Neues in Engadin St. Moritz
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Re: Neues in Engadin St. Moritz
Engadiner Post über die Engadin St. Moritz Mountains, die zukünftigen Investitionen und die Anfrage aus Vail:
https://www.engadinerpost.ch/news/2025/ ... -gute-Idee
Zusammenfassung:
Engadin St. Moritz Mountains mit starkem Ergebnis – klare Absage an Vail Resorts
Die Engadin St. Moritz Mountains AG (ESMAG) präsentiert sich solide aufgestellt: Das Bergbahnunternehmen konnte im Geschäftsjahr 2023/24 den Betriebsertrag um acht Prozent steigern und erwirtschaftete einen Cashflow von knapp 20 Millionen Franken. Verwaltungsratspräsident Marcel Bührer sprach an der Generalversammlung in Celerina von einem erfreulichen Ergebnis, das essenziell sei, um anstehende Investitionen aus eigener Kraft zu finanzieren.
Zu den zentralen Projekten gehören der Bau eines Naturspeichersees (Nair Pitschen) zur ressourcenschonenden Beschneiung sowie der Ersatz der Signalbahn, die – vorbehaltlich der Konzessionsbewilligung – ab der Wintersaison 2027/28 in Betrieb gehen könnte. Bereits im kommenden Winter sollen die neue Sechser-Sesselbahn Randolins und eine modernisierte Sesselbahn Lej da la Pêsch den Betrieb aufnehmen. Der Aufwand für Bewilligungen ist hoch: Im Fall von Randolins waren 2000 Seiten einzureichen – allein das zeigt, wie anspruchsvoll selbst Ersatzinvestitionen geworden sind.
Trotz des wirtschaftlichen Erfolgs sieht ESMAG deutliches Wachstumspotenzial: Aktuell nutzen nur vier von zehn Gästen im Tal das Bergbahnangebot. Diese Zahl soll deutlich gesteigert werden – durch bessere Kommunikation, gezielte Kooperationen und eine stärkere Verankerung in der Region. Ein Strategieausschuss analysierte mit externen Experten die Marktposition, Stärken und Schwächen des Unternehmens und kam zum Schluss: ESMAG ist grundsätzlich gut aufgestellt, braucht aber nachhaltige Ertragssteigerung zur Sicherung künftiger Investitionen.
Ein zentrales Thema war auch das Interesse des US-Konzerns Vail Resorts, der sich mit seiner aggressiven Expansionsstrategie in Europa zunehmend bemerkbar macht. Laut Marcel Bührer habe es konkrete Gespräche gegeben – doch für ESMAG komme ein Verkauf des Skigebiets nicht infrage. Am Beispiel von Crans-Montana zeige sich, welche Risiken eine Fremdbestimmung mit sich bringe, etwa bei Preisen oder Betriebszeiten. ESMAG verfüge über eine starke lokale Verankerung, ein stabiles Aktionariat und sei sich der systemrelevanten Bedeutung der eigenen Infrastruktur für die Region bewusst. Ein Verkauf, so Bührer, käme dem "Verscherbeln des Tafelsilbers" gleich.
Positiv bewertet wurde hingegen die Kooperation mit dem internationalen «Ikon Pass», der Zugang zu über 50 Skigebieten weltweit bietet – darunter auch St. Moritz. Im vergangenen Winter generierte diese Partnerschaft 12’500 Ersteintritte sowie rund 15’000 zusätzliche Übernachtungen. Laut ESMAG führte das zu einer regionalen Wertschöpfung von rund acht Millionen Franken.
Die statutarischen Geschäfte an der Generalversammlung wurden von den 146 anwesenden Aktionärinnen und Aktionären einstimmig gutgeheissen. Der Verwaltungsrat – mit Marcel Bührer, Ivo Huber, Alois Vinzens, Christian Jott Jenny, Hansjörg Trachsel, Luis F. Wieser und Reto Candrian – wurde für drei Jahre wiedergewählt. Der Gewinn von 65'000 Franken wird auf neue Rechnung vorgetragen.
https://www.engadinerpost.ch/news/2025/ ... -gute-Idee
Zusammenfassung:
Engadin St. Moritz Mountains mit starkem Ergebnis – klare Absage an Vail Resorts
Die Engadin St. Moritz Mountains AG (ESMAG) präsentiert sich solide aufgestellt: Das Bergbahnunternehmen konnte im Geschäftsjahr 2023/24 den Betriebsertrag um acht Prozent steigern und erwirtschaftete einen Cashflow von knapp 20 Millionen Franken. Verwaltungsratspräsident Marcel Bührer sprach an der Generalversammlung in Celerina von einem erfreulichen Ergebnis, das essenziell sei, um anstehende Investitionen aus eigener Kraft zu finanzieren.
