Quo Vadis Januar Loch - Tirol
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extremecarver
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Re: Quo Vadis Januar Loch - Tirol
Aksi ich empfinde es im Dezember von Jahr zu Jahr voller. Zumindest in den großen Gebieten die schnell beim beschneien sind. Ischgl war da auch fast jeden Tag über 50-55%, am Wochenende noch mehr. Vor 10-20 Jahren hatte man im Dezember oft Privatskigebiete - nicht in Ischgl aber anderswo. Sprich da waren keine 10% Auslastung. Ich erinnere mich sogar an Weihnachten in Zermatt und ich habe es geschafft beim fahren von 3800m (Trockener Steg) bis Zermatt ins Tal vielleicht 10 andere Skifahrer zu sehen. Im Zillertal war nur die aller erste Woche noch relativ leer - aber schon da 30-40% Auslastung. Dieses Jahr kam die späte Öffnung hinzu - früher wurde meist am letzten Novemberwochenende geöffnet - jetzt ist es meist das erste oder zweite Dezemberwochenende - und im November öffnet man nur Samstag/Sonntag das letzte Wochenende wenn halt schon genug Schnee ist. Und klar wenn es im Flachland Schnee hat im Dezember dann ist es bummvoll in den Skigebieten (zumindest am Wochenende) - egal ob es dort auch Schnee hat oder eben nicht. Das war schon immer so. Unter der Woche war es aber anders.
Wo es wirklich noch leer ist (aber nicht in Ischgl) - ist ab Mitte/Ende März. Die letzte Betriebswoche ist fast überall noch wirklich leer - außer es ist eine Ferienwoche aber selbst dann nicht mehr viel los.
Ich war ja an Ischgl heuer an einem der leersten Dezembertage - für mich war das ordentlich voll - 30% Auslastung hatte es glaube ich. Das war alles andere als was ich unter leer verstehe - vor allem wenn dann nicht mal die halbe Pistenfläche offen ist. War eher hier im Forum sind alle am Jubeln, aber ich bin wieder drauf reingefallen und auf überfüllten schlechtgewalzten Pisten in Ischgl (auch wenns besser wie an anderen Malen dort war)
Die Finanzlage wäre kein Problem - das würde nur für ein, zwei Jahre einen Einbruch sorgen. Mir geht es um die Ressourcen an sich, dass das Finanzsystem aktuell kurz vorm kippen steht wissen viele - das uns die Ressourcen mehr und mehr ausgehen interessiert 99% der Bevölkerung nicht oder sie glaubt weiter an Fortschritt... Dabei merkt man das es die Politik in China wie auch USA kapiert hat und Sie ihre Macht ausnutzen um sich die letzten leicht abbaubaren Ressourcen sichern wollen. Das aktuell eben der Luxusbereich komplett voll ist - hat mit Ressourcen nichts zu tun sondern mit dem Finanzsystem.
Etwa die Hälfte aller Übernachtungen in Tirol sind inzwischen in 4 und 5 Sternhotels:
https://www.tirol.gv.at/statistik-budge ... tourismus/
Und die Wintersaison wird immer kürzer in den meisten Gebieten (Ausnahmen wie Ischgl, Sölden, Hintertux mal ausgenommen)- vorne weg etwa 1 Woche weniger, hinten raus eher 2 Wochen kürzer. Und der Kuntschneeanteil nimmt ebenso Jahr für Jahr immer mehr zu. Ich hatte das ja mal verlinkt - aktuell etwa doppelte Wassermenge genehmigst vs von vor 10 Jahren, und 4 fache Wassermenge vs vor 20 Jahren. Vor 20 Jahren war es halt wirklich noch so dass es Naturschnee brauchte für Saisoneröffnung bis auf ein paar Pisten. Inzwischen braucht es ja nur noch kalte Temperaturen.
