17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip

WackelPudding
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip

Beitrag von WackelPudding »

ski-chrigel hat geschrieben: 16.11.2025, 10:21 Wunderbar, die Gletscherbilder. Und ja, mir ging es sowohl damals in Island, als auch dieses Jahr in Alaska gleich. Und auf unsere 9tägige Grönlandreise kommenden Sommer freue ich mich auch wie ein Kind.

Lustig finde ich in Deinen Berichten, welchen nachhaltigen Eindruck die Parkplatzkosten, die Du immer wieder erwähnst, trotz der gewaltigen Landschaften hinterlassen. ;-)
Auf deine Grönland-Bilder freue ich mich auch schon.

Du weißt doch: die Deutschen und die Parkgebühren :lol:
Vielleicht ist es aber etwas blöd rüber gekommen. Ich finde es eher schon sehr fair, für so tolle Landschaften keinen Eintritt pro Person, sondern nur eine pauschale Parkgebühr zu verlangen. Die 5-7€ je Stopp sind da doch gut angelegtes Geld.
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip

Beitrag von sheridan »

Warst du auch in "Gjaldskylda" ? ;-)

Siehe https://youtube.com/shorts/pap95lD4PQQ? ... tNF4DVECEp
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip

Beitrag von WackelPudding »

sheridan hat geschrieben: 16.11.2025, 11:36 Warst du auch in "Gjaldskylda" ? ;-)

Siehe https://youtube.com/shorts/pap95lD4PQQ? ... tNF4DVECEp
Offenbar recht häufig, wobei mir der Begriff als solches nie direkt aufgefallen ist.
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip

Beitrag von ChristianK »

Toller Bericht, dass steigert die Vorfreude auf unseren ersten Winterbesuch auf Island im Februar 2026.
Bereits nach ganz kurzem Fußmarsch eröffnet sich ein toller Blick auf die Gletscherzunge, die sich im See davor spiegelt
Erschreckend wie sehr auch der Gletscherschwund auf Island fortgeschritten ist. An ähnlicher Stelle sah das 2020 noch so aus.
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip

Beitrag von WackelPudding »

ChristianK hat geschrieben: 16.11.2025, 14:56 Toller Bericht, dass steigert die Vorfreude auf unseren ersten Winterbesuch auf Island im Februar 2026.
Bereits nach ganz kurzem Fußmarsch eröffnet sich ein toller Blick auf die Gletscherzunge, die sich im See davor spiegelt
Erschreckend wie sehr auch der Gletscherschwund auf Island fortgeschritten ist. An ähnlicher Stelle sah das 2020 noch so aus.
IMG_3730.jpeg
Danke für das Vergleichsbild.
Ich dachte auch oft darüber nach, wie es in Island um den Gletscherschwund steht. Vor Ort gab es aber leider keine Vergleichsbilder, sodass mir stets der Vergleich fehlte.

Viel Spaß dann im Februar in Island. Vielleicht findet ja auch das ein oder andere Bild den Weg ins Forum ;-)
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip

Beitrag von WackelPudding »

04.11.2025 Rund um Höfn:

Am 04.11. hatten wir wieder einen etwas ruhigeren Tag geplant. Es ging an diesem Tag zu ein paar Natursehenswürdigkeiten rund um Höfn im Südosten des Landes. Eigentlich hätten wir auch noch ins Schwimmbad in Höfn wollen, aber der Schlafensrythmus von Wackelpudding-Junior meinte das anders.
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Zunächst ging es an ein paar kleine Wasserfälle. Hier ein Wasserfall mit einem kleinen Wasserkraftwerk, der dem Skútafoss vorgelagert ist.
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Der eigentliche Skútafoss fällt ein paar Meter weiter hinten über zwei Wasserfälle in ein kleines Becken
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Ehe für die Ringstraße ein Tunnel gebaut wurde, ging es früher über den Pass Almannaskarð. Der Pass war wohl das steilste Stück der Ringstraße. V.a. die Südzufahrt ist wirklich enorm steil. Daher ist die verbliebene Schotterstraße wohl auch nur offiziell von Norden her befahrbar, wobei die Sperrungen der Südauffahrt, die es wohl üblicherweise gibt, bei unserem Besuch nicht da waren.
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Die wohl bekannteste Natursehenswürdigkeit in der Gegend von Höfn ist das Naturschutzgebiet Stokksnes. Hierbei handelt es sich um eine Landinsel mit einem schwarzen Strand, Dünen und einem phantastischen Blick auf das Vestrahorn
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Schon ein sehr hübsches Stück Land. Die Eigentümer des Landes haben hier schon Glück, denn sie können so zu ihrem Privatbesitz von jedem Eintritt verlangen. Da hatten wohl welche einfach Glück im Leben.
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Toll sind in Stokksnes vor allem die Spiegelungen. Hinter dem schwarzen Strand liegt ein ganz flacher See. Dieser ist gerade mal wenige Zentimeter tief, sodass man auch sehr gut persönliche Spiegelbilder erstellen kann
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Von den Instagram-Menschen wird von dieser Möglichkeit zu Hauf Gebrauch gemacht ;-)
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Ich persönlich fand aber die leicht überwucherten Lavadünen noch einen Ticken schöner
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip

Beitrag von WackelPudding »

05.11.2025 Höfn - Egilsstadir:

So langsam ging unsere Reise dann nun zu Ende. Der 05.11.2025 war der letzte volle Tag in Island. Wir mussten uns daher wieder langsam auf den Weg in den Osten des Landes machen, um am 06.11 pünktlich an der Fähre zu sein.