Zu den zentralen Projekten gehören der Bau eines Naturspeichersees (Nair Pitschen) zur ressourcenschonenden Beschneiung sowie der Ersatz der Signalbahn, die – vorbehaltlich der Konzessionsbewilligung – ab der Wintersaison 2027/28 in Betrieb gehen könnte. Bereits im kommenden Winter sollen die neue Sechser-Sesselbahn Randolins und eine modernisierte Sesselbahn Lej da la Pêsch den Betrieb aufnehmen. Der Aufwand für Bewilligungen ist hoch: Im Fall von Randolins waren 2000 Seiten einzureichen – allein das zeigt, wie anspruchsvoll selbst Ersatzinvestitionen geworden sind.
Trotz des wirtschaftlichen Erfolgs sieht ESMAG deutliches Wachstumspotenzial: Aktuell nutzen nur vier von zehn Gästen im Tal das Bergbahnangebot. Diese Zahl soll deutlich gesteigert werden – durch bessere Kommunikation, gezielte Kooperationen und eine stärkere Verankerung in der Region. Ein Strategieausschuss analysierte mit externen Experten die Marktposition, Stärken und Schwächen des Unternehmens und kam zum Schluss: ESMAG ist grundsätzlich gut aufgestellt, braucht aber nachhaltige Ertragssteigerung zur Sicherung künftiger Investitionen.
Ein zentrales Thema war auch das Interesse des US-Konzerns Vail Resorts, der sich mit seiner aggressiven Expansionsstrategie in Europa zunehmend bemerkbar macht. Laut Marcel Bührer habe es konkrete Gespräche gegeben – doch für ESMAG komme ein Verkauf des Skigebiets nicht infrage. Am Beispiel von Crans-Montana zeige sich, welche Risiken eine Fremdbestimmung mit sich bringe, etwa bei Preisen oder Betriebszeiten. ESMAG verfüge über eine starke lokale Verankerung, ein stabiles Aktionariat und sei sich der systemrelevanten Bedeutung der eigenen Infrastruktur für die Region bewusst. Ein Verkauf, so Bührer, käme dem "Verscherbeln des Tafelsilbers" gleich.
Positiv bewertet wurde hingegen die Kooperation mit dem internationalen «Ikon Pass», der Zugang zu über 50 Skigebieten weltweit bietet – darunter auch St. Moritz. Im vergangenen Winter generierte diese Partnerschaft 12’500 Ersteintritte sowie rund 15’000 zusätzliche Übernachtungen. Laut ESMAG führte das zu einer regionalen Wertschöpfung von rund acht Millionen Franken.
Die statutarischen Geschäfte an der Generalversammlung wurden von den 146 anwesenden Aktionärinnen und Aktionären einstimmig gutgeheissen. Der Verwaltungsrat – mit Marcel Bührer, Ivo Huber, Alois Vinzens, Christian Jott Jenny, Hansjörg Trachsel, Luis F. Wieser und Reto Candrian – wurde für drei Jahre wiedergewählt. Der Gewinn von 65'000 Franken wird auf neue Rechnung vorgetragen.
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Re: Neues in Engadin St. Moritz
Hat sich mein Eindruck vor Ort eigentlich bestätigt, dass ich deutlich mehr Amerikaner wahrgenommen habe. Freue mich auf jeden Fall schon auf den neuen Randolins Sessel!hitparade hat geschrieben: 09.04.2025, 21:31
Positiv bewertet wurde hingegen die Kooperation mit dem internationalen «Ikon Pass», der Zugang zu über 50 Skigebieten weltweit bietet – darunter auch St. Moritz. Im vergangenen Winter generierte diese Partnerschaft 12’500 Ersteintritte sowie rund 15’000 zusätzliche Übernachtungen. Laut ESMAG führte das zu einer regionalen Wertschöpfung von rund acht Millionen Franken.
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Re: Neues in Engadin St. Moritz
Die Gemeinde la Punt Chamues-ch übernimmt ab Oktober 2025 den Skilift Müsella und plant langfristige Investitionen, da dieser Skilift von zentraler Bedeutung für die Gemeinde als Feriendestination ist.
https://www.nau.ch/ort/st-moritz/pachtv ... g-66958956
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Re: Neues in Engadin St. Moritz
Bericht aus der Generalversammlung der Corvatsch und Diavolezza Lagalb AG:
https://www.engadinerpost.ch/news/2025/ ... die-Zahlen
Zusammenfassung:
Generalversammlung der Corvatsch und Diavolezza Lagalb AG: Herausforderungen durch hohe Energiekosten – aber optimistischer Blick nach vorne
An der Generalversammlung im Rondo konnte Verwaltungsratspräsident Franco Tramèr auf ein insgesamt erfreuliches Geschäftsjahr zurückblicken. Trotz gestiegener Personalkosten in der Gastronomie und hoher Energiekosten, insbesondere für die Beschneiung, zeigt der Skisport wieder einen leichten Aufwärtstrend. Zwar liegen die Besucherzahlen aus Fernmärkten wie Asien und Nordamerika noch unter dem Vorkrisenniveau, ein positiver Trend ist jedoch spürbar.
