Re: Val Thorens: Seilbahn-Unfall mit 6 Verletzten
Verfasst: 21.11.2024, 22:04
1. Cime de Caron geht schon, halt einfach nur aber die Gondel von der Orelle Seite aus.
2. Ja, im Prinzip automatisch, kann aber im Bedarfsfall eben auch manuell gehen. Da müsste man halt immer wissen was vorausgegangen ist dass man
auf manuell gehen musste.
3. Was muss man alles machen für manuell und was bleibt eingeschaltet? Bei den Steuerungen wo ich kenne kann man zwar ohne irgendwo was
aussergewöhnliches umstecken zu müssen mit 1.8m/s in die Station rauschen, hat aber weiterhin alle Nothaltkreise scharf so dass ein Kabinenführer
das Ding immer noch jederzeit stoppen kann. Bedingung ist natürlich dass dieser weis in welchem Modus gerade gefahren wird und dass er
Einsatzbereit auf seinem Platz ist und nicht mitten in der Kabine mit den Kollegen YouTube-Filmchen anschaut.
Ich bin schon 2006 bei unserer SSB während dem Schleusentoreinbau und gleichzeitigem Steuerungsumbau mit dem Diesel ohne jegliche Anzeige der Wagenposition mit 1.0m/s gefahren und die im Wagen hatten absolut keine Möglichkeit etwas zu tun weil da in dem Moment schlicht nichts war wo man hätte drücken können oder wo darauf reagiert hätte, ausserdem konnte mit den Wagen nicht koplett bis in die Station gefahren werden weil da an einem zwei Anhänger dran waren. Es gab 4 Markierungen am Seil für die Position und Funk das wars. Zusätzlich habe ich immer 2 Uhren mit Rückzählalarm laufen lassen.
Es ist keinesfalls so dass ein manuell ultragefährlich ist, aber ablenken lassen darf man sich dabei natürlich nicht. Tagsüber gab es deshalb bei mir nur eins für die Personen wo auch im Kommandoraum arbeiten zu verrichten hatten: Klappe halten oder raus, und mein raus ist dann durchaus so laut dass diejenigen wo es zu hören bekamen nachher einen leichten Tinnitus hatten.
Im Endeffekt ist das aber bei vielen Jobs so: Während gewissen Arbeiten muss man konzentriert sein und wissen was man tut.
2. Ja, im Prinzip automatisch, kann aber im Bedarfsfall eben auch manuell gehen. Da müsste man halt immer wissen was vorausgegangen ist dass man
auf manuell gehen musste.
3. Was muss man alles machen für manuell und was bleibt eingeschaltet? Bei den Steuerungen wo ich kenne kann man zwar ohne irgendwo was
aussergewöhnliches umstecken zu müssen mit 1.8m/s in die Station rauschen, hat aber weiterhin alle Nothaltkreise scharf so dass ein Kabinenführer
das Ding immer noch jederzeit stoppen kann. Bedingung ist natürlich dass dieser weis in welchem Modus gerade gefahren wird und dass er
Einsatzbereit auf seinem Platz ist und nicht mitten in der Kabine mit den Kollegen YouTube-Filmchen anschaut.
Ich bin schon 2006 bei unserer SSB während dem Schleusentoreinbau und gleichzeitigem Steuerungsumbau mit dem Diesel ohne jegliche Anzeige der Wagenposition mit 1.0m/s gefahren und die im Wagen hatten absolut keine Möglichkeit etwas zu tun weil da in dem Moment schlicht nichts war wo man hätte drücken können oder wo darauf reagiert hätte, ausserdem konnte mit den Wagen nicht koplett bis in die Station gefahren werden weil da an einem zwei Anhänger dran waren. Es gab 4 Markierungen am Seil für die Position und Funk das wars. Zusätzlich habe ich immer 2 Uhren mit Rückzählalarm laufen lassen.
Es ist keinesfalls so dass ein manuell ultragefährlich ist, aber ablenken lassen darf man sich dabei natürlich nicht. Tagsüber gab es deshalb bei mir nur eins für die Personen wo auch im Kommandoraum arbeiten zu verrichten hatten: Klappe halten oder raus, und mein raus ist dann durchaus so laut dass diejenigen wo es zu hören bekamen nachher einen leichten Tinnitus hatten.
Im Endeffekt ist das aber bei vielen Jobs so: Während gewissen Arbeiten muss man konzentriert sein und wissen was man tut.