Notfälle in den Bergen 2025/26

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Harzwinter
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Re: Notfälle in den Bergen 2024/25

Beitrag von Harzwinter »

Ihr erinnert Euch an die deutsche Schülergruppe, die - von 7 Erwachsenen und vom Bayerischen Rundfunk begleitet - im Juli 2024 eine Alpenüberquerung per MTB durchführen wollte und dabei auf einem völlig ungeeigneten, hochalpinen Passübergang zwischen Mayrhofen und dem Südtiroler Ahrntal bei einbrechender Dunkelheit im Schnee stecken blieb und von der Bergwacht per Heli herausgeholt werden musste?

Jene kongenialen Planer haben offenbar Nachahmer gefunden. Nur dass diesmal die beiden deutschen Alpenüberquerer zwischen Mayrhofen und dem Ahrntal nicht am Heilig-Geist-Jöchl, sondern ein Tal weiter westlich am Hundskehljoch bei einbrechender Dunkelheit mit ihren e-Bikes entkräftet im Schlechtwetter steckengeblieben sind und von der Bergwacht per Heli vom Berg geholt werden mussten:
"Am Mittwoch bargen Einsatzkräfte noch die Fahrräder, damit die Deutschen ihre Reise nach Venedig fortsetzen können. "Südtirol News" zitierte Einsatzleiter Josef Auer: Das Paar sei ohne passende Ausrüstung, nur in leichter Fahrradbekleidung und trotz bekannter Schlechtwettervorhersage gestartet. Die Fahrradfahrer hätten von Anfang an falsch geplant – und sie hätten viel früher kehrtmachen müssen."
https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... erden.html

Bei MTB-News.de ist zum Hundskehljoch beispielsweise nachzulesen:
"Die Tragepassagen sind nicht ohne. Zu empfehlen ist die Tour daher nur fitten Bikern."
"Schiebe-/Tragestrecke gute Stunde, erst das letzte Stück war tatsächlich anstrengend. Abfahrt damals schwierig, was an unserer Ausstattung und dem Fahrkönnen lag."

Dazu fällt einem bezüglich Planung und Durchführung genau so wenig ein wie zu den Vorgängern von 2024 ... :twisted:
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Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von icedtea »

Ich eröffne mal das entsprechende Saisontopic analog der Schneetopics😉

Und habe mal die zwei Berichte zur Überquerung des Alpenhauptkamms hierher verschoben Grüße icedtea
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Re: Notfälle in den Bergen 2024/25

Beitrag von highlander »

Harzwinter hat geschrieben: 16.09.2025, 22:51 .....
Dazu fällt einem bezüglich Planung und Durchführung genau so wenig ein wie zu den Vorgängern von 2024 ... :twisted:
da bin ich voll bei Dir... :D

schon alleine eine Tour auszuwählen für ein E-Bike, mit einer Tragepassage von mindestens 1 Stunde ... sagt eigentlich schon alles...

Im nachfolgenden Bericht im link , ist diese Tragepassage sogar mit 2 Stunden angegeben...

https://alpen-biken.de/dyn/alpentag_dir ... _tag2.html
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von Harzwinter »

Danke für den zusätzlichen Link. Es sind diese Bilder, bei denen ich mir stets denke: So etwas muss man doch vor der Tour herausfinden und wissen ... ?
Wer schon mal ein e-Bike (ohne Reisegepäck) getragen hat - und seien es nur 10 Meter -, der weiß, dass das so komfortabel ist wie das Tragen zweier voller 20*0,5l-Bierkisten. :roll:
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von Bergwanderer »

Tja, wieder mal eine Geschichte aus der Rubrik "wenn die digitale Tablet-Welt auf die analoge Realität trifft" ..... :roll:
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von Harzwinter »

Auf einem Gletscher über 3000 m kann es zum Übernachten zu kalt werden, wer hätte das gedacht. :idea:
https://www.allgaeuer-zeitung.de/oester ... -112588444
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von Bergwanderer »

Harzwinter hat geschrieben: 20.10.2025, 16:20 Auf einem Gletscher über 3000 m kann es zum Übernachten zu kalt werden, wer hätte das gedacht. :idea:
https://www.allgaeuer-zeitung.de/oester ... -112588444
Ja, soviel zum Thema "Hessen am Berg" ... ;)
Die 4 "Alpinisten" im Alter von 17 bis 19 Jahren verzeichneten auf dieser Tour jedoch folgenden Erkenntnisgewinn: Isomatten mögen keine Steigeisen ...
Da muss man auch als Satiriker erstmal drauf kommen ... :roll:

https://www.fr.de/hessen/kaelte-notruf- ... 96096.html
https://www.alpin.de/62996/artikel_vier ... ne_4393958
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von Harzwinter »