Die Bilanz: Corvatsch schliesst mit einem Verlust von 10.000 Franken, Diavolezza Lagalb mit einem Minus von 49.000 Franken ab – angesichts der Umstände ein zufriedenstellendes Ergebnis. Besonders erfreulich ist die stabile Nachfrage nach Ferien in den Bergen, sowohl im Sommer als auch im Winter. Auf der Diavolezza konnte in der Gastronomie eine gleichmässige Auslastung zwischen Sommer- und Wintersaison erreicht werden.
Traditionen wie das Diavolezza Glacier Race werden gepflegt und weiterentwickelt: Neben der sportlichen Komponente fliesst ein Teil der Einnahmen in den Gletscherschutz.
Mit Blick in die Zukunft setzen Corvatsch und Diavolezza unterschiedliche Schwerpunkte: Während auf Corvatsch und Furtschellas weiterhin in die technische Beschneiung investiert wird, entsteht auf der Diavolezza ein Observatorium sowie ein neues Besucherzentrum, um die Sommergäste noch stärker anzusprechen.
Geschäftsführer Markus Moser betonte dabei die wachsende Bedeutung der technischen Beschneiung angesichts immer knapper werdender natürlicher Niederschläge.
Alle Traktanden wurden an der Versammlung einstimmig genehmigt, der Verwaltungsrat in globo für ein weiteres Jahr bestätigt.
https://www.engadinerpost.ch/news/2025/ ... die-Zahlen
Zusammenfassung:
Generalversammlung der Corvatsch und Diavolezza Lagalb AG: Herausforderungen durch hohe Energiekosten – aber optimistischer Blick nach vorne
An der Generalversammlung im Rondo konnte Verwaltungsratspräsident Franco Tramèr auf ein insgesamt erfreuliches Geschäftsjahr zurückblicken. Trotz gestiegener Personalkosten in der Gastronomie und hoher Energiekosten, insbesondere für die Beschneiung, zeigt der Skisport wieder einen leichten Aufwärtstrend. Zwar liegen die Besucherzahlen aus Fernmärkten wie Asien und Nordamerika noch unter dem Vorkrisenniveau, ein positiver Trend ist jedoch spürbar.
Die Bilanz: Corvatsch schliesst mit einem Verlust von 10.000 Franken, Diavolezza Lagalb mit einem Minus von 49.000 Franken ab – angesichts der Umstände ein zufriedenstellendes Ergebnis. Besonders erfreulich ist die stabile Nachfrage nach Ferien in den Bergen, sowohl im Sommer als auch im Winter. Auf der Diavolezza konnte in der Gastronomie eine gleichmässige Auslastung zwischen Sommer- und Wintersaison erreicht werden.
Traditionen wie das Diavolezza Glacier Race werden gepflegt und weiterentwickelt: Neben der sportlichen Komponente fliesst ein Teil der Einnahmen in den Gletscherschutz.
Mit Blick in die Zukunft setzen Corvatsch und Diavolezza unterschiedliche Schwerpunkte: Während auf Corvatsch und Furtschellas weiterhin in die technische Beschneiung investiert wird, entsteht auf der Diavolezza ein Observatorium sowie ein neues Besucherzentrum, um die Sommergäste noch stärker anzusprechen.
Geschäftsführer Markus Moser betonte dabei die wachsende Bedeutung der technischen Beschneiung angesichts immer knapper werdender natürlicher Niederschläge.
Alle Traktanden wurden an der Versammlung einstimmig genehmigt, der Verwaltungsrat in globo für ein weiteres Jahr bestätigt.
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Re: Neues in Engadin St. Moritz
Zuoz: Bilanzsanierung für die Erneuerung des Sesselliftes Pizzet in 2 Jahren:
https://www.engadinerpost.ch/news/2025/ ... z-sanieren
Zusammenfassung:
Sessel- und Skilifte Zuoz AG: Bilanzsanierung für die Zukunft
Die Sessel- und Skilifte Zuoz AG (SSZ AG) plant im Jahr 2027 die Erneuerung des Sesselliftes Pizzet – ein Projekt, das erhebliche Investitionen erfordert. Um die finanzielle Grundlage dafür zu schaffen, steht an der Gemeindeversammlung vom 30. April ein wichtiger Entscheid an: Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sollen der formellen Abschreibung von Gemeindedarlehen in Höhe von rund zwölf Millionen Franken zustimmen. Laut Verwaltungsrat Flurin Wieser wurden diese Darlehen bereits bei ihrer Gewährung als à fonds perdu behandelt und abgeschrieben – der jetzige Schritt dient der offiziellen Bilanzsanierung.
