Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
03.02.2026 Hunter Mountain (New York, 488 Höhenmeter)
Wieder 90 Minuten Fahrt, einmal das Hudson Valley durchqueren und in die Catskills eintauchen, deren Hügel zwar auch an den Jura erinnern, die aber doch ganz andere Kaliber sind als in den Berkshires. Ich wache langsam auf. Und in der Tat, als die Strasse aus einer engen Schlucht auf eine Art Hochtal führt sehe ich ein richtiges Skigebiet! Dabei sind es nicht die im Vergleich zu den letzten Skigebieten 50% mehr Höhenmeter, sondern die mit Felsen durchsetzten Hänge, die hineingebauten Pisten, deren Neigung, und dass es wieder einmal ein Gebiet ist, bei dem man nicht gleich alle Lifte und Pisten vom Parkplatz aus sieht.
Das Gebiet hat drei Sektoren: ein Anfängergebiet links, in der Mitte mittelschwieriges Gelände und auf der Rückseite (Westseite) steilere Abfahrten. Vor allem die beiden Lifte auf der Westseite haben/hätten einiges an steilerem Gelände zu bieten (hätten, weil auch hier nicht alle Abfahrten geöffnet sind). Ich bin ziemlich erfreut und hätte nicht damit gerechnet. Vielleicht ist das der letzte Höhepunkt auf der Tour? Wir werden sehen.
Lifte (6): Kaatskill Flyer, Zephyr Express, Northern Express, Broadway Express, 20th Century Limited, Otis
Wieder 90 Minuten Fahrt, einmal das Hudson Valley durchqueren und in die Catskills eintauchen, deren Hügel zwar auch an den Jura erinnern, die aber doch ganz andere Kaliber sind als in den Berkshires. Ich wache langsam auf. Und in der Tat, als die Strasse aus einer engen Schlucht auf eine Art Hochtal führt sehe ich ein richtiges Skigebiet! Dabei sind es nicht die im Vergleich zu den letzten Skigebieten 50% mehr Höhenmeter, sondern die mit Felsen durchsetzten Hänge, die hineingebauten Pisten, deren Neigung, und dass es wieder einmal ein Gebiet ist, bei dem man nicht gleich alle Lifte und Pisten vom Parkplatz aus sieht.
Das Gebiet hat drei Sektoren: ein Anfängergebiet links, in der Mitte mittelschwieriges Gelände und auf der Rückseite (Westseite) steilere Abfahrten. Vor allem die beiden Lifte auf der Westseite haben/hätten einiges an steilerem Gelände zu bieten (hätten, weil auch hier nicht alle Abfahrten geöffnet sind). Ich bin ziemlich erfreut und hätte nicht damit gerechnet. Vielleicht ist das der letzte Höhepunkt auf der Tour? Wir werden sehen.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Es grenzt Snowboarder aus, das ist in meinen Augen für das Prädikat ausreichend, und gerade aufgrund der erwähnten tollen Entwicklungen in MRG absolut unverständlich. Zum Glück haben die (noch) keine Head-Skifahrer ausgeschlossen.téléski hat geschrieben: 31.01.2026, 10:04MRG ist ausgrenzend? Ich empfehle sich mal mit den Themen Co-Op, Freeski Team und der Stark Mountain Foundation zu beschäftigen und nicht nur auf das Verbot von Snowboardern zu schauen.worldskitraveller hat geschrieben: 31.01.2026, 07:19Ich lese auf der Webseite die Vision und bin begeistert - Cochran's ist so sehr inklusiv, wie Mad River Glen ausgrenzend ist.
Zuletzt geändert von worldskitraveller am 10.02.2026, 09:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Da war ich 2019 bereits - nächstes Mal gerne wieder.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Und als John Irving Leser: Wann kommt Bromley Mountain mit dem Blue Ribbon Quad? 
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
04.02.2026 Ski the Poconos: Shawnee, Camelback und Blue Mountain
Meine Reise neigt sich unweigerlich dem Ende zu. Ich kann zwar noch nicht das Salz der Atlantikküste schmecken, aber bereits gestern zeigten die ersten Strassenschilder klar nach New York, meiner Enddestination. Meine Route schlägt dem Schicksal noch ein Schnippchen, und führt mich nochmals nach Westen, nach Pennsylvania, einem Ski-State mit 25 Ski Resorts, gleichvielen wie Vermont, und nur New York, Colorado, Michigan und Kalifornien haben mehr. Die Skigebiete, die ich besuchen werde, liegen in den Poconos, einem weiteren Teil der Appalachen, westlich von New York.