https://www.fact.tirol/statistik/
Es hatte diesen Dezember quasi gleich viele Übernachtungen wie letztes Jahr im März (aber im März hat es viel mehr Pistnefläche und fast alle Gebiete sind offen, bzw wenn nur die letzte Märzwoche geschlossen - die erste Dezemberwoche war dagegen in Tirol heuer kaum überhaupt was offen, und viele Gebiete starteten erst am 12.12)
Es zeigt eigentlich auch gut das letztes Jahr kaum mehr ein Januarloch existierte 6.4Mio vs 7 Mio Übernachtungen (gut Jänner ist 3 Tage länger). Diese Saison Dezember aber schon fast 5Mio, über 1 Mio mehr wie vor 2 Jahren.
Wo es wirklich noch leer ist (aber nicht in Ischgl) - ist ab Mitte/Ende März. Die letzte Betriebswoche ist fast überall noch wirklich leer - außer es ist eine Ferienwoche aber selbst dann nicht mehr viel los.
Ich war ja an Ischgl heuer an einem der leersten Dezembertage - für mich war das ordentlich voll - 30% Auslastung hatte es glaube ich. Das war alles andere als was ich unter leer verstehe - vor allem wenn dann nicht mal die halbe Pistenfläche offen ist. War eher hier im Forum sind alle am Jubeln, aber ich bin wieder drauf reingefallen und auf überfüllten schlechtgewalzten Pisten in Ischgl (auch wenns besser wie an anderen Malen dort war)
Die Finanzlage wäre kein Problem - das würde nur für ein, zwei Jahre einen Einbruch sorgen. Mir geht es um die Ressourcen an sich, dass das Finanzsystem aktuell kurz vorm kippen steht wissen viele - das uns die Ressourcen mehr und mehr ausgehen interessiert 99% der Bevölkerung nicht oder sie glaubt weiter an Fortschritt... Dabei merkt man das es die Politik in China wie auch USA kapiert hat und Sie ihre Macht ausnutzen um sich die letzten leicht abbaubaren Ressourcen sichern wollen. Das aktuell eben der Luxusbereich komplett voll ist - hat mit Ressourcen nichts zu tun sondern mit dem Finanzsystem.
Etwa die Hälfte aller Übernachtungen in Tirol sind inzwischen in 4 und 5 Sternhotels:
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Und die Wintersaison wird immer kürzer in den meisten Gebieten (Ausnahmen wie Ischgl, Sölden, Hintertux mal ausgenommen)- vorne weg etwa 1 Woche weniger, hinten raus eher 2 Wochen kürzer. Und der Kuntschneeanteil nimmt ebenso Jahr für Jahr immer mehr zu. Ich hatte das ja mal verlinkt - aktuell etwa doppelte Wassermenge genehmigst vs von vor 10 Jahren, und 4 fache Wassermenge vs vor 20 Jahren. Vor 20 Jahren war es halt wirklich noch so dass es Naturschnee brauchte für Saisoneröffnung bis auf ein paar Pisten. Inzwischen braucht es ja nur noch kalte Temperaturen.
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Es hatte diesen Dezember quasi gleich viele Übernachtungen wie letztes Jahr im März (aber im März hat es viel mehr Pistnefläche und fast alle Gebiete sind offen, bzw wenn nur die letzte Märzwoche geschlossen - die erste Dezemberwoche war dagegen in Tirol heuer kaum überhaupt was offen, und viele Gebiete starteten erst am 12.12)
Es zeigt eigentlich auch gut das letztes Jahr kaum mehr ein Januarloch existierte 6.4Mio vs 7 Mio Übernachtungen (gut Jänner ist 3 Tage länger). Diese Saison Dezember aber schon fast 5Mio, über 1 Mio mehr wie vor 2 Jahren.
- Menja
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Re: Quo Vadis Januar Loch - Tirol
Es gab die letzten Jahre kein Januarloch mehr in den Dolomiten. Natürlich weniger los wie Fasching oder Weihnachten aber trotzdem eine fast maximale Bettenauslastung und durchaus leider volle Pisten.
