Mit dem im Dezember frisch "geschlüpften" WackelPudding-Junior ging es diese Woche erstmalig in die Berge. Aufgrund der neuen Situation stand aber das Skifahren natürlich nicht im Vordergrund. Papa WackelPudding konnte aber dennoch ab und an dankenswerterweise auf die Ski.
16.03.2025 Filzmoos:
Am Sonntag fuhr ich die ersten beiden Betriebsstunden im Skigebiet Filzmoos. Die beiden SL-Anlagen waren zu diesem Zeitpunkt leider schon geschlossen. Es waren somit nur die kuppelbaren Anlagen und die Verbindungslifte geöffnet. Die Schneelage am Geierberglift hätte der Optik nach von der Straße aus schon noch gereicht. Wie es am Schwaigalmlift oder auf den Verbindungspisten aussah, kann ich aber nicht beurteilen. Mittlerweile ist das Angebot in Filzmoos aber noch weiter geschrumpft, sodass nur noch die Gondelbahn geöffnet ist.
Das Wetter am Sonntag war nicht all zu gut. Es schneite aus dichten Wolken, die sich erst im Laufe des Vormittags etwas lichteten.
Nachfolgend ein paar Bilder:
Morgens an der Mooslehen-Bahn. Bei dem Wetter wirkte das Schneeband schon etwas trist.
Weiter oben hingen dann dichte Wolken. Die Bodensicht war aber ok
Die Piste ist an sich auch gar nicht so schlecht. Teilweise halt etwas flach. Es gab auch schon ab und an ein paar braune Stellen, die aber völlig unkritisch waren
Letzter Abschnitt der Abfahrt an der Mooslehen-Bahn
Die Abfahrten an der Großbergbahn sind in Summe etwas anspruchsvoller
Über den Bögrainlift kann man zur Papagenobahn wechseln
Die Abfahrten an dieser 6EUB waren die besten im geöffneten Betriebsteil. Ob die Abfahrten an den SL mithalten können, kann ich nicht beurteilen
Ab ca. 10:00 Uhr klarte es auch hier etwas auf und man hatte gute Sicht auf die wirklich tolle Piste
Um ca. 10:30 Uhr ging es dann wieder zurück zum Ausgangspunkt an der Mooslehenbahn
Angesichts des trüben Wetters war das schon in Ordnung. Schade war, dass halt schon recht viel gesperrt war und die SL nicht liefen.
17.03.2025 Eben:
Am Montag ging es in der Früh ebenfalls für zwei Stunden nach Eben in das dortige kleine Skigebiet, bestehend aus einer DSB und einer 6KSB sowie Übungsliften.
Auch am Montag gab es wieder Schneefall, wobei die Bodensicht grundsätzlich besser war und die Wolken auch höher hingen. Somit waren die Sichtverhältnisse nicht so eingeschränkt, wie am Sonntag.
In Eben herrschte (und herrscht) noch Vollbetrieb. Das Skigebiet schließt aber planmäßig am Sonntag.
Morgendlicher Blick bergwärts von der Talstation der DSB. Knapp oberhalb der Talstation sind dann auch die Bäume schon wieder winterlich.
Oben an der Mittelstaton war es dann wirklich fürs Auge winterlich. Es lagen ca. 5cm Neuschnee.
Start der Hauptpiste an der 6KSB
Auch hier handelt es sich um eine sehr schöne Autobahn. Los war am Montag so rein gar nichts
Beim Starthang an der Bergstation gibt es zwei Varianten. Die Variante "hinter" dem Stationsgebäude mit kurzem Aufstieg war mir sympatischer
Die rote "Hintenrum"-Abfahrt war oben wunderbar. Unten war sie leider grauenhaft schlecht präpariert
Weiter unten auf der roten Abfahrt an der 6KSB
Auch die Präparation auf der Talabfahrt war verbesserungswürdig. Angesichts der hohen Temperaturen der Vortage ist das allerdings auch nachvollziehbar.
Der Parkplatz an der Talstation war sehr leer
Später drückte dann immer mehr die Sonne durch
So wurde es dann hier im Übungsland an der Mittelstation sogar wirklich freundlich
Auch für den Montag gilt, dass es ein akzeptabler Tag in Anbetracht der Verhältnisse war. Da der Fokus aber ohnehin nicht auf dem Skifahren lag, passt das schon
18.03.2025 Zauchensee - Kleinarl - Wagrain + Radstadt/Altenmarkt:
Am Dienstag stand dann endlich eine Wetterbesserung an, sodass sich skifahrerisch auch etwas mehr ausging.
