1. Erste Abfahrten in Bichlbach
Nach dem Ungewohnten Späteinstieg an der Almkopfbahn, dies war aber der DB geschuldet, Angepeilt hatte ich ja 8:45 Uhr Start, genauso wie die Liftanlagen und musste dann um 16:00 wieder runter. Immerhin ist der Weg vom Haltepunkt zum Lift sehr kurz (keine 50m) Dort erst mal 3x Almkopfbahn und danach runter zum Sonnenbichllift. Die Sonne war leider noch nicht wirklich vorhanden, kam aber dann später noch durch die Wolken. Die anderen 3 Skitage in der Woche waren dann meist Sonnig, aber teilweise sehr Saharalastig.

Ausblick auf einder der Talabfahrten nach Bichlbach runter, insgesamt gibts 3 Varianten, alle jeweils mit 580hm, sind auch zugleich die längsten

Blick Richtung Daniel oder Hochschrutte, die kann ich nicht gut Unterscheiden

Wieder in der Kombibahn, wo es dann nach 3 Runden runter zum Sonnenbichllift im Ort ging

Über die Talabfahrt drüber, die obere Kurve war Nachmittags natürlich zerfahren

Danach gleich mal die Variante 2 genommen

Und erstmal weiter Runter Richtung Ort gefahren. Unten muss man sich dann entscheiden, ob man zum Übungslift wechselt, was mit etwas Anschieben verbunden ist

Ausblick Richtung Wetterstein von der 2a aus

Unten im Tal angekommen, bei der Zunftkirche

Hier dann 3x den kurzen Sonnenbichllift gefahren, mit netter blauer Übungspiste

Und Anschließend Nochmal Kombibahn zu einer weiteren Wiederholungsfahrt, bevor es dann rüber nach Berwang ging

Ausblick rüber zum Zugspitzmassiv

Noch ab Handy, leider drängte da schon die Zeit, da am Morgen dank der DB eine Stunde verloren, allerdings fürs Ausserfern die bessere Alternative, da es ja gern schon bei Garmisch staut

Oben angekommen, gings dann quer durchs Berwanger Gebiet
2. Wechsel zum Rastkopf+Einkehr
Oben auf den Berwanger Südhängen angekommen wurde es bedingt durch die Jahreszeit schon tw. weicher. Der komplette Bereich oberhalb vom Ort bis hinter zur Oberen Karbahn liegt ja eher Südseitig, auch gibts noch eine versteckte Ecke mit 2 kurzen Schleppern. Neu wurde heuer die 2. Sektion gebaut, dafür ist der Alte Karlift abgerissen, aber der war zuletzt eh schon sehr klapprig. Leider war die neue Schwarze nur im Unteren Teil befahrbar, mangels Begrünung nicht rein gegangen (man sah regelrechte Felsbrocken rausschauen) Bin dann den damals schon relativ knappen Ziehweg rüber in die Retro-Ecke des Gebiets gefahren und war gegen 11:30 Uhr an der Hütte.

Blick rüber zum Hönig, Früher war dort auch mal ein Schigebietssektor, das wäre mal was den zu reaktivieren

Blick rüber in die Lechtaler Alpen an dem Tag lag dort ordentlich Schnee, im Tal 80cm am Berg 110cm, allerdings liegt Berwang mit 1340m schon recht hoch.

Bereits in der 10-EUB angekommen, hier noch die untere Sektion, insgesamt aber eine kurze Bahn mit nicht mal 400hm und 1,4km Gesamtlänge

Bereits in der Neuen Oberen Sektion, die wurde um 130hm nach oben verlegt gegenüber des Alten Karlifts, samt 2 neuen Pisten

Ausblick aus selbiger

Noch der neue Abschnitt, den obwohl "nur" wegen Schneemangel gesperrt nicht gefahren, sah mir zu Steinig aus

Dafür den unteren mitgenommen mit einer Querfahrt von der Roten Abfahrt aus, man merkt halt im März schon die Lage am Südhang

Danach gleich das nächste Ziel angepeilt, den Rastkopf, die Ecke ist Unbeschneit und konnte erst nach den Ergiebigen Schneefällen vom Februar öffnen

