Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
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Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Der ursprüngliche Plan für den Start des "Project 101" war einfach.
Von Petaluma in die Sierra, über Tahoe, dann nach Süden bis nach Southern California, in die Skigebiete um Los Angeles. Eine klare Linie, gut ausbalanciert zwischen Distanz, Ski-Zeit und Rhythmus. Auf dem Papier ergab alles Sinn.
Dann griff der Winter ein.
Im Norden explodieren gerade die Schneefallprognosen. Nicht nur frischer Schnee, sondern jene Mengen, die Zufahrtsstrassen schliessen lassen - ich habe das zur Genüge erlebt und ja, es gibt noch immer keine Schneeketten zum Mietauto am Flughafen von San Francisco.
Und im Süden geschah das Gegenteil. Zu wenig Schnee, damit die Skigebiete zuverlässig geöffnet werden können, und vom Winterstorm scheinen diese auch nicht profitieren zu können.
Nicht genug Schnee. Zu viel Schnee. Zur gleichen Zeit! Das muss man erst mal verstehen können.
Teile des Plans müssen deshalb aufgegeben werden, ganze Regionen verschwinden aus der Route.
Der neue Plan ist weniger elegant. Er ist kürzer, biegt nach drei Tagen nach Osten ab, verschiebt Prioritäten und stellt Pragmatismus (nur noch 3 Gebiete in der Sierra und keines in LA) über die geplante Perfektion, wobei letztere ja gar keine Alternative mehr ist.
Zuerst frustrierte mich das, dann aber wurde mir wieder bewusst, dass es eben nicht so einfach ist, mit dem Skigebiete sammeln, weil Anpassung immer Teil jedes langen Ski-Projekts ist. Und so wird das auch in diesem Projekt sein: Manche Tage werden dem Skifahren gehören. Andere dem Erreichen des nächsten Ortes, an dem Skifahren überhaupt möglich ist.
Der Plan ändert sich.
Project 101 nicht.
Von Petaluma in die Sierra, über Tahoe, dann nach Süden bis nach Southern California, in die Skigebiete um Los Angeles. Eine klare Linie, gut ausbalanciert zwischen Distanz, Ski-Zeit und Rhythmus. Auf dem Papier ergab alles Sinn.
Dann griff der Winter ein.
Im Norden explodieren gerade die Schneefallprognosen. Nicht nur frischer Schnee, sondern jene Mengen, die Zufahrtsstrassen schliessen lassen - ich habe das zur Genüge erlebt und ja, es gibt noch immer keine Schneeketten zum Mietauto am Flughafen von San Francisco.
Und im Süden geschah das Gegenteil. Zu wenig Schnee, damit die Skigebiete zuverlässig geöffnet werden können, und vom Winterstorm scheinen diese auch nicht profitieren zu können.
Nicht genug Schnee. Zu viel Schnee. Zur gleichen Zeit! Das muss man erst mal verstehen können.
Teile des Plans müssen deshalb aufgegeben werden, ganze Regionen verschwinden aus der Route.
Der neue Plan ist weniger elegant. Er ist kürzer, biegt nach drei Tagen nach Osten ab, verschiebt Prioritäten und stellt Pragmatismus (nur noch 3 Gebiete in der Sierra und keines in LA) über die geplante Perfektion, wobei letztere ja gar keine Alternative mehr ist.
Zuerst frustrierte mich das, dann aber wurde mir wieder bewusst, dass es eben nicht so einfach ist, mit dem Skigebiete sammeln, weil Anpassung immer Teil jedes langen Ski-Projekts ist. Und so wird das auch in diesem Projekt sein: Manche Tage werden dem Skifahren gehören. Andere dem Erreichen des nächsten Ortes, an dem Skifahren überhaupt möglich ist.
Der Plan ändert sich.
Project 101 nicht.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Project 101 Kick Off
Jede Skireise startet irgendwo.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
27.12.2025 Dodge Ridge - endlich Schnee
Dodge Ridge (California)
Bei Skireisen gibt es den perfekten Plan – und dann gibt es die Realität, die selbst den ausgeklügeltsten Entwurf mühelos verändert. Auf dem Reissbrett wirkt alles überschaubar, fast elegant:
So auch auf dieser Reise, die offiziell erst heute wirklich begonnen hat, in Wahrheit aber schon deutlich früher gravierende Änderungen erfahren musste.
Zunächst lag in der Sierra schlicht kein Schnee. Dann kündigte sich ein Sturm an. Und aus früheren Erfahrungen weiss ich, was das in Kombination mit Mietautos bedeutet: Der Weg in die Skigebiete kann schnell unmöglich werden. In San Francisco lassen sich keine Fahrzeuge mit Winterreifen mieten, und das Anbringen eigener Schneeketten an Mietautos ist verboten.
In diese ohnehin fragile Planung spielen weitere Faktoren hinein: die Weihnachtsfeiertage mit ihren Verpflichtungen sowie der fixe Termin, Silvester am 31.12. in Santa Fe, New Mexico, zu feiern. Entsprechend klein ist der Spielraum, Etappen nach hinten zu verschieben.
Ironischerweise kommt mir dabei ausgerechnet die Schneearmut in Southern California entgegen. Dort liegt praktisch kein Schnee, und auch der Sturm bringt kaum Neuschnee. Das verschafft mir zwei Tage «Gewinn» – allerdings um den Preis von drei verlorenen Skigebieten.
Der eigentliche Auftakt meiner Skireise findet deshalb nicht wie geplant am 25.12. in der Donner Ski Ranch statt, sondern heute, am 27.12. – entweder in Bear Valley oder an der Dodge Ridge.
Der Sturm endet gestern am Abend, Ich fahre in die Foothills der Sierra, nach Sonora, und hoffe darauf, mit meinem Auto zumindest eines der beiden Skigebiete erreichen zu können.
Unter normalen Bedingungen wäre ich um sieben Uhr morgens im ersten Gebiet gestartet, um mir einen Parkplatz zu sichern, und am späteren Nachmittag im zweiten Gebiet angekommen. Nun kehren sich die Verhältnisse um. Ich bin zwar bereits um sechs Uhr wach, muss aber warten. Auf beiden Zufahrtsstrassen finden heute früh noch Kettenkontrollen statt.
Nach dem Frühstück verschwinden in der CalTrans-App bei der Zufahrt zur Dodge Ridge die Markierungen, die auf Kontrollstationen hinweisen. Ich fahre los. Die Strasse ist geräumt – bis auf das letzte Stück hinauf zum Skigebiet, das mein AWD jedoch problemlos bewältigt.
Die Verspätung ist zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits erheblich. Zusammen mit den weiter unten beschriebenen Umständen ist das zweite Gebiet, Bear Valley, heute realistisch nicht mehr erreichbar.
Diese lange Einleitung soll den Rahmen dafür bilden, dass ich trotz vieler «verlorener» Gebiete dankbar bin, hier sein zu dürfen und die Skireise in diesem frisch verschneiten kalifornischen Winter Wonderland zu starten.
Das – vor allem wegen der kurzen Pisten – eher kleine Skigebiet besteht aus drei Teilsektoren: einem Anfängersektor direkt bei der Lodge, einem sportlicheren Bereich, erschlossen durch die beiden Lifte Gold Rush und Prospector, sowie der «Back Bowl» beim Lift Boulder Creek mit den anspruchsvollsten Abfahrten. Von mehreren anderen Liften führen zudem kürzere, steilere Routen. So gemütlich das Skigebiet ist und so dankbar ich bin, hier sein zu dürfen, wird mir dennoch schnell bewusst, wie unterschiedlich das Skifahren hier im Vergleich zu Europa ist.
Dodge Ridge (California)
Bei Skireisen gibt es den perfekten Plan – und dann gibt es die Realität, die selbst den ausgeklügeltsten Entwurf mühelos verändert. Auf dem Reissbrett wirkt alles überschaubar, fast elegant:
- Abfahrtsort – Abfahrtszeit – Distanz = Reisedauer bis zum Ankunftsort – Ankunftszeit.
- Dazu kommt die Zeit fürs Skifahren. Bei mir kalkuliert mit optimistischen zehn Minuten pro Lift für alle Lifte im Gebiet – inklusive Förderbänder und Ponylifte, auch wenn ich diese faktisch gar nicht fahre.
