Magic Pass
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benjamin
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Re: Magic Pass
Heute 30.12.25 ist ein Artikel im "Tages-Anzeiger", der sich der Frage widmet, ob kleine Skigebiete am aussterben sind, da sie sich die Investitionen in die technische Beschneiung nicht leisten können. Das Beispiel ist Tschiertschen, mit einer Höhe bis 2400m. Und die Frage wird gestellt: ist der Magic-Pass für diese Skigebiete die Lösung?
Dies wird verneint: der «Tod» der kleinen Gebiete werde nur etwas hinausgezögert. Begründung: der Verteilschlüssel der Einnahmen orientiert sich an der Nutzung des Passes: Je häufiger Skifahrer ein Gebiet besuchen, desto mehr Geld erhalten die jeweiligen Bergbahnen. Die wenigsten der 100 Destinationen bieten schneesichere Pisten – wie etwa die Magic-Pass-Mitglieder Gstaad oder Saas-Fee sie haben. Die grossen Gebiete mit beschneiten Pisten wie Saas-Fee oder Gstaad.
Dies wird verneint: der «Tod» der kleinen Gebiete werde nur etwas hinausgezögert. Begründung: der Verteilschlüssel der Einnahmen orientiert sich an der Nutzung des Passes: Je häufiger Skifahrer ein Gebiet besuchen, desto mehr Geld erhalten die jeweiligen Bergbahnen. Die wenigsten der 100 Destinationen bieten schneesichere Pisten – wie etwa die Magic-Pass-Mitglieder Gstaad oder Saas-Fee sie haben. Die grossen Gebiete mit beschneiten Pisten wie Saas-Fee oder Gstaad.
- Nico05
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Re: Magic Pass
Das ist natürlich keine Wunderlösung. Wenn kein Schnee liegt, kann auch kein Skipass etwas daran ändern. Wenn jedoch Schnee liegt, sind kleine Skigebiete mit dem Magic Pass besser besucht als ohne. Ein schneereicher Winter kann also die Besucherzahlen eines kleinen Skigebiets steigern und ihm ermöglichen, etwas Geld für Investitionen zu verdienen. Aber ich stimme zu, dass es in Wirklichkeit kompliziert ist, und oft trägt der Magic Pass eher dazu bei, das Defizit zu verringern als den Gewinn zu steigern. Aber das ist schon besser als nichts. Und wenn die Besucherzahlen besser sind und die Zahlen stimmen, kann das Gemeinden, private Investoren (oder Spender) motivieren, Skilifte und Beschneiungsanlagen zu finanzieren. Es ist ein „positiver Kreislauf”. Aber es ist auch kein Wunder und löst weder den Schneemangel noch die globale Erwärmung. Ich glaube jedoch, dass es keinem Skigebiet nach seinem Beitritt zum Magic Pass schlechter gegangen ist: Im schlimmsten Fall sind die Zahlen stabil geblieben.
Was die großen Skigebiete im Magic Pass angeht, so sind sie in Bezug auf die Anzahl eine Ausnahme. Das ist normal, da es in der Schweiz viel mehr kleine Skigebiete als große gibt. Aber der Magic Pass umfasst dennoch zahlreiche große Skigebiete (Villars-Diablerets, Leysin, Anzère, Anniviers, Saas-Fee, Leukerbad, Belalp, Meiringen, Gstaad, Sörenberg usw.). Und auch viele kleine Skigebiete, die dennoch eine relativ gute Schneesicherheit bieten (das heißt, dass sie fast immer einige Pisten von Weihnachten bis März öffnen können): Arolla, Evolène, Unterbäch, Moosalp, Lauchernalp, Saas-Almagell, La Berra, Axalp usw. usw.
Was die großen Skigebiete im Magic Pass angeht, so sind sie in Bezug auf die Anzahl eine Ausnahme. Das ist normal, da es in der Schweiz viel mehr kleine Skigebiete als große gibt. Aber der Magic Pass umfasst dennoch zahlreiche große Skigebiete (Villars-Diablerets, Leysin, Anzère, Anniviers, Saas-Fee, Leukerbad, Belalp, Meiringen, Gstaad, Sörenberg usw.). Und auch viele kleine Skigebiete, die dennoch eine relativ gute Schneesicherheit bieten (das heißt, dass sie fast immer einige Pisten von Weihnachten bis März öffnen können): Arolla, Evolène, Unterbäch, Moosalp, Lauchernalp, Saas-Almagell, La Berra, Axalp usw. usw.