Shawnee (Pennsylvania, 205 Höhenmeter)
Ich habe die grosse Freude, dass mich Alpinfans-User East Coast Skier zu einer Besichtigung meines ersten Skigebiets in Pennsylvania in begrüsst. Die Charakteristik des Gebiets und auch die Höhenmeter (+/-) sind vergleichbar mit denjenigen von Mohawk und Butternut, aber die Abfahrten erschienen mir viel länger. Ich brauche zwei Runden, bis ich verstehe weshalb: Shawnee hat einen Highspeed Lift, der uns ganz schnell wieder hochbringt, die anderen beiden hatten das nicht. Im Verhältnis zur Bergfahrt ist die Talabfahrt tatsächlich länger. Aber es sind auch die zahlreichen verschiedenen coupierten Pisten mit perfektem kompaktem Schnee, die mir grossen Spass machen. Und natürlich die Unterhaltung mit East Coast Skier – der soziale Aspekt des Skifahrens ging in den letzten Wochen schon sehr unter. Ein schöner erste Skikontakt in Pennsylvania!
Lifte (2): High Speed Quad, Double G
Meine Reise neigt sich unweigerlich dem Ende zu. Ich kann zwar noch nicht das Salz der Atlantikküste schmecken, aber bereits gestern zeigten die ersten Strassenschilder klar nach New York, meiner Enddestination. Meine Route schlägt dem Schicksal noch ein Schnippchen, und führt mich nochmals nach Westen, nach Pennsylvania, einem Ski-State mit 25 Ski Resorts, gleichvielen wie Vermont, und nur New York, Colorado, Michigan und Kalifornien haben mehr. Die Skigebiete, die ich besuchen werde, liegen in den Poconos, einem weiteren Teil der Appalachen, westlich von New York.
Shawnee (Pennsylvania, 205 Höhenmeter)
Ich habe die grosse Freude, dass mich Alpinfans-User East Coast Skier zu einer Besichtigung meines ersten Skigebiets in Pennsylvania in begrüsst. Die Charakteristik des Gebiets und auch die Höhenmeter (+/-) sind vergleichbar mit denjenigen von Mohawk und Butternut, aber die Abfahrten erschienen mir viel länger. Ich brauche zwei Runden, bis ich verstehe weshalb: Shawnee hat einen Highspeed Lift, der uns ganz schnell wieder hochbringt, die anderen beiden hatten das nicht. Im Verhältnis zur Bergfahrt ist die Talabfahrt tatsächlich länger. Aber es sind auch die zahlreichen verschiedenen coupierten Pisten mit perfektem kompaktem Schnee, die mir grossen Spass machen. Und natürlich die Unterhaltung mit East Coast Skier – der soziale Aspekt des Skifahrens ging in den letzten Wochen schon sehr unter. Ein schöner erste Skikontakt in Pennsylvania!
Lifte (2): High Speed Quad, Double G
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
04.02.2026 Camelback (Pennsylvania, 243 Höhenmeter)
Rund eine halbe Stunde weiter liegt Camelback, in meiner Erwartung die heutige Nummer eins. Der Bergrücken zieht sich auch schon beeindruckend auf, als ich mich nähere. Es gibt viel Infrastruktur in Camelback, Hotels und Resorts sind zahlreich vorhanden, und die Waterpark-Elemente im Skigebiet zeigen deutlich auf, dass es drei weitere Saisons gibt hier. Es gibt einige spannende Pisten hier, vor allem der obere Bereich der Abfahrten ist eher steil. Dennoch, irgendwie hatte ich mehr erwartet, die Vibes hier erreichen mich nicht.
Lifte (4): L8, L1, L9, L5
Rund eine halbe Stunde weiter liegt Camelback, in meiner Erwartung die heutige Nummer eins. Der Bergrücken zieht sich auch schon beeindruckend auf, als ich mich nähere. Es gibt viel Infrastruktur in Camelback, Hotels und Resorts sind zahlreich vorhanden, und die Waterpark-Elemente im Skigebiet zeigen deutlich auf, dass es drei weitere Saisons gibt hier. Es gibt einige spannende Pisten hier, vor allem der obere Bereich der Abfahrten ist eher steil. Dennoch, irgendwie hatte ich mehr erwartet, die Vibes hier erreichen mich nicht.
