Notfälle in den Bergen 2025/26

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icedtea
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von icedtea »

Ich lese es wie extremecarver; Donnerstag passiert, keiner gemerkt, Unterkunft meldet abends Vermissten, Freitag morgens gesucht und gefunden.
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biofleisch
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von biofleisch »

Bezugnehmend auf die Beschreibung im Artikel (letzte benutzte Bahn: Pardatschgrat, Bürgelkopf. Anrisshöhe 2495hm und: NNW-Hang) könnte das in etwa hier gewesen sein: https://mapy.com/s/fobabodake
Die Lawine war wahrscheinlich so klein, das sie nicht auf die Piste ging und wenn niemand gesehen hat, was passiert ist, hat es auch keinen Notruf gegeben.
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von extremecarver »

Ja - Eindeutig. Die Lawine war erst am nächsten Tag in der früh vom Pistenteam gesehen worden - da dort wohl so viele Spuren reingingen, ging niemand davon aus dass da was passiert ist.
https://www.krone.at/4017177
Ein Pieps hätte nur die Suche des Toten erleichtert.
90m lang, 60m breit, und 1.10m hoch verschüttet. Aber es wundert mich schon etwas dass da wenn es niemand gesehen hat - nicht nach Personen gesucht wurde. In der früh ist es was anderes - da muss man eher davon ausgehen dass es von alleine abging. Aber während dem ganzen Skitag zuvor hat das niemand gecheckt?
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von hch »

Ok, hab ich falsch gelesen. Aber dass so eine Lawine neben einer Piste abgeht und niemand sucht, ist irgendwie noch heftiger. Oder ist alles eventuell nach Ende des Skibetriebs passiert?
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highlander
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von highlander »

Analyse des Lawinenunglücks in Ischgl...

Es war so, wie icedtea oben bereits geschrieben hat....

https://lawinen.report/blog/at-07-de/13060
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von extremecarver »

hch hat geschrieben: 17.01.2026, 08:21 Ok, hab ich falsch gelesen. Aber dass so eine Lawine neben einer Piste abgeht und niemand sucht, ist irgendwie noch heftiger. Oder ist alles eventuell nach Ende des Skibetriebs passiert?
Nein ziemlich zu Beginn. Die Uhrzeit der Fahrt ist ja angegeben 9:50 durchs Drehkreuz. Also gegen 10:10 bis 10:20 am wahrscheinlichsten - eigentlich Prime Time auf allen Pisten.
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von christopher91 »

extremecarver hat geschrieben: 17.01.2026, 22:51
hch hat geschrieben: 17.01.2026, 08:21 Ok, hab ich falsch gelesen. Aber dass so eine Lawine neben einer Piste abgeht und niemand sucht, ist irgendwie noch heftiger. Oder ist alles eventuell nach Ende des Skibetriebs passiert?
Nein ziemlich zu Beginn. Die Uhrzeit der Fahrt ist ja angegeben 9:50 durchs Drehkreuz. Also gegen 10:10 bis 10:20 am wahrscheinlichsten - eigentlich Prime Time auf allen Pisten.
Finde es überaus komisch, dass dort bis nächsten Tag keiner was bemerkt oder unternommen hat.
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von joepert »

Wursti hat geschrieben: 15.01.2026, 12:04
biofleisch hat geschrieben: 15.01.2026, 11:07
3303 hat geschrieben: 01.01.2026, 11:17 Ich poste das mal hier, obwohl es nur indirekt zum Thema passt. Ganz furchtbar:

Katastrophaler Brand mit vielen Toten und Verletzten in Crans Montana auf einer Silvesterparty:
https://www.tagesschau.de/ausland/europ ... r-100.html
https://www.srf.ch/news/schweiz/explosi ... -verletzte
Gab es so einen ähnlichen Unfall nicht schon einmal in einer Skihütte? Irgendwie meine ich das ebenfalls innerhalb der Schweiz oder sogar dort im Gebiet zu erinnern. Ist natürlich viele Jahre her, aber so eine Erinnerung ploppt bei mir gerade immer wieder hoch.
In einigen Medien wurden Vergleiche zu einem Vorfall in den Niederlanden gezogen, ebenfalls zu Silvester:
https://de.wikipedia.org/wiki/Brandkata ... n_Volendam
Vor genau fünfundzwanzig Jahren ereignete sich in Volendam in den Niederlanden indtertat eine ähnliche Katastrophe.
Eine kurze Beschreibung auf Deutsch finden Sie hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Brandkata ... n_Volendam

(Der niederländische Wiki-Eintrag ist natürlich viel ausführlicher: https://nl.wikipedia.org/wiki/Cafébrand_Volendam)

Auch hier gab es Diskussionen über eine mögliche mangelnde Kontrolle durch die Gemeinde, schlecht zugängliche Notausgänge und Ähnliches. Und auch hier wurde das Feuer durch Feuerwerk ("Sternchen"; "sterretjes") verursacht, das (viel) häufiger in Innenräumen genutzt wird. Der Bürgermeister ist schließlich wegen der Katastrophe zurückgetreten. Der niederländische Staat hat einen Fonds in Höhe von 26 Millionen Euro eingerichtet, um die Opfer zu entschädigen.

Der Besitzer des Cafés würde strafrechtlich verfolgt und wegen folgender Delikte verurteilt:
- fahrlässige Brandstiftung, die den Tod einer Person zur Folge hatte und die eine Lebensgefahr für eine andere Person darstellte, mehrfach begangen
- fahrlässige Tötung, mehrfach begangen
- fahrlässige schwere Körperverletzung, mehrfach begangen.

Er erhielt eine Freiheitsstrafe von 12 Monaten auf Bewährung und eine Arbeitsstrafe von 240 Stunden. Außerdem durfte er seinen Beruf zwei Jahre lang nicht ausüben.

Die Opfer haben sich nicht als Zivilpartei beteiligt. Vermutlich, weil ihre Klage zu komplex gewesen wäre, um sie gleichzeitig mit dem Strafverfahren zu behandeln.

Der Geschäftsführer und die Tochter des Eigentümers wurden ebenfalls strafrechtlich verfolgt, aber das Gericht sprach sie frei.

Andere Personen wurden nicht strafrechtlich verfolgt.

Für alle, die es interessiert, hier der wichtigste Auszug aus dem Urteil des Gerichts. Übersetzt mit Deepl, anschließend habe ich einige kleine Korrekturen vorgenommen.
Das gesamte Urteil (natürlich auf Niederländisch) kann hier nachgelesen werden:
https://uitspraken.rechtspraak.nl/detai ... 003:AI0129.
Das Gericht geht davon aus, dass der Angeklagte als Betreiber der Bar „De Hemel” eine besondere Verantwortung für die Gesundheit und Sicherheit der Besucher dieser Bar während ihres Aufenthalts dort hatte. Diese besondere Verantwortung kommt auch in Artikel 24 des zum Zeitpunkt des Brandes geltenden Gesetzes über den Ausschank von alkoholischen Getränken und die Gastronomie (Drank- en Horecawet) zum Ausdruck. Dieser Artikel verpflichtete den Angeklagten, der nach seiner eigenen Aussage als Betreiber der einzige Verantwortliche der Bar „De Hemel” war, während der Öffnungszeiten der Bar in dieser Bar anwesend zu sein.
Zuerst hat der Angeklagte als Gastronom gegen die örtlichen Vorschriften (Artikel 2 Absatz 4 des Anhangs 4 der Bauverordnung Edam-Volendam) verstossen, indem er an einigen Stellen in der Bar De Hemel Weihnachtsdekorationen in einer Höhe von weniger als 2,50 Metern über dem Boden anbringen ließ, obwohl diese Dekorationen zudem leicht entflammbar waren.

Auch im Übrigen hat der Angeklagte nicht ausreichend dafür gesorgt, dass die in großer Menge angebrachten Weihnachtsdekorationen nicht relativ leicht mit von Barbesuchern entzündetem offenem Feuer in Berührung kommen konnten. Dabei berücksichtigt das Gericht, dass es nicht ungewöhnlich ist, dass Besucher von Gaststätten mit über dem Kopf gehaltenen brennenden Feuerzeugen oder – um Neujahr herum – mit brennenden Sternchen zur Musik mitwippen, was laut einer in den Akten enthaltenen Erklärung offenbar auch in der Bar De Hemel der Fall war. Darüber hinaus berücksichtigt das Gericht, dass der Angeklagte unzureichende Anweisungen gegeben und unzureichende Aufsicht ausgeübt hat, um zu verhindern, dass – auch durch eigenes Personal – Sternchen ausgegeben und angezündet wurden.

