Dichtestress auf der Skipiste: Warum jetzt über Zutrittsbeschränkungen gestritten wird
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Dichtestress auf der Skipiste: Warum jetzt über Zutrittsbeschränkungen gestritten wird
https://www.luzernerzeitung.ch/wirtscha ... ld.4032025
Zusammenfassung:
Dichtestress auf der Skipiste: Warum jetzt über Zutrittsbeschränkungen gestritten wird
Erstmals gibt es in Europa Kapazitätsbeschränkungen auf Skipisten. Was Schweizer Bergbahnen von dieser Idee halten – und was ein bekannter Tourismusunternehmer sagt.
Maurizio Minetti
Es ist eine Premiere in Europa: Zum ersten Mal führt ein Skigebiet eine Obergrenze für Gäste ein. Im italienischen Madonna di Campiglio, wo an manchen Tagen bis zu 23'000 Menschen Schneesport betreiben, hat man genug von den Massen. Das Skigebiet hat beschlossen, ab der Wintersaison die Zahl der Tageskarten zu begrenzen. Zunächst sollen testweise in den Weihnachts- und Februarferien maximal 14’000 Skipässe pro Tag verkauft werden. Von der neuen Regelung betroffen sind nur Tagesgäste.
Der Verband der Schweizer Seilbahnbranche verfolgt die Diskussion «mit Interesse», wie Direktor Berno Stoffel sagt. Insgesamt würden die allermeisten Schweizer Bergbahnen über genügend Kapazitäten verfügen, um die Gäste «mit Qualität» zu empfangen. «An Spitzentagen werden Zusatzmassnahmen bei Zubringerbahnen ergriffen, beispielsweise das Parkplatzangebot erweitert und betreut, der Fahrplan erweitert und die Fahrgeschwindigkeiten erhöht, so dass ein Besucheransturm gut bewältigt werden kann.»
Stoffel zieht daher den Schluss, dass sich die Gäste in der Schweiz grundsätzlich «gut bis sehr gut» auf den verschiedenen Pisten verteilen. «Wir stellen fest, dass in der Schweiz kein Bedürfnis zur Einführung von Kapazitätsgrenzen besteht.»
«Von Overtourismus kann keine Rede sein»
Von zwei Dutzend angefragten Schweizer Skigebieten und Bergbahnbetreibern tönt es ähnlich. Die allermeisten winken ab: «Kein Thema», heisst es von Andermatt bis Zermatt. «Die Saastal Bergbahnen verfügen über eine hohe Transportkapazität, wodurch es nur selten zu längeren Wartezeiten an den Anlagen kommt. Zudem sind den Gästen die verschiedenen Zubringeranlagen ins Skigebiet bekannt, was zu einer guten Verteilung des Gästeandrangs beiträgt», sagt zum Beispiel ein Sprecher der Saastal Tourismus AG.
«Wir sind glücklicherweise vom Massentourismus verschont und müssen uns über die Einführung von Kapazitätsgrenzen noch keine Gedanken machen», heisst es auch aus kleineren Gebieten wie Melchsee-Frutt im Kanton Obwalden. Man habe zudem aufgrund der beschränkten Parkiermöglichkeiten eine «natürliche Begrenzung». Auch die Bergbahnen Flumserberg verweisen auf «natürliche und logistische Grenzen anhand der zur Verfügung stehenden Parkplätze». Von den Bergbahnen Klewenalp-Stockhütte heisst es: «Das Interesse und damit auch die Gästezahlen steigen bei uns aus verschiedenen Gründen stetig, doch von einem Overtourismus kann keine Rede sein.»
Viele verweisen auf ideale Platzverhältnisse. In der Jungfrau-Skiregion «verteilen sich die Gäste dank moderner Bahnen, über 200 Pistenkilometern und den dazugehörenden Talabfahrten sehr gut», sagt die Sprecherin der Jungfraubahnen. Wenn es im Winter zu Wartezeiten komme, dann punktuell, wenn viele Wintersportgäste gleichzeitig an- oder abreisen.
