Skifahren in Frankreich | 17.-23.03.2026
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Skifahren in Frankreich | 17.-23.03.2026
Prolog:
Frankreich habe ich nie auf dem Schirm. Ich kenne niemanden in meinem Bekanntenkreis, der auf die Idee käme, zum Einkaufen, Shoppen oder gar zum Urlaub nach Frankreich zu fahren. Bestenfalls fährt man ins Elsass, aber danach kommt ein schwarzes Loch. So geht es mir auch. Natürlich war ich schonmal - das Elsass abgesehen - in Frankreich, namentlich in Paris, und würde dort aber nicht mehr so schnell wieder hin fahren; es hat mir einfach nicht gefallen. Wahrscheinlich geht es den Franzosen mit Deutschland vis-a-vis genau so.
Dennoch hatte ich mal den Drang, auch in diesem Land Ski zu fahren. Man hört ja viel dazu, mal so und mal so. Von daher gilt es, das auch selbst mal auszuprobieren.
Für den im Titel genannten Zeitraum bin ich in Bourg-Saint Maurice in einem kleinen Appartement und werde von dort aus die Skigebiete in der Nähe erkunden und ich bin sehr gespannt, was mich erwartet.
Die Erwartungshaltung, die ich habe vorneweg, am Ende können wir schauen, ob ich recht hatte, oder nicht:
- Große bis sehr große Skigebiete
- Veraltete Liftanlagen; größtenteils Poma-Schrott
- Mäßige Pistenpräparation
- Tolle Landschaft
- Neues "Skipublikum"; Franzosen sieht man in DACH (außnahme Romandie) ja eigentlich selten Skifahren
- "Kuriose" Architektur am Berg
Also schauen wir mal, was mich so erwarten wird.
Inhaltsverzeichnis:
- 17.03.2026: Le Grand-Bornand (siehe viewtopic.php?p=58316#p58316)
- 18.03.2026: Les Arcs (siehe viewtopic.php?p=58438#p58438)
- 19.03.2026: Espace San Bernado (siehe viewtopic.php?p=58521#p58521)
- 20.03.2026: Tignes / Val d'Isere (siehe viewtopic.php?p=58632#p58632)
- 21.03.2026: Tignes / Val d'Isere (siehe viewtopic.php?p=58727#p58727)
- 22.03.2026: La Plagne (siehe viewtopic.php?p=58812#p58812)
- 23.03.2026: Areches (siehe viewtopic.php?p=58922#p58922)
- Fazit: (siehe viewtopic.php?p=58988#p58988)
Frankreich habe ich nie auf dem Schirm. Ich kenne niemanden in meinem Bekanntenkreis, der auf die Idee käme, zum Einkaufen, Shoppen oder gar zum Urlaub nach Frankreich zu fahren. Bestenfalls fährt man ins Elsass, aber danach kommt ein schwarzes Loch. So geht es mir auch. Natürlich war ich schonmal - das Elsass abgesehen - in Frankreich, namentlich in Paris, und würde dort aber nicht mehr so schnell wieder hin fahren; es hat mir einfach nicht gefallen. Wahrscheinlich geht es den Franzosen mit Deutschland vis-a-vis genau so.
Dennoch hatte ich mal den Drang, auch in diesem Land Ski zu fahren. Man hört ja viel dazu, mal so und mal so. Von daher gilt es, das auch selbst mal auszuprobieren.
Für den im Titel genannten Zeitraum bin ich in Bourg-Saint Maurice in einem kleinen Appartement und werde von dort aus die Skigebiete in der Nähe erkunden und ich bin sehr gespannt, was mich erwartet.
Die Erwartungshaltung, die ich habe vorneweg, am Ende können wir schauen, ob ich recht hatte, oder nicht:
- Große bis sehr große Skigebiete
- Veraltete Liftanlagen; größtenteils Poma-Schrott
- Mäßige Pistenpräparation
- Tolle Landschaft
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- "Kuriose" Architektur am Berg
Also schauen wir mal, was mich so erwarten wird.
Inhaltsverzeichnis:
- 17.03.2026: Le Grand-Bornand (siehe viewtopic.php?p=58316#p58316)
- 18.03.2026: Les Arcs (siehe viewtopic.php?p=58438#p58438)
- 19.03.2026: Espace San Bernado (siehe viewtopic.php?p=58521#p58521)
- 20.03.2026: Tignes / Val d'Isere (siehe viewtopic.php?p=58632#p58632)
- 21.03.2026: Tignes / Val d'Isere (siehe viewtopic.php?p=58727#p58727)
- 22.03.2026: La Plagne (siehe viewtopic.php?p=58812#p58812)
- 23.03.2026: Areches (siehe viewtopic.php?p=58922#p58922)
- Fazit: (siehe viewtopic.php?p=58988#p58988)
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Re: Skifahren in Frankreich | 17.-23.03.2026
17.03.2026 Le Grand-Bornand:
Station 1 bei meinem Frankreich-Trip ist das Skigebiet von Le Grand-Bornand. Den Namen kannte ich bislang nur aus dem Biathlon-Weltcup. Es gibt dort aber auch ein mittelgroßes Skigebiet.
Da der Weg von mir zu Hause in die französischen Alpen doch ein gutes Stück ist, suchte ich mir ein mittelgroßes Skigebiet für den Anreisetag, wo ich mit ein paar Stunden durch sein sollte.
Vor wenigen Tagen löste ich mir - da die Wettervorhersage eindeutig prächtig war - online eine 4-Stunden-Karte für meiner Meinung nach sehr faire 30€.
Um 05:00 Uhr fuhr ich bei mir daheim los und saß dann, trotz etwas zähem Verkehr auf der schweizerischen A1 um 11:30 Uhr in Le Grand-Bornand in der Gondel.
Die Parkplätze in Le Grand-Bornand waren sehr, sehr gut gefüllt. Ich musste einige Zeit suchen, um einen Parkplatz in der Nähe der Talstation der Gondelbahnen zu finden. Die Parkplätze an den Liften sind hier kostenfrei.
Das Skigebiet besteht aus mehreren (K)SBen und wenigen KSSL. Schwarze Pisten sind hier, wenn ich das die letzten Tage richtig verfolgt habe, generell nicht präpariert. Aber es waren auch diverse rote und gar blaue Abfahrten aus nicht ersichtlichen Gründen nicht frisch präpariert worden. Hier bestätigt sich schonmal eines der Frankreich-Vorurteile.
Oben im Gebiet war der Andrang aber sehr moderat. Ich musste nie mehr als 2 FBM warten und oftmals hatte ich das FBM alleine. Am Nachmittag ab ca. 14:30 Uhr waren einige größere Skischulgruppen unterwegs, was in wenigen Fällen mal nervig sein konnte, wenn die die ganze Fläche der (breiten) Pisten gebraucht haben.
Die Temperaturen waren heute, wie zu erwarten, hoch. Daher sind tiefe Hänge wie auf der Talabfahrt oder südseitige Pisten natürlich etwas aufgesulzt. Der Sulz war aber keineswegs schwer. Oben blieben die Pisten zwar nicht pulvrig, wurden aber auch nicht so richtig weich. Der Pistenzustand ist schwierig zu beschreiben. Er war aber keinesfalls schlecht und es machte Spaß, Ski zu fahren.
Gefallen:
Neues Skigebiet kennengelernt
Tolles Wetter
Schöne Landschaft
Gute Schneelage und überwiegend gute Pisten
Moderater Andrang
Nicht gefallen:
Viele unpräparierte Abfahrten
Teilweise doch einiges an altem Poma-Schrott
Daher:
von

Bilder:
Trassenüberblick über die La Lachat 6KSB. Diese KSB erschließt mit ca. 2.100m den höchsten Punkt des Skigebiets. Leider gibt es aber wenig direkte Abfahrten.
Von der Bergstation dieser Bahn hat man einen guten Überblick übers restliche Skigebiet
Da ich seit dem 01.02. nicht mehr auf Ski stand, gab es zum Einfahren "nur" eine blaue Piste, die Le Col die Chatillion. Oben ein kurviger Weg in den Berg gesprengt und unten eigentlich zum Genusscarven, wenn die Piste dort frisch präpariert gewesen wäre...
Blick auf die Bergstation der La Rosay-EUB und die Talstation 6KSB Le Lachat
Pistenbeginn der landschaftlich herrlich gelegenen Piste 2000
Ich fuhr aber zunächst Les Lances in Richtung Tolar-Sesselbahn
Piste La Combe de la Tolar
Oben am Berg gibt es eine dicke Schneedecke. Das Tal ist aber schon grün. Mir gefällt das im Frühling so sehr
Das müsste die Bergstation der Floria-Sesselbahn sein
Schöne Piste Les Gentianes
Blick aus der Charmieux-Sesselbahn
Piste Le Bois Jolie hinunter nach Chinaillon
Blick auf die Talstationen rund um die Tolar-Sesselbahn
Insbesondere die 6KSB Maroly erschließt herrliche Carving-Pisten, die megamäßig Spaß machten. Hier die Les Chardons Blanchs
Blaues Schlussstück dieser Abfahrt entlang der lahmen 3SB Terres Rouges
Blick aus der Marloy-Sesselbahn in den hinteren Teil des Skigebiets
Und der Blick zur Piste 2000 am Mont Lachat
Oberer Trassenteil der Marloy-Sesselbahn mit den dortigen Carvingautobahnen. Ärgerlich, die hier gesehen rechte Abfahrt von oben war nicht frisch präpariert
Hier auf eben dieser nicht frisch präparierten Les Tetras
Wie man auf dem Häuschen sieht, liegt hier im oberen Teil des Skigebiets noch gut Schnee
Die blaue La Duche-Abfahrt, die aufgrund der Hangexposition etwas aufgesulzt war, führt in den hintersten Sektor des Skigebiets
Eine seeeeeeeehr lange und lahme 3SB erschließt hier den Les Annes-Pass
Der Ausblick an deren Bergstation kann sich aber durchaus sehen lassen
Schlichte Bergstation der langen Annes-Sesselbahn
Die Abfahrt dort startet auch erst mit ein paar Kehren
Hübsche Seitenblicke von der Piste
Die Piste selbst aber läuft recht langweilig durch eine dafür aber schöne Gegend mit Almen. Die Piste war in den vielen flachen Passagen sehr bremsig
Die Prarian-KSSL erschließen schöne kurze Pisten
Bergstation der recht neuen Duche-Sesselbahn.
Talstation Prarian
Die Abfahrt am KSSL Almet ist für meinen Geschmack etwas zu flach gewesen, um sie schön fahren zu können
Die Le Fenil-Piste führt schön hintenrum vom Almet-KSSL zur Duche-Sesselbahn
An der Terres Rouges-3SB befindet sich neben den leichten Pisten noch ein Funpark
Auch diese lahme Bahn wurde der Vollständigkeit halber noch gefahren
Blick auf die La Rosay-Station. So langsam neigen sich die 4h dem Ende
Start der Talabfahrt. Ich habe diese mit dem Cote-KSSL noch etwas nach oben verlängert
Weiter unten war die Talabfahrt natürlich erwartungsgemäß sulzig, aber wie so oft im Frühjahr, wenn nicht all zu viel los ist, herrlich zu fahren.
Fazit:
Ein sehr guter Start in den Frankreich-Skiurlaub. Das Skigebiet ist für ein paar Stunden absolut in Ordnung. Arg viel länger wollte ich nicht hier sein, aber das war ja auch nicht der Plan. Schade finde ich, dass man einige schwarze Hänge so stiefmütterlich unpräpariert liegen lässt. Es spricht ja nichts dagegen, ab und an eine Buckelpiste zu haben, aber die ein oder andere Piste wäre auch als echte Piste ganz nett. Es hat dennoch viel Spaß gemacht.
Station 1 bei meinem Frankreich-Trip ist das Skigebiet von Le Grand-Bornand. Den Namen kannte ich bislang nur aus dem Biathlon-Weltcup. Es gibt dort aber auch ein mittelgroßes Skigebiet.
Da der Weg von mir zu Hause in die französischen Alpen doch ein gutes Stück ist, suchte ich mir ein mittelgroßes Skigebiet für den Anreisetag, wo ich mit ein paar Stunden durch sein sollte.
Vor wenigen Tagen löste ich mir - da die Wettervorhersage eindeutig prächtig war - online eine 4-Stunden-Karte für meiner Meinung nach sehr faire 30€.
Um 05:00 Uhr fuhr ich bei mir daheim los und saß dann, trotz etwas zähem Verkehr auf der schweizerischen A1 um 11:30 Uhr in Le Grand-Bornand in der Gondel.
Die Parkplätze in Le Grand-Bornand waren sehr, sehr gut gefüllt. Ich musste einige Zeit suchen, um einen Parkplatz in der Nähe der Talstation der Gondelbahnen zu finden. Die Parkplätze an den Liften sind hier kostenfrei.
Das Skigebiet besteht aus mehreren (K)SBen und wenigen KSSL. Schwarze Pisten sind hier, wenn ich das die letzten Tage richtig verfolgt habe, generell nicht präpariert. Aber es waren auch diverse rote und gar blaue Abfahrten aus nicht ersichtlichen Gründen nicht frisch präpariert worden. Hier bestätigt sich schonmal eines der Frankreich-Vorurteile.
Oben im Gebiet war der Andrang aber sehr moderat. Ich musste nie mehr als 2 FBM warten und oftmals hatte ich das FBM alleine. Am Nachmittag ab ca. 14:30 Uhr waren einige größere Skischulgruppen unterwegs, was in wenigen Fällen mal nervig sein konnte, wenn die die ganze Fläche der (breiten) Pisten gebraucht haben.
Die Temperaturen waren heute, wie zu erwarten, hoch. Daher sind tiefe Hänge wie auf der Talabfahrt oder südseitige Pisten natürlich etwas aufgesulzt. Der Sulz war aber keineswegs schwer. Oben blieben die Pisten zwar nicht pulvrig, wurden aber auch nicht so richtig weich. Der Pistenzustand ist schwierig zu beschreiben. Er war aber keinesfalls schlecht und es machte Spaß, Ski zu fahren.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Bilder:
Trassenüberblick über die La Lachat 6KSB. Diese KSB erschließt mit ca. 2.100m den höchsten Punkt des Skigebiets. Leider gibt es aber wenig direkte Abfahrten.
Von der Bergstation dieser Bahn hat man einen guten Überblick übers restliche Skigebiet
Da ich seit dem 01.02. nicht mehr auf Ski stand, gab es zum Einfahren "nur" eine blaue Piste, die Le Col die Chatillion. Oben ein kurviger Weg in den Berg gesprengt und unten eigentlich zum Genusscarven, wenn die Piste dort frisch präpariert gewesen wäre...
Blick auf die Bergstation der La Rosay-EUB und die Talstation 6KSB Le Lachat
Pistenbeginn der landschaftlich herrlich gelegenen Piste 2000
Ich fuhr aber zunächst Les Lances in Richtung Tolar-Sesselbahn
Piste La Combe de la Tolar
Oben am Berg gibt es eine dicke Schneedecke. Das Tal ist aber schon grün. Mir gefällt das im Frühling so sehr
Das müsste die Bergstation der Floria-Sesselbahn sein
Schöne Piste Les Gentianes
Blick aus der Charmieux-Sesselbahn
Piste Le Bois Jolie hinunter nach Chinaillon
Blick auf die Talstationen rund um die Tolar-Sesselbahn
Insbesondere die 6KSB Maroly erschließt herrliche Carving-Pisten, die megamäßig Spaß machten. Hier die Les Chardons Blanchs
Blaues Schlussstück dieser Abfahrt entlang der lahmen 3SB Terres Rouges
Blick aus der Marloy-Sesselbahn in den hinteren Teil des Skigebiets
Und der Blick zur Piste 2000 am Mont Lachat
Oberer Trassenteil der Marloy-Sesselbahn mit den dortigen Carvingautobahnen. Ärgerlich, die hier gesehen rechte Abfahrt von oben war nicht frisch präpariert
Hier auf eben dieser nicht frisch präparierten Les Tetras
Wie man auf dem Häuschen sieht, liegt hier im oberen Teil des Skigebiets noch gut Schnee
Die blaue La Duche-Abfahrt, die aufgrund der Hangexposition etwas aufgesulzt war, führt in den hintersten Sektor des Skigebiets
Eine seeeeeeeehr lange und lahme 3SB erschließt hier den Les Annes-Pass
Der Ausblick an deren Bergstation kann sich aber durchaus sehen lassen
Schlichte Bergstation der langen Annes-Sesselbahn
Die Abfahrt dort startet auch erst mit ein paar Kehren
Hübsche Seitenblicke von der Piste
Die Piste selbst aber läuft recht langweilig durch eine dafür aber schöne Gegend mit Almen. Die Piste war in den vielen flachen Passagen sehr bremsig
Die Prarian-KSSL erschließen schöne kurze Pisten
Bergstation der recht neuen Duche-Sesselbahn.
