ski-chrigel hat geschrieben: 05.01.2024, 10:58
Ja, ersteres hatten sie schon im Sommer eingeführt und angekündigt, es auch im Winter so zu handhaben. Kosten sparen. Kann ich verstehen, und ist mE auch ok.
Soweit stimme ich dir zu.
Nur sind die Abfahrtszeiten mit xx.00 und xx.30 nicht gerade optimal auf das Postauto in Richtung Stans abgestimmt. Mit der xx.00-Bahn verpasst man den xx.08-Bus knapp, dasselbe mit der xx.30-Bahn auf den xx.42-Bus.
Wahrscheinlich dürfte aber der Umstand, dass die aktuellen Fahrzeiten der Bahn leicht zu merken sind, gegenüber obigen Nachteil überwiegen.
Mir ist noch aufgefallen, dass auf dem interaktiven Pistenplan https://www.klewenalp.ch/informationen/anreise-karte die Piste zwischen Twäregg und Aengi nicht mehr eingezeichnet ist.
So könnte man meinen man kommt dort nur in eine Richtung, aber nicht mehr zurück.
Auf den Pistenplänen im Gebiet ist die Piste drauf, siehe Seite 1 dieses Topics.
Zuletzt geändert von hehe am 13.01.2024, 00:31, insgesamt 2-mal geändert.
Stimmt. Generell haben Ängi und auch der Twäregg-Rückbringer keine Pisten. Und wenn man es genau nimmt, kommt man auch zur Stockhütte nicht mehr zurück.
Etwas schluddrig gemacht.
Dies ist bei vielen Skigebieten der Fall: Die interaktiven Pläne enthalten viele kleine Fehler. Denn sie werden in einem Büro von jemandem erstellt, der nicht einmal weiß, wie das Skigebiet aussieht.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Nico05 für den Beitrag (Insgesamt 3):
Alphorn-Weltrekord brachte die Klewenbahn gar in die BBC-Morgensendung
Die Bergbahnen Beckenried-Emmetten AG blickte an der Aktionärsversammlung auf ein aussergewöhnliches Geschäftsjahr zurück. Und bald steht der nächste Grossauftritt bevor.
6,7 Millionen Franken betrug der Umsatz im Geschäftsjahr 2023/24, gut 100’000 Franken der Gewinn. Und dies trotz nicht immer optimaler Schneeverhältnisse.
Das ist ja sehr erfreulich, und ist eine hohe Messlatte für die nächste Saison, die neu im MP-Grenzgebiet stattfindet.
Krass, dass Emmetten ein Plus von 87% Ersteintritte hat, hast du das bemerkt, dass da einiges mehr los war?
An der technischen Beschneiung ist das Unternehmen weiterhin intensiv dran. Der Umweltverträglichkeitsbericht sei nun abgeschlossen, so Rutishauser. «Das Gesamtprojekt ist aber sehr komplex. Wir müssen auch alle Stakeholder ins Boot holen. Das geht halt nicht so schnell, wie ich als Geschäftsführer mir das natürlich wünschen würde.»
Weitere News und einen Zeitplan gibt es noch nicht?
Wenn ich was erfahre, poste ich es natürlich sofort. Aber ich bin nicht sehr optimistisch, dass die Beschneiungsanlage bereits in den nächsten Jahren realisiert werden kann. Selbst wenn die Finanzen dies ermöglichen würden…
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor ski-chrigel für den Beitrag:
An der GV der Bergbahnen herrschte Optimismus (gemäss Luzerner Zeitung vom 27.09.25). Endlich mal wieder ein Gewinn (von 520'000 CHF). Folgende Projekte werden verfolgt:
Bis Ende 2027 wird der alte Übernachtungstrakt bei der Bergstation auf der Klewenalp mit 12 Wikkelhäusern und 48 Betten ersetzt. Dies sind Minihäuser, die fast vollständig aus Holz bestehen, mit Zellulose gedämmt werden und modular zusammensetzbar sind. Hinter dem Projekt steht der Hersteller Wikkelhouse Schweiz AG bzw. der Aargauer Immobilieninvestor Christian Schoop. (Letzter investiert "aus Leidenschaft" - wie er selber sagt - in diverse Immobillienprojekte, z.B. hat er das alte Hotel des Alps auf der Rigi übernommen und baut auch dort Winkelhäuser. Weiter Projekte ist der Kauf eines seit Jahrzehnten leerstehenden Hotels auf der Furka und macht dort einen Künstlertreffpunkt. Oder ein Buisinesscenter in Altdorf, die Isleten wollte er auch übernehmen, hat sich gegen Sawiris aber nicht durchgesetzt).
Durch die modulare Bauweise sind die Häuser schnell installiert und könnten bei Bedarf rückstandslos wieder abgebaut werden. Gemäss dem VR-Präsidenten werden die Gäste diese Häuschen "lieben".
Geprüft wird auch ein Umbau der heutigen Räumlichkeiten des Restaurants Klewenstube 1600 zu touristisch genutzten Ferienwohnungen. Für ein Sportgeschäft und die Skischule sei ebenfalls Platz vorgesehen. Die «alte Klewenstube» soll mit einem 60-plätzigen Restaurant sowie einem Saal für 80 bis 100 Gäste ergänzt werden, um auch das Gruppengeschäft deutlich besser bedienen zu können. Zudem soll die Bergstation grundlegend saniert werden.
Die Gesamtkosten für die Projekte betragen 8-9 Mio. CHF - aufgebracht durch den Aargauer Immobilieninvestor.
Die Baueingabe für die technische Beschneiung erfolgt nächstens.
Vor ein paar Jahren hiess es doch noch, dass sogar das Geld für die Verbesserung eines Fundaments eines Mastens fehlt... deutlich optimistischere Töne aus der Klewenalp.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor benjamin für den Beitrag (Insgesamt 3):
Ja, es ist eine förmliche Euphorie zu spüren. Aber ich finde das nach einem einzelnen mit viel Schnee-Glück erfolgreich verlaufenen Winter etwas übertrieben. Der nächste schneearme Winter kommt bestimmt und ich würde sämtliche Mittel für die Beschneiung einsetzen. Man sieht ja anhand dieses Abschlusses, wie stark man der Schneelage ausgeliefert ist. Natürlich sind Alternativen zum Skifahren auch wichtig, aber ob das Hotel- und Restaurant-Umbauten sind? Aber klar, wenn man dies von einem Investor „geschenkt“ erhält, sagt man nicht nein.
Es ist noch nicht lange her, da hat man über die komplette Einstellung des Skibetriebs gesprochen.
Bis jetzt weiss ich nicht konkret, was die Baueingabe für die technische Beschneiung genau beinhaltet. Wenn es was grösseres wäre, hätte man das doch sicher publik gemacht.
Hotel und Restaurant kann nur eine gute Auslastung erreichen mit viel Wintergästen, davon werden viele Skifahrer sein also muss es genug Schnee haben. Die Beschneiung ist das allerwichtigste
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Schneegott für den Beitrag:
Zusammengefasst:
Die Bergbahnen Beckenried-Emmetten AG planen auf der Klewenalp den Bau von zwölf kleinen Chalets, die bis Ende 2027 entstehen sollen.
Damit wollen sie den alten und nicht mehr nutzbaren Übernachtungstrakt ersetzen und gleichzeitig das Angebot für Gäste modernisieren und erweitern. Die neuen Mini-Chalets sollen ein naturnahes, attraktives Übernachtungserlebnis bieten und zur strategischen Weiterentwicklung des Tourismus auf der Klewenalp beitragen. Zusätzlich stehen weitere Projekte im Raum, darunter ein neues Restaurant und technische Beschneiungsanlagen, um die Region langfristig wettbewerbsfähig und für Besucher noch interessanter zu machen.