- Wieder Abfahrtsort – Abfahrtszeit – Distanz. Und so weiter.
So auch auf dieser Reise, die offiziell erst heute wirklich begonnen hat, in Wahrheit aber schon deutlich früher gravierende Änderungen erfahren musste.
Zunächst lag in der Sierra schlicht kein Schnee. Dann kündigte sich ein Sturm an. Und aus früheren Erfahrungen weiss ich, was das in Kombination mit Mietautos bedeutet: Der Weg in die Skigebiete kann schnell unmöglich werden. In San Francisco lassen sich keine Fahrzeuge mit Winterreifen mieten, und das Anbringen eigener Schneeketten an Mietautos ist verboten.
In diese ohnehin fragile Planung spielen weitere Faktoren hinein: die Weihnachtsfeiertage mit ihren Verpflichtungen sowie der fixe Termin, Silvester am 31.12. in Santa Fe, New Mexico, zu feiern. Entsprechend klein ist der Spielraum, Etappen nach hinten zu verschieben.
Ironischerweise kommt mir dabei ausgerechnet die Schneearmut in Southern California entgegen. Dort liegt praktisch kein Schnee, und auch der Sturm bringt kaum Neuschnee. Das verschafft mir zwei Tage «Gewinn» – allerdings um den Preis von drei verlorenen Skigebieten.
Der eigentliche Auftakt meiner Skireise findet deshalb nicht wie geplant am 25.12. in der Donner Ski Ranch statt, sondern heute, am 27.12. – entweder in Bear Valley oder an der Dodge Ridge.
Der Sturm endet gestern am Abend, Ich fahre in die Foothills der Sierra, nach Sonora, und hoffe darauf, mit meinem Auto zumindest eines der beiden Skigebiete erreichen zu können.
Unter normalen Bedingungen wäre ich um sieben Uhr morgens im ersten Gebiet gestartet, um mir einen Parkplatz zu sichern, und am späteren Nachmittag im zweiten Gebiet angekommen. Nun kehren sich die Verhältnisse um. Ich bin zwar bereits um sechs Uhr wach, muss aber warten. Auf beiden Zufahrtsstrassen finden heute früh noch Kettenkontrollen statt.
Nach dem Frühstück verschwinden in der CalTrans-App bei der Zufahrt zur Dodge Ridge die Markierungen, die auf Kontrollstationen hinweisen. Ich fahre los. Die Strasse ist geräumt – bis auf das letzte Stück hinauf zum Skigebiet, das mein AWD jedoch problemlos bewältigt.
Die Verspätung ist zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits erheblich. Zusammen mit den weiter unten beschriebenen Umständen ist das zweite Gebiet, Bear Valley, heute realistisch nicht mehr erreichbar.
Diese lange Einleitung soll den Rahmen dafür bilden, dass ich trotz vieler «verlorener» Gebiete dankbar bin, hier sein zu dürfen und die Skireise in diesem frisch verschneiten kalifornischen Winter Wonderland zu starten.
Das – vor allem wegen der kurzen Pisten – eher kleine Skigebiet besteht aus drei Teilsektoren: einem Anfängersektor direkt bei der Lodge, einem sportlicheren Bereich, erschlossen durch die beiden Lifte Gold Rush und Prospector, sowie der «Back Bowl» beim Lift Boulder Creek mit den anspruchsvollsten Abfahrten. Von mehreren anderen Liften führen zudem kürzere, steilere Routen. So gemütlich das Skigebiet ist und so dankbar ich bin, hier sein zu dürfen, wird mir dennoch schnell bewusst, wie unterschiedlich das Skifahren hier im Vergleich zu Europa ist.
- Weil Saisonbeginn ist und viele Locals ihre Saisonpässe vor Ort abholen und jeweils noch eine Haftungsverzichtserklärung unterzeichnen müssen, entsteht eine eigentlich nicht sehr grosse Schlange, in der ich dennoch rund 90 Minuten warte. Am Schalter selbst dauert es dann weniger als zwei Minuten, bis mein IndyPass aktiviert ist.
- Möglicherweise lässt sich auch mit dem Saisonbeginn erklären, weshalb es im weitgehend leeren Restaurant Waystation Lodge rund 30 Minuten dauert, bis ein Burger oder Hotdog serviert wird.
Und schliesslich: Dodge Ridge verfügt über keinen einzigen Highspeed-Lift. Alle Sessellifte sind fixgeklemmt, langsam – und sie halten häufig an. - Mit diesen Eindrücken verlasse ich das Resort und fahre durch die weiten Grashügel zu meinem nächsten Etappenort.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Tolle erste Bilder. Bin schon sehr gespannt wie es weitergeht.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Danke für die tolle Einleitung, den ersten Bericht und das spannende Projekt. Erinnert mich an unseren Nordamerika-Winter vor 3 Jahren.
Für Interessierte: Hier ist ein erster grosser Teil der Berichte dokumentiert
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Auch von mir vielen Dank für die tolle Einleitung, die detaillierten Einblicke in die Planung und das erste Skigebiet!
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Eine Perle an Berich! Bin sehr gespannt wie’s weitergeht. 
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
28.12.2027 China Peak - Geschichte wiederholt sich doch (nicht)
Vorwarnung: Der gestrige Blogbeitrag hat mich ziemlich viel Zeit gekostet. Diesmal fasse ich mich kürzer, es ist auch jetzt wieder 22.00 Uhr, die Etappe war sehr lang, und auch wenn ich technisch gesehen hier nicht in den Ferien bin – etwas Erholung muss sein.
Dass auch heute nicht wirklich viel Zeit zum Chillen bleibt liegt an einem taktischen Fehler, den ich beim Buchen des Hotels gemacht hatte. Madera liegt NICHT in der Nähe von China Peak, sondern gut eine Stunde vierzig Minuten davon entfernt. (Auf Google Map siehts näher aus, aber wahrscheinlich war ich nicht sorgfältig genug - muss ich nun alle Hotels nochmals überprüfen?)
Nach China Peak wollte ich bereits vor drei Jahren. Damals bin ich von Petaluma losgefahren und bis Frant (nach Fresno) gekommen, dort aber umgedreht, weil die CalTrans-App zahlreiche Unfälle auf der steilen und kurvenreichen Strasse hinauf zum Skigebiet angezeigt hat. Heute klappt es besser: Die Strasse ist gut befahrbar und seit dem Morgen besteht keine Kettenpflicht mehr.
Die Fahrt beeindruckt mich sehr: In Madera nieselt es noch aus dem feuchten Nebel, doch auch heute fasziniert mich die Graslandschaft mit den einsamen Farmen, bevor's in die Foothills hinein- und die Sierra hinaufgeht. Aus dem Nebel heraus öffnet sich der Blick über das Nebelmeer, welches das ganze Valley bedeckt - und hinauf zu den schneebedeckten Gipfeln. Der Highway CA 168 ist eine komische Strasse: Zuerst führt sie zweispurig durch die Grashügel. Dann wird sie plötzlich zu einer vierspurigen Autobahn, die über knapp 10 Meilen steil die Felswand entlang hinauf führt, und die dort genauso plötzlich wieder zu einer zweispurigen Passstrasse mit engen Kurven wird, wo sie wieder in die alte Strassenführung mündet (Quelle).
Die Strecke führt durch von Waldbränden gezeichnetes Gelände, vorbei an Stau- und Speicherseen und wie gestern durch kleine Ortschaften, die in die schönen Wälder eingebettet sind. Der höchste Punkt wird am Tamarack Ridge auf rund 2300 Metern über Meer erreicht, von dem es dann wieder in ein Tal hinunter geht, bevor ich Abzweigung zum China Peak Resort erreiche.
Ich bin zwar spät und habe Glück, dass andere noch später sind: Ich finde einen Parkplatz! Und das ist an einem sonnigen Wochenende nach einem Sturm in Kalifornien keine Selbstverständlichkeit.
An der Kasse geht es dann rekordverdächtig effizient. Die Verzichtersklärung, die ich heute ausfüllen muss, ist zwar endlos - aber es hat keine Schlange und so halte ich mein Ticket rasch in den Händen.
