17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip
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17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip
Island-Rundreise 17.10.-10.11.2025:
Im April diesen Jahres trafen wir Freunde meiner Frau, die sehr von ihrer Island-Reise schwärmten. Wir wollten da auch schon immer mal hin, kamen aber nie dazu.
Ein paar Wochen später beschäftigte uns das Thema noch immer. Die Überlegungen gingen weiter und gingen hin und her. Von Mitte Oktober bis Mitte Dezember habe ich noch einmal zwei Monate Elternzeit. Zeit wäre also da, wenngleich es im Oktober/November in Island natürlich wettermäßig sehr garstig sein könnte, zumal ja dann auch 10 bis 11 Monate altes Baby mit dabei wäre. Wir taten die Idee als „Schnappsidee“ ab.
Dennoch konnte ich es nicht lassen und irgendwann untersuchte ich die Webseite der färöischen Reederei Smyril-Line, die als einzige Reederei regelmäßige Fährverbindungen vom europäischen Festland nach Island anbietet. An sich ist es ja völlig irre, drei Tage mit einer Fähre über den Nordatlantik zu schippern und die gleiche „Tortur“ rückzus auch zu machen. Aber Zeit spielte ja angesichts der Elternzeit ja keine Rolle. Preislich war das Fährangebot im Vergleich zum Flieger und der dann notwendigen Anmietung von Mietwagen mitsamt Babyequipement mit knapp 700€ für 2 Erwachsene, Baby und Auto inkl. Standardkabine für die Hin- und Rückfahrt auch sehr attraktiv. So wurde die „Schnappsidee“ doch wieder sehr interessant.
Da in der Elternzeit ja mein Arbeitsverhältnis ruht, musste ich auf der Arbeit noch klären, ob ich „meinen“ Dienstwagen, der der Familienkombi ist, auch in dieser Zeit verwenden könnte. Mit dem Auto meiner Frau wäre eine solche Reise platzmäßig nicht möglich gewesen. Auch von meinem Arbeitgeber kam grünes Licht, sofern ich während meiner Elternzeit die Betriebskosten des Wagens (Benzin, Wäschen, etc.) selbst übernehme. Fairer Deal. Also wurde gebucht.
An dieser Stelle entsteht nun nach und nach ein Reisebericht der Island-Rundreise. Da wir vor Ort gut 2 Wochen Aufenthalt hatten, entschieden wir uns, Island gegen den Uhrzeigersinn entlang der Ringstraße mit einigen Abstechern zu umrunden. Wir buchten einige Unterkünfte vor, sodass wir in verschiedenen Gegenden Unterkünfte hatten, um von dort aus die Gegend zu erkunden. Ein tägliches Wechseln der Unterkünfte, was uns noch mehr Erlebnisse hätte ermöglichen können, wollten wir aufgrund des Babys nicht machen, was auch eine gute Entscheidung war, auch wenn Wackelpudding-Junior ein sehr genügsames und Autofahrten-liebendes Baby ist.
Ich werde den Bericht in die einzelnen Tage sowie die An- und Abreise gliedern. Ich bitte um Nachsicht, wenn es ab und an mal etwas dauert, bis es Aktualisierungen gibt. Vom Inhaltsverzeichnis an dieser Stelle werde ich jeweils direkt auf die entsprechenden Tage verlinken.
17.10.-21.10.: Anreise (--> viewtopic.php?p=46633#p46633)
22.10.: Seydisfjördur (--> viewtopic.php?p=46634#p46634)
23.10.: Seydisfjördur – Husavik (--> viewtopic.php?p=46670#p46670)
24.10.: Myvatn (--> viewtopic.php?p=46672#p46672)
25.10.: Diamond Circle (--> viewtopic.php?p=46675#p46675)
26.10.: Husavik – Akureyri – Stradur (--> viewtopic.php?p=46676#p46676)
27.10.: Stradur – Olafsvik (--> viewtopic.php?p=46679#p46679)
28.10.: Snaefellsnes (--> viewtopic.php?p=46681#p46681)
29.10.: Olafsvik – Tingvellir – Hveragerdi (--> viewtopic.php?p=46695#p46695)
30.10.: Golden Circle (--> viewtopic.php?p=46697#p46697)
31.10.: Reykjavik (--> viewtopic.php?p=46699#p46699)
01.11.: Hveragerdi – Vik i Myrdal (--> viewtopic.php?p=46702#p46702)
02.11.: Rund um Vik i Myrdal (--> viewtopic.php?p=46709#p46709)
03.11.: Vik i Myrdal – Höfn (--> viewtopic.php?p=46710#p46710)
04.11.: Rund um Höfn (--> viewtopic.php?p=46738#p46738)
05.11.: Höfn – Egilsstadir (--> viewtopic.php?p=46740#p46740)
06.11.: Egilsstadir – Seydisfjördur (--> viewtopic.php?p=46742#p46742)
07.11.-10.11.: Abreise (--> viewtopic.php?p=46743#p46743)
Fazit (--> viewtopic.php?p=46763#p46763)
Im April diesen Jahres trafen wir Freunde meiner Frau, die sehr von ihrer Island-Reise schwärmten. Wir wollten da auch schon immer mal hin, kamen aber nie dazu.
Ein paar Wochen später beschäftigte uns das Thema noch immer. Die Überlegungen gingen weiter und gingen hin und her. Von Mitte Oktober bis Mitte Dezember habe ich noch einmal zwei Monate Elternzeit. Zeit wäre also da, wenngleich es im Oktober/November in Island natürlich wettermäßig sehr garstig sein könnte, zumal ja dann auch 10 bis 11 Monate altes Baby mit dabei wäre. Wir taten die Idee als „Schnappsidee“ ab.
Dennoch konnte ich es nicht lassen und irgendwann untersuchte ich die Webseite der färöischen Reederei Smyril-Line, die als einzige Reederei regelmäßige Fährverbindungen vom europäischen Festland nach Island anbietet. An sich ist es ja völlig irre, drei Tage mit einer Fähre über den Nordatlantik zu schippern und die gleiche „Tortur“ rückzus auch zu machen. Aber Zeit spielte ja angesichts der Elternzeit ja keine Rolle. Preislich war das Fährangebot im Vergleich zum Flieger und der dann notwendigen Anmietung von Mietwagen mitsamt Babyequipement mit knapp 700€ für 2 Erwachsene, Baby und Auto inkl. Standardkabine für die Hin- und Rückfahrt auch sehr attraktiv. So wurde die „Schnappsidee“ doch wieder sehr interessant.
Da in der Elternzeit ja mein Arbeitsverhältnis ruht, musste ich auf der Arbeit noch klären, ob ich „meinen“ Dienstwagen, der der Familienkombi ist, auch in dieser Zeit verwenden könnte. Mit dem Auto meiner Frau wäre eine solche Reise platzmäßig nicht möglich gewesen. Auch von meinem Arbeitgeber kam grünes Licht, sofern ich während meiner Elternzeit die Betriebskosten des Wagens (Benzin, Wäschen, etc.) selbst übernehme. Fairer Deal. Also wurde gebucht.
An dieser Stelle entsteht nun nach und nach ein Reisebericht der Island-Rundreise. Da wir vor Ort gut 2 Wochen Aufenthalt hatten, entschieden wir uns, Island gegen den Uhrzeigersinn entlang der Ringstraße mit einigen Abstechern zu umrunden. Wir buchten einige Unterkünfte vor, sodass wir in verschiedenen Gegenden Unterkünfte hatten, um von dort aus die Gegend zu erkunden. Ein tägliches Wechseln der Unterkünfte, was uns noch mehr Erlebnisse hätte ermöglichen können, wollten wir aufgrund des Babys nicht machen, was auch eine gute Entscheidung war, auch wenn Wackelpudding-Junior ein sehr genügsames und Autofahrten-liebendes Baby ist.
Ich werde den Bericht in die einzelnen Tage sowie die An- und Abreise gliedern. Ich bitte um Nachsicht, wenn es ab und an mal etwas dauert, bis es Aktualisierungen gibt. Vom Inhaltsverzeichnis an dieser Stelle werde ich jeweils direkt auf die entsprechenden Tage verlinken.
17.10.-21.10.: Anreise (--> viewtopic.php?p=46633#p46633)
22.10.: Seydisfjördur (--> viewtopic.php?p=46634#p46634)
23.10.: Seydisfjördur – Husavik (--> viewtopic.php?p=46670#p46670)
24.10.: Myvatn (--> viewtopic.php?p=46672#p46672)
25.10.: Diamond Circle (--> viewtopic.php?p=46675#p46675)
26.10.: Husavik – Akureyri – Stradur (--> viewtopic.php?p=46676#p46676)
27.10.: Stradur – Olafsvik (--> viewtopic.php?p=46679#p46679)
28.10.: Snaefellsnes (--> viewtopic.php?p=46681#p46681)
29.10.: Olafsvik – Tingvellir – Hveragerdi (--> viewtopic.php?p=46695#p46695)
30.10.: Golden Circle (--> viewtopic.php?p=46697#p46697)
31.10.: Reykjavik (--> viewtopic.php?p=46699#p46699)
01.11.: Hveragerdi – Vik i Myrdal (--> viewtopic.php?p=46702#p46702)
02.11.: Rund um Vik i Myrdal (--> viewtopic.php?p=46709#p46709)
03.11.: Vik i Myrdal – Höfn (--> viewtopic.php?p=46710#p46710)
04.11.: Rund um Höfn (--> viewtopic.php?p=46738#p46738)
05.11.: Höfn – Egilsstadir (--> viewtopic.php?p=46740#p46740)
06.11.: Egilsstadir – Seydisfjördur (--> viewtopic.php?p=46742#p46742)
07.11.-10.11.: Abreise (--> viewtopic.php?p=46743#p46743)
Fazit (--> viewtopic.php?p=46763#p46763)
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip
17.10.-21.10.2025 Anreise:
Am Freitagmorgen des 17.10 ging es aus „Badisch Sibirien“ gemütlich los gegen Morgen. Wir planten für die Anreise bewusst viel Zeit ein, da wir eine solche Fernfahrt mit Wackelpudding-Junior auch noch nicht unternommen hatten.
Jegliche Sorgen waren aber unbegründet. Wir kamen sehr, sehr gut durch und nächtigten dann kurz vor Flensburg. Die Fahrt auf der A7 ist m.E. bis circa auf Höhe von Göttingen aufgrund der Topografie und der Streckenführung ja noch spannend. Die anschließende Fahrt durch das norddeutsche „Ödland“ (nix für ungut an die Norddeutschen
) zieht sich dann aber immer.
Am Folgetag war der Verkehr dann doch spürbarer, da in Norddeutschland die Herbstferien begonnen hatten. Dennoch kamen wir gut durch und waren gegen Mittag in Hirtshals in Nordjütland, wo wir dann noch das große Aquarium besuchten und dann dort noch einmal übernachteten.
Am Sonntag beobachteten wir dann die MS Norröna, unsere Fähre für die nächsten Tage, beim Einlaufen, füllten die Essensvorräte für die Überfahrt noch etwas auf und checkten dann entspannt auf der Fähre ein.
Die MS Norröna ist eine sehr gepflegte und schöne Fähre, typisch skandinavisch eben und kein Vergleich zu den abgerockten Italien-Fähren im Mittelmeer. Unsere Kabine war auch absolut ausreichend. Da habe ich an Land schon schlimmere Buden gehabt. Das Angebot an Bord kann sich – für eine Fähre – sehen lassen. Es gibt einen Swimmingpool und ein Fitnesstudio, diverse Restaurants und Cafes verschiedener Preisklassen, den obligatorischen Duty-Free-Shop, Kino, etc.
Es lässt sich also aushalten.
Kurz nach der pünktlichen Abfahrt informierte der Kapitän, dass es eine Fahrplanänderung geben wird, um einem Sturm auszuweichen. Der Zwischenstopp in Torshavn auf den Färöern findet nicht wie geplant am Dienstag von 07:30 Uhr bis 13:00 Uhr statt, sondern am Montag am späten Abend von ca, 22:30 Uhr bis 23:30 Uhr und die Ankunft in Seydisfjördur auf Island erfolgt nicht am Mittwoch um 09:00 Uhr, sondern schon am Dienstag um ca. 17:00 Uhr. Krass, wie viel Puffer hier im Fahrplan ist, um mal problemlos 16 Stunden vor Plan anzukommen. Letztendlich waren wir hierfür aber sehr dankbar, da so die Wellen zwischen den Färöern und Island „nur“ 5m hoch waren und nicht 10m, wie sie zur ursprünglichen Fahrplanzeit gewesen wären. Für uns Landratten waren die 5m auch schon sehr unangenehm. Das Hungergefühl lies merklich nach, auch wenn es glücklicherweise nicht zum „Fische füttern“ ging. Nur Wackelpudding-Junior hatte mit dem Geschaukel Spaß und feierte das voll
Bei bestem Wetter läuft die MS Norröna am Sonntag überpünktlich in Hirtshals ein. Die Freude steigt ins Unermässliche.
Da wir aber bis zur Abfahrt noch Zeit hatten, statten wir dem Stadtstrand von Hirtshals noch einen Besuch ab.
Die färingische Reederei Smyril-Line betreibt als einziger Anbieter mit der MS Norröna Linienschiffverbindungen zwischen dem europäischen Festland, den Färöern und Island. In der Nebensaison verkehrt die Fähre wöchentlich zwischen Hirtshals, Torshavn und Seydisfjördur hin und her. Im Hochsommer wird zusätzlich noch eine Zusatzfahrt Hirtshals <-> Torshavn eingefügt während im Winter nur Hirtshals <-> Torshavn gefahren wird.
MS Norröna abfahrbereit in Hirtshals
Das schöne Wetter in Hirtshals läd auch noch zum Aufenthalt auf dem Außendeck ein. Erwartbarerweise wird dies nicht lange anhalten.
Pünktlich wurde abgelegt
Am Nachmittag zeigte sich dann rasch eine schöne Abendstimmung auf dem Skagerrak mit der tiefstehenden Sonne. Auf dem Weg übers Skagerrak in Richtung Norwegen war die See angenehm ruhig
Der m.E. absolut beste Platz an Bord ist das tolle Cafe "Laterna Magica auf Deck 10 der MS Norröna. Durch die bodentiefen Fenster ganz oben auf dem Schiff hat man eine tolle Rundumsicht und auf den Liegen kann man dort super herumlümmeln, auch wenn die Getränkepreise aus deutscher Sicht etwas "gewöhnungsbedürftig" sind. Ein Bier (0,5l) kostet beispielsweise mindestens ca. 8€. Aber ich will nicht über teure Lebenshaltungskosten in den skandinavischen Ländern meckern, denn das ist ja bekannt.
Die Liegen sind sehr begehrt. Aufgrund dessen, dass viele Deutsche an Bord sind (leider), gibt es immer mal wieder Territorialkämpfe, wenn jemand einfach mal aufstand, um z.B. an die Bar oder aufs Klo zu gehen. Immerhin hat aber keine früh morgens bereits Handtücher ausgelegt
Ausblick aus der Laterna Magica
Abends auf dem Außendeck der Norröna
Am nächsten Tag gegen Mittag passierten wir die Shetland-Inseln nördlich
Shetland-Inseln. Das Wetter war nun mehr und mehr grau in grau und die See wurde rauher.
Blick auf dem Helikopter-Landeplatz der MS Norröna
Am Dienstagabend fuhren wir dann in den Seydisfjord in den Ostfjorden von Island ein.
Unterwegs klärten wir bereits, dass wir die eigentlich ohnehin geplante dritte Nacht ebenfalls auf der Fähre, die ja ohnehin bis Donnerstagabend in Seydisfjördur liegt, verbringen konnten. Das Wetter war nämlich nicht gut gemeldet, die Dunkelheit brach herein und die Straßenverhältnisse auf der Straße nach Egilsstadir, wo die Ringstraße verläuft, waren auf dem sehr coolen Übersichtsseite road.is nicht gut gemeldet. Gerade mit einem Baby an Bord, hatten wir hier keine Lust auf Experimente.
In Seydisfjördur angekommen mussten wir wegen der erforderlichen Zoll-Kontrolle alle von Bord und konnten dann erneut einchecken, wobei ich das Auto auf einem öffentlichen Parkplatz außerhalb des Schiffes parkte.
Der Zoll war jedoch nicht an zu verzollenden Gütern interessiert, sondern nur an der Winterausrüstung der Fahrzeuge. Dies konnte ich dem Beamten wohl mit der Antwort "nagelneue Winterreifen" und "Schneeketten" einigermaßen zufriedenstellend beantworten, wenngleich er auf die sehr schwierigen Straßenverhältnisse eindrücklich hinwies. Klingt ja schonmal vielversprechend...
War es also doch eine Schnappsidee?
Am Freitagmorgen des 17.10 ging es aus „Badisch Sibirien“ gemütlich los gegen Morgen. Wir planten für die Anreise bewusst viel Zeit ein, da wir eine solche Fernfahrt mit Wackelpudding-Junior auch noch nicht unternommen hatten.
