Saisonfazit 2025/26
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Saisonfazit 2025/26
Die Saison neigt sich langsam dem Ende zu.
Wie auch letztes Jahr gibt es auch diese Saison wieder das Thema, um über die eigene Saison zu bilanzieren.
Bei mir geht es noch eine kleine Weile, bis ich meine Wintersaison beendet habe. Mein Fazit folgt dann später.
Wie auch letztes Jahr gibt es auch diese Saison wieder das Thema, um über die eigene Saison zu bilanzieren.
Bei mir geht es noch eine kleine Weile, bis ich meine Wintersaison beendet habe. Mein Fazit folgt dann später.
2025/26: 10x Parsenn, Jakobshorn, 8x Madrisa, 4x Andermatt, Sellaronda, Rinerhorn, 3x Arosa Lenzerheide, 2x Frutt, Pany, 1x Zermatt, Stilfser Joch, Landgraaf, Saas-Fee, Hintertux, Pitztaler, Titlis, Sölden, Glacier 3000, Gemsstock, Ostschweiz, Ischgl, Seiser Alm, Hasliberg, Kt. Schwyz, Mörlialp, Axalp, Gadmnen, Sternenberg, Grüsch, Val d'Anniviers, Anzère, Ovronnaz, Marécottes, Ghöch, Marbach, Sörenberg, Jura, Disentis, Fideris, San Bernardino, Splügen, Feldis, St. Antönien, Fribourg, Bergün, Alvaneu, Tenna, Minschuns, Oberengadin, Corvatsch, Malbun, Klewenalp, Belalp, Bürchen, Grächen, Leukerbad, Obersaxen, Laax, Gargellen, Pizol
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Re: Saisonfazit 2025/26
Die Saison hat doch gerade erst richtig begonnen 
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Re: Saisonfazit 2025/26
Hat doch das erste Mal diese Saison geschneit ??
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Re: Saisonfazit 2025/26
Leider wissen das die wenigsten Liftgesellschaften
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Re: Saisonfazit 2025/26
Ne, es wissen zu wenige Skifahrer. Wenn ich dann noch erzähle, dass ich im April Skifahren gehe, ernte ich nur Kopfschütteln mit fadenscheinigen Argumenten versehen.
Gerne mit dem Hinweis garniert, geäußert von passionierten Kreuzfahrern und Südseefetischisten, dass Skifahren die Berge zerstört.
Die wenigen Skifahrer in meiner Umgebung haben dann zusätzlich noch Panik, dass es irgendwo Mal etwas sulzig sein könnte am Mittag.
Es kommt keiner, also stehen die Lifte still.
Gerne mit dem Hinweis garniert, geäußert von passionierten Kreuzfahrern und Südseefetischisten, dass Skifahren die Berge zerstört.
Die wenigen Skifahrer in meiner Umgebung haben dann zusätzlich noch Panik, dass es irgendwo Mal etwas sulzig sein könnte am Mittag.
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Re: Saisonfazit 2025/26
Bis Ende Mai ist doch noch reichlich was offen. Und bis 12. April geht es sogar noch in Winterberg. Von daher: Das Saisonfazit hat Zeit.
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Re: Saisonfazit 2025/26
In meinem Freundes- und Familienkreis heißt es auch:
Im März Skifahren ist schon extrem spät, aber April, Noah da ist ja schon Sommer. Selber Schuld wenn alle die besten Skitage der Saison verpassen!
Im März Skifahren ist schon extrem spät, aber April, Noah da ist ja schon Sommer. Selber Schuld wenn alle die besten Skitage der Saison verpassen!
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Re: Saisonfazit 2025/26
Naja ab anfangs Mai ist schon langsam fertig, oder?
Sogar Pitzal und Sölden schliessen am 3. Mai, oder?
Sogar Pitzal und Sölden schliessen am 3. Mai, oder?
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Re: Saisonfazit 2025/26
Ja, eben, weil immer weniger kommen. Früher hatte Pitztal bis Ende Mai, Stubaier bis Juni und Kaunertal bis Juli. In Sölden war immer schon früh fertig. Schneemässig wäre es immer viel einfacher als im Herbst.
