10.2024: Graubünden-Südtirol-Tour
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easyrider
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10.2024: Graubünden-Südtirol-Tour
Vorgeschichte:
Da ich mich seit vielen Jahren für den ÖV interessiere und mich hauptsächlich mit Bus, Bahn und Co fortbewege, habe ich schon viele spannende Linien befahren können - vele stehen aber noch auf der Liste. Interessante Strecken finde ich zum Beispiel Linien, die steil, kurvenreich, schmal oder ausgesetzt sind. Die Stelvio-Linio, vom italienischen Tirano ins schweizerische Münstertal, vereint einige dieser Parameter. Da weder Tirano, noch das Münstertal von meinem Wohnort im Schweizer Mittelland und auch nicht vom Zweitwohnsitz Lenzerheide schnell erreichbar sind, hatte sich diese Fahrt bis jetzt nicht ergeben. Dazu kommt, dass meine Freundin von Zeit zu Zeit (gerne!) solche Abenteuer mitmacht, sie sich grundsätzlich aber Spannenderes vorstellen kann. Daher musste es Herbst 2024 werden, dass wir diese Reise in Angriff nahmen. Ich plante also eine Reise, bei welcher sich die Fahrt über das Stilfserjoch gut integrieren liesse. Und wenn wir schon in dieser Ecke sein sollten, so dachten wir, könnten wir auch gleich noch einen Abstecher nach Meran und Bozen machen, wo wir ebenfalls noch nie waren.
Teil 1: Lenzerheide - Tirano, 8.10.2024
Nicht zu früh, dafür bei strömendem Regen, machten wir uns zu Fuss auf zur Post Lenzerheide, wo das Postauto nach Tiefencastel fuhr. Der Regen sollte heute ein konstanter Begleiter bleiben.
Fahrt im leeren Bus nach Tiefencastel, ab Lantsch waren wir sogar die einzigen Fahrgäste: Der heutige Fahrplan. Der schlanke, dreiminütige Anschluss in Pontresina wurde tatsächlich noch knapper, da der Zug ab Tiefencastel acht Minuten Verspätung einfuhr. Netterweise wartete der Anschlusszug aber, sodass das Umsteigen problemlos funktionierte. Auch die Weiterfahrt in Pontresina klappte den Umständen entsprechend gut. In Tiefencastel wechselten wir vom Bus auf den Zug. Mit dem linken Bus sind wir hier hergefahren. Nach Bergün kreuzt der Zug zweimal die Darlux-Sesselbahn. Wegen des starken Regens war die Sicht aus dem Fenster zeitweise sehr schlecht, was auf diesem Foto zu erahnen ist: Die Albula-Linie mit den Kehrtunneln und Brücken hat definitiv ihren Reiz: Der Zug war sehr leer. Ab Bergün hatten wir einen Wagenteil für uns alleine: Im Oberengadin steht die Zeit der goldenen Lärchen kurz bevor: An dieser Stelle, nach der Station Morteratsch, eröffnet sich einem bei besserem Wetter der bekannte Blick auf die Berge und Gletscher. Heute leider alles grau: Blick auf Poschiavo: Lago di Poschiavo: Viadukt bei Brusio: Spätestens nachdem eine Familie mit zwei Kindern bei der Alp Grüm ausgestiegen war, war das wieder eine sehr angenehme und leere Fahrt: Ankunft in Tirano: Einige Eindrücke vom Städtchen, das überraschend hübsch ist:
Da ich mich seit vielen Jahren für den ÖV interessiere und mich hauptsächlich mit Bus, Bahn und Co fortbewege, habe ich schon viele spannende Linien befahren können - vele stehen aber noch auf der Liste. Interessante Strecken finde ich zum Beispiel Linien, die steil, kurvenreich, schmal oder ausgesetzt sind. Die Stelvio-Linio, vom italienischen Tirano ins schweizerische Münstertal, vereint einige dieser Parameter. Da weder Tirano, noch das Münstertal von meinem Wohnort im Schweizer Mittelland und auch nicht vom Zweitwohnsitz Lenzerheide schnell erreichbar sind, hatte sich diese Fahrt bis jetzt nicht ergeben. Dazu kommt, dass meine Freundin von Zeit zu Zeit (gerne!) solche Abenteuer mitmacht, sie sich grundsätzlich aber Spannenderes vorstellen kann. Daher musste es Herbst 2024 werden, dass wir diese Reise in Angriff nahmen. Ich plante also eine Reise, bei welcher sich die Fahrt über das Stilfserjoch gut integrieren liesse. Und wenn wir schon in dieser Ecke sein sollten, so dachten wir, könnten wir auch gleich noch einen Abstecher nach Meran und Bozen machen, wo wir ebenfalls noch nie waren.
Teil 1: Lenzerheide - Tirano, 8.10.2024
Nicht zu früh, dafür bei strömendem Regen, machten wir uns zu Fuss auf zur Post Lenzerheide, wo das Postauto nach Tiefencastel fuhr. Der Regen sollte heute ein konstanter Begleiter bleiben.
