Neues in Leukerbad Torrent
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Neues in Leukerbad Torrent
Tönt interessant, ein Videobeitrag zur Erneuerung der Torrentbahnen, dem einstellenden Erfolg und den Ausbauplänen Richtung Torrenthorn
https://canal9.ch/de/masterplan-torrent ... e-zukunft/
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Re: Neues in Leukerbad Torrent
Ersatz der EUB ( auch wenn etappiert ) ist sicher richtig, Erschliessung vom Torrenthorn wird kaum jemals kommen und die Talstation vom Zubringer vom Pistenrand an einen Standort zu verlegen wo man garantiert keine Pistenanbindung realisierten kann auf die Idee muss man auch erst einmal kommen.
Anstatt vom grossen Millionenverbraten, inklusive dem setzen des eigenen Denkmals, zu träumen wäre es wohl besser die beiden SL durch eine KSB zu ersetzten.
Anstatt vom grossen Millionenverbraten, inklusive dem setzen des eigenen Denkmals, zu träumen wäre es wohl besser die beiden SL durch eine KSB zu ersetzten.
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Re: Neues in Leukerbad Torrent
ich finde, dass das Torrenthorn-Projekt keine schlechte Idee ist, auch wenn es zugegebenermaßen unwahrscheinlich ist, dass es realisiert wird. Es ist ein Projekt, das ein wenig zum Träumen anregt, es ist die Art von Projekt, die man nicht mehr sieht... Aber dieses ist nicht völlig unmöglich und wäre eher realistisch.
Ich spreche Französisch. Ich verwende einen Übersetzer (Deepl). Bitte entschuldigt ihr eventuelle Rechtschreib- oder Syntaxfehler.
- Schneegott
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Re: Neues in Leukerbad Torrent
Ja finde ich auch und so herrscht irgendwie aufbruchstimmung und positivität
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Re: Neues in Leukerbad Torrent
Es gab doch einmal einen Schlepper Richtung Torrenhorn, welcher in den 00er Jahren abgerissen wurde.
War der Grund für den Abbruch der Anlage nicht der viele Wind? Ich kann mich auch täuschen...
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- sheridan
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Re: Neues in Leukerbad Torrent
Ja, den sieht man bis 2010 auf den Zeitreise-Karten:
https://s.geo.admin.ch/knf36w89yewz
Ist sehr steil dort, das dürfte nie massentauglich gewesen sein. Wäre dann auch die Frage, wie man dort eine Abfahrt baut.
https://s.geo.admin.ch/knf36w89yewz
Ist sehr steil dort, das dürfte nie massentauglich gewesen sein. Wäre dann auch die Frage, wie man dort eine Abfahrt baut.
25/26: Stelvio, Sölden, Kauni, Sulden, Schnalstal, Glacier 3000, Flumsi, Corvatsch, Pizol, Zermatt, Corviglia, Ischgl, Pitztaler-Rifflsee, See, Kappl, Hochoetz, Kühtai, Frutt, Thollon, Praz-de-Lys/Sommand, Le Grand Bornand, Auron, Riserva Bianca, Pila, Ybrig, Carezza, Catinaccio, Sellaronda, Marmolada, Latemar, Alpe Lusia, San Pellegrino, Folgaria, Alpe Cermis, Oclini, KitzSki, Mörlialp, Parsenn, Jakobshorn, Splügen, Pian Cales, Zuoz, Belalp, Vercorin, Visperterminen, Axalp, Cogne, Courmayeur, Antagnod, Monterosa, Braunwald, Métabief, Grimentz-Zinal, Saas-Allmagell/Fee, SkiBig3, Panorama, Calgary, Mt Blanc, Tremblant
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Re: Neues in Leukerbad Torrent
Eine Piste scheint nicht so unmöglich zu sein, auch wenn sie steil wäre. Eher eine gelbe Piste, wie der Mont-Fort. Und vor allem ein schöner Aussichtspunkt für Fußgänger.sheridan hat geschrieben: 28.10.2024, 12:54 Ist sehr steil dort, das dürfte nie massentauglich gewesen sein. Wäre dann auch die Frage, wie man dort eine Abfahrt baut.
zB : https://s.geo.admin.ch/v0nv1e34nhfd
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Re: Neues in Leukerbad Torrent
Hab noch ein Video vom alten Lift gefunden, der wurde noch mit Verbrennungsmotor betrieben. Die Piste ging links herum.
Mit Torrenthorn ist im Zusammenhang mit den Ausbauplänen wohl nur der Vorgipfel auf knapp 2900m gemeint und nicht das eigentliche Torrenthorn auf knapp 3000m.
Mit Torrenthorn ist im Zusammenhang mit den Ausbauplänen wohl nur der Vorgipfel auf knapp 2900m gemeint und nicht das eigentliche Torrenthorn auf knapp 3000m.
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Re: Neues in Leukerbad Torrent
Tatsächlich hast du Recht. In diesem Artikel des Walliser Boten https://pomona.ch/fr/story/491696/loche ... -de-francs wird erklärt, dass das Projekt (das die zweite Priorität des Unternehmens ist) vorsieht, den Vorgipfel des Torrenthorns zu erreichen. Es wird auch erklärt, dass nicht unbedingt eine Skipiste geplant ist, sondern dass das Gebiet für Freeride zur Verfügung stehen würde (also als gelbe Piste).sheridan hat geschrieben: 29.10.2024, 19:15 Mit Torrenthorn ist im Zusammenhang mit den Ausbauplänen wohl nur der Vorgipfel auf knapp 2900m gemeint und nicht das eigentliche Torrenthorn auf knapp 3000m.
Übrigens erfährt man im selben Artikel, dass die höchste Priorität der Ersatz der zweiten Sektion der Flaschenbahn ist (der Ersatz der ersten Sektion hat keine Priorität, da eine Investition in einer so „niedrigen“ Höhe ihrer Meinung nach nicht unbedingt eine gute Idee ist).
Die dritte Priorität ist der Ersatz der Luftseilbahn durch eine Anlage, die vom Dorfzentrum (neben HES-SO) startet.
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Re: Neues in Leukerbad Torrent
Mittlerweile findet sich auch auf der Website von Leukerbad mehr Informationen zum Masterplan Torrent: https://leukerbad.ch/masterplan-torrent#ubersicht
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Re: Neues in Leukerbad Torrent
Die Gemmi-Bahnen in Leukerbad VS wechseln nach 54 Jahren den Besitzer.
St. Galler Quereinsteiger kauft sich ganzes Walliser Skigebiet
https://www.blick.ch/wirtschaft/bahnen- ... 44227.html
Gab es früher einmal Skipisten auf Gemmi?
St. Galler Quereinsteiger kauft sich ganzes Walliser Skigebiet
https://www.blick.ch/wirtschaft/bahnen- ... 44227.html
Gab es früher einmal Skipisten auf Gemmi?
2025/26: 10x Jakobshorn, 9x Parsenn, 6x Madrisa, 4x Sellaronda, 3x Andermatt, Arosa Lenzerheide, Rinerhorn, 2x Frutt, Pany, 1x Zermatt, Stilfser Joch, Landgraaf, Saas-Fee, Hintertux, Pitztaler, Titlis, Sölden, Glacier 3000, Gemsstock, Ostschweiz, Ischgl, Seiser Alm, Hasliberg, Kt. Schwyz, Mörlialp, Axalp, Gadmnen, Sternenberg, Grüsch, Val d'Anniviers, Anzère, Ovronnaz, Marécottes, Ghöch, Marbach, Sörenberg, Jura, Disentis, Fideris, San Bernardino, Splügen, Feldis, St. Antönien, Fribourg, Bergün, Alvaneu, Tenna, Minschuns, Oberengadin, Corvatsch, Malbun, Klewenalp, Belalp, Bürchen, Grächen, Leukerbad, Obersaxen, Laax
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Re: Neues in Leukerbad Torrent
Zumindest auf Swisstopo Zeitreisen gab es in den 70ern einen Skilift dort:
Und auf dem Pistenplan von 1972 ist er auch:
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Re: Neues in Leukerbad Torrent
Theoretisch könnte man das auch noch mit der Daubenseebahn anbieten.
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Re: Neues in Leukerbad Torrent
Früher gab es auf der Gemmi einen 2er Sessellift für Skifahrer.
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Re: Neues in Leukerbad Torrent
Der VRP Roland Zegg von My Leukerbad AG geht in Pension.
Pomona.ch und Walliser Bote mit grossem Interview, auch der Erfolg des Magic Passes und die Situation in Laax wird angesprochen:
https://pomona.ch/story/640210/roland-z ... ger%C3%A4t
Zusammenfassung:
Nach 14 prägenden Jahren zieht sich Roland Zegg, der Verwaltungsratspräsident der My Leukerbad AG, aus seiner Funktion zurück. Mit ihm verliert Leukerbad einen erfahrenen Sanierer, der nicht nur die Torrent-Bahnen rettete, sondern die gesamte Destination entscheidend geprägt hat. Im Oktober übergibt er sein Amt an Wolfgang Loretan.