Darüber hinaus ist dem Verdächtigen insbesondere vorzuwerfen, dass er gerade an einem Abend wie Silvester, an dem in einem Gastronomiebetrieb wie einer Jugendbar im Zentrum von Volendam viele unerwartete und unerwünschte Ereignisse eintreten können, genau zu dem Zeitpunkt, zu dem solche Ereignisse besonders häufig vorkommen, nicht in dieser Bar anwesend war.
Damit hat er sich vor Ausbruch des Brandes die Möglichkeit genommen, eine ausreichende Aufsicht auszuüben.

Der Angeklagte hat außerdem keine ausreichenden Maßnahmen getroffen, um zu verhindern, dass sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs deutlich mehr Gäste in der Bar „De Hemel” befanden, als aus Sicherheitsgründen vertretbar war.
Darüber hinaus hat er keine ausreichenden Maßnahmen getroffen, um zu verhindern, dass sich zu viele Jugendliche ohne Begleitung von Erwachsenen in dieser Bar aufhielten.

Auch hier gilt, dass der Angeklagte angesichts seiner oben genannten besonderen Verantwortung in erheblichem Maße seiner Pflicht nicht nachgekommen ist, dafür zu sorgen, dass ein zu großzügiger Zutritt eines teilweise noch zu jugendlichen Publikums verhindert wurde. Denn der Angeklagte hat die Bar kurz vor dem Zeitpunkt verlassen, zu dem – aufgrund der Erfahrungen aus der Vergangenheit zu erwarten – sehr viele Jugendliche Zugang zur Bar De Hemel wollten.
Die zu große Anzahl von – teilweise zu jungen – Personen in der Bar „De Hemel” hatte zur Folge, dass es deutlich mehr Opfer zu beklagen gab, darunter auch Personen unter 16 Jahren, als wenn der Angeklagte für eine verantwortungsvolle Zulassungspolitik gesorgt hätte.
Auch dies ist dem Angeklagten in erheblichem Maße vorzuwerfen.

Aus den Akten und den Aussagen während der Verhandlung geht hervor, dass der Angeklagte im Laufe der Zeit gezeigt hat, dass er selbst entscheidet, welche Regeln er zu befolgen hat.
Diese eigenwillige Haltung hat wesentlich dazu beigetragen, dass zum Zeitpunkt der Katastrophe in der Bar „De Hemel” keine ausreichend gut nutzbaren Fluchtwege vorhanden waren. Obwohl er aufgrund seiner oben genannten besonderen Sorgfaltspflicht dazu verpflichtet war, hat der Angeklagte nicht dafür gesorgt, dass der Notausgang an der Seite der Bar leicht zu benutzen war. Ebenso wenig hatte er – aufgrund der Art und Weise, wie der Notausgang an der Rückseite konstruiert und gekennzeichnet war, sowie aufgrund des Fehlens einer Treppe nach unten – für einen leicht benutzbaren Fluchtweg an der Rückseite der Bar gesorgt.
Auch dies wird dem Angeklagten vom Gericht schwer angelastet, zumal er in Schreiben der Gemeinde darauf hingewiesen worden war, dass sein Gastronomiebetrieb nicht den Brandschutzanforderungen entsprach. Diese schwer nutzbaren Fluchtwege führten in Kombination mit der zu hohen Anzahl zugelassener Jugendlicher dazu, dass weniger Menschen als sonst möglich gewesen wären die Bar De Hemel ohne die schwerwiegenden Folgen, die sich für sie aufgrund des entstandenen Brandes ergeben haben, schnell verlassen konnten.
Somit hat der Angeklagte auch in dieser Hinsicht seine Pflicht, für einen sicheren Aufenthalt und eine sichere Fluchtmöglichkeit für das in die Bar eingelassene Publikum und Personal zu sorgen, erheblich verletzt.
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von sheridan »

