Januarloch - es war einmal

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schafruegg
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Re: Januarloch - es war einmal

Beitrag von schafruegg »

Stäntn hat geschrieben: 14.01.2024, 09:37 Warum war dann früher ein Loch im Januar, hat man die beste Zeit liegen lassen weil es März April 2 grad kälter war? Erschließt sich mir nicht wirklich.
Sehe ich ebenso. Die beste Zeit ist jetzt - auch wenn es März/April, insbesondere in schneereichen Wintern, in entsprechenden Gebieten ebenfalls top ist. Jede Saison hat seinen Reiz.

Mehr Schneesportler = mehr Auslastung somit auch im Januar. Einfache Gleichung.
valdebagnes
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Re: Januarloch - es war einmal

Beitrag von valdebagnes »

Stäntn hat geschrieben: 14.01.2024, 09:37 Warum war dann früher ein Loch im Januar, hat man die beste Zeit liegen lassen weil es März April 2 grad kälter war? Erschließt sich mir nicht wirklich.
Ja, ist nicht logisch, aber du must das eben mal aus dem Standpunkt derer sehen, die im Jahr eine Woche skifahren gehen.
Das sind meist nicht die Leute, die sich intensiv mit dem Thema befassen und hier im Forum jeden Bericht analysieren um zu wissen wo man in welchem Skigebiet im Frühjahr fahren muss um optimale Bedingungen zu haben.
So erlebe ich das eben in meinem Bekanntenkreis bei dem im März gefühlt schon der Frühsommer anfängt.
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Re: Januarloch - es war einmal

Beitrag von Markman »

Ich stelle mal die These auf, dass die Anzahl der Skipassverkäufe, auf deutche Urlauber bezogen, in der Summe steigen, weil es:

1. zu einer Trotzreaktion kommt. Aus deutscher Sicht möchte die grüne Sektenpartei uns das Leben erschweren und den Spaß nehmen durch Gängelungen, Maßregelegungen, alles ideologisch unterwandert. Daher erst recht, sich schöne Dinge leisten zu wollen.

2. der so genannte Giffen-Paradoxon greift: Die Preise steigen und die Nachfrage geht nicht zurück, sondern im Gegenteil, sie steigt, auch durch 1. teilweise begründet => Snobeffekt.
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Skipapi
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Re: Januarloch - es war einmal

Beitrag von Skipapi »

Stäntn hat geschrieben: 14.01.2024, 09:37 Warum war dann früher ein Loch im Januar, (...)? Erschließt sich mir nicht wirklich.
Das Loch unter der Woche entsteht (in der Schweiz), weil dann nirgends Schulferien sind.
Letzte Woche montags in Arosa Lenzerheide war sehr wenig los. Mein Bruder war Di- Do in Laax und berichtete ebenfalls über wenig Betrieb.
Gestern war in Madrisa gut Betrieb, aber kein absoluter Spitzentag, gleiches berichtete mein Sohn aus arosa Lenzerheide, er sagte: viel weniger Leute als am 03.01.
Von Pizol und Adelboden werden für gestern in der Presse hingegen lange Schlangen, Spitzenwerte berichtet.
Heute in Grüsch um 09:45 Parkplatz zu ca 70 Prozent belegt. Keine wesentliche Wartezeiten an der EUB im Tal (5-6 Gondeln). Heute ohne Ski auf dem Winterwanderweg, daher kann ich zu den Wartezeiten an den anderen Liften nichts sagen.

Sicher leer ist es nächste Woche in Davos (WEF). Rinerhorn und Pischa stellen jeweils Mo- Fr während der WEF-Woche den Betrieb ein.
Zuletzt geändert von Skipapi am 14.01.2024, 11:23, insgesamt 1-mal geändert.
Bolli
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Re: Januarloch - es war einmal

Beitrag von Bolli »

Also in Scuol gibt es das Januarloch noch. Gestern und Heute kaum Leute auf der Piste. Allerdings gibt es hier auch nur sehr wenig Tagesgäste
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Re: Januarloch - es war einmal

Beitrag von Ben »

Nordseitige skigebiete kommen für mich nicht im frage bevor ende Marz. Aber ich bin mit meine contrast poor sight wahrscheinlich eine Ausnahme.
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valdebagnes
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Re: Januarloch - es war einmal

Beitrag von valdebagnes »

Markman hat geschrieben: 14.01.2024, 10:55 Ich stelle mal die These auf, dass die Anzahl der Skipassverkäufe, auf deutche Urlauber bezogen, in der Summe steigen, weil es:

1. zu einer Trotzreaktion kommt. Aus deutscher Sicht möchte die grüne Sektenpartei uns das Leben erschweren und den Spaß nehmen durch Gängelungen, Maßregelegungen, alles ideologisch unterwandert. Daher erst recht, sich schöne Dinge leisten zu wollen.