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2024/25:132Tg:22xLaax,21.5xKlewen,13xDolo,12xH’tux,11xA‘matt,9xZ’matt,3.5xIschgl,3xKauni,3xDavos,3xPitz,3xStelvio,3xTignes,2xSölden,2xALH,2xVals,2xPenken,2xStubai,1.5xNassfeld,1xPizol,1xGurgl,1xFee,1xSFL,1xOsttirol,1xSHLF,1xSkiwelt,1xNauders,1xÖtzKüh,1xPaganella,1xFrutt,0.5xScuol,0.5xM365,0.5xFlumsi,1xSkitour
2023/24:125 2022/23:121 2021/22:140 2020/21:150 2019/20:101 2018/19:129 2017/18:143 2016/17:127 2015/16:129 2014/15:121 2013/14:65 2012/13:48 2011/12:62 2010/11:83
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Re: Saisonfazit 2025/26
Hintertux und Zermatt halten noch deutlich länger durch, Kitzsteinhorn und Mölltaler Gletscher zumindest etwas. Stilfser Joch öffnet erst, und Skitouren sollten auch noch einige möglich sein.
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Re: Saisonfazit 2025/26
Stilfser Joch hat nur im Sommer auf, das ist kein Argument gegen die Tatsache, dass es in der besten Jahreszeit März und April schon viel zu leer ist.
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Re: Saisonfazit 2025/26
SkiPenguins Saisonfazit - Winter 2025/26:
Meine Saison endete am Ostermontag - nicht, weil es nicht nochmals die Gelegenheit zu einer Verlängerung geben würde. Vielmehr freue ich mich nach dem Winter auch wieder auf alle sommerlichen Aktivitäten wie Wandern, Fußball schauen ohne kalte Füße oder das Genießen Regensburgs nach dem langen Nebel. Zudem muss ich zugeben, dass auch das Budget für den Wintersport mehr als nur ausgereizt wurde.
Nun zum Winter: Ich hatte mir ambitionierte Ziele gesetzt. Eine handballerische Schaffenspause ermöglichte mir zuvor ungekannte Flexibilitäten, die ich nutzen wollte. Leitplanken wurden lediglich durch die Urlaubs- und Ferienzeiten sowie die berufliche Umgebung gesetzt.
Saisonstart:
Dass ich am 28. November ausgerechnet im Mittelgebirge am großen Arber in die Saison startete, ist die erste außergewöhnliche Geschichte des Winters. Mitte Dezember schlossen sich fünf schöne Tage in der Schlick2000, Hochoetz und Sölden an. Insbesondere Sölden sollte endlich in dem Maße erkundet werden, wie es sich gehört. Ein Highlight des Winters : Die allererste Spur des Tages auf der schwarzen Schneid in Sölden.
Rund um den Jahreswechsel:
So erfreulich der Saisonstart war, so ernüchternd verliefen die folgenden Wochen. Nach einer langen Phase ohne Schneefall ging sich das Skifahren beim Weihnachtsbesuch im Schwarzwald leider nicht aus. Zurück in der Ostbayerischen Wahlheimat erwies sich auch der Bayerische Wald als nur bedingt attraktiv und so kam lediglich ein äußerst mäßiger Flutlichtabend am Pröller am Vorabend des Dreikönigsfests zustande.
Dem schloss sich ein Skiwochenende in Hochfügen-Hochzillertal an. Hier war uns der Wettergott nicht so ganz hold und wir hatten zum Großteil mit schlechter Sicht, tiefen (Buckel-) Pisten und abenteuerlichen Straßenverhältnissen zu kämpfen. So standen hier eher das soziale Event und die Geselligkeit im Vordergrund.
Skisafari 18. bis 28.01.:
Nachdem aus beruflichen Gründen ein längerer Urlaub nach den Semester-, Faschings- und Krokusferien nicht möglich war, sollte mein traditioneller Trip im Januar in diesem Jahr länger ausfallen als gewöhnlich. In den ersten sieben Tagen war Innsbruck die Basis. Es schlossen sich noch zwei Nächte im Pinzgau an. Es war kurz gesagt ein perfekter Urlaub. An mit Ausnahme eines Transfertages lachte die Sonne über mir. Ich konnte gleich sieben Skigebiete neu entdecken und mit Ausnahme vereinzelter Tage war der Andrang stets sehr gering. Das totgesagte Januarloch funktioniert bei mir seit Jahren hervorragend.