Welch Überraschung heuer ist es leer. Viele Unterkünfte noch frei.Selbst an Sellaronda Pisten oftmals wenig los.
Ob dies nun am mangelnden Schnee ( fast alle Lifte und Pisten sind befahrbahr), an Cortina im Nachbartal oder den finanziellen Problemen in den diversen Ländern liegt vermag ich nicht zu sagen.
Auffällig viel Amerikaner sind da, ansonsten der normale internationale Mix.
Welch Überraschung heuer ist es leer. Viele Unterkünfte noch frei.Selbst an Sellaronda Pisten oftmals wenig los.
Ob dies nun am mangelnden Schnee ( fast alle Lifte und Pisten sind befahrbahr), an Cortina im Nachbartal oder den finanziellen Problemen in den diversen Ländern liegt vermag ich nicht zu sagen.
Auffällig viel Amerikaner sind da, ansonsten der normale internationale Mix.
- Wooly
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Re: Quo Vadis Januar Loch - Tirol
Ich fand es persönlich jetzt gar nicht so schlimm, ich fahre sehr gerne mit meinen Kids (wenn man bei 21/18 noch Kids sagen darf) Ski, auch heute noch. Und ganz ehrlich, ja es ist voll, und auch teurer, aber so schlimm wie viele hier herumjaulen ist das jetzt auch nicht .... wer nicht mal an Fasching in Ischgl versucht hat bei der Anfahrt auf die Idalp nicht allzu viele 5-Jährige Kamikazefahrer zu rammen, dann weiß man doch gar nicht wie es ist, in St. Moritz in Januar an der Hütte in Les Trais Fluors zu sitzen und sich zu fragen ob ausser den Dohlen sonst noch Lebewesen existieren ...Bolli hat geschrieben: 21.01.2026, 19:49 Du glücklicher, ich freue mich schon jetzt darauf wieder ausserhalb der Schulferien gehen zu können, und damit meine ich nicht mal unbedingt die Skiferien. Sommerferien find ich da fast noch schlimmer. Aber das dauert jetzt noch viele Jahre bis es soweit ist
Und genau da sitze ich denke ich nächstes Jahr ...
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Bolli
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Re: Quo Vadis Januar Loch - Tirol
Wooly hat geschrieben: 21.01.2026, 23:37Ich fand es persönlich jetzt gar nicht so schlimm, ich fahre sehr gerne mit meinen Kids (wenn man bei 21/18 noch Kids sagen darf) Ski, auch heute noch. Und ganz ehrlich, ja es ist voll, und auch teurer, aber so schlimm wie viele hier herumjaulen ist das jetzt auch nicht .... wer nicht mal an Fasching in Ischgl versucht hat bei der Anfahrt auf die Idalp nicht allzu viele 5-Jährige Kamikazefahrer zu rammen, dann weiß man doch gar nicht wie es ist, in St. Moritz in Januar an der Hütte in Les Trais Fluors zu sitzen und sich zu fragen ob ausser den Dohlen sonst noch Lebewesen existieren ...Bolli hat geschrieben: 21.01.2026, 19:49 Du glücklicher, ich freue mich schon jetzt darauf wieder ausserhalb der Schulferien gehen zu können, und damit meine ich nicht mal unbedingt die Skiferien. Sommerferien find ich da fast noch schlimmer. Aber das dauert jetzt noch viele Jahre bis es soweit ist
Und genau da sitze ich denke ich nächstes Jahr ....... wenn ich mir es dann mit zwei Söhnen im Studium noch leisten kann ...
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Ah ich fahre auch sehr gerne mit meiner Tochter. Und wie gesagt beim Skifahren find ich es jetzt auch nicht so schlimm, in der Schweiz ists halt einfach ruhiger. Ich war einmal eine Woche an Fasching im Stubaital, da waren es keine 5jährigen aber Kamikaze-Fahrer hatte es da auch ganz viele.
