Islands Süden, 01.02.26 - 08.02.26
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Islands Süden, 01.02.26 - 08.02.26
Die erste Frage war wohin mit diesem Bericht. Es ist zwar Winter, aber von Schnee ist hier im Süden Islands nichts zu sehen. Die Temperaturen liegen über dem Gefrierpunkt. Die Tage werden im Februar schon deutlich länger. Sonnenaufgang ist zwar erst gegen 10:00 Uhr, aber es ist schon bis nach 17:00 Uhr hell. Und wir haben Vollmond, was die Nacht zwar nicht gleich zum Tag macht, aber es ist schon ziemlich hell. Hinzu kommen in der Gegend um Hveragerði wo wir die ersten 2 Tage verbringen die künstlichen Sonnen - jede Menge Gewächshäuser, die den Nachthimmel von unten beleuchten. Die Geothermie die die Gewächshäuser nutzen kommt auch bei unserer ersten Unterkunft zum Einsatz
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Islands Süden, 02.02.26 - die Klassiker
Eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang (heute um 9:58 Uhr) machen wir uns auf den Weg mit Ziel Gullfoss. Den ersten Fotostopp legen wir schon am Ende des Wegs von unserem Häuschen zur Strasse ein. Die morgendliche Stimmung ist wunderschön und lässt sich kaum mit Bildern einfangen. In Flúðir fahren wir an den nächtlichen Lichtverschmutzern vorbei. Nächster nicht geplanter Stopp ist an der Brúarhlöð brú - hier fliesst die Hvitá durch eine kleine Schlucht was dazu führt, dass sich auf dem Fluss treibendes Eis davor zu grossen Eisschollen zusammen staut. An unserem eigentlichen Ziel, dem Gullfoss, ist auf dem grossen Parkplatz nichts los, es stehen vielleicht ein Dutzend Autos dort und keine Reisebusse. Der nächste Island-Klassiker auf dem golden Circle ist nur ein paar Kilometer vom Gullfoss entfernt - der Geysir, wobei die aktive Heisswasserfontäne ja der Strokkur ist. Der ursprüngliche Namensgegeber tümpelt ohne Aktivitäten vor sich hin. Mittlerweile ist es schon nach 13:00 Uhr, wir haben Hunger und möchten noch die Wanderung zum Reykjadalur machen, wofür man mit Baden im heissen Fluss 3.5 Stunden rechnen muss. Also geht es mit einem kürzeren Zwischenstopp am Brúarfoss nach Hveragerði, wo wir uns in der empfehlenswerten Almar Bakari erst einmal verpflegen. Von dort aus ist es nicht mehr weit bis zum Parkplatz für die Reykjadalur Wanderung. Das Ziel liegt gut 300 Höhenmeter und 3.5 km entfernt, wo sich heisse Quellen mit dem Flusswasser mischen und man auf einem Abschnitt von ca 200 m im paar 30 Grad, bis hin zu über 40 Grad warmen Wasser je mehr man in Richtung der heissen Quellen kommt, baden kann. Nur dass Ausziehen kostet bei 2 Grad ein wenig Überwindung. Gegen 19:30 Uhr sind wir wieder zurück an unserer Unterkunft wo uns wieder der Vollmond empfängt. Und auch die Gewächshäuser produzieren ihr nächtliches Lichterspiel.
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03.02.26, 02:00 Uhr - Polarlichteralarm
Bei dieser Reise steht die Polarlichter-Jagd nicht unbedingt im Vordergrund, aber wenn man im Winter in ein Land Nahe am Polarkreis reist würden wir gerne auch Polarlichter sehen. Die Aurora Vorhersage war speziell für unsere ersten Tage nicht gut mit einem KP-Index unter 2, dazu noch der Vollmond. Die geringe Bewölkung und die Abgeschiedenheit unserer Unterkunft standen auf der Habenseite. Und dann hat sich gezeigt, dass für eine Sichtung auch immer noch viel Glück dazu gehört. Durch eine Verkettung mehrerer Umstände war ich Nachts um 2:00 Uhr als alle anderen bereits lange schliefen noch auf und hatte ein grünes Schimmern entdeckt, was der Auftakt für eine einstündige Lichtershow am Nachthimmel war.