In einer zweiten Phase soll das Aktienkapital der SSZ AG auf einen Franken reduziert, alle Sachanlagen abgeschrieben und anschliessend das Kapital wieder auf zehn Millionen Franken erhöht werden. Ziel ist es, dass die bisherigen Aktionäre – darunter auch die Gemeinde Zuoz – im gleichen Umfang wie bisher neue Aktien zeichnen.
Die Gemeinde strebt dabei eine Erhöhung ihres Anteils auf 51 Prozent an, um die Mehrheit zu übernehmen. Sollte es erforderlich sein, würde sie notfalls den gesamten Kapitalbedarf decken. Dafür soll ein zinsloses Darlehen gewährt werden, das nach Abschluss des Projekts in Aktienkapital umgewandelt wird.
Die SSZ AG betreibt seit Jahrzehnten die Skianlagen am Sonnenhang von Zuoz und sichert mit ihren Anlagen – Albanas, Chastlatsch, Pizzet und Skilift Survih – ein wichtiges Freizeit- und Tourismusangebot für die Region. Mit der geplanten Erneuerung des Sessellifts Pizzet wird ein wichtiger Schritt für die langfristige Zukunftsfähigkeit des Skigebiets eingeleitet.
https://www.engadinerpost.ch/news/2025/ ... z-sanieren
Zusammenfassung:
Sessel- und Skilifte Zuoz AG: Bilanzsanierung für die Zukunft
Die Sessel- und Skilifte Zuoz AG (SSZ AG) plant im Jahr 2027 die Erneuerung des Sesselliftes Pizzet – ein Projekt, das erhebliche Investitionen erfordert. Um die finanzielle Grundlage dafür zu schaffen, steht an der Gemeindeversammlung vom 30. April ein wichtiger Entscheid an: Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sollen der formellen Abschreibung von Gemeindedarlehen in Höhe von rund zwölf Millionen Franken zustimmen. Laut Verwaltungsrat Flurin Wieser wurden diese Darlehen bereits bei ihrer Gewährung als à fonds perdu behandelt und abgeschrieben – der jetzige Schritt dient der offiziellen Bilanzsanierung.
In einer zweiten Phase soll das Aktienkapital der SSZ AG auf einen Franken reduziert, alle Sachanlagen abgeschrieben und anschliessend das Kapital wieder auf zehn Millionen Franken erhöht werden. Ziel ist es, dass die bisherigen Aktionäre – darunter auch die Gemeinde Zuoz – im gleichen Umfang wie bisher neue Aktien zeichnen.
Die Gemeinde strebt dabei eine Erhöhung ihres Anteils auf 51 Prozent an, um die Mehrheit zu übernehmen. Sollte es erforderlich sein, würde sie notfalls den gesamten Kapitalbedarf decken. Dafür soll ein zinsloses Darlehen gewährt werden, das nach Abschluss des Projekts in Aktienkapital umgewandelt wird.
Die SSZ AG betreibt seit Jahrzehnten die Skianlagen am Sonnenhang von Zuoz und sichert mit ihren Anlagen – Albanas, Chastlatsch, Pizzet und Skilift Survih – ein wichtiges Freizeit- und Tourismusangebot für die Region. Mit der geplanten Erneuerung des Sessellifts Pizzet wird ein wichtiger Schritt für die langfristige Zukunftsfähigkeit des Skigebiets eingeleitet.