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Re: Quo Vadis Januar Loch - Tirol
Also dieses Jahr ist das für mich auch kein Problem. Aber wir hatten schon Jahre an Fasching, da fand ich die Befüllung der Pisten und das skifahrerische Niveau unterirdisch. Ich bin immer sehr beeindruckt wie wenig man seine Ski kontrollieren kann und trotzdem mit sehr hohem Tempo rumdüst…..Das hängt aber vielleicht auch mit dem Älterwerden zusammen,daß ich mich dadurch mehr gestört fühle. Natürlich ist und bleibt Skifahren herrlich und wenn es dann schulpflichtige Enkel gibt, werde ich mir diesen Stress sicherlich auch wieder antun müssen….(Grins)
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Re: Quo Vadis Januar Loch - Tirol
Ich habe nun im vierten Jahr in Serie meinen "großen Skiurlaub" auf den Januar gelegt. In diesem Jahr zuerst eine Woche in Innsbruck und anschließend ins Pinzgau. Davor unter Anderem in/ um Nauders, Ehrwald, Lofer und Radstadt. In Summe bezieht sich mein Erfahrungsschatz auf knapp 30 Skitage im Januar verteilt auf die Jahre 2023 bis 2026 - vornehmlich in Bayern, Tirol und dem Salzburgerland. Ich würde zusammenfassend sagen, dass das Januarloch einerseits vielerorts bestenfalls noch eine Delle ist, dass es aber andererseits immense Unterschiede zwischen den Destinationen gibt, sodass es tatsächlich noch Orte gibt, an denen man es erleben kann.
Dass es das Januarloch nur noch bedingt oder gar nicht mehr geben kann, ist meiner Meinung nach erstens an große Namen geknüpft. Beispiel: Zillertal. Man hat sich dort so am Markt platziert, dass man zu jeder (Winter-) Saisonzeit ein Magnet ist. Richtig leere Tage erlebt man dort sehr selten und am ehesten in den Kleindestinationen Ahorn und Spieljoch.
Zweitens ist es auch eine Frage des Konsumverhaltens: Der Trend in Zentraleuropa geht in Richtung kürzerer und spontanerer Aufenthalte. Das bedeutet nichts anderes als: Bei Schönwetter ballt es sich auf der Piste. Da dieses Phänomen zwangsläufig auf Personen beschränkt ist, die nicht an Ferien gebunden sind, beeinträchtigt dies auch das frühere Januarloch. Beispiel: Bei meiner Ankunft im Pinzgau gestern - bei ungünstigem Wetter - war ich der einzige Gast in einer Pension mit 8 Zimmern. Zitat der Inhaberin: "Na, die kommen alle erst morgen, wenn das Wetter gut ist und am Mittwoch fahrn`s wieder." Dies bekräftigt übrigens auch die These, dass die Menschen gehäuft in Sternehotels nächtigen und Pensionen zunehmend von Spontanbuchern leben.
Als drittes Argument stimmte ich den vorigen Posts zu: Der Zuwachs an osteuropäischen Skigästen ist in den letzten Jahren immens - vor allem in der Nebensaison. Es ist aktuell der wohl potentialträchtigste Markt (zumindest in Österreich) und auch wenn der Anteil an Nächtigungen aus dieser Region bislang nicht riesig ist (unter 10%), so ist diese Gruppe im Januarloch besonders stark zu spüren. Beispiel: Heute im Rauris. Ungefähr die Hälfte der Kennzeichen stammte aus Polen, Ungarn oder Tschechien. Ein wesentlicher Teil Polens hat zudem in der letzten Januarwoche Ferien.
