Oben angekommen, führte mein erster Weg natürlich ganz hinauf zur Aussichtsplattform „Top of Tyrol“. Die Fernsicht war beeindruckend klar. Ein echtes Highlight gleich zu Beginn.
Anschließend ging es direkt zur Königsetappe, nämlich einmal von ganz oben bis ganz unten, die rund 10 km lange Abfahrt bis runter zur Mutterberg Alm. Die Bedingungen waren am Vormittag noch hervorragend, der Schnee sensationell, doch im Laufe der Zeit zogen die Wolken näher heran. Gegen Mittag wurde der Himmel zunehmend dichter, und schließlich setzte sogar leichter Schneefall ein.
Das war der perfekte Zeitpunkt für eine Pause auf der Dresdner Hütte. Drinnen war es gemütlich, draußen leichtes Schneegestöber.
Nach dem Essen wagte ich mich wieder hinaus. Das Schneegestöber hielt noch etwas an, doch zwischendurch riss der Himmel auch immer wieder auf, und die Sonne kämpfte sich zurück. Ein ständiger Wechsel aus Licht und Wolken – wettermäßig und damit verbunden leider auch sichtmäßig war heute wirklich alles dabei.
Bevor ich mich schließlich über die Talabfahrt wieder nach unten machte, gönnte ich mir an der Mittelstation noch ein Warmgetränk zum Aufwärmen, bevor der Tag langsam ausklang.
Um 15:45 Uhr erreichte ich dann wieder den Parkplatz – zufrieden, angenehm müde und dankbar für einen abwechslungsreichen, wunderschönen Skitag.
Falls ungewünscht, lösche ich den nachfolgenden Kommentar gerne wieder, aber: Der Stubaier Gletscher hat mir persönlich deutlich besser gefallen, als der Kaunertaler, wo ich letze Woche war.
Ein besonderer Dank geht zu guter Letzt an alpinfans, die mir diesen super Tag in einem für mich noch unbekannten Gletschergebiet über die Adventskalender-Aktion ermöglicht haben.