Fahrt im leeren Bus nach Tiefencastel, ab Lantsch waren wir sogar die einzigen Fahrgäste: Der heutige Fahrplan. Der schlanke, dreiminütige Anschluss in Pontresina wurde tatsächlich noch knapper, da der Zug ab Tiefencastel acht Minuten Verspätung einfuhr. Netterweise wartete der Anschlusszug aber, sodass das Umsteigen problemlos funktionierte. Auch die Weiterfahrt in Pontresina klappte den Umständen entsprechend gut. In Tiefencastel wechselten wir vom Bus auf den Zug. Mit dem linken Bus sind wir hier hergefahren. Nach Bergün kreuzt der Zug zweimal die Darlux-Sesselbahn. Wegen des starken Regens war die Sicht aus dem Fenster zeitweise sehr schlecht, was auf diesem Foto zu erahnen ist: Die Albula-Linie mit den Kehrtunneln und Brücken hat definitiv ihren Reiz: Der Zug war sehr leer. Ab Bergün hatten wir einen Wagenteil für uns alleine: Im Oberengadin steht die Zeit der goldenen Lärchen kurz bevor: An dieser Stelle, nach der Station Morteratsch, eröffnet sich einem bei besserem Wetter der bekannte Blick auf die Berge und Gletscher. Heute leider alles grau: Blick auf Poschiavo: Lago di Poschiavo: Viadukt bei Brusio: Spätestens nachdem eine Familie mit zwei Kindern bei der Alp Grüm ausgestiegen war, war das wieder eine sehr angenehme und leere Fahrt: Ankunft in Tirano: Einige Eindrücke vom Städtchen, das überraschend hübsch ist:
Zuletzt geändert von easyrider am 17.10.2024, 04:00, insgesamt 11-mal geändert.
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Re: 10.2024: Graubünden-Italien-Tour, Teil 1
Viel Spaß euch beiden und hoffentlich wenigstens in Südtirol besseres Wetter 
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10.2024: Graubünden-Italien-Tour
Teil 2: Tirano - Stelvio - Santa Maria, 9.10.2024
Heute Morgen wachten wir in Tirano auf und konnten erleben, wie die Aussicht aus dem Hotelzimmer auch aussehen kann: Bevor der Bus nach Santa Maria fuhr, machten wir einen Stadtbummel. Bei Sonnenschein war dies deutlich angenehmer als gestern bei sehr starkem Regen. Das obligate RhB-Föteli vor der Kirche durfte natürlich nicht fehlen: Mein Eindruck von Tirano: Eigentlich eine schöne, kleine Stadt mit vielen Restaurants. Aber es hat überall sehr viele Autos. Dadurch ist es ziemlich laut und egal, wo man ist, muss man ständig zur Seite gehen.
Die Abfahrt unseres Busses war um 13:45 Uhr. Beim Warten am Bahnhof konnte ich zwei Busse im RhB-Kleid fotografieren, die als „Bernina-Linie“ bis nach Lugano fahren. Diese Reise dauert über drei Stunden. Unsere Fahrt fand jedoch in einem gelben Postauto statt. Zu Beginn führt die Strecke etwa eine halbe Stunde über eine autobahnähnliche Strasse mit vielen Tunneln nach Bormio. Die gefahrene Geschwindigkeit ist hier sehr hoch, nicht selten über 90km/h. Die heutige Reise: Ortsdurchfahrt Bormio: Bus“bahnhof“ Bormio, wo es eine fünfminütige Pause gab: Nach Bormio steigt die Strasse steil an und die ersten Tunnel werden durchfahren: Im engsten und zugleich längsten Tunnel. Der Bus passierte diesen mit maximal Schrittgeschwindigkeit: Blick zurück auf die Passstrasse. Ab Bormio bis auf das Stilfserjoch sind es 36 Spitzkehren. Der Busfahrer war hart im Nehmen: Auf diesem Abschnitt fuhr er satte 80km/h. Ankunft auf der Passhöhe. Das Wetter hat sich wieder verschlechtert. Es herrschten garstige drei Grad sowie Graupelschauer und Wind. Oben hatten wir einen 40-minütigen Aufenthalt. Ich nutzte die Zeit, um die Passhöhe zu erkunden. Meine Freundin verzog sich direkt ins Restaurant. Und ja, sie hat nicht viel verpasst. Hier oben ist es, nett ausgedrückt: Speziell… Das Skigebiet ist nicht weit: Der Bus, mit dem wir gefahren sind: Nach wenigen Minuten hatte ich genug und ich ging ebenfalls ins (nicht schönere) Restaurant, um dort etwas zu trinken, bis der Bus weiterfuhr.
Die Abfahrt über den Umbrail ist landschaftlich sehr schön und die Strasse ebenfalls sehenswert, wenn auch jene auf der italienischen Seite meinem Empfinden nach eindrücklicher ist. Fürs Auge finde ich die Schweizer Seite allerdings ansprechender. Blick auf Santa Maria: Ankunft in Santa Maria, wo wir einmal übernachten: Spaziergang durch das schöne Dorf:
Obwohl viele Teilstrecken dieser Reise in Italien sind, hatten wir bis jetzt keine zusätzlichen Reisekosten, da alles im GA-Gültigkeitsbereich liegt.
