Andermatt-Sedrun-Disentis 28.12.23-6.1.24
Ich warne euch vor:
Ich habe leider wenige Bilder und viel Text. Das wird sich ab dem nächsten Bericht ändern (hoffentlich).
Anreise:
Da mein Vater ab dem 26.12.23 Corona hatte, haben wir ihn in unser Gästezimmer gesperrt und die alten Liftreiniger entstaubt. Ursprünglich wollten wir alle zusammen nach Sedrun in das Ferienhaus unserer Familie, das als eine Art Familienjugendherberge dient, fahren. Meine Großeltern und mein Onkel inkl. Familie waren bereits da. Auch am 26.12. meldeten sie einen Coronafall und mein Onkel ist abgereist. Relativ spontan habe ich dann beschlossen, schon mal nach Sedrun vorzufahren mit dem Zug. So stand ich am 28.12. auf und wollte meinen Zug nach Basel nehmen. Mein anderer Onkel, der denselben Zug, nur ab Köln nimmt, hat mir dann geschrieben, dass der Zug ausfällt
Sedrun, Donnerstag, 28.12.23
5 Fahrten ,11,1 km, 2.154 hm;
Da Donnerstag war, wollte ich unbedingt noch auf die Piste, so machte ich mich mit meinem Cousin auf den Weg nach Dieni. Um 20:20 Uhr startete dann offiziell meine Skisaison 23/24
Die Pisten waren nicht gut, da nicht mehr frisch gemacht für die Snownight, rechts Buckel, links Eis. Die Rodelbahn hingegen war frisch hergerichtet. Alles in allem ein gelungener Start. Einziger Fehler: nach dem Nachtski mit leerem Magen ins Bett.
Trackdaten:
Disentis, Freitag, 29.12.23
11 Fahrten, 23 km, 4.266 hm
Ich wachte mit einem völlig flauen Bauch auf. Trotz zu wenig im Magen hatte ich keinen Appetit. Dann die schlechte Nachricht: Opa hat Corona und fährt ab. Somit waren nun nur noch ich, mein Onkel und 2 Cousins von mir da, obwohl mit doppelt so vielen Menschen gerechnet wurde
Der Tag begann spät, um 9:45 nahm ich die Gondel zum Cuolm da Vi. Herrliches Wetter und ebenso herrliche Pisten. Die Schwarze Lai Alv-Gendusas ist megasupergenial! Auch die Talabfahrt ist top. Als mir meine Apple Watch beim Mittag“essen“ (die Caischavedra ist das letzte Mülltonnenfutter) in der Caischavedra 3 mal im 5 Minuten Takt angezeigte, mein Herzschlag sei ca. 30-40 Schläge zu hoch, sah ich ein, dass der Tag nun enden muss. Mit einer letzten Fahrt auf den Pèz Ault begab ich mich auf den Rückweg zum Cuolm da Vi. Die Cungieri-Route sah machbar aus, aber ich ließ sie aus wegen meinem Zustand. So nahm ich die Gondel um 14:30. Am Nachmittag relaxte ich und aß erstmals an diesem Tag eine echte Mahlzeit, was meinem Magen sehr gut tat. In der Nacht tragen meine Eltern und mein Hund ein, mein Vater war nämlich nun negativ getestet.
Trackdaten:
Sedrun-Nätschen, Samstag, 30.12.23
30 Fahrten, 54,6 km, 11.476 hm
Nun ging es mir wieder gut und ich wollte an diesem Traumtag nun so richtig starten. Los ging es um 9:07 in Dieni. Die Pisten waren top, wenn auch buckelhart. Gegessen haben wir im Alpsu. Dabei merkte ich meinen Magen wieder. Aber egal, das Essen war top. Tageshighlight war die 28, da Sie endlich wieder offen war. Im besten Zustand war Piste 30, wie fast immer.
Trackdaten:
Disentis, Sonntag, 31.12.23
21 Fahrten, 46,8 km, 8.118 hm
Traumhaft, aber voll!
