Dynamic Pricing
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Re: Dynamic Pricing
Wow. Ein ganz großer Player steigt mit ein. Hoffentlich haben sie die Parkraumbewirtschaftung nicht vergessen.
https://www.br.de/nachrichten/bayern/dy ... -s,USCgi9c
https://www.mitterdorf.info/
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Pitcairn
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Re: Dynamic Pricing
Ich für meinen Teil verachte Betreiber, die das einführen und betreiben
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Re: Dynamic Pricing
Dachte ich anfangs auch.aber bei Flugreisen ist's genauso,warum nicht auch bei Skigebieten? Solange das nicht exorbitant teurer wird,geht's ja.si ne Preisspanne von 70 bis 77,wie bei dolomiti Superski,da geht's schon.nicht,dass 70 fair wären,oder gar 77,aber wenigstens steigts da nicht Richtung 100
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ZONK
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Re: Dynamic Pricing
Eher umgekehrt würde ich mir wünschen,wenn die seiser alm zum Schluss der Saison mal 55 anbieten würde pro tag.aber dafür bezahlt man mit Kind bei 2 Tagen,gekauft im vorraus,nur 131 euro
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Re: Dynamic Pricing
Das stimmt eben nicht ganz... Bei Flugreisen ist es viel dynamischer, und zwar in beide Richtungen. Es kann sein, dass du Monate im Voraus sehr hohe Preise siehst, und wenn dann kurz vor dem Abflug noch Plätze frei sind, werden unter Umständen günstige Tarifklassen wieder geöffnet. Zudem hast du bei Flügen auch Konkurrenz, entweder direkt bspw. durch Billiganbieter oder man kann mit einer Umsteigeverbindung vielleicht günstiger ans Ziel.ZONK hat geschrieben: 27.02.2025, 17:03 Dachte ich anfangs auch.aber bei Flugreisen ist's genauso,warum nicht auch bei Skigebieten? Solange das nicht exorbitant teurer wird,geht's ja.si ne Preisspanne von 70 bis 77,wie bei dolomiti Superski,da geht's schon.nicht,dass 70 fair wären,oder gar 77,aber wenigstens steigts da nicht Richtung 100
Bei den dynamischen Skipreise habe ich bisher eigentlich nur gesehen, dass man Monate im Voraus günstig kaufen kann, und es dann je näher das Datum rückt immer teurer wird. Dass bspw. wegen Schlechtwetterprognose 2-3 Tage vor dem gewünschten Datum der Preis wieder stark sinkt, habe ich noch nie gesehen. Und es gibt auch keine wirkliche Konkurrenz unter den Skigebieten was die dynamischen Preise anbelangt...
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Re: Dynamic Pricing
Hier eine Aufstellung der Maximal- ind Durchschnittspreise von diversen Skigebieten.
https://www.srf.ch/news/wirtschaft/dyna ... skitickets
Interessant auch die Aussage von Reto Gurtner:
https://www.srf.ch/news/wirtschaft/dyna ... skitickets
Interessant auch die Aussage von Reto Gurtner:
Hätten wir das Ticket nicht bei 120 Franken beschränkt, ich bin überzeugt, es hätte Kunden gegeben, die hätten 140 oder 150 Franken bezahlt.
25/26: Stelvio, Sölden, Kauni, Sulden, Schnalstal, Glacier 3000, Flumsi, Corvatsch, Pizol, Zermatt, Corviglia, Ischgl, Pitztaler-Rifflsee, See, Kappl, Hochoetz, Kühtai, Frutt, Thollon-les-Mémises, Praz-de-Lys/Sommand, Le Grand Bornand, Auron, Riserva Bianca, Pila, Hoch-Ybrig, Carezza, Catinaccio, Sellaronda, Marmolada, Latemar, Alpe Lusia, San Pellegrino, Folgaria, Alpe Cermis, Oclini, KitzSki, Mörlialp, Parsenn, Jakobshorn, Splügen, Pian Cales
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Re: Dynamic Pricing
Natürlich gibt es die. Gibt ja auch Leute die für BlueLine zahlen. Aber halt nicht so viele...
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Re: Dynamic Pricing
An der Rechtfertigung arbeiten die ja noch ....Pitcairn hat geschrieben: 14.02.2025, 20:43 Ich für meinen Teil verachte Betreiber, die das einführen und betreiben
Es gab tatsächlich Konstellationen, in denen (bei demselben Buchungstag)
- ein Pass für 8-Tage billiger war als einer für 7 Tage (der dann einen Tag später beginnt),
- ein Pass für 9 Tage teurer war als je einer für 1 und 8 Tage (in Summe),
- ein 2-Tages Pass für Sa/So teurer war als 2 entsprechende Tageskarten (jeweils gebucht am Samstag).