Lifte (4): L8, L1, L9, L5
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
04.02.2026 Blue Mountain (Pennsylvania, 330 Höhenmeter)
Irgendwie hat das Marketing von Blue Mountain bei mir nicht so gewirkt, ich wusste schlicht nicht was zu erwarten. Um so überraschter bin ich bei der Anfahrt zum Skigebiet: Keine Wasserrutschbahnen und Riesenhotels, nur eine an ein Expeditionscamp erinnernde schlichte Base Lodge vorne, dafür hinten einen um 100 Höhenmeter höheren Berg – eigentlich zwei Berge, weil Blue Mountain zwei relativ eigenständige (namenlose) Gipfel bedient. Bei einem davon – erreichbar mit dem Main Street Express, gibt es noch eine Summit Lodge mit Aussichtsterrasse und Parkmöglichkeit, Blue Mountain ist also von oben und unten erreichbar. Die Pisten bedienen jeden Geschmack und machen wieder Freude. Schön, darf ich dieses Skigebiet noch kennen lernen, bevor ich weiterfahre nach Scranton. Und dort gibt’s ja auch noch Highlights.
Lifte (4): Main Street Express, Valley School Triple, Vista Chair, Comet Chair
Irgendwie hat das Marketing von Blue Mountain bei mir nicht so gewirkt, ich wusste schlicht nicht was zu erwarten. Um so überraschter bin ich bei der Anfahrt zum Skigebiet: Keine Wasserrutschbahnen und Riesenhotels, nur eine an ein Expeditionscamp erinnernde schlichte Base Lodge vorne, dafür hinten einen um 100 Höhenmeter höheren Berg – eigentlich zwei Berge, weil Blue Mountain zwei relativ eigenständige (namenlose) Gipfel bedient. Bei einem davon – erreichbar mit dem Main Street Express, gibt es noch eine Summit Lodge mit Aussichtsterrasse und Parkmöglichkeit, Blue Mountain ist also von oben und unten erreichbar. Die Pisten bedienen jeden Geschmack und machen wieder Freude. Schön, darf ich dieses Skigebiet noch kennen lernen, bevor ich weiterfahre nach Scranton. Und dort gibt’s ja auch noch Highlights.
Lifte (4): Main Street Express, Valley School Triple, Vista Chair, Comet Chair
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
05.02.2026: 41. und letzter Skitag: Montage Mountain und Mountain Creek
Alles hat ein Ende nur die Wurst.... heute ist der letzte Tag meiner Reise, an dem ich auf den Ski stehe. Den emotionalen Rückblick auf die vergangenen 6 Wochen spare ich mir für später, jetzt gibt's mal die beiden Gebiete des Tages.
Montage Mountain Resort (Pennsylvania, 309m Höhenunterschied)
Scranton hat The Office, einen Ex-US-Präsidenten, war die erste Stadt mit elektrischer Strassenbahn (Electric City) - Scranton hat aber vor allem ein Skigebiet, das von Downtown in 15 Minuten erreichbar ist. Das Gebiet ist interessant erschlossen: Die (ziemlich coole) Lodge liegt in der Mitte des Gebiets. Von dort aufwärts liegen die einfachen Anfängerpisten, und von der Lodge abwärts führen die anspruchsvolleren Abfahrten in ein engeres Tal hinein, wo zwei Sessellifte wieder hinausführen - einer davon direkt zum Parkplatz. Ziemlich cooles Konzept, kann mir vorstellen, dass es an den Wochenenden hier ziemlich abgeht.
Lifte (5): Short Haul Lift, Shuttle Lift, Iron Horse Lift, Long Haul Lift, Phoebe Snow Lift
Alles hat ein Ende nur die Wurst.... heute ist der letzte Tag meiner Reise, an dem ich auf den Ski stehe. Den emotionalen Rückblick auf die vergangenen 6 Wochen spare ich mir für später, jetzt gibt's mal die beiden Gebiete des Tages.
