Bewusst offene Betriebe im Sinne der Saisonverlängerung

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hitparade
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Bewusst offene Betriebe im Sinne der Saisonverlängerung

Beitrag von hitparade »

Engadiner Post über die Saisonverlängerung bis Ostern mit guten Schneeverhältnissen:
https://www.engadinerpost.ch/news/2025/ ... laengerung

Saisonverlängerung als strategisches Ziel: Bergregionen setzen auf bewusste Offenhaltung über Ostern

Die diesjährigen späten Ostertage stellen Bergbahnen und Tourismusbetriebe vor besondere Herausforderungen – und bieten zugleich Chancen. Trotz sehr guter Schneeverhältnisse sind in den Wochen vor Ostern weniger Gäste unterwegs als während der klassischen Hauptsaison. Dennoch setzen viele Destinationen gezielt auf eine verlängerte Wintersaison, um diesen Zeitraum touristisch zu nutzen.

Samnaun bleibt zuversichtlich

In Samnaun zeigt man sich optimistisch. Die Silvretta Arena hat sich in den vergangenen Jahrzehnten als Frühjahrs-Skidestination mit attraktiven Pistenbedingungen und Eventangeboten etabliert. Auch wenn bei einem späten Ostertermin wie in diesem Jahr das Gästeaufkommen im Vorfeld geringer ist, rechnet Viktor Prinz, Direktor der Bergbahnen Samnaun, mit einem gelungenen Saisonabschluss am 4. Mai. Die derzeit ausgezeichneten Schneeverhältnisse und Veranstaltungen wie Konzerte stimmen ihn zuversichtlich.

Regionale Strategie zur Saisonverlängerung

Die Tourismusregion Engadin Scuol Samnaun Val Müstair verfolgt seit Längerem das strategische Ziel, die Wintersaison zu verlängern. Tourismusdirektor Bernhard Aeschbacher betont, dass dies nur gemeinsam mit den lokalen Betrieben gelingen kann. Neben den Bergbahnen, die durchgehenden Betrieb bis in den Mai ermöglichen, bleiben auch Wellnessbetriebe wie das Bogn Engiadina oder das Alpenquell-Bad geöffnet.

Ein stimmiges Gesamtangebot ist entscheidend – dafür müssen auch Hotels und Restaurants mitziehen. Dass nicht alle Betriebe während der Zwischensaison offen bleiben, sei verständlich und Teil der unternehmerischen Freiheit. Entscheidend sei, dass sich genügend Partner finden, um Gästen ein attraktives Angebot zu bieten.

Wetter und Wochenendfrequenz

Die Region verzeichnet vor allem an Wochenenden mit gutem Wetter hohe Besucherzahlen. Unter der Woche sei es ruhiger, dennoch profitiere man von Schneesportbegeisterten, die das Frühjahrsskilaufen schätzen – insbesondere, da viele tiefere Skigebiete bereits geschlossen haben.

Osterzeit als Chance – und Herausforderung

Auch für das Oberengadin ist der späte Ostertermin eine strategische Frage. Jan Steiner, CEO der Engadin Tourismus AG, verweist auf die Hotels Waldhaus in Sils und Walther in Pontresina, die sich durch konsequente Offenhaltung eine treue Frühlingsklientel aufgebaut haben. Gäste, die während Ostern ins Engadin kommen, suchen oft gezielt Ruhe, Genuss und gute Schneeverhältnisse – und finden diese auch.

In St. Moritz sind viele Hotels ganzjährig geöffnet, andere nutzen die Zwischensaison für Renovationen. Marijana Jakic, CEO von St. Moritz Tourismus, sieht in der laufenden Wintersaison einen erfolgreichen Abschluss, der nicht nur ökonomisch, sondern auch für die Markenbindung als Ganzjahresdestination wichtig ist.

Schneesicherheit als wirtschaftlicher Faktor

Markus Moser, Präsident von Bergbahnen Graubünden und CEO der Corvatsch AG, betont die Bedeutung der technischen Beschneiung. Diese sei unerlässlich, um eine planbare und verlässliche Saison bis in den Frühling zu gewährleisten – auch über Ostern hinaus. In Graubünden erzielen die Bergbahnen 92 % ihres Transportumsatzes im Winter. Die Zahlungsbereitschaft der Gäste ist in der kalten Jahreszeit deutlich höher als im Sommer.