Jegliche Sorgen waren aber unbegründet. Wir kamen sehr, sehr gut durch und nächtigten dann kurz vor Flensburg. Die Fahrt auf der A7 ist m.E. bis circa auf Höhe von Göttingen aufgrund der Topografie und der Streckenführung ja noch spannend. Die anschließende Fahrt durch das norddeutsche „Ödland“ (nix für ungut an die Norddeutschen
Am Folgetag war der Verkehr dann doch spürbarer, da in Norddeutschland die Herbstferien begonnen hatten. Dennoch kamen wir gut durch und waren gegen Mittag in Hirtshals in Nordjütland, wo wir dann noch das große Aquarium besuchten und dann dort noch einmal übernachteten.
Am Sonntag beobachteten wir dann die MS Norröna, unsere Fähre für die nächsten Tage, beim Einlaufen, füllten die Essensvorräte für die Überfahrt noch etwas auf und checkten dann entspannt auf der Fähre ein.
Die MS Norröna ist eine sehr gepflegte und schöne Fähre, typisch skandinavisch eben und kein Vergleich zu den abgerockten Italien-Fähren im Mittelmeer. Unsere Kabine war auch absolut ausreichend. Da habe ich an Land schon schlimmere Buden gehabt. Das Angebot an Bord kann sich – für eine Fähre – sehen lassen. Es gibt einen Swimmingpool und ein Fitnesstudio, diverse Restaurants und Cafes verschiedener Preisklassen, den obligatorischen Duty-Free-Shop, Kino, etc.
Es lässt sich also aushalten.
Kurz nach der pünktlichen Abfahrt informierte der Kapitän, dass es eine Fahrplanänderung geben wird, um einem Sturm auszuweichen. Der Zwischenstopp in Torshavn auf den Färöern findet nicht wie geplant am Dienstag von 07:30 Uhr bis 13:00 Uhr statt, sondern am Montag am späten Abend von ca, 22:30 Uhr bis 23:30 Uhr und die Ankunft in Seydisfjördur auf Island erfolgt nicht am Mittwoch um 09:00 Uhr, sondern schon am Dienstag um ca. 17:00 Uhr. Krass, wie viel Puffer hier im Fahrplan ist, um mal problemlos 16 Stunden vor Plan anzukommen. Letztendlich waren wir hierfür aber sehr dankbar, da so die Wellen zwischen den Färöern und Island „nur“ 5m hoch waren und nicht 10m, wie sie zur ursprünglichen Fahrplanzeit gewesen wären. Für uns Landratten waren die 5m auch schon sehr unangenehm. Das Hungergefühl lies merklich nach, auch wenn es glücklicherweise nicht zum „Fische füttern“ ging. Nur Wackelpudding-Junior hatte mit dem Geschaukel Spaß und feierte das voll
Bei bestem Wetter läuft die MS Norröna am Sonntag überpünktlich in Hirtshals ein. Die Freude steigt ins Unermässliche.
Da wir aber bis zur Abfahrt noch Zeit hatten, statten wir dem Stadtstrand von Hirtshals noch einen Besuch ab.
Die färingische Reederei Smyril-Line betreibt als einziger Anbieter mit der MS Norröna Linienschiffverbindungen zwischen dem europäischen Festland, den Färöern und Island. In der Nebensaison verkehrt die Fähre wöchentlich zwischen Hirtshals, Torshavn und Seydisfjördur hin und her. Im Hochsommer wird zusätzlich noch eine Zusatzfahrt Hirtshals <-> Torshavn eingefügt während im Winter nur Hirtshals <-> Torshavn gefahren wird.
MS Norröna abfahrbereit in Hirtshals
Das schöne Wetter in Hirtshals läd auch noch zum Aufenthalt auf dem Außendeck ein. Erwartbarerweise wird dies nicht lange anhalten.
Pünktlich wurde abgelegt
Am Nachmittag zeigte sich dann rasch eine schöne Abendstimmung auf dem Skagerrak mit der tiefstehenden Sonne. Auf dem Weg übers Skagerrak in Richtung Norwegen war die See angenehm ruhig
Der m.E. absolut beste Platz an Bord ist das tolle Cafe "Laterna Magica auf Deck 10 der MS Norröna. Durch die bodentiefen Fenster ganz oben auf dem Schiff hat man eine tolle Rundumsicht und auf den Liegen kann man dort super herumlümmeln, auch wenn die Getränkepreise aus deutscher Sicht etwas "gewöhnungsbedürftig" sind. Ein Bier (0,5l) kostet beispielsweise mindestens ca. 8€. Aber ich will nicht über teure Lebenshaltungskosten in den skandinavischen Ländern meckern, denn das ist ja bekannt.
Die Liegen sind sehr begehrt. Aufgrund dessen, dass viele Deutsche an Bord sind (leider), gibt es immer mal wieder Territorialkämpfe, wenn jemand einfach mal aufstand, um z.B. an die Bar oder aufs Klo zu gehen. Immerhin hat aber keine früh morgens bereits Handtücher ausgelegt
Ausblick aus der Laterna Magica
Abends auf dem Außendeck der Norröna
Am nächsten Tag gegen Mittag passierten wir die Shetland-Inseln nördlich
Shetland-Inseln. Das Wetter war nun mehr und mehr grau in grau und die See wurde rauher.
Blick auf dem Helikopter-Landeplatz der MS Norröna
Am Dienstagabend fuhren wir dann in den Seydisfjord in den Ostfjorden von Island ein.
Unterwegs klärten wir bereits, dass wir die eigentlich ohnehin geplante dritte Nacht ebenfalls auf der Fähre, die ja ohnehin bis Donnerstagabend in Seydisfjördur liegt, verbringen konnten. Das Wetter war nämlich nicht gut gemeldet, die Dunkelheit brach herein und die Straßenverhältnisse auf der Straße nach Egilsstadir, wo die Ringstraße verläuft, waren auf dem sehr coolen Übersichtsseite road.is nicht gut gemeldet. Gerade mit einem Baby an Bord, hatten wir hier keine Lust auf Experimente.
In Seydisfjördur angekommen mussten wir wegen der erforderlichen Zoll-Kontrolle alle von Bord und konnten dann erneut einchecken, wobei ich das Auto auf einem öffentlichen Parkplatz außerhalb des Schiffes parkte.
Der Zoll war jedoch nicht an zu verzollenden Gütern interessiert, sondern nur an der Winterausrüstung der Fahrzeuge. Dies konnte ich dem Beamten wohl mit der Antwort "nagelneue Winterreifen" und "Schneeketten" einigermaßen zufriedenstellend beantworten, wenngleich er auf die sehr schwierigen Straßenverhältnisse eindrücklich hinwies. Klingt ja schonmal vielversprechend...
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip
22.10.2025 Seydisfjördur:
Der Blick auf road.is am Morgen verheißt nichts Gutes. Die einzige Straße 93 zum Rest des Landes ist gesperrt. Dennoch müssen wir bis 10 Uhr das Schiff verlassen haben. Wir kommen erst einmal in der Tourismusinformation am Hafen unter, checken die Lage, suchen sicherheitshalber Unterkünfte, die sündhaft teuer sind und warten erst einmal ab.
Auf den Mittag sind neue Informationen des Straßenbetriebs angekündigt. Diese treffen gegen Mittag auch ein, sind aber wenig vielversprechend, da nur mitgeteilt wird, dass unklar ist, ob die Straße heute wieder öffnet.
Wir stellen aber in dieser eher unschönen Situation rasch fest, wie freundlich und hilfsbereit die Isländer sind. Der Mitarbeiter in der Tourismusinfo, ein Bär von Isländer, schenkt Wachelpudding-Junior einen Plüsch-Orca, meint selbst, er würde heute auch nicht über den Pass fahren und organisiert und dann sehr unkompliziert eine gute und günstige Unterkunft im Ort, da er die Besitzerin kennt und weiß, dass Gäste, die dort gebucht haben, aufgrund der Sperrung des Passes aus der Gegenrichtung auch nicht anreisen können.
Etwas ernüchtert sind wir schon. War es eine Schnappsidee im Oktober/November mit einem 2WD und einem Baby nach Island zu fahren. Wir hatten aber ohnehin "Puffertage" eingeplant und nehmen es daher erst einmal gelassen.
In Seydisfjördur liegt nur Matschschnee. Das Problem auf dem Pass sind aber wohl aufgrund des stürmischen Windes Schneeverwehungen und Nullsicht. Angesichts unserer späteren Erfahrungen war es offenbar besser, dass wir nicht fuhren.
Blick aus der Unterkunft auf den Hafen, wo man unscharf die Norröna erkennen kann.
Die Straße ging später am Tag dann inoffiziell auf. Der Hinweis von Vegagerðin, der Straßenbehörde, verlautete, dass die Straße gesperrt sei, aber entsprechend ausgerüstete Fahrzeuge möglicherweise passieren dürften. Wir legten es nicht drauf an.
Schön war auch, dass unsere Unterkunft auf der anderen Seite des Passes in Egilsstadir, die eigentlich nicht mehr kostenfrei stornierbar war, aus freien Stücken uns die Stornierungsgebühren erließ und wir somit dort auch kostenfrei stornieren konnten.
Der Blick auf road.is am Morgen verheißt nichts Gutes. Die einzige Straße 93 zum Rest des Landes ist gesperrt. Dennoch müssen wir bis 10 Uhr das Schiff verlassen haben. Wir kommen erst einmal in der Tourismusinformation am Hafen unter, checken die Lage, suchen sicherheitshalber Unterkünfte, die sündhaft teuer sind und warten erst einmal ab.
Auf den Mittag sind neue Informationen des Straßenbetriebs angekündigt. Diese treffen gegen Mittag auch ein, sind aber wenig vielversprechend, da nur mitgeteilt wird, dass unklar ist, ob die Straße heute wieder öffnet.
Wir stellen aber in dieser eher unschönen Situation rasch fest, wie freundlich und hilfsbereit die Isländer sind. Der Mitarbeiter in der Tourismusinfo, ein Bär von Isländer, schenkt Wachelpudding-Junior einen Plüsch-Orca, meint selbst, er würde heute auch nicht über den Pass fahren und organisiert und dann sehr unkompliziert eine gute und günstige Unterkunft im Ort, da er die Besitzerin kennt und weiß, dass Gäste, die dort gebucht haben, aufgrund der Sperrung des Passes aus der Gegenrichtung auch nicht anreisen können.
Etwas ernüchtert sind wir schon. War es eine Schnappsidee im Oktober/November mit einem 2WD und einem Baby nach Island zu fahren. Wir hatten aber ohnehin "Puffertage" eingeplant und nehmen es daher erst einmal gelassen.
In Seydisfjördur liegt nur Matschschnee. Das Problem auf dem Pass sind aber wohl aufgrund des stürmischen Windes Schneeverwehungen und Nullsicht. Angesichts unserer späteren Erfahrungen war es offenbar besser, dass wir nicht fuhren.
Blick aus der Unterkunft auf den Hafen, wo man unscharf die Norröna erkennen kann.
Die Straße ging später am Tag dann inoffiziell auf. Der Hinweis von Vegagerðin, der Straßenbehörde, verlautete, dass die Straße gesperrt sei, aber entsprechend ausgerüstete Fahrzeuge möglicherweise passieren dürften. Wir legten es nicht drauf an.
Schön war auch, dass unsere Unterkunft auf der anderen Seite des Passes in Egilsstadir, die eigentlich nicht mehr kostenfrei stornierbar war, aus freien Stücken uns die Stornierungsgebühren erließ und wir somit dort auch kostenfrei stornieren konnten.
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip
Ich gehe mal stark davon aus, all mein Wissen über Island ignorierend, aber dich und Alpinfans kennend, dass das hier wohl sicher alles Skigebiete sein müssen! Hast du einen Saisonpass für Island?WackelPudding hat geschrieben: 14.11.2025, 23:08 Island-Rundreise 17.10.-10.11.2025:
23.10.: Seydisfjördur – Husavik
24.10.: Myvatn
25.10.: Diamond Circle
26.10.: Husavik – Akureyri – Stradur
27.10.: Stradur – Olafsvik
28.10.: Snaefellsnes
29.10.: Olafsvik – Tingvellir – Hveragerdi
30.10.: Golden Circle
31.10.: Reykjavik
01.11.: Hveragerdi – Vik i Myrdal
02.11.: Rund um Vik i Myrdal
03.11.: Vik i Myrdal – Höfn
04.11.: Rund um Höfn
05.11.: Höfn – Egilsstadir
06.11.: Egilsstadir – Seydisfjördur
Viel Spaß!
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip
Skigebiete? Eher nein.
Ich freue mich auf die Fortsetzung. Island besuchten wir vor über 20 Jahren und hatten damals schon im September, und mit 4WD ausgerüstet, gröbere Schnee- und Furtprobleme.
Ich freue mich auf die Fortsetzung. Island besuchten wir vor über 20 Jahren und hatten damals schon im September, und mit 4WD ausgerüstet, gröbere Schnee- und Furtprobleme.
2025/26:105Tg:26xKlewen,20xLaax,8xSölden,7xSella,5xTux,4xIschgl,3xTitlis,3xSiMo,2xEngadin,2xStubai,2xPitz,2xZ’matt,2xA’matt,1xFrutt,1xKauni,1xGurgl,1xFee,1x3Zinnen,1xKronplatz,1xLatemarCermis,1xCarezza,1xPaganella,1xCampiglio,1xPejoTonale,1xBormio,1xLivigno,1xGargellen,1xGolm,1xArlberg,1xWipptal,1xJochtal,1xAirolo
2024/25:132Tg:22xLaax,21.5xKlewen,13xDolo,12xH’tux,11xA‘matt,9xZ’matt,3.5xIschgl,3xKauni,3xDavos,3xPitz,3xStelvio,3xTignes,2xSölden,2xALH,2xVals,2xPenken,2xStubai,1.5xNassfeld,1xPizol,1xGurgl,1xFee,1xSFL,1xOsttirol,1xSHLF,1xSkiwelt,1xNauders,1xÖtzKüh,1xPaganella,1xFrutt,0.5xScuol,0.5xM365,0.5xFlumsi,1xSkitour
2023/24:125 2022/23:121 2021/22:140 2020/21:150 2019/20:101 2018/19:129 2017/18:143 2016/17:127 2015/16:129 2014/15:121 2013/14:65 2012/13:48 2011/12:62 2010/11:83
Mein Challenge Profil
2024/25:132Tg:22xLaax,21.5xKlewen,13xDolo,12xH’tux,11xA‘matt,9xZ’matt,3.5xIschgl,3xKauni,3xDavos,3xPitz,3xStelvio,3xTignes,2xSölden,2xALH,2xVals,2xPenken,2xStubai,1.5xNassfeld,1xPizol,1xGurgl,1xFee,1xSFL,1xOsttirol,1xSHLF,1xSkiwelt,1xNauders,1xÖtzKüh,1xPaganella,1xFrutt,0.5xScuol,0.5xM365,0.5xFlumsi,1xSkitour
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip
Nein, es sind keine Skigebiete. Wir sind zwar an einigen Einzelliften vorbei gekommen. Diese waren aber - wie zu erwarten - allesamt geschlossen.
Die Saison in Island beginnt normalerweise spät, dauert dafür aber lange.
Schneeprobleme hatten wir, auch wenn es noch einiges an Schnee gab, in Folge keine mehr (siehe Fortsetzungen). Durch den Pulverschnee, den es dort gab, konnte man auch mit einem 2WD alles problemlos fahren. Mehr dazu in den Fortsetzungen.
Auf Strecken mit Furten haben wir ohnehin verzichtet und gar nie geplant. Die F-Straßen im Hochland waren oder wurden während unseres Aufenthalt wie vor dem Winter üblich alle geschlossen und diese Straßen dürften ja ohnehin mir mit entsprechenden 4x4-Fahrzeugen befahren werden.
Die Saison in Island beginnt normalerweise spät, dauert dafür aber lange.
Schneeprobleme hatten wir, auch wenn es noch einiges an Schnee gab, in Folge keine mehr (siehe Fortsetzungen). Durch den Pulverschnee, den es dort gab, konnte man auch mit einem 2WD alles problemlos fahren. Mehr dazu in den Fortsetzungen.
Auf Strecken mit Furten haben wir ohnehin verzichtet und gar nie geplant. Die F-Straßen im Hochland waren oder wurden während unseres Aufenthalt wie vor dem Winter üblich alle geschlossen und diese Straßen dürften ja ohnehin mir mit entsprechenden 4x4-Fahrzeugen befahren werden.
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip
23.10.2025 Seydisfjörur - Husavik:
Der Blick am frühen Morgen auf road.is zeigte die Fjarðarheiði-Straße (Nr. 93) nach Egilsstadir wieder als geschlossen an. Langsam wirds aber blöd. Auf den Straßenwebcams waren aber Räumfahrzeuge erkennbar, sodass ich erst einmal optimistisch blieb.
Irgendwann zwischen 09:00 Uhr und 10:00 Uhr wechselte der Straßenzustand, ich weiß es nicht mehr genau, auf "slippery" oder "very slippery". Die Straße war also offen. Ein Fortschritt
Letztendlich war die Straße dann sehr gut weiß geräumt und völlig problemlos fahrbar, genauso wie die nächsten gut 1.500km auf Schnee, wobei dabei manche Straßen deutlich mehr "slippery" waren, wie der Pass zwischen Seydisfjördur und Egilsstadir.