Die Fahrt führte ab Höfn wieder über die Ringstraße gen Norden. Hinter Djúpivogur folgten wir aber dann nicht mehr der Ringstraße, die noch um einige Fjorde herum weiter laufen würde, sondern nahmen mit dem Öxi-Pass eine Abkürzung in Richtung Norden, die gut 70km ggü. der Ringstraße spart. Die gewonnene Zeit nutzen wir dann am Nachmittag gerne noch in den herrlichen Vök-Baths kurz nördlich von Egilsstadir.

Über den Öxi-Pass liest man im Internet ja diverse Horrorgeschichten, die - soweit ich das nun nach eigener Befahrung beurteilen kann - allesamt etwas arg übertrieb sind. Ja, es ist eine Schotterpiste und ja, es ist auch mal steiler, aber wo ist das Problem. Der Schotter ist sehr gut in Schuss und es hat nur sehr wenige Schlaglöcher im Vergleich, was es sonst so auf Island gibt. Und Vergleiche mit Schotterpisten auf dem Balkan oder auf Korsika erübrigen sich ohnehin. Es ist eine ganz normale Straße und auch die "Spots of ice" sind hier völlig unproblematisch.
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Den ersten Zwischenstopp machten wir im Vogelschutzgebiet Hvalsnes. Trotz dessen, dass jetzt ja gerade keine Saison ist, wimmelte es hier sehr an Vöglen.
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Mit den Wolken in den Bergen gab es immer wieder tolle Effekte
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Blick zum Hvalsnes-Leuchtturm
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Und natürlich gibt es auch hier einen gigantischen schwarzen Strand
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Die Bergformationen sind natürlich auch sehr sehenswert
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Etwas weiter nördlich steht die Felsnadel Stapinn im Meer
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An dem dortigen schwarzen Strand hatte es ordentlich Brandung
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Stappin. Schon cool, was die Natur so vollbringt
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Am Wasserfall Nykurhylsfoss machten wir auch noch einen kurzen Stopp.
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Von dort hat man auch einen schönen Blick auf den Berufjörður
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Zum Abschluss des Tages und des tollen Island-Urlaubs ging es dann auch noch in die herrlichen Vök-Baths in Egilsstadir. Die Anlage ist noch sehr neu und da wir absichtlich schon kurz nach der Öffnung da waren, hatten wir das Bad quasi für uns alleine.
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Das Bad verfügt über ein festes Hauptbecken (ca. 37 Grad), das man direkt aus dem Gebäude betreten kann und im Außenbereich zwei Swimmingpools mit 38 Grad und 41 Grad im See Urriðavatn. Es ist ein tolles Gefühl, in diesen beiden Swimmingpools mit "Infinitiy-Effekt" zu liegen. Ein Übergang in den bei unserem Besuch rund 3 Grad warmen Urriðavatn wäre ebenfalls möglich. Die ca. 50€ Eintritt p.P. sind es definitiv Wert.
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip

Beitrag von WackelPudding »

06.11.2025 Egilsstadir - Seyðisfjörður:

Unser letzter Tag in Island. Es fiel uns sehr schwer, sich mit dem Gedanken zurecht zu finden, dass es nun wieder nach Hause gehen würde, auch wenn es dort natürlich auch schön ist. Es gäbe aber in Island aber noch so viele Ecken, die wir noch nicht gesehen haben. Aber es braucht ja auch neben dem, dass es dort einfach wunderschön ist, noch einen weiteren Grund, dort wieder hin zu fahren ;-)

Wir besuchten am 06.11. noch einen Rentierpark in Fellabær und fuhren dann über die Fjarðarheiði nach Seyðisfjörður und klapperten auf dem Weg dorthin noch ein paar Wasserfälle ab, ehe wir bis spätestens um 19:00 Uhr auf der Fähre eingecheckt haben mussten.