Talstation Prarian
Die Abfahrt am KSSL Almet ist für meinen Geschmack etwas zu flach gewesen, um sie schön fahren zu können
Die Le Fenil-Piste führt schön hintenrum vom Almet-KSSL zur Duche-Sesselbahn
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Auch diese lahme Bahn wurde der Vollständigkeit halber noch gefahren
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Start der Talabfahrt. Ich habe diese mit dem Cote-KSSL noch etwas nach oben verlängert
Weiter unten war die Talabfahrt natürlich erwartungsgemäß sulzig, aber wie so oft im Frühjahr, wenn nicht all zu viel los ist, herrlich zu fahren.
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Re: Skifahren in Frankreich | 17.-23.03.2026
Sehr cool! Danke füe den Bericht. Ich bin überzeugt, dass du die nächsten Tage begeistert sein wirst. Um diese Jahreszeit, bei dieser Wettervorhersage und der super Schneelage in den Gebieten rund um Bourg-Saint Maurice ist schon fast der Jackpot
Wünsche dir ganz viel Spass
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Re: Skifahren in Frankreich | 17.-23.03.2026
Danke.trainrunner hat geschrieben: 17.03.2026, 20:59 Sehr cool! Danke füe den Bericht. Ich bin überzeugt, dass du die nächsten Tage begeistert sein wirst. Um diese Jahreszeit, bei dieser Wettervorhersage und der super Schneelage in den Gebieten rund um Bourg-Saint Maurice ist das schon fast der JackpotWünsche dir ganz viel Spass
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Ja, ich bin sehr gespannt, was mich erwartet.
Ich werde berichten
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Re: Skifahren in Frankreich | 17.-23.03.2026
Noch eine kleine Anmerkung dazu. Du solltest diese unpräparierten Abfahrten nicht als "schlechte Leistung" sehen, sondern als Zusatzangebot. Denn in Frankreich hat jeder Lift gefühlt mindestens 3 markierte Pisten. Wenn eine oder zwei davon präpariert sind, ist das ja schon gleich gut, wie wenn einfach nur eine Piste pro Lift markiert und präpariert wird, was ja häufig der Fall ist in anderen Gebieten in Österreich oder der Schweiz.Viele unpräparierte Abfahrten
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Re: Skifahren in Frankreich | 17.-23.03.2026
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Re: Skifahren in Frankreich | 17.-23.03.2026
Teilweise habe ich es in den interaktiven Pistenplänen gefunden. Manchmal auch nicht.icedtea hat geschrieben: 17.03.2026, 21:25 Ist denn jeweils angezeigt, was präpariert ist und was nicht?
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Re: Skifahren in Frankreich | 17.-23.03.2026
Generell habe ich in Frankreich nur sehr selten unpräparierte rote oder blaue Pisten erlebt. Aber dass die schwarzen Pisten oft nicht präpariert sind, ärgert mich auch.
Obwohl manche roten Pisten eigentlich eher als schwarz durchgehen könnten, würde ich trotzdem gerne auch ein paar präparierte schwarze fahren.
Obwohl manche roten Pisten eigentlich eher als schwarz durchgehen könnten, würde ich trotzdem gerne auch ein paar präparierte schwarze fahren.
Heimat ist wo das Herz ist
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
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Re: Skifahren in Frankreich | 17.-23.03.2026
Bei meinem Besuch vor zwei Wochen waren die schwarzen Abfahrten auch generell nicht präpariert. Mal irgendwo ne Buckelpiste, für Leute denen das Spaß macht, warum nicht, aber hier ist es einfach nur ärgerlich gewesen.
Da es aber noch Hochsaison war, wurden alle anderen Abfahrten täglich hergerichtet.
Du bist jetzt in der Nebensaison dort und da wird gespart. Auch der Ort unten ist extrem auf die Hochsaison ausgerichtet, was mir nicht gefallen hatte.
Das Skigebiet selbst verspricht auf dem Pistenplan aber leider mehr Spaß als es dann in der Realität wirklich bieten kann.
Da es aber noch Hochsaison war, wurden alle anderen Abfahrten täglich hergerichtet.
Du bist jetzt in der Nebensaison dort und da wird gespart. Auch der Ort unten ist extrem auf die Hochsaison ausgerichtet, was mir nicht gefallen hatte.
Das Skigebiet selbst verspricht auf dem Pistenplan aber leider mehr Spaß als es dann in der Realität wirklich bieten kann.
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Re: Skifahren in Frankreich | 17.-23.03.2026
18.03.2026 Les Arcs:
Station 2 bei meinen Skiferien in Frankreich war das Skigebeit Les Arcs, das ja direkt oberhalb meiner Unterkunft in Bourg-Saint Maurice liegt. Es war einfach sehr bequem heute morgen, in 5min zu Fuß an der Standseilbahn zu sein, die hoch ins Gebiet führt. Eine Talabfahrt nach Bourg-Saint Maurice gibt es nicht und wäre m.E. auch gar nicht ohne weiteres möglich.
Eigentlich wollte ich an der Talstation der Standseilbahn noch kurz meine "Ski a la Carte"-Karte abholen. Die Karte kostet pro Jahr 29€ und gibt dann deutliche Rabatte auf die Tageskarten der teilnehmenden Skigebiete. Soweit ich es mir durch gerechnet habe, amortisiere ich diese Karte selbst bei meinem kurzen Aufenthalt (knapp).
Da ich, wie eigentlich üblich in südeuropäischen Ländern, bei der Abholung Komplikationen erwartete, war ich bereits um 08:20 Uhr an der Kasse. Das war auch gut so. Dort teilte man mir mit, dass deren Kartenausgabe gerade nicht geht und ich mein Glück auf Arc 1600 versuchen solle. Sie stellten mir dafür eine Freifahrt mit der Standseilbahn aus. Nachdem ich in Arc 1600 war und nach etwas suchen die Kasse gefunden hatte, war dort die Bestellung erstmal nicht im System. Nach einer Weile klappte es aber dennoch und ich war gerade noch so auf 09:00 Uhr pünktlich am Lift.
Ich entschied mich heute "nur" in Les Arcs zu fahren und nicht nach La Plagne zu wechseln. Les Arcs alleine sollte genügend Abwechlsung bieten und so profitierte ich auch von dem etwas günstigeren Tageskartenpreis, wenn man nur ein Teilgebiet befährt.
Außerdem erwartete ich, dass bei der kritischen Wettervorhersage für heute, Les Arcs besser geeignet sein sollte. So war es dann auch. Es schlossen zwar auch in Les Arcs diverse Lifte windbedingt über den Tag hinweg, aber in La Plagne waren die Einschränkungen weitaus größer.
Der Plan war heute, so rasch wie möglich auf die Aiguille Rouge zu kommen, da eine rasche Wetterverschlechterung gemeldet war. Leider war ich trotz der ersten Bahn zu spät dran und war oben schon im Nebel. Später am Tag wurde der Gipfel aber zunächst nur noch für Fußgänger geöffnet und später windbedingt komplett geschlossen. Somit habe ich die Abfahrt von dort oben dennoch befahren können, wenngleich es sich nicht wirklich gelohnt hat.
Bei meiner Tour durch das Skigebiet merkte ich schnell, dass ich auch in Ischgl hätte sein können. Das Skigebiet ist war sehr groß, aber dennoch kompakt, sodass man jeden beliebigen Punkt im Skigebiet mit ein bis zwei Liftfahrten erreichen kann. Auch der Andrang, war wie in Ischgl. Es war höllisch viel los. Das Lift-Piste-Verhältnis ist hier einfach unglaublich schlecht. Pro (sehr kapazitätsstarker) Bahn kommt bestenfalls eine präparierte Piste, die dementsprechend hoffnungslos überfüllt war. Dies trifft insbesondere auf das Gebiet rund um Arc 1950 und Arc 2000 zu. In Richtrung Arc 1800 sowie Vallandry war es aber spürbar besser, wenngleich keinesfalls leer. Ischgl-untypisch gab es auch spürbare Liftwartezeiten bis hin zu mehreren Minuten. Auch Apres Ski scheint in Les Arcs Ischgl-mäßig gelebt zu werden; ab Mittag schallte von nahezu allen Hütten lauthals Apres-Ski-"Musik".
Nach der schon genannten Wetterverschlechterung, die Liftschließungen in den höheren Lagen zur Folge hatte, wurde es aber am Nachmittag wieder überwiegend sonnig, sodass der am Vormittag wegen der Überfüllung und dem mäßigen Wetter doch sehr enttäuschende Eindruck des Skigebiets zumindest etwas gebessert wurde. Empfehlenswert finde ich das Gebiet aber dennoch nicht.
Die Pistenpräparation war auch auf den Pisten, die im interaktiven Plan als präpariert vermerkt waren, Glückssache. Sehr viele Abschnitte waren nicht frisch gepistet worden. Bei einem (regulären) Tageskartenpreis von 70€ für das Teilgebiet sehr enttäuschend.
Gefallen:
Großes und weitläufiges Skigebiet
Wetterbesserung am Nachmittag
Neues Skigebiet kennengelernt
Nicht gefallen:
Überfüllte Pisten
Teilweise schlechtes Wetter
Windbedingte Liftschließungen, wobei dies meine Pläne nicht durchkreuzte
Katastrophale Piste an der Aiguille Rouge
Pistenpräparation nach Lust und Laune
Ischgl-Flair
Viele sehr gefährliche Pistenkreuzungen
Daher:
von
(und das auch nur mit viel Goodwill)
Bilder:
Morgendlicher Blick auf die Pisten in Arc 1600. Leider öffnen die Lifte hier erst um 09:00 Uhr, aber dafür laufen sie auch bis nach 17:00 Uhr, sodass das wieder passt
Pistenstart am Cachette-Sessel
Hochalpines Gelände unterhalb der Arpette-Sesselbahn
Blick in Richtung Aiguille Rouge. Noch sieht es dort recht brauchbar aus.
Leider war es bei mir dann schon so. Der Starthang dort ist ultra-steil (angegeben mit 45 Grad) und hüfthoch verbuckelt. Bei dieser Sicht überhaupt kein Spaß...
Fairerweise muss man sagen, dass an der Talstation auch auf Englisch angeschlagen war, dass die schwarze Abfahrt nur teilweise präpariert ist.
Weiter unten, auf dem präparierten Teil, war die Piste aber schön pulvrig zu fahren
Ich hielt mich rechts, um bis Villaroger eine >2000hm Abfahrt zu fahren
Hier schon auf Höhe der Droset-SB
Bergstationsbereich der neuen Gondel von Villaroger hinauf ins Gebiet
Die Talabfahrt nach Villaroger war aber dann eine ziemliche Enttäuschung. Die im Pistenplan angegebene präparierte rote Talabfahrt war in vielen Bereichen eine reine Buckelpiste, sodass es halt doch oftmals mühsam über die langweilige blaue Piste in viiiiielen Kehren ins Tal ging.
Nach der sehr modernen Gondelbahn aus Villaroger kann man dann mal wieder etwas Poma-Schrottliftln; hier in der Droset-SB
Die Arandelieres 1 war herrlich pulvrig, aber schon recht voll
An der Talstation Plagnettes erlebt man dann schon Höllboden-Flair
Da an den beiden Sesselbahnen Plagnettes und Arcabulle nur eine präparierte Abfahrt zur Verfügung stand, knüppelte es sich auf dieser heftig.
Selbst auf der Piste unter der Grand Col-SB war es, obwohl die Bahn keinesfalls voll ausgelastet war, viel zu voll auf der viel zu schmalen Piste
Ausblick Bergstation Grand Col
Die Piste hier machte keinen Spaß (zu voll)
Bääääh
Das könnte auch der Blick auf die Idalpe sein. Die Menschenmassen sind unfassbar. In echt ist es natürlich der Ausblick vom Col de la Chal in Richtung Arc 1950/2000
Die Transarc-10EUB ist eine tolle moderne Hochleistungsbahn, aber die viel zu wenigen und viel zu schmalen Pisten vermögen den Andrang in keinster Weise aufzunehmen
Etwas versteckt liegt aber die Grand renard-Abfahrt, wo gute Bedingungen herrschten
Generell war es in diesem Skigebietsteil etwas ruhiger
Im Talstationsbereich von Arc 1800 wuselte es aber natürlich dennoch
Vor allem die Verbindungspisten, die man zwangsläufig irgendwann mal braucht, waren auch in diesem Teil sehr voll. Die vielen Pistenkreuzungen waren stets extrem gefährlich.
Das hier müsste die schöne Belette-Abfahrt unterhalb des Derby-Sessels sein
Die Myrtilles-Talabfahrt nach Vallandry
Morey-Talabfahrt? Die vielen doch recht identischen Pistenschneisen, die aber alle schöne Pisten bieten, kann ich nicht mehr genau auseinander halten
Der Starthang an der Grizzly-Sesselbahn war oberaffengeil und - warum auch immer - nur sehr wenig zerfahren
Blick auf Plan Peisey mit einer gerade ankommenden Vanoise Express-Kabine. Eine sehr beeindruckende Bahn, die ich nicht gefahren bin und vmtl. auch nicht werde
Am Peisey-Sessel nahm ich die hier ganz linke Abfahrt Cobme. Es wurde vor schlechter Schneelage gewarnt. Sie war aber problemlos fahrbar.
Blick in Richtung Aiguille Rousse
Perdix-SB
Blick aus der Derby-KSB. Ab ca. 13:15 Uhr war es wieder überwiegend sonnig
Oberer Trassenteil der Transac 2, die zu diesem Zeitpunkt schon windbedingt gesperrt war.
Mittelstation Transarc
Blick auf das schöne Skigelände oberhalb von Arc 1800
Ich erwischte jedoch den falschen Abzweig und landete in der lahmen Krücke Charmettoger
Der untere Teil der Golf-Piste wurde kurz vor meiner Ankunft frisch präpariert geöffnet und war dementsprechend herrlich. Der obere Teil dieser roten Piste blieb ein unpräparierter Acker
Die Vagere-Sesselbahn erschließt sehr schöne Pisten. Jedoch ist halt auch hier viel Lift und wenig Piste
Ausblick von dessen Bergstationsbereich
Nun noch einmal ein Sprung in Richtung Arc 1950. Hier der Blick auf die Talstationen Pre Saint Esprit (die immer wieder technische Probleme hatte; blaue Hauben) und Comborciere
Die Comborciere-Sesselbahn führt durch eine tolle Winterlandschaft
Die zugehörige rote Secret-Abfahrt war zwar ziemlich leer, aber halt auch nicht frisch präpariert
Blick aus dem Pre Saint Esprit-Sessel. Die höheren Bahnen in diesem Gebiet waren bereits windbedingt geschlossen
Das hier könnte wirklich 1:1 der Höllboden sein...
Blick von L'Arpette in die Tarantaise. Die Verbindungspisten waren immer noch hoffnungslos überfüllt
Wer gerne auf Skiern im Stau steht, ist in Les Arcs genau richtig...
Ein keines Schmankerl, da kaum befahren, war noch diese Abfahrt, dessen Name ich jetzt nicht mehr auf die Kette bekomme
Man will ja nicht schieben, daher bin ich auch noch die Combettes-SB gefahren, die in Arc 1600 das Übungsareal erschließt
Von der Mont-Blanc-KSB-Bergstation hat man einen schönen Talblick durch Felsen hindurch auf Bourg-Saint Maurice
Der ClubMed ist ja wahrlich keine Schönheit, hat aber einen schönen Ausblick
Start der finalen Abfahrt gegen 17:10 Uhr von der Bergstation der Cachette-Sesselbahn
Die Piste hier kann sich durchaus sehen lassen
Weiter unten auf der wirklich schönen Cachette-Abfahrt. Leider war ein großer Teil der Piste abgesperrt
Und dann ging es auf die letzten Meter nach Arc 1600, wo ich um 17:20 Uhr die Standseilbahn wieder hinunter ins Tal nahm.
Fazit:
Heute muss ich ein doch eher enttäuschendes Fazit ziehen.
Das Wetter war nicht optimal, dafür kann keiner was, aber die lieblose und zufallsorientierte "Pistenpräparation" und die schlechte Quote zwischen Lift und Pisten taugten mir einfach nicht. V.a. die teilweise hoffnungslos überfüllten Pisten hinterlassen bei mir gar kein gutes Bild von diesem Skigebiet. Natürlich muss ich auch erwähnen, dass es zwischen Arc 1600 und Plan Peisey durchaus auch einige gute und auch recht leere Pisten gab, aber diese wiegen die negativen Eindrücke nicht vollends auf. Auch die sehr vielen und sehr gefährlichen Pistenkreuzungen alle paar Meter trugen nicht zum besseren Bild des Skigebiets bei. Naja, war nicht ganz schlecht, aber wieder herkommen muss ich so rasch nicht mehr.