Nun zur anderen Seite. Wer seine Ziele mit Bedacht wählt und auf die Besonderheiten des dort üblichen Publikums Acht gibt, kann das Januarloch in jedem Fall noch erleben. Hierzu zwei Sichtweisen aus unterschiedlichen Regionen:
1. Tagesausflugs-Gebiete der Nordalpen: Klar, am Wochenende oder in den Schulferien ist der nördliche Alpenrand einem nicht enden wollenden Ansturm ausgesetzt. Doch wer unter der Woche im Januar bspw. ins Ehrwalder Becken oder ans Sudelfeld fährt, der wird überrascht sein, wie wenig dort los ist. Obwohl für den Tagestouristen angenehm nah, sind diese Gebiete im Januarloch kaum frequentiert, weil jener Gast mit Zeit und Urlaub in die Zentralalpen fährt.
2. Die "Hidden Champions": Diese lassen sich geografisch nicht in Grenzen fassen. Ich meine damit jene Skigebiete, die oft unter dem Radar laufen, im Schatten ihrer großen Nachbarn stehen oder in der Betrachtung relevanter Gruppen oder Nationen keine Rolle spielen. Es handelt sich meist um kleine bis mittelgroße Skigebiete ohne ausufernde (Auslands-) Vermarktung. Ich vertrete hier klar die Meinung: "Lieber einen leeren Skitag auf weniger Pisten als einen vollen Skitag auf immer verschiedenen." Eine Auswahl an Beispielen aus meinem Erfahrungsschatz der letzten Jahre (von West nach Ost): Sulden am Ortler, Schöneben-Haideralm, See / Kappl, Hochoetz, Schlick2000, Wildkogel-Arena, Buchensteinwand, Lofer und Filzmoos.
Fazit: Es gibt das Januarloch - man muss es nur suchen - nicht in Kaltenbach, nicht am Kitzsteinhorn und nicht an der Sella Ronda.
Dass es das Januarloch nur noch bedingt oder gar nicht mehr geben kann, ist meiner Meinung nach erstens an große Namen geknüpft. Beispiel: Zillertal. Man hat sich dort so am Markt platziert, dass man zu jeder (Winter-) Saisonzeit ein Magnet ist. Richtig leere Tage erlebt man dort sehr selten und am ehesten in den Kleindestinationen Ahorn und Spieljoch.
Zweitens ist es auch eine Frage des Konsumverhaltens: Der Trend in Zentraleuropa geht in Richtung kürzerer und spontanerer Aufenthalte. Das bedeutet nichts anderes als: Bei Schönwetter ballt es sich auf der Piste. Da dieses Phänomen zwangsläufig auf Personen beschränkt ist, die nicht an Ferien gebunden sind, beeinträchtigt dies auch das frühere Januarloch. Beispiel: Bei meiner Ankunft im Pinzgau gestern - bei ungünstigem Wetter - war ich der einzige Gast in einer Pension mit 8 Zimmern. Zitat der Inhaberin: "Na, die kommen alle erst morgen, wenn das Wetter gut ist und am Mittwoch fahrn`s wieder." Dies bekräftigt übrigens auch die These, dass die Menschen gehäuft in Sternehotels nächtigen und Pensionen zunehmend von Spontanbuchern leben.
Als drittes Argument stimmte ich den vorigen Posts zu: Der Zuwachs an osteuropäischen Skigästen ist in den letzten Jahren immens - vor allem in der Nebensaison. Es ist aktuell der wohl potentialträchtigste Markt (zumindest in Österreich) und auch wenn der Anteil an Nächtigungen aus dieser Region bislang nicht riesig ist (unter 10%), so ist diese Gruppe im Januarloch besonders stark zu spüren. Beispiel: Heute im Rauris. Ungefähr die Hälfte der Kennzeichen stammte aus Polen, Ungarn oder Tschechien. Ein wesentlicher Teil Polens hat zudem in der letzten Januarwoche Ferien.