Da man dem Frühbucher den besten Preis garantiert, sind kurzfristig tiefere Preise bei Schlechtwetter unmöglich.
Im Bereich der EU entschärft sich das Thema, da für Skitickets das Fernabsatzgesetz gilt: man kann innerhalb von 14-Tagen kündigen.
D.h. man kann sich einfach vorab mit einem Set an Tickets ausstatten, um bei Schlechtwetter noch etwas flexibler starten zu können.
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Re: Dynamic Pricing
Lustig finde ich in diesem ganzen Zusammenhang, dass eine der renomierten Konsunentenzeitschriften in der Schweiz den Wegfall von Dynamischen Preisen, den zu tiefen Rabatt oder die kürzeren Buchungszeiträune im ÖV kritisiert.
Dort bennt sich das ganze "Sparbilllet". Heisst anders, ist aber im grunde das selbe. Im ÖV wird es verlangt, überall anders verteufelt. Ich versteh wieder mal die Welt nicht mehr und bin da glaube ich nicht der einzige.
Dort bennt sich das ganze "Sparbilllet". Heisst anders, ist aber im grunde das selbe. Im ÖV wird es verlangt, überall anders verteufelt. Ich versteh wieder mal die Welt nicht mehr und bin da glaube ich nicht der einzige.
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Re: Dynamic Pricing
Zermatt bietet registrierten Kunden auch ein Rückgaberecht an, so weit ich mich erinnere bis 48 h vor Gültigkeitsbeginn.
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Re: Dynamic Pricing
Daran erinnere ich mich auch. Diese Option musste man vorher dazu kaufen. Dann war aber der Vorteil weg. Immerhin war das ein Ansatz.
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Re: Dynamic Pricing
Zunächst stellt sich doch die Frage, welche Features der Dynamischen Preise bei Skipässen sinnvoll sind.Theo hat geschrieben: 31.03.2025, 16:08 Lustig finde ich in diesem ganzen Zusammenhang, dass eine der renomierten Konsunentenzeitschriften in der Schweiz den Wegfall von Dynamischen Preisen, den zu tiefen Rabatt oder die kürzeren Buchungszeiträune im ÖV kritisiert.
Dort bennt sich das ganze "Sparbilllet". Heisst anders, ist aber im grunde das selbe. Im ÖV wird es verlangt, überall anders verteufelt. Ich versteh wieder mal die Welt nicht mehr und bin da glaube ich nicht der einzige.
Nicht alles was heutzutage technisch möglich ist, muss zum eigenen Business passen.
Skifahren ist ja für die meisten bei sehr schlechtem Wetter eher wenig angenehm, insofern unterscheidet es sich schon von der Buchung eines Fluges, eines Bahntickets oder einer Fähre: ich möchte bei sehr schlechtem Wetter vor Beginn eines Skitages sehr wohl die Möglichkeit haben, vom Kauf zurückzutreten bzw. die Skitage später zu beginnen.
Umgekehrt möchte man für seine Skitage aber einen 'fairen' Preis bezahlen.
Durch die Zusicherung, dass der heute gekaufte Pass der billigste ist, verbaut man sich außerdem die Möglichkeit, bei besonders schlechter Wetterlage mit einem Discount zu reagieren.
Wenn ich mir die Stilblüten (s.o.) bei der Preisfindung anschaue, dann wird mir klar, dass die zuständige Software für dieses Business nicht gemacht worden ist.
Da war einfach ein Geschäftsführer der Seilbahnen unterwegs, der sich durch ein 'mit der Zeit gehen' einen Vorteil verschaffen wollte ("seht her, ich bin innovativ, außerdem verschaffe ich uns einen höheren Umsatz") . Auf der anderen Seite stand der geschäftstüchtige Vertriebler der SW-Firma, der die Besonderheiten des Skibetriebes nicht hinreichend kennt bzw. zur Kenntnis nimmt. Die Entwickler der SW haben den Geschäftsabschluss sicher schmunzelnd bis kopfschüttelnd notiert, sind aber jetzt gezwungen, etwa neue Plausibilitätsprüfungen einzubauen.