Ich fuhr am Dienstag von unserer Unterkunft in Altenmarkt mit dem Skibus nach Zauchensee, um dann von dort über Kleinarl zur Kogelalm in Wagrain zu pendeln, um mich dort mit meiner Familie zu einem frühen Mittagessen zu treffen. Nach dem Mittagessen fuhr ich am Nachmittag dann noch eine gute Stunde im kleinen, aber sehr feinen Skigebiet Radstadt / Altenmarkt.
In Zauchensee ging es zunächst mit der Schwarzwandbahn nach oben. Der Ausblick in die winterliche Landschaft war herrlich
Die Ostabfahrt ist auch landschaftlich wirklich schön. Die Präparation war aber ab und an eher schlecht
Nichts desto trotz jubelt man bei solchen Anblicken als Skifahrer natürlich
Gamskogel-Standard-Abfahrt Hier kreuzt die Schwarzwandbahn fotogen
Ausblick von der Tauernkarbahn
Pistenstart ebendort
Die Sesselbahn erschließt eine schöne schwarze Abfahrt, die oben noch sehr zahm, unten raus dann aber doch steil wird
Hier im noch schattigen Schlusshang der schwarzen Abfahrt an der Tauernkarbahn
Blick auf die Gamskogelbahn II in gesamter Länge mit den dortigen Abfahrten, die beide - wie so häufig nach Neuschnee - etwas unruhig waren
Spaß machte es natürlich trotzdem
Blick auf den Schlusshang nach Zauchensee
Nun am Highliner II
In Flachauwinkl erwischte ich einen optimalen Wechsel zum "Shuttleberg" (was für ein damlicher Marketingname). Der Shuttlebus fuhr nur wenige Sekunden nach meiner Ankunft los. Es waren sogar zwei Busse im Einsatz, sodass die Frequenz sehr hoch sein wird. Da braucht es dann fast keine seilbahntechnische Verbindung, auch wenn das natürlich dennoch zu bevorzugen wäre.
Die Stimmung mit den sich auflösenden Wolken war herrlich
Blick vom "Family-Shuttle" in Richtung "Powder-Shuttle"
Von der Bergstation des "Powder-Shuttles" hat man dann einen ersten Blick auf die durchaus spektakuläre Verbindungsbahn nach Wagrain.
Zunächst fuhr ich aber noch nach Kleinarl ab. Oben waren die Pisten noch gut
Aber schon auf dem schönen Hang entlang des "Bubble-Shuttle" wurde es immer schlechter
Die Talabfahrt nach Kleinarl war dann grausam
Aus dem Lift kann man den schlechten Zustand etwas erahnen
Blick aus dem Bubble-Shuttle
Nun ging es mit dem Panorama-Link nach Wagrain
Die Trasse ist schon ziemlich spektakulär
Den Bereich des Topliners konnte ich leider nicht fahren, da keine Zeit
Die Talabfahrt zur Roten Achter war aber auch sehr gut
Mittelstation der Roten Achter Gondel
Nach einem frühen Mittagessen, einer gemütlichen Pause mit der Familie und einer Rückfahrt fuhr ich dann am Nachmittag noch eine gute Stunde in Radstadt / Altenmarkt
Ins Gebiet kam ich mit der 10EUB Hochbifangbahn aus Altenmarkt
Ich verliebte mich dann umgehend in das tolle Kleinskigebiet. Hier an der Hochbifangbahn II gibt es einen ersten genialen Carvinghang. Die Pisten waren zudem auch noch kaum weich, sondern vielmehr recht hart, aber meist griffig. Nur ab und an gab es mal eisige Stellen
Der nächste Paradehang befindet sich unter der Königslehenbahn, die von Radstadt aus das Gebiet erschließt
Mittelstation Königslehenbahn
Die Talabfahrt war dann mindestens genau so gut, wie die Sektion am Berg. Das sind ja hier schon fast südtiroler Verhältnisse hinsichtlich Carvingautobahnen. Perfekt!
Talstation Königslehenbahn
Die Abfahrt an der Kehmadhöhebahn fällt angesichts des geringeren Gefälles etwas ab, ist aber dennoch sehr gut.
Unterer Teil an der Kehmadhöhebahn
Blick vis-a-vis. Die Liftanlagen liefen hier, trotz nicht vorhandenen Andrangs, sehr schnell. Das galt auch für Filzmoos und Eben. Nur in den Großskigebieten, wo auch etwas mehr los war, herrschte Schleicheritis
Auch die Ascher-Abfahrt war sehr gut. Der Blick ins grüne Tal nach Altenmarkt hat was
Unten raus sind es dann wirklich nur noch Schneebänder. Mir macht das aber nichts aus.
Dito
An den anderen Tagen wurde dann nicht mehr Ski gefahren. Es gab ja auch mit der Familie noch genügend anderes Programm.
Ein neuer Modi - zumindest für mich - wenn ich in den Bergen bin, denn das Skifahren so hinten an zu stellen, fällt schon schwer, aber so ist es halt