Nun zur anderen Seite. Wer seine Ziele mit Bedacht wählt und auf die Besonderheiten des dort üblichen Publikums Acht gibt, kann das Januarloch in jedem Fall noch erleben. Hierzu zwei Sichtweisen aus unterschiedlichen Regionen:
1. Tagesausflugs-Gebiete der Nordalpen: Klar, am Wochenende oder in den Schulferien ist der nördliche Alpenrand einem nicht enden wollenden Ansturm ausgesetzt. Doch wer unter der Woche im Januar bspw. ins Ehrwalder Becken oder ans Sudelfeld fährt, der wird überrascht sein, wie wenig dort los ist. Obwohl für den Tagestouristen angenehm nah, sind diese Gebiete im Januarloch kaum frequentiert, weil jener Gast mit Zeit und Urlaub in die Zentralalpen fährt.
2. Die "Hidden Champions": Diese lassen sich geografisch nicht in Grenzen fassen. Ich meine damit jene Skigebiete, die oft unter dem Radar laufen, im Schatten ihrer großen Nachbarn stehen oder in der Betrachtung relevanter Gruppen oder Nationen keine Rolle spielen. Es handelt sich meist um kleine bis mittelgroße Skigebiete ohne ausufernde (Auslands-) Vermarktung. Ich vertrete hier klar die Meinung: "Lieber einen leeren Skitag auf weniger Pisten als einen vollen Skitag auf immer verschiedenen." Eine Auswahl an Beispielen aus meinem Erfahrungsschatz der letzten Jahre (von West nach Ost): Sulden am Ortler, Schöneben-Haideralm, See / Kappl, Hochoetz, Schlick2000, Wildkogel-Arena, Buchensteinwand, Lofer und Filzmoos.
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- sheridan • Snow Wally
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Spinne08
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Re: Quo Vadis Januar Loch - Tirol
Ich bin derzeit in SFL und war schon oft um diese Zeit in Fiss. Heute morgen musste ich 15 min. an der Talstation stehen. Solche Schlangen habe ich hier noch nie erlebt. Meine Vermieterin meinte, sie sind bis Mitte März und Ostern ausgebucht.
2024/25: 5x Sölden, 1x Winterberg
2025/26: 6x Sölden, 6x SFL
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schneebär
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Re: Quo Vadis Januar Loch - Tirol
Zumindest ein paar der genannten sind leider inzwischen auch kein Geheimtipp mehr. Ich glaub auch, dass sich diese kleineren und mittleren Gebiete in den letzten 3-5 Winter wieder besser positionieren konnten. Notwendige Investitionen in Qualitätsverbesserungen wurden und werden aktuell vermehrt getätigt, was sich auch in der Buchungslage niederschlägt.SkiPenguin hat geschrieben: 26.01.2026, 20:05Es handelt sich meist um kleine bis mittelgroße Skigebiete ohne ausufernde (Auslands-) Vermarktung. Ich vertrete hier klar die Meinung: "Lieber einen leeren Skitag auf weniger Pisten als einen vollen Skitag auf immer verschiedenen." Eine Auswahl an Beispielen aus meinem Erfahrungsschatz der letzten Jahre (von West nach Ost): Sulden am Ortler, Schöneben-Haideralm, See / Kappl, Hochoetz, Schlick2000, Wildkogel-Arena, Buchensteinwand, Lofer und Filzmoos.
Fazit: Es gibt das Januarloch - man muss es nur suchen - nicht in Kaltenbach, nicht am Kitzsteinhorn und nicht an der Sella Ronda.
Der immer Größer, Höher, Weiter - Wahn kommt nicht mehr überall gut an und deine Meinung „lieber weniger Pisten, dafür leere Pisten“ teilen auch mehr und mehr Skifahrer.
- SkiPenguin
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Re: Quo Vadis Januar Loch - Tirol
Welche Gebiete meinst Du hier genau? Kann ja auch sein, dass sich zwischen 2023 und 2026 was getan hat.schneebär hat geschrieben: 26.01.2026, 20:53 Zumindest ein paar der genannten sind leider inzwischen auch kein Geheimtipp mehr.