Station 2 bei meinen Skiferien in Frankreich war das Skigebeit Les Arcs, das ja direkt oberhalb meiner Unterkunft in Bourg-Saint Maurice liegt. Es war einfach sehr bequem heute morgen, in 5min zu Fuß an der Standseilbahn zu sein, die hoch ins Gebiet führt. Eine Talabfahrt nach Bourg-Saint Maurice gibt es nicht und wäre m.E. auch gar nicht ohne weiteres möglich.
Eigentlich wollte ich an der Talstation der Standseilbahn noch kurz meine "Ski a la Carte"-Karte abholen. Die Karte kostet pro Jahr 29€ und gibt dann deutliche Rabatte auf die Tageskarten der teilnehmenden Skigebiete. Soweit ich es mir durch gerechnet habe, amortisiere ich diese Karte selbst bei meinem kurzen Aufenthalt (knapp).
Da ich, wie eigentlich üblich in südeuropäischen Ländern, bei der Abholung Komplikationen erwartete, war ich bereits um 08:20 Uhr an der Kasse. Das war auch gut so. Dort teilte man mir mit, dass deren Kartenausgabe gerade nicht geht und ich mein Glück auf Arc 1600 versuchen solle. Sie stellten mir dafür eine Freifahrt mit der Standseilbahn aus. Nachdem ich in Arc 1600 war und nach etwas suchen die Kasse gefunden hatte, war dort die Bestellung erstmal nicht im System. Nach einer Weile klappte es aber dennoch und ich war gerade noch so auf 09:00 Uhr pünktlich am Lift.
Ich entschied mich heute "nur" in Les Arcs zu fahren und nicht nach La Plagne zu wechseln. Les Arcs alleine sollte genügend Abwechlsung bieten und so profitierte ich auch von dem etwas günstigeren Tageskartenpreis, wenn man nur ein Teilgebiet befährt.
Außerdem erwartete ich, dass bei der kritischen Wettervorhersage für heute, Les Arcs besser geeignet sein sollte. So war es dann auch. Es schlossen zwar auch in Les Arcs diverse Lifte windbedingt über den Tag hinweg, aber in La Plagne waren die Einschränkungen weitaus größer.
Der Plan war heute, so rasch wie möglich auf die Aiguille Rouge zu kommen, da eine rasche Wetterverschlechterung gemeldet war. Leider war ich trotz der ersten Bahn zu spät dran und war oben schon im Nebel. Später am Tag wurde der Gipfel aber zunächst nur noch für Fußgänger geöffnet und später windbedingt komplett geschlossen. Somit habe ich die Abfahrt von dort oben dennoch befahren können, wenngleich es sich nicht wirklich gelohnt hat.
Bei meiner Tour durch das Skigebiet merkte ich schnell, dass ich auch in Ischgl hätte sein können. Das Skigebiet ist war sehr groß, aber dennoch kompakt, sodass man jeden beliebigen Punkt im Skigebiet mit ein bis zwei Liftfahrten erreichen kann. Auch der Andrang, war wie in Ischgl. Es war höllisch viel los. Das Lift-Piste-Verhältnis ist hier einfach unglaublich schlecht. Pro (sehr kapazitätsstarker) Bahn kommt bestenfalls eine präparierte Piste, die dementsprechend hoffnungslos überfüllt war. Dies trifft insbesondere auf das Gebiet rund um Arc 1950 und Arc 2000 zu. In Richtrung Arc 1800 sowie Vallandry war es aber spürbar besser, wenngleich keinesfalls leer. Ischgl-untypisch gab es auch spürbare Liftwartezeiten bis hin zu mehreren Minuten. Auch Apres Ski scheint in Les Arcs Ischgl-mäßig gelebt zu werden; ab Mittag schallte von nahezu allen Hütten lauthals Apres-Ski-"Musik".
Nach der schon genannten Wetterverschlechterung, die Liftschließungen in den höheren Lagen zur Folge hatte, wurde es aber am Nachmittag wieder überwiegend sonnig, sodass der am Vormittag wegen der Überfüllung und dem mäßigen Wetter doch sehr enttäuschende Eindruck des Skigebiets zumindest etwas gebessert wurde. Empfehlenswert finde ich das Gebiet aber dennoch nicht.
Die Pistenpräparation war auch auf den Pisten, die im interaktiven Plan als präpariert vermerkt waren, Glückssache. Sehr viele Abschnitte waren nicht frisch gepistet worden. Bei einem (regulären) Tageskartenpreis von 70€ für das Teilgebiet sehr enttäuschend.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Bilder:
Morgendlicher Blick auf die Pisten in Arc 1600. Leider öffnen die Lifte hier erst um 09:00 Uhr, aber dafür laufen sie auch bis nach 17:00 Uhr, sodass das wieder passt
Pistenstart am Cachette-Sessel
Hochalpines Gelände unterhalb der Arpette-Sesselbahn
Blick in Richtung Aiguille Rouge. Noch sieht es dort recht brauchbar aus.
Leider war es bei mir dann schon so. Der Starthang dort ist ultra-steil (angegeben mit 45 Grad) und hüfthoch verbuckelt. Bei dieser Sicht überhaupt kein Spaß...
Fairerweise muss man sagen, dass an der Talstation auch auf Englisch angeschlagen war, dass die schwarze Abfahrt nur teilweise präpariert ist.
Weiter unten, auf dem präparierten Teil, war die Piste aber schön pulvrig zu fahren
Ich hielt mich rechts, um bis Villaroger eine >2000hm Abfahrt zu fahren
Hier schon auf Höhe der Droset-SB
Bergstationsbereich der neuen Gondel von Villaroger hinauf ins Gebiet
Die Talabfahrt nach Villaroger war aber dann eine ziemliche Enttäuschung. Die im Pistenplan angegebene präparierte rote Talabfahrt war in vielen Bereichen eine reine Buckelpiste, sodass es halt doch oftmals mühsam über die langweilige blaue Piste in viiiiielen Kehren ins Tal ging.
Nach der sehr modernen Gondelbahn aus Villaroger kann man dann mal wieder etwas Poma-Schrottliftln; hier in der Droset-SB
Die Arandelieres 1 war herrlich pulvrig, aber schon recht voll
An der Talstation Plagnettes erlebt man dann schon Höllboden-Flair
Da an den beiden Sesselbahnen Plagnettes und Arcabulle nur eine präparierte Abfahrt zur Verfügung stand, knüppelte es sich auf dieser heftig.
Selbst auf der Piste unter der Grand Col-SB war es, obwohl die Bahn keinesfalls voll ausgelastet war, viel zu voll auf der viel zu schmalen Piste
Ausblick Bergstation Grand Col
Die Piste hier machte keinen Spaß (zu voll)
Bääääh
Das könnte auch der Blick auf die Idalpe sein. Die Menschenmassen sind unfassbar. In echt ist es natürlich der Ausblick vom Col de la Chal in Richtung Arc 1950/2000
Die Transarc-10EUB ist eine tolle moderne Hochleistungsbahn, aber die viel zu wenigen und viel zu schmalen Pisten vermögen den Andrang in keinster Weise aufzunehmen
Etwas versteckt liegt aber die Grand renard-Abfahrt, wo gute Bedingungen herrschten
Generell war es in diesem Skigebietsteil etwas ruhiger
Im Talstationsbereich von Arc 1800 wuselte es aber natürlich dennoch
Vor allem die Verbindungspisten, die man zwangsläufig irgendwann mal braucht, waren auch in diesem Teil sehr voll. Die vielen Pistenkreuzungen waren stets extrem gefährlich.
Das hier müsste die schöne Belette-Abfahrt unterhalb des Derby-Sessels sein
Die Myrtilles-Talabfahrt nach Vallandry
Morey-Talabfahrt? Die vielen doch recht identischen Pistenschneisen, die aber alle schöne Pisten bieten, kann ich nicht mehr genau auseinander halten
Der Starthang an der Grizzly-Sesselbahn war oberaffengeil und - warum auch immer - nur sehr wenig zerfahren
Blick auf Plan Peisey mit einer gerade ankommenden Vanoise Express-Kabine. Eine sehr beeindruckende Bahn, die ich nicht gefahren bin und vmtl. auch nicht werde
Am Peisey-Sessel nahm ich die hier ganz linke Abfahrt Cobme. Es wurde vor schlechter Schneelage gewarnt. Sie war aber problemlos fahrbar.
Blick in Richtung Aiguille Rousse
Perdix-SB
Blick aus der Derby-KSB. Ab ca. 13:15 Uhr war es wieder überwiegend sonnig
Oberer Trassenteil der Transac 2, die zu diesem Zeitpunkt schon windbedingt gesperrt war.
Mittelstation Transarc
Blick auf das schöne Skigelände oberhalb von Arc 1800
Ich erwischte jedoch den falschen Abzweig und landete in der lahmen Krücke Charmettoger
Der untere Teil der Golf-Piste wurde kurz vor meiner Ankunft frisch präpariert geöffnet und war dementsprechend herrlich. Der obere Teil dieser roten Piste blieb ein unpräparierter Acker
Die Vagere-Sesselbahn erschließt sehr schöne Pisten. Jedoch ist halt auch hier viel Lift und wenig Piste
Ausblick von dessen Bergstationsbereich
Nun noch einmal ein Sprung in Richtung Arc 1950. Hier der Blick auf die Talstationen Pre Saint Esprit (die immer wieder technische Probleme hatte; blaue Hauben) und Comborciere
Die Comborciere-Sesselbahn führt durch eine tolle Winterlandschaft
Die zugehörige rote Secret-Abfahrt war zwar ziemlich leer, aber halt auch nicht frisch präpariert
Blick aus dem Pre Saint Esprit-Sessel. Die höheren Bahnen in diesem Gebiet waren bereits windbedingt geschlossen
Das hier könnte wirklich 1:1 der Höllboden sein...
Blick von L'Arpette in die Tarantaise. Die Verbindungspisten waren immer noch hoffnungslos überfüllt
Wer gerne auf Skiern im Stau steht, ist in Les Arcs genau richtig...
Ein keines Schmankerl, da kaum befahren, war noch diese Abfahrt, dessen Name ich jetzt nicht mehr auf die Kette bekomme
Man will ja nicht schieben, daher bin ich auch noch die Combettes-SB gefahren, die in Arc 1600 das Übungsareal erschließt
Von der Mont-Blanc-KSB-Bergstation hat man einen schönen Talblick durch Felsen hindurch auf Bourg-Saint Maurice
Der ClubMed ist ja wahrlich keine Schönheit, hat aber einen schönen Ausblick
Start der finalen Abfahrt gegen 17:10 Uhr von der Bergstation der Cachette-Sesselbahn
Die Piste hier kann sich durchaus sehen lassen
Weiter unten auf der wirklich schönen Cachette-Abfahrt. Leider war ein großer Teil der Piste abgesperrt
Und dann ging es auf die letzten Meter nach Arc 1600, wo ich um 17:20 Uhr die Standseilbahn wieder hinunter ins Tal nahm.
Fazit:
Heute muss ich ein doch eher enttäuschendes Fazit ziehen.
Das Wetter war nicht optimal, dafür kann keiner was, aber die lieblose und zufallsorientierte "Pistenpräparation" und die schlechte Quote zwischen Lift und Pisten taugten mir einfach nicht. V.a. die teilweise hoffnungslos überfüllten Pisten hinterlassen bei mir gar kein gutes Bild von diesem Skigebiet. Natürlich muss ich auch erwähnen, dass es zwischen Arc 1600 und Plan Peisey durchaus auch einige gute und auch recht leere Pisten gab, aber diese wiegen die negativen Eindrücke nicht vollends auf. Auch die sehr vielen und sehr gefährlichen Pistenkreuzungen alle paar Meter trugen nicht zum besseren Bild des Skigebiets bei. Naja, war nicht ganz schlecht, aber wieder herkommen muss ich so rasch nicht mehr.
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WackelPudding
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- Registriert: 24.11.2023, 12:45
- Skitage 20/21: 25
- Skitage 21/22: 46
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- Skitage 23/24: 45
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- Skitage 25/26: 15
- Fahrertyp: Alpinski
- Land: Deutschland
- Hat sich bedankt: 1931 Mal
- Danksagung erhalten: 1589 Mal
Re: Skifahren in Frankreich | 17.-23.03.2026
19.03.2026 Espace San Bernado:
Heute ging es für mich ins 2-Länder-Skigebiet Espace San Bernado, bestehend aus dem französischen La Rosiere, von dem aus ich logischerweise eingestiegen bin, und dem italienischen La Thuile.
Das Wetter präsentierte sich heute wolkenlos. Am Morgen blies der Wind in La Rosiere sehr unangenehm stark. Auf der italienischen Seite war der Wind kein Thema, wobei der Wind ohnehin über den Tag nachließ. Daher war es, obwohl es recht mild war, teilweise echt frisch.
Ich fuhr heute zunächst den französischen Teil des Skigebiets ab, da hier die Pisten aufgrund der Hangausrichtung rasch verbuckeln sollten, was sich so auch bewahrheitete. Ab ca. 11:30 Uhr fuhr ich bis zur letzten möglichen Rückfahrt im italienischen Teil.
Generell hat mir der italienische Skigebietsteil viel mehr gefallen. Tolles Panorama findet man zwar beiderseits der Grenze, aber die Pisten waren in Italien um Welten besser. Zudem war dort auch wesentlich weniger los. In La Rosiere musste man teilweise signifikant warten. In Italien war dies (fast) nie der Fall.
La Rosiere hat aber ein viel besseres Lifte-Piste-Verhältnis, als z.B. Les Arcs, sodass sich die durchaus vielen Leute viel besser verteilten. Auch waren in La Rosiere alle Pisten (außer die Schwarzen) frisch präpariert. Auch das ein "Novum" für mich in Frankreich. Bei der Konkurrenzsituation mit Italien, wo die Pisten natürlich perfekt waren, müssen dann wohl selbst die Franzosen (etwas) nachziehen. Die Präparation auf der franzöischen Seite war nämlich alles andere als erhaben; aber die Ansprüche sinken ja
Fantastisch ist im gesamten Gebiet, wie bereits geschrieben, die Landschaft. Die hochalpine Gegend war immer und überall eine Augenweide; egal ob oben am Berg oder weiter unten in tollen Waldschneisen. Herrlich; das sind richtige Berge!
Mit Ski a la Carte erhält man ca. 15% Rabatt auf den Tageskartenpreis. Es war zwar wieder etwas kompliziert, weil die wirklich hilfsbereite Dame an der Kasse diverse Kassenzettel, etc. sehen wollte, dich ich bestenfalls digital dabei hatte, aber es hat funktioniert.
Gefallen:
Tolles Wetter
Neues Skigebiet kennengelernt
Grandiose Landschaft
Fantastische Pisten in La Thuile
Meist genügend Platz auf den Pisten
Nicht gefallen:
In La Roisere viel Andrang an den Liften
Daher:
von

Bilder:
Ich begann meinen Skitag über die 4SB Ecudets. Daher ging es zunächst zum gemütlichen Einfahren auf die Piste Tetras
Blick auf La Rosiere. Die Schlange am Lift, die bei der ersten Fahrt da war, hat sich nun fast schon aufgelöst
Der Ausblick in Richtung Auigille Rouge ist grandios
Unterwegs auf der Piste zur Lan du Repos-Sesselbahn
Die Marmottes-Abfahrt war bereits stellenweise herrlich angefirnt und im oberen Teil auch gut präpariert
Blick auf die Talstation Eucherts (rechts)
Der Überblick über das hochalpine Gelände ist genial!
Auf der Chamois-Abfahrt
An der Fort-KSB staute es sich gewaltig
Gut, dass man zur Moulins-Sesselbahn ausweichen kann, an der nur sehr wenig los war, es dafür aber um so mehr windete
Man kommt von dieser auch inoffiziell zum Fort, sodass man die Wartezeiten an der Fort-Sesselbahn gut umgehen konnte
Vom Mont-Valaisan hat man einen ersten Ausblick auf die Skigebietsverbindung in Richtung Italien
Die Piste dort selbst ist eher unspektakulär und dem Berg eher aufgezwungen
Nostalgisch ging es dann mit den voll ausgelasteten Bellecombe-KSSL Richtung Italien. Der linke Lift lief bedeutend schneller
Ich hängte den KSSL Bellecombe 2 gleich noch an, um von dort die italienische Grenze zu überschreiten
Von dort führt nämlich eine sehr tolle und gemütliche "Hintenrum-Abfahrt" Ponteilles in Richtung La Thuile
An den Ausblicken auf dieser Abfahrt kann man sich kaum sattsehen
Die Talstation Arnouvaz ist herrlich gelegen
Und auch der Start der dortigen Piste ist wunderschön
Schöner aufgefirnter schwarzer Schlusshang der 34
Die schwarze Piste Muret war wunderbar aufgefirnt und bis zum Mittag offenbar kaum befahren. Herrlich!