2025/26: 10x Parsenn, Jakobshorn, 8x Madrisa, 4x Andermatt, Sellaronda, Rinerhorn, 3x Arosa Lenzerheide, 2x Frutt, Pany, 1x Zermatt, Stilfser Joch, Landgraaf, Saas-Fee, Hintertux, Pitztaler, Titlis, Sölden, Glacier 3000, Gemsstock, Ostschweiz, Ischgl, Seiser Alm, Hasliberg, Kt. Schwyz, Mörlialp, Axalp, Gadmnen, Sternenberg, Grüsch, Val d'Anniviers, Anzère, Ovronnaz, Marécottes, Ghöch, Marbach, Sörenberg, Jura, Disentis, Fideris, San Bernardino, Splügen, Feldis, St. Antönien, Fribourg, Bergün, Alvaneu, Tenna, Minschuns, Oberengadin, Corvatsch, Malbun, Klewenalp, Belalp, Bürchen, Grächen, Leukerbad, Obersaxen, Laax, Gargellen, Pizol
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Re: Neues in Engadin St. Moritz
Eine Zukunft, die massiv auf die direkte oder indirekte Subvetionen der Gemeinde basiert. Eine Zukunft, die kaum kühler wird und wo die Niederschläge kaum zuverlässiger werden. Nun ja, die Gemeinden scheinen im Geld zu schwimmen. Flims z.B. hat 20 Millionen für die Cassons AG gesprochen. Und ich bin davon überzeugt, dass die AG kaum ohne Zuschüsse überleben kann. 90 Millionen zu finanzieren und abzuschreiben dürften für eine Sommerbahn schwierig werden. Neu will man ein Milchbähnchen auch touristisch nutzen und das Geld fliesst erneut reichlich. Mit der Abschaffung des Eigenmietwerts dürfte es spannend werden, was die Gemeinden machen werden.....die Milchkühe Zweitwohnungsbesitzer könnten wegbrechen
hitparade hat geschrieben: 28.04.2025, 06:03 Zuoz: Bilanzsanierung für die Erneuerung des Sesselliftes Pizzet in 2 Jahren:
https://www.engadinerpost.ch/news/2025/ ... z-sanieren
Zusammenfassung:
Sessel- und Skilifte Zuoz AG: Bilanzsanierung für die Zukunft
Die Sessel- und Skilifte Zuoz AG (SSZ AG) plant im Jahr 2027 die Erneuerung des Sesselliftes Pizzet – ein Projekt, das erhebliche Investitionen erfordert. Um die finanzielle Grundlage dafür zu schaffen, steht an der Gemeindeversammlung vom 30. April ein wichtiger Entscheid an: Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sollen der formellen Abschreibung von Gemeindedarlehen in Höhe von rund zwölf Millionen Franken zustimmen. Laut Verwaltungsrat Flurin Wieser wurden diese Darlehen bereits bei ihrer Gewährung als à fonds perdu behandelt und abgeschrieben – der jetzige Schritt dient der offiziellen Bilanzsanierung.
In einer zweiten Phase soll das Aktienkapital der SSZ AG auf einen Franken reduziert, alle Sachanlagen abgeschrieben und anschliessend das Kapital wieder auf zehn Millionen Franken erhöht werden. Ziel ist es, dass die bisherigen Aktionäre – darunter auch die Gemeinde Zuoz – im gleichen Umfang wie bisher neue Aktien zeichnen.
Die Gemeinde strebt dabei eine Erhöhung ihres Anteils auf 51 Prozent an, um die Mehrheit zu übernehmen. Sollte es erforderlich sein, würde sie notfalls den gesamten Kapitalbedarf decken. Dafür soll ein zinsloses Darlehen gewährt werden, das nach Abschluss des Projekts in Aktienkapital umgewandelt wird.
Die SSZ AG betreibt seit Jahrzehnten die Skianlagen am Sonnenhang von Zuoz und sichert mit ihren Anlagen – Albanas, Chastlatsch, Pizzet und Skilift Survih – ein wichtiges Freizeit- und Tourismusangebot für die Region. Mit der geplanten Erneuerung des Sessellifts Pizzet wird ein wichtiger Schritt für die langfristige Zukunftsfähigkeit des Skigebiets eingeleitet.
Re: Neues in Engadin St. Moritz
@fabile
Liegenschaftssteuer erhöhen wäre noch eine gute Idee.
In den meisten Gemeinden mit hohem Zweitwohnungsanteil legen übrigens die Erstwohner drauf.
Gruss Chrigi
Liegenschaftssteuer erhöhen wäre noch eine gute Idee.
In den meisten Gemeinden mit hohem Zweitwohnungsanteil legen übrigens die Erstwohner drauf.
Gruss Chrigi
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Re: Neues in Engadin St. Moritz
Im Engadin legen die Ersteinwohner steuerlich sicher nicht drauf. Celerina und St Moritz liegen bei den tiefsten Steuerfüssen im Bündnerland ganz vorne, Zuoz ist auch deutlich günstiger als der Schnitt. Am günstigsten ist übrigens Laax und die haben 72% Zweitwohnungs-Anteil.
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Re: Neues in Engadin St. Moritz
Auf dem PP in Celerina warten die Sessel für den Lej da la Pesche Lift auf ihren Transport zum Einsatzort. Sieht durch die Abdeckung nicht schlecht aus.