In dem Rentierpark leben z.Zt. vier Tiere. Ich bin bei solchen Parks an sich immer skeptisch. Da es sich bei den dort lebenden Tieren aber um Tiere handelt, die von ihren Eltern verlassen worden sind oder anderweitig "Betreuungsbedarf" hatten, finde ich solche Initiativen sehr gut. Für für isländische Verhältnisse geringes Eintrittsgeld bekommt man hier auch von den Mitarbeitern eine persönliche Führung und alle Rentier-Fragen, die man so hat, beantwortet.
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Von der Straße über die Fjarðarheiði hatten wir an diesem Tag auch eine schöne Aussicht auf Egilsstadir
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An der Straße nach Seyðisfjörður kommt man an dem kleinen Wasserfall Gufufoss vorbei
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Blick auf Seyðisfjörður, wo auch schon unsere Fähre nach Kontinentaleuropa wartet
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Blick in den Seyðisfjörður
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Das Auto hat in den gut 2 Wochen in Island auch etwas Farbe bekommen ;-)
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Von der Straße 951 hinter Seyðisfjörður kommt man nach einem kurzen, aber recht steilen Anstieg, in die Wasserfallwelt der Vestdalsfossar. Rückblickend betrachtet vermutlich die im Gesamtbild die beeindruckentste Wasserfalllandschaft. Die Abgeschiedenheit und Ruhe dieses herrlichen Flecken Erdes trugen maßgeblich dazu bei.
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Recht führt ein kleiner Pfad zum Fuß der Wasserfälle und links geht es zu einer Aussichtsplattform oberhalb der Wasserfälle
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Die vielen Wasserfällen eröffnen eine grandiose Szenerie
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Blick talwärts in den Fjord
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Die tiefe Wolkendecke sorgt für eine tolle Stimmung
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Nach den Wasserfällen eröffnet sich eine schöne Hochebene mit ein paar Schafen am Wegesrand
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Aussichtsplattform hoch über dem Seyðisfjörður
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Beeindruckende Wasserfälle hier in diesem Tal
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Blick nach Seyðisfjörður
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Bekannteste Sehenswürdigkeit in Seyðisfjörður ist wohl die kleine Kirche mit der Regenbogenstraße davor
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Nun heißt es aber wirklich Abschied nehmen. Während meine Frau und Wackelpudding-Junior aus Komfortgründen und zur Vermeidung von Wartezeiten als Fußpassagiere an Bord gehen, stelle ich mich brav in die Schlange und fahre das Auto an Bord.
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip

Beitrag von WackelPudding »

07.-10.11.2025 Rückfahrt:

Nachdem die Norröna am 06.11 überpünktlich um 19:30 Uhr (laut Fahrplan 20:00 Uhr) abgefahren sind, kamen wir in der Nacht rasch wieder (zumindest für uns Landeier) schwere See. Die Wellen waren laut Kapitän wieder rund 5m hoch. Wir empfanden das Geschaukel deutlich unangenehmer, als auf der Hinfahrt. Vermutlich trafen die Wellen anderweitig auf den Rumpf.

Um 16:00 Uhr am 07.11. erreichten wir pünktlich Tórshavn auf den Färöern. Dort hatte die Fähre einen Aufenthalt bis 20:00 Uhr. In der Aufenthaltszeit durfte man von Bord gehen, sofern man bis spätestens 19:00 Uhr wieder am Check-in war. Natürlich nutzten wir diese Gelegenheit, nachdem diese schon bei der Hinfahrt verunmöglicht wurde. Wer kann schon behaupten, er war auf den Färöern. Außerdem bedauerten wir sehr, dass wir nicht noch eine Woche Aufenthalt auf den Färöern drangehängt haben. Die Inselgruppe sah bei der Durchfahrt mit der Fähre durchaus sehr interessant aus. So gibt es halt noch einen Punkt mehr auf der Bucket-List.

Die Überfahrt von den Färöern nach Hirtshals in Nordjütland verlief dann störungsfrei und auf spiegelglatter See und ohne jegliches Geschaukel. Das war auch mal sehr angenehm, nachdem sich bei mir beim Landgang in Tórshavn immer noch alles wankend präsentierte.
Hirtshals wurde am 09.11. pünktlich um 11:00 Uhr erreicht.
Wir fuhren an diesem Tag dann noch bis Hamburg und dann am Folgetag, 10.11., wieder vollends nach Hause nach "Badisch Sibirien".
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Auch wenn es auf dem Bild nicht so wirkt. Die MS Norröna schaukelte heftig im Nordatlantik zwischen Island und den Färöern umher.
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Die Färöer-Inseln waren bei unserer Durchfahrt durch die Inselgruppe wolkenverhangen.
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So ergaben sich aber einige schöne Perspektiven
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Bootshafen in Tórshavn
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Hinter dem Bootshafen befindet sich die Halbinsel Tinganes, wo sich der Regierungssitz der Färöer befindet
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Blick auf die MS Norröna am Pier
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Der Regierungssitz der Färöer, Tinganes
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Die roten Häuschen mit den begrasten Dächern sind echt süß. Kein Vergleich zu den politischen Bauten hierzulande. Das wirkt hier alles sehr nahbar, wobei das natürlich bei einer Gesamtbevölkerung von rund 50.000 Einwohnern natürlich auch eine ganz andere Ausgangslage ist.
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Im Regierungsviertel Tinganes
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Die Norröna überragt aber quasi doch alle Häuser hier in Tórshavn
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Hinter dem Regierungsviertel schließt sich dann die Altstadt an
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In Hirtshals angekommen.

Ein Fazit zur Reise folgt noch separat heute oder morgen Abend.
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip

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Fazit sowie ein paar Zahlen:

Eine wunderbare Island-Reise war zu Ende. Bleibt nur noch die „Abrechnung“.

Beginnen wir mal mit der Abrechnung der harten Zahlen:

auf Island legten wir mit dem Auto knapp 2.500km zurück
Für die An- und Abfahrt zum Fährhafen kommen je Strecke 1.100km hinzu
Auf der Norröna verbrachten wir weitere 1.650km je Strecke

Somit haben wir in Summe rund 8.000km zurück gelegt, also rund 1/5 des Erdumfangs.
Von den 8.000km entfielen 4.700km auf das Auto, also gerade einmal gut die Hälfte, was für mich noch einmal deutlich vor Augen führt, wie weit „draußen“ Island doch liegt.

