14.06.2025 - Mit dem Bike auf den Hoch Ybrig

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Dave
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14.06.2025 - Mit dem Bike auf den Hoch Ybrig

Beitrag von Dave »

Es ist Samstag Morgen gegen halb neun als ich aufstehe. Am Freitag Abend war ich noch zu einem Abendessen verabredet und kam so erst spät ins Bett. Es stellt sich nun die Frage was tun an diesem sommerlichen Tag. Um in die Berge zu fahren ist es zu spät, zumal dort gegen Nachmittag Gewitter angesagt sind. Für eine Runde in der Umgebung ist es aber mit über 30 Grad definitiv zu heiss. So entsteht die Idee mit dem Zug nach Einsiedeln zu fahren, in der Hoffnung dass es dort zumindest ein paar Grad kühler ist, und diese Voralpen-Region von den Gewittern verschont bleibt. Der Plan ist es von dort zum Spirstock im Skigebiet Hoch Ybrig und dann irgendwie via Sihlsee und Etzel nach Pfäffikon SZ zu fahren. Anders als sonst bleibt mir keine Zeit um die Tour im Detail zu planen. So muss ich mir unterwegs die Route spontan zurechtlegen. Da ich in der Gegend aber schon einige Male mit dem Bike unterwegs war, sollte das kein Probkem sein.
So mache ich Frühstück, packe meine Sachen zusammen und fahre kurz vor 10 Uhr los. Als ich das Haus verlasse, ist es bereits drückend heiss. Die Entscheidung gegen eine Runde in der näheren Umgebung war also richtig. Weiter geht es mit dem Zug ab Wetzikon via Rapperswil nach Einsiedeln, wo ich gegen 11:15 eintreffe.
In Einsiedeln angekommen fahre ich dem Radweg entlang via Alpthal nach Brunni. Der Weg ist schön angelegt und führt auf Kiesstrassen zuerst über Felder und dann dem Fluss entlang. Einzig das letzte Stück nach Brunni muss man auf der Strasse absolvieren.
Alpthal, Blick in Richtung Mythen
Alpthal, Blick in Richtung Mythen
Angekommen in Brunni bei der Talstation des Skilifts Haggenegg. Die Mythen sind einfach immer sehr hübsch anzusehen.
Angekommen in Brunni bei der Talstation des Skilifts Haggenegg. Die Mythen sind einfach immer sehr hübsch anzusehen.
Beim Parkplatz in Brunni zweige ich links auf ein Asphaltsträsschen ab, welches hoch in Richtung Müsliegg/Zwäcken führt. Obwohl ich mich bereits auf über 1000 m befinde und die Strasse teilweise im Wald liegt, ist es brutal heiss. Der Schweiss tropft mir konstant von der Nase runter.
Aufstieg zur Müsliegg
Aufstieg zur Müsliegg
Nach einer Weile geht die Asphaltstrasse in eine Kiesstrasse über, kurz darauf ist der Berggrat zwischen Alptal und Muotatal bei der Müsliegg erreicht.
Angekommen auf der Alp Zwäcken.
Angekommen auf der Alp Zwäcken.
Gross Mythen im Zoom
Gross Mythen im Zoom
Blick über das Moutatal zum Stoos
Blick über das Moutatal zum Stoos
Stoss, dahinter die Berge rund um den Uri Rotstock.
Stoss, dahinter die Berge rund um den Uri Rotstock.
Von der Alp Zwäcken fahre ich rüber zur Ibergeregg.
Angekommen auf der Ibergeregg, Blick in Richtung Oberiberg
Angekommen auf der Ibergeregg, Blick in Richtung Oberiberg
Brünnelistock mit seinen Schleppliften
Brünnelistock mit seinen Schleppliften
Auf der Ibergeregg angekommen fahre ich einige Meter auf der Strasse in Richtung Schwyz ab, bis links ein Trail in den Wald abzweigt, welcher zum Altberg führt. Dieser ist grösstenteils fahrbar, an zwei Stellen muss ich das Bike aber kurz schieben, da es schlich zu steil nach oben geht.