Der Effekt der dynamischen Preise
Die Reaktionen aus der Branche überraschen Urs Wagenseil nicht. Der Tourismusdozent an der Hochschule Luzern sagt, Schweizer Bergbahnen hätten bis auf wenige Ausnahmen über das ganze Jahr hindurch zu tiefe Auslastungsquoten, vor allem im Sommer oder unter der Woche. «So ist es nicht verwunderlich, dass sich die Bergbahnen nicht über zu starke Frequenzen beklagen.» Die Wahrnehmung der Kundschaft sowie der Lokalbevölkerung könne aber eine andere sein. «Gerade in den Wochen, wenn es unten neblig und oben sonnig ist, gehen Scharen in die Berge.» Dann könne es punktuell lange Wartezeiten, Dichtestress auf der Piste und übervolle Parkplätze geben. «Doch gerade solche Tage sind für die Bergbahnen ökonomisch notwendig und teils überlebenswichtig.»
Kapazitätsbeschränkungen gebe es heute in der Schweiz zwar in vielen Bereichen. «Man denke an Sportveranstaltungen oder Konzerte, wo sie aus logistischen Gründen akzeptiert sind.» Bergferienorte seien aber eine ganz andere Sache. «Niemand will sich sagen lassen, man dürfe nicht mehr nach Lust und Laune in die Berge.» Was aber funktioniere, seien dynamische Preise bei den Skitageskarten. «Diese haben einen ähnlichen Effekt, nämlich eine teilweise Steuerung der Massen», so Wagenseil.
Das bestätigen auch einige angefragte Skigebiete. So berichtet der Sprecher der Titlis Bergbahnen: «Durch das dynamische Pricing bei den Skitickets erfolgt eine ausgewogene Verteilung der Gäste über die Saison hinweg, wobei die Preisentwicklung das Buchungsverhalten gezielt beeinflusst. Zusätzliche Zutrittsbeschränkungen sind daher nicht notwendig.»
Urs Wagenseil gibt ausserdem zu bedenken, dass Kapazitätsbeschränkungen bei den Bergbahnen nur teilweise den gewünschten Effekt hätten. «Selbst wenn es über begrenzte Kontingente keine Skitageskarte gäbe, kann ja kaum jemandem verboten werden, in der gleichen Region einen Spaziergang in der Sonne oder eine Winterwanderung zu machen, zum Langlaufen zu gehen oder eine Schneeschuhtour zu unternehmen.» Das Empfinden von Dichtestress und Überbelastung könne so dennoch entstehen. «Wie etwa auch bei Hochsommertagen in der Badi, oder bei Weihnachtsmärkten im Unterland oder in den Städten.»
André Lüthi ist für punktuelle Obergrenzen
Eine klare Meinung zum Thema hat André Lüthi. Der Globetrotter-Präsident sagte bereits vor zwei Jahren dem «Blick», es brauche auch in der Schweiz eine Lenkung der Massen. «An beliebten Orten wird es ohne Tages-Kontingentierung nicht mehr gehen. Die Bergbahnen könnten beispielsweise Obergrenzen festlegen», so der Reiseunternehmer damals.
Heute hat er seine Meinung nicht geändert, im Gegenteil: «Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass es in naher Zukunft im Tourismus punktuell Lenkungsmassnahmen braucht – auch in der Schweiz, denn immer mehr Menschen können und wollen reisen, aber der Planet und das Angebot werden nicht grösser», sagt Lüthi auf Anfrage. Er verweist auf den Oeschinensee im Berner Oberland, der im Sommer oft überrannt wird. Seit diesem Sommer müssen Gäste im Voraus ein Onlineticket für ein bestimmtes Zeitfenster lösen, wenn sie mit der Gondelbahn von Kandersteg zum Oeschinensee hochfahren wollen.
«Solche Beschränkungen wird es künftig vermehrt geben», ist Lüthi überzeugt. Das sei letztlich im Sinne der Gäste, der Einheimischen, der Mitarbeitenden der Tourismusbetriebe und nicht zuletzt der Natur. «Ob Skifahren, Venedig oder Machu Picchu: Es hat nun mal an neuralgischen Tagen nicht für alle Platz. Da ist es das natürlichste der Welt, dass man die Massen mit Reservierungssystemen und Beschränkungen steuert – zum Wohle aller.»
