Neues in Zermatt/Breuil-Cervinia/Valtournenche – Matterhorn
- mister ed
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Re: Neues in Zermatt/Breuil-Cervinia/Valtournenche – Matterhorn
Ja, auf die neue Gornergratpiste freue ich mich - ich bin gespannt. Und die Vereinbarung zwischen Swiss Ski und den Bergbahnen ist nachvollziehbar, wenn man sieht, wie gross der Aufwand für Sommerski ist und wie wenig Skifahrer es letzten Sommer hatte. Ich kritisiere die oberste Leitung der Bergbahnen ja häufig, aber hier haben sie jetzt nach Abschluss der Trotzphase ein für alle Seiten gutes Geschäft abgeschlossen.
- mister ed
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Re: Neues in Zermatt/Breuil-Cervinia/Valtournenche – Matterhorn
Etwas spät gebe ich noch meinen Senf zum Rosenritzthema. Ich sehe es genauso wie Snow Wally. Die PB Gant-Hohtälli ist zu Spitzenzeiten ein Engpass. Zur Ferienzeit wartet man gerne mal zwei Kabinen, was je nachdem über 20 Minuten bedeutet. Das ist für ein Premiumskigebiet zu viel. Die Alternative ist schlecht bzw. oft gar nicht geöffnet (z.B. über Weihnachten/Neujahr). Eine bequemere Alternative tut Not.Snow Wally hat geschrieben: 30.01.2025, 13:02 Auch wenn strikt betriebswirtschaftlich für Zermatt wohl weder Rosenritz oder Triftji nötig sind, würde ich mich als jährlich zahlender Gast halt trotzdem freuen, wenn von dem gross verdienten Geld der Premiumpreise der ZBAG auch wieder etwas dem Kunden in Form von Parallelbahnen und Komfort für Skifahrer zurückkommt. GB Kumme (erschloss ja auch keine neue Piste) war schon mal ein guter Anfang... und ansonsten einfach etwas an Ischgl orientieren bzgl. Bahnen.
Immerhin sind jetzt ja mal die ganz grossen und teuren 3S-Projekte durch, von daher bin ich für die nächsten 5 bis 8 Jahre doch verhalten zuversichtlich, was die bisher ewig verschobenen Liftprojekte angeht.
Kommt was dazu: Ich habe noch die Worte des ehemaligen CEO im Ohr, welcher sagte, dass ihm der Skiweg Hohtälli-Kellensee Sorge bereitet aufgrund der permanenten Rutsche. Und an alle, die das Gefühl haben, am Stockhorn kommt noch was: schaut euch mal die Situation vor Ort an. Es ist illusorisch, da von einem künftigen Freeridegebiet zu sprechen. Meines Erachtens könnte man höchstens noch etwas am ehemaligen SL Gant-Platte machen (mit technischer Beschneiung).
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Re: Neues in Zermatt/Breuil-Cervinia/Valtournenche – Matterhorn
Ich habe mal ein Visionen-Faden zum Thema Rosenritz bis Stockhorn aufgemacht: viewtopic.php?t=2303
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Re: Neues in Zermatt/Breuil-Cervinia/Valtournenche – Matterhorn
Damit ist das Thema Bauarbeiten am Gletscher hoffentlich beendet; zumindest auf italienischer Seite:
https://www.watson.ch/schweiz/justiz/37 ... -zulaessig
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Re: Neues in Zermatt/Breuil-Cervinia/Valtournenche – Matterhorn
ich denke das ganze mit der neuen Pizzeriapiste war alles nur eine Finte um von der eigentlich geplanten Gornergratpisten abzulenken....
jetzt ist die Pisten gebaut und wird nicht genutzt...
nicht?
Nein die war eigentlich nur für Chrigel geplant und gebaut... es hat nur keiner öffentlich so sagen können.
jetzt ist die Pisten gebaut und wird nicht genutzt...
nicht?
Nein die war eigentlich nur für Chrigel geplant und gebaut... es hat nur keiner öffentlich so sagen können.