Wir sahen somit zu, dass wir nun etwas Strecke machten und auf die Ringstraße kamen. Dort angekommen ging es gegen den Uhrzeigersinn in Richtung der Myvatn-Region und dann nach Husavik.
Die Passstraße 93 schraubt sich vom Meer bis auf 620m hinauf und war am Donnerstagmorgen gut geräumt und problemlos fahrbar. Der französische Kleinwagen vor uns war aber dennoch arg langsam unterwegs...
Auf der Ringstraße angekommen legten wir einen kurzen Zwischenstopp am Wasserfall Rjukandafoss ein. Er war schon recht eingefroren und führte nur wenig Wasser.
Die weiteren Landschaften entlang der gut fahrbaren Ringstraße erinnerten an Mittelerde aus dem Herr der Ringe.
Ich fand bereits hier schon die Gegensätze aus den kargen und recht flachen Lavawüsten und den plötzlich aufsteigenden Bergen extrem beeindruckend
Die Myvatn-Naturbäder besuchten wir leider aus Zeitgründen nicht sondern genossen dort nur ein Heißgetränk und versorgten Wackelpudding-Junior, nachdem das hier die erste Zivilisation nach rund 150km war. Generell sind die unbewohnten Distanzen als Mitteleuropäer kaum vorstellbar.
Anschließend besuchten wir noch das Hochtemperaturgebiet Námafjall. Ich hatte so etwas noch nie gesehen. Ein krasses Erlebnis daher. Meine Frau kannte sowas schon aus Neuseeland.
Überall dampft und qualmt es aus der Erde und es stinkt furchtbar nach faulen Eiern
Die Wege sind jedoch überall sehr gut ausgebaut und mit unserem geländegängigen Kinderwagen problemlos befahrbar.
Es gibt hier schon einfach seltsame Blubber, die aus dem Boden kommen.
Die Hochtemperaturbereiche waren mit niedrigen "Geländern" abgesperrt. In Deutschland wäre das so sicherlich undenkbar, denn es könnte ja Jedermann einfach drüber steigen. Das isländische Vertrauen in den gesunden Menschenverstand finde ich hier viel sympatischer.
Wir genossen die geothermale Stimmung mit dem Schnee ringsrum sehr
Das Areal selbst kostet keinen Eintritt. Man zahlt nur fürs Parken. Ich meine, die Parkgebühr waren 1.000 ISK, also rund 7€.
Einfach mystisch
Blick aus einiger Entfernung auf das Hochtemperaturgebiet. Rings herum gibt es auch einige Kraftwerke, die hier zur Stromgewinnung eingesetzt werden.
Die Böden in diesem Gebiet waren häufig schwefelfarbig
Bereits wenige Meter neben dem Hochtemperaturgebiet war wieder tiefster Frühwinter.
An manche "Blubberdinger", wie diesen "Kamin" konnte man direkt hingehen.
Schon witzig, was die Natur so erschafft
Anschließend fuhren wir dann noch rund eine Stunde in Richtung Husavik, wobei die Straße 87 Kísilvegur wirklich cool mehr oder weniger kerzengrade bergauf und bergab ging. Leider habe ich hiervon keine Bilder.
Nach den anfänglichen "Schwierigkeiten" sind wir nun also angekommen. Die ersten Eindrücke von Island sind wunderprächtig und machen Lust auf mehr, sodass wir schon sehr gespannt auf die neuen Tage waren.
In der Nähe von Husavik checkten wir nun für drei Nächte in einem hübschen Studio ein und erkundeten dann von dort aus die Gegend.
Der Blick am frühen Morgen auf road.is zeigte die Fjarðarheiði-Straße (Nr. 93) nach Egilsstadir wieder als geschlossen an. Langsam wirds aber blöd. Auf den Straßenwebcams waren aber Räumfahrzeuge erkennbar, sodass ich erst einmal optimistisch blieb.
Irgendwann zwischen 09:00 Uhr und 10:00 Uhr wechselte der Straßenzustand, ich weiß es nicht mehr genau, auf "slippery" oder "very slippery". Die Straße war also offen. Ein Fortschritt
Letztendlich war die Straße dann sehr gut weiß geräumt und völlig problemlos fahrbar, genauso wie die nächsten gut 1.500km auf Schnee, wobei dabei manche Straßen deutlich mehr "slippery" waren, wie der Pass zwischen Seydisfjördur und Egilsstadir.
Wir sahen somit zu, dass wir nun etwas Strecke machten und auf die Ringstraße kamen. Dort angekommen ging es gegen den Uhrzeigersinn in Richtung der Myvatn-Region und dann nach Husavik.
Die Passstraße 93 schraubt sich vom Meer bis auf 620m hinauf und war am Donnerstagmorgen gut geräumt und problemlos fahrbar. Der französische Kleinwagen vor uns war aber dennoch arg langsam unterwegs...
Auf der Ringstraße angekommen legten wir einen kurzen Zwischenstopp am Wasserfall Rjukandafoss ein. Er war schon recht eingefroren und führte nur wenig Wasser.
Die weiteren Landschaften entlang der gut fahrbaren Ringstraße erinnerten an Mittelerde aus dem Herr der Ringe.
Ich fand bereits hier schon die Gegensätze aus den kargen und recht flachen Lavawüsten und den plötzlich aufsteigenden Bergen extrem beeindruckend
Die Myvatn-Naturbäder besuchten wir leider aus Zeitgründen nicht sondern genossen dort nur ein Heißgetränk und versorgten Wackelpudding-Junior, nachdem das hier die erste Zivilisation nach rund 150km war. Generell sind die unbewohnten Distanzen als Mitteleuropäer kaum vorstellbar.
Anschließend besuchten wir noch das Hochtemperaturgebiet Námafjall. Ich hatte so etwas noch nie gesehen. Ein krasses Erlebnis daher. Meine Frau kannte sowas schon aus Neuseeland.
Überall dampft und qualmt es aus der Erde und es stinkt furchtbar nach faulen Eiern
Die Wege sind jedoch überall sehr gut ausgebaut und mit unserem geländegängigen Kinderwagen problemlos befahrbar.
Es gibt hier schon einfach seltsame Blubber, die aus dem Boden kommen.
Die Hochtemperaturbereiche waren mit niedrigen "Geländern" abgesperrt. In Deutschland wäre das so sicherlich undenkbar, denn es könnte ja Jedermann einfach drüber steigen. Das isländische Vertrauen in den gesunden Menschenverstand finde ich hier viel sympatischer.
Wir genossen die geothermale Stimmung mit dem Schnee ringsrum sehr
Das Areal selbst kostet keinen Eintritt. Man zahlt nur fürs Parken. Ich meine, die Parkgebühr waren 1.000 ISK, also rund 7€.
Einfach mystisch
Blick aus einiger Entfernung auf das Hochtemperaturgebiet. Rings herum gibt es auch einige Kraftwerke, die hier zur Stromgewinnung eingesetzt werden.
Die Böden in diesem Gebiet waren häufig schwefelfarbig
Bereits wenige Meter neben dem Hochtemperaturgebiet war wieder tiefster Frühwinter.
An manche "Blubberdinger", wie diesen "Kamin" konnte man direkt hingehen.
Schon witzig, was die Natur so erschafft
Anschließend fuhren wir dann noch rund eine Stunde in Richtung Husavik, wobei die Straße 87 Kísilvegur wirklich cool mehr oder weniger kerzengrade bergauf und bergab ging. Leider habe ich hiervon keine Bilder.
Nach den anfänglichen "Schwierigkeiten" sind wir nun also angekommen. Die ersten Eindrücke von Island sind wunderprächtig und machen Lust auf mehr, sodass wir schon sehr gespannt auf die neuen Tage waren.
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip
24.10.2025: Ausflug an den Myvatn-See:
Wir überlegten zunächst, ob wir ab Husavik eine Walbeobachtungstour machen sollten. Sowohl meine Frau, als auch ich, hatten bereits solche Touren unternommen und waren jeweils begeistert. Da ab Husavik aber "nur" offene Eichenboote, also eigentlich richtig coole Gefährte, zum Einsatz kamen, verzichteten wir aufgrund der Temperaturen unterhalb des Gefrierpunkts in Anbetracht von Wackelpudding-Junior auf eine Ausfahrt und machten stattdessen einen Ausflug an den Myvatn-See.
Während es in der Nähe von Husavik noch bedeckt war und schneite, setzten wir darauf, dass es am Myvatn-See, dem Ort mit den meisten Sonnenstunden Islands, besser wäre. Die Verkehrskameras deuteten darauf hin.
Die Fahrt auf der 87 war aber dieses Mal etwas unangenehm, da es hier an Freitagen keinen Winterdienst gibt und daher der lose Schnee auf der Fahrbahn etwas rutschig, aber dennoch sicher fahrbar war.
Wir fuhren zunächst zu den Pseudokratern Skútustaðagígar, wo wir einen ca. 2,5km langen Spaziergang durch die Landschaft am See unternahmen.
In der Nähe des Besucherzentrums in Skútustaðir gibt es eine Aussichtsplattform, von der man auf den Myvatn-See sehen kann, der bei unserem Besuch bereits zugefroren und zugeschneit war.
Die Aussichtsplattform bietet ferner eine schöne Aussicht über die Pseudokrater, die durch einen Lavastrom entstanden sind
Häufig trifft man auch auf Schafe. Die "Schafdichte" ist aber wesentlich geringer als z.B. in Irland.
Im Sommer wäre die Aussicht sicher noch um einiges cooler.
Der kurze Rundweg führt barrierefrei gemütlich an einem Nebensee des Myvatn-See vorbei
Stellenweise ist der See noch nicht ganz zugefroren
Blick über den zugefrorenen See
Den Nachmittag verbrachten wir dann bei den Lavaformationen Dimmuborgir. Hier gibt es einige sehr schöne Formationen zu bestaunen. Das Gebiet ist sehr weitläufig und bietet verschiedene Rundwegvariationen, wobei wir uns für einen eher kurzen Weg entschieden. Der Eintritt in das Gebiet ist frei.
Der Parkplatz befindet sich etwas erhöht und bietet einen guten Ausblick über das Lavafeld
Die Lava wurde zu verschiedenen kuriosen Formationen aufgehäuft. Bei manchen Bezeichnungen, die sich unsere Vorfahren mal überlegt haben, braucht man aber einiges an Phantasie.
Die Sonne drückte leicht durch die Wolken und erzeugte eine herrliche Stimmung.
Die Weitläufigkeit des Gebiets kann man nur erahnen
Gegen Abend ging es zurück nach Husavik, wo sich nun auch über der dortigen Bucht die Sonne durchgesetzt hatte.
Blick auf den Hafen von Husavik
Blick auf den Leuchtturm von Husavik, von wo aus man wiederum einen schönen Blick in das GeoSea-Thermalbad hatte, sodass wir uns kurzerhand entschieden, dort baden zu gehen.
Das Bad war seinen Eintrittspreis von rund 45€ p.P. allemal Wert. Man badet mit herrlichem Ausblick auf die Bucht in zwei Becken mit verschiedenwarmen Temperaturen. Wackelpudding-Junior hatte riesen Spaß, waren wir doch schon lange nicht mehr mit ihm in einen Schwimmbad baden.
Blick ins GeoSea.
Die Besonderheit dieses Bades ist, dass man hier in Salzwasser badet. Dazu wird das Meerwasser mit geothermal erwärmten Süßwasser gemischt.
Zunächst muss man sich an die isländischen Umkleiden gewöhnen. Während in Deutschland ja meistens ein gemeinsamer Unkleideraum mit privaten Kabinen vorhanden ist, wird hier ausschließlich in geschlechtergetrennten "Schulsportkabinen" umgezogen. Aus deutscher Sicht - v.a. in "Premiumbädern" sicherlich komisch, aber unproblematisch. Etwas blöd ist es aber für Familien mit kleinen Kindern, da so immer ein Elternteil die Betreuung und das Umziehen übernehmen muss und man sich nicht in Familienumkleiden gegenseitig unterstützen kann.
Kleinkinder sind aber auch nicht unbedingt das Hauptklientel des GeoSea, sondern eher die Imstagrammer, die aber glücklicherweise während unseres Besuchs nicht da waren. Wir hatten das Bad weitestgehend alleine.
Schee wars
Wir überlegten zunächst, ob wir ab Husavik eine Walbeobachtungstour machen sollten. Sowohl meine Frau, als auch ich, hatten bereits solche Touren unternommen und waren jeweils begeistert. Da ab Husavik aber "nur" offene Eichenboote, also eigentlich richtig coole Gefährte, zum Einsatz kamen, verzichteten wir aufgrund der Temperaturen unterhalb des Gefrierpunkts in Anbetracht von Wackelpudding-Junior auf eine Ausfahrt und machten stattdessen einen Ausflug an den Myvatn-See.
Während es in der Nähe von Husavik noch bedeckt war und schneite, setzten wir darauf, dass es am Myvatn-See, dem Ort mit den meisten Sonnenstunden Islands, besser wäre. Die Verkehrskameras deuteten darauf hin.
Die Fahrt auf der 87 war aber dieses Mal etwas unangenehm, da es hier an Freitagen keinen Winterdienst gibt und daher der lose Schnee auf der Fahrbahn etwas rutschig, aber dennoch sicher fahrbar war.
Wir fuhren zunächst zu den Pseudokratern Skútustaðagígar, wo wir einen ca. 2,5km langen Spaziergang durch die Landschaft am See unternahmen.
In der Nähe des Besucherzentrums in Skútustaðir gibt es eine Aussichtsplattform, von der man auf den Myvatn-See sehen kann, der bei unserem Besuch bereits zugefroren und zugeschneit war.
Die Aussichtsplattform bietet ferner eine schöne Aussicht über die Pseudokrater, die durch einen Lavastrom entstanden sind
Häufig trifft man auch auf Schafe. Die "Schafdichte" ist aber wesentlich geringer als z.B. in Irland.
Im Sommer wäre die Aussicht sicher noch um einiges cooler.
Der kurze Rundweg führt barrierefrei gemütlich an einem Nebensee des Myvatn-See vorbei
Stellenweise ist der See noch nicht ganz zugefroren
Blick über den zugefrorenen See
Den Nachmittag verbrachten wir dann bei den Lavaformationen Dimmuborgir. Hier gibt es einige sehr schöne Formationen zu bestaunen. Das Gebiet ist sehr weitläufig und bietet verschiedene Rundwegvariationen, wobei wir uns für einen eher kurzen Weg entschieden. Der Eintritt in das Gebiet ist frei.
Der Parkplatz befindet sich etwas erhöht und bietet einen guten Ausblick über das Lavafeld
Die Lava wurde zu verschiedenen kuriosen Formationen aufgehäuft. Bei manchen Bezeichnungen, die sich unsere Vorfahren mal überlegt haben, braucht man aber einiges an Phantasie.
Die Sonne drückte leicht durch die Wolken und erzeugte eine herrliche Stimmung.
Die Weitläufigkeit des Gebiets kann man nur erahnen
Gegen Abend ging es zurück nach Husavik, wo sich nun auch über der dortigen Bucht die Sonne durchgesetzt hatte.
Blick auf den Hafen von Husavik
Blick auf den Leuchtturm von Husavik, von wo aus man wiederum einen schönen Blick in das GeoSea-Thermalbad hatte, sodass wir uns kurzerhand entschieden, dort baden zu gehen.
Das Bad war seinen Eintrittspreis von rund 45€ p.P. allemal Wert. Man badet mit herrlichem Ausblick auf die Bucht in zwei Becken mit verschiedenwarmen Temperaturen. Wackelpudding-Junior hatte riesen Spaß, waren wir doch schon lange nicht mehr mit ihm in einen Schwimmbad baden.
Blick ins GeoSea.
Die Besonderheit dieses Bades ist, dass man hier in Salzwasser badet. Dazu wird das Meerwasser mit geothermal erwärmten Süßwasser gemischt.
Zunächst muss man sich an die isländischen Umkleiden gewöhnen. Während in Deutschland ja meistens ein gemeinsamer Unkleideraum mit privaten Kabinen vorhanden ist, wird hier ausschließlich in geschlechtergetrennten "Schulsportkabinen" umgezogen. Aus deutscher Sicht - v.a. in "Premiumbädern" sicherlich komisch, aber unproblematisch. Etwas blöd ist es aber für Familien mit kleinen Kindern, da so immer ein Elternteil die Betreuung und das Umziehen übernehmen muss und man sich nicht in Familienumkleiden gegenseitig unterstützen kann.
Kleinkinder sind aber auch nicht unbedingt das Hauptklientel des GeoSea, sondern eher die Imstagrammer, die aber glücklicherweise während unseres Besuchs nicht da waren. Wir hatten das Bad weitestgehend alleine.
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip
25.10.2025 Diamond Circle:
Im nördlichen Teil Islands geht es touristisch noch etwas ruhiger zu, als insbesondere in der Hauptstadtregion. In Anlehnung an den berühmten Golden Circle rund um Reykjavik hat so wohl der nordisländische Tourismus sich den Diamond Circle überlegt.