2. der so genannte Giffen-Paradoxon greift: Die Preise steigen und die Nachfrage geht nicht zurück, sondern im Gegenteil, sie steigt, auch durch 1. teilweise begründet => Snobeffekt.
Interessante These, erinnert mich an Heinz Becker: „da geh ich nicht hin, die sollen das ruhig merken“ :)

Wobei sich hier ja abzeichnet, das es das Januarloch doch gibt, wohl nur nicht überall.
Hängt vlt. mehr damit zusammen wie sich ein Gebiet für Tagesausflüge oder eben für Übernachtungsurlaub eignet.
Kombi aus Größe (manchen ist die SellaRonda für einen Tagesausflug zu groß) und Entfernung (Kombi aus Fahrtstrecke gesamt und Tallänge von der Autobahn)
Saalbach wieder zwar groß aber besser erreichbar und Davos nicht zu groß und gut erreichbar.
Oder gerade Sella ist eher die Ausnahme.
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ThomasZ
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Re: Januarloch - es war einmal

Beitrag von ThomasZ »

Vielleicht sind das jetzt alle die Eltern, die nicht mehr in die Schulferien müssen und jetzt das "Januarloch" füllen und neue Eltern mit schulpflichtigen Kindern sind weniger dazu gekommen, so dass die Auslastung gleichmäßiger anmutet.
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mic
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Re: Januarloch - es war einmal

Beitrag von mic »

Markman hat geschrieben: 14.01.2024, 10:55 Ich stelle mal die These auf, dass die Anzahl der Skipassverkäufe, auf deutche Urlauber bezogen, in der Summe steigen, weil es:

1. zu einer Trotzreaktion kommt. Aus deutscher Sicht möchte die grüne Sektenpartei uns das Leben erschweren und den Spaß nehmen durch Gängelungen, Maßregelegungen, alles ideologisch unterwandert. Daher erst recht, sich schöne Dinge leisten zu wollen.

2. der so genannte Giffen-Paradoxon greift: Die Preise steigen und die Nachfrage geht nicht zurück, sondern im Gegenteil, sie steigt, auch durch 1. teilweise begründet => Snobeffekt.
Da würde ich mal gegen Wetten. Alles was in meinem Umfeld irgendwas mit Skifahren zu tun hat fährt zurück. Und das ist definitiv kein Gefühl. Es wird verkürzt oder gar nicht mehr gefahren. Angegeben wird immer die extreme Preissteigerungen bei Unterkünften und Skipass.
Letzte Woche in der Fußgängerzone. Ein sehr seriös aussehendes Paar erklärt das sich die Kinder Skifahren im Moment nicht mehr leisten können und wollen. Die Beiden sich daher genötigt sehen da finanziell auszuhelfen worauf sie allerdings wenig Lust hätten.
Wir fahren trotzdem reduzieren aber bei der Anschaffung von neuen Brettern. Helme brauchen ich leider trotzdem.

Freuen wir uns auf den Winterzahlen. Dann werden wir sehen wer das bessere Gefühl hat.
Dann dürft ihr mich auch gern „Lügen strafen“.
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Theo
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Re: Januarloch - es war einmal

Beitrag von Theo »

Also ich habe momentan den zweithöchsten Frequenzwert seit die Anlage so besteht. Da können der einte oder andere Schlechtwettertag dann allerdings schon gewisse Auswirkungen haben. Ich würde mal sagen es ist nicht leer, aber überfüllt ist es auch nicht.
Ich hab vorgestern immer das zweite oder dritte FBM erwischt.
Voll ist es für mich sowieso erst wenn das schwarze Rad in der Mitte auf 100 steht und der Raum zwischen Schranke und Drehkreuz immer voll ist. Da passen bei mir aber auch nur Leute für 2 Minuten rein.
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Re: Januarloch - es war einmal

Beitrag von Zilla »