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Re: Dynamic Pricing
Die Professorin Cindy Heo mit ihren Empehlungen zum Dynamic Pricing im Interview bei der Nidwaldner Zeitung:
https://www.nidwaldnerzeitung.ch/zentra ... ld.2748514
Zusammenfassung:
Daten statt Bauchgefühl: Wie Skigebiete mit Revenue Management effizienter und kundenfreundlicher werden können
Überfüllte Pisten an Feiertagen, lange Warteschlangen an Liften – und gleichzeitig leere Sessel an ruhigeren Tagen: Viele Skigebiete kämpfen mit einer unausgeglichenen Auslastung. Ursache dafür ist unter anderem die bisher wenig flexible Preisgestaltung. Professorin Cindy Heo, Expertin für strategisches Hotel- und Tourismusmanagement an der EHL Hospitality Business School in Lausanne, sieht im sogenannten Revenue Management einen grossen Hebel für eine zukunftsfähige Entwicklung. Im Gespräch erklärt sie, warum traditionelle Preismodelle nicht mehr zeitgemäss sind, wie Skigebiete dynamische Preisstrategien sinnvoll einsetzen können – und was es dabei zu beachten gilt.
Fixe Preise sind bequem – aber nicht mehr zeitgemäss
In der Schweiz arbeiten die meisten Skigebiete traditionell mit festen Preismodellen. Unabhängig von Wochentag, Nachfrage oder Wetter gelten die gleichen Preise – meist aufgeteilt in einfache Kategorien wie Erwachsene, Kinder, Senioren oder Familien. Diese Struktur bietet Vorteile: Sie ist leicht verständlich, kalkulierbar und verursacht kaum zusätzlichen administrativen Aufwand. Auch die Gäste wissen, woran sie sind. Doch genau hier liegt das Problem.
Denn: Feste Preise ignorieren saisonale und tagesaktuelle Nachfrageschwankungen. Skigebiete vergeben somit wertvolle Umsatzpotenziale an Spitzentagen, wenn die Nachfrage besonders hoch ist – und verlieren gleichzeitig Gäste in schwachen Zeiten, in denen günstigere Preise Anreize schaffen könnten.
Was ist Revenue Management – und wie funktioniert es?
Revenue Management ist ein datenbasierter Ansatz zur Optimierung von Verfügbarkeit und Preisgestaltung. Ziel ist es, den Umsatz zu maximieren, Kapazitäten effizient zu nutzen und gleichzeitig das Kundenerlebnis zu verbessern. Dabei werden historische Daten, Buchungsverhalten, Preiselastizität, Wetterprognosen und andere externe Faktoren analysiert, um Ticketpreise flexibel und nachfrageorientiert anzupassen.
Ein Beispiel: An einem sonnigen Samstag mit idealen Schneebedingungen kann ein höherer Preis verlangt werden. An einem bewölkten Mittwoch hingegen könnte ein reduzierter Tarif mehr Gäste auf die Pisten locken.
Andermatt-Sedrun: Noch nicht ganz dynamisch
Einige Skigebiete experimentieren bereits mit ersten Ansätzen. In Andermatt-Sedrun etwa gibt es gestaffelte Preise je nach Kaufzeitpunkt und Wochentag. Für Cindy Heo ist das jedoch noch kein echtes Revenue Management: „Die Preisstruktur ist zwar differenziert, aber nicht dynamisch. Die Preise reagieren nicht in Echtzeit auf die tatsächliche Nachfrage.“
Dadurch bleiben viele Vorteile ungenutzt. Denn echte Dynamik bedeutet: Preise werden fortlaufend angepasst, basierend auf aktuellen Buchungszahlen und anderen Faktoren – nicht nur im Voraus auf Basis von Prognosen.
Datenanalyse als Grundvoraussetzung
Zentrale Grundlage jeder erfolgreichen Revenue-Management-Strategie ist eine fundierte Datenbasis. Historische Besucherzahlen allein reichen nicht. Entscheidend sind:
Segmentierung statt Einheitsmodell
Ein weiterer zentraler Aspekt: Nicht alle Gäste sind gleich – und ihre Bedürfnisse unterscheiden sich stark. Während manche auf möglichst günstige Preise achten und dafür auch unflexible Konditionen akzeptieren, sind andere bereit, für zusätzliche Leistungen wie einen Express-Liftzugang oder Premium-Services mehr zu bezahlen.
Revenue Management ermöglicht es, diese unterschiedlichen Zielgruppen gezielt anzusprechen – mit individuell passenden Angeboten. Eine präzise Segmentierung der Gästetypen ist dafür essenziell.
Beispiel: Dynamische Buchungssysteme mit Mehrwert
Heo plädiert für sogenannte verschachtelte Buchungsmodelle: Dabei werden Kontingente in verschiedenen Preiskategorien angeboten. Günstige Tickets stehen bei geringer Nachfrage zur Verfügung, doch je voller es wird, desto mehr steigen die Preise. Frühbucher profitieren von Rabatten, Spätentschlossene zahlen mehr – kennen dafür aber auch die Wetterbedingungen.