Hauptsehenswürdigkeiten dieses Diamond Circle sind u.a. der Myvatn-See und das dortige Geothermalfeld Namafjall, das wir bereits besucht hatten, den Wasserfall Godafoss, den wir erst am 26.10. besuchen wollten, Husavik sowie den Wasserfall Dettifoss.
Wir entschlossen uns daher heute nur einen Teil des Circles zu fahren.
Von Husavik aus starteten wir nordwärts auf der 85 am Meer entlang. Leider hatten wir dort an den Aussichtspunkten Wetterpech und hatten keine Aussicht. Von der 85 bogen wir dann rechts auf die 862 ab und fuhren wieder südwärts in Richtung Ringstraße. Die 862 war ungeräumt, sodass wir uns durch rund 30cm Pulverschnee "frästen". Es gab aber auch ein paar Spuren, an denen man sich orientieren konnte. Die Stichstraßen von der 862 zu den Aussichtspunkten Hljóðaklettar und Réttarfoss, die wir gerne mitgenommen hätten, waren noch unbefahren und hatten somit keine Orientierungsspuren im Schnee, sodass wir hier auf eine Befahrung besichtigten.
Die Stichstraße zum Wasserfall Dettifoss, laut isländischen Angeben der stärkste Wasserfall Europas, was wohl mittels Durchflussmenge x Fallhöhe berechnet wird, war gut fahrbar.
Anschließend ging es über die Ringstraße 1 und den Kísilvegur 87 zurück nach Husavik.
Die Straße 862 war ungeräumt. Der ca. 30cm hohe Pulverschnee war gut zu fahren. Etwas brenzlig war es nur, als am Abzweig zum Dettifoss ein anderes Fahrzeug sehr weit auf unsere Fahrbahnseite ausholte und wir plötzlich sehr stark bremsen und ausweichen mussten. Es ging aber alles gut.
Witzig ist auch immer der Zustand des Autos NACH der Fahrt.
Vor der Fahrt habe ich das Auto, die Scheiben, die Scheinwerfer, etc. natürlich immer schön vom Schnee entfernt, aber durch die Aufwirbelungen des lockeren Pulverschnees auf der Straße sah das Auto bereits nach kurzer Fahrt immer so aus, so wie hier z.B. am kostenlosen Parkplatz am Wasserfall Dettifoss
Vom kostenfreien Parkplatz sind es dann noch ca. 1,5km einfach über einen einfachen Wanderweg. Aufgrund des Schnees waren einige Wege, die näher an die Abbruchkante des Wasserfalls führten, gesperrt.
Auch in der Gegend rund um den Dettifoss wirkt die Landschaft einfach unwirklich. Ich liebe solche Landschaften.
Das letzte Stück des Wegs zum Dettifoss läuft aufgeständert
Blick von der Aussichtsplattform auf den Dettifoss, der schräg abfällt. Leider kamen wir nicht näher heran. Die Wege, die man auf dem Foto leicht erkennen kann, waren witterungsbedingt leider gesperrt. Die Sperrungen waren aber natürlich absolut nachvollziehbar und verständlich.
Blick auf den Dettifoss aus einer etwas anderen Perspektive.
Zurück in Husavik gingen wir dieses Mal ins normale öffentliche Schwimmbad. In Island hat nahezu jeder Ort, egal wie klein er sein mag, ein Schwimmbad mit Hotpots. Die Schwimmbäder sind mehrheitlich, so wie in Husavik, als Freibäder angelegt. Es ist schon kurios, im Schnee ins Freibad zu gehen, aber die Temperaturunterschiede zwischen den Becken und der Umgebung sind sehr schön, wenn man sich mal wieder von dem (nach meinem Geschmack zu warmen) Thermalwasser erholen muss
Im nördlichen Teil Islands geht es touristisch noch etwas ruhiger zu, als insbesondere in der Hauptstadtregion. In Anlehnung an den berühmten Golden Circle rund um Reykjavik hat so wohl der nordisländische Tourismus sich den Diamond Circle überlegt.
Hauptsehenswürdigkeiten dieses Diamond Circle sind u.a. der Myvatn-See und das dortige Geothermalfeld Namafjall, das wir bereits besucht hatten, den Wasserfall Godafoss, den wir erst am 26.10. besuchen wollten, Husavik sowie den Wasserfall Dettifoss.
Wir entschlossen uns daher heute nur einen Teil des Circles zu fahren.
Von Husavik aus starteten wir nordwärts auf der 85 am Meer entlang. Leider hatten wir dort an den Aussichtspunkten Wetterpech und hatten keine Aussicht. Von der 85 bogen wir dann rechts auf die 862 ab und fuhren wieder südwärts in Richtung Ringstraße. Die 862 war ungeräumt, sodass wir uns durch rund 30cm Pulverschnee "frästen". Es gab aber auch ein paar Spuren, an denen man sich orientieren konnte. Die Stichstraßen von der 862 zu den Aussichtspunkten Hljóðaklettar und Réttarfoss, die wir gerne mitgenommen hätten, waren noch unbefahren und hatten somit keine Orientierungsspuren im Schnee, sodass wir hier auf eine Befahrung besichtigten.
Die Stichstraße zum Wasserfall Dettifoss, laut isländischen Angeben der stärkste Wasserfall Europas, was wohl mittels Durchflussmenge x Fallhöhe berechnet wird, war gut fahrbar.
Anschließend ging es über die Ringstraße 1 und den Kísilvegur 87 zurück nach Husavik.
Die Straße 862 war ungeräumt. Der ca. 30cm hohe Pulverschnee war gut zu fahren. Etwas brenzlig war es nur, als am Abzweig zum Dettifoss ein anderes Fahrzeug sehr weit auf unsere Fahrbahnseite ausholte und wir plötzlich sehr stark bremsen und ausweichen mussten. Es ging aber alles gut.
Witzig ist auch immer der Zustand des Autos NACH der Fahrt.
Vor der Fahrt habe ich das Auto, die Scheiben, die Scheinwerfer, etc. natürlich immer schön vom Schnee entfernt, aber durch die Aufwirbelungen des lockeren Pulverschnees auf der Straße sah das Auto bereits nach kurzer Fahrt immer so aus, so wie hier z.B. am kostenlosen Parkplatz am Wasserfall Dettifoss
Vom kostenfreien Parkplatz sind es dann noch ca. 1,5km einfach über einen einfachen Wanderweg. Aufgrund des Schnees waren einige Wege, die näher an die Abbruchkante des Wasserfalls führten, gesperrt.
Auch in der Gegend rund um den Dettifoss wirkt die Landschaft einfach unwirklich. Ich liebe solche Landschaften.
Das letzte Stück des Wegs zum Dettifoss läuft aufgeständert
Blick von der Aussichtsplattform auf den Dettifoss, der schräg abfällt. Leider kamen wir nicht näher heran. Die Wege, die man auf dem Foto leicht erkennen kann, waren witterungsbedingt leider gesperrt. Die Sperrungen waren aber natürlich absolut nachvollziehbar und verständlich.
Blick auf den Dettifoss aus einer etwas anderen Perspektive.
Zurück in Husavik gingen wir dieses Mal ins normale öffentliche Schwimmbad. In Island hat nahezu jeder Ort, egal wie klein er sein mag, ein Schwimmbad mit Hotpots. Die Schwimmbäder sind mehrheitlich, so wie in Husavik, als Freibäder angelegt. Es ist schon kurios, im Schnee ins Freibad zu gehen, aber die Temperaturunterschiede zwischen den Becken und der Umgebung sind sehr schön, wenn man sich mal wieder von dem (nach meinem Geschmack zu warmen) Thermalwasser erholen muss
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip
26.10.2025 Fahrtag Husavik - Akureyri - Stadur:
Am 26.10. stand ein Fahrtag auf dem Programm, um vom Norden der Insel etwas weiter in den Westen zu gelangen.
Die beabsichtigte Route führte von Husavik zunächst zum Wasserfall Godafoss, der ja auch zum "Diamond Circle" gehört und dann über die Ringstraße durch Akureyri bis hin zu einer kleinen AirBnB-Unterkunft in der Nähe von Stadur an der Straßenkreuzung der 1 mit der 68.
Am Godafoss bekamen wir fast einen Kulturschock. Während es im Osten und im Norden Islands touristisch sehr ruhig war, stolperten wir am Godafoss in große Menschenmassen. Der Wasserfall wird offenbar von diversen Tourbussen angefahren, liegt er doch sehr günstig direkt an der Ringstraße.
In Akureyri angekommen bemerkten wir auch einen Zusatzgrund. Es lag ein Kreuzfahrtschiff vor Anker. Die Leute von dort mussten also ja auch irgendwo hin
Unterlauf unterhalb des Godafoss. Es rollt schon der nächste Bus an
Über einen einfachen Spazierweg, der natürlich verschneit war, nähert man sich recht nahe am Fluss langsam dem Wasserfall
Der Wasserfall liegt sehr schön hufeisenförmig. Unserer Meinung nach, hat er uns deutlich besser gefallen, als der deutlich größere Dettifoss.
Der Godafoss aus einer leicht veränderten Perspektive
Blick auf den Fluss oberhalb des Wasserfalls
Zoom in den Wasserfall hinein. Die Eiszapfen sind beeindruckend.
Anschließend ging es weiter nach Akureyri, dem zweitgrößten Zentrum, aber nicht Stadt, des Landes. Akureyri hat ca. 25.000 Einwohner. Hier der Blick auf die örtliche neue Kirche.
Blick in die Einkaufsstraße von Akureyri
Lustige Dönerbude in Akureyri
Ansonsten ist die Stadt - wie erwartet - eher unspektakulär.
Das Autofahren war auf dem Land aber deutlich angenehmer in der Stadt. Während auf den Landstraßen eine feste Schneefahrbahn vorherrschte, gab es an den Ampeln in der Stadt immer Eisplatten. Anfahren am Berg war daher immer etwas herausfordernd
Am 26.10. stand ein Fahrtag auf dem Programm, um vom Norden der Insel etwas weiter in den Westen zu gelangen.
Die beabsichtigte Route führte von Husavik zunächst zum Wasserfall Godafoss, der ja auch zum "Diamond Circle" gehört und dann über die Ringstraße durch Akureyri bis hin zu einer kleinen AirBnB-Unterkunft in der Nähe von Stadur an der Straßenkreuzung der 1 mit der 68.
Am Godafoss bekamen wir fast einen Kulturschock. Während es im Osten und im Norden Islands touristisch sehr ruhig war, stolperten wir am Godafoss in große Menschenmassen. Der Wasserfall wird offenbar von diversen Tourbussen angefahren, liegt er doch sehr günstig direkt an der Ringstraße.
In Akureyri angekommen bemerkten wir auch einen Zusatzgrund. Es lag ein Kreuzfahrtschiff vor Anker. Die Leute von dort mussten also ja auch irgendwo hin
Unterlauf unterhalb des Godafoss. Es rollt schon der nächste Bus an
Über einen einfachen Spazierweg, der natürlich verschneit war, nähert man sich recht nahe am Fluss langsam dem Wasserfall
Der Wasserfall liegt sehr schön hufeisenförmig. Unserer Meinung nach, hat er uns deutlich besser gefallen, als der deutlich größere Dettifoss.
Der Godafoss aus einer leicht veränderten Perspektive
Blick auf den Fluss oberhalb des Wasserfalls
Zoom in den Wasserfall hinein. Die Eiszapfen sind beeindruckend.
Anschließend ging es weiter nach Akureyri, dem zweitgrößten Zentrum, aber nicht Stadt, des Landes. Akureyri hat ca. 25.000 Einwohner. Hier der Blick auf die örtliche neue Kirche.
Blick in die Einkaufsstraße von Akureyri
Lustige Dönerbude in Akureyri
Ansonsten ist die Stadt - wie erwartet - eher unspektakulär.
Das Autofahren war auf dem Land aber deutlich angenehmer in der Stadt. Während auf den Landstraßen eine feste Schneefahrbahn vorherrschte, gab es an den Ampeln in der Stadt immer Eisplatten. Anfahren am Berg war daher immer etwas herausfordernd
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip
27.10.2025 Stadur - Olafsvik:
Am 27.10. ging es weiter auf die Snaefellsnes-Halbinsel. Die Route führte über die teilweise unasphaltierte 59 durch die Laxárdalsheiði und dann über 54 Snæfellsnesvegur an der Nordseite der Snaefellsnes-Halbinsel weiter. Landschaftlich war dies bei Traumwetter (Sonnenschein und ca. -3 Grad) hammermäßig toll und auch das Programm auf der Halbinsel gehörte zweifelsohne zu unseren Highlights der Reise.
Über den Snæfellsnesvegur führte die Reise.
Die Küstenlandschaft hier weißt einige Schären auf und erinnert etwas an Schweden.
Blick auf die Schärenlandschaft
Landschaftlich eine herrliche Straße.
Und auch der Blick ins Hinterland ist immer wieder atemberaubend
Tolle, unwirkliche Landschaften auf dem Weg auf die Snaefellsnes-Halbinsel
Die Straße um die Buchten im Norden der Halbinsel waren auf den unasphaltierten Teilen sehr rutschig.
Über die Fróðárheiði wechselten wir bei Olafsvik auf die Südseite der Snaefellsnes-Halbinsel und besuchten dort die Felsformationen im Meer bei Arnarstapi
Hier hatte es bedeutend weniger Schnee, als zuvor im Norden.
In Arnarstapi führt ein schöner Wanderweg sehr nah an der Steilküste entlang und bietet immer wieder tolle Ausblicke. Insbesondere die Kontraste aus blauem Meer und weißen Bergen waren wunderbar.
Blick auf die Felsformation Gatklettur
Einfach tolle Kontraste mit dem grün, blau und weiß.
Und auch die Felsenlandschaft im Meer ist grandios
Dito
Ein kleines Leuchtfeuer in der Nähe von Arnarstapi
Blick auf den Ort Arnarstapi. Im Hintergrund trohnt vorne der Berg Stapafell und hinten der vergletscherte Snæfellsjökull. Die Häuser davor wirkten wie Modellhäuser auf einer Modellbahnanlage.
Herrlicher Wanderweg
Mit einem gefrorenen See lässt sich das eben gezeigte Motiv noch einmal etwas anders wiederholen.
Tolle, surreale Landschaft in Arnarstapi
Aussichtsplattform am Hafen von Arnarstapi
Blick vom Lóndrangar-Aussichtspunkt in Richtung Snæfellsjökull.
Blick auf den Djúpalónssandur-Strand
Durch die tiefstehende Sonne, was man im Vergleich zu Süddeutschland deutlich merkt, hat man sowohl morgens, als auch abends lange eine tolle Lichtstimmung
Wir quartierten uns für zwei Nächte in Olafsvik auf der Nordseite der Halbinsel ein. Hier dann noch der abendliche Blick aufs Meer nördlich von Olafsvik.
Ein toller Tag war das.
Am 27.10. ging es weiter auf die Snaefellsnes-Halbinsel. Die Route führte über die teilweise unasphaltierte 59 durch die Laxárdalsheiði und dann über 54 Snæfellsnesvegur an der Nordseite der Snaefellsnes-Halbinsel weiter. Landschaftlich war dies bei Traumwetter (Sonnenschein und ca. -3 Grad) hammermäßig toll und auch das Programm auf der Halbinsel gehörte zweifelsohne zu unseren Highlights der Reise.
Über den Snæfellsnesvegur führte die Reise.
Die Küstenlandschaft hier weißt einige Schären auf und erinnert etwas an Schweden.
Blick auf die Schärenlandschaft
Landschaftlich eine herrliche Straße.
Und auch der Blick ins Hinterland ist immer wieder atemberaubend
Tolle, unwirkliche Landschaften auf dem Weg auf die Snaefellsnes-Halbinsel
Die Straße um die Buchten im Norden der Halbinsel waren auf den unasphaltierten Teilen sehr rutschig.
Über die Fróðárheiði wechselten wir bei Olafsvik auf die Südseite der Snaefellsnes-Halbinsel und besuchten dort die Felsformationen im Meer bei Arnarstapi
Hier hatte es bedeutend weniger Schnee, als zuvor im Norden.
In Arnarstapi führt ein schöner Wanderweg sehr nah an der Steilküste entlang und bietet immer wieder tolle Ausblicke. Insbesondere die Kontraste aus blauem Meer und weißen Bergen waren wunderbar.
Blick auf die Felsformation Gatklettur
Einfach tolle Kontraste mit dem grün, blau und weiß.
Und auch die Felsenlandschaft im Meer ist grandios
Dito
Ein kleines Leuchtfeuer in der Nähe von Arnarstapi
Blick auf den Ort Arnarstapi. Im Hintergrund trohnt vorne der Berg Stapafell und hinten der vergletscherte Snæfellsjökull. Die Häuser davor wirkten wie Modellhäuser auf einer Modellbahnanlage.
Herrlicher Wanderweg
Mit einem gefrorenen See lässt sich das eben gezeigte Motiv noch einmal etwas anders wiederholen.
