Kurz zur Geschichte
Ganz am Anfang stand vor über 100 Jahren der Bau der Standseilbahn. Zuerst fuhr sie nur im Sommer, seit 1928 auch im Winterbetrieb. Damals dauerte eine Fahrt 20 Minuten, heute noch sechs bis sieben Minuten. Der Winterbetrieb der Standseilbahn war die Grundlage für den Aufschwung Braunwalds als Wintersportort mit den Attributen autofreie Sonnenterrasse und familienfreundlich. Seit 1936 gibt es die erste Aufstiegshilfe für den Wintersport, einen Skischlittenbahn auf den Grotzenbühl. 1974 dann durch eine Zweiergondelbahn ersetzt und seit 1990 dreht die Gruppenumlaufbahn ihre Runden. Ausgeführt in zwei Sektionen ab Niederschlacht vom lokalen Hersteller Streiff gebaut. 1941 gab es den ersten Skilift bei Niederschlacht, 1947 folgte die Seitwertssesselbahn auf den Gummen. 2005 wurde diese durch die heutige Spezial-Konstruktion ersetzt. Ab 1968 folgte der Skilift von Mattwald sowie ein Jahr später die Sesselbahnen auf den Seblengrat und ins Bächital. Warme Winter und hohe Betriebskosten haben machen den Bergbahnen wiederholt zu schaffen. Für das Jahr 2025 ist der Betrieb gesichert, somit nichts wie hin für einen Besuch.
Bewertung Skigebiet
Öffnungszeiten:
21.12.24 - 23.03.25
Die meisten Anlagen fahren von 08:45 respektive 09:00 bis 16:15 Uhr
GUB Grotzenbühl fährt von 08:30 bis 16:45 und ermöglicht so einen langen Skitag.
Letzte Pistenkontrolle um 17:00 Uhr
Tageskarten Preise:
- 1 Tag kostet CHF 54.- Erwachsen und 44.- für Kinder
- Es gibt um 4.- reduzierte Karten für Ticket ohne SSB oder nur für den Anfängerbereich.
Pistenplan:
Besuch am 15.02.25
Aufgrund der düsteren Prognosen für das Skigebiet kauften wir uns Anfang Saison bereits zwei Skitickets bei Ticketcorner mit der 50% Aktion. Die Schneebedingungen sind in den letzten Saison immer ein kritischer Punkt gewesen. Für diese Saison und insbesondere unseren Besuch hatten wir allerdings Glück und Braunwald präsentierte sich als "Schneewald"
Mit frischen rund 20cm Neuschnee war klar, dass die Pisten nicht gut halten werden. Für das optische Bild hingegen war es eindeutig hilfreich so einen schön verschneiten Prachtstag mit Kaiserwetter zu erhalten und eben nicht in „braun“ wie sonst oft
