icedtea hat geschrieben: 21.02.2024, 22:27
Heute Abend traf ich mich mit unserem Mitfan Zitrone bei der Balthasar Ress-Weinlounge in der Frankfurter Neuen Altstadt.
Erstens mal schön wieder einen neuen Ski- und Weinfreund persönlich kennen zu lernen und zweitens eine Gelegenheit, die Weine dieses Hattenheimer Guts unter die Lupe zu nehmen
...Als Fazit bleibt:
Balthasar Ress hat mich nicht wirklich überzeugt, aber auf weitere Treffen mit Zitrone zum Wein oder auf Ski würde ich mich freuen
Nun komme ich auch endlich dazu, mich bei Icerdtea für den guten Bericht unseres wirklich guten Abends gestern zu bedanken. Wir haben uns richtig gut über Fans/Forum, Skifahren, Wein und vieles andere unterhalten - und dass, obwohl es bei Balthasar Reis sehr laute Musik hatte und der Wein uns im Großen und Ganzen nicht überzeugte.
Ich freue mich auf ein nächstes Treffen, dann hoffentlich bei Abendsonne draußen!
Kurz noch meine Sicht zu den Weinen; ich war gestern süßer unterwegs als Icedtea

:
- Den Gutsriesling Von Unseren hat Icedtea wie immer gut beschrieben. Er lief gut durch, groß in Erinnerung wird er bei mir aber nicht bleiben.
- Der Hattenheimer Ortswein Riesling feinherb hat gut zu der Karotten-Ingwer Suppe gepasst. Insgesamt mit dezenter Frucht und mit 14g/l Restsüße eher trocken für mein Empfinden. Ich kann ihn mir gut als Sommerwein vorstellen. Der Onlinepreis von EUR 16 je Flasche wäre mir aber etwas zu hoch.
- Der Hattenheimer Schützenhaus Riesling Kabinett mit einer Restsüße von gut 30g/l war da eine ganz andere Liga. Ein sehr schön komponierter Wein mit einem sehr ansprechenden Zusammenspiel leichter Mineralität, deutlichen Fruchtnoten und einem gut schmeckbaren Dialog von feiner Säure vorne und dezent passend eingebundener Restsüße hintenraus. Da prickelte fast jeder Schluck im Mund. Ganz klar mein Favorit des Abends, wenn auch mit EUR 17 online eher hochpreisig.
- Der Assmanshausen Pinot Noir hatte es dann erst einmal schwer. Nach etwa drei Schlucken kam er dann aber bei mir an. Insgesamt ein grundsolider Wein, aber ohne besondere Höhen und Tiefen. Ich habe da wieder einmal gemerkt, dass mir bei den Rotweinen dann in Deutschland doch die gehaltvolleren dichteren Exemplare aus Rheinhessen (Manz und Co.) und von unserem Hauswinzer in der Pfalz besser schmecken. Daneben bin ich Fan der Roten aus der Thermenregion, u.a Familie Auer.
Nach dem gestern alkoholintensiven guten Abend heißt es heute kürzer treten. Meine Familie und ich sind dann aber heute auf der süßen Schiene geblieben
mit einer Spezi-Verkostung
Mein Favorit war die Paulaner-Spezi, meine Frau und Kinder fanden die Krombacherbrause am besten. Klar letzter war für uns alle Mezzo-Mix.