Einen interaktiven Pistenplan gäbe es hier: https://en.nekoma.co.jp/liftguide/
Das recht komplexe Layout mit zwei Skigebietsteilen und vielen Geländekammern lässt sich mit Openskimap besser verstehen, wobei die Kartendaten leider einen Fehler haben, da ein stillgelegter Lift der den neuen Verbindungslift kreuzt noch eingezeichnet ist, dafür der benachbarte "Rock Chair" als abgebaut: https://openskimap.org/?obj=03211df1a94 ... 140.032698
28.12.
Ab Vorabend sind wir recht spät angekommen, also beginnt der Tag gemütlich und wir stehen erst gegen 9 auf Ski. Direkt vor dem Hotel steht nur der Parklift, der aktuell nicht fährt, zum Alts Express muss man ca 150 Meter schieben, oder kann auch überdacht direkt vom Hotel in das Resort-Center wechseln. Zurück käme man über einen Ziehweg direkt vor die Tür des Skiraumes, was aber aktuell aufgrund der geringen Schneelage nicht möglich ist.
Zum Aufwärmen die einfache grüne Abfahrt am Alts Express. Sehr schön zu fahren:
Der Lift hat ein typisch japanisches Profil, sehr lang, für die Länge nicht sonderlich viele Höhenmeter, und ständige Neigungswechsel inklusive kurzer Bergabpassagen.
Eine der ersten Stützen steht aktuell im Wasser:
Ein seitlich abfallender Hang ist großräumig mit Netzen abgesichert, danach ein Steilstück bis zur Bergstation:
Auf einer der Schwarzen Pisten von der Bergstation der zweiten KSB, dem Black Valley Express. Wie in Japan üblich werden diese nicht präperiert. Da es in der letzten Nacht etwas Neuschnee gab sehr schön zu fahren. Oben rechts die Bergstation des Alts Express.
Die flacheren Pisten werden präperiert und sind ebenfalls top zu fahren.
Direkt nach dem Wechsel auf die Nordseite bietet sich dieses Panorama:
Blick auf die Basis der Nordseite, der riesige Komplex hat Kassen, Skiverleih, Sportgeschäft, Restaurant, WCs und alles was man sonst braucht.
Die Liftstationen haben das typisch japanische Wellblechdesign, und keine schönen Holzverkleidungen wie auf der Südseite. Das Gebäude rechts ist die Talstation der stillgelegten 3KSB. Die wäre nicht nur für die zusätzlichen Abfahren schön, sondern auch weil die Liftschlangen hier auf der Nordseite ziemlich lang sind.
Nach einem Mittagessen in der Cafeteria machen wir uns wieder auf den Rückweg, zwischen lahmen Liften, langem Anstehen und kaltem Wind hält es uns nicht lange auf der Nordseite. Die Pizzabox-Sessel des Excite-Chairs bringen uns wieder zum Verbindungslift. Die Abfahrt unter dem Lift ist übrigens wirlich recht "exciting", eine schön steile Schwarze Piste mit gutem Schnee.
In die hintereste Geländerkammer der Südseite brennt die Sonne dank dichtem Wald nicht so stark herein, auch hier bleibt der Schnee super.
Der neue Verbindungslift. Auf ersten Blick nur durch die modernen Stützenköpfe von den ganzen alten DSB zu unterscheiden.
Die schwarzen Abfahren Richtung Black und White Valley Chair hingegen kriegen sehr viel Sonne ab, und der Schnee wird inzwischen sehr schwer.
Zwischen dem Black und White Valley Lift gibt es diese kleine Lodge, die Burger anbietet, darüber der Mt. Bandai.
Über einen Ziehweg der im Sommer ganz offensichtlich eine Straße ist kann man direkt von hier in Tal fahren, man muss aber recht viel skaten oder schieben. Was zumindest beim kalten Wetter besser ist als im White Valley Chair zu frieren
Typisch japanisches Gerät zur Schneeräumung:
Die dritte Talabfahrtsvariante, die den Ziehweg kreuzt (und darunter aktuell geschlossen ist). Aus unerfindlichen Gründen kaum befahren, obwohl in super Zustand und mit schönem Ausblick:
Die Beschneeiung erfolgt über die selbstfahrende Schneilafette 200A:
