Zum Abschluss des Frankreich-Trips ging es noch einmal in ein kleines Skigebiet. Die Wahl fiel auf Areches oberhalb von Beaufort, wo ich vorab eine Tageskarte für unglaublich günstige 29€ erworb.
Ich hatte am Abreisetag nur wenige Stunden Zeit, da die Rückfahrt nach Badisch Sibirien sich aus dieser Gegend doch sehr zieht und ich dann auch mal wieder Frau und Kind sehen wollte.
Das Skigebiet Areches besteht aus zwei Sektoren, die jeweils über eine längere Zubringer-KSB erschlossen sind. Oben gibt es dann jeweils eine SB und mehrere KSSL. Die beiden Sektoren sind durch eine EUB verbunden.
Wahrscheinlich mangels Rentabilität war die KSB Grand Mont ab Areches geschlossen. Der Einstieg erfolgt somit ausschließlich über Le Planay.
Da die KSB Piapolay etwa 5min zu früh öffnete, startete ich meinen Skitag mit dem Les Arolles-Sektor und wechselte später dann in den Le Cuvy-Sektor.
Es war herrlich wenig los und die Pisten waren oberhalb von ca, 1.500m herrlich pulvrig und dort auch durchaus sehr gut präpariert. Die Pisten waren dort zwar noch etwas für meinen Geschmack zu weich, aber da sehr wenig los war, störte das wenig. Unterhalb von 1.500m waren die Pisten frühjahrstypisch hart-eisig und nur mäßig präpariert.
Da, wie gesagt, so herrlich wenig los war, war das ein grandioser Ski-Vormittag. Ich hätte gut und gerne auch länger fahren können, aber es musste dann auch mal wieder heim gehen.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Bilder:
Talstationsbereich Le Planay am Morgen. Völlig untypisch für alles, was ich bislang erlebt hatte in Frankreich, öffnete die KSB Piapolay ca. 5min früher als angeschlagen (eigentlich 09:00 Uhr)
Blick auf die schöne direkte Talabfahrt bei der ersten Bergfahrt
An der Bergstation wartete dann ein herrlicher Pistenteppich
Auf geht’s!
Im oberen Teil des Teilskigebiets war leider nur die 4SB Combettes geöffnet. Der KSSL Grande Combe, der eigentlich für die Pisten völlig ausreichend wäre, ist nur Mi, Sa und So geöffnet.
Die 4SB ist recht lang, war aber einigermaßen zügig unterwegs
Ausblick Bergstation Combettes mit dem Häuschen des Pistendiensts
Dann ging es nach und nach auf die super genialen Abfahrt im Bereich des KSSL Grande Combe. Hier z.B. die Belle Etoille. Die hier ganz rechte Piste Legette war für Training gesperrt
Oberster Teil der Grande Combe-Piste
First Line auf der Marie Bochet
Über die geniale Pas des Vaches-Piste ging es dann wieder ins Tal
Wenn man unten die blaue Variante nimmt, kommt man am Trochet-Übungslift vorbei
Über die Les Bois-EUB ging es dann in den Le Cuvy-Sektor
Hier muss man zunächst die lange und lahme Bonnetes Rouges-SB nehmen
Oben gibt es dann aber herrliche Pisten an 2 KSSL und einem Tellerlift. Hier z.B. die Grangettes-Abfahrt
Blick in den tollen Schneekessel aus dem KSSL Grangettes
Unterer Teil der Perdix-Abfahrt
Die Pisten, so wie hier z.B. die Combe Chasseurs waren zwar recht weich. Aufgrund des nicht vorhandenen Andrangs war das aber absolut unkritisch und im Gegenteil somit eher herrlich pulvrig
Wie man auch gut erkennen kann, war die Präparation in den Höhenskigebieten wirklich sehr gut
Nun ging es weiter zum KSSL Rognoux
Vor allem die dortige Piste Bonne Combe ist sehr cool, da sie toll hintenrum durch die atemberaubende Landschaft führt
Zu Letzt ging es dann auch noch auf den höchsten Punkt des Skigebiets auf ca. 2.300m mit dem Forclaz-Tellerlift. Schon eher kurios, dass hier kein KSSL steht, sondern ein Tellerlift
Auch hier war die Piste Forclaz sehr gut. An diesem Lift war aber auch am "meisten" los.
Leider war es aber rasch Zeit, die Talabfahrt anzutreten. Hier der oberste Teil der Bonnets Rouges an der gleichnamigen 4SB
Nach einem etwas flachen Start gibt es aber auf dieser Abfahrt - je näher man Le Cuvy kommt - auch einige sehr tolle Carvinghänge
Die Talabfahrt Combe de Perche nach Le Planay war auch oben sehr gut. Unten heraus wurde sie dann frühjahrstypisch sehr hart und doch recht lieblos präpariert.
Fazit:
Was für ein genialer Abschluss eines guten Skitrips. Leider "musste" ich schon um 11:30 Uhr Schluss machen. Das Skigebiet Areches taugt aber supergut für ein paar Stunden. Die Pistenpflege war im Vergleich zu den anderen französischen Gebieten, die ich besucht habe, supergut. Es war herrlich leer und die Pisten sind toll in eine grandiose Landschaft eingebettet. Beim Schreiben dieses Berichts komme ich schon wieder ins Schwärmen. Daher machen wir es kurz: Es war genial!
Ein Gesamtfazit zum Frankreich-Trip folgt separat, vsl. morgen.