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Re: Magic Pass
Ja, aber grosse Gebiete werden günstiger und müssen das über mehr Leute kompensieren. Ob das für sie Sinn macht?Schneegott hat geschrieben: 28.12.2025, 13:52Für viele Gebiete im Verbund ist der Preis ja eine Erhöhung des SaisonabopreisFabile hat geschrieben: 28.12.2025, 08:34 Die Frage ist doch, ob tiefere Preise langfristig durch höhere Frequenzen kompensiert werden können. Und man sich nicht gegenseitig kanibalisiert.![]()
- sheridan
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Re: Magic Pass
Bericht zum Magicpass u.a. in Gstaad. Die Fülle an Weihnachten hat man aber auch in anderen Gebieten ohne MP gehabt. Und das mit den Reservationen finde ich auch ok wegen No Shows.
https://www.nau.ch/news/schweiz/skibeiz ... s-67082012
https://www.nau.ch/news/schweiz/skibeiz ... s-67082012
25/26: Stelvio, Sölden, Kauni, Sulden, Schnalstal, Glacier 3000, Flumsi, Corvatsch, Pizol, Zermatt, Corviglia, Ischgl, Pitztaler-Rifflsee, See, Kappl, Hochoetz, Kühtai, Frutt, Thollon-les-Mémises, Praz-de-Lys/Sommand, Le Grand Bornand, Auron, Riserva Bianca, Pila, Hoch-Ybrig, Carezza, Catinaccio, Sellaronda, Marmolada, Latemar, Alpe Lusia, San Pellegrino, Folgaria, Alpe Cermis, Oclini, KitzSki, Mörlialp, Parsenn, Jakobshorn, Splügen, Pian Cales, Zuoz, Belalp, Vercorin, Visperterminen, Axalp, Cogne, Courmayeur, Antagnod, Monterosa, Braunwald, Métabief
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Re: Magic Pass
Spannend.sheridan hat geschrieben: 14.01.2026, 11:15 Bericht zum Magicpass u.a. in Gstaad. Die Fülle an Weihnachten hat man aber auch in anderen Gebieten ohne MP gehabt. Und das mit den Reservationen finde ich auch ok wegen No Shows.
https://www.nau.ch/news/schweiz/skibeiz ... s-67082012
Insgesamt bestätigt es das was wir im Forum immer sagten. Magic Pass hin oder her, das Wetter und der Schneemangel führte zu volleren Pisten bspw. in Gstaad. Da weniger Pistenfläche zur Verfügung stand und viele kleine Gebiete geschlossen waren.
Auch dieser Abschnitt hier im Artikel zur Melchsee-Frutt:
Bestätigt meinen persönlichen Eindruck vom geschehen in einem von mir viel besuchten Gebiet.Der Magic Pass habe im Dezember lediglich zu rund fünf Prozent mehr Gästen geführt, teilt Hübscher mit. An einzelnen Spitzentagen sei es zwar zu mehr Andrang gekommen, grössere Engpässe konnten jedoch vermieden werden.
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benjamin
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Re: Magic Pass
Sörenberg: Deutlich mehr Ersteintritte dank Magic-Pass - sowohl im Sommer als auch im Winter. Und: Magic-Pass Inhaber sind in den Restaurants konsumfreudiger, da sie keine Tageskarte kaufen müssen.
https://www.wochen-zeitung.ch/d/id/7163 ... verfliegen
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Re: Magic Pass
benjamin hat geschrieben: 15.01.2026, 08:45 Sörenberg: Deutlich mehr Ersteintritte dank Magic-Pass - sowohl im Sommer als auch im Winter. Und: Magic-Pass Inhaber sind in den Restaurants konsumfreudiger, da sie keine Tageskarte kaufen müssen.
https://www.wochen-zeitung.ch/d/id/7163 ... verfliegen
Expansion ist bereits geplant? Hoffentlich Klewenalp, Stoos und Mythen.Es würden weitere Destinationen auch in der Zentralschweiz zum Verbund stossen.