Am Chaz Dura-Express gab es am Nachmittag auf italienischer Seite die einzig nennenswerten Wartezeiten von 3-5min
Traumhafte und unverfahrene Pisten unterhalb von Les Suches
Die Piste am dortigen Tellerlift war nach 12:15 Uhr immer noch ganz frisch
Auf der schwarzen Diretta
Talstationsareal La Thuile
Blick Richtung Chaz Dura
Pistenstart am Chalet-Express
Diese Anlage erschließt eine schöne blaue Genusspiste
Supergeil pulvrig und griffig war dann aber gleich darauf die schwarze Franco Berthod. Liebe Franzosen: So müssen schwarze Pisten aussehen!
Auf der Gran Testa war es ab und an mal etwas voller. Bei meiner ersten Fahrt hier, erwischte ich aber ein superleeres Zeitfenster
Chaz Dura-Piste
Auf der Hintenrum-Piste Tour
Von allen wird die lahme Maison Blanche-SB liegen gelassen. Dabei erschließt sie zwei hammergeile schwarze Abfahrten. Hier die Le Teste
Die Maison Blanche auf der anderen Seite des Lifts war oben auch herrlich aber dann im hier nicht sichtbaren Schlusshang noch etwas arg hart-eisig und unruhig präpariert
Blick aus dem Chalet-Express
Zentraler Umschlagpunkt des italienischen Skigebietsteils
La Nouva Alta
Blick aus dem Argillien-Express
Auch diese Bahn erschließt eine landschaftlich tolle, wenngleich skitechnisch uninteressante Piste
Übungspiste am Gran Testa-Tellerlift
Nun fuhr ich noch einmal für das wunderbare "Hintenrum-Feeling" in dieser grandiosen Landschaft die Fourclaz Bassa bis zur Arnouvaz-SB
Nun Seitenwechsel zum Fourclaz-Express
Die für die Verbindung notwendigen Pisten im oberen Teil waren hier zwar schon ziemlich hinüber, aber die schwarze Belvedere machte immer noch Spaß
Ausblick von der Bergstation der 4SB Belvedere mit der dortigen schwarzen Abfahrt. Da gerade Rückreiseverkehr nach Frankreich herrschte, gab es hier kurze Wartezeiten
Auf der Belvedere unterhalb der Talstation der 4SB mit Blick zum Fourclaz-Express
Wenn nur noch die Stromleitung nicht wäre, wäre es auf der San Bernado Alta fast schon menschenleer. Aber lieber habe ich Strom, als keine Stromleitung
Die Eaux Rousses war nach 15:45 Uhr immer noch quasi jungfräulich. Hierhin hat sich wohl kaum jemand verirrt
Blick zur Talstation des Piccolo San Bernado-Express
Hier ging sich dann noch eine Fahrt auf der Touriasse aus, wobei die Pisten hier offenbar über den Tag schon gut gelitten hatten.
Um 16:10 Uhr nahm ich dann den letzten Lift auf italienischer Seite (letzte Bergfahrt dort 16:15 Uhr)
Hier auf der Zufahrt zur letzten Liftfahrt auf italienischer Seite auf der Touriasse
Blick aus dem Piccolo San Bernado-Express
Nun ging es wieder nach Frankreich und über die Faisan-Abfahrt retour
Die Faisan-Abfahrt ist zwar zum Skifahren uninteressant, aber dafür fürs Auge absolut herrlich
Nachdem ich die Fort-Sesselbahn am Morgen aufgrund der Wartezeiten ausgelassen hatte, holte ich die Fahrt hier nun noch nach. Die Blaireau war wechselnd haufig und mal auch wieder top.
Blick aus der Fort-Sesselbahn. Dort oben gibt es tatsächlich ein Fort
Nun war es aber Zeit, weiter in Richtung Auto zu fahren
Piste Mouflon
Blick über die Bergstation Ecudets auf Bourg-Saint Maurice. Die Talabfahrt nach Ecudets war zwar schon seit ein paar Tagen wegen Schneemangel gesperrt. Die Abfahrt ist aber noch immer grundsätzlich möglich.
Fazit:
Ein herrlicher Tag war das heute, vor allem auf der italienischen Seite des Skigebiets. Dort gibt es grandiose schwarze Pisten, grandiose Carving-Pisten und grandiose Genusspisten in wahnsinnig toller Landschaft. Dort hat auch der Andrang gestimmt, sodass es dort absolut perfekt war. La Roisere fiel hier spürbar ab, was für den Gesamteindruck des Tages aber nur halb so wild war, da ich ohnehin die Mehrheit der Zeit in Italien verbrachte. Der heutige Tag hat nach der gestrigen Enttäuschung in Les Arcs wahrlich gut getan.
Heute ging es für mich ins 2-Länder-Skigebiet Espace San Bernado, bestehend aus dem französischen La Rosiere, von dem aus ich logischerweise eingestiegen bin, und dem italienischen La Thuile.
Das Wetter präsentierte sich heute wolkenlos. Am Morgen blies der Wind in La Rosiere sehr unangenehm stark. Auf der italienischen Seite war der Wind kein Thema, wobei der Wind ohnehin über den Tag nachließ. Daher war es, obwohl es recht mild war, teilweise echt frisch.
Ich fuhr heute zunächst den französischen Teil des Skigebiets ab, da hier die Pisten aufgrund der Hangausrichtung rasch verbuckeln sollten, was sich so auch bewahrheitete. Ab ca. 11:30 Uhr fuhr ich bis zur letzten möglichen Rückfahrt im italienischen Teil.
Generell hat mir der italienische Skigebietsteil viel mehr gefallen. Tolles Panorama findet man zwar beiderseits der Grenze, aber die Pisten waren in Italien um Welten besser. Zudem war dort auch wesentlich weniger los. In La Rosiere musste man teilweise signifikant warten. In Italien war dies (fast) nie der Fall.
La Rosiere hat aber ein viel besseres Lifte-Piste-Verhältnis, als z.B. Les Arcs, sodass sich die durchaus vielen Leute viel besser verteilten. Auch waren in La Rosiere alle Pisten (außer die Schwarzen) frisch präpariert. Auch das ein "Novum" für mich in Frankreich. Bei der Konkurrenzsituation mit Italien, wo die Pisten natürlich perfekt waren, müssen dann wohl selbst die Franzosen (etwas) nachziehen. Die Präparation auf der franzöischen Seite war nämlich alles andere als erhaben; aber die Ansprüche sinken ja
Fantastisch ist im gesamten Gebiet, wie bereits geschrieben, die Landschaft. Die hochalpine Gegend war immer und überall eine Augenweide; egal ob oben am Berg oder weiter unten in tollen Waldschneisen. Herrlich; das sind richtige Berge!
Mit Ski a la Carte erhält man ca. 15% Rabatt auf den Tageskartenpreis. Es war zwar wieder etwas kompliziert, weil die wirklich hilfsbereite Dame an der Kasse diverse Kassenzettel, etc. sehen wollte, dich ich bestenfalls digital dabei hatte, aber es hat funktioniert.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Bilder:
Ich begann meinen Skitag über die 4SB Ecudets. Daher ging es zunächst zum gemütlichen Einfahren auf die Piste Tetras
Blick auf La Rosiere. Die Schlange am Lift, die bei der ersten Fahrt da war, hat sich nun fast schon aufgelöst
Der Ausblick in Richtung Auigille Rouge ist grandios
Unterwegs auf der Piste zur Lan du Repos-Sesselbahn
Die Marmottes-Abfahrt war bereits stellenweise herrlich angefirnt und im oberen Teil auch gut präpariert
Blick auf die Talstation Eucherts (rechts)
Der Überblick über das hochalpine Gelände ist genial!
Auf der Chamois-Abfahrt
An der Fort-KSB staute es sich gewaltig
Gut, dass man zur Moulins-Sesselbahn ausweichen kann, an der nur sehr wenig los war, es dafür aber um so mehr windete
Man kommt von dieser auch inoffiziell zum Fort, sodass man die Wartezeiten an der Fort-Sesselbahn gut umgehen konnte
Vom Mont-Valaisan hat man einen ersten Ausblick auf die Skigebietsverbindung in Richtung Italien
Die Piste dort selbst ist eher unspektakulär und dem Berg eher aufgezwungen
Nostalgisch ging es dann mit den voll ausgelasteten Bellecombe-KSSL Richtung Italien. Der linke Lift lief bedeutend schneller
Ich hängte den KSSL Bellecombe 2 gleich noch an, um von dort die italienische Grenze zu überschreiten
Von dort führt nämlich eine sehr tolle und gemütliche "Hintenrum-Abfahrt" Ponteilles in Richtung La Thuile
An den Ausblicken auf dieser Abfahrt kann man sich kaum sattsehen
Die Talstation Arnouvaz ist herrlich gelegen
Und auch der Start der dortigen Piste ist wunderschön
Schöner aufgefirnter schwarzer Schlusshang der 34
Die schwarze Piste Muret war wunderbar aufgefirnt und bis zum Mittag offenbar kaum befahren. Herrlich!
Am Chaz Dura-Express gab es am Nachmittag auf italienischer Seite die einzig nennenswerten Wartezeiten von 3-5min
Traumhafte und unverfahrene Pisten unterhalb von Les Suches
Die Piste am dortigen Tellerlift war nach 12:15 Uhr immer noch ganz frisch
Auf der schwarzen Diretta
Talstationsareal La Thuile
Blick Richtung Chaz Dura
Pistenstart am Chalet-Express
Diese Anlage erschließt eine schöne blaue Genusspiste
Supergeil pulvrig und griffig war dann aber gleich darauf die schwarze Franco Berthod. Liebe Franzosen: So müssen schwarze Pisten aussehen!
Auf der Gran Testa war es ab und an mal etwas voller. Bei meiner ersten Fahrt hier, erwischte ich aber ein superleeres Zeitfenster
Chaz Dura-Piste
Auf der Hintenrum-Piste Tour
Von allen wird die lahme Maison Blanche-SB liegen gelassen. Dabei erschließt sie zwei hammergeile schwarze Abfahrten. Hier die Le Teste
Die Maison Blanche auf der anderen Seite des Lifts war oben auch herrlich aber dann im hier nicht sichtbaren Schlusshang noch etwas arg hart-eisig und unruhig präpariert
Blick aus dem Chalet-Express
Zentraler Umschlagpunkt des italienischen Skigebietsteils
La Nouva Alta
Blick aus dem Argillien-Express
Auch diese Bahn erschließt eine landschaftlich tolle, wenngleich skitechnisch uninteressante Piste
Übungspiste am Gran Testa-Tellerlift
Nun fuhr ich noch einmal für das wunderbare "Hintenrum-Feeling" in dieser grandiosen Landschaft die Fourclaz Bassa bis zur Arnouvaz-SB
Nun Seitenwechsel zum Fourclaz-Express
Die für die Verbindung notwendigen Pisten im oberen Teil waren hier zwar schon ziemlich hinüber, aber die schwarze Belvedere machte immer noch Spaß
Ausblick von der Bergstation der 4SB Belvedere mit der dortigen schwarzen Abfahrt. Da gerade Rückreiseverkehr nach Frankreich herrschte, gab es hier kurze Wartezeiten
Auf der Belvedere unterhalb der Talstation der 4SB mit Blick zum Fourclaz-Express
Wenn nur noch die Stromleitung nicht wäre, wäre es auf der San Bernado Alta fast schon menschenleer. Aber lieber habe ich Strom, als keine Stromleitung
Die Eaux Rousses war nach 15:45 Uhr immer noch quasi jungfräulich. Hierhin hat sich wohl kaum jemand verirrt
Blick zur Talstation des Piccolo San Bernado-Express
Hier ging sich dann noch eine Fahrt auf der Touriasse aus, wobei die Pisten hier offenbar über den Tag schon gut gelitten hatten.
Um 16:10 Uhr nahm ich dann den letzten Lift auf italienischer Seite (letzte Bergfahrt dort 16:15 Uhr)
Hier auf der Zufahrt zur letzten Liftfahrt auf italienischer Seite auf der Touriasse
Blick aus dem Piccolo San Bernado-Express
Nun ging es wieder nach Frankreich und über die Faisan-Abfahrt retour
Die Faisan-Abfahrt ist zwar zum Skifahren uninteressant, aber dafür fürs Auge absolut herrlich
Nachdem ich die Fort-Sesselbahn am Morgen aufgrund der Wartezeiten ausgelassen hatte, holte ich die Fahrt hier nun noch nach. Die Blaireau war wechselnd haufig und mal auch wieder top.
Blick aus der Fort-Sesselbahn. Dort oben gibt es tatsächlich ein Fort
Nun war es aber Zeit, weiter in Richtung Auto zu fahren
Piste Mouflon
Blick über die Bergstation Ecudets auf Bourg-Saint Maurice. Die Talabfahrt nach Ecudets war zwar schon seit ein paar Tagen wegen Schneemangel gesperrt. Die Abfahrt ist aber noch immer grundsätzlich möglich.
Fazit:
Ein herrlicher Tag war das heute, vor allem auf der italienischen Seite des Skigebiets. Dort gibt es grandiose schwarze Pisten, grandiose Carving-Pisten und grandiose Genusspisten in wahnsinnig toller Landschaft. Dort hat auch der Andrang gestimmt, sodass es dort absolut perfekt war. La Roisere fiel hier spürbar ab, was für den Gesamteindruck des Tages aber nur halb so wild war, da ich ohnehin die Mehrheit der Zeit in Italien verbrachte. Der heutige Tag hat nach der gestrigen Enttäuschung in Les Arcs wahrlich gut getan.
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Re: Skifahren in Frankreich | 17.-23.03.2026
20.03.2026 Tignes / Val d'Isere:
Heute ging es für mich etwas weiter hinten rein ins Tal der/des Isere. Ich konzentrierte mich heute vorwiegend auf den Tignes-Sektor, nahm aber auch im Val d'Isere-Sektor einiges mit.
Das Wetter war auch heute wieder traumhaft. Dazu fehlte heute netterweise auch der Wind, sodass es ein herrlicher Sonnentag war. Die Temperaturen waren aber niedrig genug, dass es nirgendwo eine Sulzschlacht gab, sondern, im Gegenteil, die Pisten ganz überwiegend pulvrig waren.
Leider scheint es in Frankreich in der Nebensaison aber nicht so leer zu sein, wie anderswo. Das finde ich schon sehr verwunderlich, wie viel hier bislang in allen Gebieten los war. In der Hochsaison muss das hier ja die Hölle sein, denn jetzt ist es ja schon ab und an grenzwertig. Dennoch fand ich heute ganz offenbar eine sehr gute Runde durchs Gebiet, wo ich, bis auf ein Mal, nie nennenswert anstehen musste und eigentlich immer freie Pisten hatte. Im Vergleich zu den anderen Skigebieten, die ich bislang besucht habe, fiel mir hier die hohe Quote von britischen und niederländischen Gästen auf. Franzosen waren schon fast eine Randerscheinung.
Auch "speziell", also eigentlich ganz normal, ist in diesem Skigebiet, dass es hier auch präparierte schwarze Pisten gibt. Einige waren komplett präpariert, andere nur teilweise und führten dann in einen Acker. Leider kann der interaktive Pistenplan nur "dame", also präpariert, wiedergeben und nicht irgendetwas in Richtung "teilweise dame".
Generell war die Präparation wieder nicht so der Brüller. Das scheinen sie in Frankreich einfach nicht zu können oder nicht zu wollen. Man sieht beispielsweise eh generell kaum Pistenmaschinen, geschweige denn solche mit Winde. Die etwas ruppige Präparation störte über den Tag aber nicht.
Kommen wir zu den Sonnenseiten des Skigebiets, die es zu Hauf hat. Die schiere Größe des Gebiets ist atemberaubend. Während Flims-Laax eine weiße Arena ist, ist Tignes / Val d'Isere eine weiße Megaarena. Die Weite, die Ausblicke und die schiere Größe des Gebiets nahmen mich sofort in Bann. Es war herrlich, eine riesige Tour durchs Skigebiet zu fahren, ohne dass man irgendwo doppelt fährt und ohne, dass man schon überall war. Einfach gigantisch. Die Ausblicke in die hochalpinen Berge tut da sein übriges.
Auch die Anlagen sind größtenteils modern und - das finde ich einen riesen Vorteil - sind oft von Doppelmayr. Das ist einfach ein riesen Komfortsprung ggü. den Krücken - egal ob alt oder neu - von BMF oder Poma. Leider gibt es aber auch von diesen Herstellern ein paar "Schrottlifte" im Gebiet, wie z.B. Grand Pre (Poma) oder Marmottes, bzw. Fontaine Froide (beide BMF). Wieso Schrottlifte? Hinsichtlich des technischen Zustands bin ich Laie und maße mir kein Urteil an, aber der Komfort bei Poma und BMF ist, egal ob bei neuen oder alten Anlagen, unterirdisch. Ich bekomme bei den beiden Herstellern quasi nie beide Beine auf den Fußraster und muss mich immer irgendwie verkrüppelt hinsetzen. Das ist, wie bereits erwähnt, bei jeder Generation der Hersteller so. Während Doppelmayr oder Leiter hier die Ergonomie in den letzten Jahren massiv verbessert haben, passiert bei Poma oder BMF nur eines, nämlich genau nichts.