Tolle, surreale Landschaft in Arnarstapi
Aussichtsplattform am Hafen von Arnarstapi
Blick vom Lóndrangar-Aussichtspunkt in Richtung Snæfellsjökull.
Blick auf den Djúpalónssandur-Strand
Durch die tiefstehende Sonne, was man im Vergleich zu Süddeutschland deutlich merkt, hat man sowohl morgens, als auch abends lange eine tolle Lichtstimmung
Wir quartierten uns für zwei Nächte in Olafsvik auf der Nordseite der Halbinsel ein. Hier dann noch der abendliche Blick aufs Meer nördlich von Olafsvik.
Ein toller Tag war das.
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip
28.10.2025 Snaefellsnes-Halbinsel:
Für den 28.10. nahmen wir uns kaum bis wenig Programm vor, um sowohl uns Eltern, als auch Wackelpudding-Junior auch mal etwas weniger Autozeit zu gönnen.
Für die Südseite der Snaefellsnes-Halbinsel sowie die Hauptstadtregion war eine orangene Wetterwarnung (Skala gelb – orange – rot) herausgegeben worden, indem vor heftigen Winden und Schneefall gewarnt wurde. Gut, dass wir das Programm auf der Südseite der Halbinsel bereits am Vortag erledigt hatten.
Wir besuchten daher ein paar Kleinigkeiten auf der Nordseite der Halbinsel, besuchten das Nationalparkzentrum und gingen dann anschließend in Olafsvik ganz entspannt ins Schwimmbad und blubberten im heißen Wasser.
Über eine sehr schlechte Schotterstraße fuhren wir zum Svörtuloft-Leuchtturm, ganz in Westen der Snaefellsnes-Halbinsel. Hier weiter nach Westen geht es dann nach Grönland, ein Reiseziel, dass mich auch mal sehr interessieren würde. Leider sind Individualreisen dorthin sehr schwierig, sodass es wohl "nur" mit organisierten Kreuzfahrten geht. Ich gehe davon aus, hier im Forum nächstes Jahr auch etwas lesen zu dürfen
Skarðsvík-Strand. Er liegt sehr schön zwischen den Felsen.
Durch Zufall kamen wir auch zur hübschen Ingjaldshóll-Kirche
Das Kirchlein steht auf einer kleinen Anhöhe, von der man einen schönen Ausblick auf das Gebirge auf der Halbinsel hat
So, jetzt sind alle Perspektiven durch
Blick zum Bæjarfoss in Olafsvik
Ortsübersicht Olafsvik
Für den 28.10. nahmen wir uns kaum bis wenig Programm vor, um sowohl uns Eltern, als auch Wackelpudding-Junior auch mal etwas weniger Autozeit zu gönnen.
Für die Südseite der Snaefellsnes-Halbinsel sowie die Hauptstadtregion war eine orangene Wetterwarnung (Skala gelb – orange – rot) herausgegeben worden, indem vor heftigen Winden und Schneefall gewarnt wurde. Gut, dass wir das Programm auf der Südseite der Halbinsel bereits am Vortag erledigt hatten.
Wir besuchten daher ein paar Kleinigkeiten auf der Nordseite der Halbinsel, besuchten das Nationalparkzentrum und gingen dann anschließend in Olafsvik ganz entspannt ins Schwimmbad und blubberten im heißen Wasser.
Über eine sehr schlechte Schotterstraße fuhren wir zum Svörtuloft-Leuchtturm, ganz in Westen der Snaefellsnes-Halbinsel. Hier weiter nach Westen geht es dann nach Grönland, ein Reiseziel, dass mich auch mal sehr interessieren würde. Leider sind Individualreisen dorthin sehr schwierig, sodass es wohl "nur" mit organisierten Kreuzfahrten geht. Ich gehe davon aus, hier im Forum nächstes Jahr auch etwas lesen zu dürfen
Skarðsvík-Strand. Er liegt sehr schön zwischen den Felsen.
Durch Zufall kamen wir auch zur hübschen Ingjaldshóll-Kirche
Das Kirchlein steht auf einer kleinen Anhöhe, von der man einen schönen Ausblick auf das Gebirge auf der Halbinsel hat
So, jetzt sind alle Perspektiven durch
Blick zum Bæjarfoss in Olafsvik
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip
Unglaublich schöne Bilder! Und viele meiner fast vergessenen Erinnerungen an dieses schöne Land werden wieder aktiviert. Danke!
Ich denke, für Dich ist es auch schön, diese Berichte zu schreiben und in den Erlebnissen zu schwelgen.
Ich denke, für Dich ist es auch schön, diese Berichte zu schreiben und in den Erlebnissen zu schwelgen.
2025/26:105Tg:26xKlewen,20xLaax,8xSölden,7xSella,5xTux,4xIschgl,3xTitlis,3xSiMo,2xEngadin,2xStubai,2xPitz,2xZ’matt,2xA’matt,1xFrutt,1xKauni,1xGurgl,1xFee,1x3Zinnen,1xKronplatz,1xLatemarCermis,1xCarezza,1xPaganella,1xCampiglio,1xPejoTonale,1xBormio,1xLivigno,1xGargellen,1xGolm,1xArlberg,1xWipptal,1xJochtal,1xAirolo
2024/25:132Tg:22xLaax,21.5xKlewen,13xDolo,12xH’tux,11xA‘matt,9xZ’matt,3.5xIschgl,3xKauni,3xDavos,3xPitz,3xStelvio,3xTignes,2xSölden,2xALH,2xVals,2xPenken,2xStubai,1.5xNassfeld,1xPizol,1xGurgl,1xFee,1xSFL,1xOsttirol,1xSHLF,1xSkiwelt,1xNauders,1xÖtzKüh,1xPaganella,1xFrutt,0.5xScuol,0.5xM365,0.5xFlumsi,1xSkitour
2023/24:125 2022/23:121 2021/22:140 2020/21:150 2019/20:101 2018/19:129 2017/18:143 2016/17:127 2015/16:129 2014/15:121 2013/14:65 2012/13:48 2011/12:62 2010/11:83
Mein Challenge Profil
2024/25:132Tg:22xLaax,21.5xKlewen,13xDolo,12xH’tux,11xA‘matt,9xZ’matt,3.5xIschgl,3xKauni,3xDavos,3xPitz,3xStelvio,3xTignes,2xSölden,2xALH,2xVals,2xPenken,2xStubai,1.5xNassfeld,1xPizol,1xGurgl,1xFee,1xSFL,1xOsttirol,1xSHLF,1xSkiwelt,1xNauders,1xÖtzKüh,1xPaganella,1xFrutt,0.5xScuol,0.5xM365,0.5xFlumsi,1xSkitour
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip
Gerngeschehenski-chrigel hat geschrieben: 15.11.2025, 17:34 Unglaublich schöne Bilder! Und viele meiner fast vergessenen Erinnerungen an dieses schöne Land werden wieder aktiviert. Danke!
Ich denke, für Dich ist es auch schön, diese Berichte zu schreiben und in den Erlebnissen zu schwelgen.
Und ja, auch ich genieße das Schreiben der Berichte. Ich hatte schon während der Reise immer wieder den Gedanken, einen Bericht fürs Forum zu schreiben, hatte dies dann aber zugunsten der wunderbaren Familienzeit jeweils zurück gestellt.
Aber jetzt gibt es ja doch ab und an ein paar freie Minuten
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip
29.10.2025 Olafsvik - Þingvellir - Hveragerði:
Am 29.10. ging es aus dem Westen der Insel in Richtung der Hauptstadt Reykjavik.
Das Wetter war an diesem Tag wieder herrlich. Die Sonne schien den ganzen Tag und der Wind war größtenteils human.
Im Abschnitt der Fahrt zwischen Akranes und Mosfellsbaer war es jedoch extrem windig, sodass es durch den aufgewirbelten Pulverschnee extrem schwierig zu fahren war, da man teilweise dem Whiteout sehr nah war. In diesem Fall half nur, die Geschwindigkeit stark zu reduzieren oder gar anzuhalten. Die Fahrt zog sich daher an diesem Tag etwas, auch wenn die Landschaft stets einmalig war.
Von Olafsvik ging es über die Fróðárheiði zum Wasserfall Bjarnarfoss. Von dort war der nächste Stopp der Roppenstrand Ytri Tunga. Anschließend ging es dann noch in den wunderschönen Þingvellir-Nationalpark auf der Grenze der tektonischen Platten von Amerika und Eurasien, bekannt z.B. durch die Silfra-Spalte. Eine tolle Unterkunft hatten wir dann für drei Nächte im Städtchen Hveragerði, ca. 45min von Reykjavik entfernt und geschickt für die Sehenswürdigkeiten am Golden Circle gelegen.
Aber der Reihe nach...
Durch die Fróðárheiði (Straße 54) ging es von der Olafsvik an der Nordseite der Snaefellsnes-Halbinsel auf deren Südseite. Die Morgenstimmung durch die tiefstehende Sonne ist einfach stets genial.
Die Morgenstimmung war auch am Parkplatz des Bjarnarfoss genau so schön
Vom Parkplatz führt ein kurzer Spazierweg zum Wasserfall Bjarnarfoss, der quasi vom Gipfel eines Berges sich ins Tal ergießt. Verrückt.
Der Wasserfall etwas mehr aus der Nähe gesehen.
Wie bereits geschrieben war der nächste Stopp der Ytri Tunga-Strand, der für seine Robben bekannt ist.
Auch wir sahen einige Robben im Meer. Schwierig zu sagen, ob man sie hier auf dem Bild einigermaßen erkennen kann
Generell wäre der Strand für mich aber nicht unbedingt eine Wiederholung zwingend wert, auch wenn er natürlich landschaftlich sehr schön liegt
Nun folgt geografisch ein etwas größerer Sprung zum Þingvellir-Nationalpark. Am Besucherzentrum gibt es eine schöne Aussichtsplattform mit gigantischem Ausblick auf den Þingvellir-See.
Und auch in Richtung Landesinneren ist die Aussicht phänomenal.
Blick in den Park, u.a. mit der Þingvellir-Kirche
Bekannt ist der Park v.a. für die Plattentektonik, denn hier trifft die amerikanische Platte auf die eurasische Platte, was u.a. kuriose Erdverwerfungen, etc. hervorruft
Man kann hier also quasi zwischen den Kontinenten hindurch laufen, auch wenn natürlich, das so jetzt geologisch natürlich nicht zu 100% korrekt ist
Dennoch merkt man, wie hier die Erde arbeitet. Der Steg auf diesem Bild wurde vor nicht all zu langer Zeit nötig, da sich durch die Erdbewegungen hier einfach im Boden ein riesiger Spalt auftat.
Weiter unten in der Schlucht der Kontinental-Spalte. Wir nutzen das herrliche Winterwetter bei ca. -3 Grad und Windstille zu einer ausgiebigen Besichtigung des Parks.
Blick von der Aussichtspunkt Lögberg, ein ehemaliger Thingplatz, zur Þingvallakirkja.
Und wie immer in Island, wird ein Spaziergang von grandiosen Landschaften begleitet.
Weg am Lögberg
Wasser und Schnee sind auch immer toll
Wanderweg zum Wasserfall Öxarárfoss im Nationalpark.
Auch hier ist schön, dass der Park keinen Eintritt kostet, sondern "nur" einmalig 1.000 ISK Parkgebühren, die auf allen Parkplätzen im Park gelten, sodass man sein Auto auch jeweils hätte verschieben können. Wir entschieden uns aber, zwischen den Highlights zu laufen.
Herrliche Landschaft am Öxarárfoss, den man fast schon eingefroren auf der rechten Seite sieht. Ein wunderbarer Anblick, den wir sehr genossen.
Ach ja. Beim Schreiben des Berichts wird man hier wieder zurück in diese tolle Landschaft versetzt. Was soll ich sagen? Es war hier wirklich herrlich!
Öxarárfoss
Das Wasser, das im Park doch an jeder Stelle irgendwie zugegen war, war immer glasklar. Die Spalten waren oftmals sehr tief und dennoch sah man ungetrübt auf den Grund. Mal vom Wetter und den Temperaturen abgesehen erinnerte mich dies an die ein oder andere Flussbadestelle auf Korsika.
Die Kontinentalspalte Peningagjá
Landschaft im Þingvellir-Nationalpark
Die süße Þingvallakirkja
Blick aus dem Talboden zur Þingvallakirkja
Am Abend gab es dann noch ein weiteres Highlight.
Schon die vergangenen Abende beobachtete ich den Himmel auf eventuelle Polarlichter und checkte Apps zur Vorhersage. Leider aber stets ohne Erfolg. Entweder war es bewölkt, oder die Sonnenaktivität zu gering. Außerdem waren wir aufgrund von Wackelpudding-Junior natürlich ortsgebunden und konnten nicht zu etwaig besser geeigneten Stellen fahren.
Ortsansässige Nachbarn unserer Unterkunft in Hveragerði klingelten an diesem Abend extra bei uns, um uns auf die Polarlichter aufmerksam zu machen. Was für ein freundlicher Service!
Ich habe versucht, das Himmelsschauspiel etwas einzufangen. Mein Handy ist dafür aber einfach zu schlecht. Die suboptimale Qualität der Bilder bitte ich daher zu entschuldigen. Das wahre Erlebnis war es aber dennoch, das Schauspiel mit den eigenen Augen zu sehen.
In den folgenden Nächten, hatten wir wieder kein Glück mehr. Schade, aber das Erlebnis an diesem Tag wird uns dennoch in Erinnerung bleiben.
Am 29.10. ging es aus dem Westen der Insel in Richtung der Hauptstadt Reykjavik.
Das Wetter war an diesem Tag wieder herrlich. Die Sonne schien den ganzen Tag und der Wind war größtenteils human.
Im Abschnitt der Fahrt zwischen Akranes und Mosfellsbaer war es jedoch extrem windig, sodass es durch den aufgewirbelten Pulverschnee extrem schwierig zu fahren war, da man teilweise dem Whiteout sehr nah war. In diesem Fall half nur, die Geschwindigkeit stark zu reduzieren oder gar anzuhalten. Die Fahrt zog sich daher an diesem Tag etwas, auch wenn die Landschaft stets einmalig war.
Von Olafsvik ging es über die Fróðárheiði zum Wasserfall Bjarnarfoss. Von dort war der nächste Stopp der Roppenstrand Ytri Tunga. Anschließend ging es dann noch in den wunderschönen Þingvellir-Nationalpark auf der Grenze der tektonischen Platten von Amerika und Eurasien, bekannt z.B. durch die Silfra-Spalte. Eine tolle Unterkunft hatten wir dann für drei Nächte im Städtchen Hveragerði, ca. 45min von Reykjavik entfernt und geschickt für die Sehenswürdigkeiten am Golden Circle gelegen.
Aber der Reihe nach...
Durch die Fróðárheiði (Straße 54) ging es von der Olafsvik an der Nordseite der Snaefellsnes-Halbinsel auf deren Südseite. Die Morgenstimmung durch die tiefstehende Sonne ist einfach stets genial.
Die Morgenstimmung war auch am Parkplatz des Bjarnarfoss genau so schön
Vom Parkplatz führt ein kurzer Spazierweg zum Wasserfall Bjarnarfoss, der quasi vom Gipfel eines Berges sich ins Tal ergießt. Verrückt.
Der Wasserfall etwas mehr aus der Nähe gesehen.
Wie bereits geschrieben war der nächste Stopp der Ytri Tunga-Strand, der für seine Robben bekannt ist.
Auch wir sahen einige Robben im Meer. Schwierig zu sagen, ob man sie hier auf dem Bild einigermaßen erkennen kann
Generell wäre der Strand für mich aber nicht unbedingt eine Wiederholung zwingend wert, auch wenn er natürlich landschaftlich sehr schön liegt
Nun folgt geografisch ein etwas größerer Sprung zum Þingvellir-Nationalpark. Am Besucherzentrum gibt es eine schöne Aussichtsplattform mit gigantischem Ausblick auf den Þingvellir-See.
Und auch in Richtung Landesinneren ist die Aussicht phänomenal.
Blick in den Park, u.a. mit der Þingvellir-Kirche
Bekannt ist der Park v.a. für die Plattentektonik, denn hier trifft die amerikanische Platte auf die eurasische Platte, was u.a. kuriose Erdverwerfungen, etc. hervorruft
Man kann hier also quasi zwischen den Kontinenten hindurch laufen, auch wenn natürlich, das so jetzt geologisch natürlich nicht zu 100% korrekt ist
Dennoch merkt man, wie hier die Erde arbeitet. Der Steg auf diesem Bild wurde vor nicht all zu langer Zeit nötig, da sich durch die Erdbewegungen hier einfach im Boden ein riesiger Spalt auftat.
Weiter unten in der Schlucht der Kontinental-Spalte. Wir nutzen das herrliche Winterwetter bei ca. -3 Grad und Windstille zu einer ausgiebigen Besichtigung des Parks.
Blick von der Aussichtspunkt Lögberg, ein ehemaliger Thingplatz, zur Þingvallakirkja.
Und wie immer in Island, wird ein Spaziergang von grandiosen Landschaften begleitet.