China Peak ist von der Grösse her gut mit Dodge Ridge vergleichbar, sie weisen sogar fast auf den Punkt genau denselben Höhenunterschied auf (488/483m). Allerdings bauen sich die Pisten heute deutlich steiler bereits über der Lodge auf als gestern.
Die Daylodge gefällt mir sehr, sie deckt gefühlt jede erdenkliche Funktionalität, viele davon sogar doppelt (wie Kasse, Restaurant, Restroom, Zauberteppiche), und so ist es nicht erstaunlich, dass auch zwei Sessellifte von hier losgehen. Die Pisten bei diesen beiden Liften Summit und Canyon sind mittelsteil, die einzige für Anfänger geeignete Piste (Academy) geht vom Summit hinunter zu Lodge. Westlich davon, bei den Liften im Buckhorn-Gebiet, werden die Pisten steiler und anspruchsvoller. Nicht besonders lang, aber mit ordentlich Spassfaktor. Es hat zusätzlich etliche Diamonds durch die Bäume, ein paar wenige fahre ich, trotz überschaubarer Schneemengen sind sie erstaunlich gut zu fahren. China Peak macht wirklich Spass! Allerdings muss ich schon bald wieder los und weiter, ein mögliches Ziel heute Abend ist Aprés Ski in Las Vegas. Und bis zum Strip ist es eine 7 stündige Fahrt.
Irgendwann muss ich mir eingestehen, dass es auch heute nichts wird mit Aprés Ski in Las Vegas - die Strecke ist schlicht zu weit. Ich hoffe nur inständig, dass der Nicht-Apres-Ski in Las Vegas der einzige Teil der Geschichte ist, der sich wiederholt, und nicht wie 2015 weitere Teile davon Das Las Vegas Desaster.
Lifte (6): Summit, Canyon, Peak, Buckhorn, Park, Lakeview
Bilder vom Weg
Vorwarnung: Der gestrige Blogbeitrag hat mich ziemlich viel Zeit gekostet. Diesmal fasse ich mich kürzer, es ist auch jetzt wieder 22.00 Uhr, die Etappe war sehr lang, und auch wenn ich technisch gesehen hier nicht in den Ferien bin – etwas Erholung muss sein.
Dass auch heute nicht wirklich viel Zeit zum Chillen bleibt liegt an einem taktischen Fehler, den ich beim Buchen des Hotels gemacht hatte. Madera liegt NICHT in der Nähe von China Peak, sondern gut eine Stunde vierzig Minuten davon entfernt. (Auf Google Map siehts näher aus, aber wahrscheinlich war ich nicht sorgfältig genug - muss ich nun alle Hotels nochmals überprüfen?)
Nach China Peak wollte ich bereits vor drei Jahren. Damals bin ich von Petaluma losgefahren und bis Frant (nach Fresno) gekommen, dort aber umgedreht, weil die CalTrans-App zahlreiche Unfälle auf der steilen und kurvenreichen Strasse hinauf zum Skigebiet angezeigt hat. Heute klappt es besser: Die Strasse ist gut befahrbar und seit dem Morgen besteht keine Kettenpflicht mehr.
Die Fahrt beeindruckt mich sehr: In Madera nieselt es noch aus dem feuchten Nebel, doch auch heute fasziniert mich die Graslandschaft mit den einsamen Farmen, bevor's in die Foothills hinein- und die Sierra hinaufgeht. Aus dem Nebel heraus öffnet sich der Blick über das Nebelmeer, welches das ganze Valley bedeckt - und hinauf zu den schneebedeckten Gipfeln. Der Highway CA 168 ist eine komische Strasse: Zuerst führt sie zweispurig durch die Grashügel. Dann wird sie plötzlich zu einer vierspurigen Autobahn, die über knapp 10 Meilen steil die Felswand entlang hinauf führt, und die dort genauso plötzlich wieder zu einer zweispurigen Passstrasse mit engen Kurven wird, wo sie wieder in die alte Strassenführung mündet (Quelle).
Die Strecke führt durch von Waldbränden gezeichnetes Gelände, vorbei an Stau- und Speicherseen und wie gestern durch kleine Ortschaften, die in die schönen Wälder eingebettet sind. Der höchste Punkt wird am Tamarack Ridge auf rund 2300 Metern über Meer erreicht, von dem es dann wieder in ein Tal hinunter geht, bevor ich Abzweigung zum China Peak Resort erreiche.
Ich bin zwar spät und habe Glück, dass andere noch später sind: Ich finde einen Parkplatz! Und das ist an einem sonnigen Wochenende nach einem Sturm in Kalifornien keine Selbstverständlichkeit.
An der Kasse geht es dann rekordverdächtig effizient. Die Verzichtersklärung, die ich heute ausfüllen muss, ist zwar endlos - aber es hat keine Schlange und so halte ich mein Ticket rasch in den Händen.
China Peak ist von der Grösse her gut mit Dodge Ridge vergleichbar, sie weisen sogar fast auf den Punkt genau denselben Höhenunterschied auf (488/483m). Allerdings bauen sich die Pisten heute deutlich steiler bereits über der Lodge auf als gestern.
Die Daylodge gefällt mir sehr, sie deckt gefühlt jede erdenkliche Funktionalität, viele davon sogar doppelt (wie Kasse, Restaurant, Restroom, Zauberteppiche), und so ist es nicht erstaunlich, dass auch zwei Sessellifte von hier losgehen. Die Pisten bei diesen beiden Liften Summit und Canyon sind mittelsteil, die einzige für Anfänger geeignete Piste (Academy) geht vom Summit hinunter zu Lodge. Westlich davon, bei den Liften im Buckhorn-Gebiet, werden die Pisten steiler und anspruchsvoller. Nicht besonders lang, aber mit ordentlich Spassfaktor. Es hat zusätzlich etliche Diamonds durch die Bäume, ein paar wenige fahre ich, trotz überschaubarer Schneemengen sind sie erstaunlich gut zu fahren. China Peak macht wirklich Spass! Allerdings muss ich schon bald wieder los und weiter, ein mögliches Ziel heute Abend ist Aprés Ski in Las Vegas. Und bis zum Strip ist es eine 7 stündige Fahrt.
Irgendwann muss ich mir eingestehen, dass es auch heute nichts wird mit Aprés Ski in Las Vegas - die Strecke ist schlicht zu weit. Ich hoffe nur inständig, dass der Nicht-Apres-Ski in Las Vegas der einzige Teil der Geschichte ist, der sich wiederholt, und nicht wie 2015 weitere Teile davon Das Las Vegas Desaster.
Lifte (6): Summit, Canyon, Peak, Buckhorn, Park, Lakeview
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
29.12.2025: Viva Ski-Vegas: Lee Canyon!
Bereits heute steht der längste Reisetag meiner Tour auf dem Programm, von Barstow nach Lee Canyon und von dort nach Flagstaff. Google Maps sagt 500 Meilen und rund 8 Stunden Fahrt. Und als Bonus verliere ich noch eine Stunde, weil mein Ziel in der Mountain Time Zone liegt und ich in der Pacific Zone losfahre.
Heute morgen erwarten mich Sonnenschein und Palmen - war ich wirklich gestern früh im Nieselregen unterwegs? Es ist nach 2015 und 2016 meine dritte Fahrt mit Skiern durch die Mojave-Wüste, der (vermeintliche) Gegensatz fasziniert mich auch diesmal. Das Licht, die Farben und die Vegetation machen diese Etappen zu etwas einzigartigem. Und nirgends erlebe ich Distanz so extrem wie in der Wüste: Der Punkt, wo die Autobahn am Horizont hinter einer Bergkuppe verschwindet, liegt doch direkt vor mir, dazwischen ist nichts, und doch fahre ich 30 Minuten, bis ich diesen Punkt erreiche.
Das gilt in meinen Augen besonders für die Anfahrt hinauf zum Skigebiet Lee Canyon: Eigentlich liegt der Berg zum Greifen nah, und doch sind es von der Ausfahrt vom Highway stolze 25 Kilometer und 2000 Höhenmeter, bis die Talstation erreicht ist.