christopher91 hat geschrieben: 17.01.2026, 22:58 Finde es überaus komisch, dass dort bis nächsten Tag keiner was bemerkt oder unternommen hat.
Hängt auch davon ab, ob man die Stelle überhaupt sieht. Die Anriss-Stelle sieht man sicher nicht von der Piste aus. Und morgens sind schattige Pisten auch nicht stark frequentiert.
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von highlander »

sheridan hat geschrieben: 18.01.2026, 09:14
christopher91 hat geschrieben: 17.01.2026, 22:58 Finde es überaus komisch, dass dort bis nächsten Tag keiner was bemerkt oder unternommen hat.
Hängt auch davon ab, ob man die Stelle überhaupt sieht. Die Anriss-Stelle sieht man sicher nicht von der Piste aus. Und morgens sind schattige Pisten auch nicht stark frequentiert.
Laut diesem Bild aus der Analyse ist dieser Teil von dieser Abfahrt rechts im Bild schon gut einsehbar....
und es hätte über einen ganzen Tag eigentlich schon jemand bemerken müssen...
Lawine Ischgl25.jpg
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von sheridan »

Ja, aber wenn sich nichts mehr bewegt, weisst du doch nicht, ob das gerade erst runtergekommen ist oder schon tagelang rumliegt. Es war auch mehr ein grösseres Schneebrett, das hat sich vielleicht 30sek bewegt.
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von ski-chrigel »

Tödlicher Zusammenstoss auf der Melchsee Frutt:
Skifahrer stirbt nach Zusammenprall mit Snowboarder

https://www.blick.ch/schweiz/zentralsch ... are-button
2025/26:110Tg:26xKlewen,20xLaax,8xSölden,7xSella,6xZ’matt,5xTux,4xIschgl,3xA‘matt,3xTitlis,3xSiMo,2xEngadin,2xStubai,2xPitz,1xFrutt,1xKauni,1xGurgl,1xFee,1x3Zinnen,1xKronplatz,1xLatemarCermis,1xCarezza,1xPaganella,1xCampiglio,1xPejoTonale,1xBormio,1xLivigno,1xGargellen,1xGolm,1xArlberg,1xWipptal,1xJochtal,1xAirolo
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von ski-chrigel »

Ein weiterer Bericht dazu. Der 6jährige musste mitansehen, wie sein Vater stirbt. Grauenvoll.
https://www.20min.ch/story/melchsee-fru ... -103492574
2025/26:110Tg:26xKlewen,20xLaax,8xSölden,7xSella,6xZ’matt,5xTux,4xIschgl,3xA‘matt,3xTitlis,3xSiMo,2xEngadin,2xStubai,2xPitz,1xFrutt,1xKauni,1xGurgl,1xFee,1x3Zinnen,1xKronplatz,1xLatemarCermis,1xCarezza,1xPaganella,1xCampiglio,1xPejoTonale,1xBormio,1xLivigno,1xGargellen,1xGolm,1xArlberg,1xWipptal,1xJochtal,1xAirolo
2024/25:132Tg:22xLaax,21.5xKlewen,13xDolo,12xH’tux,11xA‘matt,9xZ’matt,3.5xIschgl,3xKauni,3xDavos,3xPitz,3xStelvio,3xTignes,2xSölden,2xALH,2xVals,2xPenken,2xStubai,1.5xNassfeld,1xPizol,1xGurgl,1xFee,1xSFL,1xOsttirol,1xSHLF,1xSkiwelt,1xNauders,1xÖtzKüh,1xPaganella,1xFrutt,0.5xScuol,0.5xM365,0.5xFlumsi,1xSkitour
2023/24:125 2022/23:121 2021/22:140 2020/21:150 2019/20:101 2018/19:129 2017/18:143 2016/17:127 2015/16:129 2014/15:121 2013/14:65 2012/13:48 2011/12:62 2010/11:83
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von highlander »

absolut tragisch :(

Mit welchem Tempo muss dieser Snowboarder über diese Kuppe geschossen sein, das der Skifahrer vor Ort noch gestorben ist...

