18.9.25 - Fanes-Sennes
Für den Tag ist ungetrübter Sonnenschein angesagt. So geht es auf eine der Prachtstouren der Region, nämlich jene zur Fanes und Sennes Alm. Als Startpunkt dient dabei das Berghaus Pederü bei St. Vigil, welches wir mit dem Auto erreichen.
In Pederü angekommen, nehmen wir den Aufstieg in Richtung Fanes Hütte in Angriff. Der Aufstieg ist durchaus steil, sodass ich trotz der frischen Temperaturen bald ins Schwitzen komme. Die einmalige Landschaft lässt einen jedoch gut über die Anstrengungen des Aufstiegs hinwegsehen, und läd immer wieder zu einem Foto-Stopp ein.

- Kurz nach dem Start in Pederü. Bereits beim Berghaus Pederü befindet man sich in mitten der steil abfallenden Felswände der Dolomiten.

- Die erste Geländestufe ist überwunden, Blick zurück nach Pederü

- Zwischen Pederü und der Fanes Hütte durchquert man diese maletische Hochebene.

- Dito, Blick in die andere Richtung

- Lago Piciodel

- Weiterer Aufstieg in Richtung Fanes Hütte. Landschaftlich einfach traumhaft schön.

- Angelangt bei der Fanes Hütte, Blick in Richtung Almsiedlung und Lavarella Hütte.
Bei der Faneshütte angelangt, geht es weiter hoch zum Limosee. Insbesonere die letzten Meter sind nochmals sehr steil, dann ist aber der Pass erreicht und somit der erste Aufstieg des Tages geschafft.

- Angelangt auf der Passhöhe beim Limosee. Blick zurück in Richtung Fanes Hütte

- Blick in Richtung Zehner und Neuner

- Limosee
Nachdem wir etwas die Ausicht genossen haben, geht es auf der Rückseite runter zur Grossfanesalm.

- Unterwegs in Richtung Grossfanesalm können wir ein erstes Mal ein Blick ins Tal Richting Cortina werfen, wo es später runter gehen soll.

- Angekommen bei der Grossfanesalm. Blick in Richtung Col de Locia, welcher rüber nach Armentarola im Gadertal führt

- Über dem Pass ist knapp die Spitze der Marmolada zu sehen.

- Grossfanesalm
Bei der Grossfanesalm angelangt, biegen wir links ab und fahren durch das landschaftlich sehr reizvolle Tal in Richtung Cortina, wobei wir unterwegs eine Mittagspause einlegen.

- Unterwegs im Tal Richtung Cortina mit den Imposanten Felswänden des Col Bechei
Nach einiger Zeit erreichen wir die Fanes Wasserfälle. Der Aussichtspunkt dort bietet einen schönen Ausblick über das Tal sowie in die beeindruckende Schlucht.

- Aussichtspunkt bei den Fanes Wasserfällen

- Interessante deutsche Übersetzung, inbesondere wenn man bedenkt, dass nur wenige Kilometer nördlich in Toblach Deutsch gesprochen wird.
Kurz darauf ist der Talboden erreicht. Zuerst folgen wir noch etwas dem Fluss, bevor wir links abbiegen und in den zweiten Anstieg des Tages hoch zur Sennes-Hütte starten.

- Angekommen im Talboden

- Auch auf dem Aufstieg zur Sennes Alm ergeben sich immer wieder schöne Ausblicke

- Blück über das Tal, wo wir zuvor noch unterwegs waren, zur Tofana.
Etwas oberhalb des Rifugio Ra Stua erreichen wir eine Verzweigung. Die von der Kronplatz-Region vorgeschlagene Route führt hier geradeaus weiter auf direktem Weg zur Sennes Hütte. Die entsprechende Strasse ist jedoch extrem steil und weist viele lose Steine auf. Entsprechend ist der Aufstieg dort sehr anspruchsvoll und zwang uns bei unserer ersten Fahrt vor 2 Jahren mehrfach zum schieben. Aus diesem Grund entscheiden wir uns für den linken Weg. Dieser führt zur Schutzhütte Fodara Vedla. Auch dieser Weg ist durchaus steil, jedoch für mich vollständig fahrbar.

- Oberhalb des Rifugio Ra Stua. Hier zweigen wir von der offiziellen Route ab.

- Auf dem Weg zur Schutzhütte Fodara Vedla, Blick rüber zur Hohen Gaisl

- Angelangt bei der Schutzhütte Fodara Vedla
Angekommen bei der Schutzhütte Fodara Vedla nehmen wir noch die verbleibenden 150 Höhenmeter hoch zur Sennes Hütte in Angriff.

- Angelangt beim Aussichtspunkt vor der Sennes Hütte.

- Dito, Blick in Richtung Cortina

- Monte Cristallo

- Hohe Gaisl
Bei der Sennes Hütte angelangt, entscheiden wir uns spontan noch zur Seekofel-Hütte hochzufahren. Im Gegensatz zu den anderen Aufstiegen des Tages ist diese Strasse relativ flach und somit auch mit müden Beinen noch sehr angenehm zu fahren. Von der Seekofelhütte steige ich schliesslich noch zu Fuss die fehlenden rund 50 Höhenmeter zur Ofenscharte auf, von wo der Ausblick nochmals ein Stück besser ist.

- Phänomenale Aussicht von der Ofenscharte. Unten ist die Seekofelhütte zu sehen

- Dito, Blick in Richtung Fanesgruppe
Von der Seekofelhütte geht es schliesslich via Sennes Hütte zurück nach Pederü. Der letzte Teil der Abfahrt hat es jedoch nochmals in sich, da die Strasse teilweise mit 30% und mehr nach unten führt. So eine steile Strasse habe ich kaum je an einem anderen Ort zu Gesicht bekommen.

- Auf dem Rückweg zur Senneshütte, stehts begleitet vom eindrücklichen Panorama.

- Zurück bei der Sennes Hütte

- Angekommen in Pederü
Fazit:
Die Fanes-Sennes Runde ist zwar aufgrund der steilen Anstiege durchaus anstrengend, begeistert aber jedes Mal von neuem mit der einmalig schönen Landschaft. In Kombination mit dem perfekten Wetter und den sommerlichen Temperaturen an diesem Tag einfach eine absolute Traumtour. Sie zählt wohl zu den schönsten Mountainbike-Runden der Dolomiten und ist landschaftlich mit das Beste, was die Kronplatz-Region zu bieten hat.
Eckdaten:
- Strecke: 45.5 km
- Aufstieg: 1790 m
- Fahrzeit: 4h 45 min