Ein zentrales Zukunftsthema ist daher die Sicherung der Talabfahrt Hahnensee nach St. Moritz – insbesondere durch die Weiterführung der Bewilligung für die Beschneiungsanlage. Diese Verbindung soll künftig jedes Jahr bis Ostern geöffnet bleiben und stellt ein zentrales Element in der Strategie zur Saisonverlängerung dar.
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Re: Bewusst offene Betriebe im Sinne der Saisonverlängerung

Beitrag von hitparade »

Und die Zusammenfassung in einem Satz :D :
In einem Jahr, in dem Ostern besonders spät fällt, die Schneeverhältnisse in den hochgelegenen Regionen Graubündens und des Engadins jedoch ausgezeichnet sind und sich zahlreiche Destinationen von Samnaun über Scuol bis nach St. Moritz bemühen, die touristische Wertschöpfung durch bewusst lange Offenhaltung der Skigebiete, Wellnessanlagen und ausgewählter Hotelbetriebe bis weit in den Frühling hinein zu sichern, entwickelt sich das Thema Saisonverlängerung mehr denn je zu einer strategischen Leitfrage, bei der sich Tourismusorganisationen, Bergbahnunternehmen und Hotellerie-Betriebe gleichermaßen fragen müssen, inwieweit es ihnen gelingt, durch eine abgestimmte Angebotsstruktur, gezielte Events und einen klaren Fokus auf Qualität, Schneesicherheit sowie ganzjährige Erlebbarkeit nicht nur wirtschaftlich erfolgreich zu agieren, sondern zugleich auch langfristig ihre Positionierung als alpine Ganzjahresdestination zu festigen, wobei die Silvretta Arena mit ihren nach wie vor hervorragenden Pistenbedingungen und geplanten Konzerten als klassisches Beispiel einer Frühjahrs-Skidestination mit internationaler Ausstrahlung gilt und Viktor Prinz, Direktor der Bergbahnen Samnaun, in dieser besonderen Situation, in der zwischen dem Rückgang der Gästezahlen in den drei Wochen vor Ostern – wie schon 2019 beobachtet – und den dennoch stabilen Zahlen von durchschnittlich über 10.500 Ersteintritten pro Tag unterschieden werden muss, durchwegs optimistisch bleibt, nicht zuletzt aufgrund der kontinuierlichen Investitionen in Qualität und Infrastruktur sowie der anhaltend hohen Schneesicherheit, die auch andere Destinationen wie Scuol und St. Moritz nutzen, um mit gezielten Maßnahmen wie der Offenhaltung von Bädern wie dem Bogn Engiadina oder dem Alpenquell-Bad, die bis zum 4. Mai betrieben werden, zusätzliche Anreize für Gäste zu schaffen, die abseits des klassischen Wintertrubels im April Ruhe, Natur, Erholung und Sport verbinden möchten, wobei Bernhard Aeschbacher, Direktor der TESSVM, explizit betont, dass eine wirksame Saisonverlängerung nur dann gelingen könne, wenn auch Hotel- und Gastronomiebetriebe mitziehen, um gemeinsam mit den Bergbahnen ein geschlossenes Ganzjahresangebot zu schaffen, das nicht nur den touristischen, sondern auch den wirtschaftlichen Ansprüchen der Region gerecht wird, was jedoch, wie er erklärt, nicht bedeute, dass jeder Betrieb geöffnet bleiben müsse, sondern dass es vielmehr um eine bewusste strategische Entscheidung jedes einzelnen Unternehmens gehe, die – wie Jan Steiner, CEO der Engadin Tourismus AG, ergänzt – auch stark davon abhängt, ob es einem Hotel gelungen ist, sich über Jahre hinweg eine stabile Frühlingsklientel aufzubauen, wie dies etwa dem Hotel Waldhaus in Sils oder dem Hotel Walther in Pontresina gelungen ist, wo treue Stammgäste Jahr für Jahr wiederkehren, um gerade während der Osterzeit den Mix aus Schneesport, Kulinarik und Entspannung zu genießen, während gleichzeitig auf Destinationsebene klar wird, dass die hohe Schneesicherheit, gerade im Oberengadin, ein enormer Vorteil gegenüber tiefer gelegenen Skigebieten ist, deren Saisons oft schon früher enden müssen, weshalb laut Marijana Jakic, CEO von St. Moritz Tourismus, die noch offenen Anlagen wie Corvatsch und Diavolezza gezielt genutzt werden, um den Gästen ein attraktives Angebot über die Ostertage hinweg zu bieten, wobei