Es wurde, das kann ich schon vorneweg nehmen, ein toller Tag von Betriebsbeginn bis Betriebsende.
Gefallen:
Tolles Wetter
Gigantisch großes Skigebiet
Gigantische Ausblicke in die Umgebung
Gute Runde mit tollen und überwiegend leeren Pisten erwischt
Neues Skigebiet kennengelernt
Nicht gefallen:
Teilweise noch recht viel los (wobei ich davon nicht betroffen war)
Überzogene Parkgebühren (16,90€ für 8h33min in La Daille)
Daher:
von

Bilder:
Als Einstiegsort wählte ich La Daille mit der dortigen SSB. Diese Bahn öffnet (theoretisch) bereits um 08:50 Uhr und damit 10min früher, wie viele andere Bahnen. Außerdem war hier der Parkplatz nach meiner Onlinerecherche noch verhältnismäßig "günstig". 16,90€ für den Tag sind aber dennoch völlig überzogen. Gut, sie brauchen (und wollen) halt keine Tagesgäste.
Die Drehkreuze öffneten erst Punkt 08:50 Uhr, sodass die Bahn erst 08:53 Uhr fuhr. Generell waren sie überall etwas später dran, außer beim Zusperren.
Blick vom Rocher de Bellevarde in Richtung Tignes. Die hier noch abgesperrte rechte Piste "Orange" war am Morgen durch ein Rennen belegt, aber später dann toll zu fahren
Gleich von Anfang an bin ich geflasht. Was für eine tolle Weite hier im Skigebiet.
Zufahrt in Richtung Borsat-Sessel
Und auch an dessen Bergstation nahm das Weiß kein Ende. Herrlich. Dafür liebt man Skifahren!
In schneller Fahrt ging es dann über die Fresse-Abfahrt in Richtung Val Claret
Blick auf Val Claret
Mit der SSB um 09:20 Uhr (ebenfalls mit +3) ging es dann hoch zum Gletscher an der Grande Motte
Die Bergstation der dortigen PB ist etwas dämlich platziert, sodass man nach Ankunft erst noch einige Meter aufsteigen muss. Das Panorama entschädigt aber natürlich.
Die Platzierung und der Pistenbeginn kann natürlich auch aufgrund des Klimawandels beeinflusst worden sein, was ich mangels Historienwissen nicht einschätzen kann.
Was für eine famose Aussicht von 3.456m über dem Meer
Die Piste am Gletscher selbst war natürlich pulvrig, aber unruhig präpariert. Unverständlich, dass man selbst bei so einfachen Verhältnissen wie hier eine sehr gute Präparation hinbekommt. Weitere Fahrten am Gletscher sparte ich mir aufgrund Wartezeiten an der PB
Stattdessen ging es weiter zur Vanoise-KSB
Über die Genepy-Piste ging es "hintenrum" wieder runter nach Val Claret
Auch am Les Lanches-Sessel staute es sich etwas. Die Piste war es aber Wert.
Es war nämlich hammergeil dort zum Carven. Griffig und - überraschenderweise - gut präpariert.
Ein KSSL darf in Frankreich natürlich auch nicht fehlen: Hier am Col du Palet
An der Grattalu-KSB knüppelte es sich heftig auf der Piste und staute am Lift. Nichts wie weiter.
Denn viel, viel, viel besser war es auf der Le Mur-/Merles-Abfahrt
An der KSB an der Aiguille Percee gab es Wiederholungsfahrten
Denn abseits der blauen und grünen Abfahrten war es herrlich leer, wie z.B. hier auf der Cyclamen-Abfahrt
Start der Corniche-Abfahrt
An der Aiguille Percee gab es auch ein lustiges Felsentor
Piste Mysosotis
Blick auf die Stationen rund um die Bergstation der Boisses-EUB (links)
Mit der recht neuen (Poma-)KSB
Marais ging es wieder hoch zur Aiguille Percee
Von dort ging es dann über die lange schwarze Sache-Abfahrt ca. 1.200 hm hinunter bis nach Tignes 1550 Les Breviers. Oben war die Piste noch gut, später gab es einige Steine und unten wurde die Piste dann wieder "französisch".
Die Felsen über dem Tal fand ich, auch schon bei der Autofahrt hinauf, sehr beeindruckend
Der Schlussteil der Sache-Piste war dann keine Freude mehr
Der Schlusshang nach Les Brevieres war dann im leichten Sulz schon viel besser zu fahren.
Blick auf die Mittelstation in Tignes 1800 von der Melezes-Abfahrt aus
Aus der Boisses-EUB hat man einen tollen Blick auf den ziemlich leeren Lac du Chevril
Blick auf die Talstationen Aiguille Rouge (link) und Marais (rechts)
An der Bergstation der Aiguille Rouge-KSB gibt es eine Hütte mit herrlicher Aussicht
Nun ging es auf die schwarzen Pisten in Tignes 2100 auf der gegenüberliegenden Seite.
Die tollen schwarzen Pisten dort waren auf gesamter Länge präpariert. Leider lief der KSSL Combe Folle nicht, der die oberen Teile der schwarzen Pisten, die m.E. die schöneren Abschnitte sind, erschlossen hätte. So musste ich halt immer ganz runter, was insofern ärgerlich war, dass sich auch viele Anfänger dort herunterquälten.
Ausblick vom Toviere
Insbesondere oben am KSSL gab es die schönsten Pistenabschnitte, wobei diese auch rot klassifiziert sein könnten
Obwohl es schon weit nach dem Mittag war, waren viele Pisten immer noch supergut zu fahren, wie z.B. hier die Rocs-Abfahrt
Trassentotale der Marmottes-KSB. Leider so eine blöde Kiste von BMF "ohne Fußrasten".
Die Abfahrt dort war aber sensationell gut
Dieses Mal setzte ich die Orange-Abfahrt bis ins Tal fort. Leider kommt auch hier weiter unten ein "französischer Abschnitt".
Viel besser waren die diversen roten Abfahrten an der recht neuen Daille-10EUB. Ich schimpfe ja viel über Poma, aber das hier ist gut geworden, wobei Poma ja nix dafür kann, dass die Kabinen gut sind.
Nun ging es auf die herrliche Abfahrt am Fontaine Froide-Sessel
Die Olympia-Abfahrt am unter der 3S war aber schon recht abgerutscht und v.a. unten heraus ein Krampf
V.a. der Schlusshang nach Val d'Isere war dann schon arg hart-eisig mit Buckeln
Von daher ging es wieder in höhere Gefilde, so wie hier auf dem Weg zum unsäglichen Grand Pre-Sessel (Poma). Die Kindersicherungen sind so nah am Handgriff des Bügels, sodass kein Bein dazwischen passt. Also muss man sich irgendwie verrenken, dass es einem das Bein nicht abdrückt. Poma-Schrott halt...
Aber auch hier entschädigt die Aussicht die Mühen
Die Piste selbst ist, wie der Pistenplan ja schon verrät, grün und somit weniger spannend. Man kann aber es gemütlich laufen lassen und die Landschaft genießen.
Nun ging es noch einmal hinab ins Tal nach Val d'Isere. Zunächst über die Epaule du Charvet. Wie so oft oben toll und unten "französisch". Unten wird sie auch schon etwas schneearm. Schneearme Stellen sind durch Stangen aber gut markiert.
Blick auf Val d'Isere
Gegen Ende des Tages nahm ich dann noch die gemütliche Abfahrt Genepy von der Borsat-KSB bis hinunter nach Val d'Isere
Im unteren Teil wählte ich dieses Mal die rote Santons-Abfahrt. Diese war zwar wesentlich voller, als die parallele Schwarze, die ich eben gefahren bin, aber weitaus weniger verbuckelt.
Über die lahme Rogoney-SB nahm ich noch dieses tolle schwarze Pistenstück unterhalb der Solaise-EUB mit, ehe es dann um 16:50 Uhr mit der 3S wieder hoch und um ganz kurz vor 17:00 Uhr noch eine Fahrt am Marmottes-Sessel gab
Fazit:
Wahrlich war das ein toller Tag. Das riesige Skigebiet macht Lust auf weitere Erkundungen. Trotz des generell hohen Andrangs erwischte ich eine gute Route und konnte unbeschwert die zuallermeist herrlichen Pisten genießen. Tignes / Val d'Isere hat mich wirklich voll überzeugt. Da komme ich bestimmt noch einmal wieder!
Heute ging es für mich etwas weiter hinten rein ins Tal der/des Isere. Ich konzentrierte mich heute vorwiegend auf den Tignes-Sektor, nahm aber auch im Val d'Isere-Sektor einiges mit.
Das Wetter war auch heute wieder traumhaft. Dazu fehlte heute netterweise auch der Wind, sodass es ein herrlicher Sonnentag war. Die Temperaturen waren aber niedrig genug, dass es nirgendwo eine Sulzschlacht gab, sondern, im Gegenteil, die Pisten ganz überwiegend pulvrig waren.
Leider scheint es in Frankreich in der Nebensaison aber nicht so leer zu sein, wie anderswo. Das finde ich schon sehr verwunderlich, wie viel hier bislang in allen Gebieten los war. In der Hochsaison muss das hier ja die Hölle sein, denn jetzt ist es ja schon ab und an grenzwertig. Dennoch fand ich heute ganz offenbar eine sehr gute Runde durchs Gebiet, wo ich, bis auf ein Mal, nie nennenswert anstehen musste und eigentlich immer freie Pisten hatte. Im Vergleich zu den anderen Skigebieten, die ich bislang besucht habe, fiel mir hier die hohe Quote von britischen und niederländischen Gästen auf. Franzosen waren schon fast eine Randerscheinung.
Auch "speziell", also eigentlich ganz normal, ist in diesem Skigebiet, dass es hier auch präparierte schwarze Pisten gibt. Einige waren komplett präpariert, andere nur teilweise und führten dann in einen Acker. Leider kann der interaktive Pistenplan nur "dame", also präpariert, wiedergeben und nicht irgendetwas in Richtung "teilweise dame".
Generell war die Präparation wieder nicht so der Brüller. Das scheinen sie in Frankreich einfach nicht zu können oder nicht zu wollen. Man sieht beispielsweise eh generell kaum Pistenmaschinen, geschweige denn solche mit Winde. Die etwas ruppige Präparation störte über den Tag aber nicht.
Kommen wir zu den Sonnenseiten des Skigebiets, die es zu Hauf hat. Die schiere Größe des Gebiets ist atemberaubend. Während Flims-Laax eine weiße Arena ist, ist Tignes / Val d'Isere eine weiße Megaarena. Die Weite, die Ausblicke und die schiere Größe des Gebiets nahmen mich sofort in Bann. Es war herrlich, eine riesige Tour durchs Skigebiet zu fahren, ohne dass man irgendwo doppelt fährt und ohne, dass man schon überall war. Einfach gigantisch. Die Ausblicke in die hochalpinen Berge tut da sein übriges.
Auch die Anlagen sind größtenteils modern und - das finde ich einen riesen Vorteil - sind oft von Doppelmayr. Das ist einfach ein riesen Komfortsprung ggü. den Krücken - egal ob alt oder neu - von BMF oder Poma. Leider gibt es aber auch von diesen Herstellern ein paar "Schrottlifte" im Gebiet, wie z.B. Grand Pre (Poma) oder Marmottes, bzw. Fontaine Froide (beide BMF). Wieso Schrottlifte? Hinsichtlich des technischen Zustands bin ich Laie und maße mir kein Urteil an, aber der Komfort bei Poma und BMF ist, egal ob bei neuen oder alten Anlagen, unterirdisch. Ich bekomme bei den beiden Herstellern quasi nie beide Beine auf den Fußraster und muss mich immer irgendwie verkrüppelt hinsetzen. Das ist, wie bereits erwähnt, bei jeder Generation der Hersteller so. Während Doppelmayr oder Leiter hier die Ergonomie in den letzten Jahren massiv verbessert haben, passiert bei Poma oder BMF nur eines, nämlich genau nichts.
Es wurde, das kann ich schon vorneweg nehmen, ein toller Tag von Betriebsbeginn bis Betriebsende.
Gefallen:
Nicht gefallen:
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Bilder:
Als Einstiegsort wählte ich La Daille mit der dortigen SSB. Diese Bahn öffnet (theoretisch) bereits um 08:50 Uhr und damit 10min früher, wie viele andere Bahnen. Außerdem war hier der Parkplatz nach meiner Onlinerecherche noch verhältnismäßig "günstig". 16,90€ für den Tag sind aber dennoch völlig überzogen. Gut, sie brauchen (und wollen) halt keine Tagesgäste.
Die Drehkreuze öffneten erst Punkt 08:50 Uhr, sodass die Bahn erst 08:53 Uhr fuhr. Generell waren sie überall etwas später dran, außer beim Zusperren.
Blick vom Rocher de Bellevarde in Richtung Tignes. Die hier noch abgesperrte rechte Piste "Orange" war am Morgen durch ein Rennen belegt, aber später dann toll zu fahren
Gleich von Anfang an bin ich geflasht. Was für eine tolle Weite hier im Skigebiet.
Zufahrt in Richtung Borsat-Sessel
Und auch an dessen Bergstation nahm das Weiß kein Ende. Herrlich. Dafür liebt man Skifahren!
In schneller Fahrt ging es dann über die Fresse-Abfahrt in Richtung Val Claret
Blick auf Val Claret
Mit der SSB um 09:20 Uhr (ebenfalls mit +3) ging es dann hoch zum Gletscher an der Grande Motte
Die Bergstation der dortigen PB ist etwas dämlich platziert, sodass man nach Ankunft erst noch einige Meter aufsteigen muss. Das Panorama entschädigt aber natürlich.
Die Platzierung und der Pistenbeginn kann natürlich auch aufgrund des Klimawandels beeinflusst worden sein, was ich mangels Historienwissen nicht einschätzen kann.
Was für eine famose Aussicht von 3.456m über dem Meer
Die Piste am Gletscher selbst war natürlich pulvrig, aber unruhig präpariert. Unverständlich, dass man selbst bei so einfachen Verhältnissen wie hier eine sehr gute Präparation hinbekommt. Weitere Fahrten am Gletscher sparte ich mir aufgrund Wartezeiten an der PB
Stattdessen ging es weiter zur Vanoise-KSB
Über die Genepy-Piste ging es "hintenrum" wieder runter nach Val Claret
Auch am Les Lanches-Sessel staute es sich etwas. Die Piste war es aber Wert.
Es war nämlich hammergeil dort zum Carven. Griffig und - überraschenderweise - gut präpariert.
Ein KSSL darf in Frankreich natürlich auch nicht fehlen: Hier am Col du Palet
An der Grattalu-KSB knüppelte es sich heftig auf der Piste und staute am Lift. Nichts wie weiter.
Denn viel, viel, viel besser war es auf der Le Mur-/Merles-Abfahrt
An der KSB an der Aiguille Percee gab es Wiederholungsfahrten
Denn abseits der blauen und grünen Abfahrten war es herrlich leer, wie z.B. hier auf der Cyclamen-Abfahrt
Start der Corniche-Abfahrt
An der Aiguille Percee gab es auch ein lustiges Felsentor
Piste Mysosotis
Blick auf die Stationen rund um die Bergstation der Boisses-EUB (links)
Mit der recht neuen (Poma-)KSB
Von dort ging es dann über die lange schwarze Sache-Abfahrt ca. 1.200 hm hinunter bis nach Tignes 1550 Les Breviers. Oben war die Piste noch gut, später gab es einige Steine und unten wurde die Piste dann wieder "französisch".
Die Felsen über dem Tal fand ich, auch schon bei der Autofahrt hinauf, sehr beeindruckend
Der Schlussteil der Sache-Piste war dann keine Freude mehr
Der Schlusshang nach Les Brevieres war dann im leichten Sulz schon viel besser zu fahren.
Blick auf die Mittelstation in Tignes 1800 von der Melezes-Abfahrt aus
Aus der Boisses-EUB hat man einen tollen Blick auf den ziemlich leeren Lac du Chevril
Blick auf die Talstationen Aiguille Rouge (link) und Marais (rechts)
An der Bergstation der Aiguille Rouge-KSB gibt es eine Hütte mit herrlicher Aussicht
Nun ging es auf die schwarzen Pisten in Tignes 2100 auf der gegenüberliegenden Seite.
Die tollen schwarzen Pisten dort waren auf gesamter Länge präpariert. Leider lief der KSSL Combe Folle nicht, der die oberen Teile der schwarzen Pisten, die m.E. die schöneren Abschnitte sind, erschlossen hätte. So musste ich halt immer ganz runter, was insofern ärgerlich war, dass sich auch viele Anfänger dort herunterquälten.
Ausblick vom Toviere
Insbesondere oben am KSSL gab es die schönsten Pistenabschnitte, wobei diese auch rot klassifiziert sein könnten
Obwohl es schon weit nach dem Mittag war, waren viele Pisten immer noch supergut zu fahren, wie z.B. hier die Rocs-Abfahrt
Trassentotale der Marmottes-KSB. Leider so eine blöde Kiste von BMF "ohne Fußrasten".