Heute Morgen wachten wir in Tirano auf und konnten erleben, wie die Aussicht aus dem Hotelzimmer auch aussehen kann: Bevor der Bus nach Santa Maria fuhr, machten wir einen Stadtbummel. Bei Sonnenschein war dies deutlich angenehmer als gestern bei sehr starkem Regen. Das obligate RhB-Föteli vor der Kirche durfte natürlich nicht fehlen: Mein Eindruck von Tirano: Eigentlich eine schöne, kleine Stadt mit vielen Restaurants. Aber es hat überall sehr viele Autos. Dadurch ist es ziemlich laut und egal, wo man ist, muss man ständig zur Seite gehen.
Die Abfahrt unseres Busses war um 13:45 Uhr. Beim Warten am Bahnhof konnte ich zwei Busse im RhB-Kleid fotografieren, die als „Bernina-Linie“ bis nach Lugano fahren. Diese Reise dauert über drei Stunden. Unsere Fahrt fand jedoch in einem gelben Postauto statt. Zu Beginn führt die Strecke etwa eine halbe Stunde über eine autobahnähnliche Strasse mit vielen Tunneln nach Bormio. Die gefahrene Geschwindigkeit ist hier sehr hoch, nicht selten über 90km/h. Die heutige Reise: Ortsdurchfahrt Bormio: Bus“bahnhof“ Bormio, wo es eine fünfminütige Pause gab: Nach Bormio steigt die Strasse steil an und die ersten Tunnel werden durchfahren: Im engsten und zugleich längsten Tunnel. Der Bus passierte diesen mit maximal Schrittgeschwindigkeit: Blick zurück auf die Passstrasse. Ab Bormio bis auf das Stilfserjoch sind es 36 Spitzkehren. Der Busfahrer war hart im Nehmen: Auf diesem Abschnitt fuhr er satte 80km/h. Ankunft auf der Passhöhe. Das Wetter hat sich wieder verschlechtert. Es herrschten garstige drei Grad sowie Graupelschauer und Wind. Oben hatten wir einen 40-minütigen Aufenthalt. Ich nutzte die Zeit, um die Passhöhe zu erkunden. Meine Freundin verzog sich direkt ins Restaurant. Und ja, sie hat nicht viel verpasst. Hier oben ist es, nett ausgedrückt: Speziell… Das Skigebiet ist nicht weit: Der Bus, mit dem wir gefahren sind: Nach wenigen Minuten hatte ich genug und ich ging ebenfalls ins (nicht schönere) Restaurant, um dort etwas zu trinken, bis der Bus weiterfuhr.
Die Abfahrt über den Umbrail ist landschaftlich sehr schön und die Strasse ebenfalls sehenswert, wenn auch jene auf der italienischen Seite meinem Empfinden nach eindrücklicher ist. Fürs Auge finde ich die Schweizer Seite allerdings ansprechender. Blick auf Santa Maria: Ankunft in Santa Maria, wo wir einmal übernachten: Spaziergang durch das schöne Dorf:
Genau. Sonst wäre der Spass sehr teuer. Wobei ich die Ausgaben ja auch habe, einfach „nur“ einmal im Jahr.
Obwohl viele Teilstrecken dieser Reise in Italien sind, hatten wir bis jetzt keine zusätzlichen Reisekosten, da alles im GA-Gültigkeitsbereich liegt.
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Re: 10.2024: Graubünden-Italien-Tour. Neu: Teil 2 (Tirano - Stelvio - Santa Maria)
Das ist schon toll sind solche Strecken inbegriffen.
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10.2024: Graubünden-Südtirol-Tour
Teil 3: Santa Maria Val Müstair - Meran, 10.10.2024
Der dritte Tag unserer Reise führte uns vom schweizerischen Santa Maria ins italienische Meran. Auf dieser Etappe machte ich nicht viele Fotos. Erstens war das Wetter einmal mehr sehr bescheiden und die Scheiben des Busses sowie der Bahn glichen oft einem Wasserfall. Zweitens habe ich mich vor allem im Zug meiner Lektüre gewidmet.
In der Nacht fiel viel Regen vom Himmel. Den Wassermassen im Bach zufolge auch weiter oben im Tal, denn der Fluss neben unserem Hotel in Santa Maria wies eine grosse Abflussmenge auf: Unser erstes Verkehrsmittel ist in Anfahrt: Fahrt vorbei am Kloster in Val Müstair, kurz nach welchem wir die italienisch-schweizerische Grenze passierten: Die Strecke ist durchaus ansprechend. Auffällig fand ich auch heute wieder, wie schnell der Bus unterwegs war. Das bin ich mir aus der Stadt/Agglo und der Lenzerheide nicht gewöhnt. Verschwommener Blick auf Mals (rechts): Vor Mals fährt der Bus durch Gluns. Diese Stadt (?) sah sehr interessant aus: Grosse Stadtmauer, enge Stadttore, historisches Zentrum etc.