Wichtig sei jedoch, diese Preisunterschiede auch mit klaren Zusatzleistungen zu verbinden. Wer mehr zahlt, sollte auch mehr bekommen – etwa in Form von Mitgliedschaftspunkten, einem Gratisgetränk oder bevorzugtem Zugang. Damit vermeiden Skigebiete negative Reaktionen auf rein preisgesteuerte Unterschiede und schaffen stattdessen Wertschätzung und Transparenz.
Skigebiete auf dem Weg in die Zukunft
Beispiele wie Titlis oder Klewenalp zeigen bereits erste Schritte in Richtung dynamischer Preisgestaltung. Auf dem Titlis fliessen Nachfrage, Kaufzeitpunkt und Wetter in die Preisfindung ein. Auf der Klewenalp berücksichtigt ein Algorithmus unter anderem Saisonzeit und Wochentag. Laut Heo ist das ein vielversprechender Anfang – aber noch nicht das Ende der Entwicklung.
Die Zukunft liegt in intelligenten Systemen, die Nachfrage nicht nur vorhersagen, sondern in Echtzeit auf sie reagieren. Und in einem Umdenken in der Kommunikation: Dynamische Preise sind nicht automatisch unsozial – wenn sie fair, transparent und mehrwertorientiert umgesetzt werden.
Fazit: Mehr Umsatz, bessere Planung, zufriedene Gäste
Revenue Management kann Skigebieten nicht nur helfen, wirtschaftlich effizienter zu arbeiten – sondern auch die Besucherlenkung zu verbessern, Stosszeiten zu entzerren und das Gesamterlebnis für die Gäste zu optimieren. Dafür braucht es aber Mut zur Veränderung, Investitionen in Dateninfrastruktur – und ein klares Verständnis dafür, was die eigenen Gäste wirklich wollen.
Die Tools sind vorhanden. Jetzt ist es an den Skigebieten, sie auch zu nutzen.
https://www.nidwaldnerzeitung.ch/zentra ... ld.2748514
Zusammenfassung:
Daten statt Bauchgefühl: Wie Skigebiete mit Revenue Management effizienter und kundenfreundlicher werden können
Überfüllte Pisten an Feiertagen, lange Warteschlangen an Liften – und gleichzeitig leere Sessel an ruhigeren Tagen: Viele Skigebiete kämpfen mit einer unausgeglichenen Auslastung. Ursache dafür ist unter anderem die bisher wenig flexible Preisgestaltung. Professorin Cindy Heo, Expertin für strategisches Hotel- und Tourismusmanagement an der EHL Hospitality Business School in Lausanne, sieht im sogenannten Revenue Management einen grossen Hebel für eine zukunftsfähige Entwicklung. Im Gespräch erklärt sie, warum traditionelle Preismodelle nicht mehr zeitgemäss sind, wie Skigebiete dynamische Preisstrategien sinnvoll einsetzen können – und was es dabei zu beachten gilt.
Fixe Preise sind bequem – aber nicht mehr zeitgemäss
In der Schweiz arbeiten die meisten Skigebiete traditionell mit festen Preismodellen. Unabhängig von Wochentag, Nachfrage oder Wetter gelten die gleichen Preise – meist aufgeteilt in einfache Kategorien wie Erwachsene, Kinder, Senioren oder Familien. Diese Struktur bietet Vorteile: Sie ist leicht verständlich, kalkulierbar und verursacht kaum zusätzlichen administrativen Aufwand. Auch die Gäste wissen, woran sie sind. Doch genau hier liegt das Problem.
Denn: Feste Preise ignorieren saisonale und tagesaktuelle Nachfrageschwankungen. Skigebiete vergeben somit wertvolle Umsatzpotenziale an Spitzentagen, wenn die Nachfrage besonders hoch ist – und verlieren gleichzeitig Gäste in schwachen Zeiten, in denen günstigere Preise Anreize schaffen könnten.
Was ist Revenue Management – und wie funktioniert es?
Revenue Management ist ein datenbasierter Ansatz zur Optimierung von Verfügbarkeit und Preisgestaltung. Ziel ist es, den Umsatz zu maximieren, Kapazitäten effizient zu nutzen und gleichzeitig das Kundenerlebnis zu verbessern. Dabei werden historische Daten, Buchungsverhalten, Preiselastizität, Wetterprognosen und andere externe Faktoren analysiert, um Ticketpreise flexibel und nachfrageorientiert anzupassen.