Montage Mountain Resort (Pennsylvania, 309m Höhenunterschied)
Scranton hat The Office, einen Ex-US-Präsidenten, war die erste Stadt mit elektrischer Strassenbahn (Electric City) - Scranton hat aber vor allem ein Skigebiet, das von Downtown in 15 Minuten erreichbar ist. Das Gebiet ist interessant erschlossen: Die (ziemlich coole) Lodge liegt in der Mitte des Gebiets. Von dort aufwärts liegen die einfachen Anfängerpisten, und von der Lodge abwärts führen die anspruchsvolleren Abfahrten in ein engeres Tal hinein, wo zwei Sessellifte wieder hinausführen - einer davon direkt zum Parkplatz. Ziemlich cooles Konzept, kann mir vorstellen, dass es an den Wochenenden hier ziemlich abgeht.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
05.02.2026 Mountain Creek (New Jersey, 317m Höhenunterschied)
Bereits heute an einem Donnerstag geht es ziemlich ab in meinem letzten Gebiet auf dieser Reise: Mountain Creek in New Jersey. Vielleicht liegt es daran, dass es von hier nur (staufrei) 1 Stunde 15 Minuten sind bis nach Manhattan, wahrscheinlich aber auch daran, dass das Gebiet ziemlich toll ist. Es werden drei (benannte!) Gipfel erschlossen: Vernon Peak, Granite Peak (war da nicht was?) und South Peak. Die Abfahrten sind ziemlich lang, es hat am South Peak zwei auskuppelbare Lifte und einen seeeehr langen Verbindungssessel Sojourn Double - und es hat sogar eine Cabrio-Bahn, die von der Hauptlodge hochführt. Diese Skischaukel über verschiedene Gipfel ist nochmals eine überraschende Abwechslung zu den zahlreichen Gebieten der letzten Tage, bei denen die Lifte nur eine Seite eines Hügels erschliessen. Schön, einen solchen letzten Eindruck mitnehmen zu dürfen.
Lifte (6): Cabriolet, Granite Peak, Bear Peak, South Peak, Sojourn Double, Sugar Quad
Und dann sitze ich wieder im Auto. Das war's also. Im Sonnenlicht des späteren Nachmittags fahre ich in Richtung Jersey City, wo ich das letzte Hotel habe, und komme gerade noch dort an, bevor das Tageslicht ganz weg ist. Die Skyline vom Lower Manhattan hat einige Hochhäuser, die mehr Höhenmeter haben als viele der Skigebiete, die ich in den letzten Wochen gefahren bin. Crazy.
Bereits heute an einem Donnerstag geht es ziemlich ab in meinem letzten Gebiet auf dieser Reise: Mountain Creek in New Jersey. Vielleicht liegt es daran, dass es von hier nur (staufrei) 1 Stunde 15 Minuten sind bis nach Manhattan, wahrscheinlich aber auch daran, dass das Gebiet ziemlich toll ist. Es werden drei (benannte!) Gipfel erschlossen: Vernon Peak, Granite Peak (war da nicht was?) und South Peak. Die Abfahrten sind ziemlich lang, es hat am South Peak zwei auskuppelbare Lifte und einen seeeehr langen Verbindungssessel Sojourn Double - und es hat sogar eine Cabrio-Bahn, die von der Hauptlodge hochführt. Diese Skischaukel über verschiedene Gipfel ist nochmals eine überraschende Abwechslung zu den zahlreichen Gebieten der letzten Tage, bei denen die Lifte nur eine Seite eines Hügels erschliessen. Schön, einen solchen letzten Eindruck mitnehmen zu dürfen.
Lifte (6): Cabriolet, Granite Peak, Bear Peak, South Peak, Sojourn Double, Sugar Quad
Und dann sitze ich wieder im Auto. Das war's also. Im Sonnenlicht des späteren Nachmittags fahre ich in Richtung Jersey City, wo ich das letzte Hotel habe, und komme gerade noch dort an, bevor das Tageslicht ganz weg ist. Die Skyline vom Lower Manhattan hat einige Hochhäuser, die mehr Höhenmeter haben als viele der Skigebiete, die ich in den letzten Wochen gefahren bin. Crazy.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Den Blue Mountain gibt es irgendwie doppelt, einmal in den USA und in Kanada.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Danke vielmals für die tolle Berichterstattung über die letzten 41 Tage... das muss wirklich Leidenschaft sein, wenn man so viel herumreist für zum Teil Skigebiete mit weniger als 100 Höhenmetern!
Und echt toll, dass man sogar in Amerika auf andere Alpinfans trifft!
Und echt toll, dass man sogar in Amerika auf andere Alpinfans trifft!
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2025/26: 10x Parsenn, Jakobshorn, 8x Madrisa, 4x Andermatt, Sellaronda, Rinerhorn, 3x Arosa Lenzerheide, 2x Frutt, Pany, 1x Zermatt, Stilfser Joch, Landgraaf, Saas-Fee, Hintertux, Pitztaler, Titlis, Sölden, Glacier 3000, Gemsstock, Ostschweiz, Ischgl, Seiser Alm, Hasliberg, Kt. Schwyz, Mörlialp, Axalp, Gadmnen, Sternenberg, Grüsch, Val d'Anniviers, Anzère, Ovronnaz, Marécottes, Ghöch, Marbach, Sörenberg, Jura, Disentis, Fideris, San Bernardino, Splügen, Feldis, St. Antönien, Fribourg, Bergün, Alvaneu, Tenna, Minschuns, Oberengadin, Corvatsch, Malbun, Klewenalp, Belalp, Bürchen, Grächen, Leukerbad, Obersaxen, Laax, Gargellen, Pizol
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Grossartige Tour, sehr spannend das alles mal so kennenzulernen, macht Lust auf mehr bzw. selber da irgendwann hin zu fahren! 
Ich staune, wie viele Skigebiete die USA abseits vom Hochgebirge noch hat. Erst als Videos von J.D.Vance beim Skifahren in Vermont aufgetaucht waren, wurde mir so richtig bewusst, was sogar nah an New York alles noch geht. Die Bilder und Skigebiete erinnern doch stark an meine Zeit im Harz und Sauerland, und sogar noch mehr an meine Skireise nach Polen und Slowakei.
Wir sind durch die Alpen auch verwöhnt ein bezauberendes Hochgebirge nahezu durchgehend von Lifte erschlossen mitten in Europa zu haben. Die Amis müssen bis in deren Hochgebirgen enorm weit reisen, was teils nichtmal so spektakulär aussieht, und Vergnügen sich deshalb auch dort wo es aus unsere Sicht nur «Hügel» gibt. Quasi das was die Niederländer in Winterberg im Sauerland machen, wobei es für Niederländer bis in die Alpen viel weniger weit ist, als für New Yorker bis Colorado, Washington (State) oder Idaho hätten.
Dein Berichtserie bestätigt allerdings auch einmal mehr der Vorurteil, die USA hätte nur alte Krücken als Liftanlagen. Hier und da sieht man schon eine EUB oder KSB, aber auf viele Bilder sehe ich unbequeme fixe Sessellifte, alte Schneekanonnen und weitere aus der Zeit gefallene Infrastruktur. Im Vergleich dazu sind sogar Europäische Skigebiete ausserhalb der Alpen schon viel weiter. Krass. Nicht, dass mir sowas von einer USA Reise abhalten würde, aber im "greatest country on earth", sowie die Amerikaner ihr eigenes Land gerne sehen, doch recht armselig.
Wie lag denn das Preisniveau von den Gebieten abseits der teuren Hochgebirge-Resorts, wenn man nur ein Tagespass kaufen möchte, ohne Ikon/Epic-Pass? Und sind diese Handscanner statt Drehkreuze vor den Liften auch noch zum grössten Teil im Einsatz?
Ich staune, wie viele Skigebiete die USA abseits vom Hochgebirge noch hat. Erst als Videos von J.D.Vance beim Skifahren in Vermont aufgetaucht waren, wurde mir so richtig bewusst, was sogar nah an New York alles noch geht. Die Bilder und Skigebiete erinnern doch stark an meine Zeit im Harz und Sauerland, und sogar noch mehr an meine Skireise nach Polen und Slowakei.
Wir sind durch die Alpen auch verwöhnt ein bezauberendes Hochgebirge nahezu durchgehend von Lifte erschlossen mitten in Europa zu haben. Die Amis müssen bis in deren Hochgebirgen enorm weit reisen, was teils nichtmal so spektakulär aussieht, und Vergnügen sich deshalb auch dort wo es aus unsere Sicht nur «Hügel» gibt. Quasi das was die Niederländer in Winterberg im Sauerland machen, wobei es für Niederländer bis in die Alpen viel weniger weit ist, als für New Yorker bis Colorado, Washington (State) oder Idaho hätten.