viele Hotels in St. Moritz als Ganzjahresbetriebe geöffnet bleiben, andere hingegen die Zwischensaison nutzen, um Renovierungen durchzuführen, was nicht nur betriebswirtschaftlich sinnvoll ist, sondern auch der langfristigen Qualitätssicherung dient, während gleichzeitig der touristische Winterbetrieb in ökonomischer Hinsicht weiterhin unersetzlich bleibt, wie Markus Moser, Präsident der Bergbahnen Graubünden und CEO der Corvatsch AG, betont, denn mit einem Anteil von 92 Prozent des Transportumsatzes, der im Winter generiert wird, liegt die wirtschaftliche Bedeutung des Schneesports weiterhin klar auf der Hand, insbesondere auch deshalb, weil die Zahlungsbereitschaft der Gäste im Winter – laut Moser – doppelt bis dreifach so hoch sei wie im Sommer, weshalb ein funktionierendes Businessmodell für den Sommer bis heute fehle und daher alle Maßnahmen, die eine sichere und lange Wintersaison gewährleisten, zentral sind, wie etwa die technische Beschneiung, welche seit Jahren dafür sorgt, dass eine stabile Schneedecke bereits ab November geschaffen werden kann, die dann bis weit in den Frühling trägt und insbesondere Projekte wie die durchgehende Offenhaltung der Talabfahrt Hahnensee nach St. Moritz ermöglicht, deren Bewilligung für die Beschneiungsanlage laut Moser für die Zukunft der Destination von strategischer Bedeutung ist, denn auch wenn diese Abfahrt derzeit nur eine einseitige Verbindung darstellt, ist sie doch ein wichtiges Element in der angestrebten Saisonverlängerung, die insgesamt nicht nur als betriebliche, sondern auch als regionale Herausforderung verstanden werden muss, bei der eine Vielzahl an Akteuren – von der Hotellerie über Bergbahnen bis zur öffentlichen Hand – in enger Zusammenarbeit ein Ziel verfolgen: die Positionierung als zukunftsfähige, wetterunabhängige, wirtschaftlich tragfähige und emotional attraktive Ganzjahresdestination, in der Gäste aus dem In- und Ausland auch bei spät fallenden Ostern ein vollständiges, hochwertiges Erlebnis finden, das Schneesport, Erholung, Genuss und kulturelle Veranstaltungen miteinander verbindet, und damit eine Alternative zu überfüllten Straßen, geschlossenen Mittelgebirgen und klassischen Osterzielen bietet, wobei durch attraktive Preisgestaltung in der Zwischensaison, die häufig günstiger ausfällt als in der Hochsaison, zusätzliche Anreize für neue Zielgruppen geschaffen werden, was wiederum hilft, auch in wirtschaftlich anspruchsvolleren Zeiten stabile Gästezahlen zu erreichen, die Betriebe auszulasten und die Region insgesamt resilienter gegenüber saisonalen Schwankungen zu machen, wozu auch gehört, neue Kommunikationsformate zu nutzen, Stammgäste gezielt anzusprechen und vor allem das hohe Qualitätsversprechen der Alpenregionen zu halten, um nicht nur kurzfristige Buchungen, sondern langfristige Bindung und authentische Begeisterung zu generieren, die letztlich dafür sorgt, dass Orte wie Samnaun, Scuol, Pontresina oder St. Moritz auch über Ostern hinaus als attraktive, lebendige und bestens erschlossene Bergdestinationen wahrgenommen werden.
2025/26: 10x Parsenn, Jakobshorn, 8x Madrisa, 4x Andermatt, Sellaronda, Rinerhorn, 3x Arosa Lenzerheide, 2x Frutt, Pany, 1x Zermatt, Stilfser Joch, Landgraaf, Saas-Fee, Hintertux, Pitztaler, Titlis, Sölden, Glacier 3000, Gemsstock, Ostschweiz, Ischgl, Seiser Alm, Hasliberg, Kt. Schwyz, Mörlialp, Axalp, Gadmnen, Sternenberg, Grüsch, Val d'Anniviers, Anzère, Ovronnaz, Marécottes, Ghöch, Marbach, Sörenberg, Jura, Disentis, Fideris, San Bernardino, Splügen, Feldis, St. Antönien, Fribourg, Bergün, Alvaneu, Tenna, Minschuns, Oberengadin, Corvatsch, Malbun, Klewenalp, Belalp, Bürchen, Grächen, Leukerbad, Obersaxen, Laax, Gargellen, Pizol
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sheridan
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Re: Bewusst offene Betriebe im Sinne der Saisonverlängerung