Klinovec revival:
viewtopic.php?p=57481#p57481
2024/25 Hintertux,LaBresse,Feldberg,Todtnauberg,Davos,Snowmass
2023/24 Hintertux,,Ischgl,Feldberg,LaBresse,Wurmberg,Selva,3V,
2022/23 Hintertux,Klinovec,Arlberg,Bublava,Klinovec, Espace Killy
2021/22 Hintertux,Feldberg,St.Moritz,Klinovec,Serfaus
2020/21 Zermatt,Scuol
2019/20 Selva,Laax,Klinovec,Stubaital
2018/19 Sierra Nevada,Klinovec,Othal,Feldberg, Engelberg,Hasliberg,Grindelwald,Klinovec,Stubaital
2017/18 Stubaital,Klinovec3x(skiline15957hm alltimedayrecord)
2016/17 Stubaital,Zermatt, Klinovec,Sierra Nevada,
2015/16 Zermatt,Kandel
Sonst 1979-2014:
Holzhau,Waltersdorf,Altenberg,Zinnwald,Rehefeld,Hermsdorf
ZellamSee,Kitzsteinhorn,Kaunertal,Pitztal,Saalbach,Ischgl,Sölden,Gurgl,
Karpacz,SzklarskaPoreba,
Harachov,Rokytnice,SpindlerovyMlyn,BoziDar,MalaFatra
SaasFee,Leukerbad,Adelboden,Wengen, AletschArena,Lötschen,
Vogesen,Todtnau,Notschrei,
Teufelsberg(Grass),CottbusKollkwitz(Roll),Gehren(Alpin)
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Re: Neues in Zermatt/Breuil-Cervinia/Valtournenche – Matterhorn
Im aktuellen Zermatt-Inside gibt es einen kurzen Bericht zum neuen Gifthittli mit Visualisierung: https://inside.zermatt.ch/pdf/ZermattInside-2025-1.pdf (S.22)
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Re: Neues in Zermatt/Breuil-Cervinia/Valtournenche – Matterhorn
Freut mich, dass man die mMn etwas edleren (teureren?) Stationen von Leitner verwendet. 
Aber "...vorbereitet für unbemannten Betrieb." heisst was genau? Die AURO-Variante für Sesselbahnen?
Aber "...vorbereitet für unbemannten Betrieb." heisst was genau? Die AURO-Variante für Sesselbahnen?
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eMGee
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Re: Neues in Zermatt/Breuil-Cervinia/Valtournenche – Matterhorn
Ja, da hatte Theo bereits kurz was dazu geschrieben m.W.
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Re: Neues in Zermatt/Breuil-Cervinia/Valtournenche – Matterhorn
Interview mit Franz Julen über die äussert erfolgreiche vergangene Saison:
https://www.lenouvelliste.ch/valais/hau ... rd-1451200
Zusammenfassung:
Allgemeine Lage und Rekordzahlen
Zermatt erlebt aktuell eine Erfolgsphase: Die Bergbahnen haben zum dritten Mal in Folge ein Rekordergebnis erzielt. Der Umsatz wird voraussichtlich über 100 Millionen Franken liegen, bei einem Zuwachs von 8,5 % an Skitagen (über 1,4 Mio.). Der hohe Cashflow (rund 50 Mio. jährlich) zeugt von außergewöhnlicher Rentabilität – das Ergebnis einer klaren, langfristigen Strategie.
Preispolitik und Positionierung
Julen wehrt sich gegen die Kritik, dass Skifahren in Zermatt zu teuer sei:
Der Tagespass ist zwar der teuerste im Wallis (88–106 CHF), mache aber nur 5 % des Umsatzes aus.
Viel entscheidender seien mehrtägige Aufenthalte: Hier koste ein Skitag durchschnittlich 60–85 CHF.
Für Kinder bis 9 Jahre sei Skifahren gratis, für Jugendliche stark ermäßigt.
Strategie: Zermatt positioniert sich klar als hochwertiges Premiumprodukt, nicht als Billigangebot. Zwischen „High-End“ und „Discount“ gebe es keinen erfolgreichen Mittelweg.
Historie und Erfolgsfaktoren
Zermatt stand 2002 vor dem wirtschaftlichen Abgrund. Erst durch die Fusion der Bergbahnen und eine hochwertige Positionierung – auch bei Hotels und Gastronomie – wurde der Turnaround geschafft.
Besonderheiten:
Strenge Bauvorschriften (strenger als Lex Weber),
Lokale Eigentümerschaft (keine Spekulation),
Visionäre Infrastrukturprojekte (z. B. Gornergratbahn 1903).