Weg am Lögberg
Wasser und Schnee sind auch immer toll
Wanderweg zum Wasserfall Öxarárfoss im Nationalpark.
Auch hier ist schön, dass der Park keinen Eintritt kostet, sondern "nur" einmalig 1.000 ISK Parkgebühren, die auf allen Parkplätzen im Park gelten, sodass man sein Auto auch jeweils hätte verschieben können. Wir entschieden uns aber, zwischen den Highlights zu laufen.
Herrliche Landschaft am Öxarárfoss, den man fast schon eingefroren auf der rechten Seite sieht. Ein wunderbarer Anblick, den wir sehr genossen.
Ach ja. Beim Schreiben des Berichts wird man hier wieder zurück in diese tolle Landschaft versetzt. Was soll ich sagen? Es war hier wirklich herrlich!
Öxarárfoss
Das Wasser, das im Park doch an jeder Stelle irgendwie zugegen war, war immer glasklar. Die Spalten waren oftmals sehr tief und dennoch sah man ungetrübt auf den Grund. Mal vom Wetter und den Temperaturen abgesehen erinnerte mich dies an die ein oder andere Flussbadestelle auf Korsika.
Die Kontinentalspalte Peningagjá
Landschaft im Þingvellir-Nationalpark
Die süße Þingvallakirkja
Blick aus dem Talboden zur Þingvallakirkja
Am Abend gab es dann noch ein weiteres Highlight.
Schon die vergangenen Abende beobachtete ich den Himmel auf eventuelle Polarlichter und checkte Apps zur Vorhersage. Leider aber stets ohne Erfolg. Entweder war es bewölkt, oder die Sonnenaktivität zu gering. Außerdem waren wir aufgrund von Wackelpudding-Junior natürlich ortsgebunden und konnten nicht zu etwaig besser geeigneten Stellen fahren.
Ortsansässige Nachbarn unserer Unterkunft in Hveragerði klingelten an diesem Abend extra bei uns, um uns auf die Polarlichter aufmerksam zu machen. Was für ein freundlicher Service!
Ich habe versucht, das Himmelsschauspiel etwas einzufangen. Mein Handy ist dafür aber einfach zu schlecht. Die suboptimale Qualität der Bilder bitte ich daher zu entschuldigen. Das wahre Erlebnis war es aber dennoch, das Schauspiel mit den eigenen Augen zu sehen.
In den folgenden Nächten, hatten wir wieder kein Glück mehr. Schade, aber das Erlebnis an diesem Tag wird uns dennoch in Erinnerung bleiben.
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip
Es gibt schon einige Ecken auf der Welt, die ich gerne noch erleben will; Island gehört dazu
Danke fürs Mitnehmen Wackelpudding
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip
30.10.2025 Golden Circle:
Eines der bestvermarktesten touristischen Highlights Islands ist sicherlich der "Golden Circle". Heerscharen an Touristen werden hier mit Bussen an die entsprechenden Spots mit einem straffen Zeitplan gekarrt. Dass es also heute etwas voller, als an den Tagen zuvor werden würde, war also wenig überraschend. Dennoch fanden wir auch hier genügend ruhige Flecken und es macht ja auch keinen Sinn, sich über Overtourism zu beschweren, wenn man selbst dorthin fährt.
Da wir z.B. den Þingvellir-Nationalpark am 29.10 bereits "erledigt" hatten, konnten wir die Tour etwas kürzen.
Auf unserer "To-Do-Liste" stand die Skálholtsdómkirkja, der Wasserfall Faxi, der Geysir, der Gullfoss und die Secret Lagoon.
Der erste Stopp war an der Skálholtsdómkirkja, der Kirche mitten im nirgendwo, die lange Bischofssitz für Island war. Komisch, dass die Ortswahl hierhin fiel und nicht nach Reykjavik. Mittlerweile ist der Bischofssitz der isländischen Kirche aus nachvollziehbaren Gründen in die Hauptstadt umgezogen.
Die hübsche Kirche aus etwas anderer Perspektive
Etwas versteckt am Weg und daher nicht so überlaufen ist der Wasserfall Faxifoss. Auch wenn man in Island an jeder Ecke Wasserfälle sieht, ist es dennoch m.E. verblüffend, dass man sich immer noch über schöne Wasserfälle freuen kann.
Im Gegensatz zu nahezu allen anderen Orten, die wir an diesem Tag besucht haben, war es hier quasi windstill.
Über einfache Wege kann man an diesem Wasserfall auch runter ans Wasser gelangen
Faxifoss mit einer Fischtreppe links
Im Hochtemperaturgebiet Haukadalur blubberte es auch mal wieder aus dem Boden. Hierher kommen alle Leute wegen des Geysirs, wobei der eigentliche Geysir, der namensgebend für das Phänomen ist, kaum mehr ausbricht, sondern "nur" der Geysir "Strokkur".
Im Vergleich zum Hochtemperaturgebiet Namafjall im Norden Islands fanden wir dieses hier eher enttäuschend.
Dennoch sind die Phänomene der Erde auch hier faszinierend.
Der Strokkur-Geysir ist cool, hatten wir uns aber irgendwie cooler vorgestellt. Der Geysir im Hochtemperaturgebiet direkt in Hveragerði war für uns imposanter, als der allseits bekannte Geysir an der hiesigen Stelle
Weiter ging es an den mächtigen Wasserfall Gullfoss, der wirklich majästetisch in die Landschaft eingebettet daliegt. Die Wege, die näher an den Wasserfall führen würden, waren leider witterungsbedingt gesperrt, wobei die tolle Landschaft hier nicht in der gebührenden Weise genossen werden konnte, da hier ein so unangenehm eisiger Wind wehte, sodass wir nur so lange wie unbedingt nötig uns im Freien aufhielten.
Gullfoss
Zum Abschluss des Tages ging es noch in die Gamla Laugin, in Mitteleuropa besser bekannt als Secret Lagoon. Das Bad hier ist laut eigenen Angaben das älteste Thermalbad Islands. Es gibt ein sehr warmes Naturbecken. Mir war es mal wieder zu warm...
Leider konnten wir aber nicht so lange bleiben, da der Wind insbesondere für Wackelpudding-Junior doch etwas zu frisch war
Eines der bestvermarktesten touristischen Highlights Islands ist sicherlich der "Golden Circle". Heerscharen an Touristen werden hier mit Bussen an die entsprechenden Spots mit einem straffen Zeitplan gekarrt. Dass es also heute etwas voller, als an den Tagen zuvor werden würde, war also wenig überraschend. Dennoch fanden wir auch hier genügend ruhige Flecken und es macht ja auch keinen Sinn, sich über Overtourism zu beschweren, wenn man selbst dorthin fährt.
Da wir z.B. den Þingvellir-Nationalpark am 29.10 bereits "erledigt" hatten, konnten wir die Tour etwas kürzen.
Auf unserer "To-Do-Liste" stand die Skálholtsdómkirkja, der Wasserfall Faxi, der Geysir, der Gullfoss und die Secret Lagoon.
Der erste Stopp war an der Skálholtsdómkirkja, der Kirche mitten im nirgendwo, die lange Bischofssitz für Island war. Komisch, dass die Ortswahl hierhin fiel und nicht nach Reykjavik. Mittlerweile ist der Bischofssitz der isländischen Kirche aus nachvollziehbaren Gründen in die Hauptstadt umgezogen.
Die hübsche Kirche aus etwas anderer Perspektive
Etwas versteckt am Weg und daher nicht so überlaufen ist der Wasserfall Faxifoss. Auch wenn man in Island an jeder Ecke Wasserfälle sieht, ist es dennoch m.E. verblüffend, dass man sich immer noch über schöne Wasserfälle freuen kann.
Im Gegensatz zu nahezu allen anderen Orten, die wir an diesem Tag besucht haben, war es hier quasi windstill.
Über einfache Wege kann man an diesem Wasserfall auch runter ans Wasser gelangen
Faxifoss mit einer Fischtreppe links
Im Hochtemperaturgebiet Haukadalur blubberte es auch mal wieder aus dem Boden. Hierher kommen alle Leute wegen des Geysirs, wobei der eigentliche Geysir, der namensgebend für das Phänomen ist, kaum mehr ausbricht, sondern "nur" der Geysir "Strokkur".
Im Vergleich zum Hochtemperaturgebiet Namafjall im Norden Islands fanden wir dieses hier eher enttäuschend.
Dennoch sind die Phänomene der Erde auch hier faszinierend.
Der Strokkur-Geysir ist cool, hatten wir uns aber irgendwie cooler vorgestellt. Der Geysir im Hochtemperaturgebiet direkt in Hveragerði war für uns imposanter, als der allseits bekannte Geysir an der hiesigen Stelle
Weiter ging es an den mächtigen Wasserfall Gullfoss, der wirklich majästetisch in die Landschaft eingebettet daliegt. Die Wege, die näher an den Wasserfall führen würden, waren leider witterungsbedingt gesperrt, wobei die tolle Landschaft hier nicht in der gebührenden Weise genossen werden konnte, da hier ein so unangenehm eisiger Wind wehte, sodass wir nur so lange wie unbedingt nötig uns im Freien aufhielten.
Gullfoss
Zum Abschluss des Tages ging es noch in die Gamla Laugin, in Mitteleuropa besser bekannt als Secret Lagoon. Das Bad hier ist laut eigenen Angaben das älteste Thermalbad Islands. Es gibt ein sehr warmes Naturbecken. Mir war es mal wieder zu warm...
Leider konnten wir aber nicht so lange bleiben, da der Wind insbesondere für Wackelpudding-Junior doch etwas zu frisch war
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip
Gerne doch!icedtea hat geschrieben: 15.11.2025, 22:26 Es gibt schon einige Ecken auf der Welt, die ich gerne noch erleben will; Island gehört dazuDanke fürs Mitnehmen Wackelpudding
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Island ist definitiv eine Reise wert!
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip
31.10.2025 Reykjavik:
Am letzten Tag des Oktobers stand nun im Vergleich zu all der phantastischen Natur, die wir in den vorherigen Tagen erleben durften, mit Reykjavik als isländische Hauptstadt, ein Kontrastprogramm auf dem Plan.
Die Temperaturen stiegen deutlich und es begann rasch zu tauen, was in Reykjavik selbst zu miserablen Straßen- und Gehwegverhältnissen führte. Überall war Eis und beim Laufen wartete ich nur darauf, auf den Allerwertesten zu fliegen. Glücklicherweise unterblieb dies aber. Ich las mal von geothermisch beheizten Straßen und Gehwegen in Reykjavik. Entweder funktioniert das nicht, oder wir waren am falschen Fleck
Die Straßenverhältnisse draußen auf dem Land waren aber dennoch um Welten besser, als hier in der Stadt. Winterdienst im Sinne der DACH-Länder ist in Island ohnehin nicht vorgesehen, denn es fährt ja schließlich eh jeder ein 4x4, aber gerade in Reykjavik, wo man dann doch viele Kleinwagen sieht, macht man dann offenbar gar nichts. Aber auch hier gilt, mit der entsprechenden Umsicht, Erfahrung und Gelassenheit kommt man mit einem 2WD problemlos durch.
Am Morgen besuchten wir das Perlan-Museum. Das Museum ist eine Art Naturkundemuseum, das mit ca. 50€ Eintritt p.P. islandtypisch nicht ganz günstig ist, aber sein Geld definitiv Wert ist.
Es gibt sehr gut gemachte interaktive Ausstellungen und weitere Highlights, wie z.B. einer begehbaren Eishöhle, einem Nordlicht-Planetarium oder einer tollen Lavashow, wobei ich sogar Testnutzer einer neuen VR-Lava-Show, die sie gerade vorbereiten, sein durfte.
Anschließend ging es dann noch ins Zentrum und wir besuchten dort die Hotspots wie die Hallgrimskirche, das Parlament oder das Konzerthaus Harpa. Hier ging es mir, wie es mir ansonsten meistens immer in Städten geht: Es haut mich nicht um, sondern im Gegenteil fällt mir immer wieder auf, wie grässlich es ist, wenn man in einer Stadt wohnt. Da lobe ich mir mein Landleben. Keine Hektik, Platz, Platz und nochmals Platz.
Architektonisch ist Reykjavik auch natürlich nicht unbedingt sehenswert. M.E kann man die Stadtbesichtigung von Reykjavik, wenn man einen knappen Zeitplan hat skippen. Man verpasst nicht wirklich was, wobei das Perlan schon sehr sehenswert ist.
Das Perlan-Museum von außen. Sehr sehenswert von innen. Das Gebäude ist parallel der Warmwasserspeicher der Stadt.
Im Perlan-Museum gibt es z.B. eine "echte" Eishöhle
Von der Dachterrasse hat man einen 360°-Rundumblick, wobei dieser bei besserem Wetter bestimmt besser gewesen wäre.
Rundumblick
Unter anderem sieht man auch gut auf den Inlandsflughafen. Während nahezu alle internationalen Flüge ab Keflavik abgewickelt werden, läuft der komplette Inlandsverkehr sowie Flugverkehr auf die Färöer sowie nach Grönland über den Flughafen in Reykjavik. Für mich als Außenstehender wirkt das etwas kompliziert.
Ausblick vom Perlan-Museum in Richtung Stadt
Das markanteste Gebäude in der Innenstadt von Reykjavik ist sicherlich die Hallgrimskirche
Die Kirche ist im Straßenbild der Stadt omnipräsent
Das Schnee-Matsch-Eis-Gemisch auf den Gehwegen war höchst unangenehm zu gehen
Das Parlament rechts sowie die Domkirche links
Selbiges aus leicht veränderter Position
Am Hafen führt ein Weg durch moderne Gebäude zum Konzerthaus Harpa
Das Konzerthaus Harpa
Konzerthaus Harpa von innen
Und wieder von außen
Die Straßenszenerie in Reykjavik wirkt auf mich nicht besonders akktraktiv.
Am letzten Tag des Oktobers stand nun im Vergleich zu all der phantastischen Natur, die wir in den vorherigen Tagen erleben durften, mit Reykjavik als isländische Hauptstadt, ein Kontrastprogramm auf dem Plan.
Die Temperaturen stiegen deutlich und es begann rasch zu tauen, was in Reykjavik selbst zu miserablen Straßen- und Gehwegverhältnissen führte. Überall war Eis und beim Laufen wartete ich nur darauf, auf den Allerwertesten zu fliegen. Glücklicherweise unterblieb dies aber. Ich las mal von geothermisch beheizten Straßen und Gehwegen in Reykjavik. Entweder funktioniert das nicht, oder wir waren am falschen Fleck
Die Straßenverhältnisse draußen auf dem Land waren aber dennoch um Welten besser, als hier in der Stadt. Winterdienst im Sinne der DACH-Länder ist in Island ohnehin nicht vorgesehen, denn es fährt ja schließlich eh jeder ein 4x4, aber gerade in Reykjavik, wo man dann doch viele Kleinwagen sieht, macht man dann offenbar gar nichts. Aber auch hier gilt, mit der entsprechenden Umsicht, Erfahrung und Gelassenheit kommt man mit einem 2WD problemlos durch.
Am Morgen besuchten wir das Perlan-Museum. Das Museum ist eine Art Naturkundemuseum, das mit ca. 50€ Eintritt p.P. islandtypisch nicht ganz günstig ist, aber sein Geld definitiv Wert ist.
Es gibt sehr gut gemachte interaktive Ausstellungen und weitere Highlights, wie z.B. einer begehbaren Eishöhle, einem Nordlicht-Planetarium oder einer tollen Lavashow, wobei ich sogar Testnutzer einer neuen VR-Lava-Show, die sie gerade vorbereiten, sein durfte.
Anschließend ging es dann noch ins Zentrum und wir besuchten dort die Hotspots wie die Hallgrimskirche, das Parlament oder das Konzerthaus Harpa. Hier ging es mir, wie es mir ansonsten meistens immer in Städten geht: Es haut mich nicht um, sondern im Gegenteil fällt mir immer wieder auf, wie grässlich es ist, wenn man in einer Stadt wohnt. Da lobe ich mir mein Landleben. Keine Hektik, Platz, Platz und nochmals Platz.
Architektonisch ist Reykjavik auch natürlich nicht unbedingt sehenswert. M.E kann man die Stadtbesichtigung von Reykjavik, wenn man einen knappen Zeitplan hat skippen. Man verpasst nicht wirklich was, wobei das Perlan schon sehr sehenswert ist.
Das Perlan-Museum von außen. Sehr sehenswert von innen. Das Gebäude ist parallel der Warmwasserspeicher der Stadt.
Im Perlan-Museum gibt es z.B. eine "echte" Eishöhle
Von der Dachterrasse hat man einen 360°-Rundumblick, wobei dieser bei besserem Wetter bestimmt besser gewesen wäre.
Rundumblick
Unter anderem sieht man auch gut auf den Inlandsflughafen. Während nahezu alle internationalen Flüge ab Keflavik abgewickelt werden, läuft der komplette Inlandsverkehr sowie Flugverkehr auf die Färöer sowie nach Grönland über den Flughafen in Reykjavik. Für mich als Außenstehender wirkt das etwas kompliziert.