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schneebär
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Re: Quo Vadis Januar Loch - Tirol
Kappl und See sind definitiv kein Geheimtipp mehr und auch bei Urlaubsgästen inzwischen sehr beliebt, in Ferien und an Wochenenden ist dort wirklich viel los. Die Vermarktung hat sich hier auch geändert - war man vor ein paar Jahren im internationalen Marketing höchstens Mitläufer vom großen Zugpferd Ischgl setzen diese Gebiete inzwischen auf eine eigene Marke und Zielgruppe.SkiPenguin hat geschrieben: 26.01.2026, 20:55Welche Gebiete meinst Du hier genau? Kann ja auch sein, dass sich zwischen 2023 und 2026 was getan hat.schneebär hat geschrieben: 26.01.2026, 20:53 Zumindest ein paar der genannten sind leider inzwischen auch kein Geheimtipp mehr.
Gleiches gilt meiner Meinung nach auch für die Schlick, die sich unabhängiger vom Gletscher als Urlaubsdestination mit verschiedenen Aktivitäten positioniert. Skiurlaub wird mehr und mehr zum Winterurlaub, bei dem auch andere Aktivitäten eine Rolle spielen. Das Skigebiet alleine ist nicht mehr die Attraktion, sondern das Gesamtangebot an möglichen Aktivitäten. Die Schlick ist näher an Innsbruck, es gibt mehr Möglichkeiten für sanfte Aktivitäten,etc…
Ich sage nicht das es schlecht ist, schließlich ist so Geld für Investitionen reingekommen und die Qualität konnte verbessert werden. Es ist sicherlich (noch) kein Massentourismus in diesen Gebieten aber ich finde den Wandel schon deutlich spürbar. In See bin ich jetzt auch schon vorbeigefahren, weil die Schlange bis weit auf die Dorfstraße rein ging während man in Ischgl direkt in die Gondel konnte…
Bezüglich dem eigentlichen Thema, dem Januarloch, teile ich übrigens den Eindruck, dass es heuer kaum existiert. Ich glaube, dass es in diesem Winter viel mit den für Pistenfahrer guten Wetterbedingungen + gestiegenes Maß an Spontanität zu tun hat. Außerdem wirkt der Winter in weiten Teilen Deutschlands winterlich, was vielleicht den ein oder anderen zusätzlich animiert.
Die Buchungslage ist auch für die kommenden Monate angespannt, habe jetzt mit Ach und Krach im Februar noch was in Osttirol bekommen und hoffe es spontan noch verlängern zu können. Letztes Jahr hatten wir an Fasching dort eine deutlich größere Auswahl..
- sheridan
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Re: Quo Vadis Januar Loch - Tirol
Ob Schlick ausserhalb von AT als "Destination" bekannt ist, wage ich zu bezweifeln. Bei See/Kappl kann ich mir aber gut vorstellen, dass hier Leute umsteigen, denen Ischgl zu teuer geworden ist.
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skifuzziWi
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Re: Quo Vadis Januar Loch - Tirol
Hallo Leute
Habe gerade das Gefühl, Anfang Februar wird der neue Januar.
Für die Zeit bis 14.2. bekomme ich im Moment jede Menge Angebote mit Preisreduzierung
Habe gerade das Gefühl, Anfang Februar wird der neue Januar.
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Re: Quo Vadis Januar Loch - Tirol
Kann sein. Das ist eine Woche vor der Faschingswoche.
Heimat ist wo das Herz ist
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
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skifuzziWi
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Re: Quo Vadis Januar Loch - Tirol
Können wir das dann ab Sonntag als:
Quo vadis Februarloch
weiterführen ?
Quo vadis Februarloch
weiterführen ?