Am Zieher rüber gabs schon ein paar Dreckige Stellen, aber problemlos, mittlerweil wohl eher schon zu

Sprung in die Rastkopfbahn, den Steilhang auch gefahren, war aber leider auch gegen 13:45 noch zu hart, ist halt eben doch ein Nordhang

Seitenblick rüber zur Zugspitze, links dann der Danielkamm (der sich quasi das halbe Tal entlang zieht) Rechts die Gartnerwand

Oben angekommen Ein Tiefblick Richtung Heiterwanger See udn Plansee

Und rüber in die Lechtaler Alpen geschaut

Vor der Folgenden Einkehr dann noch ein Blick gen Norden Richtung Ammergauer Alpen

Und rauf zum Hönig

Da wars dann Zeit für eine Pause, natürlich wieder samt der beiden an dem Tag benutzten Fahrkarten

Meistens wirds die Hauswurst mit Knödel und Kraut, die Hütte ist jedenfalls sehr zu empfehlen, dürfte auch die Urigste im Gebiet sein

Noch das Gedeck

Hütten-Totale, ist auch an volleren Tagen die Ruhigste Ecke im Gebiet, weil sich nicht allzuviele da hinter verirren.
3. Mittagsrunden am Rastkopf und in Rinnen
Nach der Pause erstmal am Rastkopf geblieben, bevor es ab ca. 14:00 wieder zurück nach Berwang ging, um dort noch die Restlichen Abfahrten mitzunehmen. Erst nach insgesamt 5 Fahrten an der DSB und 4 Fahrten am Abgelegenen Rinnerlift. In dem Eck gibts übrigens nur Naturschnee, ist quasi die letzte Unbeschneite Ecke im Gebiet überhaupt. Danach gings wieder rüber zur Südseite, wo es der Tageszeit entsprechend dann schon eher Richtung Sulzsurfen ging, war mir aber immer noch lieber als der Nassschnee bei der Tour davor

Und bereits wieder auf dem Weg zum Rinnerlift hinab. Den muss man nehmen oder eben sich oberhalb vorbeischieben auf einem Flachen Zieher zur DSB zurück

Am besten gefallen die eher schmalen Waldpisten in dem Sektor und die DSB macht immerhin 424hm auf etwa 1km Länge

Blick hinab nach Rinnen da steht der dzt. Älteste noch Laufende Lift im Schigebiet, mit Jahrgang 1966 mittlerweile auch schon 60 Jahre im Dienst, aber mehr Kapazität braucht die Ecke nicht

Schneelage im Ort, am Südhang schon fast kein Schnee mehr, auch auf der Piste ab und zu Grasstellen, war aber recht Spassig trotz der kurzen Strecke

Ausblick aus der Abfahrt den Schlepper hat man mal ein Stück verlängert, es gäbe zwar noch eine Zweite Piste, aber da fehlte der Schnee oder aufgegeben

Im Lift, rechts die schon leicht Grasigen Bedingungen, allerdings dank Almwiese kaum Steine dabei

Wieder auf der kurzen Abfahrt, nach 3 Runden gings dann noch einmal via Tuifltal nach Rinnen und danach noch an den Nordhang der DSB

Ausblick über den Ort, abgelegen aber recht schöne Landschaft und sehr klein mit grad mal 100 Einwohnern.

Danach gings wieder per Schlepper zurück

Zur DSB, oben noch die 18 genommen, bevor es nach einer weiteren Fahrt in Rinnen zurück zum Sessel ging.

Ausblick im Bereich der Bergstation

Talblick runter zum Heiterwanger See und zum Plansee

Landschaft bei den Abfahrten rund um die Kögelehütte

Sowie runter nach Rinnen

Nach dem Schlepper folgt dann ein Zieher zurück zur DSB, wo dann noch die beiden anderen Nordseitigen Abfahrten mitgenommen wurden und einmal auch der Steilhang

Seitenblick rüber zum Almkopf

Blick zum Thaneller (der steht bei mir auch noch auf der Tourenliste)

Und nach der Normalen 17, folgte dann

Der Rastkopf-Steilhang, war nicht frisch präpariert, aber auch nicht zu bucklig und mehr als ausreichend Schnee, gab dann verwunderte Blicke, dass ich da runter kam.