Für Unternehmer, die vom Tourismus leben – wie er selbst – müsse das nicht eine schlechte Entwicklung sein. «Am Ende geht es darum, dass die Gäste eine schöne Zeit haben und es weiter erzählen. Es nützt niemandem, wenn man einander auf den Füssen herumsteht. Punktuelle Gästebeschränkungen führen zu einem qualitativ besseren Erlebnis für alle – das ist es, was zählt.»
Zusammenfassung:
Dichtestress auf der Skipiste: Warum jetzt über Zutrittsbeschränkungen gestritten wird
Erstmals gibt es in Europa Kapazitätsbeschränkungen auf Skipisten. Was Schweizer Bergbahnen von dieser Idee halten – und was ein bekannter Tourismusunternehmer sagt.
Maurizio Minetti
Es ist eine Premiere in Europa: Zum ersten Mal führt ein Skigebiet eine Obergrenze für Gäste ein. Im italienischen Madonna di Campiglio, wo an manchen Tagen bis zu 23'000 Menschen Schneesport betreiben, hat man genug von den Massen. Das Skigebiet hat beschlossen, ab der Wintersaison die Zahl der Tageskarten zu begrenzen. Zunächst sollen testweise in den Weihnachts- und Februarferien maximal 14’000 Skipässe pro Tag verkauft werden. Von der neuen Regelung betroffen sind nur Tagesgäste.
Der Verband der Schweizer Seilbahnbranche verfolgt die Diskussion «mit Interesse», wie Direktor Berno Stoffel sagt. Insgesamt würden die allermeisten Schweizer Bergbahnen über genügend Kapazitäten verfügen, um die Gäste «mit Qualität» zu empfangen. «An Spitzentagen werden Zusatzmassnahmen bei Zubringerbahnen ergriffen, beispielsweise das Parkplatzangebot erweitert und betreut, der Fahrplan erweitert und die Fahrgeschwindigkeiten erhöht, so dass ein Besucheransturm gut bewältigt werden kann.»
Stoffel zieht daher den Schluss, dass sich die Gäste in der Schweiz grundsätzlich «gut bis sehr gut» auf den verschiedenen Pisten verteilen. «Wir stellen fest, dass in der Schweiz kein Bedürfnis zur Einführung von Kapazitätsgrenzen besteht.»
«Von Overtourismus kann keine Rede sein»
Von zwei Dutzend angefragten Schweizer Skigebieten und Bergbahnbetreibern tönt es ähnlich. Die allermeisten winken ab: «Kein Thema», heisst es von Andermatt bis Zermatt. «Die Saastal Bergbahnen verfügen über eine hohe Transportkapazität, wodurch es nur selten zu längeren Wartezeiten an den Anlagen kommt. Zudem sind den Gästen die verschiedenen Zubringeranlagen ins Skigebiet bekannt, was zu einer guten Verteilung des Gästeandrangs beiträgt», sagt zum Beispiel ein Sprecher der Saastal Tourismus AG.
«Wir sind glücklicherweise vom Massentourismus verschont und müssen uns über die Einführung von Kapazitätsgrenzen noch keine Gedanken machen», heisst es auch aus kleineren Gebieten wie Melchsee-Frutt im Kanton Obwalden. Man habe zudem aufgrund der beschränkten Parkiermöglichkeiten eine «natürliche Begrenzung». Auch die Bergbahnen Flumserberg verweisen auf «natürliche und logistische Grenzen anhand der zur Verfügung stehenden Parkplätze». Von den Bergbahnen Klewenalp-Stockhütte heisst es: «Das Interesse und damit auch die Gästezahlen steigen bei uns aus verschiedenen Gründen stetig, doch von einem Overtourismus kann keine Rede sein.»
Viele verweisen auf ideale Platzverhältnisse. In der Jungfrau-Skiregion «verteilen sich die Gäste dank moderner Bahnen, über 200 Pistenkilometern und den dazugehörenden Talabfahrten sehr gut», sagt die Sprecherin der Jungfraubahnen. Wenn es im Winter zu Wartezeiten komme, dann punktuell, wenn viele Wintersportgäste gleichzeitig an- oder abreisen.