Klinovec revival:
viewtopic.php?p=57481#p57481
2024/25 Hintertux,LaBresse,Feldberg,Todtnauberg,Davos,Snowmass
2023/24 Hintertux,,Ischgl,Feldberg,LaBresse,Wurmberg,Selva,3V,
2022/23 Hintertux,Klinovec,Arlberg,Bublava,Klinovec, Espace Killy
2021/22 Hintertux,Feldberg,St.Moritz,Klinovec,Serfaus
2020/21 Zermatt,Scuol
2019/20 Selva,Laax,Klinovec,Stubaital
2018/19 Sierra Nevada,Klinovec,Othal,Feldberg, Engelberg,Hasliberg,Grindelwald,Klinovec,Stubaital
2017/18 Stubaital,Klinovec3x(skiline15957hm alltimedayrecord)
2016/17 Stubaital,Zermatt, Klinovec,Sierra Nevada,
2015/16 Zermatt,Kandel
Sonst 1979-2014:
Holzhau,Waltersdorf,Altenberg,Zinnwald,Rehefeld,Hermsdorf
ZellamSee,Kitzsteinhorn,Kaunertal,Pitztal,Saalbach,Ischgl,Sölden,Gurgl,
Karpacz,SzklarskaPoreba,
Harachov,Rokytnice,SpindlerovyMlyn,BoziDar,MalaFatra
SaasFee,Leukerbad,Adelboden,Wengen, AletschArena,Lötschen,
Vogesen,Todtnau,Notschrei,
Teufelsberg(Grass),CottbusKollkwitz(Roll),Gehren(Alpin)
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2024/25 Hintertux,LaBresse,Feldberg,Todtnauberg,Davos,Snowmass
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Re: Quo Vadis Januar Loch - Tirol
Die Woche war ziemlich der Jackpot für Februar in Südtirol, aber auch in enigen Nordtiroler Gebieten (aber nicht jene zuvor). Hochzillertal war etwa leerer wie quasi den ganzen Jänner über (einzig von 10:20 bis 11:00 Uhr war es voller - aber zur kompletten restlichen Zeit war deutlich weniger los, da die Feber Touris einfach spät aufstehen und deutlich weniger Pistenkm fahren wie die Januar Touris). In der Zillertal Arena bzw am Pitztaler Gletscher war es dafür ähnlich voll bzw voller wie im Jänner. Und dabei war in der Woche ganz Österreich bis auf Wien/NÖ in Ferien.skifuzziWi hat geschrieben: 29.01.2026, 13:05 Hallo Leute
Habe gerade das Gefühl, Anfang Februar wird der neue Januar.
Für die Zeit bis 14.2. bekomme ich im Moment jede Menge Angebote mit Preisreduzierung![]()
Die aktuelle Woche ist dafür trotz schlechtem Wetter in Tirol ausgebrucht bis aufs allerletzte Zimmer - identisch zu Sylvester.
Nächste Woche gibt es wieder einige freite Zimmer, aber man zahlt doch großteils Listenpreise und keine Rabatte (die Fake Rabatte auf booking com mal ausgenommen). Nur bei Apartements bekommt man ganz gute Angebote. Ab 2. März gehen dann die Preise in den meisten Unterkünften doch deutlich runter - der März wird eher Jahr für Jahr weniger beliebt. Aber bei gutem Wetter wird es sicher noch ordentlich voll durch Buchungen wenn genug Schnee ist (und danach schaut es jetzt ja endlich mal aus). Ab 3. März Woche wird es dafür aber Jahr für Jahr eher leerer.
Im Prinzip bestätigt das umso mehr spät zu buchen. Weil wenn man sehr spontan noch Zimmer zu nicht unverschämten Preisen bekommt - dann ist es auch nicht zu voll. Ist es ausgebucht sollte man eh woanders hin oder verzichten...
gibt ja kaum mehr ein Gebiet/Region wo es bei ausgebuchten Unterkünften nicht extrem voll ist.