Ausblick aus selbigem, durch die Nordlage leider halt auch gegen 13:45 noch zu hart, aber ging gut als kurze Schirouteneinlage zwischendurch

Unten erstmal ein Toilettenbesuch, guter Spruch, sollte man öfter irgendwo aufhängen.

Danach noch einmal per DSB hinauf und diesmal die Rote Variante runter

Oberer Teil der steilen DSB

Zeit für die letzte Abfahrt am Rastkopf, schliesslich standen noch 2 Teilbereiche an

Diesmal der normalen Roten folgend

Und dann per Zieher weiter zum kurzen Mooslift, Baujahr 1975. Auch da beide Pisten gemacht, bevor es wieder Richtung Sonnalmbahn ging.
4. Mooslift und Thanellerkar-Sektor
Nach dem Retromittag am Rastkopf (Schifahren wie in den 1980er-90er-Jahren), ging es dann erstmal 3x zum kurzen Mooslift, hier natürlich da Sonnseitig schon deutlich weicher, aber noch gut zu fahren. Später folgten dann noch Runden an der Thanellerbahn und an der 10EUB Oberes Kar, bevor es dann so Richtung 14:30 Uhr sowas noch in den Bereich rund um die Sonnalmbahn ging. Hier dann auch noch alle geöffneten Varianten mitgenommen und auch die beiden kleinen Schlepper aus dem Loch heraus. Wirklich lange Abfahrten sucht man in Berwang vergebens, ist halt ein Familienschigebiet wie die anderen 4, eher kleiner aber dafür muss man sich halt zum Letzten Lift nicht hetzen.

Ausblick am Mooslift, hat 2 kurze Pisten, eher Ostseitig

Danach noch in der Flachen Thanellerbahn, die endet bei der Mittelstation und ersetzt eine Hälfte des Alten Schleppers, nur leider halt eine sehr flache Zufahrt zu Selbigem

Blick zu den Abfahrten, manche haben sich Nachmittags dann doch in den oberen Teil der Schwarzen getraut, mir war es trotz Älterem Material zu steinig

Mal wieder ein Blick zurück Richtung Rastkopf

In der 6KSB/B die Exposition merkte man an den Aperen Stellen sofort

Später dann noch 2x die 10EUB genommen, um die Fehlenden Varianten mitzunehmen

Seitenblick zum Almkopfbereich, dort dann noch bis 16:00 geblieben, hab den Zug um 16:14 (auf die Minute Pünktlich) aber Problemlos erwischt.

Sowie der Blick aus der 2. Sektion, die Recht Steil 130hm über die Alte Bergstation hinüber führt

Oben ging es dann erstmal in die neue Rote Variante hinein, die alte Rennstrecke wurde wohl aufgegeben, man könnte aber ggf. hinqueren

Talblick nach Berwang hinab mit 630 Einwohnern auch eher klein, aber hochgelegen (1340m)

Hönig, Rastkopf, hinten die Namloser Wetterspitze und weitere Lechtaler Gipfel

Blick runter zur Mittelstation

Sowie hoch Richtung Thaneller

Unten angekommen gings dann nochmal ins Obere Kar hinauf

Und bei wieder bewölkteren Bedingungen wieder Retour zur Sonnalmbahn und damit zum Almkopf

Berwang von den Abfahrten an der Gondel gesehen

Unten gings bei diffusen und Kühleren Verhältnissen, da zog der Sulzige Altschnee wieder an, was entsprechend schwierig zu fahren ist, weiter zum

Egghof-Sun Jet, nur leider am Nachmittag da es noch bewölkt war ohne Sonne.
5. Letzte Runden in Berwang
Wieder im Bereich am Almkopf angekommen, erstmal noch auf der Südseite die mir fehlenden Abfahrten mitgenommen. Um 15:00 war schon gar nix mehr los, zudem zog es auch wieder zu. Der Hochdruck und später der Saharastaub kamen erst ein paar Tage Später, gings dann erstmal bis 16:00 noch in den Sonnalmbereich. Dort dann auch fast alles, ausser eine kurzen Variante am Braunilift gemacht. Warum Brauni, das Maskottchen vom Schigebiet (ein Bär, macht ja bei Berwang Sinn) heißt so. Gegen 16:00 dann die letzte Bergfahrt gemacht, um den Zug zurück nach Garmisch-Partenkirchen noch zu Erwischen, wo dann auch noch eine Einkehr wartete.