Wettbewerbsumfeld: Magic Pass, Vail Resorts & Co.
Julen lobt den Magic Pass für seine Rolle beim Erhalt kleiner Skigebiete, zweifelt aber an deren Rentabilität. Er warnt vor langfristig fehlenden Investitionen.
Zur Konkurrenz durch Vail Resorts (Crans-Montana):
Investitionsvolumen von 30 Mio. sei „Peanuts“ im Vergleich zu 770 Mio., die Zermatt in 22 Jahren investiert habe.
Vail verfolge ein zentralisiertes Modell, während Zermatt auf lokales Unternehmertum setzt.
Die Konkurrenz habe Zermatt bestärkt, seine Premiumstrategie fortzuführen.
Zu Kooperationen:
Zusammenarbeit mit Alterra (Ikon Pass) wurde verlängert – ohne Beteiligung oder Verlust der Unabhängigkeit.
Zermatt bleibt offen für Kooperationen, solange Preisstruktur und Strategie gewahrt bleiben.
Investitionen & Innovation
Trotz bereits großer Skifläche sieht Julen keinen Spielraum für quantitative, aber viel für qualitative Verbesserungen:
Beispiel: Ein funktionstüchtiger Sessellift von 2003 wird ersetzt, um Kundenerlebnis zu verbessern.
Matterhorn Alpine Crossing (228 CHF für Hin- und Rückfahrt): Teures, aber bewusst exklusives Angebot für Touristen, nicht für Skifahrer. 46 % der Kosten bereits amortisiert.
Kritik, Nachhaltigkeit & Image
Julen nimmt die Kritik an gewissen Projekten (z. B. Weltcuprennen, Gletscherarbeiten mit Bagger) ernst:
Die PR-Krise rund um den Gletscherbagger sei schmerzhaft gewesen – die Arbeit sei jedoch seit 30 Jahren Praxis zur Sicherheit.
Zermatt engagiere sich stark für Nachhaltigkeit (autofrei, Solarpanels, kaum Schneekanonenwasser dank Hochgebirgsreservoirs).
Weltcuprennen: Julen räumt Kommunikationsfehler ein, hält aber am Projekt fest – mit neuer Planung am Gornergrat.
Eigenständigkeit & Zukunftsperspektive
Zermatt wird nicht verkauft – auch nicht an internationale Player. Man bleibt unabhängig:
Julen: „Weniger ist mehr“ – Zermatt sei stark genug, um allein zu bestehen.
Es gebe viele Anfragen zum Kauf anderer Bahnen, man lehne aber ab, um Fokus zu behalten.
Zukunft: Kein quantitatives Wachstum, sondern kontinuierliche Qualitätsverbesserung. Die Natur, das Erbe der Vorfahren und unternehmerisches Denken sollen weiterhin die Basis für Erfolg bleiben.
Fazit:
Zermatt ist ein Paradebeispiel für erfolgreiche Positionierung im Hochpreissegment des alpinen Tourismus. Franz Julen steht für eine konsequente, nachhaltige Premiumstrategie, die nicht auf kurzfristige Profite, sondern auf langfristige Qualität, lokale Identität und Unabhängigkeit setzt.
https://www.lenouvelliste.ch/valais/hau ... rd-1451200
Zusammenfassung:
Allgemeine Lage und Rekordzahlen
Zermatt erlebt aktuell eine Erfolgsphase: Die Bergbahnen haben zum dritten Mal in Folge ein Rekordergebnis erzielt. Der Umsatz wird voraussichtlich über 100 Millionen Franken liegen, bei einem Zuwachs von 8,5 % an Skitagen (über 1,4 Mio.). Der hohe Cashflow (rund 50 Mio. jährlich) zeugt von außergewöhnlicher Rentabilität – das Ergebnis einer klaren, langfristigen Strategie.
Preispolitik und Positionierung
Julen wehrt sich gegen die Kritik, dass Skifahren in Zermatt zu teuer sei:
Der Tagespass ist zwar der teuerste im Wallis (88–106 CHF), mache aber nur 5 % des Umsatzes aus.
Viel entscheidender seien mehrtägige Aufenthalte: Hier koste ein Skitag durchschnittlich 60–85 CHF.