Skipapi hat geschrieben: 14.01.2024, 11:18 Sicher leer ist es nächste Woche in Davos (WEF). Rinerhorn und Pischa stellen jeweils Mo- Fr während der WEF-Woche den Betrieb ein.
War auch schon dieses Wochenende recht leer auf Parsenn. Liegt daran, dass viele Hotels bereits keine oder nur noch wenige Gäste mehr aufnehmen wegen der WEF-Gäste, und auch viele Ferienwohnungen fürs WEF vermietet werden. Nur mit Tagesgästen werden die Davoser Skihebiete definitiv nicht ausgelastet…
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Re: Januarloch - es war einmal

Beitrag von ski-chrigel »

…wobei dieser Geheimtipp (WEF) bei den Tagesgästen mittlerweile so bekannt ist, dass er keiner mehr ist, wie zB. am 23.1.20: https://www.alpinforum.com/forum/viewto ... 7#p5232777
2025/26:105Tg:26xKlewen,20xLaax,8xSölden,7xSella,5xTux,4xIschgl,3xTitlis,3xSiMo,2xEngadin,2xStubai,2xPitz,2xZ’matt,2xA’matt,1xFrutt,1xKauni,1xGurgl,1xFee,1x3Zinnen,1xKronplatz,1xLatemarCermis,1xCarezza,1xPaganella,1xCampiglio,1xPejoTonale,1xBormio,1xLivigno,1xGargellen,1xGolm,1xArlberg,1xWipptal,1xJochtal,1xAirolo
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Re: Januarloch - es war einmal

Beitrag von WackelPudding »

Letztes Jahr hatte ich während des WEF einen traumhaften und leeren Tag in Davos und Klosters

viewtopic.php?p=74#p74
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Re: Januarloch - es war einmal

Beitrag von ssc_muc »

Das Januarloch existiert - zumindest im Pongau.
In Gastein war es leer, es fehlen doch einige Tagesgäste auf Grund der Baustelle auf der Tauernautobahn. Dies haben auch viele Einheimische bestätigt.
Das ändert sich wohl etwas mit Beginn der Energieferien, ich zähle aber auf einen entspannten Winter (abgesehen von An- und Abreise).
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Re: Januarloch - es war einmal

Beitrag von Widdi »

Also heute in Berwang-Bichlbach hat man nix vom Jännerloch bemerkt. Ok es liegt halt recht nah an München, ist auch via Garmisch mit dem Zug und dem Deutschlandticket erreichbar (heute hat die DB mal halbwegs funktioniert und ich besitze Seit Juni das Abo), man kommt ohne Vignette hin und dazu waren eben auch sehr Viele Busgruppen vor Ort (auf allen Parkplätzen zusammen mindestens 30 Busse, teils Doppelstocker. Unter 2-5min Wartezeit an den Meisten Liften ging leider nix :twisted: . Bei Garmisch war heute Abend auch wieder Blockabfertigung vor den Tunneln, kaum liegt auch mal im Flachland etwas Schnee drehen die Leute durch und stürmen in die Berge. Mit der Zugfahrt, obwohl halt eben Ausrüstung Schleppen, Anfahrt am Morgen zu einem Bahnhof mit besseren Anschlüssen (hab einen in der Nachbargemeinde angefahren) fast alles Richtig gemacht Im Garmisch-Classic war heut wohl auch die Hölle los, so voll wie der Anschlusszug bis zur Hausbergbahn war (ich hab den früheren um 6:32 Uhr genommen, aber nach der S-Bahn-Anreise aus Röhrmoos (5:15 Uhr) erstmal eine Halbe Stunde am Münchner Hauptbahnhof verbracht)

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Re: Januarloch - es war einmal

Beitrag von icedtea »

Zum Thema Füllegrad auf der Ronda diese Woche warf meine Frau gestern übrigens ein, dass in den frühen 0er Jahren im Zillertal im Januar immer viel mehr los war als jetzt auf der Ronda; wenn ich darüber so nachdenke, hat sie recht🤷🏻‍♂️
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Re: Januarloch - es war einmal

Beitrag von ChristianK »