Februar:
Wie im Vorjahr war der Plan, mich größtenteils mit kleinen Ausflügen in den Bayerischen Wald über die Großkampf-Wochen im Februar zu bringen. Leider verlief die Saison im bayerischen Wald für mich auch dieses Jahr suboptimal. Egal ob schlechte Wettervorhersagen, terminliche Verhinderung oder schlicht zu wenig Schnee. Immer wieder wurden meine Pläne durchkreuzt. So kam bis zu den letzten Februartagen lediglich ein Flutlichtabend am Riedlberg hinzu.
Der Monat endete jedoch umso erfreulicher mit einer viertägigen Skisafari mit Unterkunft im Vinschgau, bei der ich auf der Anfahrt auch zwei Gebiete im Ehrwalder Becken mitnahm. Auch wenn die Temperaturen eher an April als an Ende Februar erinnerten, lernte ich gleich vier neue Skigebiete kennen. Den besten Skitag der gesamten Saison hatte ich am 28. Februar in Nauders.
Saisonabschluss:
Die Saison ging mit einem Wochenende im hinteren Pitztal rund um Ostern zu Ende. Auch wenn ich normalerweise hinsichtlich der Unterkünfte und Verpflegung versuche zu sparen, sollte es diesmal ins 4-Sterne-Hotel gehen. Bei frühlingshaften Temperaturen wurde der Saison über Ostern ein überaus würdiges Ende gesetzt.
Fazit:
Am Ende dieses Winters stehen 25 Skitage in den Büchern - fast doppelt so viele wie in der bisherigen Rekordsaison. Unter den 23 besuchten Gebieten waren 15 Neuentdeckungen. Ich pulverisierte meine täglichen Höhenmeter- und Pistenkilometerrekorde, entdeckte neue Lieblings-Skigebiete und schrieb mehr Forenbeiträge denn je. Die eindrücklichste Statistik des Winters jedoch ist: Von 22 Skitagen bei Tageslicht wurde ich an 19 von strahlendem Sonnenschein begleitet. Es ist ein entscheidender Punkt dieses Winters, dass ich aufgrund der oben beschriebenen Flexibilität immer dort fahren konnte, wo die Bedingungen am Besten schienen.
Kurzum: Es war eine Saison “for the books”. Für den ein oder anderen Forennutzer mögen “nur” 25 Skitage genau so läppisch daher kommen wie ein Saisonende Anfang April. Für mich und meine Möglichkeiten hingegen war es die beste Skisaison jemals und ich bin dankbar, sie erlebt zu haben - wer weiß, ob und wann dies noch so möglich sein wird.
Und die wichtigste Statistik kommt zum Schluss - Stürze: 0.
Viele Grüße
SkiPenguin
Meine Saison endete am Ostermontag - nicht, weil es nicht nochmals die Gelegenheit zu einer Verlängerung geben würde. Vielmehr freue ich mich nach dem Winter auch wieder auf alle sommerlichen Aktivitäten wie Wandern, Fußball schauen ohne kalte Füße oder das Genießen Regensburgs nach dem langen Nebel. Zudem muss ich zugeben, dass auch das Budget für den Wintersport mehr als nur ausgereizt wurde.
Nun zum Winter: Ich hatte mir ambitionierte Ziele gesetzt. Eine handballerische Schaffenspause ermöglichte mir zuvor ungekannte Flexibilitäten, die ich nutzen wollte. Leitplanken wurden lediglich durch die Urlaubs- und Ferienzeiten sowie die berufliche Umgebung gesetzt.
Saisonstart:
Dass ich am 28. November ausgerechnet im Mittelgebirge am großen Arber in die Saison startete, ist die erste außergewöhnliche Geschichte des Winters. Mitte Dezember schlossen sich fünf schöne Tage in der Schlick2000, Hochoetz und Sölden an. Insbesondere Sölden sollte endlich in dem Maße erkundet werden, wie es sich gehört. Ein Highlight des Winters : Die allererste Spur des Tages auf der schwarzen Schneid in Sölden.