Für Kinder bis 9 Jahre sei Skifahren gratis, für Jugendliche stark ermäßigt.
Strategie: Zermatt positioniert sich klar als hochwertiges Premiumprodukt, nicht als Billigangebot. Zwischen „High-End“ und „Discount“ gebe es keinen erfolgreichen Mittelweg.
Historie und Erfolgsfaktoren
Zermatt stand 2002 vor dem wirtschaftlichen Abgrund. Erst durch die Fusion der Bergbahnen und eine hochwertige Positionierung – auch bei Hotels und Gastronomie – wurde der Turnaround geschafft.
Besonderheiten:
Strenge Bauvorschriften (strenger als Lex Weber),
Lokale Eigentümerschaft (keine Spekulation),
Visionäre Infrastrukturprojekte (z. B. Gornergratbahn 1903).
Wettbewerbsumfeld: Magic Pass, Vail Resorts & Co.
Julen lobt den Magic Pass für seine Rolle beim Erhalt kleiner Skigebiete, zweifelt aber an deren Rentabilität. Er warnt vor langfristig fehlenden Investitionen.
Zur Konkurrenz durch Vail Resorts (Crans-Montana):
Investitionsvolumen von 30 Mio. sei „Peanuts“ im Vergleich zu 770 Mio., die Zermatt in 22 Jahren investiert habe.
Vail verfolge ein zentralisiertes Modell, während Zermatt auf lokales Unternehmertum setzt.
Die Konkurrenz habe Zermatt bestärkt, seine Premiumstrategie fortzuführen.
Zu Kooperationen:
Zusammenarbeit mit Alterra (Ikon Pass) wurde verlängert – ohne Beteiligung oder Verlust der Unabhängigkeit.
Zermatt bleibt offen für Kooperationen, solange Preisstruktur und Strategie gewahrt bleiben.
Investitionen & Innovation
Trotz bereits großer Skifläche sieht Julen keinen Spielraum für quantitative, aber viel für qualitative Verbesserungen:
Beispiel: Ein funktionstüchtiger Sessellift von 2003 wird ersetzt, um Kundenerlebnis zu verbessern.
Matterhorn Alpine Crossing (228 CHF für Hin- und Rückfahrt): Teures, aber bewusst exklusives Angebot für Touristen, nicht für Skifahrer. 46 % der Kosten bereits amortisiert.
Kritik, Nachhaltigkeit & Image
Julen nimmt die Kritik an gewissen Projekten (z. B. Weltcuprennen, Gletscherarbeiten mit Bagger) ernst:
Die PR-Krise rund um den Gletscherbagger sei schmerzhaft gewesen – die Arbeit sei jedoch seit 30 Jahren Praxis zur Sicherheit.
Zermatt engagiere sich stark für Nachhaltigkeit (autofrei, Solarpanels, kaum Schneekanonenwasser dank Hochgebirgsreservoirs).
Weltcuprennen: Julen räumt Kommunikationsfehler ein, hält aber am Projekt fest – mit neuer Planung am Gornergrat.
Eigenständigkeit & Zukunftsperspektive
Zermatt wird nicht verkauft – auch nicht an internationale Player. Man bleibt unabhängig:
Julen: „Weniger ist mehr“ – Zermatt sei stark genug, um allein zu bestehen.
Es gebe viele Anfragen zum Kauf anderer Bahnen, man lehne aber ab, um Fokus zu behalten.
Zukunft: Kein quantitatives Wachstum, sondern kontinuierliche Qualitätsverbesserung. Die Natur, das Erbe der Vorfahren und unternehmerisches Denken sollen weiterhin die Basis für Erfolg bleiben.
Fazit:
Zermatt ist ein Paradebeispiel für erfolgreiche Positionierung im Hochpreissegment des alpinen Tourismus. Franz Julen steht für eine konsequente, nachhaltige Premiumstrategie, die nicht auf kurzfristige Profite, sondern auf langfristige Qualität, lokale Identität und Unabhängigkeit setzt.