Zegg kam 2011 erstmals nach Leukerbad, als die Torrent-Bahnen in einer schwierigen Lage steckten. Damals war ihm klar, dass eine punktuelle Sanierung nicht genügen würde. Stattdessen setzte er auf eine umfassende Neuausrichtung: Unter seiner Leitung wurden verschiedene Betriebe – darunter die Torrent-Bahnen, die Leukerbad Therme, die Sportarena, der Snowpark, die Busbetriebe Leuk–Leukerbad sowie die Tourismusorganisation – in der My Leukerbad AG zusammengeführt. Diese Konstruktion ist schweizweit einzigartig und hat einen jährlichen Synergieeffekt von rund einer Million Franken ermöglicht. Heute beschäftigt die Gesellschaft 140 Mitarbeitende ganzjährig sowie zusätzlich 200 Angestellte in der Wintersaison.
Unter Zeggs Führung konnte Leukerbad seine touristische Attraktivität zurückgewinnen. Während die Destination in den 1990er-Jahren durch eine massive Schuldenkrise und die Zwangsverwaltung schwer geschwächt wurde, gelang es in den letzten Jahren, wieder kontinuierlich zu wachsen. Inzwischen zählt man rund 750'000 Logiernächte, die Umsätze erreichten wiederholt Rekordwerte. Die positive Entwicklung führte auch dazu, dass qualifizierte Fachleute – wie CEO Urs Zurbriggen – für das Projekt gewonnen werden konnten.
Zegg betont, dass sein Auftrag nicht nur in wirtschaftlichen und organisatorischen Fragen bestand. Er habe auch als eine Art Psychologe wirken müssen, denn weite Teile der Bevölkerung und der Leistungsträger waren nach den Krisenjahren resigniert. Hoffnung, Vertrauen und klare Perspektiven seien entscheidend gewesen. Deshalb setzte er von Beginn an auf Transparenz, nachvollziehbare Ziele und schnelle, sichtbare Verbesserungen. Dazu gehörten Investitionen in die Beschneiung, die Modernisierung des Markenauftritts und eine klare Strategie gegen die früher üblichen Rabattaktionen, die die Angebote entwertet hatten.
Ein weiterer Wendepunkt war der Beitritt zum Magic-Pass-Verbund. Während andere Destinationen beklagten, dass die Einnahmen pro Gast sinken, gelang es Leukerbad, den Ertrag pro Eintritt sogar zu steigern. Der Pass habe zudem geholfen, das Preisniveau anzuheben und Rabattaktionen abzuschaffen.
Auch Investitionen in die Zukunft stehen auf dem Plan. Insgesamt sollen über die nächsten 30 Jahre rund 100 Millionen Franken in die Torrent-Bahnen fließen – also etwa 3,3 Millionen pro Jahr. Dies betrifft nicht nur Ersatzinvestitionen, sondern auch neue Projekte wie die mögliche Erschließung des Torrenthorns. Zegg argumentiert, dass im Wallis Platz für einen weiteren Ausflugsberg sei, ähnlich wie Titlis, Jungfrau oder Säntis in anderen Regionen.
Kritische Themen bleiben dennoch: So sind einige Hotelbetriebe weiterhin ohne Nachfolgelösung, und die My Leukerbad AG prüfte mehrfach Übernahmen, die jedoch an überhöhten Preisvorstellungen scheiterten. Auch die Zukunft der Gemmibahn war ein Thema – hätte sich kein geeigneter Käufer gefunden, wäre die My Leukerbad AG eingesprungen, um einen Verkauf an kurzfristige Spekulanten zu verhindern. Zegg legt Wert darauf, dass Investoren die Philosophie und Strategie der Destination mittragen müssen.
Neben der operativen Arbeit engagierte sich Zegg auch für Nachhaltigkeit. Mit dem Label „ibex fairstay“ hat er selbst ein System zur Förderung nachhaltiger Tourismusbetriebe ins Leben gerufen. Er betont, dass zwar jede Reise Belastungen mit sich bringt, die Schweizer Destinationen vor Ort aber vergleichsweise umweltfreundlich arbeiten. In Leukerbad wurde sogar ein Fördertopf eingerichtet, um Hotels bei Zertifizierungen zu unterstützen.
Blickt man auf die Branche im Allgemeinen, ist Zegg überzeugt, dass der Wintertourismus keineswegs am Ende sei. Höhenlagen über 2000 Metern hätten gute Perspektiven, wenn sie in Beschneiung und ergänzende Angebote investieren. Schwieriger werde es dagegen für tiefer gelegene Gebiete, die sich dringend neu positionieren müssten. Ein Luxusgut wie in den USA werde Skifahren in Europa seiner Einschätzung nach nicht, da Produkte wie der Magic Pass das Gegenteil bewirken und Wintersport breiter zugänglich machen.
Nun tritt Roland Zegg mit 70 Jahren ab. Er hatte das Amt als Verwaltungsratspräsident 2021 übernommen, obwohl er eigentlich in Pension gehen wollte – damals fand sich niemand anderes für die Aufgabe. Heute sieht er die My Leukerbad AG stabil und zukunftsfähig aufgestellt und übergibt sein Amt mit einem guten Gefühl. Persönlich freut er sich nun auf mehr freie Zeit, auch wenn er auf seine Arbeit mit großer Dankbarkeit zurückblickt.
Zur Person: Roland Zegg stammt aus einer Unternehmerfamilie in Graubünden. Er studierte Maschinenbau und Technische Betriebswissenschaften an der ETH Zürich, gründete 1987 die Beratungsfirma grischconsulta AG und 1989 das TFA TourismusForum Alpenregionen. In seiner Laufbahn war er unter anderem Verwaltungsrat der Zermatt Bergbahnen AG, Sanierer der Bergbahnen Destination Gstaad und Verwaltungsratspräsident der Lenzerheide Marketing & Support AG. Mit seiner Expertise im Bereich Bergbahnen und Tourismus prägte er zahlreiche alpine Destinationen im In- und Ausland.
Pomona.ch und Walliser Bote mit grossem Interview, auch der Erfolg des Magic Passes und die Situation in Laax wird angesprochen:
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Zusammenfassung:
Nach 14 prägenden Jahren zieht sich Roland Zegg, der Verwaltungsratspräsident der My Leukerbad AG, aus seiner Funktion zurück. Mit ihm verliert Leukerbad einen erfahrenen Sanierer, der nicht nur die Torrent-Bahnen rettete, sondern die gesamte Destination entscheidend geprägt hat. Im Oktober übergibt er sein Amt an Wolfgang Loretan.
Zegg kam 2011 erstmals nach Leukerbad, als die Torrent-Bahnen in einer schwierigen Lage steckten. Damals war ihm klar, dass eine punktuelle Sanierung nicht genügen würde. Stattdessen setzte er auf eine umfassende Neuausrichtung: Unter seiner Leitung wurden verschiedene Betriebe – darunter die Torrent-Bahnen, die Leukerbad Therme, die Sportarena, der Snowpark, die Busbetriebe Leuk–Leukerbad sowie die Tourismusorganisation – in der My Leukerbad AG zusammengeführt. Diese Konstruktion ist schweizweit einzigartig und hat einen jährlichen Synergieeffekt von rund einer Million Franken ermöglicht. Heute beschäftigt die Gesellschaft 140 Mitarbeitende ganzjährig sowie zusätzlich 200 Angestellte in der Wintersaison.
Unter Zeggs Führung konnte Leukerbad seine touristische Attraktivität zurückgewinnen. Während die Destination in den 1990er-Jahren durch eine massive Schuldenkrise und die Zwangsverwaltung schwer geschwächt wurde, gelang es in den letzten Jahren, wieder kontinuierlich zu wachsen. Inzwischen zählt man rund 750'000 Logiernächte, die Umsätze erreichten wiederholt Rekordwerte. Die positive Entwicklung führte auch dazu, dass qualifizierte Fachleute – wie CEO Urs Zurbriggen – für das Projekt gewonnen werden konnten.
Zegg betont, dass sein Auftrag nicht nur in wirtschaftlichen und organisatorischen Fragen bestand. Er habe auch als eine Art Psychologe wirken müssen, denn weite Teile der Bevölkerung und der Leistungsträger waren nach den Krisenjahren resigniert. Hoffnung, Vertrauen und klare Perspektiven seien entscheidend gewesen. Deshalb setzte er von Beginn an auf Transparenz, nachvollziehbare Ziele und schnelle, sichtbare Verbesserungen. Dazu gehörten Investitionen in die Beschneiung, die Modernisierung des Markenauftritts und eine klare Strategie gegen die früher üblichen Rabattaktionen, die die Angebote entwertet hatten.
Ein weiterer Wendepunkt war der Beitritt zum Magic-Pass-Verbund. Während andere Destinationen beklagten, dass die Einnahmen pro Gast sinken, gelang es Leukerbad, den Ertrag pro Eintritt sogar zu steigern. Der Pass habe zudem geholfen, das Preisniveau anzuheben und Rabattaktionen abzuschaffen.
Auch Investitionen in die Zukunft stehen auf dem Plan. Insgesamt sollen über die nächsten 30 Jahre rund 100 Millionen Franken in die Torrent-Bahnen fließen – also etwa 3,3 Millionen pro Jahr. Dies betrifft nicht nur Ersatzinvestitionen, sondern auch neue Projekte wie die mögliche Erschließung des Torrenthorns. Zegg argumentiert, dass im Wallis Platz für einen weiteren Ausflugsberg sei, ähnlich wie Titlis, Jungfrau oder Säntis in anderen Regionen.
Kritische Themen bleiben dennoch: So sind einige Hotelbetriebe weiterhin ohne Nachfolgelösung, und die My Leukerbad AG prüfte mehrfach Übernahmen, die jedoch an überhöhten Preisvorstellungen scheiterten. Auch die Zukunft der Gemmibahn war ein Thema – hätte sich kein geeigneter Käufer gefunden, wäre die My Leukerbad AG eingesprungen, um einen Verkauf an kurzfristige Spekulanten zu verhindern. Zegg legt Wert darauf, dass Investoren die Philosophie und Strategie der Destination mittragen müssen.
Neben der operativen Arbeit engagierte sich Zegg auch für Nachhaltigkeit. Mit dem Label „ibex fairstay“ hat er selbst ein System zur Förderung nachhaltiger Tourismusbetriebe ins Leben gerufen. Er betont, dass zwar jede Reise Belastungen mit sich bringt, die Schweizer Destinationen vor Ort aber vergleichsweise umweltfreundlich arbeiten. In Leukerbad wurde sogar ein Fördertopf eingerichtet, um Hotels bei Zertifizierungen zu unterstützen.
Blickt man auf die Branche im Allgemeinen, ist Zegg überzeugt, dass der Wintertourismus keineswegs am Ende sei. Höhenlagen über 2000 Metern hätten gute Perspektiven, wenn sie in Beschneiung und ergänzende Angebote investieren. Schwieriger werde es dagegen für tiefer gelegene Gebiete, die sich dringend neu positionieren müssten. Ein Luxusgut wie in den USA werde Skifahren in Europa seiner Einschätzung nach nicht, da Produkte wie der Magic Pass das Gegenteil bewirken und Wintersport breiter zugänglich machen.
Nun tritt Roland Zegg mit 70 Jahren ab. Er hatte das Amt als Verwaltungsratspräsident 2021 übernommen, obwohl er eigentlich in Pension gehen wollte – damals fand sich niemand anderes für die Aufgabe. Heute sieht er die My Leukerbad AG stabil und zukunftsfähig aufgestellt und übergibt sein Amt mit einem guten Gefühl. Persönlich freut er sich nun auf mehr freie Zeit, auch wenn er auf seine Arbeit mit großer Dankbarkeit zurückblickt.
Zur Person: Roland Zegg stammt aus einer Unternehmerfamilie in Graubünden. Er studierte Maschinenbau und Technische Betriebswissenschaften an der ETH Zürich, gründete 1987 die Beratungsfirma grischconsulta AG und 1989 das TFA TourismusForum Alpenregionen. In seiner Laufbahn war er unter anderem Verwaltungsrat der Zermatt Bergbahnen AG, Sanierer der Bergbahnen Destination Gstaad und Verwaltungsratspräsident der Lenzerheide Marketing & Support AG. Mit seiner Expertise im Bereich Bergbahnen und Tourismus prägte er zahlreiche alpine Destinationen im In- und Ausland.
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2025/26: 10x Jakobshorn, 9x Parsenn, 6x Madrisa, 4x Sellaronda, 3x Andermatt, Arosa Lenzerheide, Rinerhorn, 2x Frutt, Pany, 1x Zermatt, Stilfser Joch, Landgraaf, Saas-Fee, Hintertux, Pitztaler, Titlis, Sölden, Glacier 3000, Gemsstock, Ostschweiz, Ischgl, Seiser Alm, Hasliberg, Kt. Schwyz, Mörlialp, Axalp, Gadmnen, Sternenberg, Grüsch, Val d'Anniviers, Anzère, Ovronnaz, Marécottes, Ghöch, Marbach, Sörenberg, Jura, Disentis, Fideris, San Bernardino, Splügen, Feldis, St. Antönien, Fribourg, Bergün, Alvaneu, Tenna, Minschuns, Oberengadin, Corvatsch, Malbun, Klewenalp, Belalp, Bürchen, Grächen, Leukerbad, Obersaxen, Laax
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