Rund um den Jahreswechsel:
So erfreulich der Saisonstart war, so ernüchternd verliefen die folgenden Wochen. Nach einer langen Phase ohne Schneefall ging sich das Skifahren beim Weihnachtsbesuch im Schwarzwald leider nicht aus. Zurück in der Ostbayerischen Wahlheimat erwies sich auch der Bayerische Wald als nur bedingt attraktiv und so kam lediglich ein äußerst mäßiger Flutlichtabend am Pröller am Vorabend des Dreikönigsfests zustande.
Dem schloss sich ein Skiwochenende in Hochfügen-Hochzillertal an. Hier war uns der Wettergott nicht so ganz hold und wir hatten zum Großteil mit schlechter Sicht, tiefen (Buckel-) Pisten und abenteuerlichen Straßenverhältnissen zu kämpfen. So standen hier eher das soziale Event und die Geselligkeit im Vordergrund.
Skisafari 18. bis 28.01.:
Nachdem aus beruflichen Gründen ein längerer Urlaub nach den Semester-, Faschings- und Krokusferien nicht möglich war, sollte mein traditioneller Trip im Januar in diesem Jahr länger ausfallen als gewöhnlich. In den ersten sieben Tagen war Innsbruck die Basis. Es schlossen sich noch zwei Nächte im Pinzgau an. Es war kurz gesagt ein perfekter Urlaub. An mit Ausnahme eines Transfertages lachte die Sonne über mir. Ich konnte gleich sieben Skigebiete neu entdecken und mit Ausnahme vereinzelter Tage war der Andrang stets sehr gering. Das totgesagte Januarloch funktioniert bei mir seit Jahren hervorragend.
Februar:
Wie im Vorjahr war der Plan, mich größtenteils mit kleinen Ausflügen in den Bayerischen Wald über die Großkampf-Wochen im Februar zu bringen. Leider verlief die Saison im bayerischen Wald für mich auch dieses Jahr suboptimal. Egal ob schlechte Wettervorhersagen, terminliche Verhinderung oder schlicht zu wenig Schnee. Immer wieder wurden meine Pläne durchkreuzt. So kam bis zu den letzten Februartagen lediglich ein Flutlichtabend am Riedlberg hinzu.
Der Monat endete jedoch umso erfreulicher mit einer viertägigen Skisafari mit Unterkunft im Vinschgau, bei der ich auf der Anfahrt auch zwei Gebiete im Ehrwalder Becken mitnahm. Auch wenn die Temperaturen eher an April als an Ende Februar erinnerten, lernte ich gleich vier neue Skigebiete kennen. Den besten Skitag der gesamten Saison hatte ich am 28. Februar in Nauders.
Saisonabschluss:
Die Saison ging mit einem Wochenende im hinteren Pitztal rund um Ostern zu Ende. Auch wenn ich normalerweise hinsichtlich der Unterkünfte und Verpflegung versuche zu sparen, sollte es diesmal ins 4-Sterne-Hotel gehen. Bei frühlingshaften Temperaturen wurde der Saison über Ostern ein überaus würdiges Ende gesetzt.
Fazit:
Am Ende dieses Winters stehen 25 Skitage in den Büchern - fast doppelt so viele wie in der bisherigen Rekordsaison. Unter den 23 besuchten Gebieten waren 15 Neuentdeckungen. Ich pulverisierte meine täglichen Höhenmeter- und Pistenkilometerrekorde, entdeckte neue Lieblings-Skigebiete und schrieb mehr Forenbeiträge denn je. Die eindrücklichste Statistik des Winters jedoch ist: Von 22 Skitagen bei Tageslicht wurde ich an 19 von strahlendem Sonnenschein begleitet. Es ist ein entscheidender Punkt dieses Winters, dass ich aufgrund der oben beschriebenen Flexibilität immer dort fahren konnte, wo die Bedingungen am Besten schienen.
Kurzum: Es war eine Saison “for the books”. Für den ein oder anderen Forennutzer mögen “nur” 25 Skitage genau so läppisch daher kommen wie ein Saisonende Anfang April. Für mich und meine Möglichkeiten hingegen war es die beste Skisaison jemals und ich bin dankbar, sie erlebt zu haben - wer weiß, ob und wann dies noch so möglich sein wird.
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SkiPenguin
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OnlineSchneegott
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Re: Saisonfazit 2025/26
Vielen Dank für das sehr übersichtlich gestaltete Saisonfazit.