2025/26: 9x Parsenn, Jakobshorn, 5x Madrisa, 4x Sellaronda, 3x Andermatt, Arosa Lenzerheide, 2x Frutt, Rinerhorn 1x Zermatt, Stilfser Joch, Landgraaf, Saas-Fee, Hintertux, Pitztaler, Titlis, Sölden, Glacier 3000, Gemsstock, Ostschweiz, Ischgl, Seiser Alm, Hasliberg, Kt. Schwyz, Mörlialp, Axalp, Gadmnen, Sternenberg, Grüsch, Val d'Anniviers, Anzère, Ovronnaz, Marécottes, Ghöch, Marbach, Sörenberg, Jura, Disentis, Pany, Fideris, San Bernardino, Splügen, Feldis, St. Antönien, Fribourg, Bergün, Alvaneu, Tenna, Minschuns, Oberengadin, Corvatsch
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Re: Magic Pass
Da wird dir nicht jeder hier im Forum zustimmen
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Re: Magic Pass
Wenn ich persönlich wünschen darf: Stoos, Mythen, Klewen (Sorry Chrigel
) und auch die kleine Gebiete in Uri (Gitschenen, Biel-Kinzig, Ratzi uzw.) wären sehr wertvoll. Vielleicht sogar Brunni auf der Engelberger Sonnenseite.
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Re: Magic Pass
Das wäre wunderbarFrans hat geschrieben: 20.01.2026, 23:16 Wenn ich persönlich wünschen darf: Stoos, Mythen, Klewen (Sorry Chrigel) und auch die kleine Gebiete in Uri (Gitschenen, Biel-Kinzig, Ratzi uzw.) wären sehr wertvoll. Vielleicht sogar Brunni auf der Engelberger Sonnenseite.
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Re: Magic Pass
Vor fast einem Jahr (8. Februar) wurde hier bekanntgegeben, dass, Hasliberg, Sörenberg, Melchsee Frutt und Mörlialp neu dabei sind.
Gibt es dieses Jahr noch keine Gerüchte, wer nächste Saison neu dazustossen könnte?
Gibt es dieses Jahr noch keine Gerüchte, wer nächste Saison neu dazustossen könnte?
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Re: Magic Pass
Soll ich mich wieder ein bisschen umhören?..
Ohne Garantie auf Erfolg...
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Re: Magic Pass
Sehr gerne!benito hat geschrieben: 06.02.2026, 08:41 Soll ich mich wieder ein bisschen umhören?..Ohne Garantie auf Erfolg...
2025/26: 9x Parsenn, Jakobshorn, 5x Madrisa, 4x Sellaronda, 3x Andermatt, Arosa Lenzerheide, 2x Frutt, Rinerhorn 1x Zermatt, Stilfser Joch, Landgraaf, Saas-Fee, Hintertux, Pitztaler, Titlis, Sölden, Glacier 3000, Gemsstock, Ostschweiz, Ischgl, Seiser Alm, Hasliberg, Kt. Schwyz, Mörlialp, Axalp, Gadmnen, Sternenberg, Grüsch, Val d'Anniviers, Anzère, Ovronnaz, Marécottes, Ghöch, Marbach, Sörenberg, Jura, Disentis, Pany, Fideris, San Bernardino, Splügen, Feldis, St. Antönien, Fribourg, Bergün, Alvaneu, Tenna, Minschuns, Oberengadin, Corvatsch
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Re: Magic Pass
St. Moritz? oder LAAX?
bitte bitte bitte
PS ok ich mach Spaß. Vielleicht noch ein paar in Frankreich. Es wäre Super
bitte bitte bitte
PS ok ich mach Spaß. Vielleicht noch ein paar in Frankreich. Es wäre Super
Heimat ist wo das Herz ist
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
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Maxli
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Re: Magic Pass
Bericht aus Gstaad in der Berner Zeitung
https://www.bernerzeitung.ch/magic-pass ... 5623658646
Ist doch absoluter Quatsch das es vor allem wegen dem Magic Pass mehr Leute hat.
In Engelberg hat es auch deutlich mehr Leute als letztes Jahr das sehe ich hier täglich und das ohne Magic Pass.Hauptgrund ist die Schneesituation.
Ausserdem hat mir die Wirtin auf der Axalp erzählt das Sie noch nie einen so schlechten Januar hatte und Axalp ist im Magic Pass
https://www.bernerzeitung.ch/magic-pass ... 5623658646
Ist doch absoluter Quatsch das es vor allem wegen dem Magic Pass mehr Leute hat.