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Re: Neues in Engadin St. Moritz
AM 11.7. +12.7. um 11:00 und 14:00 gibt es Baustellenführung des neuen Speichersee Lej Nair Pitschen. Mit extra Fahrt mit dem Alp Giop Lift. Anmeldung im St. Moritz Experence Shop.
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Re: Neues in Engadin St. Moritz
Auf der Corvatsch Webseite gibt‘s einen recht detaillierten Bericht über die aktuellen Revisionsarbeiten an der Gipfelbahn:
https://www.corvatsch-diavolezza.ch/akt ... -corvatsch
https://www.corvatsch-diavolezza.ch/akt ... -corvatsch
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Re: Neues in Engadin St. Moritz
Neben den Baustellen des Speichersees und der neuen Randolinssesselbahn. Gibt es nun noch ein grosse Baustelle auf dem Piz Nair. Sie bauen eine Thermosyphon Lösung. Zur Sicherung des touristischen Ausflugsberg. Eine US Kanadische Firma wird dort oben arbeiten. Momentan sind vorarbeiten von einer einheimischen Firma. Mehr Infos werden wohl im Laufe des Sommers kommen. Die Sendung SRF Einstein hat Interesse daran einen Beitrag darüber zu machen. Im nächsten Winter sieht man nichts mehr davon. Die Bike und Wanderwege sind aber nicht davon betroffen. Zum Steinbock und zum Piz gibt es eine überführung. Auf der Terrasse des Restaurants oder drinnen hörte man nichts.
Zuletzt geändert von Lagalb am 30.06.2025, 18:37, insgesamt 1-mal geändert.
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LGH
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Re: Neues in Engadin St. Moritz
Ich musste jetzt erst einmal googeln, was das überhaupt ist 
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Re: Neues in Engadin St. Moritz
Heute war ich an einer Führung des neuen Speichersee Nair Pitschen. Wir wurden mit Bussen von der Signalbergstation hochgebracht zum See. Morgen wird wohl der Alp Giop Lift laufen da mehr Leute angemeldet sind. Die Führung war sehr Intressant. Wenn alles gut geht wird ab Ende August der See gefüllt. Das Wasser wird vom Lej Alv hochgepumpt. Neben diesem See erfuhr ich noch dass um den 20. Juli die neuen Masten des Randolins Lift gesetzt werden. (vermutlich davor oder danach da 20. Juli ein Sonntag ist).
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Lagalb
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Re: Neues in Engadin St. Moritz
Anstelle des Hotels Salastrains ist nun dort eine riesige Baugrube. Vor der Pistenunterführung ein grosser Berg Aushub. Im Zielgelände ist ebenfalls ein grosser Haufen Aushub was aber nicht unbedingt durch das Hotels sein muss. Beim neuen Sessellift Randolins Munt da San Murrezzan stehen nun die Masten.
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Lagalb
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Re: Neues in Engadin St. Moritz
Gestern Abend 15.8 kam in der Sendung 10vor10 auf SRF1 ein Beitrag über die Bauarbeiten auf dem piz Nair gegen das permafrost.
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Re: Neues in Engadin St. Moritz
Hier noch der Link zur Sendung:
https://www.srf.ch/play/tv/10-vor-10/vi ... ea192eb9f0
https://www.srf.ch/play/tv/10-vor-10/vi ... ea192eb9f0
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Re: Neues in Engadin St. Moritz
Wenn ich Jona und Flims vergleiche, dann Flims deutlich teurer bei Müll und Wasser. Dafür bekommen sie ein günstiges Abo. Steuern ähnlich. Werkhof,am A… der Welt.Chrigi hat geschrieben: 01.05.2025, 21:03 @fabile
Liegenschaftssteuer erhöhen wäre noch eine gute Idee.
In den meisten Gemeinden mit hohem Zweitwohnungsanteil legen übrigens die Erstwohner drauf.
Gruss Chrigi
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Lagalb
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Re: Neues in Engadin St. Moritz
Gehört habe ich schon davon nun ist es wohl definitiv die Hossa Bar wird ersetzt. Auf der Webcam der Corvatsch AG sieht es aus als wird sie abgebrochen.
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Re: Neues in Engadin St. Moritz
Heute in der Printausgabe der Südostschweiz:
Hat der Piz Nair so Zukunft?
Zusammenfassung:
Am Piz Nair oberhalb von St. Moritz wird der schwindende Permafrost unter der Bergstation mit sogenannten Thermosiphons bekämpft. Diese autarken Kühlröhren funktionieren ohne Strom und sollen das Auftauen des Bodens stoppen. Adrian Jordan von den Bergbahnen Engadin St. Moritz erklärt, dass das System direkt am auftauenden Permafrost ansetzt.