Viel interessanter bei einer Reise als die Kilometer, etc. sind aber natürlich die emotionalen Eindrücke, die zum tatsächlichen Fazit führen.

Zweifelsohne steht fest, die Reise nach Island war genial. Es ist schwierig, das erlebte alles in Worte zu fassen, denn die Eindrücke der verschiedenen imposanten Landschaften, u.a. bestehend aus Meer, Flüssen, Wasserfällen, Hochebenen, Bergen, Vulkanen, Gletschern, etc. sind – egal wie man sie beschreibt – mit dem Original nicht vergleichbar.
Fest steht allerdings ohne Zweifel: Island ist ein gigantisches Land mit vielen Superlativen. Die ewigen Weiten, die man so aus Mitteleuropa nicht kennt, sind alleine, ohne dass es dort ein besonderes Highlight gibt, einfach besonders. Die Berglandschaften sind auch in keinster Weise mit Mitteleuropa vergleichbar. Einfach aus dem Nichts heraus ragen Berge in den Himmel, die genauso schnell wieder enden. Die Fülle an Wasser, die durch die omnipräsenten Wasserfälle widergespiegelt wird, ist genauso beeindruckend, wie das gleiche Element in gefrorener Form in Form der riesigen Gletscher, die man so auch hier um die Haustüre nicht mal ansatzweise findet. Die rauhen Küsten mit traumhaft schönen Stränden, oftmals durch den Vulkanismus schwarz gefärbt, runden das Landschaftsbild ab.

Ich kann nicht sagen, Ort XY hat uns am Besten gefallen. Die verschiedenen Landschaften Islands, egal ober der eher rauhe und karge Norden, die liebliche Snaefellsnes-Halbinsel, die Nationalparks, der wasserfall- und gletscherreiche Süden oder die Fjorde im Osten, sind alle für sich besonders und nie direkt vergleichbar. Besondere Highlights waren sicherlich zweifelsohne die Fahrten durch die endlosen Weiten, das Prachtwetter auf der Snaefellsnes-Halbinsel, der Tingvellir-Nationalpark und die Gletscher im Süden. Wenn man sich aber so die Aufzählung ansieht, dann war doch fast alles ein Highlight und das ist auch glaube ich auch des einzige Fazit, das man wirklich ziehen kann.

Island ist ein einziges Highlight!

Es gäbe noch so viel mehr zu entdecken, was bei unserer gut 2-wöchigen Reise im Land nicht möglich war. Die Westfjorde, der wirklich hohe Norden, das Hochland, etc.
Da gibt es noch viel mehr, sodass wir uns familienintern einig sind, wir kommen irgendwann wieder.

Aber nicht nur die Landschaften sind toll, auch die Menschen waren stets freundlich und gastfreundlich, insbesondere, wenn man in „Not“ ist, so wie in dem Moment, als wir in Seydisfjördur „gefangen“ waren.

Natürlich muss man schon auch erwähnen, dass Island aus der Sicht eines Deutschen ein sehr teures Reiseziel ist. Das ist aber ja im Vorfeld bekannt, sodass man hierüber auch nicht meckern darf. Man kann ja beispielsweise in der Allianz-Arena auch nicht meckern, dass es dort keine Stimmung, sondern nur ein paar müde Erfolgsfans mit Klatschpappe, gibt ;-)

Übrigens gewöhnt man sich auch recht rasch an die hohen Preise und „stumpft“ da etwas ab. Da wir, auch wegen Wackelpudding-Junior in den allermeisten Fällen in Unterkünften mit Kochgelegenheiten schliefen, hatten wir hier den Effekt sicherlich auch etwas gemildert, denn auch wenn es in den Supermärkten natürlich teurer ist, als hierzulande, ist dort der Preissprung im Vergleich zur Gastromonie noch sehr human ;-)
Und weil es ja schon Thema war: Ja, man zahlt an jeder einigermaßen bekannten Sehenswürdigkeit Parkgebühren. Die Gebühren reichten von 750 ISK bis 1.100 ISK, was zwischen 4,50€ und 7,50€ liegt. Diese Kosten machen am Ende – obwohl sie häufig auftreten – keinen verheerenden Posten in der Reisekasse aus ;-)

Zur Gesamtseite der Medallie gehört aber auch zu erwähnen, dass Island v.a. rund um Reykjavik sehr touristisch ist. Natürlich ist das manchmal etwas störend, aber ich kann selbst nicht darüber meckern, wenn man selbst ein Teil davon ist. Natürlich bringt der Massentourismus auch Kehrseiten mit sich, aber man muss es den Isländern doch sehr zu Gute halten, dass es ihnen m.E. gut gelingt, die Touristen sehr gut und effizient zu lenken und es so den Gesamteindruck der tollen Landschaft und des tollen Landes in keinster Weise trübt.
Der Norden und Osten waren bei unserem Besuch sehr ruhig und in keinster Weise überlaufen. Oktober/November sind sicherlich nicht die Hauptreisezeiten für Island, aber ich bin mir sicher, dass man auf der Insel auch in der Hochsaison stets noch tolle und ruhige Flecken findet.