Der Effekt der dynamischen Preise
Die Reaktionen aus der Branche überraschen Urs Wagenseil nicht. Der Tourismusdozent an der Hochschule Luzern sagt, Schweizer Bergbahnen hätten bis auf wenige Ausnahmen über das ganze Jahr hindurch zu tiefe Auslastungsquoten, vor allem im Sommer oder unter der Woche. «So ist es nicht verwunderlich, dass sich die Bergbahnen nicht über zu starke Frequenzen beklagen.» Die Wahrnehmung der Kundschaft sowie der Lokalbevölkerung könne aber eine andere sein. «Gerade in den Wochen, wenn es unten neblig und oben sonnig ist, gehen Scharen in die Berge.» Dann könne es punktuell lange Wartezeiten, Dichtestress auf der Piste und übervolle Parkplätze geben. «Doch gerade solche Tage sind für die Bergbahnen ökonomisch notwendig und teils überlebenswichtig.»
Kapazitätsbeschränkungen gebe es heute in der Schweiz zwar in vielen Bereichen. «Man denke an Sportveranstaltungen oder Konzerte, wo sie aus logistischen Gründen akzeptiert sind.» Bergferienorte seien aber eine ganz andere Sache. «Niemand will sich sagen lassen, man dürfe nicht mehr nach Lust und Laune in die Berge.» Was aber funktioniere, seien dynamische Preise bei den Skitageskarten. «Diese haben einen ähnlichen Effekt, nämlich eine teilweise Steuerung der Massen», so Wagenseil.
Das bestätigen auch einige angefragte Skigebiete. So berichtet der Sprecher der Titlis Bergbahnen: «Durch das dynamische Pricing bei den Skitickets erfolgt eine ausgewogene Verteilung der Gäste über die Saison hinweg, wobei die Preisentwicklung das Buchungsverhalten gezielt beeinflusst. Zusätzliche Zutrittsbeschränkungen sind daher nicht notwendig.»
Urs Wagenseil gibt ausserdem zu bedenken, dass Kapazitätsbeschränkungen bei den Bergbahnen nur teilweise den gewünschten Effekt hätten. «Selbst wenn es über begrenzte Kontingente keine Skitageskarte gäbe, kann ja kaum jemandem verboten werden, in der gleichen Region einen Spaziergang in der Sonne oder eine Winterwanderung zu machen, zum Langlaufen zu gehen oder eine Schneeschuhtour zu unternehmen.» Das Empfinden von Dichtestress und Überbelastung könne so dennoch entstehen. «Wie etwa auch bei Hochsommertagen in der Badi, oder bei Weihnachtsmärkten im Unterland oder in den Städten.»
André Lüthi ist für punktuelle Obergrenzen
Eine klare Meinung zum Thema hat André Lüthi. Der Globetrotter-Präsident sagte bereits vor zwei Jahren dem «Blick», es brauche auch in der Schweiz eine Lenkung der Massen. «An beliebten Orten wird es ohne Tages-Kontingentierung nicht mehr gehen. Die Bergbahnen könnten beispielsweise Obergrenzen festlegen», so der Reiseunternehmer damals.
Heute hat er seine Meinung nicht geändert, im Gegenteil: «Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass es in naher Zukunft im Tourismus punktuell Lenkungsmassnahmen braucht – auch in der Schweiz, denn immer mehr Menschen können und wollen reisen, aber der Planet und das Angebot werden nicht grösser», sagt Lüthi auf Anfrage. Er verweist auf den Oeschinensee im Berner Oberland, der im Sommer oft überrannt wird. Seit diesem Sommer müssen Gäste im Voraus ein Onlineticket für ein bestimmtes Zeitfenster lösen, wenn sie mit der Gondelbahn von Kandersteg zum Oeschinensee hochfahren wollen.
«Solche Beschränkungen wird es künftig vermehrt geben», ist Lüthi überzeugt. Das sei letztlich im Sinne der Gäste, der Einheimischen, der Mitarbeitenden der Tourismusbetriebe und nicht zuletzt der Natur. «Ob Skifahren, Venedig oder Machu Picchu: Es hat nun mal an neuralgischen Tagen nicht für alle Platz. Da ist es das natürlichste der Welt, dass man die Massen mit Reservierungssystemen und Beschränkungen steuert – zum Wohle aller.»