Ich verstehe oft manche snowboarder auch nicht, es gibt inzwischen in fast jedem Skigebiet einen Funpark , wo sie springen können bis zum Umfallen...
aber viele nutzen auch oft den Absatz am Pistenrand, um aus dem off Pistenbereich in die Skipiste rein zu springen...
Das habe ich schon so oft erlebt, und hat schon zu so vielen Beinahe Unfällen geführt...
denn man rechnet ja nicht damit, das da auf einmal jemand von der Seite in die Piste springt.... :roll:
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von NeusserGletscher »

highlander hat geschrieben: 18.01.2026, 10:03 Laut diesem Bild aus der Analyse ist dieser Teil von dieser Abfahrt rechts im Bild schon gut einsehbar....
und es hätte über einen ganzen Tag eigentlich schon jemand bemerken müssen...
Ich bin diese Piste auch schon am frühen Vormittag gefahren, um diese Zeit war dort wenig los. Wenn zum Zeitpunkt des Lawinenabgangs niemand dort unterwegs war, dann hatten andere schon einen Grund weniger, dem eine Bedeutung beizumessen. Die Lawine hätte ja vor Betriebsbeginn von der Bergwacht ausgelöst sein können. Und ein Schild "Lawine ist der Bergwacht bekannt" stellen sie nun einmal auch nicht auf.

Eine andere Frage ist die Sache mit dem Skistock. Wie weit ragte der aus dem Kegel heraus? Hätte den jemand sehen können, der grad zufällig dort vorbei kommt? Falls ja, dann kannst Du immer noch davon ausgehen, dass bestenfalls einer von einhundert Wintersportlern den Skistock registriert hätte und dann die richtigen Schlüsse daraus gezogen hätte.
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von NeusserGletscher »

highlander hat geschrieben: 25.01.2026, 12:59 Mit welchem Tempo muss dieser Snowboarder über diese Kuppe geschossen sein, das der Skifahrer vor Ort noch gestorben ist...
F = m * a. Bei Radfahrern reichen auch bereits weniger als 20 km/h, um schwere Kopfverletzungen zu verursachen, wenn sie bei einem Sturz unglücklich auf der Kante eines Bordsteins aufkommen. Wintersportler sind deutlich schneller unterwegs.

Aber da sind wir wieder bei den Kamikazefahrern, in denen manche partout kein Problem sehen wollen. Ich verstehe nicht, wie jemand bei schwer einsehbaren Stellen wie Kuppen einfach durchziehen kann, anstatt sein Tempo so zu reduzieren, dass man bei einem Hindernis davor noch rechtzeitig zum stehen kommt.
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von ski-chrigel »

NeusserGletscher hat geschrieben: 25.01.2026, 13:12
highlander hat geschrieben: 25.01.2026, 12:59 Mit welchem Tempo muss dieser Snowboarder über diese Kuppe geschossen sein, das der Skifahrer vor Ort noch gestorben ist...
Aber da sind wir wieder bei den Kamikazefahrern, in denen manche partout kein Problem sehen wollen.
Naja. Glaubst Du denn wirklich, dass man mit einer Pistenpolizei sowas verhindern kann? Von einem 29jährigen würde man tatsächlich erwarten, dass er sich bewusst ist, was hinter einer Kuppe sein könnte. Aber eben, solche Deppen gibt es halt einfach. Deswegen spreche ich jedoch nicht von einem generellen Problem. Der grösste Teil verhält sich mE. vernünftig und risikobewusst.
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von sheridan »

An Erzegg ist die Piste oben steiler, aber übersichtlich. Nach unten hin wird sie flacher und welliger, dort sieht man an mehreren Stellen schlecht, was hinter der Kuppe ist. An den Gegenanstiegen komme ich sicher nicht über 25km/h, man wird dort automatisch ausgebremst. Aber wie im Vorpost schon erwähnt reicht auch weniger wenn es dumm läuft. Es kann auch sein, dass die Betroffenen an einer unglücklichen Stelle gestoppt haben, z.B. Kind gestürzt o.ä. Nicht das ich hier irgendwas rechtfertigen will, aber die Stelle ist einfach nicht so, dass hier jemand mit 70 über eine Kante brettern kann.
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von NeusserGletscher »