Wer also mit dem Gedanken spielt, Island zu besuchen oder dies auch nicht tut, dem kann ich nur den Rat geben, besucht Island. Es ist herrlich. Es ist ein tolles, freundliches Land mit ganz vielen tollen Landschaften, die egal ob das Wetter gut oder schlecht ist, einfach nur eines sind, nämlich einzigartig!
Danke Island, für die tolle Reise und die tolle Familienzeit, die wir dort verbringen durften!
(Wir wären gerne länger in Island und auch auf den Färöern geblieben und kommen bestimmt mal wieder)

Zu guter Letzt noch ein paar Gedanken zum Anreisenvergleich Fähre vs. Flieger:

Wenn man es rein wirtschaftlich sieht, ist die Fähre bei einem Aufenthalt ab ca. 7-10 Tagen (abhängig natürlich davon, wie viel Gepäck man in den Flieger mitnehmen will und welche Mietwagenkategorie man wählt) die günstigere Variante. Der wirtschaftlichen Ersparnis steht natürlich die Zeitkomponente gegenüber. Für die An- und Abreise muss man mit der Fähre noch rund 1 Woche zusätzlich rechnen, während es mit dem Flieger ja nur 1-2 Tage sind. Für normale Arbeitnehmer dürfte das bei einem begrenzten Urlaubsbudget oftmals der Knackpunkt sein.
Wenn man aber die Zeit hat, würde ich jederzeit wieder zur Fähre tendieren und das nicht nur, weil ich doch am liebsten selbst fahre ;-)
Die Fährüberfahrt entschleunigt einfach, sie macht einem bewusst, welche Distanzen man reist. Mit dem Flieger bekommt man das gar nicht mehr wirklich mit. Die Norröna ist ferner ein sehr gut ausgestattetes Fährschiff mit hohem Komfort, auf dem man es sich auch gut gehen lassen kann.
Man sollte jedoch nicht zu der Gattung Mensch gehören, die rasch an Reisekrankheit leidet, denn insbesondere der Abschnitt zwischen den Färöern und Island auf dem Nordatlantik ist halt doch ein anderes Gewässer, wie die Nord- oder Ostsee oder gar das Mittelmeer.

Wackelpudding-Junior hat den Roadtrip-Test sehr gut überstanden. Wir sind so froh, so ein ruhiges und genügsames Baby zu haben, das gerne Auto fährt, gerne draußen ist und jeden Schxxx mitmacht!
Für den nächsten Frühsommer ist somit nun ein Selbstfahrer-Roadtrip nach Schottland geplant, wo wir bereits 2018 mal hinwollten, wegen einer Flugannulation aber schließlich in Irland landeten.

Ich danke allen Lesern für das Mitlesen, die Kommentare und die vielen Likes!
ENDE
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip

Beitrag von valdebagnes »

ChristianK hat geschrieben: 16.11.2025, 14:56 Toller Bericht, dass steigert die Vorfreude auf unseren ersten Winterbesuch auf Island im Februar 2026.
Bereits nach ganz kurzem Fußmarsch eröffnet sich ein toller Blick auf die Gletscherzunge, die sich im See davor spiegelt
Erschreckend wie sehr auch der Gletscherschwund auf Island fortgeschritten ist. An ähnlicher Stelle sah das 2020 noch so aus.
IMG_3730.jpeg
September 2005 gab’s dort noch keinen See:
20050911_105534_IMG_1108.jpeg
Und hier noch aus ähnlichen Standort auf den gegenüber liegenden Gletscher:
IMG_0758.jpeg
IMG_0759.jpeg
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip

Beitrag von ski-chrigel »

WackelPudding hat geschrieben: 17.11.2025, 14:00 Ich danke allen Lesern für das Mitlesen, die Kommentare und die vielen Likes!
ENDE
Nochmals vielen Dank fürs Mitnehmen. Ich habe es sehr genossen. Und an vielen Orten fragte ich mich, ob wir dies auf unserer Reise 2005 auch gesehen hatten.
Falls es Dich interessiert, hier unsere Route (grün gefärbt, leider sieht man es sehr schlecht):
IMG_4571.jpeg
Und angehängt das Programm:
Effektives Reiseprogramm Island.pdf
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valdebagnes war offenbar ziemlich gleichzeitig wie ich dort.
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip

Beitrag von Fabe »

Vielen herzlichen Dank für diesen tollen Reisebericht, der bei mir viele Erinnerungen an unsere Reise hat hochkommen lassen:

Wir waren im Sommer 2024 insgesamt 3 Wochen auf den Färöern (3 Tage), Island (14 Tage) und der Norröna (restlichen Tage) mit unseren Kindern (damals 2 und 5 Jahre) unterwegs.

Die Norröna hat in der Hochsaison einen abweichenden Fahrplan, der den dreitägigen Aufenthalt auf den Färöern möglich macht. (In der Nebensaison ist der Fahrplan deutlich entspannter, somit konntet ihr auch 16h früher ankommen 😉). Ansonsten wie du schreibst ein tolles, sehr gepflegt Schiff. Und irgendwie auch etwas besonderes aufgrund der Route/Wetter. Unser Sohn liebte das Fußballfeld an Deck.

