Beschwerde gegen Bergekosten der Bergwacht

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highlander
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Beschwerde gegen Bergekosten der Bergwacht

Beitrag von highlander »

Ein Münchner legt gegen die Bergekosten der Bergwacht nach einem Beinbruch beim skifahren Beschwerde ein..

https://www.msn.com/de-de/finanzen/top- ... r-AA1DdBO0
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highlander
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Re: Beschwerde gegen Bergekosten der Bergwacht

Beitrag von highlander »

Ich habe dazu meine persönliche eigene Meinung, und könnte mich darüber schon wieder aufregen...

Er sollte froh sein das die Bergwacht in Deutschland aus ehrenamtlichen Helfern in den Alpen so gut organisiert ist...
andernfalls würde er heute noch am Brauneck mit seinem gebrochenen Bein im Schnee liegen...
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LGH
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Re: Beschwerde gegen Bergekosten der Bergwacht

Beitrag von LGH »

Wenn eh seine Sozialversicherung die Kosten trägt, finde ich, dass es, wenn überhaupt, höchstens an der Versicherung wäre, die Kosten zu hinterfragen. Er sollte froh sein, dass er einerseits gut gerettet wurde, und es andererseits eine Sozialversicherung gibt, die es bezahlte!

Übrigens: bei meinem Unfall am 28.12. im Engadin kostete mein Transport im Helikopter (inklusive medizinischer Versicherung) von der Skipiste in die Klinik 2645 CHF. Die öffentliche Krankenkasse übernahm davon 1438 CHF (übernommen von meiner legalen Krankenkasse in Luxemburg; dies entspricht aber dem exakt gleichen Betrag den auch ein Schweizer von der legalen Krankenkasse erhalten hätte. Durch ein Abkommen zwischen den Krankenkassen der EU-Länder und einigen zusätzlichen Partnerländern wird sichergestellt, dass man immer den gleichen Betrag erhält, wie es in dem Land wo man versorgt wird, üblich ist. Diesen Teil der Rechnung musste ich gar nicht erst vorstrecken, sondern der wurde direkt von der schweizerischen Krankenkasse gezahlt, die das Geld dann aus Luxemburg zurück erhalten.)

Den Rest der Rechnung musste ich vorstrecken (nicht gleich vor Ort, erst später per Rechnung). Ich erhielt diesen Betrag dann integral von meiner privaten Zusatzversicherung zurück erstattet.

Von Corvatsch SOS, die ja zuerst da waren und dann die REGA erst riefen, erhielt ich übrigens (zumindest bis jetzt, aber es sind ja schon fast 4 Monate) gar keine Rechnung.

Ich bin auf jeden Fall froh, dass meine Rettung sehr schnell und professionell durchgeführt wurde!
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Snowboard-Tobi
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Re: Beschwerde gegen Bergekosten der Bergwacht

Beitrag von Snowboard-Tobi »

Meine Freundin ist zwar diesen Februar in Hopfgarten verunglückt und musste ebenfalls Höhe Mittelstation mit dem Akia ins Tal abtransportiert werden. Über die Rechnung der Bergekosten der Bergwacht war ich überrascht: Nur 400 €. Wir hatten mit dem doppelten gerechnet und das wäre auch vollkommen in Ordnung. Trotz hohem Aufkommen waren die super schnell da und sehr professionell, ebenso die Versorgungskette mit Krankentransport und Arzt in Österreich danach. In Deutschland funktioniert das bei weitem nicht so gut und schnell. Meine Freundin ist selbst werdende Unfallchirurgin und war von der Erstversorgung in Österreich trotz der Umstände begeistert.
Der Arzt wollte vor Ort direkt 780 €, gleich gezahlt. Eine hochwertige Kreuzbandschiene war im Preis dabei, Krücken auch.
Wir hatten wenige Tage vor dem Unglück noch eine DSV Versicherung Plus für Sie abgeschlossen. Es hat zwar insgesamt etwas gedauert, da die Versicherungen untereinander zu klären hatten wer welchen Teil übernimmt, aber es wurde alles übernommen, selbst die Summe des Tagesskipasses wurde erstattet.

Die 600€ aus dem Artikel sind völlig gerechtfertigt. Alleine schon wegen der Vorhaltekosten.
Unsachlich:
Wenn es dem Münchner zu teuer ist möge er bitte daheim bleiben. Bestimmt der typische Münchner, mit dickstem SUV runter fahren unter Einsatz der Lichthupe und jetzt wegen 600 Euro rum klagen.
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Re: Beschwerde gegen Bergekosten der Bergwacht

Beitrag von valdebagnes »

Objektiv gesehen wäre ich zumindest dafür, das man Erkennen kann aus welchen Bestandteilen sich die Pauschalen zusammensetzten. Mit der Transparenz löst sich meist auch das Misstrauen.
Wenn ich die privaten Arztrechnungen meiner Frau und Sohn so sehe hat man schon den Eindruck das hier vielfach Leistungen abgerechnet werden, die so gar nicht stattgefunden haben. (bsp. ist das Einstellen der Zahnspange durch die Ärztin quasi immer drauf obwohl dies nicht gemacht wurde, sie sagt ja selbst, ist nicht nötig)
Klar kann man auch hier ja dankbar sein, das es Ärzte gibt aber das Gesundheitswesen ist nunmal leider ein knallhartes Geschäft geworden.
Und in der gesetzlichen KV hat man noch nicht mal die Transparenz was alles für einen bezahlt wird.
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NeusserGletscher
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Re: Beschwerde gegen Bergekosten der Bergwacht

Beitrag von NeusserGletscher »

Bei dem Preis kann man wenigstens ein Glas Schampus erwarten und anstatt einem Akia eine Sänfte :lol:
astra12
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Re: Beschwerde gegen Bergekosten der Bergwacht

Beitrag von astra12 »

Kostet das nicht immer ca soviel?
In Sölden oder Ischgl stehen die Preise doch sogar auf der HP für Retten per Skidoo.
Wir haben diese Woche in der Zillertalarena nichts für die 2 Transporte per Skidoo bezahlt ( einmal von der Piste in Zell zur Grenze Zell/Gerlos, dann bis zur Dorfbahn und Arzt in der Talstation) . Die haben weder Name noch Daten meiner Frau. Kamen und haben geholfen bzw sie abtransportiert.
Der Arzt hat die Rechnung dann direkt ins gegeben. Die Klinik hat alles mit der Versicherung geklärt, da haben wir nichts vorlegen müssen.

Aber wir hätten auch die Rechnung im Skigebiet bezahlt. Sind ja froh das jemand so schnell kam und geholfen hat.
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Re: Beschwerde gegen Bergekosten der Bergwacht

Beitrag von ski-chrigel »

Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich für den Skido-Transport inkl. Gondel-Talfahrt-Begleitung nach dem Unfall meines Sohnes auch nichts bezahlt. Erst der Krankenwagen ins Spital Sterzing wurde verrechnet.
Dafür haben wir jetzt eine mittlerweile hohe fünfstellige Forderung des Unfallgegners inkl. gerichtliche Anklage auf dem Tisch. 🙄

Bei meinem letztjährigen Rippenbruch auf dem Kaunertaler bin ich selber in die Privat-Klinik bei Imst gefahren. Dort hat man mich mehrfach darauf hingewiesen, dass ich die Kosten vorschiessen müsse und je nachdem von der normalen Unfallversicherung nicht übernommen werde.
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