So ist es. Eltern sind mit ihren Kindern halt oft langsam unterwegs. Wenn die Kinder noch unsicher sind, dann fahren sie halt nicht nahe der Falllinie sondern mehr in großen Bögen. Man kann also nicht davon ausgehen, wenn man von weitem niemanden auf der Kuppe gesehen hat, dass sich auch niemand hinter der Kuppe befindet. Ergo hat man sein Tempo so zu drosseln, dass man entweder rechtzeitig stoppen oder wenigstens noch ausweichen kann. Und da lasse ich auch keine Ausrede wie "jugendlicher Leichtsinn" gelten. Erst recht nicht bei jemandem, der fast schon 30 ist.
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von hch »

highlander hat geschrieben: 25.01.2026, 12:59 absolut tragisch :(

Mit welchem Tempo muss dieser Snowboarder über diese Kuppe geschossen sein, das der Skifahrer vor Ort noch gestorben ist...

Ich verstehe oft manche snowboarder auch nicht, es gibt inzwischen in fast jedem Skigebiet einen Funpark , wo sie springen können bis zum Umfallen...
aber viele nutzen auch oft den Absatz am Pistenrand, um aus dem off Pistenbereich in die Skipiste rein zu springen...
Das habe ich schon so oft erlebt, und hat schon zu so vielen Beinahe Unfällen geführt...
denn man rechnet ja nicht damit, das da auf einmal jemand von der Seite in die Piste springt.... :roll:
Das sind nicht nur Snowboarder, im Oktober hat mich ein Übungsleiter einer Schwäbischen Skivereins/Verbandsgruppe auch mal fast erwischt, als er seiner Gruppe wohl was ganz tolles zeigen wollte wie er vom Rand hinter einer Kuppe in die Piste gesprungen ist.
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von Turms »

hch hat geschrieben: 25.01.2026, 17:03
highlander hat geschrieben: 25.01.2026, 12:59 absolut tragisch :(

Mit welchem Tempo muss dieser Snowboarder über diese Kuppe geschossen sein, das der Skifahrer vor Ort noch gestorben ist...

Ich verstehe oft manche snowboarder auch nicht, es gibt inzwischen in fast jedem Skigebiet einen Funpark , wo sie springen können bis zum Umfallen...
aber viele nutzen auch oft den Absatz am Pistenrand, um aus dem off Pistenbereich in die Skipiste rein zu springen...
Das habe ich schon so oft erlebt, und hat schon zu so vielen Beinahe Unfällen geführt...
denn man rechnet ja nicht damit, das da auf einmal jemand von der Seite in die Piste springt.... :roll:
Das sind nicht nur Snowboarder, im Oktober hat mich ein Übungsleiter einer Schwäbischen Skivereins/Verbandsgruppe auch mal fast erwischt, als er seiner Gruppe wohl was ganz tolles zeigen wollte wie er vom Rand hinter einer Kuppe in die Piste gesprungen ist.

Wundert mich nicht
… vor 4–5 Jahren in Sölden, im Oktober, haben in der Warteschlange 3–4 Nachwuchsathleten fast alle überholt, nur um schneller in die Gondel zu kommen. Neben mir stand ihr Trainer. Er hat nur gelacht. Als ich ihn gefragt habe, warum er nichts sagt, war seine Antwort:
„Ich muss ihnen Skifahren beibringen, nicht Benehmen.“
Ja, danke
Sind nicht alle so, aber kein Wunder, dass sie sich so benehmen, wenn die Lehrer auch so drauf sind.
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Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
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pafale82
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von pafale82 »

Tödlicher Unfall auf der Schmittenhöhe

Bericht vom 24.1.
Update
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pafale82
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von pafale82 »

und wieder ein tödlicher Unfall, heute am Feuerkogel

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benito
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von benito »

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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von highlander »

dieses wird leider vermutlich nicht das letzte Lawinenunglück bleiben in den nächsten Tagen....

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaf ... 49755.html

Für die Arlbergregion sind etwa 1 Meter Neuschnee angekündigt, für die nächsten Tage...
und da dieser mit viel Wind kommen soll, ist dieses nicht gut für die Lawinengefahr...

Edit: in Tignes galt sogar eine Ausgangssperre für die Nacht von Donnerstag auf Freitag wegen der sehr großen Lawinengefahr...
unverständlich das man dann trotzdem noch abseits fahren muss..

https://www.n-tv.de/panorama/Drei-Skifa ... 61418.html
wo ich schon skifahren war:
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