Das 1,8 Millionen Franken teure Projekt wurde mit Beteiligung des Permafrostingenieurs Lucas Arenson umgesetzt. Arenson verweist darauf, dass die Technik der Kühlrohre bereits seit über 40 Jahren in anderen Regionen erprobt ist und nun nach Graubünden übertragen wurde.
Die ersten Resultate sollen nach dem kommenden Winter vorliegen und werden mit Sensoren und Lasern überprüft. Arenson ergänzt, dass Modellrechnungen auf eine erfolgreiche Wirkung der Thermosiphons hinweisen. Langfristig soll damit das Fundament der Bergstation für mindestens drei Jahrzehnte stabil bleiben. Ziel des Projekts ist es, die Infrastruktur der höchsten Bergstation des Skigebiets Corviglia dauerhaft zu sichern.
So wird der St. Moritzer Hausberg Piz Nair vor dem Auftauen bewahrt
Zusammenfassung des Interviews mit Adrian Jordan, dem Leiter Schneesport
Am Piz Nair oberhalb von St. Moritz wird der auftauende Permafrost unter der Bergstation mit Thermosiphons stabilisiert. Diese Röhren kühlen den Boden ohne Stromzufuhr und sollen verhindern, dass sich das Fundament weiter bewegt. Adrian Jordan von den Bergbahnen Engadin St. Moritz und Permafrostingenieur Lucas Arenson erläutern die Hintergründe des Projekts.
Jordan berichtet, dass in den letzten Jahren Risse und Deformationen an der Bergstation festgestellt wurden. Ohne Gegenmassnahmen könnte die Nutzung der Infrastruktur gefährdet sein. Mit den Thermosiphons werde nun direkt am Problem des auftauenden Bodens angesetzt. Das System arbeitet nach einem einfachen physikalischen Prinzip: Ein Arbeitsmedium wie Ammoniak oder Kohlendioxid verdampft im wärmeren Teil der Röhre, steigt auf, gibt Wärme ab und kondensiert wieder. So wird dem Boden kontinuierlich Energie entzogen.
Für das Projekt werden 1,8 Millionen Franken investiert. Betriebskosten entstehen kaum, da das System autark, wartungsfrei und ohne Strombedarf arbeitet. Sichtbar bleiben nur die Radiatoren über den Bohrlöchern. Arenson erklärt, dass die Technik sich seit über 40 Jahren in Alaska und Kanada bewährt habe, nun aber an die klimatischen Bedingungen der Alpen angepasst werden müsse.
Erste Messdaten nach dem Winter sollen zeigen, ob die Kühlleistung wie erwartet funktioniert. Dazu werden Sensoren und Lasertracking eingesetzt, um Temperaturverlauf und Bewegungen des Fundaments zu überwachen. Das grösste Risiko sei eine geringere Kühlwirkung, während technische Defekte als unwahrscheinlich gelten. Erfolg bedeute, dass der Untergrund kälter und stabil bleibt und sich die Deformationen am Gebäude verringern.
Arenson bezeichnet die Massnahme als nachhaltige Stabilisierung des Fundaments und nicht als Übergangslösung. Beide Experten erwarten, dass der Permafrost unter der Bergstation mindestens drei Jahrzehnte erhalten bleibt.
Hat der Piz Nair so Zukunft?
Zusammenfassung:
Am Piz Nair oberhalb von St. Moritz wird der schwindende Permafrost unter der Bergstation mit sogenannten Thermosiphons bekämpft. Diese autarken Kühlröhren funktionieren ohne Strom und sollen das Auftauen des Bodens stoppen. Adrian Jordan von den Bergbahnen Engadin St. Moritz erklärt, dass das System direkt am auftauenden Permafrost ansetzt.
Das 1,8 Millionen Franken teure Projekt wurde mit Beteiligung des Permafrostingenieurs Lucas Arenson umgesetzt. Arenson verweist darauf, dass die Technik der Kühlrohre bereits seit über 40 Jahren in anderen Regionen erprobt ist und nun nach Graubünden übertragen wurde.
Die ersten Resultate sollen nach dem kommenden Winter vorliegen und werden mit Sensoren und Lasern überprüft. Arenson ergänzt, dass Modellrechnungen auf eine erfolgreiche Wirkung der Thermosiphons hinweisen. Langfristig soll damit das Fundament der Bergstation für mindestens drei Jahrzehnte stabil bleiben. Ziel des Projekts ist es, die Infrastruktur der höchsten Bergstation des Skigebiets Corviglia dauerhaft zu sichern.