Alp Altberg, Blick zum Vierwaldstädtersee. Leider ist auch heute die Fernsicht nicht sonderlich gut.
Alp Altberg, Blick zum Vierwaldstädtersee. Leider ist auch heute die Fernsicht nicht sonderlich gut.
Vom Altberg geht es weiter über eine Alpstrasse via Sternenegg und Laucherchappelen zum Spirstock. Zwar immer wieder steil, vorerst aber alles gut fahrbar.
Sternenegg
Sternenegg
Hier muss ich einige Meter schieben, da zu viel loser Schotter auf diesem steilen Wegabschnitt liegt.
Hier muss ich einige Meter schieben, da zu viel loser Schotter auf diesem steilen Wegabschnitt liegt.
Der Aufstieg beginnt mir schwer zu fallen, da mir zunehmend die Energie fehlt. Die etwas zu kurze Nacht macht sich bemerkbar und die Hitze leistet auch ihren Beitrag. Dennoch sammle ich die letzten Kräfte um mich hoch auf den Spirstock zu hieven.
Das Ziel kommt in Sichtweite
Das Ziel kommt in Sichtweite
Angekommen auf dem Spirstock auf 1771 m.ü.M. Blick zum (heute kaum sichtbaren) Vierwaldstädtersee.
Angekommen auf dem Spirstock auf 1771 m.ü.M. Blick zum (heute kaum sichtbaren) Vierwaldstädtersee.
Blick in die andere Richtung zu den Sesselbahnen Hesisbol und Sternen mit den Glarner Alpen im Hintergrund
Blick in die andere Richtung zu den Sesselbahnen Hesisbol und Sternen mit den Glarner Alpen im Hintergrund
Auf dem Spirstock mache ich eine längere Pause. Zuerst esse ich etwas und dann lege ich mich für rund 30 min auf eine Bank um mich etwas auszuruhen. Danach geht es weiter in Richtung Bergstation der Sesselbahn Sternen.
Zuerst fahre ich runter zum Nühüttli.
Die Abfahrt vom Spirstock ist im oberen Bereich schön zu fahren.
Die Abfahrt vom Spirstock ist im oberen Bereich schön zu fahren.
Danach folgt eine Treppe. Diese traue ich mir nicht zu zu fahren. Aufgrund des dämlich platzierten Weidezauns kann mach auch nicht daneben abfahren. So ist schieben angesagt.
Danach folgt eine Treppe. Diese traue ich mir nicht zu zu fahren. Aufgrund des dämlich platzierten Weidezauns kann mach auch nicht daneben abfahren. So ist schieben angesagt.
Beim Nühüttli angekommen geht es für mich auf der anderen Seite hoch zu den Bergstationen der Sesselbahnen Hesisbol und Sternen. Der Weg ist im unteren Bereich ordentlich steil und überschreitet kurzfristig gar die 25%. Nach der ausgedehnte Pause auf dem Spirstock habe ich aber wieder deutlich mehr Energie, sodass es nun wieder ohne grössere Mühen bergauf geht.
Zwischen den beiden Sesselbahn-Bergstationen. Blick über das Muotatal rüber in die Glarner Alpen.
Zwischen den beiden Sesselbahn-Bergstationen. Blick über das Muotatal rüber in die Glarner Alpen.
Blick ins Muotatal und Hürital.
Blick ins Muotatal und Hürital.
Blick ins Hürital. Von dort bin ich letzten Sommer mit dem Bike über den Chinzig Chulm ins Schächental gefahren. Insbesondere aus landschaftlicher Sicht sehr zu empfehlen.
Blick ins Hürital. Von dort bin ich letzten Sommer mit dem Bike über den Chinzig Chulm ins Schächental gefahren. Insbesondere aus landschaftlicher Sicht sehr zu empfehlen.
Blick zurück zum Spirstock und den Mythen
Blick zurück zum Spirstock und den Mythen
Lauchernstöckli und Mythen im Zoom