Für Unternehmer, die vom Tourismus leben – wie er selbst – müsse das nicht eine schlechte Entwicklung sein. «Am Ende geht es darum, dass die Gäste eine schöne Zeit haben und es weiter erzählen. Es nützt niemandem, wenn man einander auf den Füssen herumsteht. Punktuelle Gästebeschränkungen führen zu einem qualitativ besseren Erlebnis für alle – das ist es, was zählt.»
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2024/25:132Tg:22xLaax,21.5xKlewen,13xDolo,12xH’tux,11xA‘matt,9xZ’matt,3.5xIschgl,3xKauni,3xDavos,3xPitz,3xStelvio,3xTignes,2xSölden,2xALH,2xVals,2xPenken,2xStubai,1.5xNassfeld,1xPizol,1xGurgl,1xFee,1xSFL,1xOsttirol,1xSHLF,1xSkiwelt,1xNauders,1xÖtzKüh,1xPaganella,1xFrutt,0.5xScuol,0.5xM365,0.5xFlumsi,1xSkitour
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Re: Dichtestress auf der Skipiste: Warum jetzt über Zutrittsbeschränkungen gestritten wird
Zwei Bemerkungen meinerseits:
- Kapazitätslimiten gab es in meiner Heimat, Flims-Laax-Falera schon in meiner Jugend. 20‘000 war damals die Limite. So von wegen „erstmals in Europa“.
- Ausgerechnet von der Melchsee-Frutt wird dementiert, dass sie je überlaufen sei, ist sie doch schon heute an den Wochenenden übervoll und das wird komenden Winter nicht besser. Aber natürlich ist Überfüllung subjektiv. Wenn wir jemals in einen Skigebiet derart anstehen müssten wie im Europapark, gäbe es einen riesigen Aufschrei. Dort aber akzeptieren wir das problemlos.
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- Ausgerechnet von der Melchsee-Frutt wird dementiert, dass sie je überlaufen sei, ist sie doch schon heute an den Wochenenden übervoll und das wird komenden Winter nicht besser. Aber natürlich ist Überfüllung subjektiv. Wenn wir jemals in einen Skigebiet derart anstehen müssten wie im Europapark, gäbe es einen riesigen Aufschrei. Dort aber akzeptieren wir das problemlos.
2025/26:114Tg:26xKlewen,23xLaax,8xSölden,7xSella,6xZ’matt,5xTux,4xIschgl,4xA‘matt,3xTitlis,3xSiMo,2xEngadin,2xStubai,2xPitz,1xFrutt,1xKauni,1xGurgl,1xFee,1x3Zinnen,1xKronplatz,1xLatemarCermis,1xCarezza,1xPaganella,1xCampiglio,1xPejoTonale,1xBormio,1xLivigno,1xGargellen,1xGolm,1xArlberg,1xWipptal,1xJochtal,1xAirolo
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Re: Dichtestress auf der Skipiste: Warum jetzt über Zutrittsbeschränkungen gestritten wird
Diese "Debatte" hat doch ganz offensichtlich nur einen Grund:
Verknappung der Tickets, weil nur mit dieser (imho) lächerlich dummen Begründung Preiserhöhungen im "dynamic Pricing" erklär- und durchsetzbar sind.
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- icedtea
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Re: Dichtestress auf der Skipiste: Warum jetzt über Zutrittsbeschränkungen gestritten wird
Hat der Arlberg sowas nicht auch schon gemacht?
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Re: Dichtestress auf der Skipiste: Warum jetzt über Zutrittsbeschränkungen gestritten wird
Was genau hat das jetzt groß mit Dynamic Pricing zu tun? Das gibt es doch jetzt schon seit Jahren, ganz ohne die Diskussion um Überfüllung. Und die vollen Tage gibt es wg Wetter & Ferien auch weiterhin ... so groß scheint der Lenkungsfaktor dann doch nicht zu sein, aber ganz ehrlich, so dramatisch ist es jetzt auch nicht das man so viel oder ein wenig mehr bezahlt. ist eher so ein wenig die Deutschlandcard der Skifahrer .... hurra, ich habe ein Schnäppchen gemacht ...biofleisch hat geschrieben: 23.10.2025, 21:06 Verknappung der Tickets, weil nur mit dieser (imho) lächerlich dummen Begründung Preiserhöhungen im "dynamic Pricing" erklär- und durchsetzbar sind.
Und was das eigentliche Topic angeht, ich denke jedes Skigebiet muss das selber entscheiden, ob es auf den Pisten zu voll wird. Und das ist ja inzwischen oft eher das Problem, dank der massiven Liftkapazitäten sind viel mehr Menschen auf der Piste als noch vor 20 Jahren. An Fasching auf der Lidalp hat das schon echt Innenstadtcharakter ... als Familienvater, der meistens auf die Fschingsferien angewiesen war, habe ich das schon in einigen Skigebieten erlebt ... und immer geweint, wenn Chrigel sich über volle Skigebiete beschwerte, und dazu Photos gepostet hat ...
Wer viel Platz hat wird es nicht tun müssen, aber ich kann durchaus verstehen dass das manche Skigebiete in Erwägung ziehen. Es MÜSSEN ja nicht alle nachziehen ... ist keine EU Verordnung ...
Zuletzt geändert von Wooly am 23.10.2025, 23:11, insgesamt 1-mal geändert.
- ski-chrigel
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Re: Dichtestress auf der Skipiste: Warum jetzt über Zutrittsbeschränkungen gestritten wird
Habe ich auch so im Kopf.
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Re: Dichtestress auf der Skipiste: Warum jetzt über Zutrittsbeschränkungen gestritten wird
Ja, ist in Lech/Zürs schon lange gemacht worden, schon vor der Vebindung mit St. Anton. Wie es seit Verbindung ist, weiß ich nicht - lange nichts davon gelesen.
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- schneehase
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Re: Dichtestress auf der Skipiste: Warum jetzt über Zutrittsbeschränkungen gestritten wird
Die Limitierung für Lech/Zürs gab es zumindest in 2024/25 nach wie vor. Ich habe letztes Jahr an der Kasse in Stuben einen Hinweis dazu gesehen. Man kann dann mit der Tageskarte in St. Anton und St. Christoph fahren, kommt aber nicht nach Zürs rüber - und demzufolge auch nicht bis nach Warth.
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hch
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Re: Dichtestress auf der Skipiste: Warum jetzt über Zutrittsbeschränkungen gestritten wird
Ja, schon lange. Aber nur für Tageskarten.
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Re: Dichtestress auf der Skipiste: Warum jetzt über Zutrittsbeschränkungen gestritten wird
Ich finde das vor allem im Vergleich zu Nordamerika interessant. Mit Ausnahme einiger Gebiete nahe der Ballungsgebiete ist dort, wie bei auch früher auch üblich, die Liftkapazität der limitierende Faktor und nicht die Pistenkapazität. Und auch wenn die langen Schlangen auf den ersten Blick abschreckend wirken, ist es doch dann beim Fahren so viel entspannter, dass ich die ganzen Liftüberkapazitäten bei uns inzwischen regelrecht hasse.Wooly hat geschrieben: 23.10.2025, 21:52 Und was das eigentliche Topic angeht, ich denke jedes Skigebiet muss das selber entscheiden, ob es auf den Pisten zu voll wird. Und das ist ja inzwischen oft eher das Problem, dank der massiven Liftkapazitäten sind viel mehr Menschen auf der Piste als noch vor 20 Jahren. An Fasching auf der Lidalp hat das schon echt Innenstadtcharakter ... als Familienvater, der meistens auf die Fschingsferien angewiesen war, habe ich das schon in einigen Skigebieten erlebt ... und immer geweint, wenn Chrigel sich über volle Skigebiete beschwerte, und dazu Photos gepostet hat ...![]()
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Re: Dichtestress auf der Skipiste: Warum jetzt über Zutrittsbeschränkungen gestritten wird
Nur Tageskarten sind ja auch beim angeblichen „ersten Fall“ in Europa, Madonna das Thema. Insofern bestätigen Arlberg und Laax, dass der Artikel mal wieder von einem schlecht recherchierenden und nicht informierten Redakteur geschrieben wurde.