Die Zeit auf den Färöern war auch super - zwar anders wie Island aber nicht weniger eindrucksvoll. Und in Summe auch (noch) nicht so touristisch erschlossen wie Island.
Múlafossur auf Vágur
Múlafossur auf Vágur
Kreisverkehr unter dem Meer (im Eysturoyartunnilin)
Kreisverkehr unter dem Meer (im Eysturoyartunnilin)
Auf Island haben wir die Runde analog zu euch gefahren (somit im großen und ganzen die ähnlichen Highlights gesehen).
Wir haben (was nur im Sommer möglich ist) unsere Route über das Hochland (Kjölur Route 35) "abgekürzt" um die Geothermalgebiete
Hveravellir und Kerlingarfjöll anzusehen. Lies sich 2024 mit 2WD VW T6 problemlos fahren, hat (im Nachgang nur einen Stoßdämpfer gekostet 😉 ).

Unsere Bilder sind ähnlich, daher nur ein paar lose Ergänzungen:
Open Air Dusche nahe Mývatn (wurde durch mich getestet)
Open Air Dusche nahe Mývatn (wurde durch mich getestet)
Die Kinder liebten es... Das Auto sah entsprechend aus ...
Die Kinder liebten es... Das Auto sah entsprechend aus ...
1726680309997_091628.jpg
Mittlerweile keine F Straße mehr...
Mittlerweile keine F Straße mehr...
Irgendwo im Hochland
Irgendwo im Hochland
20240817_142246_104245.jpg
Zu Reisezeit und Preisen:
Im Sommer ist natürlich touristisch noch mehr los, aber man kann sich dem auch gut entziehen. Im großen und ganzen war es in Ordnung.
Bspw. in Vík í Mýrdal: Am Strand (Reynisfjara) alles voll (um trotz der Gefahren ja DAS Foto zu bekommen) oben auf dem Vogelfelsen ist man quasi alleine und kann zuschauen wie manch einer der kopflosen Instagram Touristen durch die Wellen nass wird... Ein Schauspiel wie dann auf dem Parkplatz aus dem Rollkoffer hektisch trockene Kleidung gesucht wird 😉 Aufgefallen sind mir in Summe nur verhältnismäßig viele Touristen, die mit der Natur und vor allem deren Gefahren nicht wirklich umgehen können...

Ich würde auch gerne mal im Herbst/Winter/Frühjahr nach Island reisen, dafür ließ sich der Rest der Familie bisher nicht überzeugen 😉

Zu den Preisen: im Sommer schlägt die Fähre voll rein. Wir haben um die 4000€ gezahlt (der Bulli ist mit seinen >1,9m deutlich teurer). War aber für das gebotene im Vergleich zu einer Mittelmeerfähre noch i.O.
Vor Ort haben wir viel gecampt und uns viel selbst versorgt. Die Preise für die Campingplätze waren durchaus i.O. (hier wird in D mittlerweile ja völlig mitgenommen was geht) und auch die Supermärkte fanden wir im großen und ganzen i.O.

So, soviel mein Senf zu dieser tollen Destination 👍
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip

Beitrag von WackelPudding »

Danke für eure Rückmeldungen!

@ski-chrigel:
Im Großen und Ganzen war die Route von dir natürlich ähnlich. Das bedingt ja die Ringstraße ohnehin.
Du hast es aber u.a in die Westfjorde und ins Hochland geschafft. Das war uns ja leider nicht möglich.
Dafür waren wir rund um Husavik und auf der Snaefellsnes-Halbinsel unterwegs.

Danke fürs Teilen deines Reiseplans, auch als Inspiration für einen eventuellen weiteren Besuch.
Die Routenführung kann man, finde ich, sehr gut erkennen auf dem Plan.

@Fabe:
Vielen Dank auch für deine Eindrücke, v.a auch von den Färöern.
Den Sommerfahrplan der Norröna hatten wir auch studiert. Die Ankunftszeit in Tórshavn der Zwischenfahrt Hirtshals - Tórshavn ist aber mit kleinen Kindern auch nicht ohne.

Die 35, nachdem sie keine F-Straße mehr ist, wären weit natürlich auch gerne gefahren. Logischerweise war dies uns bei der Witterung nicht möglich.