Lauchernstöckli und Mythen im Zoom
Angekommen bei der KSB Sternen
Angekommen bei der KSB Sternen
Sihlsee
Sihlsee
Nun stellt sich die Frage wie weiter. Eigentlich möchte ich gerne rüber zur Drusberghütte queren, der Weg soll aber anspruchsvoll und nur teilweise fahrbar sein. Zudem sind über dem Moutatal insbesondere in Richtung Glarus dunkle Wolken aufgezogen und bereits erste Donner zu hören. Das Gewitter sollte jedoch nach Westen ziehen und mich somit nicht bzw. höchstens ganz am Rand betreffen. Ich bin etwas zwiegespalten, entscheide mich aber schliesslich für die Traverse zur Drusberghütte.
Der Trail startet ganz gut, hier noch problemlos zu fahren.
Der Trail startet ganz gut, hier noch problemlos zu fahren.
Bald wird der Trail aber ruppiger und es beginnt bergauf zu gehen. Keine gute Kombination, sodass erst einmal schieben angesagt ist.
Blick ins Tal Richtung Weglosen
Blick ins Tal Richtung Weglosen
Bergstation der neuen Tri-Line
Bergstation der neuen Tri-Line
Baustelle bei der Zwischenstütze
Baustelle bei der Zwischenstütze
Talstation Weglosen
Talstation Weglosen
Der Aufstieg ist zwar nicht steil, zieht sich aber in die Länge und ist kaum fahrbar. Als es dann endlich abwärts geht, wird der Weg deutlich schlechter und steiler, sodass ich das Bike weiter schieben muss.
Blick zurück, zumindest für mich absolut unfahrbar.
Blick zurück, zumindest für mich absolut unfahrbar.
Weiterer Verlauf des Wegs. Sieht zwar gut aus, aufgrund diverser Hindernisse (Steine, kleine Felsen, Gräben, etc.) ist aber immer wieder Schieben angesagt.
Weiterer Verlauf des Wegs. Sieht zwar gut aus, aufgrund diverser Hindernisse (Steine, kleine Felsen, Gräben, etc.) ist aber immer wieder Schieben angesagt.
Landschaftlich ist es aber sehr nett hier
Landschaftlich ist es aber sehr nett hier
Nach einer guten halben Stunde Schiebestrecke wird der Weg zunehmend besser, sodass ich endlich wieder flüssig fahren kann und immer seltener absteigen muss.
Blick zurück Richtung Hoch Ybrig
Blick zurück Richtung Hoch Ybrig
Sehr schöne Landschaft hier
Sehr schöne Landschaft hier
Dito
Dito
Angekommen bei der Chöplishütte
Angekommen bei der Chöplishütte
Bei der Chöplishütte unterläuft mir dann ein kleines Missgeschick. Ich bestaune die schöne Landschaft und bin deshalb nicht ganz so gut auf den Weg fokussiert. Dabei übersehe ich einen Weidezaun, welcher auch äusserst schlecht sichtbar ist (dünner gelber Draht vor saftig grüner Wiese, ohne jegliche weitere Markierung). Der Zaun stoppt mich dann sehr unsanft. Zum Glück bin ich gerade sehr gemächlich unterwegs. Einen Sturz kann ich zwar nicht ganz vermeiden, jedoch aber so abfangen, dass ich ausser einem blauen Fleck an der Schulter unbeschadet davon komme. Bei höherer Gedchwindigkeit hätte das aber böse ausgehen können.
Blick zurück zur Chöplishütte
Blick zurück zur Chöplishütte
Bis hier hat das Wetter gut gehalten. Nun beginnen aber von Westen her dunkle Woklen reinzudrücken:
20250614_161546.jpg
Ich entscheide mich deshalb auf der Strasse nach Weglosen abzufahren.
Kapelle etwas oberhalb der Strasse
Kapelle etwas oberhalb der Strasse
Unterwegs kann ich nochmals einige Blicke auf die Baustelle der Tri-Line werfen. Die Bilder werde ich sobald ich Zeit finde im Infrastruktur-Topic posten.