So wird der St. Moritzer Hausberg Piz Nair vor dem Auftauen bewahrt
Zusammenfassung des Interviews mit Adrian Jordan, dem Leiter Schneesport
Am Piz Nair oberhalb von St. Moritz wird der auftauende Permafrost unter der Bergstation mit Thermosiphons stabilisiert. Diese Röhren kühlen den Boden ohne Stromzufuhr und sollen verhindern, dass sich das Fundament weiter bewegt. Adrian Jordan von den Bergbahnen Engadin St. Moritz und Permafrostingenieur Lucas Arenson erläutern die Hintergründe des Projekts.
Jordan berichtet, dass in den letzten Jahren Risse und Deformationen an der Bergstation festgestellt wurden. Ohne Gegenmassnahmen könnte die Nutzung der Infrastruktur gefährdet sein. Mit den Thermosiphons werde nun direkt am Problem des auftauenden Bodens angesetzt. Das System arbeitet nach einem einfachen physikalischen Prinzip: Ein Arbeitsmedium wie Ammoniak oder Kohlendioxid verdampft im wärmeren Teil der Röhre, steigt auf, gibt Wärme ab und kondensiert wieder. So wird dem Boden kontinuierlich Energie entzogen.
Für das Projekt werden 1,8 Millionen Franken investiert. Betriebskosten entstehen kaum, da das System autark, wartungsfrei und ohne Strombedarf arbeitet. Sichtbar bleiben nur die Radiatoren über den Bohrlöchern. Arenson erklärt, dass die Technik sich seit über 40 Jahren in Alaska und Kanada bewährt habe, nun aber an die klimatischen Bedingungen der Alpen angepasst werden müsse.
Erste Messdaten nach dem Winter sollen zeigen, ob die Kühlleistung wie erwartet funktioniert. Dazu werden Sensoren und Lasertracking eingesetzt, um Temperaturverlauf und Bewegungen des Fundaments zu überwachen. Das grösste Risiko sei eine geringere Kühlwirkung, während technische Defekte als unwahrscheinlich gelten. Erfolg bedeute, dass der Untergrund kälter und stabil bleibt und sich die Deformationen am Gebäude verringern.
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Re: Neues in Engadin St. Moritz
Hier nochmal ein paar Bilder von der neuen 6er KSB Randolins in Aktion. Die Talstation:
Aktuell war noch keine Single Line ausgesteckt. Ab und zu stockte die Bahn am Vormittag, weswegen es zu Wartezeiten kam, aber für den ersten Betriebstag ok.
Die Sessel: Kurz vor der Bergstation: Kameraüberwachung an der Bergstation, scheint das gleiche System wie am Plateau Nair zu sein. Die Ausfahrt wurde auch besser nivelliert, man kommt jetzt ohne schieben bis zum Ende der abgesteckten Strecke. Die Signalbahn-Kabinen haben übrigens auch noch ein anderes Design bekommen. Früher waren sie blau. In der Talstation war auch ein Aushang zum 10er EUB-Ersatzprojekt, habe ich mir aber wegen dem Gedränge nicht genau anschauen können.
Die Sessel: Kurz vor der Bergstation: Kameraüberwachung an der Bergstation, scheint das gleiche System wie am Plateau Nair zu sein. Die Ausfahrt wurde auch besser nivelliert, man kommt jetzt ohne schieben bis zum Ende der abgesteckten Strecke. Die Signalbahn-Kabinen haben übrigens auch noch ein anderes Design bekommen. Früher waren sie blau. In der Talstation war auch ein Aushang zum 10er EUB-Ersatzprojekt, habe ich mir aber wegen dem Gedränge nicht genau anschauen können.
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Re: Neues in Engadin St. Moritz
Leitner nun anscheinend auch mit "scharfem" Auro in der Bergstation. Gut für uns, so bekommen wir nächstes Jahr ein ausgetestetes Produkt.
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Re: Neues in Engadin St. Moritz
In St. Moritz wird gemunkelt, dass die Hahnensee Beschneiung nun definitiv „durch“ sei und dass man eventuell bereits diesen Sommer bauen wolle.
Ich kann das nur so wiedergeben, aber nicht bestätigen.
Keine Ahnung, ob man zum Frühling hier noch Bäume fällen darf und ob ein Bau diesen Sommer theoretisch möglich sein könnte.
Jedenfalls muss der Hahnensee selbst mit den Leitungen natürlich umgangen werden und es wird alles ökologisch zu begleiten sein.
Ich kann das nur so wiedergeben, aber nicht bestätigen.
Keine Ahnung, ob man zum Frühling hier noch Bäume fällen darf und ob ein Bau diesen Sommer theoretisch möglich sein könnte.
Jedenfalls muss der Hahnensee selbst mit den Leitungen natürlich umgangen werden und es wird alles ökologisch zu begleiten sein.