Umsteigeknoten Bahnhof Mals. Ab hier fahren Busse in viele verschiedene Richtungen sowie die Bahn Richtung Meran. Hier mussten wir das erste Mal ein Ticket kaufen: Mals - Meran. Kosten: 17 Euro für zwei Personen. Sehr human. Der Zug nach Mals. Wir hatten jedoch nur eine Komposition, nicht wie hier fotografiert zwei. Da viele Reisende unterwegs waren, wurde es im Zug durchaus kuschelig eng. Vorbei an unzähligen Obstplantagen verläuft die Strecke durch das Vinschgau: Meran kommt in Sichtweite: Vom Bahnhof in Meran bis zu unserem Hotel dauerte der Fussmarsch etwa zehn Minuten. Unsere Unterkunft liegt unmittelbar an der Passer, die zur Zeit ein tosender Fluss ist: Nach dem Einchecken - wir konnten bereits um 12:30 Uhr ins Zimmer - und einer kurzen Siesta machten wir einen ersten Spaziergang durch die Stadt. Folgend einige Eindrücke aus Meran:
Der dritte Tag unserer Reise führte uns vom schweizerischen Santa Maria ins italienische Meran. Auf dieser Etappe machte ich nicht viele Fotos. Erstens war das Wetter einmal mehr sehr bescheiden und die Scheiben des Busses sowie der Bahn glichen oft einem Wasserfall. Zweitens habe ich mich vor allem im Zug meiner Lektüre gewidmet.
In der Nacht fiel viel Regen vom Himmel. Den Wassermassen im Bach zufolge auch weiter oben im Tal, denn der Fluss neben unserem Hotel in Santa Maria wies eine grosse Abflussmenge auf: Unser erstes Verkehrsmittel ist in Anfahrt: Fahrt vorbei am Kloster in Val Müstair, kurz nach welchem wir die italienisch-schweizerische Grenze passierten: Die Strecke ist durchaus ansprechend. Auffällig fand ich auch heute wieder, wie schnell der Bus unterwegs war. Das bin ich mir aus der Stadt/Agglo und der Lenzerheide nicht gewöhnt. Verschwommener Blick auf Mals (rechts): Vor Mals fährt der Bus durch Gluns. Diese Stadt (?) sah sehr interessant aus: Grosse Stadtmauer, enge Stadttore, historisches Zentrum etc.
Umsteigeknoten Bahnhof Mals. Ab hier fahren Busse in viele verschiedene Richtungen sowie die Bahn Richtung Meran. Hier mussten wir das erste Mal ein Ticket kaufen: Mals - Meran. Kosten: 17 Euro für zwei Personen. Sehr human. Der Zug nach Mals. Wir hatten jedoch nur eine Komposition, nicht wie hier fotografiert zwei. Da viele Reisende unterwegs waren, wurde es im Zug durchaus kuschelig eng. Vorbei an unzähligen Obstplantagen verläuft die Strecke durch das Vinschgau: Meran kommt in Sichtweite: Vom Bahnhof in Meran bis zu unserem Hotel dauerte der Fussmarsch etwa zehn Minuten. Unsere Unterkunft liegt unmittelbar an der Passer, die zur Zeit ein tosender Fluss ist: Nach dem Einchecken - wir konnten bereits um 12:30 Uhr ins Zimmer - und einer kurzen Siesta machten wir einen ersten Spaziergang durch die Stadt. Folgend einige Eindrücke aus Meran:
Zuletzt geändert von easyrider am 15.10.2024, 17:24, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: 10.2024: Graubünden-Italien-Tour. Neu: Teil 3 (Santa Maria - Meran)
Ja, Glurns ist eine Stadt
Auf jeden Fall die kleinste in Südtirol, vielleicht auch die kleinste in Italien.
Genießt Südtirol; das ist halt weitgehend nicht Italien
Und in Glurns gibt's auch eine Whisky-Brennerei; durchaus lecker der Stoff
Auf jeden Fall die kleinste in Südtirol, vielleicht auch die kleinste in Italien.
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Re: 10.2024: Graubünden-Italien-Tour. Neu: Teil 3 (Santa Maria - Meran)
Tolle Bilder einer sehr schönen Region. In welchem Restaurant wart ihr denn schlussendlich in Tirano? 
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Re: 10.2024: Graubünden-Italien-Tour. Neu: Teil 3 (Santa Maria - Meran)
Da es am Dienstag in Tirano derart stark geregnet hat, sind wir beim Hotel ums Eck ins „nächst beste“ Restaurant. Bereits nach zwei Minuten Fussmarsch waren wir trotz Schirm pflotschnass. Die Pizzeria war knapp ok, mehr leider nicht.seilreiter hat geschrieben: 11.10.2024, 10:17 Tolle Bilder einer sehr schönen Region. In welchem Restaurant wart ihr denn schlussendlich in Tirano?![]()
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10.2024: Graubünden-Südtirol-Tour
Teil 4: Meran 2000, Die Gärten von Schloss Trauttmanadorff und der 1-SL Dorf Tirol
Nach dem Ausflug nach Meran 2000 am Morgen besuchten wir heute Nachmittag die Gärten des Schloss‘ Trauttmansdorff. Die Anlage ist eindrücklich gross und sehr gepflegt. Da ich keine Ahnung von Botanik habe, lasse ich die Bilder unkommentiert. Folgend auf den Garten machten wir einen Stadtbummel und gelangten zur nostalgischen Einersesselbahn Richtung Dorf Tirol. Eine Fahrt konnte ich nicht ausschlagen und so gab es eine Berg- und Talfahrt.
