lava hat geschrieben: 18.12.2025, 23:07
wenn hier so viel falsch läuft, wieso ist man dann nicht dort wo alles richtig läuft?
Ist "man".
Ich habe als Kind von Anfang der 80 er bis Mitte 90 er Jahre fast alle Ski- und Weihnachtsferien in Laax verbracht, das verbindet an sich.
Seit 2002 wohne ich im Kanton Graubünden, die ersten Jahre in Schluein hatte ich Einheimischsaisonabo in Laax.
Seit bald 20 Jahren lebe ich in Landquart und habe seit einigen Jahren die Graubündencard.
Diese Woche (hatte Ferien) war ich mit Blick auf die offenen Pisten am Jakobshorn (hat Vollbetrieb!), in Parsenn, Corviglia, Sedrun- Andermatt.
Generell nervt mich am Laax am Meisten die Ansteherei (im Tal am Arenaexpress, Alp Dado, Fuorcla (hoffentlich nun besser), St. Martin) und der teure, schlechte Einheitsfrass in den "Nicht-mehr"-Selbstbedienungsrestaurants.
In Laax wird geschwatzt und geplant und geschwatzt und geschwatzt (ach Reto...). Gebaut wird dann eine 80 mio Bahn mit Kapazität von 700 Pers pro Stunde, soviel wie die 25-jährigen 4 er Gondeln in Madrisa, die eine Sparvariante aufgrund fehlender Finanzen waren... in Davos bauen sie neue Pisten (Vertical), erneuern Lifte (Meierhofertäli, Jakobshorn 2. Sektion) und ersetzen sie (Schiferbahn, Jakobshorn erste Sektion) und dazu gibt es zwei, drei kurze Pressemitteilungen. Kein Geschwätz von Revolution am Berg, aber es funktioniert.
In den Weihnachtsferien fahr ich Ski am Rinerhorn, Jakobshorn und Scuol, da muss ich kaum anstehen.
In den Skiferien fahren wir nach Samnaun- Ischgl.
Nach Laax fahre ich nur noch, wenn ich mit meinem Bruder Skifahren gehe, der Laaxfan geblieben ist.
Also ja, "man" ist dort, wo es besser läuft.