Was tun, wenn einem um 7 Uhr der Gletscherflug-Passagier absagt? Einfach diesen perfekten Gletscherflugtag sausen lassen? Nein! Aber mal was ganz Spezielles machen: Kurz nach 8 Uhr treffe ich auf dem Flugplatz Beromünster ein und bereite bei -5°C den Flieger vor:

Erstmalig gilt es auch, meine Skis in den Flieger einzuladen und mit Metalldrähten festzubinden:

Um 08.32 Uhr hebe ich ab:

Mein Zielflugplatz liegt genau in Richtung Sonne:

An der Rigi vorbei klettere ich bis 10'000ft:

Nach genau 30min erreiche ich mein Ziel, den Vorab:

Glück gehabt, mein kostenloser Parkplatz ist noch leer

Da ich die Verhältnisse von meinem gestrigen Flug noch kenne, setze ich sofort zur Landung an und steige um 09.05 Uhr aus:

Dann also Skis ausladen, Skischuhe anziehen...

und um 9.15 Uhr los!

Die Piste gehört mir. Noch schafft es keiner vom Tal hier hinauf. Der Mitarbeiter des Vorab-SL kommt sogar aus seinem Häuschen und fragt mich verwundert, woher ich denn so früh komme.

Die Frage, ob ein Ersteintritt damit auch am Vorab funktioniert, kann ich nun bejahen. Und ob der Lift auch vor den offiziellen Betriebszeiten startet, auch:

Mein Flieger scheint stabil parkiert zu sein:

Ein Rillenfoto mit dem "eigenen" Flieger im Hintergrund ist eine Premiere für mich. Ich juble auf dieser Abfahrt. Die Verhältnisse sind sowieso top!

Nach einem Schwatz mit einem Pistenpatrouilleur, der ganz verwundert ist, geht es weiter nach La Siala. Hier bin ich leider nicht mehr alleine. Siala West muss aber sein.

Über die Glarner fahre ich nach Fuorcla.

Immer mit Blick zu meinem Flieger. Einige Leute haben sich da drum gesellt. Scheinen Fotos zu machen. Einfach nichts anfassen bitte!!!

Die 41 ist in Vorbereitung. Endlich! Aber die Kiste fährt ultralangsam obwohl es natürlich kaum Wind hat.

Erstbefahrung diesen Winter: Treis Palas.

Allerdings ist der untere Teil nicht frisch präpariert. Dennoch bleibt Zeit für eine zweite Fahrt.

Da mein Flieger um 12.30 Uhr von einem anderen Piloten reserviert ist, mache ich mich schon auf die Talabfahrt... äh Bergauffahrt.

Die letzten Meter bis zum Flugi:

Leider endet der Skitag nach 2.25 Stunden um 11.30 Uhr schon wieder:

Ski verzurren, einsteigen, Benzin einspritzen...

...und schon bin ich wieder in der Luft:

An der Piste bei Fuorcla Sura wird gearbeitet.

Weil alles so fix ging, bin ich nun doch etwas zu früh, sodass ich bei den Kollegen auf dem Hüfigrat...

...und den anderen auf dem Hüfifirn noch je einen kurzen Besuch abstatte...

bevor ich wieder ins Tal gleite:

Über meinem Wohnort:

Zurück ins grüne Mittelland.

Vor der nachmittäglichen Sitzung in Emmen stärke ich mich noch auf dem Flugplatz.

Hey, geht es mir gut! Danke, lieber Passagier, dass Du mir heute früh absagen musstest