Nach dem Ausflug nach Meran 2000 am Morgen besuchten wir heute Nachmittag die Gärten des Schloss‘ Trauttmansdorff. Die Anlage ist eindrücklich gross und sehr gepflegt. Da ich keine Ahnung von Botanik habe, lasse ich die Bilder unkommentiert. Folgend auf den Garten machten wir einen Stadtbummel und gelangten zur nostalgischen Einersesselbahn Richtung Dorf Tirol. Eine Fahrt konnte ich nicht ausschlagen und so gab es eine Berg- und Talfahrt.
Zuletzt geändert von easyrider am 14.10.2024, 11:52, insgesamt 2-mal geändert.
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10.2024: Graubünden-Südtirol-Tour
Teil 5: (Ober-)Bozen
Gestern Samstag verbrachten wir einen Tag in Bozen. Bereits um 10:30 Uhr waren wir nach einer 45-minütigen Zugfahrt vor Ort. Der Zug ab Meran nach Bozen wies ein sehr grosses Fahrgastaufkommen auf, praktisch alle Sitzplätze waren belegt. Bozen empfand ich als hübsch, sehr belebt und um einiges grösser als Meran. Auch gibt es sehr viele Restaurants und Cafes in den Strassen. Fotos von der Stadt selber habe ich nicht viele gemacht.
Der Bahnhof ist definitiv kein Schmuckstück. Alt, eher versifft, komische Gestalten. Zusammengefasst: Heruntergekommen. Ich finde es jeweils schade, wenn das "Tor zur Stadt" so daherkommt.
Auf dem Waltherplatz gab es eine Ausstellung der Blaulichtorganisationen. Solche Geschichten finde ich immer spannend. Nach einem ausgedehnten Stadtbummel besuchten wir Ötzi im Südtiroler Archäologiemuseum. Es war eindrücklich, diese bekannte Kreatur einmal "in Echt" bzw. im Eisschrank zu sehen.
Auf dem Stadtplan entdeckte ich die Rittenbahn, von welcher ich bereits gehört hatte aber nicht mehr auf dem Schirm hatte. Eine eindrückliche Bahn! Oberbozen wirkt behütet, fast schon ein bisschen konserviert. Die alte Trambahn, mit welcher nicht gefahren sind, passt da äusserst gut ins Bild: Toll ist - aus Touristensicht zumindest -, dass die Rittenbahn mit dem Südtirol Guest Pass kostenlos ist. So wie der ganze ÖPNV in Südtirol. Die Gästekarte erhält man in vielen Hotels, wenn man dort übernachtet. Der ÖV im Bereich Bozen und Meran ist allgemein überzeugend: Sauber, relativ neue Flotte, zuverlässig, gute Takte. Einer der Busbahnhöfe in Bozen:
Gestern Samstag verbrachten wir einen Tag in Bozen. Bereits um 10:30 Uhr waren wir nach einer 45-minütigen Zugfahrt vor Ort. Der Zug ab Meran nach Bozen wies ein sehr grosses Fahrgastaufkommen auf, praktisch alle Sitzplätze waren belegt. Bozen empfand ich als hübsch, sehr belebt und um einiges grösser als Meran. Auch gibt es sehr viele Restaurants und Cafes in den Strassen. Fotos von der Stadt selber habe ich nicht viele gemacht.
Der Bahnhof ist definitiv kein Schmuckstück. Alt, eher versifft, komische Gestalten. Zusammengefasst: Heruntergekommen. Ich finde es jeweils schade, wenn das "Tor zur Stadt" so daherkommt.
Auf dem Waltherplatz gab es eine Ausstellung der Blaulichtorganisationen. Solche Geschichten finde ich immer spannend. Nach einem ausgedehnten Stadtbummel besuchten wir Ötzi im Südtiroler Archäologiemuseum. Es war eindrücklich, diese bekannte Kreatur einmal "in Echt" bzw. im Eisschrank zu sehen.