Dein Berichtserie bestätigt allerdings auch einmal mehr der Vorurteil, die USA hätte nur alte Krücken als Liftanlagen. Hier und da sieht man schon eine EUB oder KSB, aber auf viele Bilder sehe ich unbequeme fixe Sessellifte, alte Schneekanonnen und weitere aus der Zeit gefallene Infrastruktur. Im Vergleich dazu sind sogar Europäische Skigebiete ausserhalb der Alpen schon viel weiter. Krass. Nicht, dass mir sowas von einer USA Reise abhalten würde, aber im "greatest country on earth", sowie die Amerikaner ihr eigenes Land gerne sehen, doch recht armselig.
Wie lag denn das Preisniveau von den Gebieten abseits der teuren Hochgebirge-Resorts, wenn man nur ein Tagespass kaufen möchte, ohne Ikon/Epic-Pass? Und sind diese Handscanner statt Drehkreuze vor den Liften auch noch zum grössten Teil im Einsatz?
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Die ersten und einzigen Fotos von worldskitraveller "in action" auf dieser USA-Reise.worldskitraveller hat geschrieben: 07.02.2026, 00:13Ich habe die grosse Freude, dass mich Alpinfans-User East Coast Skier zu einer Besichtigung meines ersten Skigebiets in Pennsylvania in begrüsst.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Rückblick (1): Projekt 101 in Zahlen
Nach der ersten Nacht seit dem 18. Dezember, in der ich in einem Zimmer ohne Aircondition geschlafen habe, ist mir klar, dass ich die heisse Luft in den Motelzimmern, die mir mitten in der Nacht ins Gesicht geblasen wird, sicher nicht vermissen werde. Aber anderes wohl schon.
Ein paar Statistiken
(Fortsetzung folgt.)
Nach der ersten Nacht seit dem 18. Dezember, in der ich in einem Zimmer ohne Aircondition geschlafen habe, ist mir klar, dass ich die heisse Luft in den Motelzimmern, die mir mitten in der Nacht ins Gesicht geblasen wird, sicher nicht vermissen werde. Aber anderes wohl schon.
Ein paar Statistiken
- 41 Skitage
- 79 Skigebiete, 77 davon neu
- 345 neue Lifte
- 18 Staaten
- Gefahrene Meilen 7560
- Autos: 3 (eines musste ich wieder zurückgeben, weil die Scheibenwisch-Putzanlage nicht funktionierte).
- 38 verschiedene Motels
(Fortsetzung folgt.)
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Und so sieht die Project 101-Karte in deinem Challenge-Profil aus:
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Ohne die allgemeine Bemerkung zu bestreiten, umfasste seine Reiseroute Dutzende kleiner Skigebiete ("indie ski areas"), die es ihm ermöglichten, die Gesamtzahl von 79 zu erreichen und natürlich verfügen diese in der Regel über veraltete Liftanlagen. Wie ich auf der vorherigen Seite bereits angedeutet habe, ist es so, als hätte ich eine Reihe von Berichten hauptsächlich über kleine Skigebiete in den Alpen veröffentlicht und der nicht-europäische Leser denkt sich: „Wow, die Infrastruktur is ja so alt und verfallen!“ -- was im grossen und ganzen nicht der Fall ist.Frans hat geschrieben: 08.02.2026, 12:14Dein Berichtserie bestätigt allerdings auch einmal mehr der Vorurteil, die USA hätte nur alte Krücken als Liftanlagen. Hier und da sieht man schon eine EUB oder KSB, aber auf viele Bilder sehe ich unbequeme fixe Sessellifte, alte Schneekanonnen und weitere aus der Zeit gefallene Infrastruktur. Im Vergleich dazu sind sogar Europäische Skigebiete ausserhalb der Alpen schon viel weiter. Krass.