Frankfurter Rundschau hat geschrieben: 21.10.2025, 19:23 Demnach seien sie auf Temperaturen von bis zu minus 16 Grad vorbereitet gewesen. Dazu kauften sie extra entsprechende Kleidung, Isomatten, Schlafsäcke sowie „Liner”, die die Schlafsäcke noch kältebeständiger machen.
Das Problem: Die Isomatten von zwei der vier Bergsteiger gingen kaputt. Eine habe bereits von Anfang an Luft verloren, eine zweite sei beschädigt worden, nachdem die Jugendlichen versehentlich mit Steigeisen draufgetreten waren. Dadurch begannen Teile der Gruppe zu frieren.
Wenn "entsprechende Kleidung, Isomatten, Schlafsäcke sowie Liner" in gletschertauglicher Ausführung vorhanden gewesen wären, hätten sie m.E. auch bei platter Isomatte gegen -6°C ausreichend gewärmt. Für ein Vorhaben dieser Art benötigt man hochqualitatives, teures Material, das typischerweise wiederholt für ähnliche Zwecke eingesetzt wird, sonst rentiert es sich nicht. Rein subjektiv kann ich mir die dafür benötigte finanzielle Kapazität in dieser Altersgruppe nicht vorstellen.
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von Bergwanderer »

Warme Kleidung am Berg ist durch nichts zu ersetzen ... und man kann sie in nahezu allen Situationen anbehalten ... ;)

https://www.thenorthface.com/de-at/p/he ... ?color=56P
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von icedtea »

Eines muss man natürlich zugeben: Wenn ich mich an die Bergbücher, z.B. über die Eigernordwand von Toni Hiebeler, erinnere, die ich als Jugendlicher verschlungen habe; da gibt es genügend Geschichten, in denen junge Leute (auch nach damaligen Verhältnissen) schlecht ausgerüstet losgezogen sind. Haben halt nicht so viele Leute mitbekommen wie heute!
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von Bergwanderer »

icedtea hat geschrieben: 22.10.2025, 13:00 Eines muss man natürlich zugeben: Wenn ich mich an die Bergbücher, z.B. über die Eigernordwand von Toni Hiebeler, erinnere, die ich als Jugendlicher verschlungen habe; da gibt es genügend Geschichten, in denen junge Leute (auch nach damaligen Verhältnissen) schlecht ausgerüstet losgezogen sind. Haben halt nicht so viele Leute mitbekommen wie heute!
Es war schon immer so! Immanuel Kant hatte hierzu einen guten Rat ... "Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" ... ;)
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von icedtea »

Eher glücklicher Ausgang auf dem Tuxer-Gletscher im Rahmen der Trainings dort:
https://www.allgaeuer-zeitung.de/oester ... -112618240
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von Harzwinter »

Glück im Unglück ... Bonuseffekt: Zumindest vom lernfähigen Teil der Jugend-Trainingsgruppe wird nun niemand mehr auf einem Gletscher ins ungesicherte Gelände fahren.
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von Bergwanderer »

"Paar mit Baby löst durch Gipfelbesteigung Empörung aus"

Ich frage mich gerade: ist das ein Fall für das Jugendamt / sonstige zuständige Behörde oder für die Psychiatrie ... ? :?

https://www.n-tv.de/panorama/Paar-mit-B ... 15368.html
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von Harzwinter »

Wo in so einem Fall die Grenzen für eine Anzeige liegen, ist schwierig zu definieren. Die Eltern sind letztlich ja doch selbstständig mit ihren Spikes über den vereisten Weg vom Berg abgestiegen, es ist niemand zu Schaden gekommen, die Bergwacht wurde nicht gerufen, und ohne Medienaufmerksamkeit würde niemand den Vorfall kennen. Wie will man das Vorgehen der Eltern aus Sicherheits- bzw. Kindeswohlsicht beispielsweise vom Transport eines Babys / Kleinkindes auf dem elterlichen Fahrrad im dichten Autoverkehr abgrenzen? Beides verstößt nicht gegen Gesetze, erzeugt bei selbstdefiniert verantwortungsbewussten Menschen aber Stirnrunzeln.
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von Bergwanderer »

Lawinenabgang an der Annapurna:




https://www.stol.it/video/media/himalay ... -annapurna

Ich fasse mal kurz zusammen: man hat das Unglück auf sich zukommen sehen ... :?
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von Harzwinter »

