In Paradiso wird immer noch viel gebaut, die Talstation der San Salvatore-SSB ist zwischen Häuserschluchten eingezwängt. Die hätte man dann auch gleich ins Erdgeschoss eines Hochhauses einbauen können. Waggon der unteren Sektion: Die Bahn geht auch auf die Belle Époque zurück und wurde schon 1890 in Betrieb genommen.
Madonna, der Ausblick vom Kirchendach ist immer wieder spektakulär: In der Ferne sieht man das Monterosa-Massiv: Ab hier bin ich nach Carona gewandert, der Weg geht zunächst recht steil runter durch den Wald. Carona war früher mal eine eigene Gemeinde, mittlerweile hängt hier auch die LVGA-Flagge. Enge Gassen: Es gibt hier mehrere Restaurants, die alle einen einladenden Giardino haben. Ich bin dann weiter zur Alpe Vicania, der Weg steigt hier wieder leicht an und führt durch angenehm schattigen Wald. Nach ca 2h kommt man am Restaurant Alpe Vicania raus, das ebenfalls eine schöne Terrasse mit schattigen Bäumen hat und im Gault Millau gelistet ist. Ich habe ein leckeres Zabaglione genommen und die entspannende Atmosphäre genossen. Auf die Alpe Vicania bin ich gekommen, weil mir ein Tessiner Heli-Pilot mal die Landemöglichkeit hinter dem Restaurant gezeigt hatte. Man kann aber auch ganz normal mit dem Auto hochfahren. Der Pilot ist leider bei einem Heli-Crash gestorben. Riposa in pace, Gabriele.
Zum Schluss kam noch der steile Abstieg nach Morcote: Morcote hat mal den Titel "schönstes Dorf der Schweiz" gewonnen, was durchaus zutreffend ist. Die Lage direkt am See ist natürlich vorteilhaft: Insgesamt braucht man knapp 3h für die Strecke, ist eher eine einfache Tour. Aber mit kulinarischen Highlights.