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03.02.26 - Wasserfälle, Dyrhólaey und Reynisfjara (black beach)
Für die nächsten 2 Nächte sind wir in einem kleinen Häuschen in the middle of nowhere ca 4 km von Kirkjubæjarklaustur untergebracht. Auf den gut 200 km die wir bis dorthin Grösstenteils auf der Ringstrasse 1 zurück legten sind ein paar Touriatraktionen, die auch innerhalb eines Tages von Tourenanbietern ab Reykjavik angefahren werden. Aber wie bereits gestern war deutlich weniger los als wir befürchtet hatten. Erster Halt war am Seljalandsfoss. Hinterm Wasserfall durchlaufen muss natürlich sein. Der 200 m entfernt liegende ist längst auch kein Geheimtipp mehr. Nur der etwas schwierigere Zugang hält die grosse Masse vor dem Besuch ab. Der nächste auf der Route Richtung Osten war der Skógafoss. Die 527 Stufen am Wasserfall hoch lohnen nicht wegen der Sicht auf den Wasserfall aber das Panorama von hier oben hat was, vor allen Dingen bei solch einem Prachtwetter. Und auch der Skógafoss hat einen weniger bekannten Nachbarn, den Kvernufoss, für uns einer der schönsten Wasserfälle Islands. Hier kann man auch hinter den Wasserfall gehen Die Weiterfahrt nach Dyrhólaey war wettertechnisch erst noch ganz friedlich Dort hatte es dann aber einen ordentlichen Sturm. Der Blick nach Reynisfjara verheisst eigentlich nichts Böses, aber der schwarze Strand war zu Recht gesperrt. Und warum es hier im Jahr immer ein paar Tote gibt konnte man auch sehen. Ein paar Asiaten mussten fürs beste Foto möglichst nahe an die Brandung gehen - sie haben ihren Leichtsinn diesmal nur mit einer Meerwasserdusche bezahlt. Mit dem richtigen Licht sieht es auch ganz friedlich aus. An diesem Abend kämpfe ich mit der Müdigkeit und dem schlechten Internetzugang. Zuerst gehen eine Stunde Bericht verloren, dann schlafe ich auf dem Sofa ein. Und Polarlichter gab es auch nicht zu sehen, diesmal sorgt nur der Mond für eine schöne Nachtstimmung.
Zuletzt geändert von ChristianK am 05.02.2026, 09:10, insgesamt 1-mal geändert.
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04.02.26 Gletscher und Eisschollen
Heutiges Ziel Jökulsárlón um dann das Gletscherfeld von Osten her aufzuräumen. Aber der Reihe nach. Die Fahrt zum Jökulsárlón der aufgehenden Sonne entgegen war schon ein erstes Heighlight. Am Hauptplatz des Jökulsárlón haben wir uns heute gar nicht lange aufgehalten, da der Wind die grossen Eisschollen in den westlichen Teil der Gletscherlagune getrieben hat. Also sind wir gleich weiter zum Diamond Beach. Zu den grossen Eisschollen im westlichen Bereich des Jökulsárlón war es auch nicht weit. Nächster Halt Fjallsárlón, wo es mir im Winter deutlich besser gefällt als bei unserem letzten Besuch im Sommer. Gleiches gilt für den Svínafellsjökull. Wieder in unserem Ferienhäuschen angekommen erleben wir noch einen schönen Sonnenuntergang. und später wieder Polarlichter.
Zuletzt geändert von ChristianK am 05.02.2026, 01:36, insgesamt 9-mal geändert.
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Re: Islands Süden, 01.02.26 - 08.02.26
Wenn ich mir die Wasserfallbilder anschaue - da juckt mich glatt der Finger am Auslöser meiner OM1, nachdem ich die ND Filter konfiguriert habe.