Krass, wie viel teurer die Fähre bei euch war. Da schlagen die Saison und die Fahrzeuggröße richtig zu Buche.
Nichts desto trotz würde ich auch hier aus dem hohlen Bauch heraus schätzen, dass der Flug und das Mieten eines Campers kaum günstiger gewesen wäre.
Die Campingplatz-Preise, die ich so gesehen habe, fand ich auch absolut in Ordnung.
Es waren auch bei unserem Aufenthalt noch sehr viele Camper unterwegs, obwohl die meisten Campingplätze schon geschlossen waren.
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip

Beitrag von valdebagnes »

ski-chrigel hat geschrieben: 17.11.2025, 22:02
WackelPudding hat geschrieben: 17.11.2025, 14:00 Ich danke allen Lesern für das Mitlesen, die Kommentare und die vielen Likes!
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Nochmals vielen Dank fürs Mitnehmen. Ich habe es sehr genossen. Und an vielen Orten fragte ich mich, ob wir dies auf unserer Reise 2005 auch gesehen hatten.
Falls es Dich interessiert, hier unsere Route (grün gefärbt, leider sieht man es sehr schlecht):
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Und angehängt das Programm:
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valdebagnes war offenbar ziemlich gleichzeitig wie ich dort.
Haha, ja von 03.09.2005 - 14.09.2005.
Habe gerade mal einen Blick auf meinen Bericht im Alpinforum geworfen, aber leider sind die Bilder nicht mehr verfügbar.
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip

Beitrag von valdebagnes »

@chrigel: Ich sehe du warst geflogen, der Zufall wäre auch zuviel gewesen:
IMG_0760.jpeg
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip

Beitrag von ski-chrigel »

Mal abgesehen davon, dass eine Fribourger Nummer weit weg von uns wäre, wären wir mit diesem Polo wohl mehr als nur das eine Mal im Schnee stecken geblieben. Eigentlich wollten wir einen richtigen Geländewagen mieten, bekamen dann aber nur einen SUV. Prompt hatten wir bei vielen Furten Mühe und eben das eine Mal im fast kniehohen Schnee ging gar nichts mehr. Glücklicherweise kam schon nach kurzer Zeit ein holländischer (!) Landrover aus gegengesetzer Richtung, der uns rausziehen konnte. Nachdem wir vorher während Stunden niemanden gekreuzt hatten, war dies eine ziemliche Erleichterung. Weil dieser meinte, es kämen noch ein paar Stellen mit Schnee, drehten wir sicherheitshalber um und fuhren den ganzen langen Weg wieder zurück.
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip

Beitrag von valdebagnes »

Ich konnte mich nach deinem Hinweis dass wir zur gleichen Zeit dort waren sofort daran erinnern das ich dort ein Auto mit schweizer Nummernschild fotografiert hatte. Wenn das Kurzzeitgedächtnis nur so gut wäre wie das Langzeitgedächtnis, haha.
War mir schon irgendwie klar dass es nicht passt aber mit einem Polo durch Island hatte mich nachhaltig beeindruckt.
Wir hatten damals einen Toyota Landcruiser (oder so ähnlich) gemietet, bei Hertz oder Avis mit einem Standardmietvertrag der das Befahren unbefestigter Straßen ausschließt. Passt wohl nicht auf Island.
Im Schnee stecken geblieben sind wir irgendwo im Hochland auch einmal. Zum Glück war eine Schutzhütte in ein paar hundert Metern Entfernung, von der ich mir dann die Gummifußmatten ausgeborgt hatte um wieder frei zukommen. Sonst wäre es wohl blöd gewesen, da wie an dem Tag wie an anderen auch kein anderes Auto gesehen hatten. Und die Hütte war abgeschlossen. Wir hatten auf Rat zumindest Schlafsäcke zur Notübernachtung dabei.
Mobilnetz gab es natürlich auch nicht. Ich hätte wohl die Hütte aufgebrochen wenn es kritisch geworden wäre da ich dort ein Telefon sehen konnte.

Und in einer der letzten Furten hatten wir dann auch noch eine kritische Situation da bei der Rückfahrt durch einsetzenden Regen diese angestiegen war. Wenn dann Wasser über die Motorhaube schwappt, das Auto rumpelt und kracht und man mit Vollgas im Geländegang zwar wieder rauskommen aber noch ca. 100m weiterfährt weil das Adrenalin nix anderes zulässt. Ein sehr nachhaltiges Erlebnis...
Ok am Auto fehlte dann eine Abdeckung am Unterboden und das Reserverad am Unterboden musste als Puffer herhalten und hat danach nicht mehr gut ausgesehen aber wohl größere Schäden verhindert.
Ich hatte die Vollkaskokaution schon abgeschrieben, aber das fiel dann bei der Rückgabe wohl unter 'bestimmungsgemäßen Gebrauch' die waren dort sehr entspannt und kulant.

Alles in allem fand ich Island den geilsten (ich finde kein besseres Adjektiv) Urlaub denn ich gemacht hatte. Die Jahre danach vor dem Nachwuchs noch Kanada und Norwegen waren zwar gut, konnten für mich gegen Island aber nicht mithalten.
Auch dieser Bericht für den ich dankbar bin hat mich mal wieder veranlasst die Bilder anzusehen und Erinnerungen wach zu rufen.
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip

Beitrag von ski-chrigel »

Die Parallelen zwischen Euren und unseren Erlebnissen sind ja fast unglaublich. Wir hatten Verpflegung für zwei Tage dabei und eine Alarmierungsstelle zu Hause, die unsere Route kannte. Und die Adrenalinschübe bei einigen Furten spüre ich noch heute. Auf einer Route waren wir vier Stunden unterwegs und kurz vor der Kreuzung zur asphaltierten Strasse bei unserem Ziel war eine riesig breite Furt. Wir haderten damit, wieder umzukehren und standen ewig an deren Ufer. Irgendwann kam ein Pole mit einem besseren Auto vorbei und versprach uns, uns zu helfen, wenn wir steckenbleiben würden. Dann versuchte ich es mit gefühlt 80km/h wie ein Irrer, aber wir schafften es mit letzter Kraft.
Diese Island-Reise habe ich als abenteuerlichste Reise aller unserer Reisen in Erinnerung.
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip

Beitrag von Wursti »

Sehr beeindruckende Bilder, auch wenn ich noch keine Zeit hatte, mir alles genau durchzulesen.
Werde die Beiträge aber sicher nutzen für unsere bisher lose geplante Islandreise. :)
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip

Beitrag von Fabe »

WackelPudding hat geschrieben: 18.11.2025, 06:18
@Fabe:
Vielen Dank auch für deine Eindrücke, v.a auch von den Färöern.
Den Sommerfahrplan der Norröna hatten wir auch studiert. Die Ankunftszeit in Tórshavn der Zwischenfahrt Hirtshals - Tórshavn ist aber mit kleinen Kindern auch nicht ohne.

Die 35, nachdem sie keine F-Straße mehr ist, wären weit natürlich auch gerne gefahren. Logischerweise war dies uns bei der Witterung nicht möglich.

Krass, wie viel teurer die Fähre bei euch war. Da schlagen die Saison und die Fahrzeuggröße richtig zu Buche.
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Die Campingplatz-Preise, die ich so gesehen habe, fand ich auch absolut in Ordnung.
Es waren auch bei unserem Aufenthalt noch sehr viele Camper unterwegs, obwohl die meisten Campingplätze schon geschlossen waren.
Die Ankunft bei uns in Tórshavn war um 22:30. Das nervigste war, dass man ca. 1.5h vorab die Kabine räumen musste (das ist ja per se kein Beinbruch und im Fährengeschäft durchaus üblich). Mit 2 kleinen Kindern aber nicht das Beste 😉 Im Café der Fähre waren dann aber einige Kinder und dann ging die Zeit auch schnell rum. Wir hatten in Tórshavn direkt (5min) unseren Campingplatz. Hat in Summe gepasst und ich würde den Aufenthalt auf den Färöern immer wieder mitnehmen. Passt auch ideal in einen dreiwöchigen Aufenthalt Samstag auf Samstag ab/an Dänemark.

Ich habe mir nochmal die Buchung rausgesucht. Wir waren schlussendlich bei 4394€. Zurück hatten wir eine der neuen Nordic Deluxe Kabinen, zudem auch ein paar Buffet und einmal à la carte... Trotzdem ein stolzer Preis. Das Schiff war aber auch komplett ausgebucht.
In Summe haben wir dann aber auf Island gar nicht soooo viel ausgegeben, sodass es für das erlebte durchaus OK war. Eine Woche ein besseres Familienhotel auf Mallorca ist all in auch nicht soooo viel günstiger und man hat deutlich weniger davon (so zumindest meine Meinung 😉).

Zum Vergleich Flug und Mietwagen. Habe ich natürlich geprüft und wie du richtig vermutet hast bringt das monetär nichts (selbst der Tausch des Stoßdämpfers im Nachgang mit eingerechnet 😉).
Ich liebe auch den Komfort des eigenen Autos ohne an Gewichtsbeschränkungen und Kindersitze denken zu müssen (gerade beim Campen mit Kindern und sehr unterschiedlichem Wetter).
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip

Beitrag von ChristianK »

Ja Island macht süchtig. Bei uns fing es mit einer Kreuzfahrt an und fand den Höhepunkt in den beiden Lockdown Jahren, wo man sich nach der Erfüllung einiger Voraussetzungen auf der ganzen Insel frei bewegen durfte. Damals hatten wir viele Highlights praktisch für uns alleine.
Geysir
Geysir
Godafoss
Godafoss
Der Sommer als Reisezeit bietet natürlich nochmal ganze andere Möglichkeiten. Man kann das isländische Hochland erkunden
IMG_3448.jpeg
P1010652.jpeg
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oder andere Highlights entdecken, die nur über F-Strassen erreichbar sind
Aldeyjarfoss
Aldeyjarfoss
Wenn man wie wir damals mit einem Mietauto unterwegs ist, ist ein Allrad für die F-Strassen übrigens Pflicht, ansonsten erlischt der Versicherungsschutz. Auch diese putzigen Tierchen
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trifft man nur von Juni bis August an. Und eine Walbeobachtung
P1020151.jpeg
macht bei 15 Grad sicherlich mehr Spass als bei -5. Ein Abstecher auf die Westmännerinseln mit einem Besuch des Eldheimar Museum auf der Insel Heimaey, das die Geschichte des Vulkanausbruchs 1973 erzählt
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ist auch empfehlenswert. Im Sommer kann man hier auch Puffins beobachten
P1020426.jpeg
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip

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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip

Beitrag von Schneegott »

Wow was ein Bericht! Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Danke!
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Re: 17.10.-10.11.2025 | Island-Roadtrip

Beitrag von WackelPudding »

Schneegott hat geschrieben: 20.11.2025, 21:08 Wow was ein Bericht! Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Danke!
Gerngeschehen!
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