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Naja, auch die kleinere Alpenskigebiete bieten durchschnittlich bedeutend modernere Infrastruktur als das, was man in viele USA Skiberichte sieht. Und eben auch ausserhalb der Alpen: Spanien, Slowakei, Georgien sind schon auf einem ganz anderen Level. Amerikanische "Premium" Destinationen muss man dann natürlich auch mit unsere äquivalente Gegenstücke wie Zermatt oder Ischgl vergleichen.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Ich danke Ihnen für die offizielle Stellungnahme im Namen des Europäischen Tourismusverbandes.Frans hat geschrieben: 14.02.2026, 00:08auch die kleinere Alpenskigebiete bieten durchschnittlich bedeutend modernere Infrastruktur als das, was man in viele USA Skiberichte sieht. Und eben auch ausserhalb der Alpen: Spanien, Slowakei, Georgien sind schon auf einem ganz anderen Level. Amerikanische "Premium" Destinationen muss man dann natürlich auch mit unsere äquivalente Gegenstücke wie Zermatt oder Ischgl vergleichen.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Das ist aber der falsche Vergleich. Der Vergleich sind die Bürgermeisterlifte in Tiroler Dörfern, die schwäbische Alp oder Kleinstkigebiete im Schweizer Mittelland oder Ostösterreich. Die sind dann genauso alt, und dazu noch Schlepper statt Sessellift (was mir persönlich eh lieber ist).Frans hat geschrieben: 14.02.2026, 00:08 Naja, auch die kleinere Alpenskigebiete bieten durchschnittlich bedeutend modernere Infrastruktur als das, was man in viele USA Skiberichte sieht. Und eben auch ausserhalb der Alpen: Spanien, Slowakei, Georgien sind schon auf einem ganz anderen Level. Amerikanische "Premium" Destinationen muss man dann natürlich auch mit unsere äquivalente Gegenstücke wie Zermatt oder Ischgl vergleichen.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Das was du meinst sind oft Einzellifte. Quasi der typische Dorflift. Klar, die sind auch aus der Zeit gefallen. Das vergleiche ich aber nicht. Und ich suche auch nicht nach "Ausnahme bestätigt die Regel" Szenarien. Die gibt es, keine Frage, die Alpen sind schliesslich voll mit Kleinskigebiete. Es ist dennoch einfach extrem auffällig, wie oft man veraltete Infrastruktur aus den USA sieht. Und damit meine ich nicht ausschliesslich Liftanlagen, sondern auch Beschneiungsanlagen, Pistenfahrzeuge, Beschilderung uvm.
Verstehe mich nicht falsch: Ich finde solche Skigebiete spannend und reizvoll. Deshalb liebe ich auch Berichte wie diese. Wer mich kennt, schrecke ich auch nicht für exotische Destinationen ab. Und den USA würde ich nichtmal als solches bezeichnen. Umso verwunderlicher finde ich, dass sie nicht ähnlich mit der Zeit mitgehen.
Verstehe mich nicht falsch: Ich finde solche Skigebiete spannend und reizvoll. Deshalb liebe ich auch Berichte wie diese. Wer mich kennt, schrecke ich auch nicht für exotische Destinationen ab. Und den USA würde ich nichtmal als solches bezeichnen. Umso verwunderlicher finde ich, dass sie nicht ähnlich mit der Zeit mitgehen.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Historisch betrachtet sind die Unterschiede zwischen Europa und Nordamerika durchaus erklärbar. Die Kleinstskigebiete mit Schleppliften wie in den Mittelgebirgen gibt es in den USA deswegen nicht, weil sich der Schlepplift dort gegen die fix geklemmte Sesselbahn nie durchsetzen konnte. Immerhin ist die Sesselbahn eine US-amerikanische Erfindung, der Schlepplift wurde hingegen erst durch Constam nachträglich importiert. Die klassischen europäischen T-Bars sind heute so selten, dass sie von den Einheimischen meiner Erfahrung nach als ziemlicher Fremdkörper wahrgenommen werden.