Glück Auf!
Dachstein
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04.02.26 Polarlichteralarm der zweite
Island leistet was die Polarlichter betrifft. Wieder nur ein KP Index von 2, aber seit 19:30 Uhr Ortszeit fast 4 Stunden lang wieder ein Lichterspektakel am Himmel. Hier in Kirkjubæjarklaustur passt heute aber auch alles zusammen. Fast wolkenloser Himmel, ganz wenig Umgebungslicht und der Mond zeigt sich auch erst spät und bei weitem nicht so hell wie noch vor 2 Tagen.
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05.02.26 Go West - von Kirkjubæjarklaustur nach Reykjavik
Erst einmal muss ich erwähnen, welch Wetterglück wir bisher hatten. Und Gestern war noch einmal ein ganz besonderer Tag mit tollem Licht. Das fing schon morgens (d.h. 10:00 Uhr Ortszeit) vor der Abreise an. Erster Halt nach 4 km am Stjórnarfoss in Kirkjubæjarklaustur. Nur wenige Kilometer weiter - Fjaðrárgljúfur, eine Schlucht deren Bekanntheitsgrad durch einen Videodreh von Justin Bieber durch die Decke ging. Aber wie die Tage vorher ist auch hier wenig los, sogar weniger als im Corona-Jahr 2021 als wir bei Regen hier waren. Die ganze Schlucht leuchtet goldbraun, seeehr schön…. Weiter ging’s Richtung Westen, zum Sólheimajökull, dem „Hausgletscher“ von Reykjavik (nur ca 2.5 Stunden Fahrt). Hier boomt der Gletschertourismus. Ab 77 Euro darf man geführt in ca 1 Stunde hin und zurück zum Gletscher laufen, in der Gruppe 15 Minuten lang versuchen die Steigeisen anzuziehen um dann ein paar Minuten wie die Leminge auf dem Gletscher rumzulaufen. „Eisbergsteigen“ gibt‘s zum Schnäppchenpreis von 170 Euro. Wir geben uns mit dem kostenlosen „Angebot“ zufrieden. Heute ist schon das Autofahren ein Erlebnis. Von meiner Nichte, die im Herbst hier war, haben wir einen Alternativtipp zum amerikanischen Flugzeugwrack erhalten. Am Seljalandsfoss vorbei geht es ca 5 km ins Hinterland. Dort hat ein findiger Isländer ein DC 3 Wrack auf eine Wiese gelegt. Vom Parkplatz, der die fast schon obligatorischen 7 Euro kostet und die wir gerne zahlen, sind es nur ein paar Schritte zum Wrack und nicht 4 km wie beim Original. Und für Fotos muss man auch nicht anstehen, wir haben den Platz für uns alleine. Um das Islandklischee zu vervollständigen stehen auch noch ein paar Islandpferde rum. Auf dem Rückweg zur Ringstrasse Nr. 1 gab es noch diesen tollen Ausblick auf die Westmännerinseln. Den Sonnenuntergang nehmen wir auch noch mit. Bis Samstag sind wir nun in Reykjavik. Ich ziehe Nächtens noch einmal los Richtung Hafen um vielleicht noch Polarlichter zu sehen. Die Ausbeute ist aber gering. Dafür gibt es noch ein paar schöne Fotos von Reykjavik bei Nacht.
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06.02.26 - Þingvellir, Hvammsvik Hot Springs und Reykjavik Light Festival
Der Freitag startete gemütlich, es regnete in Reykjavik und Programm war erst ab Nachmittag geplant. Meine Frau und ich gingen noch einkaufen. Mal so nebenbei - die Lebensmittelpreise sind teilweise erschreckend hoch. Na klar muss das meiste importiert werden aber z.B. ein 750 gr schweres Brot aus der Bäckerei für über 11 Euro finde ich schon heftig. Ansonsten gab es ein interessantes Schneefahrzeug zu sehen und eine etwas kuriose Wandmalerei. Am frühen Nachmittag lies der Regen dann nach sodass wir beschlossen vor den Hvammsvik Hot Springs doch noch Þingvellir einen Besuch abzustatten, was nur ein kleiner Umweg bedeutete. Und der hat sich gelohnt, weniger wegen dem Nationalpark sondern mehr wegen der Fahrt dorthin über eine verschneite Hochebene und tollen Aussichten Durch die ungeplanten Stopps hatten wir dann nicht mehr viel Zeit in dem sehr touristischen Nationalpark, aber für den vereisten Öxarárfoss zu sehen hat es noch gereicht.
