Buongiorno dalla provincia di Brescia, heute steht Porte di Legno auf dem Programm. Einstieg in Temù, was nichts mit einem chinesischen Versandhaus zu tun hat. Auf 1100m ist natürlich noch kaum Schnee.
Die erste Piste am Santa Giulia ist aber schon mal top. Mit Blick auf Temù:
Das Wetter sieht auch nicht so schlecht aus mit Aufhellungen, klopfen auf Holz. Wobei die Italiener das mit Eisen machen: toccare ferro.
Roccolo Sartori, die beiden Sessellifte sind fix geklemmt. Dahinter Ponte di Legno.
Dosso delle Pertiche ist wieder eine KSB. Die Pisten in diesem Gebietsteil sind alle recht breit und modelliert, mir gefällts.
Leckere Talabfahrt nach Ponte di Legno:
.. und leckere Talstation
An der Verbindungsbahn zum Tonale gab es 10h etwas Rückstau. Dafür hat jemand selbstgebackenen Schokoladenkuchen verteilt.
Angekommen am Tonale, der im Winter offen ist als Verbindung von Brescia und dem Trentino. Die Grenze verläuft auch auf dem Pass. Hier gibt es unglaublich viele Lifte:
Ich arbeite mich der Reihe nach durch, angefangen mit dem Nigritella-Sessellift. Der ist noch von Agudio, alle anderen Anlagen waren bisher rein Leitner.
Dieser Live-Bericht geht nach einer kurzen Kaffeepause gleich weiter ... [Pausenmusik

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Weiter am Tonale .. wie erwartet, ist es nicht so spannend. Viele Anfängerlifte. Die interessanteste Anlage ist Alpe Alta, von Agamatic. Die Piste war aber auch ziemlich voll und ein paar Grasbüschel kamen raus.
Von Bartholet gibt's auch Lifte, u.a. die Vittoria KSB.
Dort ist es recht voll mit Ski Kiddies. An Valena leider auch, daher nehme ich die Zauberteppiche, um zu Valbiolo zu kommen. Dort erwartet mich aber auch eine Warteschlange. Wird Zeit, dass die Leute mal Mittagessen gehen .. der italienische Begriff für das verlängerte Wochenende ist "ponte dell'immacolata".
Unterdessen hellt es ab Mittag mehr auf. Die Geländekammer, die Valbiolo erschliesst, sieht interessant aus. Contrabandieri-KSB:
Wow, richtig gute rote Piste an Contrabandieri:
Tonale Occidentale ist etwas einfacher, die blaue Ausfahrt aus dem Seitental ist eher zum entspannt cruisen.
Das zurück traversieren ist noch etwas mühsam. Es gibt zwar viele Lifte, aber kreuzen kann man nur unten im flachen Teil.
Zurück an Nigritella. Weiter oben führt noch ein Lift in eine weitere Geländekammer, dort ist aber leider noch nicht offen.
Letzter Teil: hoch zum Presena-Gletscher. Zuerst mit der Ovovia, hier muss man abziehen, um die Strasse zu überqueren.
Weiter mit der EUB, an der Federica Brignone Werbung für Milka macht.
Leider zieht es 14h zu, die Sicht an der oberen Sektion war nicht mehr so gut.
An der unteren Sektion ist es am Ende ziemlich flach, ohne Schieben kommt man hier nicht durch. Die schwarze Talabfahrt war schon anspruchsvoll, teilweise etwas abgerutscht. Aber eine coole Piste.
An der Verbindungs-EUB kann man bis zur Mittelstation runterfahren. Danach nur noch der Rückweg nach Temù, wo man mit der KSB runterfahren muss. Der Vormittag war 9 Punkte, Nachmittag 7, also in Summe 8.