Die Abfahrt dort war aber sensationell gut
Dieses Mal setzte ich die Orange-Abfahrt bis ins Tal fort. Leider kommt auch hier weiter unten ein "französischer Abschnitt".
Viel besser waren die diversen roten Abfahrten an der recht neuen Daille-10EUB. Ich schimpfe ja viel über Poma, aber das hier ist gut geworden, wobei Poma ja nix dafür kann, dass die Kabinen gut sind.
Nun ging es auf die herrliche Abfahrt am Fontaine Froide-Sessel
Die Olympia-Abfahrt am unter der 3S war aber schon recht abgerutscht und v.a. unten heraus ein Krampf
V.a. der Schlusshang nach Val d'Isere war dann schon arg hart-eisig mit Buckeln
Von daher ging es wieder in höhere Gefilde, so wie hier auf dem Weg zum unsäglichen Grand Pre-Sessel (Poma). Die Kindersicherungen sind so nah am Handgriff des Bügels, sodass kein Bein dazwischen passt. Also muss man sich irgendwie verrenken, dass es einem das Bein nicht abdrückt. Poma-Schrott halt...
Aber auch hier entschädigt die Aussicht die Mühen
Die Piste selbst ist, wie der Pistenplan ja schon verrät, grün und somit weniger spannend. Man kann aber es gemütlich laufen lassen und die Landschaft genießen.
Nun ging es noch einmal hinab ins Tal nach Val d'Isere. Zunächst über die Epaule du Charvet. Wie so oft oben toll und unten "französisch". Unten wird sie auch schon etwas schneearm. Schneearme Stellen sind durch Stangen aber gut markiert.
Blick auf Val d'Isere
Gegen Ende des Tages nahm ich dann noch die gemütliche Abfahrt Genepy von der Borsat-KSB bis hinunter nach Val d'Isere
Im unteren Teil wählte ich dieses Mal die rote Santons-Abfahrt. Diese war zwar wesentlich voller, als die parallele Schwarze, die ich eben gefahren bin, aber weitaus weniger verbuckelt.
Über die lahme Rogoney-SB nahm ich noch dieses tolle schwarze Pistenstück unterhalb der Solaise-EUB mit, ehe es dann um 16:50 Uhr mit der 3S wieder hoch und um ganz kurz vor 17:00 Uhr noch eine Fahrt am Marmottes-Sessel gab
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Wahrlich war das ein toller Tag. Das riesige Skigebiet macht Lust auf weitere Erkundungen. Trotz des generell hohen Andrangs erwischte ich eine gute Route und konnte unbeschwert die zuallermeist herrlichen Pisten genießen. Tignes / Val d'Isere hat mich wirklich voll überzeugt. Da komme ich bestimmt noch einmal wieder!
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Re: Skifahren in Frankreich | 17.-23.03.2026
Danke für deine tollen Berichte. Mir hat Tignes / Val d’Isere bei meinem letzjährigen 4-tägigen Besuch auch sehr gut gefallen. Es lohnt sich, dem Gebiet ein paar Tage zu schenken, die Pisten sind sehr abwechslungsreich.
Erstaunt bin ich allerdings, dass du von „Nebensaison“ sprichst. März ist top Hauptsaison, jedenfalls in den grossen höhergelegenen Gebieten, zu welchen Val d‘Isere zählt.
Erstaunt bin ich allerdings, dass du von „Nebensaison“ sprichst. März ist top Hauptsaison, jedenfalls in den grossen höhergelegenen Gebieten, zu welchen Val d‘Isere zählt.
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Re: Skifahren in Frankreich | 17.-23.03.2026
Mitte/Ende März, wenn eigentlich niemand mehr Ferien hat und die meisten schon die Lust am Skifahren verloren haben, ist für mich eigentlich klare Nebensaison. Man sieht das ja auch in diversen anderen Berichten aus anderen Ländern.mister ed hat geschrieben: 20.03.2026, 19:37
Erstaunt bin ich allerdings, dass du von „Nebensaison“ sprichst. März ist top Hauptsaison, jedenfalls in den grossen höhergelegenen Gebieten, zu welchen Val d‘Isere zählt.
Aber vielleicht ist das in Frankreich ja einfach anders.
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Re: Skifahren in Frankreich | 17.-23.03.2026
Nein, das ist nicht nur in Frankreich anders, auch in vielen Schweizer Gebieten, zumal am Donnerstag noch katholischer Feiertag war. Nicht alle müssen sich nach Schulferien richten und nehmen vorzugsweise im März Ferien.
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Re: Skifahren in Frankreich | 17.-23.03.2026
Vielen Dank für Deinen umfangreichen Bericht.WackelPudding hat geschrieben: 20.03.2026, 19:42
Erstaunt bin ich allerdings, dass du von „Nebensaison“ sprichst. März ist top Hauptsaison, jedenfalls in den grossen...
Wir waren ja vor nun fast 3 J dort und ich kann Dein Fazit nur unterstreichen.
Alle Berichte von den tollen 2 Wochen dort hier im alten Archiv:
https://www.alpinforum.com/forum/viewto ... 3#p5399323
Ich fand die Weite, den Platz auch besonders.
... wenn man oben früh auf 3456hm steht und rüber zum Pissalas"Gletscher" schaut und einfach rüber und wieder zurück nach Val Claret an einem Tag fahren kann, Wahnsinn, da oben ist ewig nix ausser ein paar BergbahnenSeile und verrückte Skifahrer sonst nur Schnee und Fels...
Und die Grand Casse hat m.E. Fast so etwas besonderes wie das Hörnli...für mich noch vor den Bernern.
Dieses Jahr wird es allerdings doch 4V, weil wir noch nie dort waren.
Zuletzt geändert von mafikS am 20.03.2026, 22:43, insgesamt 2-mal geändert.
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2018/19 Sierra Nevada,Klinovec,Othal,Feldberg, Engelberg,Hasliberg,Grindelwald,Klinovec,Stubaital
2017/18 Stubaital,Klinovec3x(skiline15957hm alltimedayrecord)
2016/17 Stubaital,Zermatt, Klinovec,Sierra Nevada,
2015/16 Zermatt,Kandel
Sonst 1979-2014:
Holzhau,Waltersdorf,Altenberg,Zinnwald,Rehefeld,Hermsdorf
ZellamSee,Kitzsteinhorn,Kaunertal,Pitztal,Saalbach,Ischgl,Sölden,Gurgl,
Karpacz,SzklarskaPoreba,
Harachov,Rokytnice,SpindlerovyMlyn,BoziDar,MalaFatra
SaasFee,Leukerbad,Adelboden,Wengen, AletschArena,Lötschen,
Vogesen,Todtnau,Notschrei,
Teufelsberg(Grass),CottbusKollkwitz(Roll),Gehren(Alpin)
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2024/25 Hintertux,LaBresse,Feldberg,Todtnauberg,Davos,Snowmass
2023/24 Hintertux,,Ischgl,Feldberg,LaBresse,Wurmberg,Selva,3V,
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2021/22 Hintertux,Feldberg,St.Moritz,Klinovec,Serfaus
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Re: Skifahren in Frankreich | 17.-23.03.2026
vielen Dank für Deine tollen Berichte von dort..
Aber ich sehe es ähnlich wie Mister Ed, die Male als wir in Tignes / Val d Isere und Trois Vallees waren,
ist es jedes Mal um Ostern gewesen... und es war immer eine perfekte Zeit mit traumhaften Firnschnee Abfahrten in diesen großen Gebieten....
eines hast Du übrigens ausgelassen dort...
man kann durch das Aiguille Percee auch springen...
Aber ich sehe es ähnlich wie Mister Ed, die Male als wir in Tignes / Val d Isere und Trois Vallees waren,
ist es jedes Mal um Ostern gewesen... und es war immer eine perfekte Zeit mit traumhaften Firnschnee Abfahrten in diesen großen Gebieten....
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Re: Skifahren in Frankreich | 17.-23.03.2026
Ich liebe Tignes. Obwohl wir bisher nur im Sommer dort Urlaub machen (dieser Sommer wird, glaube ich, schon das fünfte Mal), finde ich es einfach großartig. Klar, architektonisch ist es nicht unbedingt schön ( aber bei weitem nicht so „krass“ wie in Flaine, wo wir immer eine Woche nach Tignes verbringen) . Trotzdem hat mir Tignes von Anfang an richtig gut gefallen.
Es gibt unglaublich viele Dinge zu tun, und generell verbringen wir seit 2015 unseren Sommerurlaub in den Alpen aber ich habe kein anderes Gebiet erlebt, in dem die Leute so sportbegeistert sind: kein Schicki-Micki, kein Aperol-Getränke und Vapen – stattdessen überall Mountainbikes, Trailrunning-Schuhe, Wanderer, Manschäfte für Sommertraining usw.
Die Atmosphäre ist so sportlich, dass meine Kinder letzten Sommer jeden Tag um 7:00 Uhr aufstehen wollten, um eine Runde um den See zu joggen.

Es gibt unglaublich viele Dinge zu tun, und generell verbringen wir seit 2015 unseren Sommerurlaub in den Alpen aber ich habe kein anderes Gebiet erlebt, in dem die Leute so sportbegeistert sind: kein Schicki-Micki, kein Aperol-Getränke und Vapen – stattdessen überall Mountainbikes, Trailrunning-Schuhe, Wanderer, Manschäfte für Sommertraining usw.
Die Atmosphäre ist so sportlich, dass meine Kinder letzten Sommer jeden Tag um 7:00 Uhr aufstehen wollten, um eine Runde um den See zu joggen.
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Heimat ist wo das Herz ist
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
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Re: Skifahren in Frankreich | 17.-23.03.2026
21.03.2026 Tignes / Val d'Isere:
Nachdem es mir gestern so gut im Val d'Isere gefallen hatte, ging es heute dann gleich wieder dort hin. Heute wollte ich den Fokus mehr auf das Teilskigebiet von Val d'Isere legen.
Da sich über den Tag eine Wetterverschlechterung einstellen sollte, habe ich auch heute wieder zuerst die hochgelegenen Gebietsteile abgeklappert, um dann später am Tag die Option auf die niedrigeren Teile zu haben. Zum Glück war dies so nicht nötig.
Es zog war leider im Laufe des Vormittages zu, aber es gab doch immer wieder einzelne Sonnenfenster, sodass des doch zumeist viel Spaß machte. Leider gab es aber auch eben die dunklen Zeitfenster, wo die Sicht arg diffus wurde, und die Bodensicht gegen null ging. Früher hat mir das nichts ausgemacht, aber mittlerweile schon. Man merkt halt doch, dass man "alt" wird und man nicht mehr die Routine von 50+x Skitagen, wie in Studentenzeiten hat.
Den Bettenwechselsamstag hat man deutlich gemerkt. Es war erfreulicherweise deutlich weniger los, als gestern, wobei ich doch immer wieder neidisch die Bilder von leeren Skigebieten, die eigentlich selten so leer sind, in Tirol und Vorarlberg oder der Schweiz angesehen habe. Da war hier doch leider wieder sehr viel mehr los. Wie gesagt, es war nicht voll, aber auch nicht so leer, wie man sich das zu dieser Jahreszeit erwarten würde. Liftwartezeiten hatte ich aber fast nie. Einmal waren es aber doch 2min, v.a. verschuldet durch Menschen, die nicht zählen können.
Der Schnee war auch heute wieder extrem pulvrig. Für Mitte/Ende März ungewöhnlich, aber sehr erfreulich, wobei hier natürlich die Höhenlage sehr zu Gute kommt. Nur die untersten Bereiche der Talabfahrten wurden ganz leicht sulzig. Leider war die Präparation auch heute wieder bestenfalls mäßig. Schade, denn die Bedingungen zum gut präparieren wären ja gegeben. Wenn man sich vorstellen würde, was da die Süd-Tiroler und Italiener herausholen würden...
Die Weitläufigkeit des Skigebiets hat mich auch heute wieder in den Bann gezogen. Herrlich, dass ich bis in den Mittag hinein wieder neue Pisten und Bahnen fahren konnte, die ich gestern noch gar nicht gesehen habe, obwohl ich gestern bereits eine große Tour gemacht habe. Das Skigebiet selbst und dessen Aufbau ist einfach Top!
Gefallen:
Pulverschnee
Moderater Andrang
Weitläufiges Skigebiet
Nicht gefallen:
Wetterverschlechterung, teilweise mit Nullsicht zum Boden
Horrende Parkgebühren
Daher:
von

Bilder:
Los ging es heute an der Laisinant-Sesselbahn, die pünktlich um 09:00 Uhr öffnete. Auch hier kann man verhältnismäßig "günstig" parken
Von deren Bergstation ging es zunächst "links" rum weiter in Richtung Le Lievre Blanc. Die rote Abfahrt Table d'Orientation war nicht frisch präpariert
Herrlicher Blick auf das "Gletscher"skigebiet am Pisaillas-Gletscher. Gletscher ist hier im Skigebiet selbst nicht mehr viel; vielleicht die obersten 100m des Skilifts (hier nicht im Bild)
Ausblick von der Cascade-Sesselbahn
Wunderbar pulvrige Abfahrt am Montet-SL. Kurioserweise ist das hier sogar ein "richtiger" SL. Der Gletscher hat schon viel weiter oben geendet
Im "Gletscherskigebiet" gibt es eine coole "Hintenrum-Abfahrt" Combe du Geant
Die Pisten an der Cascade-KSB waren wirklich herrlich pulvrig und bis ca. 10:15 Uhr blieb es hier auch sehr leer. Leider war recht schlagig präpariert
Auch der Pays Desert-KSSL durfte nicht fehlen. Er erschließt aber neben einer Skicrossstrecke nur eine kurze und recht langweilige blaue Piste
An der neuen Vallon-EUB war deutlich mehr los
Die Pisten dort sind aber leider sehr flach. Man muss eigentlich auf jeder Variante anschieben, zumindest bei so langsamen Verhältnissen wie heute
Rückblick zum Col de L'Iseran
Mittelstationsbereich Le Lievre Blanc
Die Abfahrt am Signal-KSSL war heute frisch präpariert. Leider war oben aber dichter Nebel, sodass ich sie nicht genießen konnte
Die rote Abfahrt am Pyramides-Sessel war dafür umso mehr herrlich
Die großen Wellen auf der Piste konnte man gut umfahren
Start in die Mangard-Talabfahrt
Schlussstück der Mangard-Talabfahrt mit Blick auf Le Fornet. Vom Setup erinnerte mich diese Abfahrt sehr stark an die Talabfahrt nach Sils. Auch dort gibt es eine PB, die die Abfahrt erschließt. Den See sucht man hier aber vergebens
Mit der saucoolen Leissieres-Sesselbahn (leider kein Bild) über den Grat ging es nun im Solaise-Sektor weiter. Hier der Ausblick an der Glacier-KSB, die sehr, sehr schöne Genusspisten erschließt
Die Piste an der Cugnai-SB war nicht frisch gepistet und aufgrund der schlechten Bodensicht kein Genuss
Aber an deren Bergstation hat man, wie eigentlich überall im Gebiet, einen tollen Ausblick
Im Bereich der Glacier- und Datcha-Sesselbahnen
Die Germain Mattis-Abfahrt machte ordentlich Spaß
Schlussstück dieser Talabfahrt kurz vor der Talstation in Le Laisinant, wo ich heute Morgen eingestiegen bin
Die Piste L, die ebenfalls zu dieser Talstation hinab führt, ist cool in einem Tal gelegen. Am Mittag war das mit der fehlenden Markierung noch unproblematisch, am Nachmittag war das aber bei schlechter Bodensicht schon nicht mehr so toll, auch wenn man natürlich nicht falsch abbiegen kann
Aber auch diese Piste ist herrlich an Felsen entlang angelegt. Aufgrund von Steinschlag gab es an diesen Stellen immer wieder ein paar Steine auf der Piste. Schade, dass hier die Bergbahnen nicht mehr Engagement zeigen, diese regelmäßig zu entfernen.
Über eine flache Piste geht es von der Laisinant-Sesselbahn zur Datcha-Sesselbahn mit der einzigen Wartezeit des Tages
Die Madeleine-Sesselbahn erschließt grüne Übungspisten. Die Piste wird aber benötigt, um zur Solaise-Bergstation mit dem Förderband zu gelangen
Dieser Gipfel wird von einer sehr modernen und komfortablen EUB von Val d'Isere aus erschlossen
Die Piste dort an dieser EUB ist genial. Ich ärgerte mich, nicht schon früher her gekommen zu sein
Der coole Schlusshang der Rhone-Alpes-Abfahrt war - wie schon gestern - supergut
Nun an der Marmottes-Sesselbahn. Je weiter ich Richtung Tignes kam, desto schlechter wurde das Wetter
Von daher ging es noch hinab zur Daille-EUB. Die Pisten hier waren im oberen Teil herrlich pulvrig und nur ganz unten leicht sulzig
In der Tommeuses-KSB lockerte es wieder etwas auf. Diese Bahn müsste die einzige 8KSB im Gebiet sein
Trotz dessen, dass das Wetter wieder schlechter wurde, ging es noch auf die schwarzen Pisten in Richtung Tignes 2100
Heute war auch der Combe-Folle-KSSL geöffnet. Er lief aber sehr langsam
Tiefblick vom knackigen Schlusshang auf Tignes 2100
Über die Santons-Abfahrt ging es im Schneefall wieder nach Val d'Isere
Die Ortsdurchfahrt ist eigentlich ganz hübsch. Da gibt es z.B. in AT deutlich hässlichere Orte.