Ein Beispiel: An einem sonnigen Samstag mit idealen Schneebedingungen kann ein höherer Preis verlangt werden. An einem bewölkten Mittwoch hingegen könnte ein reduzierter Tarif mehr Gäste auf die Pisten locken.
Andermatt-Sedrun: Noch nicht ganz dynamisch
Einige Skigebiete experimentieren bereits mit ersten Ansätzen. In Andermatt-Sedrun etwa gibt es gestaffelte Preise je nach Kaufzeitpunkt und Wochentag. Für Cindy Heo ist das jedoch noch kein echtes Revenue Management: „Die Preisstruktur ist zwar differenziert, aber nicht dynamisch. Die Preise reagieren nicht in Echtzeit auf die tatsächliche Nachfrage.“
Dadurch bleiben viele Vorteile ungenutzt. Denn echte Dynamik bedeutet: Preise werden fortlaufend angepasst, basierend auf aktuellen Buchungszahlen und anderen Faktoren – nicht nur im Voraus auf Basis von Prognosen.
Datenanalyse als Grundvoraussetzung
Zentrale Grundlage jeder erfolgreichen Revenue-Management-Strategie ist eine fundierte Datenbasis. Historische Besucherzahlen allein reichen nicht. Entscheidend sind:
- Buchungsverhalten (z. B. wann und wie gebucht wird),
- Preiselastizität der Nachfrage (wie sensibel reagieren Gäste auf Preisveränderungen),
- Demografische Daten und Ausgabeverhalten der Gäste,
- Externe Faktoren wie Wetter, Ferienzeiten, Events oder Wettbewerberpreise.
Segmentierung statt Einheitsmodell
Ein weiterer zentraler Aspekt: Nicht alle Gäste sind gleich – und ihre Bedürfnisse unterscheiden sich stark. Während manche auf möglichst günstige Preise achten und dafür auch unflexible Konditionen akzeptieren, sind andere bereit, für zusätzliche Leistungen wie einen Express-Liftzugang oder Premium-Services mehr zu bezahlen.
Revenue Management ermöglicht es, diese unterschiedlichen Zielgruppen gezielt anzusprechen – mit individuell passenden Angeboten. Eine präzise Segmentierung der Gästetypen ist dafür essenziell.
Beispiel: Dynamische Buchungssysteme mit Mehrwert
Heo plädiert für sogenannte verschachtelte Buchungsmodelle: Dabei werden Kontingente in verschiedenen Preiskategorien angeboten. Günstige Tickets stehen bei geringer Nachfrage zur Verfügung, doch je voller es wird, desto mehr steigen die Preise. Frühbucher profitieren von Rabatten, Spätentschlossene zahlen mehr – kennen dafür aber auch die Wetterbedingungen.
Wichtig sei jedoch, diese Preisunterschiede auch mit klaren Zusatzleistungen zu verbinden. Wer mehr zahlt, sollte auch mehr bekommen – etwa in Form von Mitgliedschaftspunkten, einem Gratisgetränk oder bevorzugtem Zugang. Damit vermeiden Skigebiete negative Reaktionen auf rein preisgesteuerte Unterschiede und schaffen stattdessen Wertschätzung und Transparenz.
Skigebiete auf dem Weg in die Zukunft
Beispiele wie Titlis oder Klewenalp zeigen bereits erste Schritte in Richtung dynamischer Preisgestaltung. Auf dem Titlis fliessen Nachfrage, Kaufzeitpunkt und Wetter in die Preisfindung ein. Auf der Klewenalp berücksichtigt ein Algorithmus unter anderem Saisonzeit und Wochentag. Laut Heo ist das ein vielversprechender Anfang – aber noch nicht das Ende der Entwicklung.
Die Zukunft liegt in intelligenten Systemen, die Nachfrage nicht nur vorhersagen, sondern in Echtzeit auf sie reagieren. Und in einem Umdenken in der Kommunikation: Dynamische Preise sind nicht automatisch unsozial – wenn sie fair, transparent und mehrwertorientiert umgesetzt werden.
Fazit: Mehr Umsatz, bessere Planung, zufriedene Gäste
Revenue Management kann Skigebieten nicht nur helfen, wirtschaftlich effizienter zu arbeiten – sondern auch die Besucherlenkung zu verbessern, Stosszeiten zu entzerren und das Gesamterlebnis für die Gäste zu optimieren. Dafür braucht es aber Mut zur Veränderung, Investitionen in Dateninfrastruktur – und ein klares Verständnis dafür, was die eigenen Gäste wirklich wollen.
Die Tools sind vorhanden. Jetzt ist es an den Skigebieten, sie auch zu nutzen.