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Re: Neues in Zermatt/Breuil-Cervinia/Valtournenche – Matterhorn
https://amtsblatt.vs.ch/api/v1/publicat ... 528d04/pdf
Planauflage Neubau Sesselbahn Patrullarve
- 6KSB
- Hersteller wird Leitner inklusive Pininfarina-Station analog zu Gifthittli
- Bahn wird verkürzt; die Bergstation kommt 130 Meter näher der Talstation
Das ganze dann auf 2026 oder 2027 nehm ich an, aber dazu gibt es bisweilen keine offiziellen Infos.
Planauflage Neubau Sesselbahn Patrullarve
- 6KSB
- Hersteller wird Leitner inklusive Pininfarina-Station analog zu Gifthittli
- Bahn wird verkürzt; die Bergstation kommt 130 Meter näher der Talstation
Das ganze dann auf 2026 oder 2027 nehm ich an, aber dazu gibt es bisweilen keine offiziellen Infos.
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Re: Neues in Zermatt/Breuil-Cervinia/Valtournenche – Matterhorn
Merci für die ZS!
Fast die Hälfte vom Alpine Crossing schon amortisiert.... kann ich fast nicht glauben, so wenig non-Skifahrer wie ich bis heute dort gesehen habe. Aber ok, ich war in letzter Zeit weniger häufig als auch schon in Z und v.a. nicht im Sommer.
Kürzere Patrullarve? Hm, also Bergstation gerade etwa bei der Einfahrt zur Piste Tufteren? Wird dann wohl etwas suboptimal, um zum oberen Eingang der PB Rothorn zu kommen, oder nicht?
Schön sind die Ersatzbauten ja schon, aber irgendwie hätte ich halt schon noch auf etwas Aussagen zu den üblichen stummen Verdächtigen gehofft: Garten, Stockhorn, Rosenritz... aber nach der neuen Patrullarve hat man dann hoffentlich endlich Lust dazu, gibt ja dann kaum mehr nötige Bahnersatzprojekte, oder?
Fast die Hälfte vom Alpine Crossing schon amortisiert.... kann ich fast nicht glauben, so wenig non-Skifahrer wie ich bis heute dort gesehen habe. Aber ok, ich war in letzter Zeit weniger häufig als auch schon in Z und v.a. nicht im Sommer.
Kürzere Patrullarve? Hm, also Bergstation gerade etwa bei der Einfahrt zur Piste Tufteren? Wird dann wohl etwas suboptimal, um zum oberen Eingang der PB Rothorn zu kommen, oder nicht?
Schön sind die Ersatzbauten ja schon, aber irgendwie hätte ich halt schon noch auf etwas Aussagen zu den üblichen stummen Verdächtigen gehofft: Garten, Stockhorn, Rosenritz... aber nach der neuen Patrullarve hat man dann hoffentlich endlich Lust dazu, gibt ja dann kaum mehr nötige Bahnersatzprojekte, oder?
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Re: Neues in Zermatt/Breuil-Cervinia/Valtournenche – Matterhorn
Patrullarve 2026 und Station direkt gegenüber vom Hublot Express. Da kommst du locker überall hin, zur PB Haupteingang sind das ca. 20 Höhenmeter.
Die Projektbeschreibung ist ein bisschen komisch, kommt aber vom Baudepartement so. Mit Fahrzeugen sind nicht die Sessel der neuen Anlage gemeint, sondern Pistenmaschinen für welche bisher zu wenig entsprechende Räumlichkeiten vorhanden sind.
Die Projektbeschreibung ist ein bisschen komisch, kommt aber vom Baudepartement so. Mit Fahrzeugen sind nicht die Sessel der neuen Anlage gemeint, sondern Pistenmaschinen für welche bisher zu wenig entsprechende Räumlichkeiten vorhanden sind.
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Re: Neues in Zermatt/Breuil-Cervinia/Valtournenche – Matterhorn
Das ist tatsächlich verwirrend, ich habe zuerst gedacht, die neue Station kommt direkt vor die alte und die alte ist dann die Garagierung.Theo hat geschrieben: 07.05.2025, 19:35 Patrullarve 2026 und Station direkt gegenüber vom Hublot Express. Da kommst du locker überall hin, zur PB Haupteingang sind das ca. 20 Höhenmeter.
Die Projektbeschreibung ist ein bisschen komisch, kommt aber vom Baudepartement so. Mit Fahrzeugen sind nicht die Sessel der neuen Anlage gemeint, sondern Pistenmaschinen für welche bisher zu wenig entsprechende Räumlichkeiten vorhanden sind.