(Dies bitte nur für Val d'Isere so stehen lassen; wenn man Tignes betrachtet, sieht die Welt schon ganz anders aus)
Blick zur Madeleine-KSB
Und retour
Der Manchet-Express war bis in den Nachmittag hinein geschlossen, wurde dann aber noch geöffnet, sodass ich am späteren Nachmittag auch hier noch zwei Fahrten unternahm
Die dortige Abfahrt bietet eine schöne Ausblick in ein Hochtal
Fazit:
Da das Wetter nicht mehr so prickelnd war, fuhr ich heute "nur" bis 16:45 Uhr und lies es dann damit gut sein.
Trotz des Wetters war der Tag heute, v.a. bis ca. 14:00 Uhr auch noch einmal richtig gut. Das Skigebiet hat mich voll überzeugt. Da komme ich bestimmt irgendwann gerne noch einmal her.
Jetzt bleibt aber erst einmal zu hoffen, dass das Wetter morgen doch nicht so schlecht wird, wie angekündigt und auch morgen irgendwo ein guter Tag drinnen ist.
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Da sich über den Tag eine Wetterverschlechterung einstellen sollte, habe ich auch heute wieder zuerst die hochgelegenen Gebietsteile abgeklappert, um dann später am Tag die Option auf die niedrigeren Teile zu haben. Zum Glück war dies so nicht nötig.
Es zog war leider im Laufe des Vormittages zu, aber es gab doch immer wieder einzelne Sonnenfenster, sodass des doch zumeist viel Spaß machte. Leider gab es aber auch eben die dunklen Zeitfenster, wo die Sicht arg diffus wurde, und die Bodensicht gegen null ging. Früher hat mir das nichts ausgemacht, aber mittlerweile schon. Man merkt halt doch, dass man "alt" wird und man nicht mehr die Routine von 50+x Skitagen, wie in Studentenzeiten hat.
Den Bettenwechselsamstag hat man deutlich gemerkt. Es war erfreulicherweise deutlich weniger los, als gestern, wobei ich doch immer wieder neidisch die Bilder von leeren Skigebieten, die eigentlich selten so leer sind, in Tirol und Vorarlberg oder der Schweiz angesehen habe. Da war hier doch leider wieder sehr viel mehr los. Wie gesagt, es war nicht voll, aber auch nicht so leer, wie man sich das zu dieser Jahreszeit erwarten würde. Liftwartezeiten hatte ich aber fast nie. Einmal waren es aber doch 2min, v.a. verschuldet durch Menschen, die nicht zählen können.
Der Schnee war auch heute wieder extrem pulvrig. Für Mitte/Ende März ungewöhnlich, aber sehr erfreulich, wobei hier natürlich die Höhenlage sehr zu Gute kommt. Nur die untersten Bereiche der Talabfahrten wurden ganz leicht sulzig. Leider war die Präparation auch heute wieder bestenfalls mäßig. Schade, denn die Bedingungen zum gut präparieren wären ja gegeben. Wenn man sich vorstellen würde, was da die Süd-Tiroler und Italiener herausholen würden...
Die Weitläufigkeit des Skigebiets hat mich auch heute wieder in den Bann gezogen. Herrlich, dass ich bis in den Mittag hinein wieder neue Pisten und Bahnen fahren konnte, die ich gestern noch gar nicht gesehen habe, obwohl ich gestern bereits eine große Tour gemacht habe. Das Skigebiet selbst und dessen Aufbau ist einfach Top!
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Los ging es heute an der Laisinant-Sesselbahn, die pünktlich um 09:00 Uhr öffnete. Auch hier kann man verhältnismäßig "günstig" parken
Von deren Bergstation ging es zunächst "links" rum weiter in Richtung Le Lievre Blanc. Die rote Abfahrt Table d'Orientation war nicht frisch präpariert
Herrlicher Blick auf das "Gletscher"skigebiet am Pisaillas-Gletscher. Gletscher ist hier im Skigebiet selbst nicht mehr viel; vielleicht die obersten 100m des Skilifts (hier nicht im Bild)
Ausblick von der Cascade-Sesselbahn
Wunderbar pulvrige Abfahrt am Montet-SL. Kurioserweise ist das hier sogar ein "richtiger" SL. Der Gletscher hat schon viel weiter oben geendet
Im "Gletscherskigebiet" gibt es eine coole "Hintenrum-Abfahrt" Combe du Geant
Die Pisten an der Cascade-KSB waren wirklich herrlich pulvrig und bis ca. 10:15 Uhr blieb es hier auch sehr leer. Leider war recht schlagig präpariert
Auch der Pays Desert-KSSL durfte nicht fehlen. Er erschließt aber neben einer Skicrossstrecke nur eine kurze und recht langweilige blaue Piste
An der neuen Vallon-EUB war deutlich mehr los
Die Pisten dort sind aber leider sehr flach. Man muss eigentlich auf jeder Variante anschieben, zumindest bei so langsamen Verhältnissen wie heute
Rückblick zum Col de L'Iseran
Mittelstationsbereich Le Lievre Blanc
Die Abfahrt am Signal-KSSL war heute frisch präpariert. Leider war oben aber dichter Nebel, sodass ich sie nicht genießen konnte
Die rote Abfahrt am Pyramides-Sessel war dafür umso mehr herrlich
Die großen Wellen auf der Piste konnte man gut umfahren
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Schlussstück der Mangard-Talabfahrt mit Blick auf Le Fornet. Vom Setup erinnerte mich diese Abfahrt sehr stark an die Talabfahrt nach Sils. Auch dort gibt es eine PB, die die Abfahrt erschließt. Den See sucht man hier aber vergebens
Mit der saucoolen Leissieres-Sesselbahn (leider kein Bild) über den Grat ging es nun im Solaise-Sektor weiter. Hier der Ausblick an der Glacier-KSB, die sehr, sehr schöne Genusspisten erschließt
Die Piste an der Cugnai-SB war nicht frisch gepistet und aufgrund der schlechten Bodensicht kein Genuss
Aber an deren Bergstation hat man, wie eigentlich überall im Gebiet, einen tollen Ausblick
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Schlussstück dieser Talabfahrt kurz vor der Talstation in Le Laisinant, wo ich heute Morgen eingestiegen bin
Die Piste L, die ebenfalls zu dieser Talstation hinab führt, ist cool in einem Tal gelegen. Am Mittag war das mit der fehlenden Markierung noch unproblematisch, am Nachmittag war das aber bei schlechter Bodensicht schon nicht mehr so toll, auch wenn man natürlich nicht falsch abbiegen kann
Aber auch diese Piste ist herrlich an Felsen entlang angelegt. Aufgrund von Steinschlag gab es an diesen Stellen immer wieder ein paar Steine auf der Piste. Schade, dass hier die Bergbahnen nicht mehr Engagement zeigen, diese regelmäßig zu entfernen.
Über eine flache Piste geht es von der Laisinant-Sesselbahn zur Datcha-Sesselbahn mit der einzigen Wartezeit des Tages
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Die Piste dort an dieser EUB ist genial. Ich ärgerte mich, nicht schon früher her gekommen zu sein
Der coole Schlusshang der Rhone-Alpes-Abfahrt war - wie schon gestern - supergut
Nun an der Marmottes-Sesselbahn. Je weiter ich Richtung Tignes kam, desto schlechter wurde das Wetter
Von daher ging es noch hinab zur Daille-EUB. Die Pisten hier waren im oberen Teil herrlich pulvrig und nur ganz unten leicht sulzig
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Heute war auch der Combe-Folle-KSSL geöffnet. Er lief aber sehr langsam
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Über die Santons-Abfahrt ging es im Schneefall wieder nach Val d'Isere
Die Ortsdurchfahrt ist eigentlich ganz hübsch. Da gibt es z.B. in AT deutlich hässlichere Orte.
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Der Manchet-Express war bis in den Nachmittag hinein geschlossen, wurde dann aber noch geöffnet, sodass ich am späteren Nachmittag auch hier noch zwei Fahrten unternahm
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Da das Wetter nicht mehr so prickelnd war, fuhr ich heute "nur" bis 16:45 Uhr und lies es dann damit gut sein.
Trotz des Wetters war der Tag heute, v.a. bis ca. 14:00 Uhr auch noch einmal richtig gut. Das Skigebiet hat mich voll überzeugt. Da komme ich bestimmt irgendwann gerne noch einmal her.
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Re: Skifahren in Frankreich | 17.-23.03.2026
Gleiche Farbe entspricht eben nicht der gleichen Art von Piste. Rote Pisten decken auch das ab, was im DACH-Raum als schwarze präparierte Piste deklariert würde. Schwarz in Frankreich entspricht üblicherweise gelben Routen.Turms hat geschrieben: 18.03.2026, 08:57 Obwohl manche roten Pisten eigentlich eher als schwarz durchgehen könnten, würde ich trotzdem gerne auch ein paar präparierte schwarze fahren.
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25/26: Stelvio, Sölden, Kauni, Sulden, Schnalstal, Glacier 3000, Flumsi, Corvatsch, Pizol, Zermatt, Corviglia, Ischgl, Pitztaler-Rifflsee, See, Kappl, Hochoetz, Kühtai, Frutt, Thollon, Praz-de-Lys/Sommand, Le Grand Bornand, Auron, Riserva Bianca, Pila, Ybrig, Carezza, Catinaccio, Sellaronda, Marmolada, Latemar, Alpe Lusia, San Pellegrino, Folgaria, Alpe Cermis, Oclini, KitzSki, Mörlialp, Parsenn, Jakobshorn, Splügen, Pian Cales, Zuoz, Belalp, Vercorin, Visperterminen, Axalp, Cogne, Courmayeur, Antagnod, Monterosa, Braunwald, Métabief, Grimentz-Zinal, Saas-Allmagell/Fee, SkiBig3, Panorama, Calgary, Mt Blanc, Tremblant
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Re: Skifahren in Frankreich | 17.-23.03.2026
22.03.2026 La Plagne:
Der Blick aus dem Fenster am Morgen offenbarte bereits ein recht lichtes und helles Bild. Viel besser als erwartet! Man erkennt zwar am Berg die Schneefallgrenze, was auf tendenziell schlechte Bedingungen schließen lässt, aber ein absoluter Mist-Tag ist also nicht zu erwarten. Also auch kurz die Webcams rundherum geprüft und festgestellt, in La Plagne sieht es gar nicht so schlecht aus. Also auf dorthin!
Geparkt habe ich in Montchavin. Dort kann man ganz in der Nähe der Montchavin-KSB auf Straßenparkplätzen gratis parken. Ich hatte etwas Sorge um die Verfügbarkeit, weil die Parkplätze ja auch von den Feriengästen genutzt werden, die dort in einer Unterkunft untergebracht sind. Die Sorge war aber unbegründet. Montchavin ist ausgestorben. Es sind quasi alle Parkplätze frei.
Generell war heute hinsichtlich des Andrangs ein recht ruhiger Tag. Es war deutlich ruhiger, als an allen Tagen zuvor. Hält das Wetter wirklich so viele Leute ab, zumal das Wetter ja auch viel besser war, als angenommen?
Liftwartezeiten gab es keine und nur an wenigen neuralgischen Stellen wurde es etwas eng auf der Pisten. Sehr entspannt also, v.a. aufgrund der schlechten Neuschneeverhältnisse.
Ja, es gab über Nacht ca. 10-15cm Neuschnee. Ganz zuunterst war es vielleicht auch Regen. Dennoch zeigt sich (für mich) mal wieder, dass Neuschnee der mit Abstand schlechteste Pistenzustand ist, den man haben kann. Sulz, Regen, Eis, ... Alles besser als Neuschnee. Die ersten 1-2 Abfahrten machen Spaß und dann sind die Pisten hinüber. So auch heute. Mit der Wetterbesserung im Laufe des Tages machte es aber immer mehr Spaß, die Buckel zu jucken.
Das Wetter war bereits in der Früh nicht so schlecht. Auch wenn die Bilder vielleicht anderes vermuten lassen, war die Bodensicht immer gut, sogar viel besser, als gestern, obwohl da das Wetter ja durchaus einiges besser war. Bis ca. 13:30 Uhr gab es immer wieder, manchmal auch kräftige Schneeschauer. Ab ca. 15:00 Uhr klarte es auf und die Sonne kam heraus. Es war herrlich und die letzten 2 Stunden auf Ski waren noch einmal genial.
Das Skigebiet La Plagne ist wieder ein sehr großes und abwechslungsreiches Gebiet. Es kommt nicht an die Größe von Tignes / Val d'Isere ran, aber es ist um Welten vielseitiger, als sein Partnerskigebiet Les Arcs. Auch in La Plagne fühlt man die Weite des Skigebiets und gerade mit dem Champagny-Sektor gibt es eine überraschend vielseitige Option.
Dennoch wollte ich bei Hochbetrieb nicht dort sein. Das Bett-/Skigebietskapazitätsverhältnis sowie das Lift-/Pisteverhältnis scheint hier sehr schlecht zu sein.
Gefallen:
Neues Skigebiet kennengelernt
Sehr moderater Andrang
Wetter viel besser, als erwartet
Sonnenschein am Nachmittag
Sehr großes und abwechslungsreiches Skigebiet mit modernen Anlagen (ohne Haube, was aber nicht störte)
Nicht gefallen:
Neuschnee
Teilweise arg verbuckelte Pisten
Fragwürdige Architektur
Daher:
von

Bilder:
Morgens in Montchavin. Hier schaut es schon trostlos aus. Ein verlassenes Appartementdorf mit ein paar Schneeresten. Aber ich bin ja nur zum Parken hier
Oben ist dann aber schon wieder etwas mehr Winter. Die Sicht ist überraschend gut
KSSL Plan Leschaus. Ich bin ihn nicht gefahren. Er wäre aber sicher die bessere Wahl gewesen, als die lahme 4SB Dos Rond, die man an dieser Stelle gerne mal durch was zeitgemäßeres ersetzen könnte
Bergstation Bauches und Talstation Crozats. Die Bodensicht war, anders als das das Bild vielleicht vermuten lässt, astrein
Auf dem Weg in Richtung Belle Plagne. Während mich die doch teilweise etwas "brachiale" Architektur in den anderen Skigebieten bislang überraschend wenig gestört hatte, dachte ich mir heute immer wieder, ob das wirklich so hässlich sein musste
Abfahrt nach Plange Bellecote unterhalb der Belle Plagne-EUB
Eine der Abfahrten an der Blanchetes-Sesselbahn
Bereits am Vormittag, hier um ca. 10:30 Uhr, wird es immer heller
So lies es sich nämlich den ganzen Tag über verhältnismäßig gut Skifahren. Gut, ohne Neuschnee wärs natürlich besser
Auf der Harakiri-Abfahrt. Der Schneezustand war hier ganz komisch knollig. Damit war sie durchaus auch recht anspruchsvoll, so wie ihre Schwester in Mayrhofen
Lustige Zufahrt zur Verdons Sud-Sesselbahn
Trotz moderaten Andrangs heute, war das Credo aber dennoch, blaue und überfüllte Pisten (vorerst) zu meiden
Kamikatze-Abfahrt
La Plagne als "Ort" ist ja schon echt hässlich
Die Pavane-Abfahrt verläuft nett oben auf einem Bergrücken
Aber als ich dachte, es geht nicht noch hässlicher, als Plange Centre, kam Plange Aime 2000 daher...
Die Andre Martzolf-Abfahrt war oben super und unten wieder komisch knollig auf Eis
Blick in das Übungsgelände in Plange Aime 2000
Emile Allais-Abfahrt. Hier genauso: Oben toll und unten knollig auf Eis
Nun noch der Wechsel in den Plange Montalbert-Sektor. Hier an der Bergstation der Montalbert-EUB
Die Talabfahrt dort war eigentlich schon ganz cool
Nur ganz unten heraus war der Sulz schon sehr schwer
Blick in den Talkessel mit der fixgeklemmten Adrets-SB und der kuriosen Envers-KSB von LST. Wusste gar nicht, dass es die noch gibt
Ist Plange Centre nicht wunderhübsch?
Auf der Capella-Abfahrt
Mira-Abfahrt
Die tägliche KSSL-Dosis muss gerettet werden. Daher eine Fahrt am Aollets-KSSL
Der KSSL erschließt eine ganz nette Geländekammer. An sich ist der Lift aber überflüssig, da die Pisten auch durch diverse andere Bahnen erschlossen werden.
