Neues in Grächen

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benjamin
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Re: Neues in Grächen

Beitrag von benjamin »

Fast 6 Mio. CHF sind zusammengekommen, es fehlen noch 5% der benötigten Summe. Rettung ist noch nicht definitiv, gemäss Blick online

https://www.blick.ch/wirtschaft/6-milli ... 13657.html
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Re: Neues in Grächen

Beitrag von benjamin »

"Grächen vorläufig gerettet, 6.7 Mio. zusammen - einige Hürden bleiben noch" Blick, online

https://www.blick.ch/wirtschaft/graeche ... 33829.html

Aus Sicht von Grächen natürlich eine gute Nachricht. Auf der anderen Seite: Grächen ist der Ort mit am wenigstens Niederschlägen (konnte man vor Jahren in den Medien lesen). Ob die Strategie auch langfrisitig klappt?
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Re: Neues in Grächen

Beitrag von benjamin »

Grächen hat 7.2 Mio. CHF zusammen - die Nachlasstundung wird verlängert, damit haben die Bergbahnen mehr Zeit, um einen Restrukturierungsstrategie zu entwickeln. Der Kanton will auf seine Forderung nicht verzichten. Der Weg zurück in die Normalität sei jedoch noch lang.

https://www.blick.ch/wirtschaft/definit ... 51537.html
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Re: Neues in Grächen

Beitrag von Nico05 »

Ergebnisse 2024-25

Ermutigende, aber nicht hervorragende Ergebnisse und eine weiterhin schwierige finanzielle Lage...

Artikel aus Walliser Zeitung : https://walliser-zeitung.ch/generalvers ... aechen-ag/
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Re: Neues in Grächen

Beitrag von benjamin »

Skigebiet Grächen gerettet - weil Bund, Kanton und andere auf Forderungen verzichten. Der Forderungsverzicht seitens Kanton wurde nicht kommuniziert...

https://www.blick.ch/wirtschaft/kanton- ... 47865.html
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Re: Neues in Grächen

Beitrag von hitparade »

Und würden die Finanzen es nun erlauben, dem Magic Pass beizutreten?
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Re: Neues in Grächen

Beitrag von hitparade »

ponoma.ch macht sich Gedanken über die Zukunft von Grächen:

Die Chancen und grossen Herausforderungen der Grächner

https://pomona.ch/story/723759/die-chan ... C3%A4chner

Zusammenfassung:
Nach der erfolgreichen finanziellen Sanierung der Bergbahnen in Grächen richtet sich der Blick nun auf die Zukunft der Destination. Der Sanierungsprozess dauerte rund zwei Jahre und stellte für alle Beteiligten eine grosse Herausforderung dar. Jetzt steht das Unternehmen jedoch unter Druck, langfristig wirtschaftlich erfolgreich zu arbeiten. Laut der kantonalen Dienststelle für Wirtschaft, Tourismus und Innovation muss der Betrieb künftig beweisen, dass er nachhaltig rentabel wirtschaften und zukünftige Investitionen aus eigener Kraft finanzieren kann.

Ein zentrales Problem ist die strukturelle Situation im Dorf. Zwar verfügt Grächen über eine treue Stammkundschaft, doch gleichzeitig sind in den vergangenen Jahren touristische Kapazitäten zurückgegangen. Die Zahl der Hotelbetten sank von 639 auf rund 530, und auch bei Ferienwohnungen liegt die Kapazität deutlich unter früheren Höchstwerten von etwa 2100 Betten. Aktuell werden laut Geschäftsbericht rund 163’000 Skierdays pro Saison erreicht – grundsätzlich mit Potenzial nach oben.

Um mehr Gäste anzuziehen, wird einerseits versucht, die bestehenden Betten besser auszulasten, insbesondere unter der Woche. Andererseits stehen neue Projekte im Raum. Ein mögliches Grossprojekt ist das Resort «Futura» am Standort der ehemaligen Seetalhornbahn mit rund 500 bewirtschafteten Betten. Dieses Projekt wird von der Gemeinde vorangetrieben und könnte bei einer Umsetzung die touristische Entwicklung stark beeinflussen.