Ausblick vom Perlan-Museum in Richtung Stadt
Das markanteste Gebäude in der Innenstadt von Reykjavik ist sicherlich die Hallgrimskirche
Die Kirche ist im Straßenbild der Stadt omnipräsent
Das Schnee-Matsch-Eis-Gemisch auf den Gehwegen war höchst unangenehm zu gehen
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Selbiges aus leicht veränderter Position
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip
01.11.2025 Hveragerði - Vík í Mýrdal:
Zu Beginn des Novembers ging die Reise nun weiter in den Südteil des Landes. Über Nacht taute es weiterhin stark, sodass an diesem Morgen jeglicher Schnee verschwunden war. Auch wenn ich natürlich eher ein Wintermensch bin, freute ich mich dennoch, Island auch mal in Grün zu sehen. Meine Frau freute sich sowieso, denn sie ist nicht so der Wintermensch.
Am Morgen besuchten wir noch das Hochtemperaturgebiet in Hveragerði, das sich direkt im Ort befindet. Bei einem Erdbeben 2008 sind hier einige geothermale Quellen leider versiegt. Dennoch ist es hier immer noch sehr hübsch und der dortige Geysir hat uns besser gefallen, als der berühmte Geysir am Golden Circle. Imposant in Hveragerði ist auch, dass man im örtlichen Supermarkt unter einer Glasscheibe auch einen riesigen Riss im Erdboden durch die Plattentektonik sieht.
Weitere Stationen des Tages waren diverse Wasserfälle im Süden des Landes an der Ringstraße, wie der Seljalandsfoss, Skogafoss und Kvernufoss.
Ein weiteres Highlight war der Besuch der Gletscherzunge des Sólheimajökull.
Das Hochtemperaturgebiet in Hveragerði
Trotz einiger versiegter heißer Quellen ist es hier immer noch eindrucksvoll
Und der hießige Geysir gefiel uns gar besser, als sein berühmtes Pendant am Golden Circle.
Wie überall im Ort gab es auch hier ein Gewächshaus mit Pflanzen, die man ansonsten nicht in Island vermuten würde. Es ist aber natürlich absolut sinnvoll, die von der Erde kostenlos bereitgestellte Energie hierfür zu nutzen.
Am Wasserfall Seljalandsfoss war man wieder zurück im touristischen Island. Die Möglichkeit, hier hinter den Wasserfall zu laufen scheint v.a. asiatische Gäste anzuziehen. Aufgrund des Andrangs begnügten wir uns mit der Ansicht des Wasserfalls von der Vorderseite.
Vorne war es nämlich relativ ruhig, während sich hinten die Massen durchschoben
Wenige Fußminuten vom Seljalandsfoss entfernt befindet sich noch der Wasserfall Gljúfrabúi, der sich in einer Schlucht befindet
Generell fallen zwischen diesen beiden Wasserfällen sehr viele Fälle mit Wasser vom durchaus berühmten Eyjafjallajökull herrunter
Der nächste eindrucksvolle Wasserfall an unserem "Wasserfall-Tag" war der Skógafoss
Die Breite und Höhe des Wasserfalls sind beeindruckend
Island ohne Schnee ist auch mal ganz nett
Ganz in der Nähe des Skógafoss befindet sich der Kvernufoss, den man nach kurzer Wanderung durch eine sehr schöne Schlucht erreicht.
Blick in die Gegenrichtung. Generell fanden wir es immer beeindruckend, wie Flachland direkt in Gebirge übergeht, und umgekehrt.
Blick auf den wunderschönen Kvernufoss, der absolut malerisch in einer Schlucht gelegen ist. Schön war hier auch, dass er nicht so überlaufen war, wie die beiden Wasserfälle, die wir zuvor besucht hatten, da er halt doch noch etwas unbekannter ist.
Kvernufoss
Am Gletscher Sólheimajökull erwischten wir leider zeitlich keinen optimalen Moment, da vor uns gerade drei Busse ankamen. Nichts desto trotz war es auch hier wunderschön und der Regenbogen verlieh der Gegend einen mystischen Touch.
Gletscher, Gletschersee, Eisberge und Regenbogen. Toll!
Toll, wie hier die Eisberge vor der kargen Landschaft treiben. An den bekannten Gletscherlagunen sollte das Eisbergspektakel aber noch um ein vielfaches getoppt werden.
Gletscherzunge des Sólheimajökull, einem Ausläufer des Mýrdalsjökulls.
Anschließend fuhren wir noch bis in de Nähe von Vík í Mýrdal, um dort eine nette Unterkunft für zwei Nächte zu beziehen.
Von der Unterkunft hatten wir dann noch eine schöne Abendstimmung.
So, genug für heute. Morgen geht es weiter!
Zu Beginn des Novembers ging die Reise nun weiter in den Südteil des Landes. Über Nacht taute es weiterhin stark, sodass an diesem Morgen jeglicher Schnee verschwunden war. Auch wenn ich natürlich eher ein Wintermensch bin, freute ich mich dennoch, Island auch mal in Grün zu sehen. Meine Frau freute sich sowieso, denn sie ist nicht so der Wintermensch.
Am Morgen besuchten wir noch das Hochtemperaturgebiet in Hveragerði, das sich direkt im Ort befindet. Bei einem Erdbeben 2008 sind hier einige geothermale Quellen leider versiegt. Dennoch ist es hier immer noch sehr hübsch und der dortige Geysir hat uns besser gefallen, als der berühmte Geysir am Golden Circle. Imposant in Hveragerði ist auch, dass man im örtlichen Supermarkt unter einer Glasscheibe auch einen riesigen Riss im Erdboden durch die Plattentektonik sieht.
Weitere Stationen des Tages waren diverse Wasserfälle im Süden des Landes an der Ringstraße, wie der Seljalandsfoss, Skogafoss und Kvernufoss.
Ein weiteres Highlight war der Besuch der Gletscherzunge des Sólheimajökull.
Das Hochtemperaturgebiet in Hveragerði
Trotz einiger versiegter heißer Quellen ist es hier immer noch eindrucksvoll
Und der hießige Geysir gefiel uns gar besser, als sein berühmtes Pendant am Golden Circle.
Wie überall im Ort gab es auch hier ein Gewächshaus mit Pflanzen, die man ansonsten nicht in Island vermuten würde. Es ist aber natürlich absolut sinnvoll, die von der Erde kostenlos bereitgestellte Energie hierfür zu nutzen.
Am Wasserfall Seljalandsfoss war man wieder zurück im touristischen Island. Die Möglichkeit, hier hinter den Wasserfall zu laufen scheint v.a. asiatische Gäste anzuziehen. Aufgrund des Andrangs begnügten wir uns mit der Ansicht des Wasserfalls von der Vorderseite.
Vorne war es nämlich relativ ruhig, während sich hinten die Massen durchschoben
Wenige Fußminuten vom Seljalandsfoss entfernt befindet sich noch der Wasserfall Gljúfrabúi, der sich in einer Schlucht befindet
Generell fallen zwischen diesen beiden Wasserfällen sehr viele Fälle mit Wasser vom durchaus berühmten Eyjafjallajökull herrunter
Der nächste eindrucksvolle Wasserfall an unserem "Wasserfall-Tag" war der Skógafoss
Die Breite und Höhe des Wasserfalls sind beeindruckend
Island ohne Schnee ist auch mal ganz nett
Ganz in der Nähe des Skógafoss befindet sich der Kvernufoss, den man nach kurzer Wanderung durch eine sehr schöne Schlucht erreicht.
Blick in die Gegenrichtung. Generell fanden wir es immer beeindruckend, wie Flachland direkt in Gebirge übergeht, und umgekehrt.
Blick auf den wunderschönen Kvernufoss, der absolut malerisch in einer Schlucht gelegen ist. Schön war hier auch, dass er nicht so überlaufen war, wie die beiden Wasserfälle, die wir zuvor besucht hatten, da er halt doch noch etwas unbekannter ist.
Kvernufoss
Am Gletscher Sólheimajökull erwischten wir leider zeitlich keinen optimalen Moment, da vor uns gerade drei Busse ankamen. Nichts desto trotz war es auch hier wunderschön und der Regenbogen verlieh der Gegend einen mystischen Touch.
Gletscher, Gletschersee, Eisberge und Regenbogen. Toll!
Toll, wie hier die Eisberge vor der kargen Landschaft treiben. An den bekannten Gletscherlagunen sollte das Eisbergspektakel aber noch um ein vielfaches getoppt werden.
Gletscherzunge des Sólheimajökull, einem Ausläufer des Mýrdalsjökulls.
Anschließend fuhren wir noch bis in de Nähe von Vík í Mýrdal, um dort eine nette Unterkunft für zwei Nächte zu beziehen.
Von der Unterkunft hatten wir dann noch eine schöne Abendstimmung.
So, genug für heute. Morgen geht es weiter!
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip
Es gibt solche an jeder Ecke zu kaufen. Es sind im Prinzip Spikes für Schuhe, die man sich überziehen kann.
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip
02.11.2025 Rund um Vík í Mýrdal:
Die Gegend rund um Vík í Mýrdal ist für ihre vielen schwarzen Strände bekannt. Diese wollten wir am 02.11. besuchen. Das Wetter hätte nicht besser sein können. Die Sonne strahlte mal wieder und die Temperaturen waren deutlich im Plusbereich, sodass man keine Jacken dauerhaft brauchte.
Der Tag am 02.11. war außerdem mal wieder ein kleiner "Entspannungstag" mit nur wenigen Kilometern im Auto. Am Nachmittag lockte noch das nette Schwimmbad von Vík í Mýrdal zu einem ausgiebigen Besuch.
Der erste Stopp war auf der Halbinsel Dyrhólaey. Über den Sommer ist die Halbinsel nicht nur für ihre schönen Aussichten, sondern auch für die dort nistenden Vogelkolonien bekannt.
Westlich des Leuchtturms schließt sich der gleichnamige schwarze Strand an.
Auf diesen Klippen nisten über den Sommer wohl viele Vögel, u.a. auch Papageientaucher
Der Leuchtturm auf Dyrhólaey
Ein weiterer Star der Halbinsel ist aber natürlich auch der Felsenbogen, der sich hier herrlich in der Morgensonne präsentiert
Von Dyrhólaey hat man auch einen fantastischen Ausblick über den bekannten schwarzen Strand Reynisfjara und zu den Felsnadeln
In der Gegenrichtung sieht man zum Gletscher Mýrdalsjökull
Auf der Dyrhólaey-Halbinsel kann man noch auf diversen Wegen umhergehen und bekommt so immer wieder frische Aussichten aufs Meer. Auch hier kostet die Landschaft selbst nichts, man bezahlt lediglich 1.000 ISK fürs Parken.
Solche Felsbrocken im Meer finde ich immer wieder faszinierend
Blick auf die Felsformation Arnardrangur
Die Felsformation Arnardrangur noch einmal näher, wobei man dieses Mal die Felsnadeln Reynisdrangar besser erkennt
Die Dyrhólaey-Halbinsel hat uns sehr gut gefallen, bietet sie doch auf sehr kleinem Raum sehr viele tolle Aussichten
Auch der schwarze "Sand", letztendlich ja zerriebene Lava, ist echt eine Augenweide.
Man kann sich also kaum sattsehen
Denn auch das Hinterland hat seine Reize
Trotzdem ist an diesem Flecken Island m.E. das Meer und die Felsformationen darin der Star.
Anschließend ging es weiter an den berühmten Reynisfjara-Strand. Neben seiner schwarzen Farbe ist einer der Besuchsgründe die Basaltformation am Ostende des Strands, der gute Blick auf die Felsnadeln Reynisdrangar und die "Sneaker Waves", die hier wohl schon den ein oder anderen Menschen leider in den Tod gezogen haben. Für diese "Sneaker Waves" ist hier eigens ein Warnsystem installiert, welches über die Gefahrenstufen grün, gelb und rot vorgibt, wie weit man in Richtung mehr gehen sollte. Bei unserem Besuch herrschte Stufe gelb, sodass der vorderste Teil am Meer nicht betreten werden sollte, was aber natürlich viele Menschen nicht davon abhielt, dies dennoch zu tun.
Im Vergleich zur Halbinsel Dyrhólaey war hier deutlich mehr los, v.a. von dem berühmt-berüchtigten Instagram-Klientel...
Nichts desto trotz ist aber natürlich auch dieser Strand und die Fels- und Basaltformationen wunderschön
Dagegen fast schon wieder gespenstisch leer war dann schon wieder der schwarze Strand Vikurfjara, direkt in Vik. Von hier hat man auch einen guten Blick auf die Felsnadeln und kommt direkt unter die Vogelfelsen.
Die Vogelfelsen am westlichen Ende des schwarzen Strands von Vik.
Blick über die scheinbar endlosen Weiten des schwarzen Strandes.
Auch gegen Mittag war die Lichtstimmung hier immer noch magisch. Durch die Gischt wurde Wasser aufgewirbelt, was auch mitten am Tag dafür sorgte, dass man sich im Morgen- oder Abendrot wähnte
Um nicht nur Strände zu sehen und die "Wasserfall-Quote" zu halten, machten wir auch noch einen kurzen Stopp am Uxafótafoss, zu dem man leider auf legalem Wege nicht näher heran kommt. Es soll aber eigentlich ein Weg geben. Die erforderlichen Leitern waren bei unserem Besuch aber offenbar bereits für den Winter entfernt.
Aber dennoch ist nicht nur der Blick auf den Wasserfall aus der Ferne schön, sondern auch der Blick in Richtung Vik zum Meer und den Felsennadeln
Der Wasserfall Uxafótafoss im Zoom
Neben den Stränden ist Vik auch bekannt für sein Kirchlein, hoch über dem Ort mit tollem Ausblick auf den Strand. Wenn man an der Kirche über eine furchtbar schlechte Schotterpiste bis zum Friedhof weiter fährt, eröffnet sich ein noch besserer Blick über die Kirche und den Ort hinweg auf das Meer
Die isländischen Kirchen mit ihren weißen Fassaden und den roten Dächern kommen immer irgendwie modellhaft, aber zugleich sehr schön daher.
Auch dieser Tag reihte sich ein in eine wunderbare Reihe toller Erlebnisse in Island, bei denen man keine Einstufung vornehmen kann, was besser oder schlechter war. Es ist schlichtweg einfach alles genial.
Die Gegend rund um Vík í Mýrdal ist für ihre vielen schwarzen Strände bekannt. Diese wollten wir am 02.11. besuchen. Das Wetter hätte nicht besser sein können. Die Sonne strahlte mal wieder und die Temperaturen waren deutlich im Plusbereich, sodass man keine Jacken dauerhaft brauchte.
Der Tag am 02.11. war außerdem mal wieder ein kleiner "Entspannungstag" mit nur wenigen Kilometern im Auto. Am Nachmittag lockte noch das nette Schwimmbad von Vík í Mýrdal zu einem ausgiebigen Besuch.
Der erste Stopp war auf der Halbinsel Dyrhólaey. Über den Sommer ist die Halbinsel nicht nur für ihre schönen Aussichten, sondern auch für die dort nistenden Vogelkolonien bekannt.
Westlich des Leuchtturms schließt sich der gleichnamige schwarze Strand an.
Auf diesen Klippen nisten über den Sommer wohl viele Vögel, u.a. auch Papageientaucher
Der Leuchtturm auf Dyrhólaey
Ein weiterer Star der Halbinsel ist aber natürlich auch der Felsenbogen, der sich hier herrlich in der Morgensonne präsentiert
Von Dyrhólaey hat man auch einen fantastischen Ausblick über den bekannten schwarzen Strand Reynisfjara und zu den Felsnadeln
In der Gegenrichtung sieht man zum Gletscher Mýrdalsjökull
Auf der Dyrhólaey-Halbinsel kann man noch auf diversen Wegen umhergehen und bekommt so immer wieder frische Aussichten aufs Meer. Auch hier kostet die Landschaft selbst nichts, man bezahlt lediglich 1.000 ISK fürs Parken.
Solche Felsbrocken im Meer finde ich immer wieder faszinierend
Blick auf die Felsformation Arnardrangur
Die Felsformation Arnardrangur noch einmal näher, wobei man dieses Mal die Felsnadeln Reynisdrangar besser erkennt
Die Dyrhólaey-Halbinsel hat uns sehr gut gefallen, bietet sie doch auf sehr kleinem Raum sehr viele tolle Aussichten
Auch der schwarze "Sand", letztendlich ja zerriebene Lava, ist echt eine Augenweide.
Man kann sich also kaum sattsehen
Denn auch das Hinterland hat seine Reize
Trotzdem ist an diesem Flecken Island m.E. das Meer und die Felsformationen darin der Star.
Anschließend ging es weiter an den berühmten Reynisfjara-Strand. Neben seiner schwarzen Farbe ist einer der Besuchsgründe die Basaltformation am Ostende des Strands, der gute Blick auf die Felsnadeln Reynisdrangar und die "Sneaker Waves", die hier wohl schon den ein oder anderen Menschen leider in den Tod gezogen haben. Für diese "Sneaker Waves" ist hier eigens ein Warnsystem installiert, welches über die Gefahrenstufen grün, gelb und rot vorgibt, wie weit man in Richtung mehr gehen sollte. Bei unserem Besuch herrschte Stufe gelb, sodass der vorderste Teil am Meer nicht betreten werden sollte, was aber natürlich viele Menschen nicht davon abhielt, dies dennoch zu tun.