Blick zur Bergerie-Sesselbahn
Obwohl das Skigebiet groß ist, kommt man in einem Tag locker durch. Daher werden auch eher weniger interessante Pisten wie diese gefahren. Dennoch sind auch diese Pisten irgendwie lustig, da sie direkt in den "Ort" eingebunden sind
Abfahrt zur recht neuen Rochers de Mio-EUB
Colosses-8KSB
Nun ging es in den Bellecote-Sektor. Die Aussicht von dort war heute natürlich nicht so herrlich, wie sie sein könnte.
Heißen die Bahnen dort einfach nur so "Glacier" oder war da wirklich mal Gletscher? M.W.n. ist da zumindest Stand heute kein Eis im Skigebiet.
Die Abfahrt an der Glaciers 2-EUB lohnt nicht. Oben ein recht nerviger und steiniger Zickzackweg und unten bleibt dann nicht mehr viel. Es muss hier das Chaos hoch drei herrschen, wenn die EUB auch nur ansatzweise unter Volllast fährt.
Unterer Teil der Combe-Abfahrt
Die Lanche Ronde (hier im Bild) war nicht so toll, aber die Frete war ganz gut hinunter zur Chalet de Bellecote-SB
Leider ist die SB aber nur so eine olle Krücke
Nun ging es kurz vor 15:00 Uhr noch einmal in den Champagny-Sektor. Eine hervorragende Entscheidung, wie sich zeigen sollte
In diese Richtung auf der Levaset-Abfahrt wird es immer heller
Mit dem Wolkenfetzen in Richtung des Skigebiets 3V ergeben sich immer wieder tolle Eindrücke
Borseliers-Abfahrt
Blick auf die Rossa-Talstation mit tollen Wolkenspielen
Und nun reist es ja fast schon auf!
Piste ins nichts?
Nein. Natürlich führt der Weg wieder zur Rossa-Talstation
Die Bahn erschließt tolle blaue Carvinggenussautobahnen in herrlicher Landschaft.
Herz, was willst du mehr? Der Tagesabschluss wird so noch einmal zum richtigen Highlight
Rossa, rossa, rossa, täterä (oder so ähnlich
)
Blick zur Verbindung ins Hauptgebiet
Die Carella-KSB führt durch tolle hochalpine Landschaften
Glaciers ist bereits geschlossen
Nun hat man auch eine geniale Aussicht von der Roche de Mio in die Tarentaise
Auch wenn das Motto sein sollte, Hauptpisten, v.a. wenn sie blau sind, zu meiden, wollte ich die Tunnelpiste schon noch fahren
Es war definitiv kein Fehler. Es war nicht leer dort, aber man konnte gut damit umgehen
Jetzt bei Sonnenschein wird einem auch die Weite des Skigebiets viel mehr bewusst.
Herrlich! Hier z.B. auf der Laines-Abfahrt
Aber um 16:40 Uhr war dann endgültig Zeit, wieder den Rückweg in Richtung Montchavin anzutreten. Den Seillift, der die Flachstelle überbrückt, kann man auch locker entlang skaten
Mit herrlichem Tiefblick ging es nun wieder talwärts
Aber es war noch Zeit, um die Coches-Talabfahrt mit dieser Alpenidylle mitzunehmen. Die Plan Bois-Sesselbahn erreichte ich um 16:50 Uhr und damit 5min vor Betriebsschluss
Abfahrt unterhalb der Lac Noir-Gondel mit komischen Kabinen
Die Talabfahrt nach Montchavin war dann aber ein Krampf. Der Sulz wurde wieder zu Harsch, sodass man kaum einen gescheiten Schwung setzen konnte. Aber lieber mit dem Ski ins Tal, als mit der Bahn
Fazit:
La Plagne ist auch ein tolles Skigebiet. Es hat zwar sicherlich einige viel wuseligere Ecken, als z.B. Tignes / Val d'Isere, aber auch La Plagne besticht durch seine Weitläufigkeit. Der Champagny-Sektor war zudem eine sehr nette positive Überraschung. Das Wetter war ja heute alles andere als perfekt, aber La Plagne bekommt definitiv wieder eine Chance. Der Vergleich zu Les Arcs, mit dem La Plagne ja verbunden ist, ist sowas von eindeutig pro La Plagne. Man sieht es ja auch an meiner Bewertung: Trotz viel besseren Wetters schneidet Les Arcs deutlich schlechter ab.
Leider habe ich morgen am Abreisetag nicht mehr genügend Zeit, die ein solches Großskigebiet bräuchte, von daher muss ich auf ein anderes Mal für einen Wiederholungsbesuch warten.
Der Blick aus dem Fenster am Morgen offenbarte bereits ein recht lichtes und helles Bild. Viel besser als erwartet! Man erkennt zwar am Berg die Schneefallgrenze, was auf tendenziell schlechte Bedingungen schließen lässt, aber ein absoluter Mist-Tag ist also nicht zu erwarten. Also auch kurz die Webcams rundherum geprüft und festgestellt, in La Plagne sieht es gar nicht so schlecht aus. Also auf dorthin!
Geparkt habe ich in Montchavin. Dort kann man ganz in der Nähe der Montchavin-KSB auf Straßenparkplätzen gratis parken. Ich hatte etwas Sorge um die Verfügbarkeit, weil die Parkplätze ja auch von den Feriengästen genutzt werden, die dort in einer Unterkunft untergebracht sind. Die Sorge war aber unbegründet. Montchavin ist ausgestorben. Es sind quasi alle Parkplätze frei.
Generell war heute hinsichtlich des Andrangs ein recht ruhiger Tag. Es war deutlich ruhiger, als an allen Tagen zuvor. Hält das Wetter wirklich so viele Leute ab, zumal das Wetter ja auch viel besser war, als angenommen?
Liftwartezeiten gab es keine und nur an wenigen neuralgischen Stellen wurde es etwas eng auf der Pisten. Sehr entspannt also, v.a. aufgrund der schlechten Neuschneeverhältnisse.
Ja, es gab über Nacht ca. 10-15cm Neuschnee. Ganz zuunterst war es vielleicht auch Regen. Dennoch zeigt sich (für mich) mal wieder, dass Neuschnee der mit Abstand schlechteste Pistenzustand ist, den man haben kann. Sulz, Regen, Eis, ... Alles besser als Neuschnee. Die ersten 1-2 Abfahrten machen Spaß und dann sind die Pisten hinüber. So auch heute. Mit der Wetterbesserung im Laufe des Tages machte es aber immer mehr Spaß, die Buckel zu jucken.
Das Wetter war bereits in der Früh nicht so schlecht. Auch wenn die Bilder vielleicht anderes vermuten lassen, war die Bodensicht immer gut, sogar viel besser, als gestern, obwohl da das Wetter ja durchaus einiges besser war. Bis ca. 13:30 Uhr gab es immer wieder, manchmal auch kräftige Schneeschauer. Ab ca. 15:00 Uhr klarte es auf und die Sonne kam heraus. Es war herrlich und die letzten 2 Stunden auf Ski waren noch einmal genial.
Das Skigebiet La Plagne ist wieder ein sehr großes und abwechslungsreiches Gebiet. Es kommt nicht an die Größe von Tignes / Val d'Isere ran, aber es ist um Welten vielseitiger, als sein Partnerskigebiet Les Arcs. Auch in La Plagne fühlt man die Weite des Skigebiets und gerade mit dem Champagny-Sektor gibt es eine überraschend vielseitige Option.
Dennoch wollte ich bei Hochbetrieb nicht dort sein. Das Bett-/Skigebietskapazitätsverhältnis sowie das Lift-/Pisteverhältnis scheint hier sehr schlecht zu sein.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Bilder:
Morgens in Montchavin. Hier schaut es schon trostlos aus. Ein verlassenes Appartementdorf mit ein paar Schneeresten. Aber ich bin ja nur zum Parken hier
Oben ist dann aber schon wieder etwas mehr Winter. Die Sicht ist überraschend gut
KSSL Plan Leschaus. Ich bin ihn nicht gefahren. Er wäre aber sicher die bessere Wahl gewesen, als die lahme 4SB Dos Rond, die man an dieser Stelle gerne mal durch was zeitgemäßeres ersetzen könnte
Bergstation Bauches und Talstation Crozats. Die Bodensicht war, anders als das das Bild vielleicht vermuten lässt, astrein
Auf dem Weg in Richtung Belle Plagne. Während mich die doch teilweise etwas "brachiale" Architektur in den anderen Skigebieten bislang überraschend wenig gestört hatte, dachte ich mir heute immer wieder, ob das wirklich so hässlich sein musste
Abfahrt nach Plange Bellecote unterhalb der Belle Plagne-EUB
Eine der Abfahrten an der Blanchetes-Sesselbahn
Bereits am Vormittag, hier um ca. 10:30 Uhr, wird es immer heller
So lies es sich nämlich den ganzen Tag über verhältnismäßig gut Skifahren. Gut, ohne Neuschnee wärs natürlich besser
Auf der Harakiri-Abfahrt. Der Schneezustand war hier ganz komisch knollig. Damit war sie durchaus auch recht anspruchsvoll, so wie ihre Schwester in Mayrhofen
Lustige Zufahrt zur Verdons Sud-Sesselbahn
Trotz moderaten Andrangs heute, war das Credo aber dennoch, blaue und überfüllte Pisten (vorerst) zu meiden
Kamikatze-Abfahrt
La Plagne als "Ort" ist ja schon echt hässlich
Die Pavane-Abfahrt verläuft nett oben auf einem Bergrücken
Aber als ich dachte, es geht nicht noch hässlicher, als Plange Centre, kam Plange Aime 2000 daher...
Die Andre Martzolf-Abfahrt war oben super und unten wieder komisch knollig auf Eis
Blick in das Übungsgelände in Plange Aime 2000
Emile Allais-Abfahrt. Hier genauso: Oben toll und unten knollig auf Eis
Nun noch der Wechsel in den Plange Montalbert-Sektor. Hier an der Bergstation der Montalbert-EUB
Die Talabfahrt dort war eigentlich schon ganz cool
Nur ganz unten heraus war der Sulz schon sehr schwer
Blick in den Talkessel mit der fixgeklemmten Adrets-SB und der kuriosen Envers-KSB von LST. Wusste gar nicht, dass es die noch gibt
Ist Plange Centre nicht wunderhübsch?
Auf der Capella-Abfahrt
Mira-Abfahrt
Die tägliche KSSL-Dosis muss gerettet werden. Daher eine Fahrt am Aollets-KSSL
Der KSSL erschließt eine ganz nette Geländekammer. An sich ist der Lift aber überflüssig, da die Pisten auch durch diverse andere Bahnen erschlossen werden.
Blick zur Bergerie-Sesselbahn
Obwohl das Skigebiet groß ist, kommt man in einem Tag locker durch. Daher werden auch eher weniger interessante Pisten wie diese gefahren. Dennoch sind auch diese Pisten irgendwie lustig, da sie direkt in den "Ort" eingebunden sind
Abfahrt zur recht neuen Rochers de Mio-EUB
Colosses-8KSB
Nun ging es in den Bellecote-Sektor. Die Aussicht von dort war heute natürlich nicht so herrlich, wie sie sein könnte.
Heißen die Bahnen dort einfach nur so "Glacier" oder war da wirklich mal Gletscher? M.W.n. ist da zumindest Stand heute kein Eis im Skigebiet.
Die Abfahrt an der Glaciers 2-EUB lohnt nicht. Oben ein recht nerviger und steiniger Zickzackweg und unten bleibt dann nicht mehr viel. Es muss hier das Chaos hoch drei herrschen, wenn die EUB auch nur ansatzweise unter Volllast fährt.
Unterer Teil der Combe-Abfahrt
Die Lanche Ronde (hier im Bild) war nicht so toll, aber die Frete war ganz gut hinunter zur Chalet de Bellecote-SB
Leider ist die SB aber nur so eine olle Krücke
Nun ging es kurz vor 15:00 Uhr noch einmal in den Champagny-Sektor. Eine hervorragende Entscheidung, wie sich zeigen sollte
In diese Richtung auf der Levaset-Abfahrt wird es immer heller
Mit dem Wolkenfetzen in Richtung des Skigebiets 3V ergeben sich immer wieder tolle Eindrücke
Borseliers-Abfahrt
Blick auf die Rossa-Talstation mit tollen Wolkenspielen
Und nun reist es ja fast schon auf!
Piste ins nichts?
Nein. Natürlich führt der Weg wieder zur Rossa-Talstation
Die Bahn erschließt tolle blaue Carvinggenussautobahnen in herrlicher Landschaft.
Herz, was willst du mehr? Der Tagesabschluss wird so noch einmal zum richtigen Highlight
Rossa, rossa, rossa, täterä (oder so ähnlich
Blick zur Verbindung ins Hauptgebiet
Die Carella-KSB führt durch tolle hochalpine Landschaften
Glaciers ist bereits geschlossen
Nun hat man auch eine geniale Aussicht von der Roche de Mio in die Tarentaise
Auch wenn das Motto sein sollte, Hauptpisten, v.a. wenn sie blau sind, zu meiden, wollte ich die Tunnelpiste schon noch fahren
Es war definitiv kein Fehler. Es war nicht leer dort, aber man konnte gut damit umgehen
Jetzt bei Sonnenschein wird einem auch die Weite des Skigebiets viel mehr bewusst.
Herrlich! Hier z.B. auf der Laines-Abfahrt
Aber um 16:40 Uhr war dann endgültig Zeit, wieder den Rückweg in Richtung Montchavin anzutreten. Den Seillift, der die Flachstelle überbrückt, kann man auch locker entlang skaten
Mit herrlichem Tiefblick ging es nun wieder talwärts
Aber es war noch Zeit, um die Coches-Talabfahrt mit dieser Alpenidylle mitzunehmen. Die Plan Bois-Sesselbahn erreichte ich um 16:50 Uhr und damit 5min vor Betriebsschluss
Abfahrt unterhalb der Lac Noir-Gondel mit komischen Kabinen
Die Talabfahrt nach Montchavin war dann aber ein Krampf. Der Sulz wurde wieder zu Harsch, sodass man kaum einen gescheiten Schwung setzen konnte. Aber lieber mit dem Ski ins Tal, als mit der Bahn
Fazit:
La Plagne ist auch ein tolles Skigebiet. Es hat zwar sicherlich einige viel wuseligere Ecken, als z.B. Tignes / Val d'Isere, aber auch La Plagne besticht durch seine Weitläufigkeit. Der Champagny-Sektor war zudem eine sehr nette positive Überraschung. Das Wetter war ja heute alles andere als perfekt, aber La Plagne bekommt definitiv wieder eine Chance. Der Vergleich zu Les Arcs, mit dem La Plagne ja verbunden ist, ist sowas von eindeutig pro La Plagne. Man sieht es ja auch an meiner Bewertung: Trotz viel besseren Wetters schneidet Les Arcs deutlich schlechter ab.
Leider habe ich morgen am Abreisetag nicht mehr genügend Zeit, die ein solches Großskigebiet bräuchte, von daher muss ich auf ein anderes Mal für einen Wiederholungsbesuch warten.
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Re: Skifahren in Frankreich | 17.-23.03.2026
Danke fürs Mitnehmen!
Und schön, dass du aus meiner neuen Heimat positive Eindrücke mitnehmen kannst
.
Ich bin mittlerweile etwas „biased“ und durchaus „französisiert“…
Je nachdem wie viel Zeit du noch hast: ich höre immer nur Loblieder über das Gebiet von Sainte-Foy-Tarentaise.
Und schön, dass du aus meiner neuen Heimat positive Eindrücke mitnehmen kannst
Ich bin mittlerweile etwas „biased“ und durchaus „französisiert“…
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Re: Skifahren in Frankreich | 17.-23.03.2026
Danke!ssc_muc hat geschrieben: 22.03.2026, 21:44 Danke fürs Mitnehmen!
Und schön, dass du aus meiner neuen Heimat positive Eindrücke mitnehmen kannst.
Ich bin mittlerweile etwas „biased“ und durchaus „französisiert“…
Je nachdem wie viel Zeit du noch hast: ich höre immer nur Loblieder über das Gebiet von Sainte-Foy-Tarentaise.
Es wird leider schon etwas in Richtung Heimat nach Areches gehen heute
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Re: Skifahren in Frankreich | 17.-23.03.2026
Der Vormittag in Areches war absolut genial heute.
Ein Bericht dazu und ein Fazit gesamthaft folgen in den kommenden Tagen
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Re: Skifahren in Frankreich | 17.-23.03.2026
Schade, du hast das Kleinod Sainte-Foy-Tarentaise liegen lassen... Perfekte Pisten, tolles Panno, gute Sicht bei nicht so tollem Wetter und ein geheimer Freeride Spott...
Beim nächsten Mal sollte das auf Deiner Liste sein.
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