Die Hvammsvik Hot Springs idyllisch am Hvalfjörður gelegen gab es bei unserem letzten Island Besuch noch nicht und sind mit Eintrittspreisen ab 50 Euro ein Schnäppchen gegenüber den bekannteren Hot Springs Konkurrenten die das doppelte Kosten. Die Anlage ist nicht so riesig, bietet aber mehrere „Naturbecken“ mit unterschiedlichen Temperaturen. Die Lage ist in den Wintermonaten auch ideal für Polarlichter zu beobachten, bei uns hat aber das Wetter nicht mitgespielt, sprich es war zu bewölkt. Hat unser trotzdem sehr gut gefallen. Ein kleines Lichterspektakel gab es dann abends noch in Reykjavik, wobei das Light Festival hauptsächlich von der bunt beleuchteten Hallgrimskirkja lebt.
Die Hvammsvik Hot Springs idyllisch am Hvalfjörður gelegen gab es bei unserem letzten Island Besuch noch nicht und sind mit Eintrittspreisen ab 50 Euro ein Schnäppchen gegenüber den bekannteren Hot Springs Konkurrenten die das doppelte Kosten. Die Anlage ist nicht so riesig, bietet aber mehrere „Naturbecken“ mit unterschiedlichen Temperaturen. Die Lage ist in den Wintermonaten auch ideal für Polarlichter zu beobachten, bei uns hat aber das Wetter nicht mitgespielt, sprich es war zu bewölkt. Hat unser trotzdem sehr gut gefallen. Ein kleines Lichterspektakel gab es dann abends noch in Reykjavik, wobei das Light Festival hauptsächlich von der bunt beleuchteten Hallgrimskirkja lebt.
Zuletzt geändert von ChristianK am 16.02.2026, 18:25, insgesamt 1-mal geändert.
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07.02.26 Viele ungeplante Highlights und Polarlichter satt
Für unseren letzten Tag auf Island (den Sonntag kann man nicht mitzählen, der Rückflug ging schon um 07:20 Uhr) hatten wir im Vorfeld noch nichts konkretes geplant, ausser das wir noch in ein Hotel in Flughafennähe umziehen mussten und wir gerne noch in Reykjavik im Svarta Kaffið Suppe essen würden. Also hiess es erst einmal noch in Reykjavik die Zeit bis zum späten Mittagessen zu überbrücken. Wir entschieden uns für einen Besuch im Perlan, was wir auf unseren früheren Islandreisen immer ausgelassen hatten und im Flugzeug schon fast penetrant mit der 4-fachen best of the best Auszeichnung beworben wurde. Da wir für isländische Winterverhältnisse recht früh (10:30 Uhr) dort waren, haben wir auf Empfehlung des Kassenpersonals erst einmal auf dem Dach des Museums gestartet um noch den Sonnenaufgang zu sehen. Das Museum ansich ist jetzt nicht spektakulär aber die Nordlicht-Show im Planetarium und vor allen Dingen die neue Vulkan-Show - hinter dem simplen Namen steckt ein sehr gut animierter Flug in den Vulkan und wieder hinaus der Lava folgend - haben den hohen Eintrittspreis wieder gerechtfertigt. Zum Abkühlen nach der Vulkanshow ging es noch durch einen gar nicht so kleinen und echten Eistunnel. Soviel Action macht hungrig weshalb wir die für uns schon obligatorische (im Svarta Kaffið waren wir auf jeder Islandreise mindestens einmal) Suppe im Brottopf genossen. Danach ging es zuerst einmal in unserer letztes Hotel am Flughafen von wo wir aber dann auch gleich noch eine kleine Rundfahrt auf der Reykjanes Halbinsel gemacht haben. Erster Stopp waren die Gunnuvher fumerole Auf der ca 3 km langen F-Strasse dorthin waren wir übrigens das erste Mal froh für unseren 4x4 Mietwagen. Nächster Halt Brimketill lava rock pool und bevor die Sonne unterging haben wir es auch noch nach Seltún geschafft Auf dem Weg dorthin sind wir durch Grindavík gefahren, dass ja stark von einem Vulkanausbruch Ende 2023 / Anfang 2024 betroffen war. Die Zerstörungen durch Erdbeben und Bodenrisse sind schon erschreckend, da stehen einige fast neue Häuser leer. Zurück zum Hotel fuhren wir am Kleifarvatn vorbei, wo wir von einem Parkplatz auf einem Hügel noch tolle Bilder vom Sonnenuntergang machen konnten.