In Engelberg hat es auch deutlich mehr Leute als letztes Jahr das sehe ich hier täglich und das ohne Magic Pass.Hauptgrund ist die Schneesituation.
Ausserdem hat mir die Wirtin auf der Axalp erzählt das Sie noch nie einen so schlechten Januar hatte und Axalp ist im Magic Pass
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Re: Magic Pass
Ich denke, es ist schwierig, Vergleiche zu machen. Die Schneesituation ist schon sehr speziell.
2025/26:93Tg:20xLaax,19xKlewen,8xSölden,7xSella,5xTux,3xTitlis,3xIschgl,2xEngadin,2xStubai,2xPitz,2xZ’matt,2xA’matt,1xKauni,1xGurgl,1xFee,1x3Zinnen,1xKronplatz,1xLatemar-Cermis,1xCarezza,1xPaganella,1xCampiglio,1xPejo-Tonale,1xBormio,1xLivigno,1xGargellen,1xGolm,1xSiMo,1xArlberg,1xWipptal,1xJochtal
2024/25:132Tg:22xLaax,21.5xKlewen,13xDolo,12xH’tux,11xA‘matt,9xZ’matt,3.5xIschgl,3xKauni,3xDavos,3xPitz,3xStelvio,3xTignes,2xSölden,2xALH,2xVals,2xPenken,2xStubai,1.5xNassfeld,1xPizol,1xGurgl,1xFee,1xSFL,1xOsttirol,1xSHLF,1xSkiwelt,1xNauders,1xÖtzKüh,1xPaganella,1xFrutt,0.5xScuol,0.5xM365,0.5xFlumsi,1xSkitour
2023/24:125 2022/23:121 2021/22:140 2020/21:150 2019/20:101 2018/19:129 2017/18:143 2016/17:127 2015/16:129 2014/15:121 2013/14:65 2012/13:48 2011/12:62 2010/11:83
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Re: Magic Pass
Gemäss dem Gstaader Bergbahnchef hilft der Magic Pass insbesondere in der Nebensaison, die Frequenzen zu erhöhen.Maxli hat geschrieben: 06.02.2026, 17:56 Bericht aus Gstaad in der Berner Zeitung
https://www.bernerzeitung.ch/magic-pass ... 5623658646
Ist doch absoluter Quatsch das es vor allem wegen dem Magic Pass mehr Leute hat.
https://www.bilanz.ch/unternehmen/die-s ... ete-903990 :
«Die Ersteintritte im Dezember lagen deutlich über dem Vorjahres-Dezember», sagt Matthias In-Albon, CEO der Bergbahnen Destination Gstaad. Während der Festtage lagen die Ersteintritte elf Prozent höher, und auch «der Umsatz konnte gesteigert werden», so In-Albon. Seine Prognose für die Gesamtsaison: signifikant höhere Besucherzahlen, «besonders dank zusätzlicher Nachfrage durch den Magic Pass in den Randzeiten».
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Re: Magic Pass
Grächen hat wohl den Beitritt zum Magicpass beantragt:
https://pomona.ch/story/712197/so-steht ... ssaufnahme
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Re: Magic Pass
Hier eine Zusammenfassung:
Die Bergbahnen von Grächen stehen derzeit an einem entscheidenden Punkt ihrer Entwicklung. Während die finanzielle Sanierung der Bergbahnen kurz vor dem Abschluss steht, wartet man gleichzeitig gespannt auf einen wichtigen Entscheid des Tarifverbunds Magic Pass. Am kommenden Freitag findet die Generalversammlung der Genossenschaft statt, an der über neue Aufnahmegesuche abgestimmt wird. Dabei werden die Mitglieder entscheiden, ob Grächen künftig Teil dieses grossen Skiabo-Verbunds werden soll.
Offiziell ist auf der Traktandenliste der Versammlung jedoch kein konkreter Bewerber genannt. Stattdessen ist lediglich allgemein von Aufnahmegesuchen die Rede. Die Mitglieder des Magic Pass erfahren also erst direkt an der Generalversammlung, welche Skigebiete tatsächlich zur Abstimmung stehen. Erfahrungsgemäss folgen die Genossenschafter bei solchen Entscheiden weitgehend der Empfehlung des Verwaltungsrats. Wird ein Gebiet zur Aufnahme empfohlen, wird es in der Regel auch aufgenommen. Spricht sich der Verwaltungsrat dagegen aus, endet das Gesuch meist mit einer Ablehnung.
Nach Informationen aus Kreisen der Bergbahnbranche stehen die Chancen für Grächen derzeit eher schlecht. Es heisst, der Verwaltungsrat des Magic Pass empfehle den Mitgliedern eine klare Ablehnung. Der Hauptgrund dafür liegt offenbar in wirtschaftlichen Überlegungen. Schätzungen zufolge würden durch eine Aufnahme Grächens lediglich rund 1500 zusätzliche Stammgäste den Magic Pass erwerben. Für einen grossen Tarifverbund gilt dieser Zuwachs als zu gering.
Das System des Magic Pass funktioniert so, dass die beteiligten Skigebiete aus einem gemeinsamen Einnahmetopf Ausschüttungen erhalten, abhängig davon, wie stark ihre Anlagen von Magic-Pass-Besitzern genutzt werden. Verschiedene Quellen aus dem Umfeld des Verbunds gehen davon aus, dass Grächen in diesem System mehr Geld erhalten würde, als es selbst zum Gesamtertrag beitragen könnte. Die beträchtlichen Anstrengungen, welche die Verantwortlichen in den vergangenen Jahren in die Sanierung der Bergbahnen gesteckt haben, werden zwar in der Branche anerkannt, doch die nüchternen Zahlen sprechen aus Sicht vieler Beteiligter gegen eine Aufnahme.
Als Vergleich wird häufig der Fall der Bergbahnen Hohsaas genannt. Dieses Skigebiet hatte in der Vergangenheit ebenfalls mehrfach versucht, dem Magic Pass beizutreten, jedoch ohne Erfolg. Gemäss den damals eingereichten Zahlen hätten die Bergbahnen Hohsaas ungefähr 1,1 Millionen Franken in das System eingebracht, gleichzeitig aber rund 1,3 Millionen Franken an Ausschüttungen erhalten. Ein solches Ungleichgewicht gilt im Verbund als problematisch. Beobachter vermuten, dass bei Grächen eine ähnliche Situation entstehen könnte.
Eine besondere Rolle spielen in diesem Zusammenhang auch die Vertreter aus dem Oberwallis innerhalb der Magic-Pass-Strukturen. Dazu gehören unter anderem Simon Bumann von den Saastal Bergbahnen sowie Didier Grichting aus Leukerbad. Beide geben sich traditionell sehr zurückhaltend, wenn es um öffentliche Aussagen zu solchen Entscheidungen geht. Für Vertreter aus der Region könnte die Abstimmung durchaus zu einem Dilemma werden: Einerseits würde man aus regionaler Solidarität einem Beitritt Grächens gerne zustimmen, andererseits sprechen die wirtschaftlichen Fakten offenbar eher dagegen.
Ein weiterer Punkt, der sich negativ auf Grächens Chancen auswirken könnte, ist die geografische Lage. In unmittelbarer Nähe befindet sich mit Saas-Fee bereits ein bedeutendes Mitglied des Magic Pass. Kritiker befürchten, dass Magic-Pass-Besitzer bei einer Aufnahme Grächens teilweise von Saas-Fee nach Grächen ausweichen könnten. Damit würden innerhalb des Verbunds lediglich Besucherströme verschoben, ohne dass insgesamt neue Gäste gewonnen würden.
Hinzu kommen Zweifel in Teilen der Branche an der langfristigen wirtschaftlichen Stabilität der Bergbahnen in Grächen. Obwohl die Sanierung mit erheblicher finanzieller Unterstützung aus Sion vorangetrieben wurde und sich nun ihrem Abschluss nähert, glauben nicht alle Beobachter an eine dauerhaft rosige Zukunft des Unternehmens.
Der Verwaltungsratspräsident der Betreibergesellschaft TUG, Philipp Lütolf, will dem Entscheid der Generalversammlung nicht vorgreifen und äussert sich entsprechend zurückhaltend. Er betont jedoch, dass man auch für den Fall einer Ablehnung vorbereitet sei. Sollte Grächen nicht in den Magic Pass aufgenommen werden, wolle man eine Standortbestimmung vornehmen, sich stärker auf die eigenen Stärken konzentrieren und diese gezielt ausbauen. Ein Verzicht auf den Beitritt hätte laut Lütolf sogar gewisse Vorteile, da man die Preispolitik vollständig unabhängig gestalten könnte.
