Den ersten Skitag des Jahres verbrachte ich an Nebelhorn und Söllereck. Am Nebelhorn war ich schon seit Jahren nicht mehr, obwohl mir das Gebiet gut gefällt. Zudem ist momentan die Talabfahrt, die ich bisher noch nie gefahren bin, da meine Besuche bisher im April waren, geöffnet, sodass es für mich auch hier noch Neuentdeckungen gab. Gleichzeitig sind hier mangels Schnee im oberen Teil noch einige Abfahrtsvarianten geschlossen. Die geöffneten Pisten hatten genug Schnee, abgesehen vom Gipfelhang sind mir nirgendwo Steine aufgefallen. Leider waren die Abfahrten unter der Station Höfatsblick, besonders der Latschenhang, stellenweise eisig, an anderen Stellen ging es dann wieder gut.
Das Söllereck habe ich im Winter noch nie befahren, wollte es aber immer mal erkunden. Mit der Wiedereröffnung des Höllwieslifts, dessen Schicksal ich seit Jahren verfolgte, auf verkürzter Trasse gab es nun für mich einen Anlass, noch zum Söllereck zu fahren. Und es hat sich gelohnt, denn der Höllwieslift erschließt eine wunderbar coupierte Piste und war gleichzeitig überhaupt nicht überlaufen. Die Piste selbst war auf der härteren Seite und es gab einzelne eisige Stellen, die mich aber nicht wirklich gestört haben, weil die Abfahrt für mich insgesamt griffig genug war. Die anderen Pisten des Söllerecks habe ich als gut empfunden, auf der Talabfahrt war aber einiges los. An der Schrattenwangbahn gab es zwar kürzere Wartezeiten, die rote Piste fand ich aber gut, die Blaue bin ich nicht gefahren.
Gefallen:

Lange Abfahrt vom Gipfel ins Tal am Nebelhorn

Kaum Wartezeiten an den Liften

Wiedereröffneter Höllwieslift

Tolles Wetter
Nicht gefallen:

Teilweise eisige Pisten am Nebelhorn

Naturschneemangel
Daher:

von
Bilder:
#1- Die erste Bergfahrt des Jahres 2026 war für mich in der Nebelhornbahn.
#2- Kurz vor der Station Seealpe. Die Strecke der 2. Sektion ist hier gut sichtbar.
#3- Und schon in der 2. Sektion unterwegs.
#4- Diese hat zwei lange und spektakuläre Spannfelder. Eine schöne Seilbahn!
#5- Natürlich geht es auch zum Gipfel.
#6- Nun starte ich die Abfahrt vom Gipfel ins Tal, das sind ca. 1.400 Höhenmeter!
#7- Da der schwarze Gipfelszeilhang noch gesperrt ist, fahre ich die schmale, auf ihre Weise spannende rote Abfahrt. Auch hier hab es eisige, aber auch griffige Stellen.
#8- Dann auf der blauen Abfahrt der Koblatbahn- Lifttrasse und Pfannenhölzle fehlt noch der Schnee, wobei erstere momentan beschneit wird.
#9&10- Weiter geht es entlang der Sesselbahn Sonnengehren. Die schwarze Abfahrt hatte viele eisige Stellen, mit guten Kanten fand ich sie aber noch gut befahrbar.
#11- Kurz vor der Sesselbahn nahm ich dann aber den Abzweig in Richtung Seealpe.
#12- Der Latschenhang. Hier waren die Bedingungen ähnlich wie an der Sesselbahn Sonngehren.
#13- Anschließend geht es recht flach zur Station Seealpe weiter. Dank des Schwungs aus dem Latschenhang ging es aber recht schnell.
#14- Unterhalb der Seealpe geht es dann rot weiter. Anfangs noch recht unruhig, das besserte sich aber schnell.
#15&16- Weiter geht's nach Oberstdorf. Die Talabfahrt hier ist wirklich schön, endet dann aber ein gutes Stück von der Seilbahn entfernt. Eine gewisse Strecke ist dann mit Matten ausgelegt, die letzten ca. 150m muss man dann aber gehen.
#17- Ab nach oben!
#18- Auf der Piste der Sesselbahn Sonngehren. Hier gefiel mir der geringe Andrang sehr gut, auch die Doppelsesselbahn von 1985 ist schön.
#19- In der Sesselbahn Sonngehren mit Blick auf die Nebelhornbahn.
#20- Oben dann in der Sonne.
#21- Nach einer Fahrt an der Koblatbahn schweift der Blick noch einmal zum Gipfel...
#22- Die Koblatbahn. Leider fehlen hier noch die Varianten Pfannenhölzle und Lifttrasse.
#23- So geht es über die blaue Piste weiter.
#24- Nun geht es endgültig ins Tal.
#25- Nun geht es für mich erstmalig im Winter auf das Söllereck.
#26- Und auf die Höllwiesabfahrt!
#27- Genial, wie kupiert und schön die Abfahrt ist. Da sie auch nicht überlaufen ist, habe ich hier wirklich viel Spaß.
#28- Und im Höllwieslift!

Ihn endlich zu fahren, nachdem man 4 Jahre lang sein Schicksal verfolgt hat, ist ein schönes Gefühl.
#29- Weiter oben. Seine Geschwindigkeit ist mit 2,5 m/s zwar langsamer als die frühere, aber noch so, dass die Fahrt nicht langweilig wird. Ein schönes Detail ist auch, dass die alten Gehänge weiterverwendet werden. Von links quert übringens eine Naturschneepiste, die mangels Schnee aber noch geschlossen ist.
#30- Natürlich muss auch die Schrattenwangbahn mal gefahren werden. Hier war wesentlich mehr los als am Höllwieslift, wobei die meisten Fahrgäste zu der blauen Piste gefahren sind. Die rote Piste war entsprechend nicht zu voll und die im unteren Teil geöffnete schwarze Piste sogar ziemlich leer.
#31- In der Schrattenwangbahn, rechts ist die schwarze Abfahrt sichtbar.
#32- Auf der roten Abfahrt.
#33- Und die Schwarze!
#34&35- Auch der Ochsenhöflelift will mal gefahren sein.

Hier war es sogar noch etwas leerer als am Höllwieslift.
#36- Und so endet ein langer und schöner Neujahrsskitag.
Fazit:
Ich bin schon überrascht, dass so wenig los war. Am Nebelhorn hatte ich sogar bei zum Teil eine Privatkabine, auch sonst war es eher leer, gewartet habe ich nur kurz an Koblat- und Schrattenwangbahn. Besonders schön war natürlich, den Höllwieslift mal gefahren zu sein. Die geöffnete Abfahrt hat einfach ein tolles Gelände und auch die Naturschneeabfahrt sah so aus, als würde sie Spaß machen, wenn sie geöffnet wird.