2025/26: 8x Jakobshorn, 7x Parsenn, 4x Sellaronda, 2x Frutt, Madrisa, 1x Zermatt, Stilfser Joch, Landgraaf, Saas-Fee, Hintertux, Pitztaler, Titlis, Sölden, Glacier 3000, Gemsstock, Ostschweiz, Ischgl, Andermatt, Seiser Alm, Hasliberg, Kt. Schwyz, Rinerhorn, Mörlialp, Axalp, Gadmnen, Sternenberg, Grüsch, Val d'Anniviers, Anzère, Ovronnaz, Marécottes, Ghöch, Marbach, Sörenberg
2024/25: 14x Parsenn, 12x Madrisa, 5x Andermatt-Sedrun, 4x Jakobshorn, 3x Flumserberg, 2x Selfranga, Fideris, Arosa Lenzerheide, Klewenalp, Pany, Titlis, 1x Bottrop, Neuss, Saas-Fee, London, Zermatt, Regensberg, Madrid, Tristeli, Mastrils, Hochwang, Grüsch Danusa, Amden, Wolzenalp, Rinerhorn, Portes du Soleil, Laax, Corviglia, Scuol, Disentis, San Bernardino, Avers, Mutten, Schatzalp, St. Antönien, Damüls, Malbun, Grindelwald-Wengen, Stubaier, Fibbia, Stilfser Joch
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Re: Dynamic Pricing
Eher ein Werbeartikel für Anbieter solcher Dienstleistungen. In der Realität sieht man gerade kaum eine Abhängigkeit vom Wetter zum Preis.
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Re: Dynamic Pricing
Wer hat die Studie in Auftrag gegeben?
Tourismusverband?
Gibt es hier im Forum Erfahrungswerte, wann es sich für Skifahrer besonders gelohnt hätte?
Ersparnis?
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Gibt es hier im Forum Erfahrungswerte, wann es sich für Skifahrer besonders gelohnt hätte?
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Re: Dynamic Pricing
Ich kann mich an einen User erinnern, der auf der Lenzerheide geschwärmt hatte, wie er dank DP günstig skifahren konnte.
An unserem Skiweekend in Flims konnten meine Kollegen auch sehr günstig Skifahren.
Und für die vier Tage an Ostern in Zermatt haben wir auch faire Preise gezahlt, sofern denn das Wetter mitspielt.
Was aber bei all diesen Beispielen gleich ist: Es sind immer Rabatte für einen sehr frühen Kauf. Reduktion für schlechtes Wetter sieht man eigentlich nie.
An unserem Skiweekend in Flims konnten meine Kollegen auch sehr günstig Skifahren.
Und für die vier Tage an Ostern in Zermatt haben wir auch faire Preise gezahlt, sofern denn das Wetter mitspielt.
Was aber bei all diesen Beispielen gleich ist: Es sind immer Rabatte für einen sehr frühen Kauf. Reduktion für schlechtes Wetter sieht man eigentlich nie.
2025/26:69Tg:14xKlewen,11xLaax,7xSölden,5xTux,3xTitlis,3xIschgl,2xSella,2xStubai,2xPitz,2xZ’matt,2xA’matt,1xKauni,1xGurgl,1xFee,1xEngadin,1x3Zinnen,1xKronplatz,1xLatemar-Cermis,1xPaganella,1xCampiglio,1xPejo-Tonale,1xBormio,1xLivigno,1xGargellen,1xGolm,1xSiMo,1xArlberg
2024/25:132Tg:22xLaax,21.5xKlewen,13xDolo,12xH’tux,11xA‘matt,9xZ’matt,3.5xIschgl,3xKauni,3xDavos,3xPitz,3xStelvio,3xTignes,2xSölden,2xALH,2xVals,2xPenken,2xStubai,1.5xNassfeld,1xPizol,1xGurgl,1xFee,1xSFL,1xOsttirol,1xSHLF,1xSkiwelt,1xNauders,1xÖtzKüh,1xPaganella,1xFrutt,0.5xScuol,0.5xM365,0.5xFlumsi,1xSkitour
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Mein Challenge Profil
2024/25:132Tg:22xLaax,21.5xKlewen,13xDolo,12xH’tux,11xA‘matt,9xZ’matt,3.5xIschgl,3xKauni,3xDavos,3xPitz,3xStelvio,3xTignes,2xSölden,2xALH,2xVals,2xPenken,2xStubai,1.5xNassfeld,1xPizol,1xGurgl,1xFee,1xSFL,1xOsttirol,1xSHLF,1xSkiwelt,1xNauders,1xÖtzKüh,1xPaganella,1xFrutt,0.5xScuol,0.5xM365,0.5xFlumsi,1xSkitour
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- sheridan
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Re: Dynamic Pricing
Lenzerheide macht das Kontingentierungs-System, was ich ok finde. Wenn dort die Nachfrage schwach ist, kann man auch kurzfristig noch einen guten Deal machen. In Zermatt gibt es dagegen nie einen guten Deal 1-3 Tage vorher, dort wird man unabhängig von der Nachfrage immer für kurzfristiges Buchen abgestraft.