Gleichzeitig kann Grächen auf eine bemerkenswert treue Stammkundschaft zählen. Wie stark die Bindung vieler Gäste an den Ort ist, zeigt eine besondere Aktion mit Mehrtagespässen. Diese konnten während des Aufenthalts in ein Jahresabonnement umgewandelt werden. Laut dem aktuellsten Geschäftsbericht nutzten im vergangenen Jahr über 1000 Gäste diese Möglichkeit und entschieden sich spontan für eine Jahreskarte für die Saison 2025/2026.
Auch aktuell ist das Skigebiet gut besucht. Bei sonnigem Wetter halten sich derzeit täglich rund 3000 oder mehr Gäste auf den Pisten auf. Dennoch gilt eine Mitgliedschaft in einem grossen Tarifverbund wie dem Magic Pass in der Branche als wichtiger Faktor für die langfristige Entwicklung eines Skigebiets. Erfahrungen aus anderen Regionen zeigen, dass Skigebiete nach einem Beitritt zum Magic Pass häufig Wachstumsraten von bis zu fünf Prozent erzielen können.
Unabhängig von der Magic-Pass-Abstimmung steht für Grächen zudem ein weiterer wichtiger Termin bevor. Am 10. März soll ein Richter seine Unterschrift unter den Nachlassvertrag setzen, der im Rahmen der finanziellen Sanierung ausgearbeitet wurde. Mit dieser Zustimmung wäre das letzte formelle Hindernis beseitigt und ein zentraler Schritt auf dem rund zwei Jahre dauernden Weg zur Sanierung der Bergbahnen abgeschlossen.
Die Bergbahnen von Grächen stehen derzeit an einem entscheidenden Punkt ihrer Entwicklung. Während die finanzielle Sanierung der Bergbahnen kurz vor dem Abschluss steht, wartet man gleichzeitig gespannt auf einen wichtigen Entscheid des Tarifverbunds Magic Pass. Am kommenden Freitag findet die Generalversammlung der Genossenschaft statt, an der über neue Aufnahmegesuche abgestimmt wird. Dabei werden die Mitglieder entscheiden, ob Grächen künftig Teil dieses grossen Skiabo-Verbunds werden soll.
Offiziell ist auf der Traktandenliste der Versammlung jedoch kein konkreter Bewerber genannt. Stattdessen ist lediglich allgemein von Aufnahmegesuchen die Rede. Die Mitglieder des Magic Pass erfahren also erst direkt an der Generalversammlung, welche Skigebiete tatsächlich zur Abstimmung stehen. Erfahrungsgemäss folgen die Genossenschafter bei solchen Entscheiden weitgehend der Empfehlung des Verwaltungsrats. Wird ein Gebiet zur Aufnahme empfohlen, wird es in der Regel auch aufgenommen. Spricht sich der Verwaltungsrat dagegen aus, endet das Gesuch meist mit einer Ablehnung.
Nach Informationen aus Kreisen der Bergbahnbranche stehen die Chancen für Grächen derzeit eher schlecht. Es heisst, der Verwaltungsrat des Magic Pass empfehle den Mitgliedern eine klare Ablehnung. Der Hauptgrund dafür liegt offenbar in wirtschaftlichen Überlegungen. Schätzungen zufolge würden durch eine Aufnahme Grächens lediglich rund 1500 zusätzliche Stammgäste den Magic Pass erwerben. Für einen grossen Tarifverbund gilt dieser Zuwachs als zu gering.
Das System des Magic Pass funktioniert so, dass die beteiligten Skigebiete aus einem gemeinsamen Einnahmetopf Ausschüttungen erhalten, abhängig davon, wie stark ihre Anlagen von Magic-Pass-Besitzern genutzt werden. Verschiedene Quellen aus dem Umfeld des Verbunds gehen davon aus, dass Grächen in diesem System mehr Geld erhalten würde, als es selbst zum Gesamtertrag beitragen könnte. Die beträchtlichen Anstrengungen, welche die Verantwortlichen in den vergangenen Jahren in die Sanierung der Bergbahnen gesteckt haben, werden zwar in der Branche anerkannt, doch die nüchternen Zahlen sprechen aus Sicht vieler Beteiligter gegen eine Aufnahme.