In Weglosen angekommen fahre ich der Stasse entlang nach Unteriberg und von dort über Nebenstrassen an den Sihlsee.
Blick Richtung Hoch Ybrig und Ibergeregg, wo es mittlerweile regnet. Das ist für mich heute gut aufgegangen, dass ich gerade vor dem Regen wieder aus den Bergen raus bin.
Blick Richtung Hoch Ybrig und Ibergeregg, wo es mittlerweile regnet. Das ist für mich heute gut aufgegangen, dass ich gerade vor dem Regen wieder aus den Bergen raus bin.
Blick Richtung Studen
Blick Richtung Studen
Am Sihlsee angekommen fahre ich der Strasse folgend nach vorne. Ich überlege mir kurz auf die Sattelegg zu fahren. Es ist jedoch bereits 17:15, weshalb ich darauf verzichte und lieber auf direktem Weg in Richtung Etzel fahre.
Unterwegs am Sihlsee. Das Wolkenband über mir bewegt sich seit Weglosen in etwa mit derselben Geschwindigkeit wie ich in Richtung Mittelland.
Unterwegs am Sihlsee. Das Wolkenband über mir bewegt sich seit Weglosen in etwa mit derselben Geschwindigkeit wie ich in Richtung Mittelland.
Kurz vor Egg muss ich anhalten und die Karte auf dem Smartphone konsultieren. Dabei sehe ich, dass an dieser Stelle ein Strässchen hoch zum Stöcklichrüz abzweigt. So entscheide ich mich für den kleinen Umweg und nehme diesen schönen Aussichtspunkt auch noch mit.
Angekommen beim Stöcklichrüz, Blick Richtung Linth-Ebene
Angekommen beim Stöcklichrüz, Blick Richtung Linth-Ebene
Das Stöcklichrüz ist einfach ein genialer Aussichtspunkt. An diesem Abend ist es zudem komplett ausgestorben. Liegt wohl an der Uhrzeit, denn mittlerweile ist es bereits kurz nach 18 Uhr. Die Abendstimmung mit den vorbeiziehenen Gewitterwoklken macht das ganze zusätzlich speziell.
Blick in die Alpen, wo es mittlerweile regnet.
Blick in die Alpen, wo es mittlerweile regnet.
Zürichsee mit Seedamm.
Zürichsee mit Seedamm.
Insel Ufenau und Greifensee dahinter
Insel Ufenau und Greifensee dahinter
Seedamm und Pfäffikersee dahinter
Seedamm und Pfäffikersee dahinter
Einfach eine schöne Landschaft hier
Einfach eine schöne Landschaft hier
Dito
Dito
Stöcklichrüz mit Mythen im Hintergrund
Stöcklichrüz mit Mythen im Hintergrund
Sogar die Rigi ist von hier zu sehen.
Sogar die Rigi ist von hier zu sehen.
Blick Richtung Sihlsee und Einsiedeln
Blick Richtung Sihlsee und Einsiedeln
Nachdem ich die Aussicht und die Stimmung etwas genossen habe, fahre ich weiter Richtung Etzel.
Einfach traumhaft
Einfach traumhaft
Ein gutes Stück vor dem Etzel zweige ich nach rechts ab in einen Trail runter nach Altendorf.
Der obere Teil geht über eine Wiese und ist gut zu fahren.
Oberer Abschnitt des Trails Richtung Altendorf
Oberer Abschnitt des Trails Richtung Altendorf
Den Einstieg zum mittleren Teil verpasse ich leider. Das ist halt der Nachteil, wenn man ohne GPS-Track unterwegs ist. Den unteren Abschnitt nehme ich wieder mit. Dieser ist aber ziemlich anspruchsvoll und ich muss 2-3 Mal absteigen und kurz schieben. Insgesamt aber dennoch durchaus spassig.
Angekommen in Altendorf fahre ich noch nach Pfäffikon SZ, von wo es mit der S5 ohne Umsteigen zurück nach Wetzikon geht. Dort komme ich um 19:45 an, sodass ich auf dem Rückweg gerade noch rechtzeitig bin, um im Coop das nötigste für den Sonntag einzukaufen (der Coop schliesst um 20:00).