Beitrag von sheridan »

Immerhin hat Furtschellas diese Saison eine Woche länger als üblich offen. Mit Hahnensee wäre es natürlich nochmals attraktiver.
25/26: Stelvio, Sölden, Kauni, Sulden, Schnalstal, Glacier 3000, Flumsi, Corvatsch, Pizol, Zermatt, Corviglia, Ischgl, Pitztaler-Rifflsee, See, Kappl, Hochoetz, Kühtai, Frutt, Thollon, Praz-de-Lys/Sommand, Le Grand Bornand, Auron, Riserva Bianca, Pila, Ybrig, Carezza, Catinaccio, Sellaronda, Marmolada, Latemar, Alpe Lusia, San Pellegrino, Folgaria, Alpe Cermis, Oclini, KitzSki, Mörlialp, Parsenn, Jakobshorn, Splügen, Pian Cales, Zuoz, Belalp, Vercorin, Visperterminen, Axalp, Cogne, Courmayeur, Antagnod, Monterosa, Braunwald, Métabief, Grimentz-Zinal, Saas-Allmagell/Fee, SkiBig3, Panorama, Calgary, Mt Blanc, Tremblant, Diavolezza-Lagalb
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Re: Bewusst offene Betriebe im Sinne der Saisonverlängerung

Beitrag von LGH »

hitparade hat geschrieben: 12.04.2025, 06:22 Und die Zusammenfassung in einem Satz :D :
Autsch. Mir dröhnt der Kopf ;-)
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mafikS
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Re: Bewusst offene Betriebe im Sinne der Saisonverlängerung

Beitrag von mafikS »

Hiermit verweise ich auf den, und das Senden von Beschwerdeschreiben an den Vatikan:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Osterda ... nmal%20vor.

Denn schuldig sind die....




PS:
Grüsse aus dem ewigen Eis:
20250412_195951.jpg
Klinovec revival:
viewtopic.php?p=57481#p57481


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2023/24 Hintertux,,Ischgl,Feldberg,LaBresse,Wurmberg,Selva,3V,
2022/23 Hintertux,Klinovec,Arlberg,Bublava,Klinovec, Espace Killy
2021/22 Hintertux,Feldberg,St.Moritz,Klinovec,Serfaus
2020/21 Zermatt,Scuol
2019/20 Selva,Laax,Klinovec,Stubaital
2018/19 Sierra Nevada,Klinovec,Othal,Feldberg, Engelberg,Hasliberg,Grindelwald,Klinovec,Stubaital
2017/18 Stubaital,Klinovec3x(skiline15957hm alltimedayrecord)
2016/17 Stubaital,Zermatt, Klinovec,Sierra Nevada,
2015/16 Zermatt,Kandel

Sonst 1979-2014:
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ZellamSee,Kitzsteinhorn,Kaunertal,Pitztal,Saalbach,Ischgl,Sölden,Gurgl,
Karpacz,SzklarskaPoreba,
Harachov,Rokytnice,SpindlerovyMlyn,BoziDar,MalaFatra
SaasFee,Leukerbad,Adelboden,Wengen, AletschArena,Lötschen,
Vogesen,Todtnau,Notschrei,
Teufelsberg(Grass),CottbusKollkwitz(Roll),Gehren(Alpin)
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Re: Bewusst offene Betriebe im Sinne der Saisonverlängerung