Die neue Position ist von daher besser, dass man für die Anfahrt von Piste 9 (Tuftern) die Piste 11 (Rotweg) nicht mehr kreuzen muss.
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Re: Neues in Zermatt/Breuil-Cervinia/Valtournenche – Matterhorn
Garten und Stockhorn sind eigentlich doch auch Bahnersatzprojekte, oder?Snow Wally hat geschrieben: 07.05.2025, 18:18 Schön sind die Ersatzbauten ja schon, aber irgendwie hätte ich halt schon noch auf etwas Aussagen zu den üblichen stummen Verdächtigen gehofft: Garten, Stockhorn, Rosenritz... aber nach der neuen Patrullarve hat man dann hoffentlich endlich Lust dazu, gibt ja dann kaum mehr nötige Bahnersatzprojekte, oder?![]()
Furgg-Sandiger Boden ist gerade mal 2 Jahre jünger als Patrullarve, ich tippe auf diesen Lift als nächster Ersatz.
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Re: Neues in Zermatt/Breuil-Cervinia/Valtournenche – Matterhorn
Interessant finde ich noch, dass man einen Sommerbetrieb (wahrscheinlich für Mountainbike) vorsieht.Der Zugang zu den Einstiegs- und Ausstiegsplattformen erfolgt im Winter über die
Skipisten und im Sommer über ein Podest.
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Re: Neues in Zermatt/Breuil-Cervinia/Valtournenche – Matterhorn
Hallo,Fab hat geschrieben: 08.05.2025, 15:00 Riffelbergwebcam wurde offline geschaltet.
Also nix mit "live" Bericherstattungtung![]()
das gerade aktuelle Bild ist von 15:10, also offensichtlich (noch) nicht offline. Aber ich hatte zwischenzeitlich auch den Eindruck. Stundenlang immer das gleiche Bild von 9:10, dann zwischendurch "Technische Störung".
Aber ich befürchte auch, dass sie sich da nicht dauerhaft "auf die Finger" schauen lassen, schade eigentlich!
Gruß
FranJo
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Re: Neues in Zermatt/Breuil-Cervinia/Valtournenche – Matterhorn
Da sieht man je eh nicht so viel, eine Kompaktstation weg und eine andere am gleichen Ort wieder drauf, fertig. Rothorn im 2020 lief den ganzen Sommer.
Leitner hat übrigens im neuen Jahrbuch zwei Sektionen 3S in Cervinia als fix bestellt angegeben, ein Baujahr wird jedoch nicht genannt.
Leitner hat übrigens im neuen Jahrbuch zwei Sektionen 3S in Cervinia als fix bestellt angegeben, ein Baujahr wird jedoch nicht genannt.
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Re: Neues in Zermatt/Breuil-Cervinia/Valtournenche – Matterhorn
Die Baukosten wurden 2020 mit 35 Mio Franken veranschlagt. Stand November 2024 wurde der GR2 von 40.000 Gästen genutzt. Pro Gast hätte man demnach 440 Franken einnehmen müssen. Die Retourfahrt kostet aber "nur" 240 Franken. Die Überschlagsrechnung geht für mich nicht auf, zumal die Betriebskosten in der Rechnung nicht berücksichtigt sind und einige Gäste im Winter noch mit ihrem Skipass die Bergfahrt genutzt haben dürften.Snow Wally hat geschrieben: 07.05.2025, 18:18 Fast die Hälfte vom Alpine Crossing schon amortisiert.... kann ich fast nicht glauben, so wenig non-Skifahrer wie ich bis heute dort gesehen habe.