Wie sieht dein kurzer Saisonausblick auf nächste hin aus? Ich nehme nach deinem letzten Satz an, es war einmalig für dich so viel Skifahren zu können.
Wie sieht dein kurzer Saisonausblick auf nächste hin aus? Ich nehme nach deinem letzten Satz an, es war einmalig für dich so viel Skifahren zu können.
- SkiPenguin
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Re: Saisonfazit 2025/26
DankeSchneegott hat geschrieben: 08.04.2026, 10:38 Vielen Dank für das sehr übersichtlich gestaltete Saisonfazit.
Wie sieht dein kurzer Saisonausblick auf nächste hin aus? Ich nehme nach deinem letzten Satz an, es war einmalig für dich so viel Skifahren zu können.
Der andere Faktor ist das Budget: Als normaler Arbeitnehmer, der auch noch andere Hobbies verfolgt, gibt es für mich einen klaren Betrag pro Saison, den ich für das Skifahren ausgeben möchte bzw. kann. Nun möchte ich einerseits nächstes Jahr auch das ein oder andere Ziel sehen, welches aufgrund seines Preisniveaus bislang nicht in Betracht kam. Andererseits muss man angesichts der aktuellen Weltlage mehr als nur skeptisch hinsichtlich der erwartbaren Preissteigerungen für die Saison 2026/27 sein.
Ich bin ein Freund der realistischen Erwartungshaltung. Daher stapel ich lieber tief und plane kommendes Jahr mit 12 bis 15 Skitagen.
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Re: Saisonfazit 2025/26
Das tut mir sehr leid zu hören, ich wünsche euch viel Kraft. Ich weiss wie schwierig das sein kann, nichts mehr für die liebe Person tun zu können. Hauptsache man kann die Zeit noch zusammen verbringen.
12 bis 15 Skitage sind ja auch etwas und ich bin gespannt wo es dich bez. des Preisniveaus hingeht. Handball ist ja auch ziemlich Zeitintensiv.
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Re: Saisonfazit 2025/26
Bei mir ist die Saison ebenfalls am 3. April beendet. Eigentlich wollte ich noch drei Tage über das verlängerte 1.-Mai-Wochenende nach Engelberg fahren, aber ich habe das zur Seite gelegt. Meine Frau – nach ihrem Kreuzbandriss vor ca. 14 Monaten, der OP, Physio und Muskelaufbau – hat beschlossen, ihren Wiedereinstieg auf die nächste Saison zu verschieben. Theoretisch könnte sie schon, aber sie hat das Gefühl, dass ihr operiertes Knie noch nicht so stark ist, wie sie es gerne hätte, und hat es deshalb gelassen.
Das bedeutet, sie war schon ca. 24 Tage mit uns im Skiurlaub, ohne selbst zu fahren. Deshalb dachte ich, dass wir diese drei zusätzlichen Tage zusammen verbringen, statt dass sie wieder im Hotel oder Apartment auf uns warten muss. Ich habe etwas abseits der Skigebiete gebucht, aber All-Inclusive mit Spa usw.
Ich habe es trotzdem geschafft, 25 Tage zu fahren (oder 24?), es könnten mehr sein. Nicht wenig für jemand mit Schulpflichtige Kindern, aber nicht so viel wie die 50-60 die ich vor 10-12 Jahren schaffte. Da ich jedoch die Tagesausflüge mit den Kindern allein gemacht habe, hatte ich immer im Hinterkopf: Was passiert, wenn ich mich verletze? Wer bringt die Kinder zurück? Wie soll das funktionieren? Außerdem waren die Tagesausflüge fast alle in Oberjoch geplant, wo alles mit meiner Frau stattfand, und wo es ständig überlaufen ist. Deshalb bin ich nicht gefahren… egal.
Für die nächste Saison weiß ich allerdings noch nichts. Ich habe noch keine konkrete Planung im Kopf. Ich vermute, dass ich Frankreich vermeiden werde, weil ich nicht möchte, dass meine Frau die ersten Tage dort Ski fährt, z. B. in Avoriaz, Tignes oder Flaine – die Orte sind zu voll. Deshalb denke ich eher an die Schweiz oder Südtirol, aber wirklich sicher bin ich mir noch nicht.