Als Vergleich wird häufig der Fall der Bergbahnen Hohsaas genannt. Dieses Skigebiet hatte in der Vergangenheit ebenfalls mehrfach versucht, dem Magic Pass beizutreten, jedoch ohne Erfolg. Gemäss den damals eingereichten Zahlen hätten die Bergbahnen Hohsaas ungefähr 1,1 Millionen Franken in das System eingebracht, gleichzeitig aber rund 1,3 Millionen Franken an Ausschüttungen erhalten. Ein solches Ungleichgewicht gilt im Verbund als problematisch. Beobachter vermuten, dass bei Grächen eine ähnliche Situation entstehen könnte.
Eine besondere Rolle spielen in diesem Zusammenhang auch die Vertreter aus dem Oberwallis innerhalb der Magic-Pass-Strukturen. Dazu gehören unter anderem Simon Bumann von den Saastal Bergbahnen sowie Didier Grichting aus Leukerbad. Beide geben sich traditionell sehr zurückhaltend, wenn es um öffentliche Aussagen zu solchen Entscheidungen geht. Für Vertreter aus der Region könnte die Abstimmung durchaus zu einem Dilemma werden: Einerseits würde man aus regionaler Solidarität einem Beitritt Grächens gerne zustimmen, andererseits sprechen die wirtschaftlichen Fakten offenbar eher dagegen.
Ein weiterer Punkt, der sich negativ auf Grächens Chancen auswirken könnte, ist die geografische Lage. In unmittelbarer Nähe befindet sich mit Saas-Fee bereits ein bedeutendes Mitglied des Magic Pass. Kritiker befürchten, dass Magic-Pass-Besitzer bei einer Aufnahme Grächens teilweise von Saas-Fee nach Grächen ausweichen könnten. Damit würden innerhalb des Verbunds lediglich Besucherströme verschoben, ohne dass insgesamt neue Gäste gewonnen würden.
Hinzu kommen Zweifel in Teilen der Branche an der langfristigen wirtschaftlichen Stabilität der Bergbahnen in Grächen. Obwohl die Sanierung mit erheblicher finanzieller Unterstützung aus Sion vorangetrieben wurde und sich nun ihrem Abschluss nähert, glauben nicht alle Beobachter an eine dauerhaft rosige Zukunft des Unternehmens.
Der Verwaltungsratspräsident der Betreibergesellschaft TUG, Philipp Lütolf, will dem Entscheid der Generalversammlung nicht vorgreifen und äussert sich entsprechend zurückhaltend. Er betont jedoch, dass man auch für den Fall einer Ablehnung vorbereitet sei. Sollte Grächen nicht in den Magic Pass aufgenommen werden, wolle man eine Standortbestimmung vornehmen, sich stärker auf die eigenen Stärken konzentrieren und diese gezielt ausbauen. Ein Verzicht auf den Beitritt hätte laut Lütolf sogar gewisse Vorteile, da man die Preispolitik vollständig unabhängig gestalten könnte.
Gleichzeitig kann Grächen auf eine bemerkenswert treue Stammkundschaft zählen. Wie stark die Bindung vieler Gäste an den Ort ist, zeigt eine besondere Aktion mit Mehrtagespässen. Diese konnten während des Aufenthalts in ein Jahresabonnement umgewandelt werden. Laut dem aktuellsten Geschäftsbericht nutzten im vergangenen Jahr über 1000 Gäste diese Möglichkeit und entschieden sich spontan für eine Jahreskarte für die Saison 2025/2026.
Auch aktuell ist das Skigebiet gut besucht. Bei sonnigem Wetter halten sich derzeit täglich rund 3000 oder mehr Gäste auf den Pisten auf. Dennoch gilt eine Mitgliedschaft in einem grossen Tarifverbund wie dem Magic Pass in der Branche als wichtiger Faktor für die langfristige Entwicklung eines Skigebiets. Erfahrungen aus anderen Regionen zeigen, dass Skigebiete nach einem Beitritt zum Magic Pass häufig Wachstumsraten von bis zu fünf Prozent erzielen können.