Disentis überzeugt wie immer voll! Top präparierte Pisten und geniales Wetter! Was will man mehr? Auch meine neue Lieblingspiste, die schwarze Lai Alv-Gendusas überzeugt wieder und verteidigt ihren Platz bestens! Der Einstieg würde verändert: wo sie vorher an der roten 111 startete, beginnt sie nun abseits an der 111a und führt zuoberst durch ein sehr steiles und anspruchsvolles Stück, das gerade mal eine Pistnraupenbreite gepistet ist, weil links und rechts Felsen sind. Der alte Einstieg ist aber mit Steinkontakten auch noch machbar gewesen. Die Talabfahrt braucht mal Schnee! Die ist immer noch top zu fahren und die fast 10 km Abfahrt am Stück ab Pèz Ault sind cool, aber das unterste Stück bwsgeht teils nur noch aus 5cm Schnee. Ich bin die Piste einmal morgens und ein Mal nachmittags gefahren und hatte bei letzterer Fahrt Angst, die Piste sei weg
Trackdaten:
Sedrun-Schneehüenerstock-Disentis, Montag, 1.1.24
26 Fahrten, 44 km, 9.116 hm
Neujahr! Alle schliefen aus und ich begab mich auf den Weg nach Dieni. Von hier aus fuhr ich dann Richting Schneehüenerstock. Das Wetter war hier unterhalb Milez Nebel und darüber Wolkenfrei. So kam ivh am Schneehüenerstock an und wollte zum Nätschen rüber. Ich entschoss mich dann doch noch zu einer Runde Fellilücke. Richtige Entscheidung, denn kurz nach Abfahrt wurde mir mitgeteilt, dass der Rest meiner Familie nach Disentis fährt, obwohl da Nebel ist. Ich diskutierte kurz, aber machte mich dann schnell auf den Weg nach Dieni. Eine halbe Stunde später kam ich am Mulinatsch an und schaute auf den Zugfahrplan: Zug kommt in 4 Minuten! Also ranhalten und auf nach Dieni. Dort angekommen erfuhr ich, dass der Zug doch 7 Minuten Verspätung hat
Dienstag, 2.1.24, Sedrun-Schneehüenerstock
40 Fahrten, 62,5 km, 13.476 hm
Geil! Ein toller Tag der Rekorde: mein erstes mal über 60 Pistenkilometer (mit Liften sogar 108 km). Toller Schnee, aber extrem weich, was mich, solange es nicht nass wird, nicht wirklich stört. Schade ist, dass man stellenweise nicht mehr carven kann. Im Milez kann man aucv nie etwas falsch machen beim Zmittag. Um 16:05 habe ich beim Calmut-Flyer gefragt, ob ich noch nach Dieni zurück komme, worauf der sehr nette Liftmann antwortete:“Wenn sie schnell genug sind.“ Chellange accepted! 7 Minuten später fahre ich rüber zum Cuolm Val und fahre gemütlich zum Bahnhof.
Trackdaten:
Mittwoch, 3.1.24, Sedrun-Andermatt
31 Läufe, 64,2 km, 12.268 hm
Rekorde wollen gebrochen werden, sagt man. Das stimmt und passiert oft schneller, als man denkt. Erneut ein Top Tag, gute Pisten und kaum Wartezeiten. Das Wetter auch super. Heute wollte icv mal nach Andermatt. Die Talabfahrt ist gar nicht so unglaublich Ziehwegig. Die 1a Huhn(?!?) war am morgen gigagenial. Die 1b Moos war auch gut fahrbar (nicht geöffnet). Die Morgenstimmung im verschneiten Andermatt war wirklich traumhaft. In der Gondel traf ich bei beiden Fahrten nur auf Amerikaner. Die Prime-Line habe ich nun auch erstmals getestet: ein nettes Extra und nicht mehr. Mittagessen gab es um 14:45 erst in der Nätschen Arena. Die erlauben sich vielleicht was: erst verlangen sie schon 27 Franken und dann geben sie einem ein kaltes verkochtes Tiefkühlschnitzel. Unverschämtheit! Aber es hat seinen Zweick erfüllt und wir fuhren um 15:15 zurück nach Sedrun. Dabei blieben wir im Schneehüenerstock-Express stecken. Um 15:45 ging es dann weiter… Trackdaten:
Und hier endet der Bericht leider, ich habe beim besten Willen keine Ahnung, wie es weitergeht. Trotzdem hoffe ich der Bericht war unterhaltsam
Hier noch ein paar Extra-Bilder des Urlaubs:
