Meinen letzten Skitag der Saison verbrachte ich in Sölden.
Dort herrscht am Gletscher noch quasi Vollbetrieb.
In der Früh war die Sicht aufgrund von hoher Bewölkung noch recht diffus. Die Bodensicht war aber i.d.R. immer ausreichend. Gegen 10:30 Uhr lockerte es mehr und mehr auf und es wurde wieder sonnig, wenngleich nicht so strahlend sonnig, wie die vergangenen Tage. Dafür blieb es aber auch etwas "kälter".
Die Pisten waren überwiegend gut präpariert. Ab und an gab es einige Hoppel, aber es war alles im Rahmen. Da recht wenig los war und es nicht so arg warm war, wurden die Pisten auch nur stellenweise leicht firnig, was herrlich war.
Los war, wie schon gesagt, recht wenig. Nur an der Tiefenbachbahn musste man sich ab und an mal die Kabine teilen. Ansonsten war freie Bahn, was sehr angenehm war.
Wenn die Sicht schon von Beginn weg so gut wie ab 10:30 Uhr gewesen wäre, wäre das heute locker ein 10-Punkte-Tag geworden. So sind es halt nur 9
Da ich heute Abend noch einen privaten Termin habe, fuhr ich nur bis 13 Uhr.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Bilder:
Sölden öffnet für ein Gletschergebiet ja immer recht spät. Da die "Pistenparkplätze" am Rettenbachferner abgesperrt waren, fuhr ich zum Tiefenbachferner. Hier öffnete die Seiterkarbahn "schon" um 08:50 Uhr
Die Seiterkarpiste ist oben noch breit, unten ist aber nur noch der schmale und "steile" Ziehweg geöffnet, was unangenehm war. Hier kamen auch ein paar Steine durch
Talstationsareal Tiefenbach. Der Parkplatz war sehr leer
Als nächstes öffnete, ebenfalls um ca. 08:50 Uhr der Mutkogellift
Hier musste man etwas mit angezogener Handbremse fahren, da die Bodensicht nicht so gut war
Weiter unten, hier auf der "Hintenrum-Variante" zum ehem. Panoramalift, war es dann wieder besser
Die einzige Anlage, an der es nennenswert Betrieb gab, war die Tiefenbachbahn. Das merkte man an der Bahn und auf der Piste
Mittelteil der Piste
Am SL Seiterjöchl ging es sehr gut
Unterer Pistenteil am SL Seiterjöchl
Blick auf den Weltcuphang. Immer wieder eindrücklich, wie dieser sich in wenigen Jahren verändert hat
Die Abfahrt an der Schneidbahn II war herrlich und lud zum Carven ein, auch wenn man auf ein paar "Stolperfallen" achten musste
Auch der Gletschersteilhang ging gut
Die schwarze Abfahrt von der Schneidbahn zum Tiefenbach bin ich tatsächlich noch nie gefahren gewesen
Es handelt sich hier um eine wirklich herrliche Abfahrt
Wieder auf den "Hintenrum-Abfahrten" am Tiefenbach
Es hellt auf
So macht das gleich noch viel mehr Spaß!
Die Zufahrt zur Mittelstation der Schneidbahn wird auch immer steiler
Die obere Sektion hat ein sehr langes Spannfeld. Der SL ist bereits abgebügelt. Auf seiner jetzigen Trasse könnte man ihn aber sogar tatsächlich betreiben, nicht so wie früher
Schöne entspannte Verbindungspiste zum SL Seiterjöchl
Im SL Seiterjöchl. Der obere Teil der Piste hat sich im Vergleich zu meinem letzten Besuch massiv entschärft. War hier der Gletscherrückgang hilfreich oder wurde maschinell nachgeholfen?
Bei besserer Sicht ging es dann auch noch einmal das Seiterkar hinunter
Ausblick von der Schneidbahn. In Richtung Osten hingen dichte Wolken an den Gipfeln. Glücklicherweise war dies in Sölden nicht der Fall
Starthang der Tunnelpiste
Gegen Mittag wurde es dann auch am Tiefenbach sehr leer
Oberes Spannfeld über den Gletscherrest der dortigen EUB
Aussichtsplattform an deren Bergstation
Von dort hat man einen guten Ausblick in Richtung Wildspitze und Pitztaler Gletscher
Riffelsee und Mandarfen
Die letzten Meter der Saison
Fazit:
Zum Abschluss war das heute ein richtig guter Tag. Nur wegen den diffusen Sichtverhältnissen am Morgen kann ich Abzug geben. Ansonsten war es wirklich herrlich. Schade, dass in Sölden morgen Schluss ist, mit Ausnahme Seiterkar würden alle Pisten noch einige Zeit halten.