Fazit:
Schöne Runde in einer traumhaften Umgebung. Die Landschaft zwischen Mythen und Hoch Ybrig ist einfach immer schön. Das Stöcklichrüz am Schluss war mit der schönen Abend / Gewitterstimmung noch die ideale Abrundung der Runde. Leider kann die Region aber fahrtechnisch nicht ganz überzeugen. Es gibt nur wenige Trails, und diese sind rasch sehr anspruchsvoll (S3 und mehr). Unter den gegebenen Voraussetzungen war die Tour aber dennoch ideal.

Zum Schluss noch die Eckdaten:
Strecke: 69.8 km
Aufstieg: 1870 m
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Re: 14.06.2025 - Mit dem Bike auf den Hoch Ybrig

Beitrag von seilreiter »

Wauu wahnsinns schöner Bericht. Hab auf der Karte deine Strecke verfolgt und hier und da verfolgt. Sehr schöne Flecken. Ich bin ja auch voll überzeugt von dieser, bis vor kurzen unbekannten Region für mich.
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Re: 14.06.2025 - Mit dem Bike auf den Hoch Ybrig

Beitrag von skifreakk »

Tolle Tour, vielen Dank für die Eindrücke!
Ein Teil davon bin ich schon zwei mal von Schwyz aus gefahren - Da funktioniert die Auffahrt auch hervorragend. Ab dem Ibergeregg-Pass wird der Weg schwieriger und ich musste ebenfalls viele Passagen schieben, gehört in diesen Ecken wohl (leider) einfach dazu...
Das mit den Treppen und dem Asprerrband ist ja blöd, damals konnte ich noch problemlos nebendran fahren, was zwar auch nicht so trivial war, aber ganz gut ging.

Ohne Schiebepassagen geht es vom Pass nur mit Abfahrt via Trail oder Straße nach Oberiberg und von dort über die wenig befahrene Straße zum Seeliboden und weiter nach Sternen. Die Straße endet dort, wo dieser Treppenabstieg endet. Dann muss man aber vermutlich für den Spirstock dort hochschieben.
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Re: 14.06.2025 - Mit dem Bike auf den Hoch Ybrig

Beitrag von Dave »

Von Schwyz (bzw. besser gesagt von Rickenbach) bin ich vor ein paar Jahren auch mal hoch gefahren. Das habe ich auch als sehr lohnenswert empfunden, insbesondere der tolle Ausblick auf den Vierwaldstädtersee.
Von Oberiberg bin ich auch schon über die Strasse via Seelisboden hoch. Das geht tatsächlich ganz gut zu fahren. Danach habe ich jeweils tatsächlich das Bike die Treppe hochgeschoben. Letzten Samstag ist mir aber aufgefallen, dass man kurz vor dem Ende der Strasse rechts abzweigen und zur Lauchernchappelen queren könnte, von wo man bis zum Spirstock fahren kann. Das wäre wohl die einzige Möglichkeit den Spirstock ohne Schiebestrecke zu erklimmen.
Bei dieser Variante bin ich aber jeweils von Einsiedeln via Humel und Unteriberg nach Oberiberg gefahren und dann via Ibergeregg und Alpthal zurück (entspricht grob der ausgeschilderten Route 967 "Hoch-Ybrig Bike"). Die ausgeschilderte Route macht für mich aber an einigen Stellen wenig Sinn:
- Bei Unteriberg führt die Route durch ein Bike-Fahrverbot. Ich bin dann jeweils einfach der Strasse entlang nach Oberiberg hoch
- Ab Oberiberg führt die Route via Adlerhorst zum Seebli, wo das Bike rund 10 min hochgetragen werden muss. Das habe ich einmal gemacht und bin dann die nächsten Male über die Strasse ab Oberiberg direkt zum Seebli hoch.
- Zum Spirstock führt die Route über besagte Treppe. Die oben beschriebene Variante via Laucherchappelen erscheint mir da deutlich sinnvoller.
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