2025/26:114Tg:26xKlewen,23xLaax,8xSölden,7xSella,6xZ’matt,5xTux,4xIschgl,4xA‘matt,3xTitlis,3xSiMo,2xEngadin,2xStubai,2xPitz,1xFrutt,1xKauni,1xGurgl,1xFee,1x3Zinnen,1xKronplatz,1xLatemarCermis,1xCarezza,1xPaganella,1xCampiglio,1xPejoTonale,1xBormio,1xLivigno,1xGargellen,1xGolm,1xArlberg,1xWipptal,1xJochtal,1xAirolo
2024/25:132Tg:22xLaax,21.5xKlewen,13xDolo,12xH’tux,11xA‘matt,9xZ’matt,3.5xIschgl,3xKauni,3xDavos,3xPitz,3xStelvio,3xTignes,2xSölden,2xALH,2xVals,2xPenken,2xStubai,1.5xNassfeld,1xPizol,1xGurgl,1xFee,1xSFL,1xOsttirol,1xSHLF,1xSkiwelt,1xNauders,1xÖtzKüh,1xPaganella,1xFrutt,0.5xScuol,0.5xM365,0.5xFlumsi,1xSkitour
2023/24:125 2022/23:121 2021/22:140 2020/21:150 2019/20:101 2018/19:129 2017/18:143 2016/17:127 2015/16:129 2014/15:121 2013/14:65 2012/13:48 2011/12:62 2010/11:83
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Re: Dichtestress auf der Skipiste: Warum jetzt über Zutrittsbeschränkungen gestritten wird
Die Zahlenangaben von Madonna, von 23000 runter auf 14000, sind sowieso irgendwie komisch und nicht glaubwürdig. Zusätzlich zu dem dass das keineswegs neu ist wurde da wohl noch mehr durcheinander gebracht oder falsch wiedergegeben.
- sheridan
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Re: Dichtestress auf der Skipiste: Warum jetzt über Zutrittsbeschränkungen gestritten wird
Übervolle Pisten sind unbestritten ein Spasskiller. Noch blöder wäre aber, wenn man irgendwo hinfährt und dann nicht reingelassen wird. Die Frage ist, wie die Information zu den Tagesgästen gelangt. Das "Standard"-Verhalten ist bisher so, dass man einfach losfährt und dann noch ewig in der Kassenschlange steht, um vor Ort ein Ticket zu kaufen. Das machen erstaunlich viele Leute immer noch aus Gewohnheit. Dynamische Preise sind aus Sicht der Bahnen sicher ein besserer Ansatz, um nach oben zu begrenzen. In den USA gibt es noch die Variante mit Blackout-Dates bei den Saisonpässen.
25/26: Stelvio, Sölden, Kauni, Sulden, Schnalstal, Glacier 3000, Flumsi, Corvatsch, Pizol, Zermatt, Corviglia, Ischgl, Pitztaler-Rifflsee, See, Kappl, Hochoetz, Kühtai, Frutt, Thollon, Praz-de-Lys/Sommand, Le Grand Bornand, Auron, Riserva Bianca, Pila, Ybrig, Carezza, Catinaccio, Sellaronda, Marmolada, Latemar, Alpe Lusia, San Pellegrino, Folgaria, Alpe Cermis, Oclini, KitzSki, Mörlialp, Parsenn, Jakobshorn, Splügen, Pian Cales, Zuoz, Belalp, Vercorin, Visperterminen, Axalp, Cogne, Courmayeur, Antagnod, Monterosa, Braunwald, Métabief, Grimentz-Zinal, Saas-Allmagell/Fee, SkiBig3, Panorama, Calgary, Mt Blanc, Tremblant, Diavolezza-Lagalb
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Schneefuchs
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Re: Dichtestress auf der Skipiste: Warum jetzt über Zutrittsbeschränkungen gestritten wird
Ein weiteres Beispiel wäre die Zugspitze. Hintertux hatte das in den 90ern auch. Wenn in der Vor-Kunstschneezeit unten wenig ging ist das halbe Zillertal hochgefahren. Und selbst der Wurmberg im Harz stoppt bei etwa 4000 Gästen den Kartenverkauf.