25/26: Stelvio, Sölden, Kauni, Sulden, Schnalstal, Glacier 3000, Flumsi, Corvatsch, Pizol, Zermatt, Corviglia, Ischgl, Pitztaler-Rifflsee, See, Kappl, Hochoetz, Kühtai, Frutt, Thollon-les-Mémises, Praz-de-Lys/Sommand, Le Grand Bornand, Auron, Riserva Bianca, Pila, Hoch-Ybrig, Carezza, Catinaccio, Sellaronda, Marmolada, Latemar, Alpe Lusia, San Pellegrino, Folgaria, Alpe Cermis, Oclini, KitzSki, Mörlialp, Parsenn, Jakobshorn, Splügen, Pian Cales
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WackelPudding
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Re: Dynamic Pricing
Im Ski Amade-Verbund gibt es optional eine Storno-Garantie ohne Nennung von Stornogründen für 2,50€ pro Tag und Skipass (https://support.skiamade.com/hc/de/arti ... ert-werden).
Dies finde ich auch eine faire Regelung. So kann man auch mit großem Vorlauf mit recht geringem finanziellen Risiko buchen und so vom Frühbucherrabatt profitieren.
Generell ist es ja oft so, dass bei Dynamic Pricing das Wetterrisiko auf den Kunden abgewälzt wird. Nichts desto trotz kann es ja z.B. für Familien sinnvoll sein, dennoch frühzeitg zu buchen, wenn der Familienurlaub ohnehin langfristig gebucht ist und so dennoch günstigere Konditionen erhält, als wenn man vor Ort buchen würde und ggf. sogar den ein oder anderen Tag auslassen würde
Dies finde ich auch eine faire Regelung. So kann man auch mit großem Vorlauf mit recht geringem finanziellen Risiko buchen und so vom Frühbucherrabatt profitieren.
Generell ist es ja oft so, dass bei Dynamic Pricing das Wetterrisiko auf den Kunden abgewälzt wird. Nichts desto trotz kann es ja z.B. für Familien sinnvoll sein, dennoch frühzeitg zu buchen, wenn der Familienurlaub ohnehin langfristig gebucht ist und so dennoch günstigere Konditionen erhält, als wenn man vor Ort buchen würde und ggf. sogar den ein oder anderen Tag auslassen würde
- NeusserGletscher
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Re: Dynamic Pricing
Das ist wie an der Börse. Wenn jemand mit einem Deal so richtig absahnt, dann erzählt er es überall. Wenn er so richtig kräftig Verluste einfährt, dann hängt er es gar nicht an die große Glockeski-chrigel hat geschrieben: 05.04.2025, 15:50 Ich kann mich an einen User erinnern, der auf der Lenzerheide geschwärmt hatte, wie er dank DP günstig skifahren konnte.
An unserem Skiweekend in Flims konnten meine Kollegen auch sehr günstig Skifahren.
Und für die vier Tage an Ostern in Zermatt haben wir auch faire Preise gezahlt, sofern denn das Wetter mitspielt.
Was aber bei all diesen Beispielen gleich ist: Es sind immer Rabatte für einen sehr frühen Kauf. Reduktion für schlechtes Wetter sieht man eigentlich nie.
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Re: Dynamic Pricing
ja, für eine Tageskarte Anfang Dezember war voll I.O.ski-chrigel hat geschrieben: 05.04.2025, 15:50 Ich kann mich an einen User erinnern, der auf der Lenzerheide geschwärmt hatte, wie er dank DP günstig skifahren konnte.
An unserem Skiweekend in Flims konnten meine Kollegen auch sehr günstig Skifahren.
Und für die vier Tage an Ostern in Zermatt haben wir auch faire Preise gezahlt, sofern denn das Wetter mitspielt.
Was aber bei all diesen Beispielen gleich ist: Es sind immer Rabatte für einen sehr frühen Kauf. Reduktion für schlechtes Wetter sieht man eigentlich nie.
