann auch mal zwei strichlierte Lifte eingezeichnet, einer von der Gnadenalm bis ca. zur Alm und eine von der Alm auf den Leckriedel, etwas oberhalb des Sattels. Ob das Gelände geeignet wäre? Gar keine Frage, ich habe im Gedanken schon Pisten in den Hang hineingeplant :mrgreen:. Oben blau, unten mittelrot:
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*Namevergessen*Sattel und Übergang nach Zauchensee, inkl. erster Blick zur Baustelle Schwarzkogel:
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Tipp: die Tour unbedingt im Uhrzeigersinn machen, nach dem Sattel folgt eine längere steile Schiebestrecke mit grobem Schotter, selbst im Abstieg ziemlich nervig. Das schwere Bike bei der Affenhitze hier hinauf zu schieben, no thanks:
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Weiter unten kann man wieder schön abfahren:
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Zauchensee in Sicht:
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Nach einer kurzen Baustellenbesichtigung und einem Glas Buttermilch, geht es nun weiter, am ZauchenSee entlang (wenn ich wüsste dass der See als Badesee eingerichtet ist, offenbar mit freiem Zugang, würde ich bestimmt die Badehose mitnehmen) runter bis fast nach Altenmarkt. Ideales Gefälle, man braucht weder die Pedale zu bewegen, noch zu bremsen.
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Kurz vor Altenmarkt geht es rechts in Richtung Golfplatz Radstadt, natürlich mit den üblichen 90 - Grad Kurven weil Sepplbauer die Befahrung seines Feldweges nicht erlaubt oder so. Und ziemlich heiss hier im Tal, da gibt es nur eins: kein Stehenbleiben, sondern die 25 km/h halten und weiterfahren:
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Sehr schön ist hingegen der Abschnitt vom Golfplatz Radstadt bis Untertauern: schattiger Feldweg / Forststrasse, immer am Bach entlang, mit vielen schattigen Sitzbänken. Hier kann man schon mal stehenbleiben und Pause machen :
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Von Untertauern nach OT muss man dann leider wieder auf die B99, da heisst es nur: Zähne zusammenbeissen, rechts halten und durch. Und froh sein dass man es geschafft hat:
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Den Bericht beende ich mit dem selben Lift, mit dem ich ihn begonnen habe:
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Die 3 Stunden im Freibad von Mauterndorf habe ich mir danach mehr als verdient, und (damit es nicht immer Strudel oder Knödel sind) einmel zur Abwechslung zum Ernesto zwischen Mariapfarr und Lintsching. Einfache Pizzeria, aber gute Pizza und schöner schattiger Hof zum Tagesausklang:
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Re: Lungau, 20. 6. - 24. 6. 2025 + 6. 8. - 10. 8. 2025: Bike & Hike

Beitrag von Miki »

Es ist an der Zeit, dass ich diesen Bericht fertig schreibe. Mit dem letzten Tag, dem 10. 8. 2025.

Nachdem ich mein Zeug zusammengepackt und die Pension verlassen habe, ging es zunächst mit dem Bike in ein weiters von diesen, zum Verwechseln ähnlichen Seitentälern die vom Lungau nach Norden zum Hauptkamm führen. Heute also ins Weißpriachtal, aber noch vorher in Mariapfarr ein Verkehrszeichenkuriosum: was nun? Man darf nicht weiterfahren, ausser man benutzt die Strasse als Zufahrt (wohin??). Und Fahrräder sind von was ausgenommen? Vom Fahrverbot, oder von der Ausnahme? Mit etwas Sarkasmus könnte man es auch so interpretieren: Fahrräder dürfen diese Strasse nicht mal als Zufahrt benutzen, PKWs ist die Zufahrt (irgendwohin) erlaubt :lol: ??
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Jetzt aber wirklich hinein ins Weißpriachtal, an diesem netten Kirchlein St. Rupert im gleichnamigen Weiler vorbei:
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Weiter als zu den Unlhütten und den gleichnamigen Wasserfällen darf man auch mit dem Bike nicht. OK, ich habe es bereits vorher gewusst, aber bei solchen fadenscheinigen Ausreden könnte ich ... ich lasse es lieber unausgesprochen :evil: :
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So schaut übrigens die 'steile, enge und steinige' Fahrbahn aus. Einige sind weitergefahren, von grauhaarigen Touristen mit e-Bikes bis zu einhiemischen Teens mit klassichen muskelgetriebenen Moutainbikes, aber ich wollte mir den letzten Tag nicht mit einem eventuellem Streit mit einem Lederhosen - Redneck oder so verderben:
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Lieber bin ich ein wenig zu Fuss am Bach hinauf gewandert:
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Danach bin ich den selben Weg zurück gefahren, und dann in Fanning rechts hinauf, zur Talstation der Samson - 6KSB am Fanningberg. Die Bahn ist in der Sommersaison jeweils jeden Donnerstag und Sonntag in Betrieb - zum Glück war der 10. 8. ein Sonntag, und die einmalige Benutzung ist natürlich auch in der Lungau-Card inkludiert:
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Die 100 HM zur Fanninghöhe und noch ein wenig weiter zum Zechnerriegel kann man getrost als leichen Spaziergang bezeichnen, aber die farbenprächtige Landschaft hier kann sich durchaus sehen lassen:
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Man kommt bei der Wanderung u. A. auch an der Bergstation des Zirbenjets vorbei:
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Bevor ich ins Tal fahre, noch eine kurze Einkehr beim Gams Stadl:
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Hm, normalerweise bekommt man Apfelmus doch in einer kleinen Schüssel oder so serviert, und nicht einfach so über den Kaiserschmarrn geschmissen :shock: ?
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Das Foto von der Talfahrt soll auch mein letztes vom Augusturlaub in Lungau sein. Vom Freibad in Lungau, wo ich die letzten 3 Stunden verbracht habe, gibt's ausnahmsweise keine Bilder ;) :
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