Seitenblick, der Bär, als Maskottchen ist allgegenwärtig, im Sommer ist da glaub ich sogar ein kleines Freibad (Etwa mit dem im Nachbarort (Ainhofen) vergleichbar, aber 850m höher gelegen

Blick vom Egghoflift aus über Berwang, das alte Hotel aus früheren Berichten wird dzt. neu gebaut

Sowie ein Blick rüber zum Thaneller, ka ob als Überschreitung Nord-Süd oder per Autotour, langsam beginnt bei mir schon die Planung für die Wandersaison.

Danach ein Sprung zur Sonnalmbahn, da Südhang eher Grün

Oben dann noch ein Blick rüber zum Hönig am Nordhang

Sowie Richtung Rinnen hinüber

Später mal ins "Loch" zwischen Egghof-Sun Jet und der Sonnalmbahn abgefahren. Da kommt man nur mittels eines kurzen Rückbringerlifts wieder raus, und es gibt auch noch einen Übungslift in der Ecke

Ausblick vom Loch aus bzw. den Dortigen Abfahrten gen Berwang

Nach einer weiteren Auffahrt an der Sonnalmbahn

Oben sah es da noch nach Winter aus, aber man merkt die Hangexposition vor allem im März sehr stark

Daher noch einmal ins Loch gefahren

Kurz am Braunilift vorbeigeschaut, die haben den ausm Schigebiet in das Eck als kleinen Übungslift versetzt und auch nur knapp 200m kurz

Aber es blieb bis 16:00 noch Zeit für 2 Wiederholungen am Egghof-Sunjet und einer Runde an der Sonnalmbahn, etwas besser Getimt, wäre auch noch eine Runde an der Almkopfbahn möglich gewesen

In Selbiger, das Wetter wurde dann eher "grausam" aber Trocken

Daher nochmal am Egghof entlang und Anschliessend gegen 16:00 zurück zur Talstation an der Almkopfbahn und dem dortigen Haltepunkt gefahren

Somit war die letzte Bergfahrt auch schon kurz vor 16:00, die Lifte gehen bis 16:15 früher auch mal bis 16:45 Uhr, ka warum man das Eingekürzt hat, aber lohnte sich ggf. nicht.
6. Endgültige Talabfahrt
Wieder oben angekommen war noch so eine Viertelstunde Zeit bis zum Zug nach Garmisch zurück. Unten angekommen dann gleich ans Gleis und wenige Minuten Später kam dann auch schon die Ausserfernbahn, anders als die Verbindung aus und nach München an dem Tag ab Garmisch pünktlich auf die Minute. Aber da man ja vom Pistenende nur so 50m gehen muss (Gehzeit eine Minute), Problemlos erwischt. In Garmisch gabs dann noch eine Pause bei einem Lokal am Bahnhof, bevor es wieder zurück nach München ging. Am Ende war ich sogar eine Stunde früher zurück, als fast 2 Wochen zuvor. Das Auto wie auch schon bei der Ehrwalder Alm in Dachau am Bahnhof gelassen, weil wegen der Anschlüsse praktischer als direkt vom Wohnort loszufahren, was aber auch möglich wäre (zumindest Wochentags)

Wieder angekommen gings dann die Talabfahrt runter, hatte mich für die rote 2 Entschieden

Im Kurvigen oberen Bereich sehr ausgefahren, aber da fuhren auch die Schischulen runter

Unten raus dann etwas besser, aber halt wie alles in dem Schigebiet relativ kurz

Unten noch ein mittlerweile bedeckter Blick zur Zugspitze hinüber

Und hinab nach Bichlbach

Unten dann noch per Ziehweg rüber zur Haltestelle, die ja direkt neben der Kombibahn liegt

Pistenverlauf unten am Zieher

Auf dem Rückweg noch in Garmisch ausgestiegen und erstmal noch was trinken gegangen.
Facts:

GPS-Track
Strecke: 68,3km (Spätstart)
Vmax: 88km/h
mFg Widdi