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Re: Neues in Zermatt/Breuil-Cervinia/Valtournenche – Matterhorn
Der GR2 kostete definitiv mehr als 35 Mio
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Re: Neues in Zermatt/Breuil-Cervinia/Valtournenche – Matterhorn
Das Wort "fast" lässt ja auch einiges an Interpretationsspielraum zu. Das geht ja theoretisch von 1% -49% der KostenNeusserGletscher hat geschrieben: 14.05.2025, 08:34Die Baukosten wurden 2020 mit 35 Mio Franken veranschlagt. Stand November 2024 wurde der GR2 von 40.000 Gästen genutzt. Pro Gast hätte man demnach 440 Franken einnehmen müssen. Die Retourfahrt kostet aber "nur" 240 Franken. Die Überschlagsrechnung geht für mich nicht auf, zumal die Betriebskosten in der Rechnung nicht berücksichtigt sind und einige Gäste im Winter noch mit ihrem Skipass die Bergfahrt genutzt haben dürften.Snow Wally hat geschrieben: 07.05.2025, 18:18 Fast die Hälfte vom Alpine Crossing schon amortisiert.... kann ich fast nicht glauben, so wenig non-Skifahrer wie ich bis heute dort gesehen habe.
Bezüglich den finalen Kosten für den GR2. Gemäss dem letzten Geschäftsbericht stehen da gesamthafte Anschaffungskosten für den GR 2 von 76 Mio CHF.
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Re: Neues in Zermatt/Breuil-Cervinia/Valtournenche – Matterhorn
Leitner hat die Ausschreibung für die 3s Bahnen Plan Maison - Testa Grigia und Cervinia - Plan Maison gewonnen.
Der im KV orientierte Betrag von 120'000'000 Euro wurde leicht übertroffen. Das gesamte Projekt ist auf 197'917'081,80 Euro veranschlagt. Eine Verteuerung von ca. 70%.
Leitner war auch der einzige der eingereicht hat. Angebote wurden bei Leitner und Doppelmayr Italia angefragt.
Der im KV orientierte Betrag von 120'000'000 Euro wurde leicht übertroffen. Das gesamte Projekt ist auf 197'917'081,80 Euro veranschlagt. Eine Verteuerung von ca. 70%.
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Re: Neues in Zermatt/Breuil-Cervinia/Valtournenche – Matterhorn
Merci für die Infos!
Wow, ich möchte jetzt nicht grad in den Schuhen von demjenigen sein, der der Bauherrschaft die Mehrkosten von 70% gg. KV erklären muss.... oder hat man dort einfach nicht alles drin gehabt?
Aber auch so noch heftig, ausser TG ist ja glaubs das meiste um PM mit fahrbaren Strassen erschlossen, oder?
Spannend, dass Doppelmyar gar nicht erst eingegeben hat...im Gegensatz zu Ischgl bleibt Cervinia wohl Leitner-Land.
Ist übrigens so eine bauliche Bahn-Direktverbindung der 3S Kabinen IT-CH angedacht, z.B. für Wartung und Reparaturen? Oder trennt man vollständig an der Landesgrenze?
Wow, ich möchte jetzt nicht grad in den Schuhen von demjenigen sein, der der Bauherrschaft die Mehrkosten von 70% gg. KV erklären muss.... oder hat man dort einfach nicht alles drin gehabt?
Aber auch so noch heftig, ausser TG ist ja glaubs das meiste um PM mit fahrbaren Strassen erschlossen, oder?
Spannend, dass Doppelmyar gar nicht erst eingegeben hat...im Gegensatz zu Ischgl bleibt Cervinia wohl Leitner-Land.
Ist übrigens so eine bauliche Bahn-Direktverbindung der 3S Kabinen IT-CH angedacht, z.B. für Wartung und Reparaturen? Oder trennt man vollständig an der Landesgrenze?
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Re: Neues in Zermatt/Breuil-Cervinia/Valtournenche – Matterhorn
Nein Vollständig getrennt.
Die Wartungseinrichtungen und Garagen werden um einiges Grösser sein als diese auf Trockener Steg. Es werden etwa 56 Kabinen sein um die Förderleistung zu erbringen.
Betreffend KV. Dieser hat ja Leitner selbst gemacht. Da sie das Projekt ausgeschrieben haben. Ich weiss nicht ob da was dazu gekommen ist. Ich fand die 120 Mio. aber schon zu tief angesetzt.
Die Wartungseinrichtungen und Garagen werden um einiges Grösser sein als diese auf Trockener Steg. Es werden etwa 56 Kabinen sein um die Förderleistung zu erbringen.
Betreffend KV. Dieser hat ja Leitner selbst gemacht. Da sie das Projekt ausgeschrieben haben. Ich weiss nicht ob da was dazu gekommen ist. Ich fand die 120 Mio. aber schon zu tief angesetzt.
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