Beitrag von hitparade »

Das Thuner Tagblatt mit einem Artikel übers Osterskifahren und dessen Nachfrage:

https://www.thunertagblatt.ch/berner-ob ... 5429262239

Wintersport im Frühling: Skifahren im Berner Oberland auch nach Ostern möglich
Während in den tiefer gelegenen Regionen des Berner Oberlands bereits der Frühling Einzug hält, blühen auf den Pisten in höheren Lagen noch ganz andere Freuden: Einige wenige Skigebiete lassen den Skibetrieb auch nach Ostern weiterlaufen – allen voran das Schilthorn, die Kleine Scheidegg und die Engstligenalp bei Adelboden. Besonders letztere bietet ihren Gästen sogar bis zum 4. Mai Skivergnügen.

Warum verlängern nur wenige Skigebiete ihre Saison?
Die Entscheidung, den Betrieb bis in den Frühling aufrechtzuerhalten, hängt von mehreren Faktoren ab. Zwar spielt die Wirtschaftlichkeit eine zentrale Rolle – doch nicht nur. In der Region der Jungfraubahnen etwa geht es auch darum, das Gesamtangebot attraktiv zu gestalten. Die verlängerte Öffnungszeit wird dort als ein Zeichen für Qualität und Ganzjahrestourismus verstanden.

Dennoch ist der Betrieb im Frühling finanziell herausfordernd. Die Betriebskosten steigen, während die Zahl der Skifahrerinnen und Skifahrer sinkt. Die Bergbahnen Adelboden-Lenk rechnen beispielsweise mit täglichen Verlusten von bis zu 50’000 Franken, wenn sie im April geöffnet bleiben. Daher konzentrieren sich viele Betreiber auf eine möglichst rentable Saison rund um die Ferienzeiten und die Osterfeiertage.

Die Engstligenalp profitiert von ihrer Höhenlage
Ein Sonderfall ist die Engstligenalp: Aufgrund ihrer besonders schneesicheren Lage kann das Skigebiet noch bis weit in den Frühling geöffnet bleiben. Das lohnt sich, denn sobald andere Skigebiete schließen, steigt dort die Nachfrage. Auch das Wetter spielt mit – oft fällt im April nochmals Schnee, was die Pistenbedingungen zusätzlich verbessert.

Laut Geschäftsführer Bruno Riesen sind es ohnehin eher die Wärmeperioden rund um Weihnachten oder im März, die den Skibetrieb vor Herausforderungen stellen. Im April hingegen gäbe es regelmäßig Neuschnee und stabile Verhältnisse.

Frühlingsskifahren verliert an Beliebtheit
Trotz guter Schneelage in den oberen Regionen beobachten viele Skigebiete einen Rückgang der Nachfrage nach Frühlingsskifahren. In den letzten 15 bis 20 Jahren sei das Interesse spürbar gesunken, so der Wintersportleiter von Meiringen-Hasliberg. Dort möchte man künftig weiterhin bis Ende März geöffnet bleiben – eine Verlängerung über Ostern hinaus wird individuell von der jeweiligen Wettersituation abhängig gemacht.

Die Betreiber sind sich einig: Wenn jedes Skigebiet im Frühling offen hätte, würde sich das betriebswirtschaftlich kaum lohnen. Der Fokus liegt daher auf wenigen, strategisch ausgewählten Destinationen.

Klimawandel – eine Bedrohung für die Saison?
Erstaunlicherweise sehen die meisten Bergbahnen den Klimawandel bisher nicht als akuten Grund für eine frühere Saisonbeendigung. Dank technischer Beschneiung und der Höhenlage sei der Skibetrieb auch in den kommenden Jahren planbar und zuverlässig. Künstlich erzeugter Schnee hält sich zudem oft länger als natürlicher – was der Saison zusätzliche Stabilität verleiht.

Aussicht für Ostern: Schnee oder Sonne?
In den nächsten Tagen wird noch einmal winterliches Wetter mit Schneefall erwartet – rechtzeitig zu Ostern soll es dann wieder sonnig und wärmer werden. Perfekte Bedingungen also – sowohl für einen letzten Tag auf der Piste als auch für den ersten Grillabend der Saison.
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