Der Otto-Normal Skifahrer, der ausserhalb seinen Skiferien noch an ein paar Tagen sonst Skifahren geht, wird sich bei den heutigen Preisen die Tage und das Skigebiet gezielt raus suchen. Ich habe es bei meinem Kollegen am Samstag in Laax gesehen - das war sein erster Tag auf der Piste. Anfangs Dezember konnte er sich noch nicht vorstellen aufs Board zu gehen (zu dunkel, Pistenangebot zu klein, etc…) vorletztes Wochenende war das Wetter zu schlecht, am Samstag hat dann alles gepasst damit sich die 250 Stutz die er für einen Skitag für 2 Personen investiert hat, auch lohnen.
Hier in der Schweiz kommt aus meiner Sicht dann noch hinzu, dass die beliebtesten Skigebiete von den grösseren Städten aus innerhalb von 1.5 - 2 Stunden Fahrzeit gut zu erreichen sind. Und jeder x-beliebige Radiosender, Grossverteiler etc. meint, im Januar einen Skitag für ihrer Hörer- / Kundschaft veranstalten zu müssen. Dann kommen noch die Busreisen-Veranstalter hinzu, die dann auch noch Hundertschaften per Bus ankarren.
Und wenn ich an meine Münchner Zeiten Anfangs der 2000er Jahre zurück denke war das bei einem Wetter wie zurückliegendes Wochenende in den grenznahen Tiroler und den Oberbayrischen Skigebieten auch nicht anders, da ging der Stau schon 20, 30 km vor den Skigebieten los.
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Re: Januarloch - es war einmal

Beitrag von skifuzziWi »

WackelPudding hat geschrieben: 14.01.2024, 20:05 Letztes Jahr hatte ich während des WEF einen traumhaften und leeren Tag in Davos und Klosters

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Muss ich mir für nächstes Jahr mal merken.
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Re: Januarloch - es war einmal

Beitrag von skifuzziWi »

Am Arlberg war ein kleines Januarloch. Bei meiner Stammwirtin war voll ausgebucht, bei der Alternative waren wir von So bis Do die einzigen Gäste.
Ab Freitag war sie dann auch ausgebucht,wollten eigentlich verlängern.

Bei den Bergbahnen mittelmäßig voll, in Restaurants musste man abends reservieren um einen Tisch zu ergattern.

Auf den Pisten bei antizyklischem fahren hatte man gut Platz.

Insgesamt eine traumhafte Skiwoche mit perfekten Bedingungen.
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Re: Januarloch - es war einmal

Beitrag von Jens »

Vielleicht spielt auch, zumindest etwas, mit rein das, Fasching schon recht früh ist dieses Jahr.
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Re: Januarloch - es war einmal

Beitrag von Wooly »

ski-chrigel hat geschrieben: 13.01.2024, 21:44 - Aufgrund der Klimaerwärmung hätten viele Stammgäste angefangen, statt im März/April, im Januar zu kommen.
Ich war mal in der letzten Woche der Saison auf der Sellaronda. Da war es total leer und die sulzigen Pisten hielten bis am Abend.
mag halt nicht jeder sulzige Pisten ... ;-)

Meine Eltern und ich waren traditionell früher in Gstaad an Ostern zum Skifahren. Der Schnee war meistens noch recht ok. Heutzutage war in in den letzten Jahren noch zwei mal für ein WE kurz vor Ostern mit dem Skiclub da, aber das tue ich mich nicht mehr an ... der Schnee ist in den nicht ganz hohen Gebieten an Ostern einfach oft schon schlicht kaum noch vorhanden. Ich könnte mir schon vorstellen, das inzwischen einige lieber im Januar gehen. Die Geschichte das man einfach die Saison länger zieht wenn der Winter später kommt funktioniert wahrscheinlich so auch nicht mehr ... dem Klimawandel ist wahrscheinlich auch vollkommen egal ob man E-Autos toll findet oder nicht ... :mrgreen:
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ski-chrigel
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Re: Januarloch - es war einmal

Beitrag von ski-chrigel »