Im Vergleich zur Halbinsel Dyrhólaey war hier deutlich mehr los, v.a. von dem berühmt-berüchtigten Instagram-Klientel...
Nichts desto trotz ist aber natürlich auch dieser Strand und die Fels- und Basaltformationen wunderschön
Dagegen fast schon wieder gespenstisch leer war dann schon wieder der schwarze Strand Vikurfjara, direkt in Vik. Von hier hat man auch einen guten Blick auf die Felsnadeln und kommt direkt unter die Vogelfelsen.
Die Vogelfelsen am westlichen Ende des schwarzen Strands von Vik.
Blick über die scheinbar endlosen Weiten des schwarzen Strandes.
Auch gegen Mittag war die Lichtstimmung hier immer noch magisch. Durch die Gischt wurde Wasser aufgewirbelt, was auch mitten am Tag dafür sorgte, dass man sich im Morgen- oder Abendrot wähnte
Um nicht nur Strände zu sehen und die "Wasserfall-Quote" zu halten, machten wir auch noch einen kurzen Stopp am Uxafótafoss, zu dem man leider auf legalem Wege nicht näher heran kommt. Es soll aber eigentlich ein Weg geben. Die erforderlichen Leitern waren bei unserem Besuch aber offenbar bereits für den Winter entfernt.
Aber dennoch ist nicht nur der Blick auf den Wasserfall aus der Ferne schön, sondern auch der Blick in Richtung Vik zum Meer und den Felsennadeln
Der Wasserfall Uxafótafoss im Zoom
Neben den Stränden ist Vik auch bekannt für sein Kirchlein, hoch über dem Ort mit tollem Ausblick auf den Strand. Wenn man an der Kirche über eine furchtbar schlechte Schotterpiste bis zum Friedhof weiter fährt, eröffnet sich ein noch besserer Blick über die Kirche und den Ort hinweg auf das Meer
Die isländischen Kirchen mit ihren weißen Fassaden und den roten Dächern kommen immer irgendwie modellhaft, aber zugleich sehr schön daher.
Auch dieser Tag reihte sich ein in eine wunderbare Reihe toller Erlebnisse in Island, bei denen man keine Einstufung vornehmen kann, was besser oder schlechter war. Es ist schlichtweg einfach alles genial.
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WackelPudding
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip
03.11.2025 Vík í Mýrdal - Höfn:
Am 03.11 war es dann mal wieder an der Zeit, etwas Strecke zu machen. Da wir vorher keine geeignete Unterkunft fanden, war die Tagesetappe von Vík í Mýrdal bis Höfn doch recht lange, zumal auf der Strecke viele geniale Sehenswürdigkeiten, wie Schluchten, Basaltformationen, Gletscher, Gletscherlagunen und Strände lagen. Ein straffes Programm also für einen Tag. Dank gutem Wetter waren wir aber tagsüber sehr flexibel und konnten alle unsere Stopps wie erhofft erledigen, sodass auch am 03.11 ein weiterer Highlight-Tag war.
Der erste Stopp, rund 1h hinter Vik war die Schlucht Fjaðrárgljúfur. Über einen doch unerwartet steilen Weg läuft man hier zu verschiedenen Aussichtspunkten, die einen schönen Blick bieten.
Auch hier an der Fjaðrárgljúfur-Schlucht ist mal wieder eindrücklich, wie schnell in Island Gebirge in Flachland übergeht
Die Schlucht selbst ist natürlich auch super
Am "hinteren" Aussichtspunkt ergießt sich auch ein Wasserfall gemächlich in die Schlucht
Auch an der Fjaðrárgljúfur-Schlucht wurde offenbar nicht vor all zu langer Zeit ein touristischer Ausbau mit Aussichtsplattformen, etc. vorgenommen. Dafür zahlt man auch wieder die üblichen 1.000 ISK Parkgebühren.
Der nächste Stopp, um auch kurz die Füße zu vertreten waren die Basaltformationen Dverghamrar. Ein kurzer Rundweg, ca. 15min führt um sie herum.
Dverghamrar
Und wie üblich in Island, hat man auch hier Blick auf einen Wasserfall, den Hamrafoss
Unterwegs auf der Straße hat man immer wieder Blick auf völlig surreal wirkende Berge, wie hier z.B. Lómagnúpur
Die Ringstraße führt in diesem Teil des Landes durch scheinbar endlose Lavawüsten, an deren Ende sich dann die vergletscherten Berge erheben. Absolut herrlich. Zugleich wird die Einschätzung von Distanzen nahezu unmöglich.
Auf der Ringstraße
Der nächste Stopp war die Gletscherzunge des Svínafellsjökull. Den zugehörigen kostenfreien Parkplatz erreicht man über eine kurze, schlechte Schotterpiste von der Ringstraße
Bereits nach ganz kurzem Fußmarsch eröffnet sich ein toller Blick auf die Gletscherzunge, die sich im See davor spiegelt
Der glasklare See vor dem Svínafellsjökull läd hier natürlich zu Fotospielereien ein
Hier kann man ohne Absperrungen direkt bis zum Gletscher gehen. Natürlich machen wir das nicht, da jederzeit größere Eisbrocken abbrechen können.
Die Gletscherzunge schiebt sich an den Fußwegen erhaben vorbei weiter ins Tal. Die Geräusche, die vom arbeitenden Gletscher erzeugt werden, sind mal für mal beeindruckend.
Svínafellsjökull
Svínafellsjökull
Blick über die Gletscherzunge des Svínafellsjökull weiter in Richtung Tal
Rückblick auf den See, der von unten kommend so tolle Spiegelungen bietet
Man kann sich gar nicht satt sehen. Ich hätte ewig hier bleiben können.
Etwas weiter nördlich vom Svínafellsjökull schiebt sich der Skaftafellsjökull ins Tal
Weiter geht es am "Gletschertag" zur Gletscherlagune Fjallsárlón. Völlig überraschenderweise kann man an diesem touristischen Ort völlig kostenlos parken. Ein kurzer Rundweg führt zur Gletscherlagune und bietet rasch einen schönen Blick auf den dahinterliegenden Gletscher
Blick auf die Gletscherlagune Fjallsárlón. Der herzförmige Gletscher auf der linken Seite schaut auch cool aus.
In der Gletscherlagune sammeln sich diverse Eisberge an, wobei diese hinsichtlich der Größe bei weitem nicht mit denen in der Gletscherlagune Jökulsárlón, die wir später am Tag noch beuchten, mithalten konnten.
Das Naturschauspiel ist hier deshalb aber nicht weniger spektakulär.
Die Dimensionen der Gletscher auf Island sind einfach gewaltig. Die Gletscher in Norwegen können vielleicht gerade so noch mithalten, aber Alpengletscher laufen im Vergleich mit Island unter "ferner liefen".
Der letzte Stopp des Tages führte uns zur bekannten Gletscherlagune Jökulsárlón.
Die Eisberge, die hier in der Lagune treiben sind einfach gigantisch groß, was erst im direkten Vergleich, wenn z.B. eines der Touristenboote vorbei fährt, wirklich klar wird. Außerdem schwimmen zwischen den Eisbergen Robben umher. Natürlich ist dieser Spot sehr touristisch, aber er ist halt auch einfach wunderschön, sodass absolut verständlich ist, dass so viele Menschen ihn sehen wollen.
Der Gletschersee ist riesig und von unserer Perspektive ist es eigentlich auch unvorstellbar, dass am Gletscherende solch gewaltigen Eisberge abbrechen. Hier spielt ein die optische Täuschung durch die Entfernung aber einfach einen Streich.
Weitere Bekanntheit hat die Jökulsárlón-Gletscherlagune für den Diamond Beach. Eisbrocken des Gletschers werden hier an den schwarzen Strand gespült und sorgen somit für eine unvergessliche Szenerie
Über diese Verbindung kommen die Eisberge aus der Gletscherlagune zum Strand und erzeugen so den Diamond Beach.
Auch von diesem "Gletschertag" waren wir absolut buff. Solche Dimensionen an Gletschern, solche gewaltige Landschaften, das Eis, der schwarze Strand, all das sorgen dafür, dass Island einfach ein so wunderschönes und unverwechselbares und unglaublich vielseitiges Land ist.
Am 03.11 war es dann mal wieder an der Zeit, etwas Strecke zu machen. Da wir vorher keine geeignete Unterkunft fanden, war die Tagesetappe von Vík í Mýrdal bis Höfn doch recht lange, zumal auf der Strecke viele geniale Sehenswürdigkeiten, wie Schluchten, Basaltformationen, Gletscher, Gletscherlagunen und Strände lagen. Ein straffes Programm also für einen Tag. Dank gutem Wetter waren wir aber tagsüber sehr flexibel und konnten alle unsere Stopps wie erhofft erledigen, sodass auch am 03.11 ein weiterer Highlight-Tag war.
Der erste Stopp, rund 1h hinter Vik war die Schlucht Fjaðrárgljúfur. Über einen doch unerwartet steilen Weg läuft man hier zu verschiedenen Aussichtspunkten, die einen schönen Blick bieten.
Auch hier an der Fjaðrárgljúfur-Schlucht ist mal wieder eindrücklich, wie schnell in Island Gebirge in Flachland übergeht
Die Schlucht selbst ist natürlich auch super
Am "hinteren" Aussichtspunkt ergießt sich auch ein Wasserfall gemächlich in die Schlucht
Auch an der Fjaðrárgljúfur-Schlucht wurde offenbar nicht vor all zu langer Zeit ein touristischer Ausbau mit Aussichtsplattformen, etc. vorgenommen. Dafür zahlt man auch wieder die üblichen 1.000 ISK Parkgebühren.
Der nächste Stopp, um auch kurz die Füße zu vertreten waren die Basaltformationen Dverghamrar. Ein kurzer Rundweg, ca. 15min führt um sie herum.
Dverghamrar
Und wie üblich in Island, hat man auch hier Blick auf einen Wasserfall, den Hamrafoss
Unterwegs auf der Straße hat man immer wieder Blick auf völlig surreal wirkende Berge, wie hier z.B. Lómagnúpur
Die Ringstraße führt in diesem Teil des Landes durch scheinbar endlose Lavawüsten, an deren Ende sich dann die vergletscherten Berge erheben. Absolut herrlich. Zugleich wird die Einschätzung von Distanzen nahezu unmöglich.
Auf der Ringstraße
Der nächste Stopp war die Gletscherzunge des Svínafellsjökull. Den zugehörigen kostenfreien Parkplatz erreicht man über eine kurze, schlechte Schotterpiste von der Ringstraße
Bereits nach ganz kurzem Fußmarsch eröffnet sich ein toller Blick auf die Gletscherzunge, die sich im See davor spiegelt
Der glasklare See vor dem Svínafellsjökull läd hier natürlich zu Fotospielereien ein
Hier kann man ohne Absperrungen direkt bis zum Gletscher gehen. Natürlich machen wir das nicht, da jederzeit größere Eisbrocken abbrechen können.
Die Gletscherzunge schiebt sich an den Fußwegen erhaben vorbei weiter ins Tal. Die Geräusche, die vom arbeitenden Gletscher erzeugt werden, sind mal für mal beeindruckend.
Svínafellsjökull
Svínafellsjökull
Blick über die Gletscherzunge des Svínafellsjökull weiter in Richtung Tal
Rückblick auf den See, der von unten kommend so tolle Spiegelungen bietet
Man kann sich gar nicht satt sehen. Ich hätte ewig hier bleiben können.
Etwas weiter nördlich vom Svínafellsjökull schiebt sich der Skaftafellsjökull ins Tal
Weiter geht es am "Gletschertag" zur Gletscherlagune Fjallsárlón. Völlig überraschenderweise kann man an diesem touristischen Ort völlig kostenlos parken. Ein kurzer Rundweg führt zur Gletscherlagune und bietet rasch einen schönen Blick auf den dahinterliegenden Gletscher
Blick auf die Gletscherlagune Fjallsárlón. Der herzförmige Gletscher auf der linken Seite schaut auch cool aus.
In der Gletscherlagune sammeln sich diverse Eisberge an, wobei diese hinsichtlich der Größe bei weitem nicht mit denen in der Gletscherlagune Jökulsárlón, die wir später am Tag noch beuchten, mithalten konnten.
Das Naturschauspiel ist hier deshalb aber nicht weniger spektakulär.
Die Dimensionen der Gletscher auf Island sind einfach gewaltig. Die Gletscher in Norwegen können vielleicht gerade so noch mithalten, aber Alpengletscher laufen im Vergleich mit Island unter "ferner liefen".
Der letzte Stopp des Tages führte uns zur bekannten Gletscherlagune Jökulsárlón.
Die Eisberge, die hier in der Lagune treiben sind einfach gigantisch groß, was erst im direkten Vergleich, wenn z.B. eines der Touristenboote vorbei fährt, wirklich klar wird. Außerdem schwimmen zwischen den Eisbergen Robben umher. Natürlich ist dieser Spot sehr touristisch, aber er ist halt auch einfach wunderschön, sodass absolut verständlich ist, dass so viele Menschen ihn sehen wollen.
Der Gletschersee ist riesig und von unserer Perspektive ist es eigentlich auch unvorstellbar, dass am Gletscherende solch gewaltigen Eisberge abbrechen. Hier spielt ein die optische Täuschung durch die Entfernung aber einfach einen Streich.
Weitere Bekanntheit hat die Jökulsárlón-Gletscherlagune für den Diamond Beach. Eisbrocken des Gletschers werden hier an den schwarzen Strand gespült und sorgen somit für eine unvergessliche Szenerie
Über diese Verbindung kommen die Eisberge aus der Gletscherlagune zum Strand und erzeugen so den Diamond Beach.
Auch von diesem "Gletschertag" waren wir absolut buff. Solche Dimensionen an Gletschern, solche gewaltige Landschaften, das Eis, der schwarze Strand, all das sorgen dafür, dass Island einfach ein so wunderschönes und unverwechselbares und unglaublich vielseitiges Land ist.
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip
Wunderbar, die Gletscherbilder. Und ja, mir ging es sowohl damals in Island, als auch dieses Jahr in Alaska gleich. Und auf unsere 9tägige Grönlandreise kommenden Sommer freue ich mich auch wie ein Kind.
Lustig finde ich in Deinen Berichten, welchen nachhaltigen Eindruck die Parkplatzkosten, die Du immer wieder erwähnst, trotz der gewaltigen Landschaften hinterlassen.
Lustig finde ich in Deinen Berichten, welchen nachhaltigen Eindruck die Parkplatzkosten, die Du immer wieder erwähnst, trotz der gewaltigen Landschaften hinterlassen.
2025/26:105Tg:26xKlewen,20xLaax,8xSölden,7xSella,5xTux,4xIschgl,3xTitlis,3xSiMo,2xEngadin,2xStubai,2xPitz,2xZ’matt,2xA’matt,1xFrutt,1xKauni,1xGurgl,1xFee,1x3Zinnen,1xKronplatz,1xLatemarCermis,1xCarezza,1xPaganella,1xCampiglio,1xPejoTonale,1xBormio,1xLivigno,1xGargellen,1xGolm,1xArlberg,1xWipptal,1xJochtal,1xAirolo
2024/25:132Tg:22xLaax,21.5xKlewen,13xDolo,12xH’tux,11xA‘matt,9xZ’matt,3.5xIschgl,3xKauni,3xDavos,3xPitz,3xStelvio,3xTignes,2xSölden,2xALH,2xVals,2xPenken,2xStubai,1.5xNassfeld,1xPizol,1xGurgl,1xFee,1xSFL,1xOsttirol,1xSHLF,1xSkiwelt,1xNauders,1xÖtzKüh,1xPaganella,1xFrutt,0.5xScuol,0.5xM365,0.5xFlumsi,1xSkitour
2023/24:125 2022/23:121 2021/22:140 2020/21:150 2019/20:101 2018/19:129 2017/18:143 2016/17:127 2015/16:129 2014/15:121 2013/14:65 2012/13:48 2011/12:62 2010/11:83
Mein Challenge Profil
2024/25:132Tg:22xLaax,21.5xKlewen,13xDolo,12xH’tux,11xA‘matt,9xZ’matt,3.5xIschgl,3xKauni,3xDavos,3xPitz,3xStelvio,3xTignes,2xSölden,2xALH,2xVals,2xPenken,2xStubai,1.5xNassfeld,1xPizol,1xGurgl,1xFee,1xSFL,1xOsttirol,1xSHLF,1xSkiwelt,1xNauders,1xÖtzKüh,1xPaganella,1xFrutt,0.5xScuol,0.5xM365,0.5xFlumsi,1xSkitour
2023/24:125 2022/23:121 2021/22:140 2020/21:150 2019/20:101 2018/19:129 2017/18:143 2016/17:127 2015/16:129 2014/15:121 2013/14:65 2012/13:48 2011/12:62 2010/11:83