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08.02.26 Polarlichtshow am Garður Old Lighthouse
Tatsächlich war von den gängigen Apps die Vorhersagewahrscheinlichkeit an unserem letzten Abend Polarlichter zu sehen, die höchste von der ganzen Woche. Und da wir schon zweimal welche sehen konnten bei deutlich schlechteren Vorhersagen war die ganze Familie noch einmal im Polarlichtfieber. Und obwohl der Wecker am nächsten Morgen um 4:00 Uhr klingeln würde machten wir uns um 22:00 Uhr noch einmal auf den Weg um ein dunklen Platz weg vom hellen Flughafen zu finden. Aber das wollte anfänglich nicht so klappen, das Gelände rund um den Flughafen ist über Kilometer so flach, dass wir überall wo wir anhielten, noch zumindest die Anflugbeleuchtung der Landebahn sehen konnten und keine Polarlichter sahen (der Grund war vermutlich aber dass wir einfach ein wenig zu früh dran waren). Bevor wir aufgeben wollten wir noch einen letzten Versuch am alten Leuchtturm bei Garður starten, der auch auf Google Maps für die Polarlicht Beobachtung gekennzeichnet ist. Als wir zu der Strasse die zum Leuchtturm führt kamen hatte ich so meine Zweifel, war sie doch recht hell beleuchtet. Am Parkplatz selbst vor dem Leuchtturm dann aber hektisches Treiben, die Leute liefen aufgeregt hin und her und es kamen weitere Autos. Und bevor wir das Licht am Auto gelöscht hatten konnten wir dann die riesigen Polarlichter auch schon sehr gut mit blossem Auge erkennen. So hell und dann noch mit Spiegelung im Meer hatten wir sie noch nicht gesehen. Wir haben dort mehr als eine Stunde verbracht, es entstanden im wieder neue Bilder am Himmel, das war einfach überwältigend. Irgendwann war dann der Prozessor wegen Reizüberflutung ausgelastet, das 100. Foto geschossen und die Zeit eigentlich zu knapp um vor der geplanten Abfahrtszeit vom Hotel zum Flughafen noch schlafen zu gehen. Auf den 50 Metern zu unserem Auto noch einmal 2 Fotos gemacht um dann endlich zurück zum Hotel zu fahren während das Spektakel am Himmel unverdrossen weiter ging. Voll mit Glückshormonen waren dann sogar noch 3 Stunden Schlaf drin. Besser hätten wir uns den Abschluss einer tollen Woche auf Island nicht wünschen können.
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Re: Islands Süden, 01.02.26 - 08.02.26
Wow und vielen Dank für die tollen Bilder und die ausführliche Dokumentation.
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Re: Islands Süden, 01.02.26 - 08.02.26
Super Bilder, auch wenns nur 48h waren ich war letztes Jahr auch verzaubert. Und auch über die Lebensmittelpreise geschockt 
