Der Schnee ist naturgemäss sulzig - am Morgen hart, dann wunderbar, dann "haufig", im schattigeren Teil der 2. Sektion teils noch pulvrig. Dafür, dass die ganze Gegend ganz schön grün ausschaut, sind die Pisten schlicht sensationell (die Beschneiungsanlage wirkt). Für Bumbach muss es eine Wahnsinnssaison sein (Schluss ist in anderthalb Wochen): Dauerbetrieb seit Weihnachten!
Die Tageskarte kostet 35 Franken, es gibt erfreulicherweise viele Abstufungen nach Stunden.
Schön für Nostalgiefreaks wie mich: Die untere Sektion ist 65 Jahre alt und besitzt noch recht viele röhrende Baco-Röhrs-Gehänge von gaaanz früher mit Metallseil und dem berühmten schwarzen Chnubel. Kultig auch die Strassenkreuzung mit Ampel. I love it.
Aus dem Seilbahninventar:
Mögen die beiden BACO-Speed-Lifte mit ihren charakteristischen Klängen noch lange leben.BACO, die Unternehmung des Steffisburger Marcel Bachmann, fabrizierte zu Beginn der Geschäftstätigkeit vorwiegend Seilkrananlagen für die Forstwirtschaft und begann erst in den 1950er-Jahren mit der Fertigung von Skiliften. Bei den ersten Anlagen handelte es sich um Kleinmastenlifte des Systems Vogler; mit Eigenentwicklungen trat BACO erstmals 1957 auf den Markt. Der Skilift Roseggli im Bumbach/Schangnau von 1960 gehört zu den ältesten, praktisch unversehrten und sehr gut erhaltenen grösseren Anlagen dieses in der Schweiz sehr renommierten Herstellers und stellt somit ein beachtliches Zeugnis der vielfältigen Schweizer Skiliftfabrikation aus der Zeit des Wintersportanlagenbooms dar.
Den Abschluss machte natürlich eine Merängge mit Nidle im nahen Kemmeribodenbad, das sich von den Unwettern vor nicht langer Zeit bestens erholt hat.
Alle Bilder (auch von 2003, 2009, 2015 und 2017) in diesem Album auf skiliftfotos.ch.




