ChristianK hat geschrieben: 15.01.2024, 10:56 Hier in der Schweiz kommt aus meiner Sicht dann noch hinzu, dass die beliebtesten Skigebiete von den grösseren Städten aus innerhalb von 1.5 - 2 Stunden Fahrzeit gut zu erreichen sind. Und jeder x-beliebige Radiosender, Grossverteiler etc. meint, im Januar einen Skitag für ihrer Hörer- / Kundschaft veranstalten zu müssen. Dann kommen noch die Busreisen-Veranstalter hinzu, die dann auch noch Hundertschaften per Bus ankarren.
Und wenn ich an meine Münchner Zeiten Anfangs der 2000er Jahre zurück denke war das bei einem Wetter wie zurückliegendes Wochenende in den grenznahen Tiroler und den Oberbayrischen Skigebieten auch nicht anders, da ging der Stau schon 20, 30 km vor den Skigebieten los.
Das ist ja alles völlig richtig, aber hat nichts mit dem Januarloch (oder was davon übrig ist) zu tun. Die sonnigen Wochenenden waren in den zentrumsnahen Gebieten (Nord- und Mittelbünden, Zentralschweiz, Berner Oberland, nördliches Tirol, Oberbayern etc), ja schon immer proppenvoll. Aber unter der Woche ist jetzt im Januar in diesen Gebieten gemäss den Berichten nach wie vor sehr wenig los. Also das Januarloch scheint hier noch zu existieren. Anders aber eben in der Sellaronda, in SFL und wo noch? DAS wäre interessant zu wissen.
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Re: Januarloch - es war einmal

Beitrag von mic »

ski-chrigel hat geschrieben: 15.01.2024, 12:47 .......Also das Januarloch scheint hier noch zu existieren. Anders aber eben in der Sellaronda, in SFL und wo noch? DAS wäre interessant zu wissen.
Ich glaube Sölden (war ein Kollege letzte Woche) war laut Webcam auch sehr gut besucht. Und SHL die ja auch von 80% Auslastung sprechen und auf der Webcam auch nicht klagen dürfen.
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Re: Januarloch - es war einmal

Beitrag von astra12 »

ThomasZ hat geschrieben: 14.01.2024, 12:48 Vielleicht sind das jetzt alle die Eltern, die nicht mehr in die Schulferien müssen und jetzt das "Januarloch" füllen und neue Eltern mit schulpflichtigen Kindern sind weniger dazu gekommen, so dass die Auslastung gleichmäßiger anmutet.
Dazu kommen auch die Eltern, wo noch keine Ferien benötigen. Die mit Kitakindern.

Statt wie früher jeden Urlaub als Familie , splitten einige Kollegen auch einen Teil der Urlaube.
So wie ich und meine Frau auch.
Haupturlaube (Silvester, Ostern) fahren wir alle 4 zum Skiurlaub. Dazwischen fährt einer von uns mit dem Kitazwerg dann zum Skifahren.
So hat der Kleine auch mal einen schönen intensiven Urlaub mit Papa oder Mama.
Wir teilen ja auch die Elternzeiten/Erziehungszeiten usw.
Alles, was früher eher unüblicher war.

Oder meine Frau fährt mit Freundin mal ein paar Tage ,ich behalte die Kinder. Und umgekehrt (ich mag gern die 3 Tage Busreisen).

Und schon liegen einige Skitage im "Januarloch" , obwohl wir auch ein Schulkind haben.

Gruß Dennis
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Downhill
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Re: Januarloch - es war einmal

Beitrag von Downhill »

Mein Eindruck ist, dass es das Januarloch schon noch gibt.
Am Sonntag in Kitzbühel z.B. musste man nirgends länger als 1-2 min anstehen, noch nicht mal am chronischen Engpaß Talsen. Dafür war spätnachmittags die Autobahn nach München SEHR voll (3 Std. Heimfahrzeit = neuer Negativrekord).
Daraus schließe ich: es waren sehr viele Tagesgäste (WE + Kaiserwetter), jedoch wenige Wochengäste (sonst wäre das Skigebiet viel voller gewesen).
Bekannte berichten aus der Zillertalarena ähnliches.

Was die Dolomiten betrifft, so kann ich nur aus dem März berichten, aber hier scheint sich das Buchungsverhalten die letzten Jahre auch verändert zu haben.
Wir fahren seit ca. 15 Jahren in der "Firnwoche" - das ist immer vor der Osterferien, aber schon in der Nebensaison (früher "Dolomiti Super Sun"). Meistens die dritte Märzwoche.
Die letzten zwei Jahre war da schon extrem leer, das war früher so nicht.
Interessanterweise berichten Personen, die nur wenig früher dort waren (z.B. erste Märzwoche) von vollen Skigebieten.

Richtig erklären kann ich mir das nicht. Die Bedingungen sind oft noch sehr gut. Zum Thema Pisten kann ich nur sagen: Meine bessere Hälfte z.B. fährt viel lieber (und auch besser) im Firn/Sulz als auf hartem Kunstschnee. Aber da gehen die Meinungen vermutlich auseinander.
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