Kaunertaler Gletscher, 07.10.2022- Ungeschriebener Bericht 2.0
Verfasst: 29.05.2024, 21:35
3 Tage vor meinem Skitag in Sölden fuhr ich erstmalig am Kaunertaler Gletscher Ski. Dieser wurde so oft im AFo gelobt, dass ich nicht mehr widerstehen konnte. 
So ging es trotz des kleinen Angebots und der längeren Anfahrt als z.B. nach Sölden zum Kaunertaler Gletscher. Dort war nur das Rumpfangebot bestehend aus 3 Liften geöffnet: Falgin- und Karlesjochbahn sowie Fernerlift. Aber alles der Reihe nach...
Gefahrene Lifte:
Karlesjochbahn (17x)
Falginjochbahn (3 oder 4x)
Fernerlift (6x)
Gefallen:
Leeres Skigebiet
Gute Pistenpräparierung
Dank Snowfarming gute Schneelage auf den Pisten
Nicht gefallen:
Ziemlich kleines Angebot
Langsame Karlesjochbahn (Ist aber auch verständlich!)
Daher:
von

Bilder: #1- Bei der Fahrt bereitete sich die Weißseejochbahn auf den Winter vor. #2- Dann ging es auch los. Der Funifor ist mit Baujahr 2019 noch ziemlich neu und hat nicht einmal ein Viertel der Kapazität seiner Vorgängerlifte. Doch auch die heutigen 600 p/h reichen meist aus, sodass der Ausbau auf zwei Fahrspuren noch länger auf sich warten lassen wird. #3- Nach wenigen Minuten flacher Fahrt dann oben angekommen. Obwohl die Bahn kontinuierlich flach ist, erschließt sie eine kurze schwarze Piste, die Black Ibex, welche zu den steilsten lsterreichs zählt. Leider war sie nicht geöffnet, sie braucht recht viel Schnee. #4- Rillenfoto um halb 11! #5- Auf dem hier sichtbaren Steilhang ist die angesprochene Black Ibex. #6- Anschließend ging es zum Fernerlift. Von ihm war ich positiv überrascht, er ist landschaftlich schön gelegen und die Piste ist zwar eher flach, aber bei Weitem kein Ziehweg. #7- Weiter geht es zur dritten geöffneten Bahn, der Karlesjochbahn. Sie endet 5 Höhenmeter unter dem Funifor und erschließt 2 nette Abfahrten. #8- Etwas weiter oben in der leider sehr langsam fahrenden Karlesjochbahn. Links ist an der Piste gut zu sehen, wie gut sie Snowfarming beherrschen. Trotz der mauen Naturschneelage lag abgesehen von einer 100m langen Ausnahme (Ein Bild folgt später) auf allen Pisten genug Schnee! #9- Blick ins grüne Vinschgau. #10- Runter geht es aber in die andere Richtung.
#11- Wieder in der Falginjochbahn fällt der Blick auf den (Noch-)Gletscherschlepplift Nörderjoch 1. Bis vor einigen Jahren gab es noch die Sektion 2 und in den 90er- Jahren sogar Sektion 3, welche damals bis in über 3.200m Höhe führte. Diese Sektion wurde schnell wieder abgerissen, der damalige Schlepplift ist der heutige Fernerlift. Die unteren beiden Sektionen sollen bald indirekt durch ein neues Funifor, die Weißseefernerbahn ersetzt werden. Dieses Projekt gab es schonmal in den 80er-Jahren und soll bis in 3.450m Höhe führen und auf dem Gepatschferner einen Schlepplift beinhalten.
#12- Der obere Teil des Funifors. Rechts ist außerdem der Fernerlift in voller Länge sichtbar.
#13- Der etwas steilere, obere Teil der Piste am Funifor. Gegenüber sind auch die weiter oben angesprochenen 100m zu sehen, bei denen die Schneelage nicht ausreichte, dort gab es auch Steine.
#14- Der flache untere Teil der Funiforpiste. Hier war der Schnee etwas langsam, man kam aber knpp ohne Schieben durch.
#15- Von der Bergstation der Karlesjochbahn sah man auch ein Gipfelkreuz, das schon bessere Tage erlebt hat...
#16- Auch die letzte Bergfahrt des Tages machte ich mit der Karlesjochbahn. Ihre Abfahrt ist m.E. bereits zu weit über 50% gletscherfrei.
#17- Oben stand ich noch etwas, die Kabinen waren schnell garagiert.
#18- Die letzte Abfahrt begann dann im Schatten!
Route:
Fazit:
Der Kaunertaler Gletscher lebt im frühen Herbst nicht von einem großen Angebot. Vielmehr ist das bestehende Angebot ziemlich gut, aber verglichen mit der Konkurrenz eher klein. Die geplante Erschließung der Weißseespitze würde die Attraktivität des Gebiets gerade im frühen Herbst deutlich steigern, das bestehende Angebot ist aber auch schon gut. Insgesamt war es ein toller Tag!
So ging es trotz des kleinen Angebots und der längeren Anfahrt als z.B. nach Sölden zum Kaunertaler Gletscher. Dort war nur das Rumpfangebot bestehend aus 3 Liften geöffnet: Falgin- und Karlesjochbahn sowie Fernerlift. Aber alles der Reihe nach...
Gefahrene Lifte:
Karlesjochbahn (17x)
Falginjochbahn (3 oder 4x)
Fernerlift (6x)
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Bilder: #1- Bei der Fahrt bereitete sich die Weißseejochbahn auf den Winter vor. #2- Dann ging es auch los. Der Funifor ist mit Baujahr 2019 noch ziemlich neu und hat nicht einmal ein Viertel der Kapazität seiner Vorgängerlifte. Doch auch die heutigen 600 p/h reichen meist aus, sodass der Ausbau auf zwei Fahrspuren noch länger auf sich warten lassen wird. #3- Nach wenigen Minuten flacher Fahrt dann oben angekommen. Obwohl die Bahn kontinuierlich flach ist, erschließt sie eine kurze schwarze Piste, die Black Ibex, welche zu den steilsten lsterreichs zählt. Leider war sie nicht geöffnet, sie braucht recht viel Schnee. #4- Rillenfoto um halb 11! #5- Auf dem hier sichtbaren Steilhang ist die angesprochene Black Ibex. #6- Anschließend ging es zum Fernerlift. Von ihm war ich positiv überrascht, er ist landschaftlich schön gelegen und die Piste ist zwar eher flach, aber bei Weitem kein Ziehweg. #7- Weiter geht es zur dritten geöffneten Bahn, der Karlesjochbahn. Sie endet 5 Höhenmeter unter dem Funifor und erschließt 2 nette Abfahrten. #8- Etwas weiter oben in der leider sehr langsam fahrenden Karlesjochbahn. Links ist an der Piste gut zu sehen, wie gut sie Snowfarming beherrschen. Trotz der mauen Naturschneelage lag abgesehen von einer 100m langen Ausnahme (Ein Bild folgt später) auf allen Pisten genug Schnee! #9- Blick ins grüne Vinschgau. #10- Runter geht es aber in die andere Richtung.
Route:
Fazit:
Der Kaunertaler Gletscher lebt im frühen Herbst nicht von einem großen Angebot. Vielmehr ist das bestehende Angebot ziemlich gut, aber verglichen mit der Konkurrenz eher klein. Die geplante Erschließung der Weißseespitze würde die Attraktivität des Gebiets gerade im frühen Herbst deutlich steigern, das bestehende Angebot ist aber auch schon gut. Insgesamt war es ein toller Tag!