Irgendwann werden die Pisten eigentlich nicht mehr voller. Es fahren so viele runter wie die Lifte hochbringen, und sobald eine Schlange da ist steigt die Zahl nicht mehr weiter. Wirklich voll wird es wenn nur ein Teil der Abfahrten zur Verfügung sind (gerne im Herbst) und auf Talabfahrten wo alle auf einmal starten können.
Mit dynamischen Preisen kann man den Andrang natürlich regulieren. Sie müssen nur stark genug steigen. Vielleicht ab 10.000 Karten 200 EUR, ab 15.000 Karten 500 EUR und dann wird es nicht mehr viel voller...
Irgendwann werden die Pisten eigentlich nicht mehr voller. Es fahren so viele runter wie die Lifte hochbringen, und sobald eine Schlange da ist steigt die Zahl nicht mehr weiter. Wirklich voll wird es wenn nur ein Teil der Abfahrten zur Verfügung sind (gerne im Herbst) und auf Talabfahrten wo alle auf einmal starten können.
Mit dynamischen Preisen kann man den Andrang natürlich regulieren. Sie müssen nur stark genug steigen. Vielleicht ab 10.000 Karten 200 EUR, ab 15.000 Karten 500 EUR und dann wird es nicht mehr viel voller...
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maximalski
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Re: Dichtestress auf der Skipiste: Warum jetzt über Zutrittsbeschränkungen gestritten wird
Ich persönlich kann das mit den angeblich zu vollen Pisten so gar nicht nachvollziehen. Das ereignet sich doch typischerweise nur zu bestimmten Tageszeiten auf bestimmten Pisten. Ich erinnere mich da an die Talabfahrt nach Kaltenbach kurz nach 4, zumal die Talabfahrt früher sogar noch mehr enge Stellen hatte, oder Plein Süd in Val Thorens um kurz nach 5, wobei da auch die Folie Douce ne Rolle spielt.
In anderen Bereichen der Skigebiete ist es typischerweise quasi immer ziemlich ruhig, am beeindruckendsten finde ich sowas immer beim Paradiski-Gebiet, wo man direkt merkt, dass massenhaft Leute offenbar nur einen Lift benutzen der direkt in ihrem Ort startet, denn während in Plagne Bellecote schlimme Warteschlangen sind, kommt kaum einer von dieser Masse nach Champagny rüber, und bei Arc 2000 stehen sie auch gerne, bis nach Villaroger dann nur noch ganz wenige. Und auch in Ischgl sind an der Gampenbahn viel weniger Leute als in vielen anderen Bereichen.
In anderen Bereichen der Skigebiete ist es typischerweise quasi immer ziemlich ruhig, am beeindruckendsten finde ich sowas immer beim Paradiski-Gebiet, wo man direkt merkt, dass massenhaft Leute offenbar nur einen Lift benutzen der direkt in ihrem Ort startet, denn während in Plagne Bellecote schlimme Warteschlangen sind, kommt kaum einer von dieser Masse nach Champagny rüber, und bei Arc 2000 stehen sie auch gerne, bis nach Villaroger dann nur noch ganz wenige. Und auch in Ischgl sind an der Gampenbahn viel weniger Leute als in vielen anderen Bereichen.
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Re: Dichtestress auf der Skipiste: Warum jetzt über Zutrittsbeschränkungen gestritten wird
Also gestern am Stubaier Gletscher war es zumindest auf Teilen der Pisten so unangenehm voll, dass man nicht mehr genussvoll fahren konnte. Zum Glück gab es noch ein wenig Schnee neben den offiziell geöffneten Pistenmaximalski hat geschrieben: 26.10.2025, 02:38 Ich persönlich kann das mit den angeblich zu vollen Pisten so gar nicht nachvollziehen. Das ereignet sich doch typischerweise nur zu bestimmten Tageszeiten auf bestimmten Pisten. Ich erinnere mich da an die Talabfahrt nach Kaltenbach kurz nach 4, zumal die Talabfahrt früher sogar noch mehr enge Stellen hatte, oder Plein Süd in Val Thorens um kurz nach 5, wobei da auch die Folie Douce ne Rolle spielt.