Parallel dazu wird geprüft, wie neue Gästemärkte erschlossen werden können. Eine breitere internationale Ausrichtung sowie neue touristische Angebote und Kooperationen werden diskutiert. Ein Beitritt zum Tarifverbund Magic Pass ist vorerst jedoch vom Tisch, da ein entsprechendes Gesuch kürzlich abgelehnt wurde. Aus Sicht des Verbundes wäre das zusätzliche Marktpotenzial – etwa 1500 neue Pässe – zu gering.

Ein strategischer Ansatz besteht darin, Grächen stärker als Ganzjahresdestination zu positionieren. Neben der etablierten Ausrichtung als Familiendestination soll künftig auch der gesundheitsorientierte Tourismus stärker angesprochen werden. Der Trend zu Erholung, Entschleunigung und Naturerlebnissen könnte hier Chancen bieten. Voraussetzung dafür wäre allerdings ein Kulturwandel im Dorf: Auch in der Zwischensaison müssten touristische Angebote teilweise geöffnet bleiben, statt wie bisher häufig komplett zu schliessen.

Eine zusätzliche Herausforderung ergibt sich durch die Nähe zu Zermatt. Die weltbekannte Destination zieht aufgrund ihrer internationalen Ausstrahlung viele Gäste an. Wenn dort aufgrund freier Kapazitäten die Preise sinken, kann dies eine Sogwirkung erzeugen und Gäste von kleineren Orten in der Region abziehen.

Neben strategischen Fragen stehen auch technische Investitionen an. Kurzfristig muss die Steuerung der Sesselbahn Stafel ersetzt werden, was rund 1,5 Millionen Franken kosten soll. Später wird auch die Steuerung der Sesselbahn Bärgji erneuert werden müssen.

Der Betrieb der Bärgji-Anlage sorgt bereits seit einiger Zeit für Diskussionen. Vor allem der untere Pistenteil ist wegen Schneemangels häufig geschlossen oder schwierig zu präparieren, da das Gelände steil ist und viel Schnee benötigt. In der aktuellen Saison führte dies zu Kritik, weil die Anlage über die wirtschaftlich wichtige Jahreswechselperiode nicht in Betrieb war, obwohl volle Ticketpreise verlangt wurden. Der obere Teil der Piste ist als rote Abfahrt markiert, während der untere Bereich oft nur als unpräparierte Variante geöffnet wird.

Langfristig werden sich die Bergbahnen auch mit Ersatzinvestitionen für Anlagen beschäftigen müssen. Neue Sesselbahnen kosten in der Branche je nach Ausführung meist ab etwa zehn Millionen Franken aufwärts. In früheren Planungen wurde für Ende des Jahrzehnts mit einem jährlichen operativen Cashflow von rund 2,5 Millionen Franken gerechnet – ob diese Annahme weiterhin realistisch ist, bleibt offen.

Auch organisatorisch gibt es noch offene Punkte: Die Position des CEO ist weiterhin unbesetzt, ein offizielles Stelleninserat wurde bislang nicht veröffentlicht.

Politisch hat die Rettung der Bergbahnen ebenfalls Nachwirkungen. Eine Partei hat im Kantonsparlament Fragen zur staatlichen Unterstützung gestellt. Dabei geht es unter anderem um die rechtliche Grundlage der Hilfe sowie um mögliche Regeln für zukünftige Rettungsaktionen sogenannter systemrelevanter Unternehmen – etwa bezüglich Dividendenzahlungen, Entschädigungen für Führungsgremien oder Arbeitsbedingungen der Angestellten. Eine Antwort der Kantonsregierung steht noch aus.
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Re: Neues in Grächen

Beitrag von Skitime »

Wenn das Preis-Auf-und-Ab in Zermatt ein Problem ist, sollte man nicht mehr das Gleiche machen, sondern auf Planbarkeit setzen.

Feste Saisonpreise, der Gast soll im November sehen und planen können was sein Urlaub kostet, genau wie auch im März.

Sprich: Weg mit den dynamischen Preisen, einfache Preisstruktur, ggf. Doppelpack-Angebote mit Saas Grund, um hier spannende und attraktive Skitage anbieten zu können.
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