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Heimat ist wo das Herz ist
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
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Re: Dynamic Pricing
Viel Spaß beim ausjudizieren, da werden genug Gerichte einen Tagesgebundenen Skipass als verderbliche Wahre sehen. Wobei ich jetzt nicht vorraussagen will was am Ende das Höchstgericht sagt, aber bis dahin musst du es erst mal schaffenwoscsnh@web.de hat geschrieben: 31.03.2025, 15:21 Im Bereich der EU entschärft sich das Thema, da für Skitickets das Fernabsatzgesetz gilt: man kann innerhalb von 14-Tagen kündigen.
D.h. man kann sich einfach vorab mit einem Set an Tickets ausstatten, um bei Schlechtwetter noch etwas flexibler starten zu können.
ÖV ist Daseinsvorsorge, Skiliftfahren (leider) nicht. Also kann man das durchaus unterschiedlich sehen. Wobei ich jetzt weder hier noch da im Verteuflungs-Kamp bin. Ein bisschen Markwirtschaft kann ja nicht schaden, gerade wo sowohl im ÖV als auch bei den Liften viele Sitze mit Pauschalangeboten gefüllt werden.Theo hat geschrieben: 31.03.2025, 16:08 Lustig finde ich in diesem ganzen Zusammenhang, dass eine der renomierten Konsunentenzeitschriften in der Schweiz den Wegfall von Dynamischen Preisen, den zu tiefen Rabatt oder die kürzeren Buchungszeiträune im ÖV kritisiert.
Dort bennt sich das ganze "Sparbilllet". Heisst anders, ist aber im grunde das selbe. Im ÖV wird es verlangt, überall anders verteufelt. Ich versteh wieder mal die Welt nicht mehr und bin da glaube ich nicht der einzige.
Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung bzw. die falschen Skiwoscsnh@web.de hat geschrieben: 01.04.2025, 10:45 Skifahren ist ja für die meisten bei sehr schlechtem Wetter eher wenig angenehm, insofern unterscheidet es sich schon von der Buchung eines Fluges, eines Bahntickets oder einer Fähre: ich möchte bei sehr schlechtem Wetter vor Beginn eines Skitages sehr wohl die Möglichkeit haben, vom Kauf zurückzutreten bzw. die Skitage später zu beginnen.
Dass das Ticket unabhängig vom Wetter gekauft wird ist doch eines der Haupt-Features für die Bergbahnen, da man damit das Wetter "hedgen" kann, und das rechtfertigt dann eine gewisse Preisreduktion. Das andere Feature ist die Auslastungssteuerung, aber die gibt es in der Grobvariante eh schon seit 50+ Jahren.
Das Gelaber der Profin kling übrigens irgendwie nach KI-generiertem Marketingnonsens. Schade was die Hochschulen da abliefen, denn gerade in diesem Bericht könnte man wirklich sinnvoll quantitativ und qualitativ forschen.
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Re: Dynamic Pricing
??woscsnh@web.de hat geschrieben: 31.03.2025, 15:21 Im Bereich der EU entschärft sich das Thema, da für Skitickets das Fernabsatzgesetz gilt: man kann innerhalb von 14-Tagen kündigen.
D.h. man kann sich einfach vorab mit einem Set an Tickets ausstatten, um bei Schlechtwetter noch etwas flexibler starten zu können.
Zumindest in D sehe ich das anders - 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB
(1) Dem Verbraucher steht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und bei Fernabsatzverträgen ein Widerrufsrecht gemäß § 355 zu.
(2) Das Widerrufsrecht besteht, soweit die Parteien nichts anderes vereinbart haben, nicht bei folgenden Verträgen:
...
9.
Verträge ... zur Erbringung weiterer Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht,
... "
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Re: Dynamic Pricing
In Lenzerheide habe ich 2020 im Dezember eine 8 Tages Karte (war günstiger wie die 7 die ich brauchte) drei Tage vorher etwa um 162chf (damals 150 Euro) abgestaubt (13-21.12 war es glaube ich). Man kann Glück haben, dabei war es dann so voll wie sonst nie im Dezember wegen COVID und fast voll Betrieb...
- NeusserGletscher
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Re: Dynamic Pricing
Ein wenig OT: Wenn ich in der Vergangenheit online ein Pickerl gekauft habe, dann musste ich mich immer als gewerblicher Kunde ausgeben, weil sonst wegen Fernabsatzgesetz und Rückgaberecht erst ein Beginn ab dem 15. Tag möglich gewesen wäre. Manchmal treibt die Gesetzgebung auch merkwürdige Blüten. Sollte also jemals das Fernabsatzgesetz auch auf online gekaufte Skitickets Anwendung finden, muss man halt gewerblich fahren, sonst wird das nichts mit dem spontanen Urlaub.
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