Am 31. März 2015 stand ich bereits einmal in der Base Lodge des Skigebiets Lee Canyon, in rund 40 Minuten von Las Vegas zu erreichen. Damals war ich zwei Tage zu spät, die Skisaison war wegen Schneemangel bereits beendet.
Dieses Jahr stimmt das Timing perfekt:
Leaving Las Vegas:
Bereits heute steht der längste Reisetag meiner Tour auf dem Programm, von Barstow nach Lee Canyon und von dort nach Flagstaff. Google Maps sagt 500 Meilen und rund 8 Stunden Fahrt. Und als Bonus verliere ich noch eine Stunde, weil mein Ziel in der Mountain Time Zone liegt und ich in der Pacific Zone losfahre.
Heute morgen erwarten mich Sonnenschein und Palmen - war ich wirklich gestern früh im Nieselregen unterwegs? Es ist nach 2015 und 2016 meine dritte Fahrt mit Skiern durch die Mojave-Wüste, der (vermeintliche) Gegensatz fasziniert mich auch diesmal. Das Licht, die Farben und die Vegetation machen diese Etappen zu etwas einzigartigem. Und nirgends erlebe ich Distanz so extrem wie in der Wüste: Der Punkt, wo die Autobahn am Horizont hinter einer Bergkuppe verschwindet, liegt doch direkt vor mir, dazwischen ist nichts, und doch fahre ich 30 Minuten, bis ich diesen Punkt erreiche.
Das gilt in meinen Augen besonders für die Anfahrt hinauf zum Skigebiet Lee Canyon: Eigentlich liegt der Berg zum Greifen nah, und doch sind es von der Ausfahrt vom Highway stolze 25 Kilometer und 2000 Höhenmeter, bis die Talstation erreicht ist.
Am 31. März 2015 stand ich bereits einmal in der Base Lodge des Skigebiets Lee Canyon, in rund 40 Minuten von Las Vegas zu erreichen. Damals war ich zwei Tage zu spät, die Skisaison war wegen Schneemangel bereits beendet.
Dieses Jahr stimmt das Timing perfekt:
- Ich bin an einem Montag hier - und nicht an einem Sonntag.
- Ich bin nach einem Sturm hier, und nicht während eines solchen - der Kettenstress bleibt mir diesmal erspart.
- Ich bin in einem guten Winter hier mit guten Schneeverhältnissen, das zeigen nicht nur die Zahlen - 100% der Lifte und Pisten sind geöffnet - sondern bestätigt mir auch ein Local während einer Sesselliftfahrt.
- Drei grosse Parkplätze reduzieren heute den Parkplatzstress.
- Die lange Schlange, die ich sehe, gehört zu den Rentals, wo die Gäste in diversen Schritten einchecken und ihr Mietmaterial abholen müssen. Ich bin beeindruckt: Die müssen wirklich Skifahren lernen wollen, nicht nur stehen die sicher 45 Minuten da, die bezahlen auch noch für Skipass, Miete und Lektion 170$ - für einen Tag! (Ich erhalte mein online gekauftes Ticket umgehend.)
- Das Skigebiet hat ein relativ grosses Anfängergebiet mit zwei Sesselliften, einer davon (Ponderosa) ist auf Pisten nur mit einem Förderband erreichbar (habe ich so noch nirgends gesehen - ok, man könnte auch durch den Wald)
- Die beiden Hauptlifte erschliessen schön geneigte Pisten von überschaubarer Länge. Der Schnee ist jedoch wunderbar, so dass die Fahrten grossen Spass machen.
Das wars dann auch schon: Zurück auf den Parkplatz. ins Auto, die lange Strasse hinunter bis zum Highway, auf demselben durch Las Vegas, am Hoover Dam vorbei, über die Zeitzonengrenze und ins Motel (das sind nochmals 4 3/4 Stunden).
Leaving Las Vegas:
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- Skitage 21/22: 20
- Skitage 22/23: 22
- Skitage 23/24: 34
- Skitage 24/25: 50
- Skitage 25/26: 17
- Fahrertyp: Alpinski
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Zuerst einmal: Mega Berichte, danke! Deine Tour ist ja cool 
Da ich ja @intermezzo der Fragenkönig bin
habe ich noch paar interessante Stellen zitiert:
Da ich ja @intermezzo der Fragenkönig bin
Wie meinst du technisch gesehen nicht in den Ferien?worldskitraveller hat geschrieben: 29.12.2025, 08:55 28.12.2027 China Peak - Geschichte wiederholt sich doch (nicht)
Vorwarnung: Der gestrige Blogbeitrag hat mich ziemlich viel Zeit gekostet. Diesmal fasse ich mich kürzer, es ist auch jetzt wieder 22.00 Uhr, die Etappe war sehr lang, und auch wenn ich technisch gesehen hier nicht in den Ferien bin – etwas Erholung muss sein.
Für was ist die Verzichtserklärung? ist das in jedem Skigebiet auf der anderen Seite des Teichs so?worldskitraveller hat geschrieben: 29.12.2025, 08:55 An der Kasse geht es dann rekordverdächtig effizient. Die Verzichtersklärung, die ich heute ausfüllen muss, ist zwar endlos - aber es hat keine Schlange und so halte ich mein Ticket rasch in den Händen.
Bin gespannt, ich nehme an wir dürfen in den nächsten Beiträgen noch von deinem damaligen "Las Vegas Desaster" lesen.worldskitraveller hat geschrieben: 29.12.2025, 08:55 Irgendwann muss ich mir eingestehen, dass es auch heute nichts wird mit Aprés Ski in Las Vegas - die Strecke ist schlicht zu weit. Ich hoffe nur inständig, dass der Nicht-Apres-Ski in Las Vegas der einzige Teil der Geschichte ist, der sich wiederholt, und nicht wie 2015 weitere Teile davon Das Las Vegas Desaster.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Sieht ähnlich aus wie Mammoth, dort kann man auch Richtung Osten in die Wüste schauen.
25/26: Stelvio, Sölden, Kauni, Sulden, Schnalstal, Glacier 3000, Flumsi, Corvatsch, Pizol, Zermatt, Corviglia, Ischgl, Pitztaler-Rifflsee, See, Kappl, Hochoetz, Kühtai, Frutt, Thollon-les-Mémises, Praz-de-Lys/Sommand, Le Grand Bornand, Auron, Riserva Bianca, Pila, Hoch-Ybrig, Carezza, Catinaccio, Sellaronda, Marmolada, Latemar, Alpe Lusia, San Pellegrino, Folgaria, Alpe Cermis, Oclini
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Danke dir fürs Feedback!Schneegott hat geschrieben: 30.12.2025, 16:20 Zuerst einmal: Mega Berichte, danke! Deine Tour ist ja cool![]()
Über die Feiertage kompensiere ich Mehrzeit und anschliessend ist es mein Dienstaltersgeschenk für 25 Jahre beim gleichen Arbeitgeber, das ich einsetze. Also keine Ferientage
Offensichtlich handhaben es die Gebiete unterschiedlich, Dodge Ridge musste ich nichts unterzeichnen, China Peak schon, und im Osten gibt es ein Indy-Gebiet, das Reservationspflicht hat, damit man den waiver online unterzeichnet.Schneegott hat geschrieben: 30.12.2025, 16:20 Für was ist die Verzichtserklärung? ist das in jedem Skigebiet auf der anderen Seite des Teichs so?
Ich hab mit einem Ami darüber gesprochen, der wunderte sich, dass die europäischen Skigebiete keine Waivers haben. Ich meinte, dass die Erwartungen an die Selbstverantwortung von den Gerichten bei uns anders gesehen würden...
Allerdings ist das in US Skigebieten schon anders, da kannst du innerhalb der Skigebietsgrenzen alles fahren, dafür brauchen die schon Waivers. Erinnere mich an ein Lawinenunglück in Scuol 2022 glaubs, das war abseits der Pisten aber gemäss nordamerikanischen Verständnis innerhalb der Skigebietsgrenzen, da war das Skigebiet fein raus.
Das Desaster war eigentlich ein doppeltes, ich wollte nach dem Skifahren in Las Vegas Apres Ski machen, aber ich war an einem Montag in Arizona Snowbowl, und das Gebiet war damals nur noch Freitag bis Sonntag geöffnet. Und dann wollte ich in Lee Canyon Skifahren, aber die hatten die Saison schon vorzeitig beendet:Schneegott hat geschrieben: 30.12.2025, 16:20 Bin gespannt, ich nehme an wir dürfen in den nächsten Beiträgen noch von deinem damaligen "Las Vegas Desaster" lesen.
30. März 2015 Californskication: Tell me why I don't like Mondays
Der Plan war bestechend:
- Skifahren in Arizona (!) weil die da noch mehr Schnee haben und die Arizona Snowbowl bis zum 12. April Saison hat.
- Kurz beim Grand Canyon kehren, der liegt quasi auf dem Weg.
- Aprés Ski in Las Vegas, die noch leicht tropfenden Ski mit ins Hotel nehmend.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
30.12.2025 Flagstaff Arizona, don't forget Winona - Arizona Snowbowl
Flagstaff? Da war doch was. Richtig! 2015 war ich an einem Montag da und lernte damals, dass Gebiet nur von Freitag bis Sonntag geöffnet ist (hier gehts zur Story).
Doch heute ist das trotz Dienstag anders: Das Gebiet ist geöffnet, zumindest sind es die Pisten zu grossen Teilen, auch wenn sie nicht wirklich Schnee haben, viele der Waldabfahrten sind geschlossen und auch 2 Sessellifte stehen still.
Dennoch überwiegt das Positive:
Lifte 4): Arizona Gondola. Grand Canyon Express, Sunset, Hart Prairie
Flagstaff? Da war doch was. Richtig! 2015 war ich an einem Montag da und lernte damals, dass Gebiet nur von Freitag bis Sonntag geöffnet ist (hier gehts zur Story).
Doch heute ist das trotz Dienstag anders: Das Gebiet ist geöffnet, zumindest sind es die Pisten zu grossen Teilen, auch wenn sie nicht wirklich Schnee haben, viele der Waldabfahrten sind geschlossen und auch 2 Sessellifte stehen still.
Dennoch überwiegt das Positive:
- Es hat neue und schnelle Lifte hier!
- Die damit erschlossenen Pisten sind auf der Seite der Arizona Gondola und Grand Canyon Express sehr sportlich zu fahren, die Diamonds durch die Wälder wären es noch mehr.
- 700 Höhenmeter sind viel mehr als bisher auf der Reise.
- Das Gebiet ist sehr deutlich getrennt zwischen Anfänger- und Fortgeschrittenenbereich, so dass sich die beiden Gruppen nicht in die Quere geraten. Ist etwa so beeindruckend wie gestern in Lee Canyon.
- Die Aussicht: Atemberaubend.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
31.12.2025 Ski Santa Fe and Happy New Year!
In Santa Fe findet die Wiedervereinigung mit dem US-Teil meiner Familie für Silvester/Neujahr statt. Und Skigebiete hat es hier auch in New Mexico, nur leider keinen Schnee.
Das schüttelt meine Planung ziemlich durcheinander. Die meisten Gebiete sind weder auf dem Indy-, Ikon- noch auf dem Epic-Pass, sondern auf dem Powerpass, den ich nicht gekauft habe. Die Entscheidung fällt damit einfacher, als sie sich anfühlt: Ich komme wieder. Ich spare mir aber jene Gebiete, in denen aktuell nur die Beginnersektoren geöffnet sind. Mein Projekt ist damit gefühlt schon beinahe gescheitert – aber so ist das halt. Planung trifft Realität.
Heute, am Silvester, fahre ich von Santa Fe hinauf nach Ski Santa Fe. Eine rund 30-minütige Fahrt, die von der Stadt durch wunderschöne Kiefern- und Espenwälder führt. Mit jeder Kurve wird der Blick weiter, die Landschaft offener, die Aussicht auf die High Desert immer eindrücklicher.
Im Skigebiet ist einiges los. Auch hier nutzen viele Anfänger:innen die letzten Tage des Jahres, um an ihren Skiskills zu feilen. Von den Liften sind alle geöffnet bis auf den Millennium Lift, von den Pisten etwa 30 Prozent.
Es gibt einen auskuppelbaren Sessellift, den Santa Fe Express, der auf einen vorgelagerten Gipfel führt und mittelschwere, angenehm lange Abfahrten bedient. Die besseren Abfahrten liegen am Tesuque Peak Lift, dem höchsten erreichbaren Punkt des Gebiets. Vor allem aber ist dort eines beeindruckend: die Aussicht.
Es sind heute nicht viele Abfahrten. Die alten, langsamen Sessellifte brauchen schlicht unglaublich viel Zeit. Eine Fahrt mit dem Sierra Lift dauert über 17 Minuten – extra gestoppt. Und trotzdem: Es macht Spass. Skifahren mit einer derartigen Weite und Landschaft ist schlicht grossartig.
Der perfekte Auftakt für den Silvesterabend, den wir später mit einem gemütlichen Countdown auf der Santa Fe Plaza beenden.
Lifte (4): Santa Fe Express, Sierra, Tesque Peak, Easy Way
In Santa Fe findet die Wiedervereinigung mit dem US-Teil meiner Familie für Silvester/Neujahr statt. Und Skigebiete hat es hier auch in New Mexico, nur leider keinen Schnee.
Das schüttelt meine Planung ziemlich durcheinander. Die meisten Gebiete sind weder auf dem Indy-, Ikon- noch auf dem Epic-Pass, sondern auf dem Powerpass, den ich nicht gekauft habe. Die Entscheidung fällt damit einfacher, als sie sich anfühlt: Ich komme wieder. Ich spare mir aber jene Gebiete, in denen aktuell nur die Beginnersektoren geöffnet sind. Mein Projekt ist damit gefühlt schon beinahe gescheitert – aber so ist das halt. Planung trifft Realität.
Heute, am Silvester, fahre ich von Santa Fe hinauf nach Ski Santa Fe. Eine rund 30-minütige Fahrt, die von der Stadt durch wunderschöne Kiefern- und Espenwälder führt. Mit jeder Kurve wird der Blick weiter, die Landschaft offener, die Aussicht auf die High Desert immer eindrücklicher.
Im Skigebiet ist einiges los. Auch hier nutzen viele Anfänger:innen die letzten Tage des Jahres, um an ihren Skiskills zu feilen. Von den Liften sind alle geöffnet bis auf den Millennium Lift, von den Pisten etwa 30 Prozent.
Es gibt einen auskuppelbaren Sessellift, den Santa Fe Express, der auf einen vorgelagerten Gipfel führt und mittelschwere, angenehm lange Abfahrten bedient. Die besseren Abfahrten liegen am Tesuque Peak Lift, dem höchsten erreichbaren Punkt des Gebiets. Vor allem aber ist dort eines beeindruckend: die Aussicht.
Es sind heute nicht viele Abfahrten. Die alten, langsamen Sessellifte brauchen schlicht unglaublich viel Zeit. Eine Fahrt mit dem Sierra Lift dauert über 17 Minuten – extra gestoppt. Und trotzdem: Es macht Spass. Skifahren mit einer derartigen Weite und Landschaft ist schlicht grossartig.
Der perfekte Auftakt für den Silvesterabend, den wir später mit einem gemütlichen Countdown auf der Santa Fe Plaza beenden.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
01.01.2026 Welcome new year 2026: Sipapu - the only Game in Town
Was für traurige Nachrichten erreichen uns am Neujahrstag aus der Heimat.
Unsere Gedanken sind bei den Betroffen und Angehörigen.
Wir begrüssten das Neujahr auf der Santa Fe Plaza im Rahmen einer besinnlichen und würdigen Zeremonie. Nach dem Konzert einer Rock-Band zitierte ein American Indian seine Gedichte. Zuerst verstand ich die Kombination aus Wörtern und Naturlauten nicht, als ich den Kontext erkannte fühlte ich mich unangenehm ertappt. Am Neujahrstag fahre ich dann auf dem Weg nach Sipapu auf der High Road to Taos (Scenic Byway) durch die Reservate und sehe einmal mehr die Armut in den Siedlungen der American Indian.
In Sipapu ist der Parking voll. Der Angestellte meint nur lapidar "Seems like we're the only game in town" - denn im Gegensatz zu vielen anderen Gebieten hat Sipapu wenigstens zwei etwas anspruchsvollere Abfahrten beschneit und geöffnet. Die Base Lodge und das Skifahren durch die eher dichte Vegetation erinnert mich stark an Australien. Vielleicht auch deshalb, weil der Schnee schwer ist und es dann auch noch zu regnen beginnt. Dennoch bleibt Sipapu in guter Erinnerung, einen kleinen Beitrag dazu leistet sicher auch der Sportstore mit der grössten T-Shirt-Auswahl, die ich je in einem Skigebiet gesehen habe.
Lifte 2: Lift 1, Lift 5
Was für traurige Nachrichten erreichen uns am Neujahrstag aus der Heimat.
Unsere Gedanken sind bei den Betroffen und Angehörigen.
Wir begrüssten das Neujahr auf der Santa Fe Plaza im Rahmen einer besinnlichen und würdigen Zeremonie. Nach dem Konzert einer Rock-Band zitierte ein American Indian seine Gedichte. Zuerst verstand ich die Kombination aus Wörtern und Naturlauten nicht, als ich den Kontext erkannte fühlte ich mich unangenehm ertappt. Am Neujahrstag fahre ich dann auf dem Weg nach Sipapu auf der High Road to Taos (Scenic Byway) durch die Reservate und sehe einmal mehr die Armut in den Siedlungen der American Indian.
In Sipapu ist der Parking voll. Der Angestellte meint nur lapidar "Seems like we're the only game in town" - denn im Gegensatz zu vielen anderen Gebieten hat Sipapu wenigstens zwei etwas anspruchsvollere Abfahrten beschneit und geöffnet. Die Base Lodge und das Skifahren durch die eher dichte Vegetation erinnert mich stark an Australien. Vielleicht auch deshalb, weil der Schnee schwer ist und es dann auch noch zu regnen beginnt. Dennoch bleibt Sipapu in guter Erinnerung, einen kleinen Beitrag dazu leistet sicher auch der Sportstore mit der grössten T-Shirt-Auswahl, die ich je in einem Skigebiet gesehen habe.
Lifte 2: Lift 1, Lift 5
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
02.01.2026 Taos Ski Valley
Wir verlassen Santa Fe definitiv und fahren nach Norden, in eines der Gebiete mit grösserem Namen: Taos Ski Valley. Der Zusatz ist wichtig, weil es auch noch ein UNESCO Worldheritage namens Taos Pueblo gibt und den Ort Taos selbst, der rund 30 Minuten vom Skigebiet entfernt liegt. Die Anfahrt von Santa Fe erfolgt über die Hochwüste, eine Ebene, begrenzt im Osten durch die Sangre de Cristo Mountains, dem südlichsten Teil der Rocky Mountains.
Der Kontrast ist deshalb um so grösser, als es nach Taos in ein enges Tal hineingeht, das sich über 15 Meilen nach Taos Ski Valley hinzieht. Dort befindet sich also das Resort mit einigen Hotels, einer Plaza und einer (etwas schattigen) Front de Neige. Der Sessellift No 1 schraubt sich vom Resort überall einsehbar beeindruckend steil in die Höhe (knapp 600 Höhenmeter). Dieser Sessellift ist existenziell wichtig, weil er den einzigen Zugang vom Resort aus ins Skgebiet bietet.
Das Gebiet besteht aus drei Sektoren:
Lifte (7): 1, 2, 3. 7, 7A, Pioneers, Rüeggli
Wir verlassen Santa Fe definitiv und fahren nach Norden, in eines der Gebiete mit grösserem Namen: Taos Ski Valley. Der Zusatz ist wichtig, weil es auch noch ein UNESCO Worldheritage namens Taos Pueblo gibt und den Ort Taos selbst, der rund 30 Minuten vom Skigebiet entfernt liegt. Die Anfahrt von Santa Fe erfolgt über die Hochwüste, eine Ebene, begrenzt im Osten durch die Sangre de Cristo Mountains, dem südlichsten Teil der Rocky Mountains.
Der Kontrast ist deshalb um so grösser, als es nach Taos in ein enges Tal hineingeht, das sich über 15 Meilen nach Taos Ski Valley hinzieht. Dort befindet sich also das Resort mit einigen Hotels, einer Plaza und einer (etwas schattigen) Front de Neige. Der Sessellift No 1 schraubt sich vom Resort überall einsehbar beeindruckend steil in die Höhe (knapp 600 Höhenmeter). Dieser Sessellift ist existenziell wichtig, weil er den einzigen Zugang vom Resort aus ins Skgebiet bietet.
Das Gebiet besteht aus drei Sektoren:
- Lift 1,2,3 im oberen Teil mit sehr steilen Möglichkeiten, dann eher mittelschweren Pisten.
- Lift 7 und 7A: Eher nicht so steilen Abfahrten, wobei überall im Gebiet zahlreiche steilere Abfahrten möglich sind, teilweise nur nach einem Zustieg zu Fuss erreichbar
- Lift 4 und Kachina, die wohl die anspruchvollsten Abfahrten bedienen - und die leider aktuell nicht laufen.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Taos würde mich auch interessieren, ist auch im Ikon drin. Kachina ist mit knapp 3800m fast so hoch wie Zermatt. Aber natürlich blöd, wenn dort keine Abfahrt geht.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
03.01.2026 Endlich Winter: Wolf Creek
Wie bereits in den letzten Posts erwähnt ist es aktuell etwas schwierig hier mit dem Schnee. Red River und Angel Fire haben nur die Anfängerbereiche geöffnet, weshalb wir Taos vorgezogen haben. Das heisst, das Feld heute ist offen für eines der wenigen Skigebiete im Westen, das wirklich Schnee hat: Wolf Creek.
Wolf Creek war nicht geplant und rückt nun statt Red River/Angel Fire nach. Es ist nur ein kleiner Umweg, der uns nun den Highway 160 über Monte Vista hinauf zum Wolf Creek Pass (3350m) führt. Noch in Alpine auf rund 2400m lässt nichts darauf deuten, dass Wolf Creek tief verschneit ist. Das Gebiet besteht aus einer Reihe aneinandergereihter Lifte, die weniger Pisten als viele verschiedene Waldabfahrten (was ist der adäquate Begriff auf deutsch dafür?) bedienen. Die Verticals sind entsprechend gering, und das Gebiet lebt von den zahlreichen Varianten, die sich vor allem südöstlich des Alberta Lifts befinden. Das führt zu einem interessanten Pistenplan, bei dem auf der linken Hälfte keine Lifte sondern nur Varianten eingezeichnet sind, wobei dieser Bereich nur durch einen kurzen Hike ab der Bergstation des Albertalifts zugänglich ist. Auf der anderen Seite des Resorts, bei den Liften Bonanza Chair und Raven Chair gibt es etwas mehr Pisten. Anspruchsvoll sind hier jedoch ausschliesslich die Varianten - ein richtig westamerikanisches Skigebiet halt.
Wie bereits in den letzten Posts erwähnt ist es aktuell etwas schwierig hier mit dem Schnee. Red River und Angel Fire haben nur die Anfängerbereiche geöffnet, weshalb wir Taos vorgezogen haben. Das heisst, das Feld heute ist offen für eines der wenigen Skigebiete im Westen, das wirklich Schnee hat: Wolf Creek.
Wolf Creek war nicht geplant und rückt nun statt Red River/Angel Fire nach. Es ist nur ein kleiner Umweg, der uns nun den Highway 160 über Monte Vista hinauf zum Wolf Creek Pass (3350m) führt. Noch in Alpine auf rund 2400m lässt nichts darauf deuten, dass Wolf Creek tief verschneit ist. Das Gebiet besteht aus einer Reihe aneinandergereihter Lifte, die weniger Pisten als viele verschiedene Waldabfahrten (was ist der adäquate Begriff auf deutsch dafür?) bedienen. Die Verticals sind entsprechend gering, und das Gebiet lebt von den zahlreichen Varianten, die sich vor allem südöstlich des Alberta Lifts befinden. Das führt zu einem interessanten Pistenplan, bei dem auf der linken Hälfte keine Lifte sondern nur Varianten eingezeichnet sind, wobei dieser Bereich nur durch einen kurzen Hike ab der Bergstation des Albertalifts zugänglich ist. Auf der anderen Seite des Resorts, bei den Liften Bonanza Chair und Raven Chair gibt es etwas mehr Pisten. Anspruchsvoll sind hier jedoch ausschliesslich die Varianten - ein richtig westamerikanisches Skigebiet halt.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
04.01.2026: Purgatory!