Unabhängig von der Magic-Pass-Abstimmung steht für Grächen zudem ein weiterer wichtiger Termin bevor. Am 10. März soll ein Richter seine Unterschrift unter den Nachlassvertrag setzen, der im Rahmen der finanziellen Sanierung ausgearbeitet wurde. Mit dieser Zustimmung wäre das letzte formelle Hindernis beseitigt und ein zentraler Schritt auf dem rund zwei Jahre dauernden Weg zur Sanierung der Bergbahnen abgeschlossen.
2025/26: 9x Parsenn, Jakobshorn, 5x Madrisa, 4x Sellaronda, 3x Andermatt, Arosa Lenzerheide, 2x Frutt, Rinerhorn 1x Zermatt, Stilfser Joch, Landgraaf, Saas-Fee, Hintertux, Pitztaler, Titlis, Sölden, Glacier 3000, Gemsstock, Ostschweiz, Ischgl, Seiser Alm, Hasliberg, Kt. Schwyz, Mörlialp, Axalp, Gadmnen, Sternenberg, Grüsch, Val d'Anniviers, Anzère, Ovronnaz, Marécottes, Ghöch, Marbach, Sörenberg, Jura, Disentis, Pany, Fideris, San Bernardino, Splügen, Feldis, St. Antönien, Fribourg, Bergün, Alvaneu, Tenna, Minschuns, Oberengadin, Corvatsch
Mein Challenge Profil
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- Beiträge: 5947
- Registriert: 23.11.2023, 23:37
- Skitage 20/21: 150
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- Skitage 25/26: 93
- Fahrertyp: Kombi
- Wohnort: Emmetten
- Land: Schweiz
- Hat sich bedankt: 7603 Mal
- Danksagung erhalten: 16505 Mal
Re: Magic Pass
Klewenalp nicht? Wäre super. Heute ist auch ohne den MP wieder die Hölle los.
2025/26:93Tg:20xLaax,19xKlewen,8xSölden,7xSella,5xTux,3xTitlis,3xIschgl,2xEngadin,2xStubai,2xPitz,2xZ’matt,2xA’matt,1xKauni,1xGurgl,1xFee,1x3Zinnen,1xKronplatz,1xLatemar-Cermis,1xCarezza,1xPaganella,1xCampiglio,1xPejo-Tonale,1xBormio,1xLivigno,1xGargellen,1xGolm,1xSiMo,1xArlberg,1xWipptal,1xJochtal
2024/25:132Tg:22xLaax,21.5xKlewen,13xDolo,12xH’tux,11xA‘matt,9xZ’matt,3.5xIschgl,3xKauni,3xDavos,3xPitz,3xStelvio,3xTignes,2xSölden,2xALH,2xVals,2xPenken,2xStubai,1.5xNassfeld,1xPizol,1xGurgl,1xFee,1xSFL,1xOsttirol,1xSHLF,1xSkiwelt,1xNauders,1xÖtzKüh,1xPaganella,1xFrutt,0.5xScuol,0.5xM365,0.5xFlumsi,1xSkitour
2023/24:125 2022/23:121 2021/22:140 2020/21:150 2019/20:101 2018/19:129 2017/18:143 2016/17:127 2015/16:129 2014/15:121 2013/14:65 2012/13:48 2011/12:62 2010/11:83
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Re: Magic Pass
Vielleicht aktiviert Sattel Hochstuckli wieder die beiden hinteren Skilifte dank Magic Pass? Wäre zu hoffen.
Ansonsten leider kein Magic Pass Mehrwert im Winter.
Ansonsten leider kein Magic Pass Mehrwert im Winter.
2025/26: 9x Parsenn, Jakobshorn, 5x Madrisa, 4x Sellaronda, 3x Andermatt, Arosa Lenzerheide, 2x Frutt, Rinerhorn 1x Zermatt, Stilfser Joch, Landgraaf, Saas-Fee, Hintertux, Pitztaler, Titlis, Sölden, Glacier 3000, Gemsstock, Ostschweiz, Ischgl, Seiser Alm, Hasliberg, Kt. Schwyz, Mörlialp, Axalp, Gadmnen, Sternenberg, Grüsch, Val d'Anniviers, Anzère, Ovronnaz, Marécottes, Ghöch, Marbach, Sörenberg, Jura, Disentis, Pany, Fideris, San Bernardino, Splügen, Feldis, St. Antönien, Fribourg, Bergün, Alvaneu, Tenna, Minschuns, Oberengadin, Corvatsch
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