Auf dem Stadtplan entdeckte ich die Rittenbahn, von welcher ich bereits gehört hatte aber nicht mehr auf dem Schirm hatte. Eine eindrückliche Bahn! Oberbozen wirkt behütet, fast schon ein bisschen konserviert. Die alte Trambahn, mit welcher nicht gefahren sind, passt da äusserst gut ins Bild: Toll ist - aus Touristensicht zumindest -, dass die Rittenbahn mit dem Südtirol Guest Pass kostenlos ist. So wie der ganze ÖPNV in Südtirol. Die Gästekarte erhält man in vielen Hotels, wenn man dort übernachtet. Der ÖV im Bereich Bozen und Meran ist allgemein überzeugend: Sauber, relativ neue Flotte, zuverlässig, gute Takte. Einer der Busbahnhöfe in Bozen:
Zuletzt geändert von easyrider am 15.10.2024, 17:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 10.2024: Graubünden-Südtirol-Tour
Da habt Ihr ja wirklich viele Highlights mitnehmen können 
Der ÖPNV in Südtirol funktioniert in der Tat so gut, dass a) auch ich nur rund 1/3 dort mit dem Auto abdecke und b) er durch die Kostenfreiheit für Touristen so ausgelastet ist, dass sich die Einheimischen schon beschweren, dass sie keinen Platz mehr bekommen
Der ÖPNV in Südtirol funktioniert in der Tat so gut, dass a) auch ich nur rund 1/3 dort mit dem Auto abdecke und b) er durch die Kostenfreiheit für Touristen so ausgelastet ist, dass sich die Einheimischen schon beschweren, dass sie keinen Platz mehr bekommen
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Re: 10.2024: Graubünden-Italien-Tour
Ja, das Pirovano ist noch feinster Italo-Trash aus den 70erneasyrider hat geschrieben: 09.10.2024, 22:43 Ich nutzte die Zeit, um die Passhöhe zu erkunden. Meine Freundin verzog sich direkt ins Restaurant. Und ja, sie hat nicht viel verpasst. Hier oben ist es, nett ausgedrückt: Speziell…
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10.2024: Graubünden-Südtirol-Tour
Teil 5: Meran - Lenzerheide
Gestern Sonntag ging es von Meran zurück auf die Lenzerheide. Mit fast 5.5 Stunden Reisezeit war dies die längste Etappe unserer Reise. Viele Fotos habe ich nicht gemacht, da ich viel gelesen habe. Einige Eindrücke habe ich dennoch festgehalten, welche ich euch nicht vorenthalten möchte.
Die von uns genommene Verbindung:
Blick vom Zug zurück auf Meran:
Ich kann mich dann in der Zwischenzeit gemütlich ums Verladen des Gepäcks kümmern
Den Ofenpass bin ich schon einige Male gefahren, das letzte Mal jedoch vor über zehn Jahren. ich konnte mich nur noch an einige Details erinnern. So war es spannend, die Strecke wieder einmal zu befahren.
Die Ortsdurchfahrt Müstair ist dank einer Umfahrungsstrasse für den Bus kein Problem: Ganz im Gegensatz zu Santa Maria, wo sich der gesamte Verkehr durch den Ort zwängen muss und es folglich Rückstaus gibt. Bei unserem Aufenthalt in Santa Maria einige Tage zuvor hatte es deutlich weniger Verkehr. Dies war wahrscheinlich dem Wetter und dem Wochentag zuzuschreiben. In diesem Lagerhaus in Tschierv verbrachte ich relativ viel Zeit. Drei mal begleitete ich während meines Studiums eine Schule in einem Wintersportlager. Das Gebiet Minschuns, in welchem wir auf der Piste waren. habe ich in sehr guter Erinnerung. Auf alpinforum gibt von mir zwei Berichte dazu, bei welchen die Bilder mittlerweile aber leider nicht mehr vorhanden sind. Weiterer Verlauf der Ofenpassstrasse: Seit gestern sind wir zurück auf der lenzerheide, wo wir den Rest unserer Ferien verbringen. Ein Fazit der Graubünden-Südtirol-Tour schreibe ich wahrscheinlich während der kommenden Tage.
Ich bedanke mich an dieser Stelle für eure Aufmerksamkeit und hoffe, dass ich euch mit meinen Schilderungen und Bebilderungen ein wenig Freude bereiten konnte.
Gestern Sonntag ging es von Meran zurück auf die Lenzerheide. Mit fast 5.5 Stunden Reisezeit war dies die längste Etappe unserer Reise. Viele Fotos habe ich nicht gemacht, da ich viel gelesen habe. Einige Eindrücke habe ich dennoch festgehalten, welche ich euch nicht vorenthalten möchte.
Die von uns genommene Verbindung:
Blick vom Zug zurück auf Meran:
Bei der Hinfahrt konnte ich von der Durchfahrt Gluns' keine Fotos machen. Bei der Rückfahrt hatten wir im Bus einen besseren Platz, sodass sich drei Fotos vom Städtchen ergaben: Apropos Bus: Mit der Zeit bemerkt und lernt man so einiges. So weiss ich zum Beispiel bei vielen Modellen von Postauto Graubünden, welcher Platz am bequemsten ist (bspw. bezüglich Beinfreiheit oder Polsterung). Wenn also ein Bus naht, sage ich meiner Freundin, wo wir am besten sitzen würden und sie kümmert sich dann um den Rest. Da sie auf Zack und sehr gross ist (= lange Beine = schnell), ist sie im Ergattern von was auch immer sehr guteasyrider hat geschrieben: 11.10.2024, 00:01 Teil 3: Santa Maria Val Müstair - Meran, 10.10.2024
Vor Mals fährt der Bus durch Gluns. Diese Stadt (?) sah sehr interessant aus: Grosse Stadtmauer, enge Stadttore, historisches Zentrum etc.
Den Ofenpass bin ich schon einige Male gefahren, das letzte Mal jedoch vor über zehn Jahren. ich konnte mich nur noch an einige Details erinnern. So war es spannend, die Strecke wieder einmal zu befahren.
Die Ortsdurchfahrt Müstair ist dank einer Umfahrungsstrasse für den Bus kein Problem: Ganz im Gegensatz zu Santa Maria, wo sich der gesamte Verkehr durch den Ort zwängen muss und es folglich Rückstaus gibt. Bei unserem Aufenthalt in Santa Maria einige Tage zuvor hatte es deutlich weniger Verkehr. Dies war wahrscheinlich dem Wetter und dem Wochentag zuzuschreiben. In diesem Lagerhaus in Tschierv verbrachte ich relativ viel Zeit. Drei mal begleitete ich während meines Studiums eine Schule in einem Wintersportlager. Das Gebiet Minschuns, in welchem wir auf der Piste waren. habe ich in sehr guter Erinnerung. Auf alpinforum gibt von mir zwei Berichte dazu, bei welchen die Bilder mittlerweile aber leider nicht mehr vorhanden sind. Weiterer Verlauf der Ofenpassstrasse: Seit gestern sind wir zurück auf der lenzerheide, wo wir den Rest unserer Ferien verbringen. Ein Fazit der Graubünden-Südtirol-Tour schreibe ich wahrscheinlich während der kommenden Tage.
Das Hotel an sich fand ich gar nicht so schlimm. Klar, eine Renovation würde dem Gebäude nicht schaden. Die Atmosphäre drinnen war auch noch spannend, die Zeit scheint stehen geblieben zu sein. Die Zimmer sehen einfach aber eigentlich ok aus (nach den Bildern zu beurteilen). Der Rest rund herum, alles zusammen, das fand ich sehr interessant.sheridan hat geschrieben: 14.10.2024, 22:08Ja, das Pirovano ist noch feinster Italo-Trash aus den 70erneasyrider hat geschrieben: 09.10.2024, 22:43 Ich nutzte die Zeit, um die Passhöhe zu erkunden. Meine Freundin verzog sich direkt ins Restaurant. Und ja, sie hat nicht viel verpasst. Hier oben ist es, nett ausgedrückt: Speziell…![]()
Ich bedanke mich an dieser Stelle für eure Aufmerksamkeit und hoffe, dass ich euch mit meinen Schilderungen und Bebilderungen ein wenig Freude bereiten konnte.
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Re: 10.2024: Graubünden-Südtirol-Tour. Neu: Teil 5 (Meran - Lenzerheide)
Ich denke auf jeden Fall mehr als ein wenig Freunde und das nicht nur wegen der zackigen Beine... 
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Re: 10.2024: Graubünden-Italien-Tour
Vielen Dank für die spannenden Berichte einer tollen Reise. Als durchaus ÖV-affiner Typ und Besitzer einer Modellbahn würde ich sowas gerne auch machen… wenn ich nicht so viele andere zeitraubende Hobbies hätte.
Mal sehen, vielleicht ergibt es sich mal.
Einmal hatte ich im Pirovano übernachtet. Nie wieder!! Da bin ich unter einem Vorwand sogar vorzeitig abgereist. Seither übernachte ich immer in der Alpenrose oberhalb St.Maria. Einfach aber schön und herzlich. Die Wirtin weiss auch immer meinen Namen. Sehr empfehlenswert!
Ich nenne es lieber beim Namen: grauenvoll. Das schönste ist das gelbe Posti (ich wusste gar nicht, dass es bis auf den Stelvio fährt). Sonst ist da oben alles schrottig. Innen wie aussen.
Einmal hatte ich im Pirovano übernachtet. Nie wieder!! Da bin ich unter einem Vorwand sogar vorzeitig abgereist. Seither übernachte ich immer in der Alpenrose oberhalb St.Maria. Einfach aber schön und herzlich. Die Wirtin weiss auch immer meinen Namen. Sehr empfehlenswert!
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Re: 10.2024: Graubünden-Südtirol-Tour. Neu: Teil 5 (Meran - Lenzerheide)
Danke ein zweites Mal für die Berichte.
Stelvio war ich ja auch diesen Sommer zum ersten mal. Da fährt wohl immer gleiche Scania von Postauto hoch.
Ich finde die Gebäude auch irgendwie "speziell". Sie gefallen mir als ganzes, die Architektur ist ja eigentlich schön, nur verlottert eben alles irgendwie. Allerdings, wenn da oben topgepflegt moderne Gebäude rumstehen würde, wäre es auch nicht mehr dasselbe. Zum Anschauen mag ich so trashige Gebäude ,die aber dann doch irgendwie eine moderne Schiebetüre, eine neue Möblierung oder einen Neuen Whirlpool haben.
Genauso so wie ich Sichtbeton-Pendelbahnstation mag, mit neuen digitalen Bildschirmanziegen etc.
ahhahah ich fantasiere gerade
Danke danke für die Berichte.
Stelvio war ich ja auch diesen Sommer zum ersten mal. Da fährt wohl immer gleiche Scania von Postauto hoch.
Ich finde die Gebäude auch irgendwie "speziell". Sie gefallen mir als ganzes, die Architektur ist ja eigentlich schön, nur verlottert eben alles irgendwie. Allerdings, wenn da oben topgepflegt moderne Gebäude rumstehen würde, wäre es auch nicht mehr dasselbe. Zum Anschauen mag ich so trashige Gebäude ,die aber dann doch irgendwie eine moderne Schiebetüre, eine neue Möblierung oder einen Neuen Whirlpool haben.
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Re: 10.2024: Graubünden-Südtirol-Tour. Neu: Teil 5 (Meran - Lenzerheide)
Der Postautohalter aus dem Val Müstair, die Bus Val Müstair GmbH in Lü, hat aktuell zwei Scanias für die Stelvio-Linie im Fuhrpark. Mehr Infos sowohl zu den Fahrzeugen als auch zu der Linie kann man hier nachlesen: https://postautohalter.info/pu/bus-val- ... -gmbh-lue/seilreiter hat geschrieben: 16.10.2024, 10:46 Stelvio war ich ja auch diesen Sommer zum ersten mal. Da fährt wohl immer gleiche Scania von Postauto hoch.
Übrigens: Die Seite https://postautohalter.info/pu/ ist für ÖV-Interessierte sehr spannend. Da gibts Infos zu fast allen Postautobetrieben mit den dazugehörigen Fahrzeugen und Linien.
Ja, du schreibst, was ich gedacht habeski-chrigel hat geschrieben: 15.10.2024, 13:16Ich nenne es lieber beim Namen: grauenvoll. Das schönste ist das gelbe Posti (ich wusste gar nicht, dass es bis auf den Stelvio fährt). Sonst ist da oben alles schrottig. Innen wie aussen.
Einmal hatte ich im Pirovano übernachtet. Nie wieder!! Da bin ich unter einem Vorwand sogar vorzeitig abgereist. Seither übernachte ich immer in der Alpenrose oberhalb St.Maria. Einfach aber schön und herzlich. Die Wirtin weiss auch immer meinen Namen. Sehr empfehlenswert!
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Re: 10.2024: Graubünden-Südtirol-Tour
Die Graubünden-Südtirol-Tour liegt mittlerweile mehr als drei Wochen zurück. Zeit genug, um ein Fazit zu ziehen! Kurz zusammengefasst: Das Wetter war durchzogen, sonst hat es mir gut gefallen. Einige Punkte möchte ich detaillierter resümieren.easyrider hat geschrieben: 14.10.2024, 23:26 Seit gestern sind wir zurück auf der lenzerheide, wo wir den Rest unserer Ferien verbringen. Ein Fazit der Graubünden-Südtirol-Tour schreibe ich wahrscheinlich während der kommenden Tage.
Route:
- Die Postautofahrt über den Stelvio ist eindrücklich und lohnend, quasi eine Pflichtreise für ÖV-Fans
- Zernez-Mals-Meran: Spannend, vom rein alpinen Bereich in den mediterran angehauchten Raum
- Albula und Bernina sind auch top, die kannte ich aber bereits ziemlich gut
- Für die Route sind wir etwa 15 Stunden Bus und Bahn gefahren. Die meisten Abfahrten und Ankünfte waren pünktlich, alle Anschlüsse konnten gehalten werden.
- Dank GA und Gästekarte im Südtirol haben wir zu zweit CHF 18 gezahlt - für die gesamte Reise! Das ist unschlagbar günstig.
- Das Hotel in Tirano war einfach, sauber, zentral gelegen, ansprechender Preis (CHF 154). In der Summe ok, mehr nicht.
- Santa Maria: Sehr ansprechendes B&B in einem uralten Bauernhaus, ruhig gelegen, stilvoll und mit Liebe umgebaut, sehr grosses Zimmer (eher Wohnung) mit privatem Badezimmer, günstig (CHF 157) absolut zu empfehlen
- Meran: Im Vergleich mit den anderen zwei Unterkünften teurer (CHF 750 für drei Nächte), Lage top: sehr zentral, sauber, grosses und qualitativ ansprechendes Frühstücksbuffet Aber alles ist in die Jahre gekommen, in den 90ern war dies bestimmt ein ausgezeichnetes Hotel, der Zenit ist jedoch schon länger überschritten.
- Die Ecke ist (für Schweizer) günstig, selbst im Münstertal staunten wir ob der tiefen Preise. In Tirano, Meran und Bozen noch einmal deutlich günstiger. Pizzen kosten zwischen 8 und 13 Euro. Auch der Rest der Speisekarte sehr erschwinglich. Und: Die Qualität ist erfreulich hoch.
- Speziell ist das Deutsch, das omnipräsent ist. Vor allem in Meran kann man wirklich alles auf Deutsch machen.
- viele Ausflugsmöglichkeiten: Gärten, Berge, Museen etc.
- ÖV: Pünktlich, sauber, gute Taktung, moderne Flotte
- Altersdurchschnitt: Hoch. Egal, was wir wo machten, wir haben den Schnitt stets deutlich nach unten gezogen. Meran 2000 war eine Ausnahme.
- Meran: Schön anzuschauen, herausgeputzt, viele hübsch angelegte Spazierwege rund um das Städtchen, klein und überschaubar, am Abend ausgestorben
- Bozen: Ähnlich wie Meran aber grösser, wirkt dadurch spannender als Meran.
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