Am achten Tag der Reise bin ich zum ersten Mal im Plan. Am 4. Januar war Purgatory geplant, und am 4. Januar ist es Purgatory! Alle anderen Reisetage bisher haben Änderungen erfahren, heute aber läuft alles wie nach Plan:
Aufstehen in Durango, einer 1881 als Verkehrsknotenpunkt zu den Minenstädten gegründeten Stadt. Kurze Fahrt nach Purgatory, das überraschenderweise gleich am Highway beginnt.
Skifahren im Gebiet.
Weiterfahrt nach Ouray,
Trotz der schlechten Schneelage ist rund die Hälfte des Gebiets geöffnet. Das heisst, neben den grünen und vielen blauen Pisten sind auch einige der Varianten geöffnet. Das Gebiet besteht hauptsächlich aus Liften, die parallel zueinander hoch zu einem Bergrücken führen. Aus meiner Sicht besteht das Gebiet aus drei Bereichen: Dem Anfängersektor ganz unten, dem Sektor um den Purgatory Village Express mit den meisten Verticals, und dem hinteren Teil, bestehend aus drei Liften. Die Varianten sind in der Regel oben flach und werden gegen unten steiler. Am anspruchvollsten scheinen die Abfahrten am Legends Express.
Mit so vielen Abfahrten haben wir nicht gerechnet, so machen wir uns ziemlich happy auf den Weg über diverse Pässe und vorbei an Silverton nach Ouray, dem Switzerland of America.
Lifte (7): Pugratory Express, Hermosa, Legends, Engineer, Columbine, Graduates
Am achten Tag der Reise bin ich zum ersten Mal im Plan. Am 4. Januar war Purgatory geplant, und am 4. Januar ist es Purgatory! Alle anderen Reisetage bisher haben Änderungen erfahren, heute aber läuft alles wie nach Plan:
Aufstehen in Durango, einer 1881 als Verkehrsknotenpunkt zu den Minenstädten gegründeten Stadt. Kurze Fahrt nach Purgatory, das überraschenderweise gleich am Highway beginnt.
Skifahren im Gebiet.
Weiterfahrt nach Ouray,
Trotz der schlechten Schneelage ist rund die Hälfte des Gebiets geöffnet. Das heisst, neben den grünen und vielen blauen Pisten sind auch einige der Varianten geöffnet. Das Gebiet besteht hauptsächlich aus Liften, die parallel zueinander hoch zu einem Bergrücken führen. Aus meiner Sicht besteht das Gebiet aus drei Bereichen: Dem Anfängersektor ganz unten, dem Sektor um den Purgatory Village Express mit den meisten Verticals, und dem hinteren Teil, bestehend aus drei Liften. Die Varianten sind in der Regel oben flach und werden gegen unten steiler. Am anspruchvollsten scheinen die Abfahrten am Legends Express.
Mit so vielen Abfahrten haben wir nicht gerechnet, so machen wir uns ziemlich happy auf den Weg über diverse Pässe und vorbei an Silverton nach Ouray, dem Switzerland of America.
Lifte (7): Pugratory Express, Hermosa, Legends, Engineer, Columbine, Graduates
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
05.01.2026 Crested Butte - endlich Winter!
Wir haben in Ouray übernachtet, dem "Switzerland of America". Die Berge vielleicht, die Main Street ziemlich sicher nicht. Es hat uns da sehr gefallen, etliche Restaurants laden zum Verweilen ein, die Hotsprings zum Baden.
Ouray wurde gewählt, weil eigentlich Telluride auf dem Programm stand heute. Aber seht selbst:
Also steht wieder eine Programmanpassung an: Wir fahren heute bereits in Crested Butte, obwohl das eigentlich erst morgen geplant war, das Motel behalten wir, und fahren morgen weiter.
Die Fahrt von Monrose dem Blue Mesa Reservoir entlang zeigte im Norden schwarze Wolken, im Süden Sonnenschein. Wie das Wetter wohl ist? Und dann ist ja noch das mit den Ketten.....in Gummison, dem Hauptort der sonst eher menschenleeren Region, spitzt sich die Spannung zu, als die Route in Richtung schwarze Wolken abdreht, und tatsächlich beginnt es stark zu schneien, Allerdings ist die Strasse bis Crested Butte flach und auch dann bis Crested Butte Mountain (eigenständige Gemeinde!) ists nicht wirklich steil. Dort beginnt das Skigebiet, verschiedene (moderne) Sesselbahnen führen von der Base weg. Leider mit wenig Sicht und auch leider sind die beiden Skilifte, die ganz zuoberst die Double Diamonds bedienen (nicht, dass ich die bei diesem Wetter gefahren wäre...) Ohne diese Diamonds ist das Skigebiet ziemlich anfängerfreundlich, breite und nicht zu steile Pisten, die vor allem auf der Ostseite (East River Express) ziemlich lang sind, laden zum Carven ein, während der Schneefall immer stärker wird, und sich eine schöne Schicht auf der Piste ansetzt. Die Liftnachbarn geben mir dann einige Empfehlungen, die ich gerne annehme. Überrascht bin ich dann aber, als ich oben beim Painter Boy Lift ankomme, durch den Schneefall einige Leute vor einem Absperrseil sehe und auch sehe, dass sich ein Patroller gerade daran macht, das Seil zu öffnen. Seit Kirkwood weiss ich, dass man den Moment nicht verpassen darf, und so komme ich zu einer schönen Tiefschneeabfahrt hinunter zum Gold Link Lift. Nach 2 Stunden ist das Gebiet dann aber gemacht: Die vorderen Lifte hin zur Base sind nicht besonders spannend, so dass die Vorstellung bleibt, dass Crested Butte vor allem dann gut ist, wenn die Double Diamonds offen sind.
Was uns dann aber sehr überrascht ist die Main Street des kleinen Städtchens, an der es sehr viele Lokale hat, die im Schneetreiben noch einmal gemütlicher wirken. Vielleicht doch einmal 2-3 Nächte hier bleiben? (Wenn dann in Crested Butte und nicht in Crested Butte Mountain).
Lifte 9 (*=Express): Silver Queen*, East River*, Paradise*, Teocalli, Painter Boy, Gold Link, Peachtreel, West Wall, Red Lady*
Wir haben in Ouray übernachtet, dem "Switzerland of America". Die Berge vielleicht, die Main Street ziemlich sicher nicht. Es hat uns da sehr gefallen, etliche Restaurants laden zum Verweilen ein, die Hotsprings zum Baden.
Ouray wurde gewählt, weil eigentlich Telluride auf dem Programm stand heute. Aber seht selbst:
Also steht wieder eine Programmanpassung an: Wir fahren heute bereits in Crested Butte, obwohl das eigentlich erst morgen geplant war, das Motel behalten wir, und fahren morgen weiter.
Die Fahrt von Monrose dem Blue Mesa Reservoir entlang zeigte im Norden schwarze Wolken, im Süden Sonnenschein. Wie das Wetter wohl ist? Und dann ist ja noch das mit den Ketten.....in Gummison, dem Hauptort der sonst eher menschenleeren Region, spitzt sich die Spannung zu, als die Route in Richtung schwarze Wolken abdreht, und tatsächlich beginnt es stark zu schneien, Allerdings ist die Strasse bis Crested Butte flach und auch dann bis Crested Butte Mountain (eigenständige Gemeinde!) ists nicht wirklich steil. Dort beginnt das Skigebiet, verschiedene (moderne) Sesselbahnen führen von der Base weg. Leider mit wenig Sicht und auch leider sind die beiden Skilifte, die ganz zuoberst die Double Diamonds bedienen (nicht, dass ich die bei diesem Wetter gefahren wäre...) Ohne diese Diamonds ist das Skigebiet ziemlich anfängerfreundlich, breite und nicht zu steile Pisten, die vor allem auf der Ostseite (East River Express) ziemlich lang sind, laden zum Carven ein, während der Schneefall immer stärker wird, und sich eine schöne Schicht auf der Piste ansetzt. Die Liftnachbarn geben mir dann einige Empfehlungen, die ich gerne annehme. Überrascht bin ich dann aber, als ich oben beim Painter Boy Lift ankomme, durch den Schneefall einige Leute vor einem Absperrseil sehe und auch sehe, dass sich ein Patroller gerade daran macht, das Seil zu öffnen. Seit Kirkwood weiss ich, dass man den Moment nicht verpassen darf, und so komme ich zu einer schönen Tiefschneeabfahrt hinunter zum Gold Link Lift. Nach 2 Stunden ist das Gebiet dann aber gemacht: Die vorderen Lifte hin zur Base sind nicht besonders spannend, so dass die Vorstellung bleibt, dass Crested Butte vor allem dann gut ist, wenn die Double Diamonds offen sind.
Was uns dann aber sehr überrascht ist die Main Street des kleinen Städtchens, an der es sehr viele Lokale hat, die im Schneetreiben noch einmal gemütlicher wirken. Vielleicht doch einmal 2-3 Nächte hier bleiben? (Wenn dann in Crested Butte und nicht in Crested Butte Mountain).
Lifte 9 (*=Express): Silver Queen*, East River*, Paradise*, Teocalli, Painter Boy, Gold Link, Peachtreel, West Wall, Red Lady*
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Angeblich ist in Telluride die kuriose kleine Kombibahn (Lift 1) wieder dank Streikbrechern (Scabs) geöffnet. Wobei ich keine Lust hätte, das zu unterstützen. Hoffe, die Patroller haben sich bis März durchgesetzt wenn ich dort bin.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Vielen Dank fürs Verständnis und ich hoffe mit dir. In Park City letztes Jahr dauerte es nicht so lang. Wenn ich den Konflikt aber richtig verstanden habe besteht in Telluride das Potenzial, den Konflikt auf eine höhere Ebene zu tragen und die Verteilung des Kuchens neu zu ordnen:
https://skitheworld.com/2025/12/is-tell ... in-skiing/
Dass dabei die Lift Betreiber auch in den USA nicht immer am längeren Hebel sitzen musste Vail Resorts 2022 mit einem Employee Housing Projekt erfahren. https://snowbrains.com/vail-resorts-emp ... ect-sheep/ (das 2024 gelöst wurde.)
Ich kenne die Kräfteverhältnisse nicht in Telluride, vielleicht interpretiere ich da zu viel rein, und weder Bergbahnen noch Gemeinde können sich eine lange Blockade leisten. Ich weiss aber sicher, dass ich nun einen Tag auf meinem Epic Day Pass Tier 1 zu viel habe.
GrusSki
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Dass dabei die Lift Betreiber auch in den USA nicht immer am längeren Hebel sitzen musste Vail Resorts 2022 mit einem Employee Housing Projekt erfahren. https://snowbrains.com/vail-resorts-emp ... ect-sheep/ (das 2024 gelöst wurde.)
Ich kenne die Kräfteverhältnisse nicht in Telluride, vielleicht interpretiere ich da zu viel rein, und weder Bergbahnen noch Gemeinde können sich eine lange Blockade leisten. Ich weiss aber sicher, dass ich nun einen Tag auf meinem Epic Day Pass Tier 1 zu viel habe.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Butte wird übrigens "bjutt" ausgesprochen, ein "crusty butt" ist etwas anderes
Butte ist ein Flurname für oben abgeflachte Berge, wie sie im Monument Valley typisch sind.
25/26: Stelvio, Sölden, Kauni, Sulden, Schnalstal, Glacier 3000, Flumsi, Corvatsch, Pizol, Zermatt, Corviglia, Ischgl, Pitztaler-Rifflsee, See, Kappl, Hochoetz, Kühtai, Frutt, Thollon-les-Mémises, Praz-de-Lys/Sommand, Le Grand Bornand, Auron, Riserva Bianca, Pila, Hoch-Ybrig, Carezza, Catinaccio, Sellaronda, Marmolada, Latemar, Alpe Lusia, San Pellegrino, Folgaria, Alpe Cermis, Oclini
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
06.01.2026 Powderhorn - wenn der Weg das Ziel ist
Wir verlassen das frischverschneite Crested Butte auf demselben Weg, auf dem wir hingefahren sind: Gunnison - Cerro Summit - Monrose. Unterwegs halten wir am Blue Mesa Reservoir, das aus dem gestauten Gunnison River besteht, den grössten (Stau)see Colorados ist und mit 1.16 km3 rund drei Mal so viel Wasser staut wie der grösste Stausee der Schweiz, Lac des Dix. Auf dem gefrorenen See hat es Eisfischer, und ich möchte gerne einmal auf einem gefrorenen See stehen - das habe ich noch nie gemacht. Während wir uns dem Eis nähern hören wir es Summen und Singen, tiefe Töne zeugen von Spannungen im Eis, und immer wieder kracht es laut. Zudem ist es auf dem Eis super rutschig, und so verschiebe ich den Eisgang aufs nächste Mal.
Von Monrose gehts weiter über Delta, über den Pass über die Grand Mesa und auf der anderen Seite wieder hinunter, bis wir das Skiresort Powderhorn erreichen. Der Schnee ist auch hier knapp, im Gegensatz zu Crested Butte hat es nur wenig geschneit, so dass nur der halbe Berg und auch da nur 2 Abfahrten geöffnet sind, breitere Pisten mit Cruisingpotential auf 500 Höhenmetern. Beide Abfahrten bieten atemberaubende Aussichten über das Tal des Colorado River an, dass auch hier das Skifahren für einmal in den Hintergrund rückt.
Powderhorn (2): Easy Rider, Flat Top Flyer
Wir verlassen das frischverschneite Crested Butte auf demselben Weg, auf dem wir hingefahren sind: Gunnison - Cerro Summit - Monrose. Unterwegs halten wir am Blue Mesa Reservoir, das aus dem gestauten Gunnison River besteht, den grössten (Stau)see Colorados ist und mit 1.16 km3 rund drei Mal so viel Wasser staut wie der grösste Stausee der Schweiz, Lac des Dix. Auf dem gefrorenen See hat es Eisfischer, und ich möchte gerne einmal auf einem gefrorenen See stehen - das habe ich noch nie gemacht. Während wir uns dem Eis nähern hören wir es Summen und Singen, tiefe Töne zeugen von Spannungen im Eis, und immer wieder kracht es laut. Zudem ist es auf dem Eis super rutschig, und so verschiebe ich den Eisgang aufs nächste Mal.
Von Monrose gehts weiter über Delta, über den Pass über die Grand Mesa und auf der anderen Seite wieder hinunter, bis wir das Skiresort Powderhorn erreichen. Der Schnee ist auch hier knapp, im Gegensatz zu Crested Butte hat es nur wenig geschneit, so dass nur der halbe Berg und auch da nur 2 Abfahrten geöffnet sind, breitere Pisten mit Cruisingpotential auf 500 Höhenmetern. Beide Abfahrten bieten atemberaubende Aussichten über das Tal des Colorado River an, dass auch hier das Skifahren für einmal in den Hintergrund rückt.
Powderhorn (2): Easy Rider, Flat Top Flyer
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026
Meinst du Montrose statt Monrose? Da habe ich letztes Jahr übrigens die besten Birria Tacos meines Lebens bei gegessen. Der Streik in Telluride ist laut meiner Bekannten, die dort wohnen wohl vorbei.
Powderhorn war mir irgendwie etwas zu flach, aber als ich dort war, war auch die 4KSB gerade ausgefallen. Der alte 2er-Sessel soll dieses Jahr ersetzt und etwas verkürzt werden.
Powderhorn war mir irgendwie etwas zu flach, aber als ich dort war, war auch die 4KSB gerade ausgefallen. Der alte 2er-Sessel soll dieses Jahr ersetzt und etwas verkürzt werden.