Ein weiterer Grund ist, dass auch die kleineren Skigebiete in den USA viel häufiger einen Resort-Charakter haben als in Europa. Die Entstehung dieser Skigebiete geht in der Regel auf Einzelpersonen oder kleine private Unternehmen zurück, die das Gelände gekauft haben und dann dort auf einen Schlag am mehr oder weniger gleichen Hang eine Reihe von Sesselbahnen installiert haben. In Europa sind die kleinen Skigebiete meist kontinuierlich gewachsen und werden nicht selten auch durch die öffentliche Hand unterstützt. Sonst wären die Investitionen in die Infrastruktur nämlich auch nicht so ohne Weiteres möglich. Das amerikanische Konzept wurde auch in den Alpen vereinzelt umgesetzt, allerdings meist mit genau dem gleichen Ergebnis wie jenseits des Atlantiks. Einmal vom Reissbrett erschlossen und danach aber nie Geld, um mit der Weiterentwicklung Schritt zu halten. Viele dieser - ich nenne sie mal synthetischen - Skigebiete sind mittlerweile wieder verschwunden, weil die direkte (inzwischen bessere) Konkurrenz viel zu nah ist (z. B. Ernergalen, Hungerberg). In den USA kann sich das Konzept besser halten, weil in vielen Regionen (besonders an der Ostküste) keine Alternativen in überschaubarer Entfernung existieren.
Ebenfalls zu der Entwicklung beigetragen haben könnte die Tatsache, dass die als modern wahrgenommene Kuppeltechnik bei Seilbahnen noch nie eine amerikanische Spezialität war. Die heutige Technik ist komplett aus Europa importiert. Und das war im Grunde schon immer so. Nur ein einheimischer Hersteller hat es vor 40 Jahren mal versucht und wie das ausgegangen ist, wissen wir alle. Entsprechend ist die Vorliebe für fix geklemmte Sesselbahnen in den USA wohl auch diesem Umstand geschuldet.
Ein weiterer Grund ist, dass auch die kleineren Skigebiete in den USA viel häufiger einen Resort-Charakter haben als in Europa. Die Entstehung dieser Skigebiete geht in der Regel auf Einzelpersonen oder kleine private Unternehmen zurück, die das Gelände gekauft haben und dann dort auf einen Schlag am mehr oder weniger gleichen Hang eine Reihe von Sesselbahnen installiert haben. In Europa sind die kleinen Skigebiete meist kontinuierlich gewachsen und werden nicht selten auch durch die öffentliche Hand unterstützt. Sonst wären die Investitionen in die Infrastruktur nämlich auch nicht so ohne Weiteres möglich. Das amerikanische Konzept wurde auch in den Alpen vereinzelt umgesetzt, allerdings meist mit genau dem gleichen Ergebnis wie jenseits des Atlantiks. Einmal vom Reissbrett erschlossen und danach aber nie Geld, um mit der Weiterentwicklung Schritt zu halten. Viele dieser - ich nenne sie mal synthetischen - Skigebiete sind mittlerweile wieder verschwunden, weil die direkte (inzwischen bessere) Konkurrenz viel zu nah ist (z. B. Ernergalen, Hungerberg). In den USA kann sich das Konzept besser halten, weil in vielen Regionen (besonders an der Ostküste) keine Alternativen in überschaubarer Entfernung existieren.
Ebenfalls zu der Entwicklung beigetragen haben könnte die Tatsache, dass die als modern wahrgenommene Kuppeltechnik bei Seilbahnen noch nie eine amerikanische Spezialität war. Die heutige Technik ist komplett aus Europa importiert. Und das war im Grunde schon immer so. Nur ein einheimischer Hersteller hat es vor 40 Jahren mal versucht und wie das ausgegangen ist, wissen wir alle. Entsprechend ist die Vorliebe für fix geklemmte Sesselbahnen in den USA wohl auch diesem Umstand geschuldet.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Wahnsinns Zahlen und übersicht über die Skigebiete aus den USA. Die Karte sieht auch krass aus. Vielen Dank dir fürs Mitnehmen!
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Ich kann die Sichtweise nachvollziehen, aber das Verbot von Snowboards ist keine Ausgrenzung von Snowboardern (als Person). Das Sportgerät ist schlicht nicht für das Skigebiet geeignet. Ein gutes Beispiel dafür ist der Ausstieg am Single Chair. Das ist mit dem Snowboard eine echte Herausforderung und würde zu vielen Stopps führen.worldskitraveller hat geschrieben: 05.02.2026, 05:01 Es grenzt Snowboarder aus, das ist in meinen Augen für das Prädikat ausreichend, und gerade aufgrund der erwähnten tollen Entwicklungen in MRG absolut unverständlich.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Hier ist ein Interview im New York Ski Blog mit Worldskitraveller, nachdem er seinen Roadtrip beendet hat. Er ist in den USA berühmt geworden.
https://nyskiblog.com/worldskitraveler- ... ski-areas/
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