Südtirol Online (stol.it) hat geschrieben: 30.10.2025, 14:07 Mit 8.091 Metern ist die Annapurna der zehnthöchste Berg der Welt. An der Nordseite des Berges ist eine riesige Staublawine ins Tal gedonnert – bis ins Basislager auf 4.100 Metern. Verletzt wurde niemand.
Auf Fotos vom Annapurna Basislager sind im Hintergrund andere Berge zu sehen als in dem Video. Vermutlich handelt es sich hier um ein Camp oberhalb oder unterhalb des Basislagers (ich selbst war noch nicht dort, nur in Pokhara).
Die Personen im Video wurden sicherlich nicht verletzt ... das ist der typische, langsame Auslauf einer Staublawine, spektakulär, aber nicht wirklich gefährlich. Ich hätte mich vor Ort auch nicht anders verhalten als die dargestellten Trekker, bestenfalls hätte ich mich klein gemacht.
Wenn der Post auf "X" behauptet, "mehrere Bergführer und Wanderer werden vermisst", dürften das Trekker sein, die sich weiter oberhalb befanden, wo die Staublawine noch mehr Wucht hatte.
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von Harzwinter »

In der Tat handelte es sich hier nicht um das bekannte Haupt-"Annapurna Base Camp" (ABC), sondern um das "Annapurna North Base Camp".
Das Haupt-Annapurna Base Camp (ABC) befindet sich in dem Gletschertal südöstlich des 8091 m hohen Annapurna-Hauptgipfels.
Das Annapurna North Base Camp befindet sich dagegen im namenlosen Tal zwischen dem Annapurna-Hauptgipfel und dem nördlich davon gelegenen, bis zu 7000 m hohen Nilgiri-Massiv.
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von hch »

Die französische Version der Sicherheitshalbe rettet auch Leben:

https://www.cbsnews.com/news/cyclist-fa ... ne-france/
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von Harzwinter »

Sicherheitshalbe ... :lol: ... den Begriff hab' ich auch noch nicht gehört.
Ein schöner Beweis, dass Rotwein Leben zu retten vermag. Auch wenn die Mehrzahl der Mediziner hier wohl widersprechen wird. ;)
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von Martin_D »

In Sulden kamen mindestens drei, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar fünf Personen bei einem Lawinenabgang im Bereich der Vertainspitze ums Leben.

https://www.stol.it/artikel/chronik/tra ... inenabgang
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von Bergwanderer »

Martin_D hat geschrieben: 01.11.2025, 23:14 In Sulden kamen mindestens drei, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar fünf Personen bei einem Lawinenabgang im Bereich der Vertainspitze ums Leben.

https://www.stol.it/artikel/chronik/tra ... inenabgang
Das ist sehr traurig ... RIP.
Das ist die Route, in welcher die Seilschaften unterwegs waren. Nach den Schneefällen in der vergangenen Woche und der Steilheit des Geländes war das Vorhaben für Ende Oktober / Anfang November schon mit einem erhöhten Risiko verbunden.



https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/a ... f5f69e.htm
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von icedtea »

Die beiden letzten Vermissten auch tot gefunden:
https://www.spiegel.de/sport/suedtirol- ... f970d18074
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von Martin_D »

Bergwanderer hat geschrieben: 02.11.2025, 00:58 Das ist die Route, in welcher die Seilschaften unterwegs waren. Nach den Schneefällen in der vergangenen Woche und der Steilheit des Geländes war das Vorhaben für Ende Oktober / Anfang November schon mit einem erhöhten Risiko verbunden.
Wo findet man die Info, dass sie in der Nordwand unterwegs waren und und nicht den Normalweg gegangen sind ?
Der Normalweg ist beim Video die Abstiegsroute.
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Re: Notfälle in den Bergen 2025/26

Beitrag von Bergwanderer »

Martin_D hat geschrieben: 02.11.2025, 10:46
Bergwanderer hat geschrieben: 02.11.2025, 00:58 Das ist die Route, in welcher die Seilschaften unterwegs waren. Nach den Schneefällen in der vergangenen Woche und der Steilheit des Geländes war das Vorhaben für Ende Oktober / Anfang November schon mit einem erhöhten Risiko verbunden.
Wo findet man die Info, dass sie in der Nordwand unterwegs waren und und nicht den Normalweg gegangen sind ?
Der Normalweg ist beim Video die Abstiegsroute.
In diesen Artikeln:

https://www.suedtirolnews.it/chronik/ve ... ner-lawine
https://www.allgaeuer-zeitung.de/panora ... -112703117

Hier noch ein Video: https://www.n-tv.de/panorama/Bergwacht- ... 35707.html
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