Da heute von Westen her schlechteres Wetter mit Niederschlag aufziehen sollte, zog es mich recht weit südöstlich in Dolomiti Superski.
Der ursprüngliche Plan hätte eigentlich noch einen Wechsel zum San Pellegrino-Gebiet vorgesehen. Wegen der Wetterverschlechterung und den wirklich sehr guten Bedingungen im Skigebiet Civetta wurde dieser Plan aber verworfen.
Die Pisten waren in der Früh größtenteils gut präpariert. Es gab aber auch Pisten, die große Versätze und Löcher hatten (z.B. Piste 31).
Da es in der Nacht nicht gefroren hat waren die Pisten schon in der Früh weich, was mir persönlich duchaus Spaß macht. Über den Tag hinweg wurden die Pisten wegen den hohen Temperaturen noch weicher und auch ziemlich sulzig. Als bekennender Sulzliebhaber liegt mir das aber.
Der Andrang heute war weder groß noch klein. Wartezeiten gab es zwar nicht, aber im Umfeld einiger Gruppen war teilweise schon auf den Pisten was los. Die Gästestruktur war quasi ausschließlich italienisch und polnisch. Ein anderer deutschsprachiger Gast ist mir nicht aufgefallen.
Ab den Mittag wurde da Wetter dann schlechter. Während es in der Früh teilweise sogar noch leicht sonnig war, war es ab dann durchweg bewölkt und aus den Wolken regnete es ab und an auch mal kurz unergiebig.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Bilder:
Ausblick an der Bergstation der Gondelbahnen aus Alleghe
Der frühmorgendliche Pistenteppich auf der 1 war herrlich
Weiter unten auf der 1. Die Pisten waren schon am Morgen etwas weich, da es in der Nacht nicht mehr richtig durchfror
Blick zum Monte Fernazza
Zunächst ging es aber noch einmal zur Mittelstation hinunter
Ausblick Monte Fernazza
Neu für mich war die schöne Abfahrt Salere nach Pescul
Salere weiter unten. Ganz unten war es schon arg weich und die Piste konnte nicht mehr all zu gut präpariert werden
Auf der direkten Abfahrt an der Sesselbahn aus Pescul
Blick aus dem Fernazza-Sessel. Die dortigen Pisten waren gut zu fahren
Blick vis-a-vis
Immer wieder geriet man in größere Gruppen, die dann kurzzeitig für ein Gefühl der Enge sorgten
Die "Rennpiste" an der zweiten Sektion aus Alleghe war für mich ebenfalls noch neu und überzeugte voll und ganz
Der Schneezustand dort war toll und der Tiefblick zum See war sehr nett anzuschauen
Verbindungspiste in den Palafavera-Sektor
Blick auf Palafavera
Pistenstarts an der DSB aus Palafavera
Die schwarze Abfahrt ab der DSB war leider nicht gut präpariert und hatte einige Löcher und Versätze
Sehr schön hingegen war die Abfahrt an der neuen 4SB in den Zoldo-Skigebietssektor
Talstation Delle Coste
Pain del Crep
Die rote Abfahrt vom Pain de Crep war absolute Superklasse. Der Schnee war und blieb herrlich firnig und war absolut nicht zerfahren. Es war hier einfach zum Jubeln
Und auch die schwarze Abfahrt dort stand der Roten in nichts nach. Sie war genau so perfekt. Hier fiel dann auch die Entscheidung heute nicht weiter zu wechseln, denn so gute Bedingungen mussten jeweils mindestens vier Mal wiederholt werden.
Und auch an der DSB, die den Gipfelbereich gibt es noch eine leicht versteckte Piste, die quasi noch jungfräulich war. Ein Traum!
Blick aus der DSB Valgranda, die ebenfalls zwei tolle Abfahrten erschließt
Rote Abfahrt an der DSB Valgranda. Ebenfalls gut, kam aber nicht ganz an Pian del Crep ran
Start der schwarzen Abfahrt an der DSB Valgranda
Steilhang der schwarzen Abfahrt und Blick zur Talstation DSB Valgranda
Abfahrt an der Grava-Sesselbahn, die man leider von der Valgranda-Bergstation nur über eine längere Schiebestrecke erreicht
Blick aus der Grava-Sesselbahn
Abfahrt an der Grava-Sesselbahn
Talstationsbereich Grava-Sesselbahn
Überraschend schöne Pisten erschließt der Casot-Tellerlift. Sowohl rot als auch blau machen viel Spaß
Blaue Abfahrt am Calsot-Tellerlift
Weiterer Verlauf der Abfahrt ins Tal
An der DSB Palafavera (rot)
Die Abfahrt zum Belamont-Tellerlift war auch zu späterer Stunde noch gut, da die Abfahrt auch nicht direkt so gut erreichbar ist.
Die anderen beiden Tellerlift dort hinten wurden heute bereits abgebügelt, obwohl noch genügend Schnee liegen würde
Die blaue Abfahrt 14 war auch um kurz vor 16 Uhr noch gut.
Eigentlich wollte ich per Ski ins Tal. Die Zufahrt zur Talabfahrt war leider deutlich mit Zäunen und co. abgesperrt. Da ich in der Früh nicht aufpasste und noch ein paar Dinge am Handy für die Arbeit erledigen musste, habe ich auch keinen Blick auf die Abfahrt geworfen. So fuhr ich dann ab hier wieder zurück zur Gondel und ab dort liftunterstütz ins Tal.
Aus der Gondel sah ich, dass die Abfahrt wohl noch gut zu fahren gewesen wäre. Das ärgerte mich dann etwas, aber gut, was solls...
Fazit:
Wider Erwarten war das heute ein guter Tag. Insbesondere das Zoldo-Teilskigebiet war eine tolle Neuentdeckung, die Lust auf mehr machte. Die dortigen perfekten Pisten an der EUB machten einfach unglaublich viel Spaß, sodass der geplante Wechsel ins San Pellegrino-Gebiet entfiel.
Trotz des sich verschlechternden Wetters machte der Tag dennoch bis kurz nach 16 Uhr Spaß und ich bereue es nicht, heute nur in einem Gebiet unterwegs gewesen zu sein.