Definitiv werde ich für die nächste Saison keine Saisonkarte kaufen. PDS Karte lohnt sich, aber ich glaube ich werde das nicht wieder machen. Ich möchte während der Schulferien flexibel bleiben und weiß noch nicht, ob ich irgendwann die Entscheidung treffe, nebenberuflich als Snowboard-Lehrer zu arbeiten. Wenn man über 50 ist, muss man ein paar Dinge „haken“. Das würde bestimmt einiges ändern, mindestens für die WE. Ich werde versuchen, mehr Tage in der Nähe zu verbringen, z. B. im Schwarzwald, an Wochenenden oder für Tagesausflüge, um meinen ‚Durst‘ zu stillen. Natürlich ist das nicht mit Avoriaz, Ischgl oder 4V vergleichbar, aber es ist günstiger und für 2–3 Stunden reicht es völlig (so lange etwas offen ist
)
Außerdem ist eine OP für Ende Juni geplant. Wenn alles gut läuft, kann ich danach wieder (hoffentlich) ohne Brille snowboarden. Vielleicht werde ich danach ein paar Mal die Halle in Stuttgart besuchen, um ein bisschen Freestyle zu trainieren. Momentan ist jedoch alles unklar.
Wichtig ist, dass wir unverletzt geblieben sind und dass es nie wieder zu einer Verletzung kommt.
Das bedeutet, sie war schon ca. 24 Tage mit uns im Skiurlaub, ohne selbst zu fahren. Deshalb dachte ich, dass wir diese drei zusätzlichen Tage zusammen verbringen, statt dass sie wieder im Hotel oder Apartment auf uns warten muss. Ich habe etwas abseits der Skigebiete gebucht, aber All-Inclusive mit Spa usw.
Ich habe es trotzdem geschafft, 25 Tage zu fahren (oder 24?), es könnten mehr sein. Nicht wenig für jemand mit Schulpflichtige Kindern, aber nicht so viel wie die 50-60 die ich vor 10-12 Jahren schaffte. Da ich jedoch die Tagesausflüge mit den Kindern allein gemacht habe, hatte ich immer im Hinterkopf: Was passiert, wenn ich mich verletze? Wer bringt die Kinder zurück? Wie soll das funktionieren? Außerdem waren die Tagesausflüge fast alle in Oberjoch geplant, wo alles mit meiner Frau stattfand, und wo es ständig überlaufen ist. Deshalb bin ich nicht gefahren… egal.
Für die nächste Saison weiß ich allerdings noch nichts. Ich habe noch keine konkrete Planung im Kopf. Ich vermute, dass ich Frankreich vermeiden werde, weil ich nicht möchte, dass meine Frau die ersten Tage dort Ski fährt, z. B. in Avoriaz, Tignes oder Flaine – die Orte sind zu voll. Deshalb denke ich eher an die Schweiz oder Südtirol, aber wirklich sicher bin ich mir noch nicht.
Definitiv werde ich für die nächste Saison keine Saisonkarte kaufen. PDS Karte lohnt sich, aber ich glaube ich werde das nicht wieder machen. Ich möchte während der Schulferien flexibel bleiben und weiß noch nicht, ob ich irgendwann die Entscheidung treffe, nebenberuflich als Snowboard-Lehrer zu arbeiten. Wenn man über 50 ist, muss man ein paar Dinge „haken“. Das würde bestimmt einiges ändern, mindestens für die WE. Ich werde versuchen, mehr Tage in der Nähe zu verbringen, z. B. im Schwarzwald, an Wochenenden oder für Tagesausflüge, um meinen ‚Durst‘ zu stillen. Natürlich ist das nicht mit Avoriaz, Ischgl oder 4V vergleichbar, aber es ist günstiger und für 2–3 Stunden reicht es völlig (so lange etwas offen ist
Außerdem ist eine OP für Ende Juni geplant. Wenn alles gut läuft, kann ich danach wieder (hoffentlich) ohne Brille snowboarden. Vielleicht werde ich danach ein paar Mal die Halle in Stuttgart besuchen, um ein bisschen Freestyle zu trainieren. Momentan ist jedoch alles unklar.
Wichtig ist, dass wir unverletzt geblieben sind und dass es nie wieder zu einer Verletzung kommt.
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Heimat ist wo das Herz ist
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
